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Thor – The Dark Kingdom: Guck mal, wer da hämmert

30 Okt

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Kinostart: 31. Oktober 2013

Gastrezension von Florian Schneider

Fantasy-Action // In „The Avengers“ sorgt der mächtige Thor (Chris Hemsworth) mit seinen Mitstreitern dafür, dass Adoptivbruder Loki (Tom Hiddleston) hinter nordische Gardinen kommt. Nun kämpft er für die Befriedung jener neun Welten, die sein Vater Odin (Anthony Hopkins) und er vom Göttersitz Asgard aus im Blick haben. Doch am Horizont, vielmehr in den Tiefen des Alls, lauert eine Gefahr, die nicht weniger als die Vernichtung des uns bekannten Universums bedeuten kann: Die Dunkelelfen, ein uraltes Volk, abgrundtief böse und zerstörungswütig, wollen mit Hilfe einer geheimnisvollen Waffe (das Böse!) alle neun Welten in ihren Ursprungszustand zurückversetzen – oder anders gesagt: Sie wollen das Licht ausknipsen, was man Dunkelelfen vielleicht sogar nachsehen könnte.

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Thor (r.) braucht Lokis Hilfe

Dass sie es dabei aber auch auf Jane (Natalie Portman) abgesehen haben, die große Liebe des mächtigen Thor, wird dieser natürlich nicht ungestraft geschehen lassen. Ausgerechnet Jane kommt mit der Waffe in Berührung, wird sozusagen von dieser infiziert, um daraufhin nach Asgard, dem Göttersitz, gebracht zu werden. Nun haben die Dunkelelfen einen guten Grund, Asgard anzugreifen.

Der hilfebedürftige Thor hat einen guten Grund, Loki zu befreien, wodurch dieser wieder Ränke schmieden (und damit die Zuschauer glänzend unterhalten) kann. Und die Drehbuchschreiber haben einen guten Grund, den finalen Kampf wieder auf der Erde stattfinden zu lassen – schließlich ist jetzt auch ein Erdenbewohner in den Konflikt involviert.

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Bei diesem Goliath wird selbst ein Thor zum David

Das wirkt doch alles sehr konstruiert, was Regisseur Alan Taylor („Game of Thrones“) in „Thor – The Dark Kingdom“ zusammenrührt, vielmehr zusammenklaut. Sowohl „Star Wars“ und „Star Trek“ als auch „Der Herr der Ringe“ lassen schön grüßen. Zufall ist das natürlich bei einer solchen Blockbuster-Produktion nicht, ist ja bereits das Comic als Mischung aus Fantasy und Science-Fiction angelegt. Warum sich dann nicht gleich bei den Besten beider Genres bedienen? Unterhaltsam ist es allemal, vor allem, wenn mit einem ironischen Augenzwinkern kopiert, äh zitiert wird. So küsst Jane in einer Szene ihren Superhelden scheinbar an der gleichen Lokation, an der sich vor einigen Jahren die Lippen von Padmé und Anakin Skywalker das erste Mal getroffen haben.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Natalie Portman und/oder Tom Hiddleston sind in unserer Rubrik Schauspielerinnen bzw. Schauspieler aufgelistet.

Länge: 112 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: Thor – The Dark World
USA 2013
Regie: Alan Taylor
Drehbuch: Christopher Yost, Christopher Markus, Stephen McFeely
Besetzung: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleston, Stellan Skarsgård, Christopher Eccleston, Idris Elba, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Jaimie Alexander, Rene Russo, Anthony Hopkins, Chris O’Dowd
Verleih: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Copyright 2013 by Florian Schneider

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2013 MVLFFLLC./Marvel

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