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Gewinnspiel: 1 x Antithese als DVD im Mediabook

Verlosung

Vom österreichischen Underground-Label Black Lava Entertainment kommt der Horror-Kurzfilm „Antithese“. Jonas Sommer, einer der beiden Regisseure, hat mir eine DVD im schmucken Mediabook zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerin oder des kommenden Gewinners!

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 25. November 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf das Mediabook. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Eins noch: Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,45 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Die Rezension von „Antithese“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

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Greyzone – No Way Out: Staffel 1 – Skandinavischer Drohnen-Terror

Greyzone

Von Volker Schönenberger

Thriller-Serie // Im Hafen von Göteborg kontrollieren Eva Forsberg (Tova Magnusson-Norling) vom schwedischen Geheimdienst Säpo und ein Zollbeamter einen deutschen Lastwagen, der per Fähre aus Dänemark eingetroffen ist. Als sich die Agentin gerade im Laderaum befindet, erschießt einer der Insassen des Fahrzeugs den Zöllner. Forsberg kann den Schützen ausschalten, doch obwohl sie auch den Fahrer verwundet, gelingt dem die Flucht. Die Durchsuchung des Lkws fördert einen voll funktionstüchtigen Raketensprengkopf zutage, konventionell bestückt, aber von gewaltiger Detonationskraft. Einer von zwei Sprengköpfen, die vor einiger Zeit von einer NATO-Basis gestohlen worden sind. Schweden muss offenbar mit einem schweren Terroranschlag rechnen. Oder wird Dänemark zum Ziel? Eva Forsberg wird Teil einer vom dänischen Geheimdienstler Henrik Dalum (Lars Ranthe) geleiteten dänisch-schwedischen Anti-Terror-Einheit, die die Säpo in Kooperation mit dem dänischen Nachrichtendienst PET bildet.

Victoria präsentiert eine Neuentwicklung der Drohnen-Antriebstechnik

In einen zweiten Handlungsstrang lernen wir die dänische Software-Ingenieurin Victoria Rahbek (Birgitte Hjort Sørensen, „Automata“) kennen, die gerade auf einer internationalen Konferenz in Frankfurt am Main einen neuartigen Drohnenantrieb vorgestellt hat. Dort trifft sie auf Iyad Adi Kassar (Ardalan Esmaili), mit dem sie vor Jahren in Lund studiert hat. Ihr Ex-Kommilitone gibt vor, für ein Technik-Magazin als Journalist zu arbeiten, und bittet Victoria um ein Interview. Sie stimmt zu, doch zurück in ihrer Wohnung in Kopenhagen überwältigt Iyad sie, nimmt auch ihren fünfjährigen Sohn Oskar (Virgil Katring-Rasmussen) als Geisel. Er will Victoria zwingen, eine Drohne zu programmieren, und zwar so, dass sie auch Flugverbotszonen ansteuern kann. Zu diesem Zweck muss die Ingenieurin aus den Räumlichkeiten ihres Arbeitgebers sensible Daten und Gerätschaften entwenden. Ein mehr als heikles Unterfangen …

Binge-Watching an einem Tag?

„Greyzone – No Way Out“ ist wendungsreich und packend inszeniert worden – so packend, dass man zügig wissen will, wie es denn weitergeht. Wer Gelegenheit zum Binge-Watching hat, wird sich wundern, wie schnell die zehn knapp dreiviertelstündigen Folgen weggeatmet sind. Dabei hält die Serie das gewohnt hohe Niveau der Krimi- und Thriller-Serien aus Skandinavien – angesichts der großen Auswahl in diesem Bereich kann es sich auch kaum eine Produktion erlauben zu schwächeln. Ortswechsel werden oft mit einer Luftaufnahme eingeleitet, was gut zum Sujet des bevorstehenden Drohneneinsatzes durch die Terroristen passt. Wo soll die Rakete einschlagen? Die Frage gewinnt allerdings erst in der letzten Folge an Bedeutung.

Iyad setzt seinen Plan in die Tat um

Das sogenannte Stockholm-Syndrom wird Thema – die emotionale Annäherung zwischen Entführer und Entführungsopfer in der Ausnahmesituation auf engem Raum. Victoria wird von der Angst um ihr Überleben und das ihres Sohnes angetrieben. Dafür würde sie alles tun, dafür zeigt sie Stärke, was hinreichend belegt wird, wenn sie allein nach Stockholm fliegt, um im Büro der Firma „Besorgungen“ zu erledigen, die für Iyads Mission unerlässlich sind. Hier verlassen sich die Terroristen meines Erachtens zu sehr darauf, dass ihrer Geisel ihre riskanten Beutezüge im Büro gelingen. Mehrfach kommt Victoria nur durch Zufall davon, derlei Zufälle müsste ein derart ausgeklügelter Plan an sich ausgeschlossen haben, denn nur ein kleines Scheitern bringt alles zum Einsturz. Aber okay, vielleicht bin ich bei der Glaubwürdigkeitsfrage in solchen Details auch etwas päpstlich, Hochspannung bringen diese Szenen jedenfalls.

Eva und Jesper ermitteln auf Hochtouren

Die Figuren sind charakterlich gut und differenziert ausgeleuchtet, wir entwickeln als Zuschauer Beziehungen zu ihnen. Das gilt auch für die Ermittler um Eva Forsberg, darunter Jesper Lassen (Joachim Fjelstrup, „9. April – Angriff auf Dänemark“), den sein Boss Henrik Dalum erst einmal wieder rekrutieren muss, weil er die besten Kontaktleute kennt, den Geheimdienst aber vor einiger Zeit aufgrund eines besonderen Vorfalls verlassen hat. Dieser Vorfall offenbart sich uns nach einigen Episoden und passt gut ins Bild. Weniger gut passt ein familiäres Problem, das Eva mit sich herumträgt. Es soll vermutlich den immensen Druck und Stress dokumentieren, dem Agenten wie sie ausgesetzt sind, und ihrer Figur Tiefe geben, wird dafür aber allzu nebensächlich thematisiert und treibt die Handlung auch nicht voran. Zugegeben, ich jammere da auf hohem Niveau, an den Charakterzeichnungen gibt es an sich nichts auszusetzen. Auch Geiselnehmer Iyad ist mehrschichtig gezeichnet und nicht der verblendete islamistische Terrorist, als der er charakterisiert werden könnte. Seine Spießgesellen sind da deutlich einseitiger porträtiert, aber hier weiter in die Tiefe zu gehen, hätte irgendwann den Rahmen gesprengt. Der Fokus des Handlungsstrangs um Victoria liegt ohnehin auf ihr und Iyad, und diese beiden lernen wir sehr gut kennen, was völlig ausreicht. Ein paar anderweitige Klischees lassen sich da gut tolerieren. Als Drahtzieher des geplanten Anschlags ist Kida Khordr Ramadan zu sehen, Hauptdarsteller der hochgelobten deutschen Gang-Serie „4 Blocks“.

Die Angst vor dem Terror

Während meiner Sichtung habe ich mich gefragt, ob realitätsnah inszenierte und authentisch wirkende Filme und Serien wie diese nicht allzu sehr die Angst vor Terror schüren und somit Anlass zur Kritik geben. Zu einem abschließenden Schluss bin ich nicht gekommen. Ganz von der Hand weisen lässt sich das sicher nicht, aber deswegen in der Fiktion auf Terroristen-Szenarien gänzlich zu verzichten, kann auch keine Lösung sein. Wichtig ist eine ausgewogene Darstellung, und in dieser Hinsicht punktet „Greyzone – No Way Out“. Zum einen müssen die Ermittler schwerwiegende Entscheidungen treffen, die Auswirkungen auf die Menschen haben, die sie beschützen sollen, ja müssen. Diesen Konflikt arbeitet die Serie sehr gut heraus, gerade Rückkehrer Jesper Lassen fungiert hier als Gewissen und Mahner, der an seiner Arbeit leidet, wenn nicht gar zerbricht. Zum anderen erfahren wir in Rückblenden, wie Iyad zu dem wurde, der er ist. Er ist nicht einfach ein fundamentalistischer Muslim, der den gesamten Westen hasst, nach und nach entfalten sich sein Schicksal und seine Motive.

Kann die Anti-Terror-Einheit den Anschlag verhindern?

„Greyzone – No Way Out“ lief bereits beim Spartensender ZDFneo, auf dem das Zweite Deutsche Fernsehen durchaus mutig mit neuen Formaten experimentiert und der die Serie auch mitfinanziert hat. Besonderer Mut gehörte in diesem Fall allerdings nicht dazu, die Serie hat das Niveau, auch auf dem Mutterkanal Quote zu bringen. In der Kombination aus linearer TV-Ausstrahlung, Bereitstellung zur kostenlosen Sichtung in der ZDF-Mediathek (derzeit alle Folgen verfügbar!) und DVD-Auswertung erhält sie hoffentlich die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Ob eine zweite Staffel geplant ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Wer Serien wie „Homeland“ und „Countdown Copenhagen“ oder auch „Der Adler – Die Spur des Verbrechens“ mag, wird auch an „Greyzone – No Way Out“ Gefallen finden. Hochkarätige Thriller-Unterhaltung in Reinkultur mit einem hervorragendem Ensemble.

Der Drahtzieher des Terrors

Die zehn Episoden der ersten Staffel:

01. Die Vereinbarung (En aftale)
02. Die erste Mission (Første mission)
03. Oskar (Hjemkomst)
04. Der Code (En chance)
05. Kontakt (Rekrutteret)
06. Doppelagent (Dobbelagent)
07. Zugriff (Ofret)
08. Überleben (Overlevelse)
09. Simone (Simone)
10. Eine neue Welt (En ny verden)

Victoria muss dem enormen Druck standhalten

Veröffentlichung: 12. Oktober 2018 als 3-DVD-Box

Länge: 10 x 45 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Dänisch, Schwedisch
Untertitel:
Originaltitel: Greyzone
DK/SWE 2018
Regie: Jesper W. Nielsen
Drehbuch: Rasmus Thorsen, Morten Dragsted, Oskar Söderlund, Mikkel Bak Sørensen
Besetzung: Birgitte Hjort Sørensen, Ardalan Esmaili, Tova Magnusson, Joachim Fjelstrup, Lars Ranthe, Johan Rabaeus, Virgil Katring-Rasmussen, Christopher Wollter, Özlem Saglanmak, Karin Franz Körlof, Kida Khordr Ramadan, Olaf Højgaard
Zusatzmaterial: Interviews mit Cast & Crew
Label/Vertrieb: Edel Germany GmbH

Copyright 2018 by Volker Schönenberger
Szenenfotos: © 2018 Edel Germany GmbH

 

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Junkie – Die verlorene Erinnerung

Junkie

Von Volker Schönenberger

Kurzfilm-Drama // Erst mal eine Linie durch die Nase ziehen! „Wozu weniger nehmen?“, fragt sich der titelgebende Junkie Aaron (Lorenz Allweyer), der über diese „scheiß kranke Welt hinwegsehen“ will. Seine Droge heißt „Memory Lost“, ein Rauschgift, das Erinnerungen löscht – für sich erst mal kein schlechter Effekt, wenn das Gedächtnis nur üble Gedanken im Kopf herumspuken lässt. Als Kind (Cornelis Huber) musste er mit ansehen, wie seine ebenfalls drogensüchtige Mutter (Katja Klank) an einer Überdosis verreckte. Doch „Memory Lost“ führt auch zu Halluzinationen und Ausfällen. Selbst Drogendealer Boris (Hans Bürkin) meint, es wäre besser, wenn Aaron den Drogenkonsum etwas herunterschraubt. Aarons heroinsüchtige Freundin Iris (Selma Dettenborn) kultiviert eine ähnliche Haltung wie er: „Fick dich, Welt!“ Und so rutscht der junge Mann in seinem Junkie-Dasein unaufhaltsam in eine Spirale aus Lebensüberdruss und Gewalt.

Kann Aaron im Drogenrausch die miese Welt vergessen?

Das ist purer Underground: „Junkie“ ist das gemeinsame Projekt der jungen Filmemacher Melvin Jäpel aus Schleswig-Holstein und Dominik Ziegenhagel aus Baden-Württemberg. Für ihren Kurzfilm rekrutierten sie aus ihrem privaten Umfeld und anderen filmischen Unternehmungen etwa 40 Mitwirkende, die sie auf 15 Arbeitsbereiche aufteilten. Während Jäpel für Drehbuch, Regie, Schnitt und Sounddesign verantwortlich zeichnet, übernahm Ziegenhagel die Kamera. Gedreht wurde an sieben Tagen im Herbst 2017 im Raum Freiburg.

Underground-Schlägerei

Underground heißt auch: Amateurfilm mit geringem Budget ohne jede öffentliche Förderung. In diesen Grenzen ist ein Film wie „Junkie“ dann auch einzuordnen. An die Laiendarsteller und ihre Dialoge können natürlich keine Maßstäbe professioneller Schauspielkunst angelegt werden – wer sich von denen nicht freimachen kann, möge das knapp 38 Minuten kurze Drama meiden. Bei einer kurzen Prügelei-Szene dachte ich erst „Hätten sie das mal lieber sein gelassen“, so unbeholfen wirkten die paar Schläge – bis mir einfiel, dass ich vermutlich durch zahllose durchchoreografierte Prügeleien des Actionkinos verdorben bin und körperliche Schlagabtäusche darin ungeübter Gesellen vermutlich tatsächlich etwas unbeholfen wirken. Es ist eben immer eine Sache des Maßstabs.

Auch seine Freundin Iris will der Realität entfliehen

Auch den Handlungsorten sieht man die geringen Finanzmittel an, die Dominik und Melvin mit insgesamt 2.000 Euro beziffern, die sie aus eigener Tasche trugen. Underground-Filmer nehmen mit dem vorlieb, was sie vorfinden, da sie kaum Möglichkeiten haben, die vom Location-Scout präsentierten Drehorte aufwendig zu modifizieren. Einige Wohnungen, ein kleiner Flugplatz und ein altes Fabrikgelände wurden weitgehend so ins Geschehen integriert, wie sie eben sind. Das verleiht „Junkie“ aber auch Authentizität – und wer weiß, wie eine Kreativwerkstatt aus Amateur-Heimwerkern die Szenerie verfälscht hätte?

Der Junkie geht mit Stammdealer Boris (r.) auf Tour

Als Pluspunkt ist der Elektro-Score von Max Möller zu werten, der das Geschehen passend musikalisch untermalt. „Junkie“ kann als Skizze der Psyche eines Drogensüchtigen in steter Abwärtsbewegung gesehen werden, die Tristesse von Aarons Dasein wird in den farbschwachen Bildern deutlich. Hoffnung ist kaum zu schöpfen. Etwas zu kurz kam mir allerdings die Droge „Memory Lost“. Ihr Name wird früh im Film einmal erwähnt, wenn Aarons Stimme aus dem Off sein Dasein beschreibt, tatsächlich aufmerksam wurde ich darauf sogar erst durch die Synopsis der Story in der Pressemappe zum Film. Hier hätte Melvin Jäpel gut daran getan, das Außergewöhnliche an „Memory Lost“ stärker herauszuarbeiten – für mein Empfinden hätte ein x-beliebiges real existierendes Rauschgift Aarons Zustand ebenso verursachen können. Das ändert aber nichts daran, dass „Junkie“ als Schlaglicht eines Süchtigenschicksals einen Underground-Beitrag darstellt, der Verbreitung verdient hat.

Festivaltour geplant

Bevor Melvin Jäpel und Dominik Ziegenhagel ihr „Baby“ über ein Videoportal der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, wollen sie „Junkie“ auf Festivaltour schicken. Dafür und für weitere interessante Filmprojekte wie dieses sei ihnen gutes Gelingen gewünscht. Früh übt sich, wer ein Meister werden will, der bekanntlich noch nicht vom Himmel gefallen ist. Sollte es den beiden gelingen, eine professionelle Laufbahn als Filmemacher einzuschlagen, werden sie dereinst sicher mit etwas Schmunzeln auf ihr Frühwerk zurückblicken: „Mensch, Melvin, was haste denn in der Szene mit Lorenz verzapft?“ „Alter, deine Kamera hatte da aber auch ein paar Hänger.“ Aber sie werden vielleicht auch denken: „Gut, dass wir es einfach getan haben.“ Zu Recht.

Ein Drogengeschäft eskaliert

Länge: 38 Min.
Altersfreigabe: FSK ungeprüft
Originaltitel: Junkie
D 2018
Regie: Melvin Jäpel
Drehbuch: Melvin Jäpel
Kamera: Dominik Ziegenhagel
Besetzung: Lorenz Allweyer, Selma Dettenborn, Hans Bürkin, Tim Dreeßen, Karin Seyfarth, Pascal Jessen, Katja Klank, Benedikt Bachert, Christian Fuhrmann, Lukas Kadlec und Cornelis Huber
Produktion/Verleih: RedRain

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

Filmplakate, Fotos & Trailer: © 2018 RedRain

 

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