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Vampire Nation – Badlands: Kurzauftritt der Albino-Vampirin

31 Mrz

The Stakelander

Von Volker Schönenberger

Horror // Einige Zeit nach den Ereignissen in „Vampire Nation“: Martin (Connor Paolo) hat mit Peggy (Bonnie Dennison) einen Sohn bekommen, doch der vermeintliche Frieden währt nicht lange; eine Horde Vampire überfällt New Eden, Peggy und der Kleine werden getötet. Anführerin der Blutsauger ist eine mysteriöse Albino-Vampirin, genannt Mother (Kristina Hughes). Der verbitterte Martin macht sich auf, seinen Mentor Mister (Nick Damici) zu suchen.

Martin streift einsam durchs Land

Statt Jim Mickle haben fürs Sequel gleich zwei Personen auf dem Regiestuhl Platz genommen: Dan Berk und Robert Olsen, die bislang mit „The Body“ (2015) nur einen Feature-Film in ihrer Filmografie zu Buche stehen haben. Der Fortsetzung mangelt es dann auch an Originalität, aber immerhin setzen die beiden die Versatzstücke des Originals versiert ein. Auch die triste und dreckige Atmosphäre und das Produktionsdesign orientieren sich am Vorgänger, schaffen so hohen Wiedererkennungswert – man kann das also auch positiv sehen. Als durchaus wohlwollender Vergleich sei somit erneut die Serie „The Walking Dead“ herangezogen.

Dieser Vampir ebenfalls

Zwischendurch muss Martin auch mal wie weiland „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“ (1985) einen Arenafight vor blutgierigem Publikum austragen, vielleicht die größte Neuerung der Fortsetzung. Auch die nun von Mother geführte Bruderschaft tritt wieder in Erscheinung. Sie ist ungleich stärker geworden, weil sich die religiösen Fanatiker mit Vampiren zusammengetan haben. Die neue Obervampirin hätte das Zeug zu einer starken Figur gehabt, sie tritt leider zu wenig in Erscheinung. Angesichts der kurzen Spieldauer von weniger als anderthalb Stunden hätten vielleicht fünf bis zehn Minuten mehr zur Ausarbeitung der Antagonistin dem Film gutgetan. Die blutigen Effekte sind gegenüber dem Vorgänger minimal zurückhaltender inszeniert worden, überzeugen aber wie das Vampir-Make-up auch diesmal. Unbedingt gebraucht hat es das Sequel nicht, doch wer „Vampire Nation“ mag und keine großartigen Neuerungen erwartet, wird auch an „Badlands“ Gefallen finden. Ein dritter Teil muss aber wirklich nicht sein.

Mister hat das Überleben immer noch drauf

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Nick Damici sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Mundfäule ist heilbar

Veröffentlichung: 31. März 2017 als Blu-ray und DVD

Länge: 85 Min. (Blu-ray), 81 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18 (Film: FSK 16)
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Niederländisch
Originaltitel: The Stakelander
Alternativtitel: Stake Land II
USA 2016
Regie: Dan Berk, Robert Olsen
Drehbuch: Nick Damici
Besetzung: Connor Paolo, Nick Damici, Laura Abramsen, A. C. Peterson, Steven Williams, Bonnie Dennison
Zusatzmaterial: u. a. Wendecover
Vertrieb: Splendid Film / WVG Medien GmbH

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © Splendid Film / WVG Medien GmbH

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