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Killer Beach – Deine Spuren im Sand

30 Mai

Killer_Beach-Packshot

The Sand

Von Volker Schönenberger

Horror // Haltet mich für verrückt, aber wenn man das Setting halbnackter junger Leute am Strand mit etwas Augenzwinkern hinnimmt und über die bestenfalls bemühten Schauspielerleistungen den Mantel des Schweigens und der Gnade deckt, stellt man fest, dass „Killer Beach“ ein überaus unterhaltsamer, spaßiger Horrorfilm ist. Den computergenerierten visuellen Spezialeffekten sieht man das geringe Budget zwar an, aber sie sind dennoch als gelungen zu bezeichnen. Da haben wir im Trash-Sektor schon weit Mieseres gesehen. Wenn sich die dünnen weißen Fäden aus dem Sand emporstrecken und die bedauernswerten Opfer auf ebenso blutige wie schmerzhafte Weise in die Tiefe zerren, sieht das durchaus ansprechend aus.

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Nach dem Schäferstündchen kommt das böse Erwachen

Es beginnt mit einer großen Strandfete, viel Alkohol und nackten Tatsachen. Am Morgen wacht ein Häuflein Verkaterter in der Umgebung verteilt auf – zwei auf dem Wachturm der Strandaufsicht, einige im Auto; Marsha (Nikki Leigh) erwacht barbusig auf einem Tisch, der dicke Gilbert (Cleo Berry) sogar stilecht mit Penisbemalung im Gesicht in einer Tonne, in die ihn wohl einige Scherzbolde befördert hatten – wie auch immer ihnen das gelungen sein könnte. Erste Opfer werden die Barbusige und der hilfsbereite Vance (Hector David Jr.,), der ihr zu Hilfe eilt. Der Sand oder das, was sich darin verbirgt, kennt keine Gnade. Können Kaylee (Brooke Butler) und ihre Freunde überleben?

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Verzwickte Situation – der Dicke in der Tonne

„Killer Beach“ entstammt nicht der bekannten Trash-Produktionsschmiede „The Asylum“ und ist auch nicht für den Fernsehsender Syfy produziert worden, der derlei Massenware gern ausstrahlt. Regisseur Isaac Gabaeff war im Filmgeschäft bislang hauptsächlich für Requisiten zuständig, das aber immerhin auch für Produktionen wie „A Most Violent Year“, „The Amazing Spider-Man 2 – Rise of Electro“, „Runner Runner“, „The Place Beyond the Pines“ und „Men in Black 3“. „Killer Beach“ markiert seine erste Spielfilm-Regiearbeit – nach einer Doku. In die A-Liga wird er sich damit nicht katapultieren, aber für kommende Aufgaben vergleichbarer Filme hat sich Gabaeff jedenfalls empfohlen. Der mörderische Strand macht Freude, wenn auch nicht seinen Opfern. Hat euch das Angst vor eurem nächsten Badeurlaub gemacht? Welche Strände könnt Ihr empfehlen?

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Ob das Surfbrett vor dem Grauen schützt?

Veröffentlichung: 2. Juni 2016 als Blu-ray und DVD

Länge: 81 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Sand
USA 2015
Regie: Isaac Gabaeff
Drehbuch: Alex Greenfield, Ben Powell
Besetzung: Brooke Butler, Jamie Kennedy, Mitchel Musso, Dean Geyer, Meagan Holder, Cleo Berry, Cynthia Murell, Hector David Jr., Nikki Leigh
Zusatzmaterial: Originaltrailer, deutscher Trailer, Trailershow, Wendecover
Vertrieb: Tiberius Film

Copyright 2016 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2016 Tiberius Film

 
 

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19 Antworten zu “Killer Beach – Deine Spuren im Sand

  1. Miranda F.

    2016/06/11 at 12:14

    Ostsee ist sehr empfehlenswert!

     
  2. Daniel Gleske

    2016/06/05 at 09:24

    Mir werden sicher die Knie zittern wenns zum nächsten Badeurlaub geht…zum Glück gibts Alkohol und wenn die Promille erreicht sind..hab ich den Horror vergessen…
    Der Strand des Coral Costa Caribe Hotels in, Santo Domingo (Dom. Rep.) kann ich wärmstens empfehlen.

     
  3. Maximilian Dietrich

    2016/06/05 at 01:05

    Ich empfehle den Strand an der Ostsee, es würde nicht schaden wenn dort mal so etwas passieren würde das mal etwas interessantes passiert

     
  4. Sascha Pott

    2016/06/04 at 20:29

    an der Nordsee sind verträumte Strände wo leider viel zu selten Riesige Meeresungheuer an Land gehen wenn ich die DVD gewinne. werde ich mich ich mich für mehr Monster in Deutschengewässern einsetzen
    Vote for German Seamonster

     
  5. Heino Hamann

    2016/06/04 at 12:45

    In Zingst (oder am „Darß“ im allgemeinen) gibt es wundervolle Badestrände !
    Der Film sieht mehr als interessant aus. Das Review war hilfreich. Wenn ich den Film nicht zufällig bei euch gewinne(^^) wird er demnächst gekauft. Daumen hoch fürs Review 🙂

     
  6. Sarah

    2016/06/03 at 22:24

    Gar nicht schrecklich, dafür ziemlich schön: der Strand an der Bucht Ölideniz in der Türkei 🙂

     
  7. Andreas Wesp

    2016/06/03 at 18:26

    Angst vor einem Badeurlaub habe ich natürlich nicht 😉
    Einen speziellen Strand kann ich nicht empfehlen, aber in Side und Bodrum sind die Strände super. Auch in Akadir war es super, aber zu heiß.
    Mein Favorit sind die Strände an der Ostsee. Urlaub in Deutschland kann auch super sein.

     
  8. Stephan Lein

    2016/06/03 at 18:11

    Hallo,
    nein keine Angst vor Badeurlaub!
    Kleopatra Stand in der Türkei

     
  9. Filmschrott

    2016/06/03 at 17:15

    Ich würde meinen nächsten Badeurlaub am liebsten auf Ursa Minor Beta machen, schließlich ist da immer Samstag Nachmittag, kurz bevor die Strandbars schließe. Also auch wenn ich nie da war, eine klare Empfehlung. Angst davor muss man auch nicht haben, schließlich haben Monster Samstag Nachmittags auch keinen Bock.

     
  10. Susanne Hunger

    2016/06/03 at 16:45

    Ich empfehle den Strand von Lubmin in Mecklenburg Vorpommern, ein Traum, die Karibik in Deutschland ♡

    Gruß

    Susanne

     
  11. Andrea Patz

    2016/06/03 at 15:32

    Hallo Volker, die Story macht mir keine Angst vor dem nächsten Urlaub, ist ja zum Glück nur ein Horrorfilm 🙂 Ich kann den Strand vom Westerland auf der schönen Insel Sylt empfehlen. Dort sind die Strände und das Wasser noch sehr schön sauber. Ein schönes Wochenende. LG andrea.patz@online.de

     
  12. Michael

    2016/06/03 at 15:17

    Nö, macht mir keine Angst. Der nächste Urlaub geht an die Nordsee ;-).

    Empfehlen kann ich eigentlich alle Strände auf Langeoog. Es muss ja nicht immer direkt neben der Kurverwaltung sein :-).

     
  13. Darth Oedel

    2016/06/03 at 15:01

    Ich empfehle einen „Sex on the beach“ – an welchem Strand genau spielt eigentlich eine eher untergeordnete Rolle. 😉

     
  14. Frederic

    2016/06/03 at 14:45

    Keine Angst. Empfohlener Strand: jeder auf Rügen!

     
  15. Robin Martin

    2016/06/03 at 14:39

    Ehrlich gesagt, kommt im Sommer mein erster Strandurlaub dran. Davor war ich immer nur im Gebirge.

    Angst hab ich nicht,, wer weiß wie das nach ein paar Cocktails aussieht 😀
    Dennoch wäre das etwas Action am Strand und ich könnte mein Wissen aus dem Film einsetzen um die Damen und natürlich auch Herren und Kinder zu retten (Y)

     
  16. Alexa Nitsch

    2016/06/03 at 13:52

    Ich war bisher leider erst an einem Strand und das war auf Malle 🙂 Würd mich aber trotzdem über eine der DVDs freuen 🙂

     
  17. Adrian Lübke

    2016/06/03 at 13:16

    Ich empfehle zwei Strände. Zum einen Baker Beach in San Francisco. Dort hat man einen sehr schönen Blick auf die Golden Gate Bridge. Zum andere den Strand am 17-Mile Drive nahe Monterey (Kalifornien) Die Wellen dort zu beobachten und der Blick aufs Meer sind atemberaubend.

     
  18. otto

    2016/06/03 at 12:57

    Kiel Falckenstein. Laboe ist auch ok. St.Peter Ording. Und natürlich Rocky Beach.

     
  19. Daniel Schuh

    2016/06/03 at 12:42

    Ich bleibe lokal und sage: Plötzensee

     

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