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Platoon – Oliver Stones Vietnamkriegs-Trauma

28 Mai

Platoon

Von Volker Schönenberger

Kriegsdrama // Zu den tragenden Klängen von Samuel Barbers „Adagio for Strings“ verlässt eine Schar junger Soldaten nach langem Überseeflug den Truppentransporter in Vietnam. Unter ihnen Chris Taylor (Charlie Sheen), der sich doch tatsächlich freiwillig als Infanterist – sprich: Kanonenfutter – zum Militäreinsatz in Fernost gemeldet hat. Zur Begrüßung gibt’s gleich ein paar gut gefüllte Leichensäcke zu sehen, die den Weg in die Heimat antreten, und spöttische Sprüche erfahrener GIs.

Kein Cleverle: Chris Taylor hat sich freiwillig nach Vietnam gemeldet

Kurz darauf findet sich Taylor auf kräftezehrender Patrouille im undurchdringlichen Dickicht des Dschungels wieder. Sein Sergeant Robert Barnes (Tom Berenger) zeigt sich als harter Hund, während Sergeant Elias Grodin (Willem Dafoe) Taylor immerhin fürsorglich von etwas Übergepäck befreit. Bereits nach einer Woche bereut der Freiwillige, nach Vietnam gegangen zu sein – und dabei ist er noch nicht mal einem Vietcong begegnet.

Briefe an Oma

Von Taylors Gedanken und Gefühlen erfahren wir mittels der Briefe, die er an seine Großmutter schreibt und die das Publikum per Stimme aus dem Off rezitiert bekommt. Kein abwegiger Gedanke, dass Oliver Stone dort seine eigenen Gedanken wiedergibt – der Regisseur und Drehbuchautor von „Platoon“ war als junger Mann wiederholt in Vietnam, erst als Aushilfslehrer, später in Uniform zum Kampfeinsatz, bei dem er auch Vietcong-Soldaten tötete.

Keine Gnade: Ein Dorf wird niedergebrannt

Auf den Philippinen gedreht, bildete „Platoon“ 1986 den Auftakt zu Oliver Stones Vietnam-Trilogie, die er 1989 mit „Geboren am 4. Juli“ („Born on the Fourth of July“) fortsetzte und 1993 mit „Zwischen Himmel und Hölle“ („Heaven & Earth“) beendete. Natürlich kann sich der Regisseur nicht freimachen von faszinierenden Kriegsbildern und ikonischen Motiven, dafür ist der Polit-Aktivist dann doch auch zu sehr Filmemacher – und zwar ein hochbegabter. Davon zeugt auch die vorzügliche Musikauswahl. Barber erwähnte ich bereits, das 1938 von ihm komponierte „Adagio for Strings“ erklingt mehrfach. Wenn Stone zum vietnamesischen Sonnenaufgang „White Rabbit“ von Jefferson Airplane erklingen lässt und Taylor zum ersten Mal die Kifferhöhle der „Potheads“ seiner Einheit („Platoon“) betritt, sind wir tief in soldatischer Romantik von Kameradschaft und Coolness angelangt. Wenn man gemeinsam zu „Tracks of My Tears“ von Smokey Robinson & The Miracles mitsingt, entstehen eben Männerfreundschaften, und die Schrecken des Krieges sind für eine Weile weit weg. Doch schnell holt der Tod die Soldaten wieder ins Leben zurück.

Von der Zwangsläufigkeit von Kriegsverbrechen

Krieg gebiert Kriegsverbrechen, so viel wird schnell klar – als wüssten wir das nicht sowieso schon. Nachdem die Einheit von Taylor, Elias und Barnes die ersten Todesopfer zu beklagen hat, gibt es kein Halten mehr. Mit Sergeant Barnes in vorderster Front. Männer zerbrechen. Andere werden härter und härter. Auch nicht gut. Am Ende – ein Napalm-Inferno.

Keine Freunde: Barnes (l.) und Elias

Hubschrauber, die über dem Dschungel ihre Bahnen ziehen und tödliche Geschosse ins Grün abfeuern, Menschen, die dort unten sterben wie nichts. Darübergelegt erneut Barbers Klänge. Helikopter, die bei der Landung Staub und Rauchschwaden aufwirbeln. Der Sogwirkung solcher ikonischer Motive konnte sich Olvier Stone offenbar nicht entziehen. Er wollte es wohl auch nicht. Vielleicht ist es diese gewisse Ambivalenz, die die Klasse von „Platoon“ ausmacht. Einerseits setzt er zumindest den anständigen oder vermeintlich anständigen US-Soldaten in Vietnam ein Denkmal – etwas, das jede Antikriegsbotschaft konterkariert, zumal die feindlichen nordvietnamesischen Truppen komplett gesichtslos bleiben (und sie hatten weitaus mehr Opfer zu beklagen als die US-Streitkräfte). Was die GIs in Fernost eigentlich zu suchen haben, geht dabei unter, immerhin erkennen sie die Sinnlosigkeit ihres Tuns. Andererseits zeigt Stone schonungslos und brutal die Verrohung, die der Krieg für die Menschen in ihm mit sich bringt, eine Verrohung, der einige von ihnen nur zu gern nachgeben. Der Regisseur muss dafür kein Massaker von Mỹ Lai nachstellen, aber im Kopf wird es ihm bei der Ausarbeitung einiger Szenen herumgespukt haben.

Mit vier Oscars prämiert

Vier Oscars gab’s 1987 für „Platoon“: als bester Film, für Oliver Stones Regie, den Ton und den Schnitt. Zuvor hatte das Kriegsdrama bereits drei Golden Globes als bester Film, für die beste Regie und Nebendarsteller Tom Berenger abgeräumt. Bei der Berlinale jenes Jahres wurde Stone für seine Regie mit einem Silbernen Bären prämiert. Mit Michael Ciminos „Die durch die Hölle gehen“ („The Deer Hunter“, 1978), Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ (1979) und Stanley Kubricks „Full Metal Jacket“ (1987) bildet „Platoon“ das große Quartett der Vietnamkriegsdramen. Während die beiden Ende der 1970er-Jahre entstandenen Vorgänger eher mythischen Trips ähneln, zeigt Stone den Dschungelkampf authentischer, als schmutziges Sterben mitten im Urwald und fern der Heimat. Das mag nicht nur an Stones eigenen Vietnamerinnerungen liegen, sondern auch daran, dass der Vietnamveteran Dale Dye beim Dreh als Berater am Set fungierte – er tritt auch in einer Nebenrolle als Captain Harris in Erscheinung und hat einen Audiokommentar zum Film eingesprochen.

Keine Angst: Elias pirscht sich voran

„Platoon“ machte Charlie Sheen zum Star und schlägt den Bogen zu seinem Vater Martin, der sieben Jahre zuvor ebenfalls die Hauptrolle in einem der großen Vietnamfilme gespielt hatte: „Apocalypse Now“, in welchem Sohn Charlie angeblich auch mal als Statist durchs Bild läuft. Mit „Wall Street“ (1987) etablierte sich Charlie Sheen für eine Weile in der A-Liga, schlug dann aber den Weg in Richtung seichtere Stoffe ein, was vielleicht verhindert hat, dass er sich ganz oben festsetzt. Später mögen auch ein paar private Eskapaden ihr Teil dazu beigetragen haben, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls zeigt „Platoon“ nicht nur große Schauspielkunst von Willem Dafoe und Tom Berenger, die dafür beide für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert wurden (den ihnen allerdings Michael Caine für „Hannah und ihre Schwestern“ wegschnappte); der Film ist obendrein gespickt mit klangvollen Namen, die später zu mehr oder weniger großem Ruhm kamen oder sich als Charakterkopf-Nebendarsteller etablierten: Forest Whitaker, Johnny Depp, Kevin Dillon, Tony Todd, Keith David, John C. McGinley – noch Fragen?

Ist „Platoon“ ein Antikriegsfilm?

Jawohl, eine: Ist „Platoon“ ein Antikriegsfilm? Gegenfrage: Was ist überhaupt ein Antikriegsfilm? Geht es darum, die Schrecken der gewalttätigen Auseinandersetzungen zu vermitteln, ist die erste Frage zu bejahen. Stone macht auch deutlich, dass Krieg die Beteiligten verrohen lässt, was Kriegsverbrechen zu einer Zwangsläufigkeit macht. Aber viele Bilder faszinieren wie erwähnt doch auch. Ohnehin gibt es ja die These, ein Film, der Bilder von kriegerischen Auseinandersetzungen zeigt, könne per Definition kein Antikriegsfilm sein. Ein schwieriges Thema, das ich nicht bis ins Letzte durchleuchten kann. Phasenweise gibt „Platoon“ ein deutliches Statement gegen den Krieg ab, in manchen Sequenzen womöglich nicht. Ein großes, ja herausragendes Kriegsdrama ist es zweifellos. Stones Regiearbeit reiht sich sowohl bei den großen Vietnamkriegsdramen weit vorn ein als auch im Kriegsfilmgenre an sich.

Kein Entrinnen: Tod im Dschungel

FilmConfect Home Entertainment hat die alten Fox-Scheiben des Films als ansprechende Repacks veröffentlicht. Steelbook-Fans können zwischen zwei verschiedenen Ausführungen wählen – beide sehen schnieke aus und machen die Entscheidung schwer. Zusätzlich hat sich eine große Drogeriekette exklusiv die mir vorliegende Mediabook-Edition des Labels gesichert. Auch sie weiß optisch zu gefallen und hat im Booklet einen zuvor bereits anderswo veröffentlichten Text von Dr. Marcus Stiglegger zu bieten. Wie wir das von dem umtriebigen Filmwissenschaftler kennen, liest sich der Text fachkundig und aufschlussreich. Leider wurde am Lektorat gespart, einige Fehler trüben das Lesevergnügen. Das reicht von Namenschreibweisen (Berekley statt Berkeley, Shen statt Sheen) über fehlerhafte Silbentrennung bis hin zu falschen Satzzeichen. Unschön angesichts des höheren Preises, der für Mediabooks gegenüber Blu-rays in herkömmlicher Verpackung zu zahlen ist – wobei sich die Preise der Filmconfect-Mediabooks in akzeptablem Rahmen unter 18 Euro bewegen. Manche Mediabook-Fans werden sich an ein paar Fehlern nicht stören, so sie diese überhaupt wahrnehmen.

In welcher Edition auch immer: Wer großem Kriegskino etwas abgewinnen kann, kommt an „Platoon“ nicht vorbei. Welche Filme über den Vietnamkrieg sind eure Favoriten? Habt Ihr Empfehlungen nicht ganz so bekannter Filme über den Konflikt – ob ernsthafte Dramen oder Exploitation-Action?

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Oliver Stone haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Tom Berenger, Willem Dafoe, Johnny Depp, Tony Todd und Forest Whitaker unter Schauspieler.

Veröffentlichung: 27. April 2018 als Blu-ray im Mediabook (exklusiv über eine Drogeriekette vertrieben), 8. Dezember 2017 als Blu-ray im silbernen Steelbook mit Prägung, 27. Oktober 2017 als Blu-ray im grünen Steelbook, 30. September 2016 als Blu-ray im Mediabook-Kombipack „Oliver Stone Collection“ (mit „JFK“ und „Wall Street“) 10. Juni 2011 als Blu-ray, 4. September 2006 als DVD

Länge: 120 Min. (Blu-ray), 115 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Französich, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch u. a.
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Französich, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Türkisch u. a.
Originaltitel: Platoon
GB/USA 1986
Regie: Oliver Stone
Drehbuch: Oliver Stone
Besetzung: Charlie Sheen, Tom Berenger, Willem Dafoe, Keith David, Forest Whitaker, Kevin Dillon, John C. McGinley, Johnny Depp, Tony Todd, Mark Moses, Corey Glover
Zusatzmaterial: Audiokommentar von Oliver Stone, Audiokommentar von Militärberater Dale Dye, entfallene und erweiterte Szenen, Rückblick auf „Platoon“, Dokumentationen, Mini-Dokumentationen, TV-Spots, Original-Kinotrailer, Booklet
Label/Vertrieb Oliver Stone Collection, Steelbooks & Mediabook: FilmConfect Home Entertainment
Label/Vertrieb Blu-ray & DVD: Twentieth Century Fox Home Entertainment

Copyright 2016 by Volker Schönenberger

Packshot Steelbooks: © FilmConfect Home Entertainment, Szenenfotos: © Twentieth Century Fox Home Entertainment

 
 

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36 Antworten zu “Platoon – Oliver Stones Vietnamkriegs-Trauma

  1. Rainer Pampuch

    2018/07/05 at 18:45

    Wo ich gerade Michael Moriarty sehe: Bislang vergessen wurden der ebenso gute wie unbekannte „Dreckige Hunde“ (Dog Soldiers) und Joel Schumachers kleiner aber feiner „Tigerland“ mit Colin Farrell, Shea Whigham und Clifton Collins Jr., welcher ebenfalls leider recht unbekannt zu sein scheint.

    Und ja: „Platoon Leader“ hatte ich ebenfalls noch nennen wollen, weil er besser ist, als sein Ruf. 🙂

     
  2. Lacy_Leech

    2018/06/24 at 19:35

    1. Hamburger Hill
    2. Platoon
    3. Apocalypse now

    Tip:
    In the Year of the Pig
    Lighter than Orange – The Legacy of Dioxin in Vietnam
    1968 Tunnel Rats

     
  3. peta hauer

    2018/06/24 at 19:15

    Großartiger Film!
    Ich ordne diesen ganz klar bei den Antikriegsfilmen ein…für Kriegsfilme gibt es reihenweise Beispiele, gerade nach dieser Entstehungszeit, wo einsame Helden scheinbar die Schmach besiegen, bzw gutmachen können.
    Ansonsten wurden alle mir relevanten schon genannt, ich würde noch 2 weitere anführen “ Good Morning, Vietnam“ und „Cadence (Ein fremder Klang)“. Zum ersteren brauch ich wohl kaum was sagen, der zweitgenannte scheint mir eher unbekannter zu sein. Dieser spiel mit Martin und Charlie Sheen (die restliche Crew ist auch erwähnenswert) auf heimischen Boden, zu eben dieser Zeit. Trotzdem die Story für ein Drama ziemlich linear ist, keine Überraschungen bietet, hat mich dieser Film doch etwas begeistert. Der Film liegt schon einige Tage zurück, mich hatte der aber auf jeden Fall der Score mitgerissen, vielleicht liegt es daran?! In diesem Sinne 😉

     
  4. Otto

    2018/06/22 at 18:56

    Ich nenne noch ein paar Filme, die ohne Vietnam so nicht möglich gewesen wären und hier noch nicht genannt wurden.
    Watchmen
    Rambo 1 ( 2 natürlich auch, aber lassen wir den mal aus…)
    Forrest Gump
    Air America
    American Gangster
    und als Allegorie
    Predator

     
  5. Andy Wickert

    2018/06/19 at 11:54

    Meine Top 3 Filme sind…

    1. Wir waren Helden
    2. Full Metal Jacket
    3. Platoon

    Als vielleicht nicht so bekannt…
    Eventuell Platoon Leader 😎😋

     
  6. Melanie Wehrmann

    2018/06/18 at 05:40

    Also zu meinen Favoriten zähle ich :
    „Die durch die Hölle gehen“.
    „Die Verdammten des Krieges“.
    Zwei recht bekannte Filme über dieses Thema…

    Als vielleicht nicht ganz so bekannte Filme würde noch folgende empfehlen:
    “ Also bright shining Lie – Die Hölle Vietnams“
    und „Zwischen Himmel und Hölle“.

     
  7. Holger Jekel

    2018/06/17 at 19:32

    Full Metal Jacket
    Deer Hunter
    Geboren am 4. Juli

     
  8. Lilly

    2018/06/17 at 11:31

    Apocalypse now ist einer der beeindruckendsten Filme in dem Genre, die ich kenne. Und Die durch die Hölle gehen.

     
  9. Oliver Maey

    2018/06/17 at 11:24

    Apocalypse now, the deer hunter & bullet in the head..

     
  10. Daniel

    2018/06/16 at 08:00

    Mein absoluter Lieblingsfilm in dem Bereich ist Apocalypse Now (Redux).. der Film hat eine lange Spielzeit und ist mir immernoch zu kurz..vermutlich etwas weniger bekannt und dennoch sehenswert ist Hamburger Hill..oder Werner Herzog’s Rescue Dawn..Alan Parker’s Birdy..

     
  11. Otto

    2018/06/15 at 21:17

    Hier noch ein paar:
    Coming Home
    Born on the 4th of July
    Hamburger Hill
    Für die Hintergründe des Vietnamkrieges empfehle ich auch:
    Nixon
    Die Verlegerin
    JFK

     
  12. Rico Lemberger

    2018/06/15 at 20:32

    Als großer Fan von Robert De Niro kommt für mich da nur DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN in Frage.

     
  13. Michael Behr

    2018/06/15 at 19:59

    Einen Geheimtipp habe ich hier nicht mal im Entferntesten: „Die durch die Hölle gehen“, da geht nichts drüber.

     
  14. Rainer Pampuch

    2018/06/15 at 17:42

    „Verraten in Vietnam“ (aus der „Eye of the Eagle“ -Trilogie), um ein paar Ecken „Cutter’s Way“ und „Ein Mann greift zur Waffe“. Kleiner Tipp: Anthony Manns „Men in War“ über den Koreakrieg, der mMn in einigem den Wahnsin von „Apocalypse Now“ vorwegnahm.

     
  15. Frank Hillemann

    2018/06/15 at 16:59

    Die durch die Hölle gehen/ coming home / Full Metal Jacket/ Apocalypse Now

     
  16. Andreas H.

    2018/06/15 at 16:22

    „Apocalypse Now“ ist natürlich das Nonplusultra. „Geboren am 4. Juli“ und „Die Verdammten des Krieges“ finde ich aber auch absolut top.

     
  17. Tomasz Kordula

    2018/06/15 at 13:13

    Eine Empfehlung habe ich leider nicht, aber „Apocalypse Now“ ist bisher mein Lieblingsfilm in der Vietnamkriegsszene.

     
  18. Christian Herrmann

    2018/06/15 at 13:12

    Hair war so der erste Film über den Vietnam-Krieg den ich gesehen habe. Der ist natürlich hängengeblieben.
    Sehr gerne sehe ich auch Good Morning, Vietnam. Ein nicht ganz so ernster Blick auf das Geschehen.
    Und als Klassiker natürlich Full Metal Jacket.

    Als Empfehlung würde ich mich bei anderen anschließen!
    NAM.

     
  19. Pascal

    2018/06/15 at 12:56

    Coming Home, Rescue Dawn, Der stille Amerikaner

     
  20. Jörg

    2018/06/15 at 12:14

    Full Metal Jacket
    Platoon
    The Deer Hunter

    Empfehlungen habe ich keine, ausser „Die Verdammten des Krieges“ gilt als Tip 😉

     
    • V. Beautifulmountain

      2018/06/15 at 13:08

      Gilt er nicht. 😉 Hier im Blog übrigens auch schon rezensiert. Im Lostopf bist du natürlich so oder so.

       
  21. Thomas Leising

    2018/06/15 at 10:11

    Also mir fällt da die Serie „Band of Brothers“ ein. „The Pacific“ war auch okay.
    Schindlers Liste, Im Westen nichts neues, Das dreckige Dutzend.

     
    • V. Beautifulmountain

      2018/06/15 at 10:27

      Alle zweifellos empfehlenswert. Allerdings hast du die Fragen nicht richtig gelesen. 😉

       
  22. Sascha Watermann

    2018/06/15 at 09:17

    Hamburger Hill fand ich ganz stark.
    Die Serie Nam ist auch meeega.
    Explotaitionmäßig fällt mir da Jäger der Apocalypse ein…..

     
  23. Mike Hennig

    2018/06/15 at 08:54

    Meine absoluten Favoriten im Genre sind der hier besprochene Platoon, dicht gefolgt von Full Metal Jacket.

    Meine Empfehlungen sind die Vietnamkriegs-Dramen Die Verdammten des Krieges, mit einem hervorragenden Michael J. Fox, oder aber auch Die durch die Hölle gehen, wo mir vor allem die eindringliche Darstellung von Christopher Walken im Gedächtnis geblieben ist.

     
  24. Andres Nilsson

    2018/06/15 at 08:50

    Jacob‘s Ladder
    Full Metal Jacket
    Die durch die Hölle gehen

     
  25. Christoph

    2018/06/15 at 07:38

    Mein Favorit ist The Deer Hunter. Die Kritik, der Film verteufele den Vietkong, teile ich nicht. Ich teile vielmehr die Meinung, dass der Film eindrucksvoll zeigt, was Krieg anrichtet und wie er Menschen, die davon betroffen sind, verändert.

    Dazu nenne ich Jacob’s Ladder mit dem wunderbaren Tim Robbins. Auch handwerklich ist der Streifen toll gemacht.

    Ich mag auch Hair – die Schlussszene an Bergers Grab auf dem riesigen Soldatenfriedhof beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue; ebenso Bergers Blick in der Szene davor, als er mit den Soldatenmassen ins Flugzeug marschiert.

    Platoon, Full Metal Jacket und Apocalypse Now! stehen ebenfalls auf meiner Liste.

     
    • V. Beautifulmountain

      2018/06/15 at 08:18

      Prima. Ich war so frei, ein „teile“ hinter „Vietkong“ zu setzen. Deine Meinung über den Film teile ich. Der muss auch irgendwann mal Einzug in meine Rubrik Krieg/Militär halten.

       
      • Christoph

        2018/06/20 at 20:01

        Danke, da fehlte tatsächlich ein Wort. Wie konnte das passieren? Auf Deinen Text bin ich gespannt.

         
  26. Otto

    2018/06/15 at 06:56

    Apocalypse Now!
    Die Verdammten des Krieges
    Deer Hunter
    Hells Angels in Vietnam
    Full Metal Jacket

     
  27. TomHorn

    2018/06/15 at 06:47

    In John Woos magnus opus BULLET IN THE HEAD verschlägt es drei Freunde in das vom Krieg gezeichnete Vietnam. Eine Mischung aus Bullet Opera, Abenteuerfilm und Kriegsdrama.
    Im Doku-Drama DEAR AMERICA – BRIEFE AUS VIETNAM werden zu dokumentarischen Bildmaterial von bekannten Schauspielern, u.a. Robert De Niro, Willem Defoe und Martin Sheen, Soldatenbriefe von der Front vorgelesen.
    Und wo wir gerade bei Willem Defoe sind, der war nicht nur im Platoon unterwegs, sondern auch in SAIGON, wo er als Armeepolizist einen Serienmörder jagt.

     
  28. Maik Gießler

    2018/06/15 at 04:55

    Full Metal jacket und Hamburger Hill

     
  29. Taylor

    2018/06/06 at 07:05

    Wer sich auch nur einmal mit einem Veteranen unterhalten durfte, erkennt recht schnell, welche Traumata dieser Krieg mit sich bringen mochte.
    Kleine Empfehlung am Rande zum Thema:
    NAM-Tour of Duty – letzte Staffel, letzte Episode – als die Soldaten zurück nach Hause kamen.

     
  30. Frank Hillemann

    2018/05/28 at 15:05

    Ich denke, das man ruhig den Namen der Drogeriekette nennen sollte. Würde einigen bestimmt helfen. Ich tippe mal auf Meier oder so ähnlich. 😁

     
    • V. Beautifulmountain

      2018/05/28 at 15:21

      Fast richtig. Und es ist weder Rossmann noch Budnikowsky oder DM und erst recht nicht Schlecker! Soweit ich weiß, ist Müller die einzige Kette, die in ihren Filialen ein ausgiebiges Filmsortiment führt. Hoppla, jetzt habe ich sie erwähnt! 😉

       
  31. belmonte

    2018/05/28 at 14:31

    Ich war damals von dem Film ziemlich schockiert. Er fängt die drückende und hoffnungslose Atmosphäre aus meiner Sicht ziemlich gut ein. Ein ähnlich aussichtsloses Gefühl hatte ich bei der Lektüre von Remarques Roman „Im Westen nichts neues“.

    Kriegsfilm? Antikriegsfilm? Bin mir genauso wenig sicher wie der Rezensent. Das C64-Computerspiel „Platoon“, das kurz nach dem Film auf den Markt kam, war jedenfalls ziemlich kriegsverherrlichend …

    … und ich fand es schon damals seltsam, dass die Filmproduzenten dafür eine Lizenz gaben.

     

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