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Archiv für den Monat Oktober 2017

Horror für Halloween (XXXVII): Carnival of Souls – Tanz der toten Seelen: Schauriges Meisterstück vom Großen Salzsee

Carnival of Souls

Von Volker Schönenberger

Horror // Drei junge Frauen in einem Auto, zwei übermütige Kerle im anderen – so harmlos beginnt der „Tanz der toten Seelen“. An der Ampel fordert der Beifahrer des einen die Fahrerin des anderen Wagens heraus. Ein kurzes Rennen endet tragisch: Von einer Brücke stürzt das Fahrzeug mit den drei Frauen in den Fluss. Vergeblich suchen die Retter nach dem Auto, dann torkelt Mary Henry (Candace Hilligoss) aus einer Schlammzunge ans rettende Ufer. Als einzige Überlebende des Frauentrios reist sie kurz darauf per Auto nach Salt Lake City. Auf der nächtlichen Fahrt erscheint ihr plötzlich das Gesicht eines Mannes im Fenster der Beifahrertür – eine Vision, die sie fortan wiederholt heimsuchen wird. Am Ziel ihrer Reise eingetroffen, tritt Mary eine Tätigkeit als Organistin einer Kirchengemeinde an.

Jugendliche Ausgelassenheit endet tragisch

Die Idee zu seinem einzigen Spielfilm kam dem Schulungs- und Werbefilmer Herk Harvey dem Vernehmen nach, als er an dem verlassenen Saltair-Pavillon nahe Salt Lake City vorbeifuhr. Es gelang ihm auch, dort zu drehen. Sein Low-Budget-Film weist mit Hauptdarstellerin Candace Hilligoss lediglich eine Mitwirkende mit professionellem Schauspiel-Hintergrund auf, obwohl auch ihr keine große Karriere beschieden war.

Einflussreicher Gruselklassiker

Die mit einigen laienhaft wirkenden Filmfehlern gespickte Independent-Produktion floppte im Kino und entwickelte sich erst im Lauf der Jahre zu einem einflussreichen Klassiker. Von Herk Harveys „Carnival of Souls“ zu George A. Romeros „Die Nacht der lebenden Toten“ („Night of the Living Dead, 1968“) ist es gar kein allzu weiter Weg, wie Romero selbst freimütig zugegeben hat. Der Einfluss von „Carnival of Souls“ reicht sogar bis ins moderne deutsche Autorenkino, wie Christian Petzolds Mystery-Drama „Yella“ von 2007 zeigt. 1998 produzierte Wes Craven ein Horrordrama mit dem Titel „Carnival of Souls“, das sich aber lediglich der Grundidee und der Wendung im Finale bediente.

Nur Mary rettet sich ans Ufer

Wenn die toten Seelen tanzen, ist Minimalismus Trumpf. Das beginnt beim zurückhaltenden, aber schaurigen Score und endet noch lange nicht bei der Vision des Mannes, der der geplagten Mary immer wieder erscheint – verkörpert von Regisseur Harvey persönlich. Die Handlung setzt ganz auf die Hauptfigur: Nur wenige Szenen fokussieren nicht auf Mary, die von ihren beängstigenden Erlebnissen zusehends in die Verzweiflung getrieben wird. Es benötigt kaum visuelle oder akustische Effekte, damit sich das Grauen der Protagonistin auf die Zuschauer überträgt. Und auch wenn man geneigt ist, die letzte Einstellung des Films mit „Ah, so ist das also“ zu kommentieren, so lässt doch die vorletzte Szene des Films die folgende Auflösung nicht ganz so eindeutig erschienen. Aber ich will nicht spoilern, macht euch selbst ein Bild davon!

Vision während nächtlicher Autofahrt

Wie bei George A. Romeros „Die Nacht der lebenden Toten“ wurde es beim US-Kinostart versäumt, einen Copyright-Vermerk im Vor- oder Abspann zu platzieren, was die US-Kinofassung automatisch urheberrechtsfrei machte – eine sonderbare Regelung, aber mich fragt ja keiner. Der Film kann daher völlig legal unter Archive.org angeschaut und heruntergeladen werden. Auch auf YouTube kann der Film kostenlos in voller Länge geschaut werden, anscheinend sowohl die Kinofassung als auch der Director’s Cut. Zu den Unterschieden zwischen beiden Fassungen verweise ich auf die Kollegen von Schnittberichte.

Vom legalen Gratis-Download zur Criterion Collection

Aufgrund des Daseins in der Public Domain ist „Tanz der toten Seelen“ in Deutschland mehrfach auf DVD erschienen, einmal auch auf Blu-ray, das allerdings nur in einer billig zusammengestellten Sammlung. Auch bei den deutschen DVDs drängt sich kaum eine Version auf. Wer auf eine hochwertige Edition Wert legt, greife auf das US-Label The Criterion Collection zurück, muss dafür aber auf deutschen Ton verzichten und benötigt einen Player, der Discs mit US-Regionalcodes abspielen kann. Criterion wird die Blu-ray im Oktober aber auch im Vereinigten Königreich veröffentlichen. Dem Vernehmen nach ist diese deutsche Edition identisch mit der Criterion-DVD.

Die Toten erheben sich

Wer gutem, altem Schwarz-Weiß-Horror nichts abgewinnen kann – unverständlich genug –, gebe sich einen Ruck für diesen meisterhaften Low-Budget-Grusler. Wer Schwarz-Weiß nicht abgeneigt ist, müsste „Tanz der toten Seelen“ bereits genossen und für herausragend befunden haben. Falls nicht: Umgehend nachholen! Egal, ob man die Criterion-Edition oder eine der deutschen DVDs bevorzugt, sich den Film per Gratis-Download besorgt oder bei YouTube anschaut: Es gibt keine Ausrede mehr, „Carnival of Souls“ nicht zu kennen. Lasst die toten Seelen tanzen!

Der Tanz der toten Seelen

Veröffentlichung D: diverse
Veröffentlichung USA: 12. Juli 2016 als Blu-ray und 16. Mai 2000 als DVD (The Criterion Collection)
Veröffentlichung GB: 23. Oktober 2017 als Blu-ray (The Criterion Collection)

Länge: 84 Min. (Director’s Cut), 78 Min. (Kinofassung)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: keine Angabe
Untertitel: keine Angabe
Originaltitel: Carnival of Souls
USA 1962
Regie: Herk Harvey
Drehbuch: John Clifford
Besetzung: Candace Hilligoss, Frances Feist, Sidney Berger, Art Ellison, Stan Levitt, Tom McGinnis, Forbes Caldwell, Dan Palmquist, Cari Conboy, Bill de Jarnette, Herk Harvey
Zusatzmaterial: keine Angabe
Vertrieb: diverse

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Szenenfotos: Fair Use

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Horror für Halloween (XXXVI): Das Leichenhaus der lebenden Toten – Solche Zombies werden heute gar nicht mehr gebaut

Non si deve profanare il sonno dei morti

Von Volker Schönenberger

Horror // Gleich zu Anfang kommt ein wenig Hippie-Feeling auf: Als sich der Kunsthändler George Meaning (Ray Lovelock) zu einem Wochenende auf dem Land aufmacht, läuft alsbald eine nackige Frau über die Straße, die „Freiheit! Freiheit! Freiheit für die Frauen!“ skandiert. Etwas später wird ein Mann auf dem Land George auf seine langen Haare ansprechen: „Sie sind ein wenig schwerhörig, was? Na ja, das wird an dieser Haarmähne liegen, die sie über den Ohren tragen.“ So wird frühzeitig ein Kontrast zwischen dem modernen Großstädter George und den Provinzlern etabliert, der später darin kulminiert, dass ein so übereifriger wie bornierter Polizei-Inspektor (Arthur Kennedy) partout George für die mörderischen Vorkommnisse in der Gegend verantwortlich machen will.

Zwischenfall an der Tankstelle

An einer Tankstelle beschädigt die Londonerin Edna (Cristina Galbó) mit ihrem Auto Georges Motorrad, sodass er es in der dortigen Werkstatt zurücklassen muss. Edna erklärt sich bereit, ihn mitzunehmen. Bei einem Zwischenstopp will George Einheimische nach dem Weg fragen. Die am Auto wartende junge Frau wird von einem seltsam steif daherstapfenden Mann mit starrem Blick angegriffen, kann sich aber retten. In der Nähe erproben Angehörige der britischen Landwirtschaftsbehörde ein neuartiges Gerät zur Ungezieferbekämpfung, das mit Kernenergie arbeitet.

Im Fahrwasser von „Die Nacht der lebenden Toten“

Zwei junge Leute fahren aufs Land, ein Untoter greift an – „Das Leichenhaus der lebenden Toten“ outet sich frühzeitig als Epigone von „Die Nacht der lebenden Toten“, mit dem George A. Romeros 1968 die Tür zum modernen Zombiefilm weit aufstieß. „The Living Dead at Manchester Morgue“, so einer der internationalen Titel der spanischen Produktion, verzichtet über weite Strecken auf das apokalyptische Moment, die Zombieseuche bleibt vorerst lokal begrenzt. Ausgelöst wird sie durch – das könnt Ihr euch sicher denken.

Vorbild für Lucio Fulci?

Bemerkenswert, dass „Das Leichenhaus der lebenden Toten“ fünf Jahre vor „Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“ („Zombi 2“, auch „Zombie Flesh Eaters“) entstand, dem ersten Zombiefilm eines gewissen Lucio Fulci – und vier Jahre vor George A. Romeros „Zombie“ („Dawn of the Dead“). Ansonsten hätte man argwöhnen können, dass Jorge Grau bei Fulci gelernt hat. So ist wohl anzunehmen, dass Fulci selbst, einer der Großmeister des Zombiefilms, Graus Werk kannte und schätzte, bevor er sich selbst daran machte, Heerscharen italienischer Untoter aufs Kinopublikum loszulassen.

Holt ihn endlich vom Index!

Die handgemachten Splatter- und Make-up-Effekte wissen zu gefallen und werden nicht inflationär eingesetzt, sondern nur punktuell, passend zur Handlung. Wenn die sich ins Krankenhaus verlagert, kommen Gorehounds aber auf ihre Kosten, zuvor auch schon in einer wunderbaren Friedhofs-Sequenz. „Invasion der Zombies“, so ein anderer deutscher Titel, hat eine lange Geschichte der Indizierung und Beschlagnahme aufzuweisen, die sich bis heute fortsetzt. Das wirkt umso unverständlicher, da doch seit einigen Jahren reihenweise Beschlagnahmungen vormals berüchtigter Klassiker aufgehoben und die Filme vom Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien gestrichen werden. „The Texas Chainsaw Massacre“ und „Tanz der Teufel“ lassen grüßen, um nur zwei der prominentesten Beispiele zu nennen. Bleibt zu hoffen, dass sich ein Rechteinhaber der Aufgabe annimmt, das auch für „Das Leichenhaus der lebenden Toten“ zu erreichen und den Film auf den Weg durch die Instanzen zu schicken, um eine adäquate Veröffentlichung zu ermöglichen und Filmfans zu erreichen, die keine Filmbörsen besuchen und sich mit dem internationalen Online-Handel nicht auskennen. Bis das geschieht, kann ich hier leider keine Veröffentlichung empfehlen.

Wie gelangte Arthur Kennedy in den Cast?

Eine für einen europäischen Exploitationfilm ungewöhnliche Personalie offenbart sich in der Rolle des Inspektors: Es entzieht sich meiner Kenntnis, was dazu führte, dass der in vielen Krimis und Western wie „Meuterei am Schlangenfluss“ profilierte Hollywood-Star Arthur Kennedy (1914–1990) mitwirkte, der in den 1950er-Jahren immerhin fünf Oscar-Nominierungen einheimste und 1956 für das Gerichtsdrama „Das Komplott“ einen Golden Globe als bester Nebendarsteller erhielt. Für Hinweise auf sein Mitwirken per Kommentar bin ich dankbar. Seine Figur ist etwas überzogen gezeichnet: Gar zu sehr versteift er sich von Anfang an darauf, in George den Täter zu sehen, ohne eine andere Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Das ist aber nur ein kleiner Wermutstropfen eines ansonsten herausragenden Vertreters des europäischen Zombiefilms der 1970er-Jahre. Trotz all der rasenden Wüteriche in den Infizierten-Filmen der jüngsten Vergangenheit – die langsam schlurfenden Untoten der Romero-Ära haben auch heute ihre Existenzberechtigung. Jorge Graus „Das Leichenhaus der lebenden Toten“ punktet mit effektiver Inszenierung in gut anderthalb Stunden, ein paar sozialkritischen Elementen, prima Effekten und stimmungsvoller Provinz-Atmosphäre – klasse!

Länge: 95 Min.
Altersfreigabe: FSK ungeprüft
Originaltitel: Non si deve profanare il sonno dei morti
Deutscher Alternativtitel: Invasion der Zombies
Internationale Titel: The Living Dead at Manchester Morgue / Let Sleeping Corpses Lie / Don’t Open the Window
IT/SP 1974
Regie: Jorge Grau
Drehbuch: Sandro Continenza, Marcello Coscia
Besetzung: Cristina Galbó, Ray Lovelock, Arthur Kennedy, Aldo Massasso, Roberto Posse, José Lifante, Giorgio Trestini, Jeannine Mestre, Fernando Hilbeck, Gengher Gatti, Vera Drudi, Vicente Vega

Copyright 2017 by Volker Schönenberger

 

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Horror für Halloween (XXXV): Dämonisch – Axtmorde von der Hand Gottes

Frailty

Von Volker Schönenberger

Zur Erinnerung an Bill Paxton und Powers Boothe.

Horrorthriller // Sonderbar – bis heute ist Bill Paxtons 2001er-Kino-Regiedebüt „Dämonisch“ bei uns nicht auf Blu-ray erschienen. Und obwohl die 2003 erschienene Doppel-DVD im Handel vergriffen ist, ist sie auf dem Gebrauchtmarkt für vergleichsweise günstigen Kurs zu haben. Sollte der Schocker, der hierzulande beim Fantasy Filmfest 2002 umjubelte Premiere gefeiert hatte, etwa in Vergessenheit geraten sein? Höchste Zeit, das zu ändern! Verdient hat es der im Februar dieses Jahres mit nur 61 Jahren verstorbene Bill Paxton allemal. Vier Jahre nach „Dämonisch“ drehte er mit dem Golf-Biopic „Das größte Spiel seines Lebens“ seinen zweiten und letzten Kinofilm als Regisseur.

„God’s Hand“ („Hand Gottes“) nennt sich der Serienmörder, der Texas seit zwei Jahrzehnten heimsucht. Eines Abends sitzt ein Mann (Matthew McConaughey), der sich als Fenton Meiks vorstellt, beim mit dem Fall betrauten FBI-Agenten Wesley Doyle (Powers Boothe) im Büro und behauptet, den Täter zu kennen: Es sei sein Bruder Adam. Doyle reagiert erwartungsgemäß skeptisch, hört sich aber nichtsdestoweniger Meiks’ Geschichte an, die im Sommer 1979 ihren Anfang nahm:

Vision vom Engel

Die beiden Brüder Fenton (Matt O’Leary) und Adam Meiks (Jeremy Sumpter) leben mit ihrem Vater (Bill Paxton), einem Kfz-Mechaniker, in der Kleinstadt Thurman. Ihre Mutter starb bei Adams Geburt. Die drei haben es sich in ihrem Männerhaushalt gut eingerichtet – bis eine Nacht alles verändert: Ihr Vater weckt seine Söhne und berichtet ihnen von einer Vision, die er gerade hatte: Ein Engel sei ihm erschienen und habe ihnen eine Aufgabe übertragen: die Welt von Dämonen zu befreien, die die Erde bevölkern. Während Adam seinem Vater bereitwillig Glauben schenkt, will sein älterer Bruder damit nichts zu tun haben. Doch bald darauf hat Vater Meiks durch Visionen die Instrumente zum Kampf gegen die Dämonen erhalten – darunter eine Axt; und noch ein wenig später hat er eine Liste mit den Namen der ersten Dämonen in Menschengestalt, die es von der Erde zu tilgen gilt. Damit er nicht versehentlich Unschuldige tötet, hat er die Fähigkeit erhalten, die Missetaten der Dämonen zu erkennen, wenn er sie berührt.

Ein Vater und seine Söhne gegen die Dämonen

Über weite Strecken speist sich das Grauen in „Dämonisch“ daraus, dass der Vater seinen Söhnen seine Vision aufnötigt und sie zwingt, an seinem grausigen Tun teilzuhaben. Das steht und fällt mit den schauspielerischen Leistungen des Trios – es steht, die drei harmonieren vorzüglich miteinander. Die Szenen, in denen Papa Meiks – sein Vorname wird nicht genannt – vor den Augen seiner Söhne die Axt gegen seine gefesselten Opfer hebt, prägen sich nachhaltig ein. Wenn sich der junge Fenton mehr und mehr verstört zeigt und überlegt, wie er seinem Vater Einhalt gebieten kann, überträgt sich seine Verängstigung auf die Zuschauer.

Die 18er-Freigabe erfolgt vermutlich eher aufgrund der eben dieser verstörenden Wirkung, die das Einbeziehen der beiden Kinder in das tödliche Treiben des Vaters ausübt, und weniger aufgrund der Gewaltdarstellung: Die Gewalt ist zwar jederzeit präsent, wird aber nicht drastisch gezeigt – sobald die Axt schwingt, folgt der Schnitt. Splatterfans mögen das missbilligen, es nimmt „Dämonisch“ aber nicht ein bisschen von der Intensität, die den Horrorthriller auszeichnet. „Frailty“ (englisch für Zerbrechlichkeit, Schwächlichkeit) lautet der Originaltitel, das war dem deutschen Verleih vielleicht fürs hiesige Publikum zu vage, weshalb man sich für das etwas deutlichere „Dämonisch“ entschied – kann man machen. Eine Wendung zum Finale setzt dem hoch spannenden Geschehen dann noch die Krone auf.

Bill Paxton und Powers Boothe

Aus dem Cast war in diesem Jahr nicht nur Bill Paxton zu betrauern: Auch Powers Boothe starb – im März mit 68 Jahren. Außer in „Dämonisch“ hatten die beiden auch in der Western-Miniserie „Hatfields & McCoys“ (2012) zusammen gespielt, 2011 hatte Boothe eine Rolle in Paxtons Kurzfilm „Tattoo“ übernommen. Ihr erster gemeinsamer Kinoauftritt im Wyatt-Earp-Western „Tombstone“ datiert von 1993. Der großartige „Dämonisch“ zeigt eindrucksvoll, was Paxton mit einem ausgeklügelten Horrorthriller-Plot und passender Besetzung anstellen konnte. Er und Boothe mögen in Frieden ruhen.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Matthew McConaughey und/oder Bill Paxton sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung: 28. Oktober 2003 als Doppel-DVD

Länge: 95 Min.
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Frailty
USA/D 2001
Regie: Bill Paxton
Drehbuch: Brent Hanley
Besetzung: Bill Paxton, Matthew McConaughey, Powers Boothe, Matt O’Leary, Jeremy Sumpter, Luke Askew, Levi Kreis, Derk Cheetwoo, Missy Crider
Zusatzmaterial: Audiokommentar von Bill Paxton, Drehbuchautor Brent Hanley, Cutter Arnold Glassman, Komponist Brian Tyler und Produzent David Kirschner, Interviews mit Bill Paxton, Matt O’Leary und Matthew McConaughey, geschnittene Szenen (mit optionalem Audiokommentar von Bill Paxton), „Anatomy of a Scene“ (Dokumentation der Entstehung einer Szene, „Behind the Scenes“-Footage, Making-of, TV-Spots
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Filmplakat: Fair Use

 

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