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Space Dandy – Vol. 1: Irrer Space-Trip

24 Aug

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Space Dandy

Gastrezension von Matthias Holm

Anime-Science-Fiction // Was wäre wohl passiert, wenn Douglas Adams, Autor der Reihe „Per Anhalter durch die Galaxis“, ein Japaner und auf LSD gewesen wäre? Wer sich das schon immer gefragt hat, der sollte mal in „Space Dandy“ reingucken.

Space Dandy ist mit seinem Robotor QT und dem Betelgeusianer Meow in den tiefen des Alls unterwegs, um neue Alienrassen zu finden. Dafür gibt es nämlich viel Geld bei der Behörde. Und Space Dandy hat immerhin ein nobles Ziel: Er möchte sämtliche Restaurants der Kette BooBies besuchen – in den Filialen haben die Kellnerinnen allesamt einen üppigen Vorbau.

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Space Dandy hält sich für was Besonderes

Wem diese Inhaltsangabe schon zu durchgedreht war, der wird mit dem Endergebnis komplett überfordert sein. Hier mischen sich verschiedene Zeichenstile mit verrückten Farben auf immer neue Weise, die Raum- und Zeitsprünge sind bunter als eine Gummibärenpackung und die Außerirdischen sind alle komplett unterschiedlich. Hinzu kommen diverse sexuell aufreizende Bilder von adretten Kellnerinnen und des Krankenhauspersonals.

Es gibt im Grunde keine übergreifende Handlung, wie zum Beispiel bei „Soul Eater“. Konstante Bestandteile sind zwar vorhanden, etwa die permanente Geldknappheit der Truppe und die Verfolgung durch die Schergen des bösen Gogo-Imperiums, doch letztlich steht jede einzelne Folge für sich. Das ist vor allem daran zu erkennen, dass die Hauptfigur bereits in den ersten vier Folgen zweimal stirbt, Meow sogar dreimal. Und doch sind sie am Anfang der nächsten Folge wieder putzmunter. Mein persönliches Highlight: die Zombie-Folge, bei der auch die Frage geklärt wird, ob Zombies von ihrer Lebensversicherung leben können.

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Nein, so steuert man kein Raumschiff

Das alles vermischt sich zu einem durchaus witzigen, aber auch verdammt anstrengenden Space-Cocktail. Wer nicht unter Epilepsie leidet und wem es nicht abgedreht genug sein kann, der sollte „Space Dandy“ eine Chance geben.

Veröffentlichung: 1. August 2014 als Blu-ray und DVD, jeweils inkl. Sammelschuber

Länge: 100 Min. (vier Episoden à 25 Min.)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Space Dandy
JAP 2014
Regie: Shinichiro Watanabe, Shingo Natsume
Drehbuch: k. Ang.
Zusatzmaterial: Clear Opening und Ending
Vertrieb: AV Visionen GmbH

Copyright 2014 by Matthias Holm
Szenenbilder & Packshot: © 2014 AV Visionen GmbH

 
 

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2 Antworten zu “Space Dandy – Vol. 1: Irrer Space-Trip

  1. friedlvongrimm

    2014/08/24 at 18:23

    Mich hat schon der Titel gekriegt. *lach*

     
    • Matthias

      2014/08/25 at 09:08

      Dann solltest du dir definitiv mal eine Folge anschauen. Aber Vorsicht vor der Reizüberflutung 😉

       

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