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The Flash – Die komplette zweite Staffel: Der rote Blitz flitzt allen davon

15 Jan

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The Flash

Von Andreas Eckenfels

Fantasy-Actionserie // Während auf der Leinwand das Marvel Cinematic Universe mit den „Avengers“-Abenteuern die Nase bei Kritikern und Zuschauern vorn hat, sind die Kontrahenten von DC Comics auf dem TV-Bildschirm überlegen. Dabei flitzt besonders ein Comicheld aus dem DC-Serienmultiversum allen davon: „The Flash“. Als Spin-off von „Arrow“ gestartet, entwickelte sich „Der rote Blitz“ für den kleinen Network-Sender The CW zum absoluten Quotenhit. Da ist es nicht verwunderlich, dass der US-Sender die Abenteuer von Barry Allen aka The Flash (Grant Gustin) Anfang Januar bereits um eine vierte Staffel verlängert hat. In Deutschland sind nun die 23 Folgen der zweiten Staffel fürs Heimkino erschienen.

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Barry hat den Mörder seiner Mutter endlich geschnappt

Sechs Monate nachdem Barry im höchst dramatischen Finale der ersten Staffel den Mörder seiner Mutter schnappte und Central City vor der Zerstörung durch eine Singularität bewahrte, wird The Flash als Held gefeiert. Doch der Frieden währt nicht lange: In der Stadt haben sich mehrere Wurmlöcher geöffnet, durch die neue Gefahren aus einem Paralleluniversum – genannt Erde 2 – auf das Team Flash lauern. Aber nicht alle von ihnen sind feindlich gesinnt. Der Speedster Jay Garrick (Teddy Sears) hat seine Fähigkeiten verloren, als er durch ein Wurmloch auf Erde 1 gezogen wurde. Er berichtet Barry und seinen Freunden von S.T.A.R. Labs von der Existenz von Multiuniversen und warnt sie vor einem neuen Bösewicht: Zoom hetzt böse Metawesen nach Central City und will die Geschwindigkeit der Speedster aller Universen stehlen. Bald wird klar: Barry muss nach Erde 2 reisen, um den Fiesling zu besiegen.

Die derzeit unterhaltsamste Superheldenserie

Ohne Frage ist „The Flash“ derzeit die unterhaltsamste Superheldenserie im Fernsehen. Sie versucht nicht zwanghaft erwachsen daherzukommen und in einer realistischen Welt angesiedelt zu sein. Die Comicwurzeln sind jederzeit klar zu erkennen und machen ebenso wie die sympathischen Darsteller rund um Grant Gustin („Glee“) den Charme der Hitserie aus. Im Gegensatz zur Mutterserie „Arrow“ geht es in „The Flash“ nicht so düster zu und auch die melodramatischen Soap-Elemente werden größtenteils in den Hintergrund gerückt – auch, wenn es mit Polizistin Patty (Shantel VanSanten) ein neues Love Interest für Barry gibt.

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Doch lange bleibt es nicht ruhig in Central City

Der zweiten Staffel fehlt es etwas an emotionalen Höhepunkten und auch die erneute Thematik mit einem feindlichen Speedster als Oberschurken ist etwas unoriginell geraten. Ähnlich wie bei „Arrow“ sind auch die geringen Produktionskosten deutlich zu erkennen – viele Kämpfe finden in Lagerhallen statt –, dennoch sind mit dem Hai-Humanoiden King Shark und dem Riesengorilla Grood zwei für TV-Verhältnisse beeindruckende CGI-Wesen erschaffen worden.

Doppelgänger machen Ärger

Besonders interessant sind die Reisen von und nach Erde 2. In der Parallelwelt existieren Barry und seine Freunde ebenfalls. Da bleibt ein Treffen mit ihren Doppelgängern natürlich nicht aus – allerdings haben diese teilweise andere Wege eingeschlagen. So sind in der alternativen Zeitlinie Barry und Iris (Candice Patton) verheiratet und die Wissenschaftler Caitlin (Danielle Panabaker, „The Crazies – Fürchte deinen Nächsten“) und Cisco (Carlos Valdes) dürfen als Killer Frost beziehungsweise Reverb ihre fiesen Seiten ausleben.

Prominenter Fan auf dem Regiestuhl

Der Fanservice und auch die Verzahnung mit den anderen DC-Serien, die auf The CW zu sehen sind, liegen den Machern besonders am Herzen: So schauen Oliver Queen alias Arrow (Stephen Amell), Felicity (Emily Bett Rickards) und John (David Ramsey) für eine Doppelfolge in Central City vorbei, um The Flash und dessen Team im Kampf gegen den unsterblichen Vandal Savage (Casper Crump) beizustehen. Das Crossover setzt dabei die Ereignisse der achten Folge der vierten „Arrow“-Staffel in Gang und wirkt sich auch inhaltlich auf den zweiten Serienableger „Legends of Tomorrow“ aus.

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The Flash muss gegen neue Metawesen aus einer Parallelwelt kämpfen

Außerdem darf man sich unter anderem auf ein Wiedersehen mit Mark „Luke Skywalker“ Hamill („Star Wars“) als Bösewicht The Trickster und „Spartacus“-Star Liam McIntyre als Weather Wizard freuen. Zudem leiht in der englischen Originalfassung Horrorikone Tony Todd („Candymans Fluch“) dem Oberbösewicht Zoom seine bedrohliche Stimme.

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Im Kampf steht The Flash auch Arrow (r.) zur Seite

Einem prominenten Fan von „The Flash“ wurde ein besonderer Wunsch erfüllt: Der als Comicnerd bekannte Kevin Smith („Tusk“) durfte für „In der Speed Force“, der 21. Folge der zweiten Staffel, auf dem Regiestuhl sitzen. In dem knapp 50-minütigen Making-of „Die Reise von Kevin Smith“ aus dem umfangreichen Bonusmaterial gewährt er nicht nur einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen, sondern zeigt auch, wie ihn das Finale der ersten Staffel zu Tränen gerührt hat.

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Oberschurke Zoom will die Geschwindigkeit der Speedster stehlen

Veröffentlichung: 8. Dezember 2016 als Blu-ray und DVD

Länge: 1021 Min. (Blu-ray), 980 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch u.a.
Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.
Originaltitel: The Flash
USA 2015/2016
Regie: Ralph Hemecker, Jesse Warn, John F. Showalter, Kevin Smith u.a.
Drehbuch: Greg Berlanti, Andrew Kreisberg, Geoff Johns u.a.
Besetzung: Grant Gustin, Candice Patton, Danielle Panabaker, Carlos Valdes, Tom Cavanagh, Jesse L. Martin, Mark Hamill, Liam McIntyre, Stephen Amell
Zusatzmaterial: Barry und Iris: Neue Anfänge (ca. 8 Min.), The Flash: Die visuellen Effekte in 360° (ca. 3 Min.), Wessen Helm war das? (ca. 4 Min.), Verbrecherkartei: Die Geschichte von Lewis Snart (ca. 4 Min.), Herz und Hitze: Die Geschichte von Firestorm (ca. 5 Min.), The Flash: Die visuellen Effekte – Erde Zwei (ca. 3 Min.), Neue Erfahrungen: The Flash vs. King Shark (ca. 5 Min.), Die Macht von Dr. Light (ca. 6 Min.), In die Bresche: Die Konzeption von Erde Zwei (ca. 5 Min.), Verpatzte Szenen (ca. 12 Min.), Nicht verwendete Szenen (ca. 9 Min.), Bonus-Episode: Arrow-Crossover „Legenden der Vergangenheit“ (ca. 42 Min.), Grodd Lebt! (ca. 7 Min.), Hinter den Kulissen: Die Chemie zwischen Emily und Grant (ca. 7 Min.), Seelenverwandt: Hawkman und Hawkgirl (ca. 11 Min.), Die Jadg auf Vandal Savage (ca 11 Min.), The Flash: Die visuellen Effekte – im Fokus (ca. 3 Min.), Weihnachten bei The Flash (ca. 5 Min.), Auf dem Paleyfest 2015 (ca. 30 Min.), The Flash: Auf der Comic-Con 2015 (ca. 15 Min.), The Flash: Die visuellen Effekte – Brenzlige Situationen (ca. 2 Min.), The Flash: Die visuellen Effekte – Superhelden und Schurken (ca. 3 Min.), Die vielen Gesichter von Zoom (ca. 6 Min.), Die Reise von Kevin Smith (ca. 52 Min.), The Flash: Die visuellen Effekte: Alles fällt auseinander (ca. 5 Min.)
Vertrieb: Warner Home Video

Copyright 2017 by Andreas Eckenfels

Fotos, Packshot & Trailer: © 2016 Warner Home Video

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Eine Antwort zu “The Flash – Die komplette zweite Staffel: Der rote Blitz flitzt allen davon

  1. Matthias Holm (@MatzeHolm)

    2017/03/12 at 12:59

    Gerade das Finale gesehen. Sehr, sehr gute Staffel, Zoom war echt ein richtig fieser Antagonist. Ein bisschen viel pseudo-wissenschaftliches Mambo-Jambo war es zwar, aber dennoch ein TIcken besser als Staffel 1

     

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