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Magical DoReMi – Staffel 1.1 (Folge 1-26): Das haben wir ausgehalten?

17 Mrz

Magical_DoReMi-Cover

Ojamajo Doremi

Gastrezension von Matthias Holm

Anime-Fantasy-Serie // Warnung: Zum Rezensieren lag nur die erste Folge vor – dementsprechend ist dies eher eine Preview als eine volle Rezension.

DoReMi behauptet von sich selbst, sie sei das wohl traurigste Mädchen der gesamten Welt. Da sie zu schüchtern ist, einem Jungen ihre Liebe zu gestehen, betritt sie einen Zauberladen. Doch DoReMi enttarnt die Besitzerin des Ladens, Majorca, als echte Hexe. Daraufhin verwandelt sich Majorca in einen lebenden, grünen Klumpen – einen Hexenfrosch. Um die Verwandlung wieder rückgängig zu machen, muss DoReMi bei Majorca in die Lehre gehen und auch eine Hexe werden.

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DoReMi und …

Nostalgie hat ihre Grenzen

„Magical DoReMi“ war einer dieser Nachmittags-Animes, die immer nach der Schule liefen. „Yu-Gi-Oh!“, „Ranma ½“ und natürlich „Pokémon“ gehörten unter anderem dazu. Nun war mir „Magical DoReMi“ von denen zwar nicht die liebste, aber gern geguckt habe ich die Serie trotzdem. Und ja, als das Intro-Lied über den Fernseher flimmerte, hatte ich sofort ein nostalgisches Gefühl – Teile des Intros konnte ich sogar mit meiner Freundin mitsingen. Doch Nostalgie lässt sich selten aufrechterhalten. Wer mir nicht glaubt, sollte sich noch einmal die deutsche Synchronisation von „Sailor Moon“ anhören.

DoReMi ist einfach eine blöde Hauptfigur. Während der Folge wurde ich mehrmals gefragt, warum es in den meisten Animes immer leicht beschränkt wirkende Protagonisten gibt – Ruffy aus „One Piece“ und Son Goku aus „Dragon Ball“ kann man schließlich auch nicht als klug bezeichnen. So möchte man DoReMi, wenn sie sich wieder mal beschwert, dass sie das unglücklichste Mädchen der Welt ist, einfach nur entgegenbrüllen, dass sie sich zusammenreißen soll.

Magical_DoReMi-1

… ihre Freundinnen lernen zaubern

Der Zielgruppe mag es gefallen

Allerdings muss ich auch sagen, dass man irgendwann aus der Zielgruppe fällt. Die Magical-Girl-Animes, wie zum Beispiel „Sailor Moon“ oder eben „Magical DoReMi“, haben eher ein junges, weibliches Zielpublikum – keine jungen Männer über 20. Und die Serie hatte auch ihren Erfolg. Insgesamt gab es vier Staffeln, von denen es leider nur die ersten beiden nach Deutschland schafften. Daneben entstanden eine Manga-Serie, diverse Filme und sogar Hörspiele zur Serie.

Nostalgie ist ja ganz nett – aber nur dafür lohnt sich die Box nicht. Wer allerdings bereits Kinder hat und die Serie früher mochte, der könnte zumindest einen Blick auf die ersten Folgen werfen, denn für eine 16 Jahre alte Serie sieht „Magical DoReMi“ immer noch erstaunlich gut aus.

Veröffentlichung: 16. Februar 2015 als DVD

Länge: ca. 593 Min.
Altersfreigabe: FSK 6
Sprachfassungen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Ojamajo Doremi
JAP 1999
Regie: Junichi Sato, Takuya Igarashi
Drehbuch: diverse
Zusatzmaterial: Bildergalerie, Opening- und Ending-Song, Trailer
Vertrieb: KSM GmbH

Copyright 2015 by Matthias Holm

Szenenbilder, Packshot & Trailer: © 2015 KSM GmbH

 

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