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Das Filmjahr 2013 – meine Top 15 (II)

31 Dez

Weiter im Text mit meinen Favoriten (Klick auf den Titel führt wie gehabt zu den Rezensionen):

10. World War Z

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World War Z, © 2013 Paramount Home Entertainment Germany GmbH

Von vielen geschmäht, von mir nicht – und das, obwohl ich bekennender Zombiefan bin, der die Ansicht vertritt, ein zünftiger Zombiefilm müsse zünftigen Splatter enthalten (was dieser nicht tut). Der Blockbuster mit Brad Pitt enthielt schon in der Kinofassung knackige Endzeit-Action, der nur auf Blu-ray erhältliche Action Cut legte noch eine Schippe drauf, vor allem in der grandiosen Israel-Sequenz. Die Fortsetzung ist geplant, wann sie kommt, ist offen.

9. The Congress

Beim Fantasy Filmfest 2013 lief der Mix aus Computertrick- und Realfilm zur Eröffnung, kurz darauf erhielt er auch einen regulären Kinostart. Surreal und verwirrend, voller popkultureller Anspielungen, überzeugt „The Congress“ sowohl als Reflexion über die Mechanismen Hollywoods als auch als Spiel mit der Wahrnehmung von Realität.

8. The Bay

Die ebenso beklemmende wie glaubwürdige Vision einer mysteriösen Epidemie in einer Küstenstadt lief im März bei den Fantasy Filmfest Nights und hauchte dem Found-Footage-Genre neues Leben ein. Der im Horrormetier unerfahrene Regisseur Barry Levinson („Rain Man“) schuf eine beängstigende filmische Perle mit Tiefenwirkung.

7. Django Unchained

Ja ja, schon klar – Quentin Tarantino tut nichts anderes als zu zitieren und zu kopieren. Er verhunzt einen Western, indem er Sonnenbrillen und Hip-Hop-Klänge hinzufügt usw. usw. Dennoch: Der entfesselte Django Freeman ist klasse von der ersten bis zur letzten Minute, enthält ein grandioses Bleigewitter (bei dem wir die Gesetze der Physik einfach mal ignorieren) und mit Jamie Foxx, Christoph Waltz und Leonardo DiCaprio ein traumhaftes Trio. Nicht zu vergessen: Samuel L. Jacksons Part als Butler-Sklave. Zudem ist Tarantinos Gastauftritt ein Knaller! Der kommende „12 Years a Slave“ mag als ernsthafter Blick auf die Geschichte der Sklaverei in den USA mehr Verdienste erwerben, vielleicht sogar mehr Auszeichnungen; „Django Unchained“ überzeugt als mit Zynismus und schwarzem Humor angereichertes Entertainment zum gleichen Thema aber nicht minder.

6. The Lords of Salem

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The Lords of Salem, © 2013 Universal Pictures Germany GmbH

Noch ein Beitrag vom Fantasy Filmfest. Der okkulte Horrorthriller festigte Rob Zombies Ruf als einer der aktuell interessantesten Genreregisseure. Mit den Erwartungen der Fangemeinde hat „The Lords of Salem“ allerdings gebrochen, der Film ist nicht die Schlachtplatte, auf die viele gehofft haben mögen. Recht so! Die US-Filmindustrie braucht Regisseure, die sich nicht um Erwartungshaltungen scheren und unberechenbar bleiben.

Rang 15 bis 11
Rang 10 bis 6
Rang 5 bis 1

Copyright 2013 by V. Beautifulmountain

 

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