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Die glorreichen Sieben – Wenn einfach alles stimmt

05 Okt
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Auf dem Weg nach Mexiko: sieben Reisende in Blei

The Magnificent Seven

Von Kay Sokolowsky

Western // Wenn ich mal zappe, dann hoffe ich immer, ein Programm zu finden, in dem eines meiner heiligen Leinwandstücke läuft. Manchmal klappt das; und wenn’s richtig gut läuft, erwische ich den Spielfilm noch im ersten Akt. Eines der Werke, auf die ich beim Switchen stets hoffe, ist „Die glorreichen Sieben“ von John Sturges, und egal wie spät es wurde: Ich bin noch nie dabei eingeschlafen. Regisseur John Carpenter bringt den Grund dafür präzis auf den Punkt: „Ist dies der größte Western aller Zeiten? Nein. Der Western, der am meisten verändert hat? Nein. Ist es der, der am meisten Spaß macht? Ja.“

Liebe auf den ersten Blick

Ich mag „Die glorreichen Sieben“ nicht zuletzt deshalb so gern, weil das Stück mich an ziemlich unschuldige Tage erinnert, damals, mit zehn Jahren, als es für mich neben „Godzilla“-Filmen nichts gab, was ich lieber sah als amerikanische Western, außer es stand „Bonanza“ drauf. Dabei hatte ich einen Riesenbammel vor Pferden. Meine Retrospektive der „Glorreichen Sieben“ kann also nicht anders als persönlich ausfallen, nostalgisch und ziemlich verknallt. Das wird eine Sammlung von Anekdoten und Assoziationen statt einer ordentlich geformten Kritik. Falls Ihnen so etwas nicht liegt, sollten Sie jetzt einen anderen lebenden Text anklicken. Sofern Sie jedoch Lust auf ein Plauderstündchen haben – bitte sehr!

Es war einmal in Mexiko

Schwer vorstellbar, dass irgendein Mensch in der westlichen Welt diesen Western noch nie gesehen hat. Im US-TV zum Beispiel steht er auf der ewigen Liste der am häufigsten ausgestrahlten Spielfilme an dritter Stelle, und hierzulande dürfte es zumindest für einen Platz unter den Top Ten ausreichen. Darum fasse ich mich mit der Nacherzählung der Story kurz:

Alljährlich zur Erntezeit wird ein namenloses Kaff in Mexiko von Calvera (Eli Wallach) und seinen dreißig Dreckskerlen heimgesucht. Die geplünderten Bauern wissen, dass ihnen nach der nächsten Banditenvisite nicht genug zum Überleben bleiben wird. Auf Anraten des Dorfältesten reiten drei Farmer in ein – gleichfalls namenloses – Städtchen auf der US-Seite der Grenze. Sie wollen dort Waffen zum Kampf gegen die Halsabschneider erwerben. Vorher aber erleben sie, wie die Revolverhelden Chris Adams (Yul Brynner) und Vin Tanner (Steve McQueen) einen Trupp Indianerhasser aufmischen. Den Bauern gelingt es, die ebenso großherzigen wie abgebrannten Cowboys zu engagieren – für eine warme Mahlzeit pro Tag und eine halbe Handvoll Dollar. Chris und Vin suchen in der Umgebung nach Mitkämpfern, und schließlich kommen sieben Gefährten zusammen, die Calvera zeigen wollen, was eine saftige Piñata ist.

Nach einer kurzen Einführung der Bauern in die Grundlagen des Tötungshandwerks galoppieren Calveras Marodeure herbei. Der Empfang wird herzhaft: Bei einer Mordsballerei beißen neun Banditen in den Staub, die übrigen flüchten in die Berge. Doch die Dörfler sind wankelmütig. Obwohl der alte Feind jederzeit zurückkehren könnte, lassen sie sich von ihrem Bürgermeister Sotero (Rico Alaniz) überreden, die Söldner fortzujagen. Die schütteln die Köpfe unter den Stetsons, reiten davon – und kurz darauf wieder zurück, denn sie möchten die Landeier vor deren Feigheit bewahren. Derweil haben Calvera und seine Brut das Dorf eingenommen und bereiten ihrerseits den Sieben ein blutiges Willkommen. Diese zweite Massenschießerei endet mit der totalen Niederwerfung der Calvera-Truppe. Allerdings bleiben auch vier der Glorreichen auf der Strecke sowie mehrere Bauern, die mit der Appeasement-Politik Soteros überhaupt nicht einverstanden waren.

Chris und Vin verlassen das schöne Mexiko ohne Aussicht auf goldene Zeiten. Immerhin scheint die Sonne. Chico (Horst Buchholz) aber, der jüngste der Söldner, bleibt im Kaff, weil er sich in eine Blume des Landes namens Petra (Rosenda Monteros) verliebt hat. Chris Adams darf die letzten, ziemlich legendären Worte sprechen: „Wir haben verloren. Wir verlieren immer.“

Große Momente

Vom ersten Bild an fängt „Die glorreichen Sieben“ den Zuschauer wie mit einem Lasso ein und gibt ihn bis zum Abspann nicht mehr frei. Allein wer Western – aus mir unbegreiflichen Gründen – nicht leiden mag, wird sich von diesem Paradebeispiel für Hollywood-Magie nicht verzaubern lassen. Wer allerdings ein Auge für Eleganz und ökonomische Narration hat, der kann diesen Film goutieren, ohne das Genre sonst zu mögen.

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Schwarzer Hut, reine Seele: Chris Adams, Anführer der Sieben

Regisseur John Sturges war zwar kein begnadeter Künstler, doch er wusste, wie man eine gute Geschichte geradeaus erzählt, und das ist allemal besser als eine Kunst, die nichts zu erzählen hat. Mit „Stadt in Angst“ („Bad Day at Black Rock“) inszenierte er 1955 ein Kronjuwel des antifaschistischen Kinos, und bereits vor den „Sieben“ zog Sturges mit „Der letzte Zug von Gun Hill“ („Last Train from Gun Hill“, 1959) für immer ins Pantheon des Westernkinos ein.

Sturges begann in den 1930er-Jahren als Cutter und lernte dabei fast alles über Timing, dramatische Montage und den Verzicht auf Schnickschnack. In seinen besten Jahren verstand er es wie kaum ein anderer Kollege, das Publikum zu packen und nicht mehr loszulassen. „Die glorreichen Sieben“ markiert den Zenit seines Schaffens. Es lohnt sich, hier akribisch hinzuschauen. Weil ich jedoch die Geduld meiner Leser nicht überstrapazieren möchte, beschränke ich mich auf eine Analyse der Exposition. Die hat es, obschon nur vier Minuten lang, freilich in sich.

Das erste Bild des Films ist ein eingefrorener Kader. Wir sehen ein abgeerntetes Maisfeld, trockenen gelben Boden, karge braune Berge, und in schneidendem Kontrast zu diesem Elend einen wie Kobalt strahlenden Himmel. Darüber hat die Effektabteilung die Haupttitel des Films kopiert: Die Buchstaben glühen blutrot, sind scharf gezackt wie Schlagzeilen und werfen einen Schatten, der sie fast dreidimensional wirken lässt. Wer gut aufpasst, erkennt einen mexikanischen Bauern links unten, aber der ist vor der majestätischen Kulisse erst mal nur ein weißer Fleck.

Nach etwa anderthalb Minuten geht das Stand- in bewegtes Bild über (dabei hat das Kopierwerk einen Fehler gemacht, doch den bemerkt man kaum). Links unten schleichen, winzig und weiß, einige Campesinos herum. In der Bildmitte jagen von rechts die düsteren Silhouetten vieler Reiter heran. Sie passen in ihrer Bedrohlichkeit viel besser zum unwirtlichen Bergmassiv links oben, aber ihre Bewegung, schnurgerade in der Horizontale von Ost nach West, weist genau in die hellen Felder der Bauern.

Dann der erste Schnitt: Wir sehen in einer armseligen Tenne drei Campesinos beim Mais hocken, zwei im Vordergrund, der dritte, perspektivisch verkleinert, dahinter. Zöge man Linien über das Bild, ergäben sie ein Dreieck mit der Spitze nach unten. Das Triangelmotiv kehrt im Lauf des Films mehrmals wieder. Am Ende wissen wir: Ragt die Spitze des Dreiecks nach unten, bedeutet das Schwäche und Verzweiflung; im anderen Fall Entschlossenheit und Stärke.

Überdies hilft die ziemlich strenge Komposition der Großaufnahmen John Sturges dabei, das komplizierte Panavision-Format mit all seinen optischen Problemen in den Griff zu bekommen. Die anamorphen Tricks, die Panavision gebraucht, um einen 35-mm-Film auf 70 Millimeter aufzublasen, lassen Filme geringerer Regisseure gelegentlich wie seekrank erscheinen. Der vorzügliche Handwerker Sturges und sein Kameramann Charles Lang hatten jedoch sehr gut erkannt, dass man dem neumodischen Technokram am besten die alten Meister entgegensetzt: Manche Szenen in „Die glorreichen Sieben“ wirken in ihrem harmonischen Aufbau wie Gemälde von Botticelli oder Raffael. Die Wirkung der gar nicht so vielen Action-Sequenzen entfaltet sich nicht zuletzt darum so explosiv, weil die „ruhigen“ Passagen wie Gemälde daherkommen.

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Vampirzähne mit 18 Karat: Chefschurke Calvera

Zurück in die Maistenne: Über dem Kopf des kleinen Farmers im Hintergrund erscheinen jetzt wie ein dunkler Gedanke Calvera und hinter ihm im Staub die Gang. Obwohl die Bauern den Großteil des Bildes einnehmen, wird die Einstellung von den heuschreckenkleinen Banditen beherrscht. Bei der Gelegenheit: Der fabelhafte Pixar-Film „Das große Krabbeln“ („A Bug’s Life“, 1998) ist eine einzige, herzerwärmend ironische Hommage an „Die glorreichen Sieben“. Und ich vermute, dass John Lasseter wegen des Vorspanns der „Glorreichen Sieben“ auf die Idee zu seinem Film kam. Sollte ich die Gelegenheit bekommen, werde ich bestimmt nachfragen. (Und wenn es nicht der Vorspann war, dann waren es die Abschiedsworte des weisen Ältesten an Chris und Vin: „Ihr habt uns von Calvera befreit so wie der Wind die Heuschrecken vertreibt.“)

Wir stecken immer noch in der Exposition, die Haupttitel sind erledigt, knapp zwei Minuten vergangen. Der nächste Schnitt, und eine grandiose Totale über den Dorfplatz. Die Kamera schwenkt langsam von rechts nach links, denn sie folgt den hereinparadierenden, ziemlich edlen Reittieren der Bande und den Aufsitzenden. Sie tragen allesamt Sombreros, deren Krempen mehr Durchmesser haben als die Ringe des Saturns. Den größten Hut trägt der ziemlich kleine Anführer. Eli Wallach verleiht diesem Calvera eine Lust an der Gemeinheit und ein Charisma, die den Bösewicht fast sympathisch erscheinen lassen. Bis er den Mund aufmacht – er grinst viel und ziemlich falsch: Dann ist zu erkennen, dass zwei seiner Schneidezähne aus Gold sind. Wie so viele selbsternannte Beschützer des Volkes ist Calvera nichts weiter als ein Blutsauger.

Zwar hatte Eli Wallach, seinem Nachnamen zum Trotz, Schwierigkeiten, im Sattel eine gute Figur abzugeben. Aber sechs Jahre später konnte Sergio Leone gar nicht anders, als den Mimen für die Rolle des Tuco in „Zwei glorreiche Halunken“ („Il buono, il brutto, il cattivo“, 1966) zu engagieren. Halunke Tuco wirkt wie ein Calvera, der vor dem Ausbruch des Größenwahns noch die Kurve gekriegt hat. Und Eli Wallach konnte inzwischen auch viel besser mit Gäulen umgehen.

Nächster Schnitt: Großaufnahme, ein weiteres Trio, etwas besser angezogen als die Bauern in der Tenne, alle stehen aufrecht. Es handelt sich offenbar um eine Kleinfamilie: Vater, sehr schöne Mutter, ein Knabe um die 14. Sie halten sich in einer etwas geräumigeren Tenne auf, am Giebel hängt eine gewienerte Petroleumlaterne, Zeichen bescheidenen Wohlstands. Papa – groß im Bildzentrum – sieht den Reitern hinterher wie einer, der seinen Zorn nicht zeigen will, doch kaum verbergen kann. Das ist Sotero, der später zum Verräter werden wird. Zu Beginn der Einstellung ist die Familie wie das exakte Konterbild der drei abgewetzten Bauern in der Maistenne angeordnet; noch erscheint der Bürgermeister wie ein unbeugsamer Kämpfer. Dann aber ruft der Bub (es ist das erste gesprochene Wort des Films) „Papa!“, die strenge Bildkomposition löst sich auf, weil die Mutter zum Sohn geht und ihn in den Arm nimmt. Die beiden nehmen jetzt einen Teil der linken Bildhälfte ein, Sotero verbleibt im Zentrum, rechts von ihm ist nur mehr Menschenleere. Das Dilemma, in dem der Dorfvorsteher steckt, wird in dieser Einstellung so deutlich, dass es im letzten Akt des Films gar nicht notwendig sein wird, über sein Motiv für die Kollaboration zu reden: Sotero wird weich aus Sorge um seine Familie, nicht um sich selbst. Rico Alaniz schenkt der Figur die Würde, die sie trotz allem verdient hat, und er braucht nur wenige Gesten und Blicke, um die Tragik und Ohnmacht eines Mannes spüren zu lassen, der um des Friedens willen bereit ist, mit Klapperschlangen zu verhandeln.

Damit ist die Introduktion beendet, die bereits alles schildert, was man über die Dörfler, die Bande und Calvera wissen muss – in nicht mal vier Minuten. Und sogar die Sieben kommen schon vor. Aber nicht in den Bildern, sondern der Begleitmusik. Und um die geht es jetzt.

Schöne Töne

Zu den zahlreichen Partituren, die Elmer Bernstein komponierte, zählen auch Scores für solche Allzeit-Stinker wie „Cat-Women of the Moon“ oder „Robot Monster“. Aber da war Bernstein noch jung und neu im Geschäft. Sein Aufstieg zum A-Film gelang ihm 1955 mit der Musik zu Otto Premingers „Der Mann mit dem goldenen Arm“ („The Man with the Golden Arm“), einer erregenden Mixtur aus Jazzrhythmen und spätromantischer Orchestrierung, die Bernstein zugleich als Meister sentimentaler Melodien auswies und ihm seine erste von insgesamt 14 Oscar-Nominierungen eintrug.

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Miserable Chancen mag er am liebsten: Vin Tanner, Spieler und Scharfschütze

Nominiert wurde er ebenfalls für „Die glorreichen Sieben“, leider nicht ausgezeichnet – den Academy Award heimste in jenem Jahr Ernest Gold für die Musik zu „Exodus“ ein. Das American Film Institute machte diese Fehlentscheidung wett, als es Bernsteins Partitur in der Bestenliste „100 Years of Film Scores“ auf Platz 8 von 25 setzte. In der Tat gibt es kaum eine Kinomusik, die sich derart ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat wie die der „Glorreichen Sieben“. Bekannter sind allenfalls die „Star Wars“-Titelmelodie von John Williams oder Nino Rotas Leitmotiv für „Der Pate“. (John Williams saß übrigens am Klavier, als 1960 die Musikspur für die „Sieben“ aufgenommen wurde.) Die Berühmtheit der Bernstein-Töne verdankt sich wahrscheinlich mehr noch als dem Spielfilm ihrer Zweitverwendung in Marlboro-Werbeclips. Man kann diese Musik – so sehr klingt sie nach „Western“ – nämlich über alle Bilder legen, die Cowboys bei der Arbeit zeigen, sei es nun das Rindertreiben oder ein zünftiger Gunfight. Sollten Sie die Noten gerade nicht im Kopf haben, finden Sie hier eine gut gemachte Gedächtnisstütze.

Der schöne Lärm beginnt mit sechs Akkorden, die von Streichern und Perkussion wie Gewehrschüsse abgefeuert werden. Es folgt eine Kabbelei zwischen Violinen und Blechbläsern, die vermutlich auf die sarkastischen Dialoge von Vin und Chris anspielen, bevor das Motiv der „Glorreichen Sieben“ erstrahlt wie der kobaltblaue Himmel und die glutroten Titel in den ersten Bildern des Vorspanns. Nach circa 80 Sekunden drosselt das Orchester den Dezibelausstoß und wechselt zu einem „mexikanischen“ Zwischenspiel (mit Mariachi-Guitarre und Flöte). Doch schon eine Viertelminute später gibt es erneut einen Break und dann eine knappe Reprise des Heldenmotivs. Auf das Elmer Bernstein gar nicht so stolz war wie er hätte sein dürfen. „Die Melodie halte ich für weniger interessant als den Rhythmus“, sagte er viele Jahre später. Tatsächlich haben die Beats der Titelmusik etwas Elektrisierendes, Explosives, und passen makellos zu einem Film, in dem reichlich geschossen und durch die Gegend galoppiert wird. James Coburn, Darsteller des schweigsamen Messerhelden Britt, schwärmte: „Die Musik war der Höhepunkt. Auch filmisch.“ Das ist nur wenig übertrieben. Drehbuchautor und Regisseur Lawrence Kasdan, der 1985 mit „Silverado“ so etwas wie eine Hommage an die „Sieben“ versuchte (und scheiterte), spendet noch mehr Lob: „Die großartigste Filmmusik, die es je gab.“ Eli Wallach, dem Pathos nie besonders lag, sagte bloß: „Hätte ich die Musik vorher gehört, hätte ich besser geritten.“

Gegen das überwältigend fröhliche Thema der „Glorreichen Sieben“ setzt Elmer Bernstein unmittelbar nach dem Vorspann das aggressive, pechschwarze Motiv, das für Calvera und seine Bande steht. Die Perkussion dröhnt jetzt wie die Pferdehufe einer ganzen Armee und die Posaunen klingen stark nach Jüngstem Tag. Elmer Bernsteins Musik hat es direkt auf Rückenmark und Bauch des Publikums abgesehen, und man muss schon aus Stein sein oder orchestrale Scores generell hassen, um davon ungerührt zu bleiben. Alle anderen können nach der Titelmusik auf jede Menge Action, etwas Humor und eine ordentliche Prise Gefühl hoffen, und sie werden nicht enttäuscht. Nicht einen Takt lang.

Sieben Freunde sollt Ihr sein

Als „Die sieben Samurai“ 1954 auch in die US-Kinos kam, war Yul Brynner von Akira Kurosawas Meisterwerk so hingerissen, dass er seinen Freund, den Produzenten Walter Mirisch, beschwatzte, mit ihm ein Remake auf die Beine zu stellen. Mirisch erwarb die Rechte am Stoff für lächerliche 250 Dollar, musste aber fünf Jahre lang in Hollywood Klinken putzen, bevor sich mit United Artists endlich ein großer Verleih fand. Vielleicht hatte Mirisch auch deshalb solche Schwierigkeiten, den Studiomogulen die Sache schmackhaft zu machen, weil für ihn und seinen kahlköpfigen Freund von vornherein feststand, dass es in „Die glorreichen Sieben“ nur einen echten Star geben durfte: Yul Brynner.

Zwar hatte Brynner 1956 mit „Der König und ich“ („The King and I“) einen Kassenschlager gelandet und zwei Jahre später in „Die zehn Gebote“ („The Ten Commandments“) Charlton Heston wie nichts an die Wand gespielt. Aber als Held in einem Western war Brynner noch nie auffällig geworden, und in jenen lilienweißen Tagen konnte sich kaum einer vorstellen, dass das übliche Pferdeopernpublikum einen Mann mit leicht mongolischen Gesichtszügen als Gunslinger akzeptieren würde. 1956 war außerdem bei einem ähnlichen, gleichsam spiegelverkehrten Versuch einer der lächerlichsten Filme aller Zeiten herausgekommen: John Wayne hatte sich in „Der Eroberer“ („The Conqueror“) als Dschingis Khan maskiert und damit den Tiefpunkt seiner Laufbahn markiert.

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Weiß auch nicht, wo sein Hut geblieben ist: Vin (mit Britt und Chris)

Die Kassenwarte von United Artists hielten ihr Geld vorsichtshalber beisammen und gewährten Walter Mirisch ein bescheidenes Budget von zwei Millionen Dollar. Zum Vergleich: Für „Der schwarze Falke“ („The Searchers“) hatte John Ford vier Jahre zuvor fast das Doppelte ausgegeben. Der rundum missratene Cinemascope-Schinken „Das war der Wilde Westen“ („How the West Was Won“) von 1962 wiederum kostete satte 15 Millionen Dollar. Weil aber, wie gesagt, Brynner keinen großen Star neben sich duldete und die Dreharbeiten im Billiglohnland Mexiko stattfinden sollten, vermochte Mirisch einen soliden Produktionsplan zu entwerfen. Die angefragten Regisseure allerdings trauten der Sache – und zumal dem schmalen Etat – nicht über den Weg und winkten ab. Es wurde überlegt, Yul Brynner, der ein brillanter Fotograf war, die Inszenierung zu überlassen. Doch im vorletzten Augenblick trat John Sturges auf den Plan. (Brynner übernahm das Amt des Produktionsfotografen und erledigte den Job exzellent.)

Sturges sah ein Casting von No-names nicht als Problem, sondern als Herausforderung an. Rückblickend lässt sich sagen, dass Sturges und Mirisch so gut wie nichts falsch machten: In „Die glorreichen Sieben“ ist jede Rolle passend, manch eine perfekt besetzt, und für einige Mitwirkende wurde der Film zum Start einer stattlichen Star-Laufbahn.

Das gilt vor allem für Steve McQueen. Der hatte zwar auf die Rolle gespitzt, die schließlich Horst Buchholz übernahm, und es gefiel McQueen auch nicht, dass Brynner im Helden-Septett den Primus spielen durfte. Doch den ebenso heißblütigen wie spätpubertären mexikanischen Möchtegernrevolverhelden Chico hätte dem blaublonden „King of Cool“ niemand abgekauft und die kleinen Faxen, die McQueen vor der Kamera machte, um die Aufmerksamkeit des Publikums von Brynner abzulenken, verleihen dem Film genau die Ironie, die er braucht und für die er bis heute geliebt wird. Während Chris Adams als Anführer der Sieben vor allem für kluge Sprüche und Sachlichkeit zuständig ist, nimmt Vin Tanner als Adams‘ Adjutant regelmäßig Dampf, das heißt, Pathos aus dem Kessel. Dem Tod sieht er mit derselben Lässigkeit ins Auge wie seinem ewigen Pech beim Würfelspiel: Er ist der geborene Zocker und Abenteurer, und darum schließt er sich lieber dem Todeskommando an, das Chris organisiert, statt als Ladenschwengel im Drugstore zu versauern. Alle Rollen, die Steve McQueen nach den „Glorreichen Sieben“ spielte, ähneln seiner famosen Performance als Vin. Dort fand er zu dem Typus, für den er bis heute vergöttert wird: selbstbewusst und selbstironisch; ein Mann, der um seine Männlichkeit weiß und eben deshalb von Schwanzvergleichen wenig hält.

Regisseur Sturges war über die Hahnenkämpfe am Set nicht besonders glücklich. Angesichts der Aufplusterei seiner Schauspieler bemerkte er seinerzeit: „Und mit denen müssen wir acht Wochen arbeiten …“ Doch er ließ die Gockel gewähren, und das war eine weise Entscheidung. Die jungen, ehrgeizigen Darsteller steckten in ihre Rollen alle Kreativität, die sie hatten – nicht viel anders als die ziemlich disparaten Kämpfer, die Chris Adams für seine Schlacht gegen Calvera um sich versammelt. Sie passen alle nicht so recht zueinander, aber sie sind Profis genug, um sich für den guten Zweck zusammenzuraufen. Während der Dreharbeiten entstand aus vielen egozentrischen Solisten eine Gemeinschaft, und von solchem Teambuilding erzählt auch der Film. Vielleicht liegt darin sein stärkster, schönster Reiz, in dieser Verschmelzung von Realität und Fiktion.

Robert Vaughn geriet noch als alter Mann über die Drehtage ins Schwärmen: „Wir tranken viel, wir spielten viel Poker.“ Und zu den mexikanischen Komparsen, die den Banditenhaufen stellten, fiel ihm ein, wie sie sich bedingungslos mit Eli Wallach verbrüderten: „Sie waren Calveras Gang, nicht nur im Film.“ Die Schauspieler genossen es sichtlich, bei den Actionsequenzen wie kleine Jungs beim Cowboyspiel durch die Kulissen zu springen. Zeitzeugen wie die erste Ehefrau Steve McQueens bestätigen den Eindruck, und ich habe nicht vergessen, wie ich mit meinen kleinen Freunden die Choreografie der Sieben nachstellte. Die Purzelbäume im Sperrfeuer, das gehockte Schleichen, das Schießen aus der Hüfte, das gleichzeitige Zielen und Wegducken – wir haben die Knallplätzchenrollen nur so durch die kleinen Plastikknarren gejagt, um uns wie Chris oder Chico zu fühlen. Ich war jedes Mal Vin.

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Natural born Nervensäge: Chico beim Posieren

Obwohl ich „The Magnificent Seven“ in den vergangenen vier Jahrzehnten so oft geguckt habe, dass ich nicht weiß, wie oft, sind mir die liebsten Helden der Truppe bis heute dieselben, die ich als Knabe verehrte: nämlich Charles Bronson als Bernardo O’Reilly und James Coburn als Britt. Sie sind heute noch die Inbegriffe echter Helden für mich – uneitel, ungeschwätzig, unerschrocken. Ruhm, Ehre und Bewunderung sind ihnen vollkommen egal, und sie sind nicht im geringsten stolz darauf, besser als alle anderen killen zu können. In einer der eindrucksvollsten Szenen legt Britt auf einen flüchtenden Banditen an, der schon fast hinter einem Hügelkamm verschwunden ist. Britt knallt den Kerl vom Gaul, und Chico alias Horst Buchholz ruft begeistert: „Das war der beste Schuss, den ich je gesehen habe!“ Britt erwidert, mit Selbstekel in Gesicht und Stimme: „Der schlechteste! Ich hatte aufs Pferd gezielt.“ Bei seinem Entree im Film lässt sich Britt ohne Regung zweimal von einem großmäuligen Cowboy beleidigen, und erst bei der dritten Beschimpfung reagiert er wie die Kill-machine, die er nun mal ist – nicht aus Groll, sondern Notwehr, denn sonst würde der Angeber ihn ermorden. Das Messer, mit dem Britt seinen Herausforderer niederstreckt, lässt er in der Leiche stecken, und Coburns sowieso langes Gesicht wird noch länger, als er den Tatort verlässt: Er ist angewidert vom eigenen Talent.

Bernardo/Bronson wiederum verachtet seine größte Begabung, das Abknallen anderer Menschen, derart, dass er in einer besonders anrührenden Szene des Films drei Jungen des Dorfs, die ihn für seine Kraft und Gefährlichkeit vergöttern und die „Feigheit“ ihrer Väter beklagen, nachdrücklich auf den Hosenboden setzt beziehungsweise haut. Seine Gardinenpredigt über den Mut, den ein armer Campesino aufbringen muss, um überhaupt eine Familie zu gründen, zählt zum Edelsten, Humansten, was ich jemals im Kino, nicht bloß im Western, gehört habe. Die Hinternhaue, die Bernardo dabei verabreicht, ist pädagogisch gewiss nicht empfehlenswert, aber nur ein Dummkopf könnte übersehen, dass der starke Mann kein bisschen Vergnügen daran hat, einen kleinen Jungen zu züchtigen, und sich gleich nach der schlechten Tat schämt, die Kontrolle verloren zu haben.

Ich habe als Bub aus tausendmal nichtigeren Anlässen Prügel kassiert. Die Kloppe, die Bernardo/Bronson verabreicht, hätte ich gern in Kauf genommen, mit zehn oder zwölf: Denn sie ist verständlich, begründet und völlig frei von Sadismus. Meine Güte, wie gern hätte ich diesen Bernardo als Vater gehabt! Und wie sickern mir auch beim x-ten Wiedersehen die Tränen in die Augen, wenn ich beobachte, wie sich Bernardo opfert, um seine kleinen Fans vor der Mordwut der Calvera-Bande zu retten. Einen besseren Papa find’st du nie.

Gnädig übergehen möchte ich die Schmiere, die Robert Vaughn als neurotischer Pistolero Lee abzieht. Es sieht zwar ziemlich spektakulär aus, wie er nach einem Schuss durchs Gekröse mit den sündig-sinnlichen Lippen voran eine Mauer hinabrutscht. Aber eben bloß spektakulär. Horst Buchholz wiederum ist mit seinem präpotenten Getue und seinem exaltierten Gejammer eine Nervensäge nicht nur für Chris, Vin und die anderen Profis, sondern auch für den Zuseher. Aber das war wohl so von Sturges und Mirisch gewollt. „Ich konnte McQueen nicht ausstehen“, erinnerte sich Buchholz viele Jahre nach den Dreharbeiten an die Situation am Set. Ich und so gut wie alle Verehrer der „Glorreichen Sieben“ wiederum können Buchholz und sein infantiles Gefuchtel nur schwer ertragen; das nennt man, glaube ich, karmischen Ausgleich.

Nur der Schauspieler Brad Dexter konnte aus seiner Rolle als Harry Luck keinen beruflichen Gewinn ziehen. Er hatte nämlich den undankbarsten Part: Während die anderen Abenteurer vor allem nach einem Sinn für ihr unstetes Leben suchen, ist Harry einzig des Geldes wegen mit nach Mexiko gezogen. Noch im Sterben will Harry hören, dass es in diesem ärmlichen Kaff viel, sehr viel mehr zu holen gibt als ein warmes Mittagessen. Chris bringt es nicht übers Herz, dem Gefährten die Wahrheit zu sagen, und so endet Harry Luck als armer, goldgeiler Narr, lächelnd zwar, doch verdammt. Im echten Leben wurde der mittelmäßige Mime Dexter übrigens zum Filmproduzenten und steinreich. Karma hie, Karma da!

Worte für die Goldwaage

Unbedingt zu loben, ja, zu preisen ist das Drehbuch der „Glorreichen Sieben“. Keine einzige überflüssige Szene, kein bisschen Gelaber und nicht ein unpassendes Wort im jeweiligen Mund. Das Skript wurde zu großen Teilen von Walter Newman geschrieben, der sich 1951 als Ko-Autor des Billy-Wilder-Klassikers „Reporter des Satans“ („Ace in the Hole“) einen guten Namen gemacht hatte, ihn in den Credits der „Glorreichen Sieben“ jedoch nicht sehen mochte. Denn Sturges war recht freizügig mit Newmans Punchlines umgegangen – einige Sätze, die für Chris/Brynner gedacht waren, durfte schließlich Vin/McQueen aufsagen. Zudem war William Roberts als Script-Doktor angeheuert worden, und Newman, der zu Recht seinen Stolz hatte, wollte sich den Credit nicht mit Roberts teilen. Das Zerwürfnis mit Sturges war übrigens bald wieder gekittet: Walter Newman schrieb drei Jahre später das Buch für „Gesprengte Ketten“ („The Great Escape“), den Film also, der Steve McQueen 1963 zum Weltstar machte. (Und wieder änderte Sturges das Newman-Skript, und wieder zerstritten Regisseur und Autor sich, diesmal für immer.)

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Bereit zum Showdown: die Sieben zum letzten Mal vollständig

Trotz der Nichtnennung in den Titeln wusste man in Hollywood fortan, dass Newman Western prächtig draufhatte, und so wurde er 1964 als Autor von „Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming“ („Cat Ballou“) angeheuert, der, wie ich finde, lustigsten Genre-Parodie der 1960er-Jahre. Und wo ich schon bei den Trivia bin: Walter Newman war auch Drehbuchschreiber für „Der Mann mit dem goldenen Arm“, mit dem Elmer Bernstein seinen großen Durchbruch als Komponist hatte. Es hängt alles mit allem zusammen! Zumindest im Kino.

Der Riesenspaß, den John Carpenter den „Glorreichen Sieben“ attestiert, lässt sich am einfachsten mit Walter Newmans geschliffenen Zeilen belegen. Geradezu sprichwörtlich sind etwa die Worte geworden, die Vin Tanner dem verdutzten Calvera sagt: „Wir sind Reisende in Blei.“ Auch der Banditenboss darf etwas zum ewigen Zitatenschatz des Hollywood-Kinos beitragen, die unübertrefflich zynische Selbstentschuldigung eines Despoten: „Wenn es schon Schafe auf der Welt gibt, wird Gott sie auch zum Scheren bestimmt haben.“

In einer der kontemplativen Passagen des Films sinniert Vin über das elende Leben freischaffender Pistoleros. Der Dandy Lee erwidert: „Aber beleidigt wirst du nicht. Und Feinde hast du keine. Keine, die noch leben.“ Es ist die beste Szene Robert Vaughns. Die beste von Brynner, der Moment, in dem Chris‘ Qualitäten als Feldherr am deutlichsten werden, zeigt ihn bei einer Standpauke, gerichtet an Sotero und die anderen zaudernden Bauern, kurz nach der siegreichen ersten Schlacht: „Hört mal zu! Denjenigen, der das Wort ‚aufgeben‘ noch mal in den Mund nimmt, den erschieße ich.“ So gewinnt man Kriege (bedauerlicherweise auch die ungerechten).

Sogar Horst Buchholz bekommt etwas zu sagen, das nicht mal ein überdrehter Schauspieler wie er versauen kann. Nachdem Chris den Halbstarken, der fortwährend auf die Feigheit der Bauern schimpft, als Sohn ebensolcher Campesinos entlarvt hat, ruft Chico aus: „Ja, ich bin einer von ihnen! Aber wie sind sie so geworden? Durch Männer mit Waffen. Durch Männer wie Calvera und dich.“ Diese großen Worte, die ein ganzes Proseminar über die Grundlagen des Faschismus ersetzen, sagt Buchholz fast ohne Getue auf, und dafür bin ich geneigt, ihm die grässliche Torero-Nummer zu verzeihen (Kenner wissen, was ich meine.).

Hinter dem Horizont geht’s weiter

So überlang dieser Beitrag mittlerweile auch gewachsen ist, ich habe die Qualitäten der „Glorreichen Sieben“ gerade mal angedeutet. Aber der Kritiker sollte die Geduld seiner Leser nie strapazieren, und ich möchte ja nur dabei helfen, „Die glorreichen Sieben“ als ein Musterstück der Hollywood-Ästhetik zu erkennen. Darum versuche ich jetzt, ein schnelles Ende zu finden. Sollten Sie, liebe Leserin, werter Leser, sich von mir ermuntert fühlen, Sturges‘ besten Film auf seine handwerkliche Meisterschaft zu überprüfen, hätte ich mein Ziel erreicht. Ich möchte zum Schluss bloß ein paar Fingerzeige geben, worauf Sie in dem Fall achten sollten.

Und zwar, zum Beispiel, auf die perfekt getaktete Montage des Cutters Ferris Webster, auf den hochmusikalischen Schnitt der Action-Szenen. Oder auf die knochenlosen Bewegungen Yul Brynners, dieses virile Wiegen in den Hüften, diese schlangenhafte Geschmeidigkeit, die ihm niemals einer nachmachen wird. (Er hat sie deshalb selbst nachmachen müssen, als Michael Crichton 1973 für „Westworld“ einen richtig gefährlichen Revolverhelden suchte.)

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Zwei weise Männer sagen einander Adios: Chris und der Dorfälteste

Gucken Sie aber vor allem mal, was „Die glorreichen Sieben“ politisch mitteilt. Da kommen sechs Amis nach Mexiko, um einen Haufen diktatorischer Mistkerle zu erledigen, und bis auf einen Yankee sind alle aus idealistischen Gründen dabei. Die Mission der Brynner-Truppe ist nicht imperialistisch, sondern solidarisch, und sie spiegelt den Wendepunkt wider, den 1960 die Wahl John F. Kennedys zum Präsidenten bedeutete … Ist nur eine Anregung, denken Sie beim Wiedersehen mit den „Sieben“ selbst darüber nach. Aber halten Sie mir bitte nicht vor, ich würde überinterpretieren! Wie oben erwähnt: John Sturges ist der Regisseur des antifaschistischen Klassikers „Bad Day at Black Rock“.

Und falls Sie meine Hommage an einen der schönsten Western aller Zeiten damit kontern wollen, dass er eine Kopie der „Sieben Samurai“ gewesen ist: Nachdem Akira Kurosawa „The Magnificent Seven“ begutachtet hatte, teilte er dem Kollegen Sturges mit: „Es stimmt alles.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer diesem: Der Darsteller des Dorfältesten heißt Vladimir Sokoloff. Einmal dürfen Sie raten, wer sich kindischerweise darauf was einbildet.

Die sieben Retter bei „Die Nacht der lebenden Texte“:

Die sieben Samurai (JAP 1954)
Die glorreichen Sieben (USA 1960)
Die glorreichen Sieben (USA 2016)

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von John Sturges sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, solche mit Charles Bronson in der Rubrik Schauspieler.

Veröffentlichung: 14. Mai 2010 als Blu-ray, 14. März 2008 & 27. April 2004 als DVD, 8. Januar 2007 als DVD (2-Disc Cinema Premium Edition), 4. Dezember 2006 als Teil der 4-DVD-Box „Die glorreichen Sieben Collection“ (inkl. „Die Rückkehr der glorreichen Sieben“, „Die Rache der glorreichen Sieben“, Der Todesritt der glorreichen Sieben“)

Länge: 123 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Spanisch u. a.
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch u. a.
Originaltitel: The Magnificent Seven
USA 1960
Regie: John Sturges
Drehbuch: William Roberts
Besetzung: Yul Brynner, Steve McQueen, Charles Bronson, James Coburn, Horst Buchholz, Robert Vaughn, Eli Wallach, Brad Dexter, Rosenda Monteros
Zusatzmaterial: Audiokommentar, Making-of, Elmar Bernstein und „Die glorreichen Sieben“, verlorene Bilder der „Glorreichen Sieben“, Trailer A & B, Bildergalerie
Vertrieb: Twentieth Century Fox Home Entertainment

Copyright 2016 by Kay Sokolowsky

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Fotos & Packshot: © Twentieth Century Fox Home Entertainment

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