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Soul Eater – Volume 2: Folge 14–26: Gerade noch die Kurve gekriegt

16 Mai

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Sôru îtâ

Gastrezension von Matthias Holm

Anime-Fantasyserie // Puh. Genau in dem Moment, in dem ich dachte, dass die Macher aus dem guten Manga „Soul Eater“ eine viel zu lang gestreckte Anime-Serie machen, können sie das Ruder zum Glück herumreißen und das Tempo ordentlich steigern. Dabei kommen einige richtig gute Folgen raus, die Lust auf die zweite Hälfte der Serie machen.

Nachdem Medusa den unsterblichen Werwolf Free befreit hat und Chrona stark genug ist, greift sie die Shibusen direkt an: Während einer Feierlichkeit werden der Shinigami-Sama und (vermeintlich) alle anderen Schüler und Lehrer in einem Zauber gefangen. Doch der Zombie Sid schafft es, die Schüler Maka, Black Star und Death the Kid mitsamt ihrer Waffen und dem Lehrer Dr. Stein von dem Zauber abzuschirmen. Ihnen kommt jetzt die Aufgabe zu, Medusa und ihr kleines Gefolge aufzuhalten, die ein dunkles Ziel verfolgen …

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So unbeschwert wird Maka den Abendempfang nicht zu Ende brignen können

Ein Blick auf das Cover verdutzt den Käufer der ersten Volume. Warum ist die von der FSK ab 16 Jahren freigegeben, Volume zwei aber ab zwölf? Auch nach Sichtung der Folgen ist dieser Umstand nicht ganz klar. Lediglich Blair, die Katzenfrau mit magischen Fähigkeiten, springt nicht mehr ganz so häufig halbnackt durchs Bild.

Alle anderen Aspekte, allen voran die Horror-Fantasy-Elemente und der Gewaltgehalt, ziehen an. Gerade eine bestimmte Erweckung würde in einem herkömmlichen Horrorfilm zu den schauerlichsten Szenen zählen. Und auch der „Wahnsinn“, der Maka in einem zentralen Kampf unglaubliche Kräfte verleiht, sie aber auch verrückt werden lässt, ist schön unheimlich inszeniert.

Bei den ganzen Kämpfen fließt zudem eine Menge Blut. Am Ende sogar so viel, dass es in Strömen herabregnet. Bei den Fights sticht einer besonders hervor. Nachdem der Hauptantagonist die Bühne betreten hat, kommt es direkt zu einer Konfrontation mit dem Shinigami. Dass bei dem Kampf zweier Götter-Wesen die Fetzen fliegen, sollte klar sein.

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Nach all der Aufregung tut eine Runde Basketball zum Ablenken ganz gut

Es geht anscheinend in dem hohen Tempo weiter, das ab Folge 18 vorherrscht. Mit nur einer Episode zum Durchatmen macht sich „Soul Eater“ in der letzten Folge der Doppel-DVD gleich auf in den nächsten Storystrang. Hier kommt dann auch einer meiner Lieblingskämpfe der gesamten Serie. Hoffen wir also, dass Volume drei das erreichte gute Niveau halten kann.

Zur Rezension von Volume 1 geht’s hier, zu der von Volume 3 hier und zu der von Volume 4 hier.

Veröffentlichung: 26. April 2013 als Doppel-DVD

Länge: 260 Min. (13 Folgen à 20 Min.)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Sôru îtâ
JAP 2008
Regie: diverse
Drehbuch: diverse, nach einem Manga von Atsushi Ohkubo
Zusatzmaterial: Wendecover
Vertrieb: polyband Medien GmbH

Copyright 2014 by Matthias Holm
Szenenbilder & Packshot: © 2014 polyband Medien GmbH

 

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