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Die versunkene Stadt Z – Ein langer Weg als Ziel

29 Mrz

The Lost City of Z

Kinostart: 30. März 2017

Von Iris Janke

Historien-Abenteuer // „Der Weg ist das Ziel“ – Ziemlich treffend fasst das Konfuzius-Zitat den Kern des Films „Die versunkene Stadt – Z“ von Regisseur James Gray („The Immigrant“) zusammen: Die verschollene Dschungelstadt, die Anfang des 20. Jahrhunderts vom britischen Forscher Percival Fawcett (Charlie Hunnam, „Sons of Anarchy“) im südamerikanischen Urwald vermutet wird, wurde nie gefunden. Was bleibt, ist eine fantastische, bildgewaltige Verfilmung des gleichnamigen Buches von David Grann um die unermüdliche und strapaziöse Suche nach der versunkenen Stadt in Südamerika. Das spurlose Verschwinden des englischen Forschers Fawcett im brasilianischen Dschungel ist bis heute rätselhaft.

Hat als Teilzeit-Alleinerziehende alle Hände voll zu tun: Nina

Zum an der Realität orientierten Filminhalt: Percival Fawcett wird gemeinsam mit seinem Adjutanten Henry Costin (Robert Pattinson, „Twilight“-Saga) von der Royal Society zu einer Expedition zur Landvermessung ins Grenzgebiet zwischen Bolivien und Brasilien geschickt. Von Indianern erfahren die Forscher von der angeblichen Existenz einer sagenumwobenen Ruinenstadt tief im südamerikanischen Dschungel. Nach zwei Jahren im Ausland präsentiert Fawcett seinen Wissenschaftskollegen in England verwitterte Keramikreste als Beweis für die Existenz der alten südamerikanischen Kulturstätte, von ihm „Z“ genannt.

Stehen den britischen Kollegen Rede und Antwort: Fawcett (l.) und Costin (M.)

Obwohl die Kollegen seine Suche nach „Z“ für Unsinn halten und auch Ehefrau Nina (Sienna Miller, „High-Rise“) den abenteuerlichen Reisen ihres Mannes nur wenig abgewinnen kann, bricht Fawcett erneut auf. Derweil bleibt für Nina nur das Dasein als bei Bedarf parat stehende Ehefrau und die Erziehung der stetig wachsenden Kinderschar.

Setzt sich den Gefahren des Dschungels aus: Fawcett

Zweifellos ist „Die versunkene Stadt Z“ prominent besetzt und auch die reale Filmhandlung taugt für eine Abenteuerverfilmung. Dennoch bleibt Grays Epos trotz bildgewaltiger Umsetzung manchmal merkwürdig blass, es erinnert ein bisschen an eine ziemlich lange, wenn auch faszinierende Geschichtsstunde bei einem guten Lehrer. Beeindruckend gelingt es, über zwei Stunden lang zu fesseln – ein Kunststück, wenn man bedenkt, dass der Zuschauer das Ende der Geschichte bereits kennt.

Mit dem Boot reist man im Dschungel Südamerikas am schnellsten

Länge: 141 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: The Lost City of Z
USA 2016
Regie: James Gray
Drehbuch: James Gray, nach David Granns Vorlage „The Lost City of Z – A Tale of Deadly Obsession in the Amazon“
Besetzung: Charlie Hunnam, Sienna Miller, Robert Pattinson, Tom Holland, Angus Macfadyen, Daniel Huttlestone, Aleksandar Jovanovic, Nicholas Agnew, Bobby Smalldridge, Edward Ashley, Raquel Arraes
Verleih: Studiocanal Filmverleih

Copyright 2017 by Iris Janke

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2017 Studiocanal Filmverleih

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