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Code Red – The Zombies that Ate Stalingrad

12 Apr

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Horror-Action // Soso – die Niederlage der 6. Armee der deutschen Wehrmacht in der Schlacht von Stalingrad ging also auf sowjetisches Giftgas zurück, das die gefallenen Soldaten als Zombies auferstehen ließ!? Es mag Personengruppen geben, denen diese Erklärung in ihre Agenda passen würde, aber seien wir doch froh, dass es lediglich die Ausgangsidee für einen weiteren Zombiefilm darstellt.

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Der Hals – ein besonderes Leckerli für Zombies

Im Anschluss an einen entsprechenden Prolog springt die Handlung von „Code Red“ von Stalingrad 1942 über sieben Jahrzehnte nach Bulgarien. Der US-Special-Forces-Soldat John (Paul Logan) soll in einer bulgarischen Stadt einen Vorfall untersuchen. Bald nach seiner Ankunft erschüttert eine Explosion den Ort. Sie setzt ein Gas frei – jenes Gas, das schon 1942 in Stalingrad Unheil angerichtet hat. Bald bricht die Hölle der lebenden Toten los.

Da war doch was? Eine gewisse Ähnlichkeit der Handlung mit „Die Nacht der Zombies“ (aka „Zombie War Games“ aka „Night of the Zombies“ aka „Gamma 693“) von 1981 ist nicht zu leugnen. Sind es in „Code Red“ wirklich Tote, die als blutrünstige Zombies auferstehen? Der Film bleibt da vage. In einigen Szenen erscheint es, als würden auch Lebende befallen und zu rasenden Bestien mutieren. Wie auch immer – die Untoten sind schnell, sehr schnell. Die von Zombies gesäumten osteuropäischen Straßen sind in düsteren, kühlen Farbtönen visualisiert, die Tricks – CGI und Old-School – einigermaßen ansprechend. Schauspielerische Leistungen sind im Zombie-Action-Genre von untergeordneter Bedeutung, insofern können wir sie außer Acht lassen. Der Plot ist simpel, aber wer braucht schon eine komplexe Handlung für eine Zombie-Epidemie?

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John kriegt bei all den Zombies soo’n Hals

„Code Red“ wird sicher keinen Ehrenplatz in George A. Romeros Hall of Fame erhalten, geht aber als akzeptabler B- bis C-Streifen durch. Man kann ihn schauen und hat ihn nach einiger Zeit vergessen. Das hat einen Vorteil: Wenn man die DVD nach Jahren zufällig aus dem Regal zieht, fehlt die Erinnerung – man kann ihn noch einmal gucken.

Veröffentlichung: 28. März 2014 als DVD

Länge: 87 Min.
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Französisch
Untertitel: Deutsch, Französisch
USA 2013
Regie: Valeri Milev
Drehbuch: Valeri Milev, Matthew Waynee
Besetzung: Paul Logan, Manal El-Feitury, Borislav Iliev, Velizar Binev, Ralitsa Paskaleva, Forbes KB, Mya-Lecia Naylor, Valentin Ganev, Julian Kostov
Zusatzmaterial: Making-of, WW2 Uncut, Behind the Scenes, Outtakes
Vertrieb: WVG Medien GmbH

Copyright 2014 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2014 WVG Medien GmbH

 

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