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Zum 100. Geburtstag von Rita Hayworth: König der Toreros – Brot und Spiele

17 Okt

Blood and Sand

Von Ansgar Skulme

Abenteuermelodram // Schon als Kind träumt Juan Gallardo (Rex Downing) davon, einmal Matador wie sein Vater zu werden – und nicht nur irgendeiner, sondern der beste und somit der König unter den Toreros. Um seinen Traum zu verwirklichen, nimmt er mit Freunden den weiten Weg von Sevilla nach Madrid auf sich. Alles läuft nach Plan: Der erwachsene Juan (Tyrone Power) stößt an die Spitze der Szene vor, wird ein gefeierter Star, heiratet mit Carmen Espinosa (Linda Darnell) die liebe Frau, für die es schon seit Kindheitstagen keinen anderen gegeben hat. Ein früher sehr erfolgreicher Matador namens Garabato (J. Carrol Naish) arbeitet nun als sein Diener, und Juans nachdenklicher Freund El Nacional (John Carradine), der den Stierkampf von Tag zu Tag mehr verachtet, ist auch nach vielen Jahren immer noch an seiner Seite – als Berater und in der Arena. Doch in der gnadenlosen und mörderischen Welt von Ruhm und Erfolg, wird man schnell ausgenutzt oder von Neidern diskreditiert. Der Journalist Natalio Curro (Laird Cregar) hetzt die Meute nicht nur gegen die Stiere, sondern auch die Stierkämpfer auf, der Matador Manolo de Palma (Anthony Quinn) will schon lange aus Juan Gallardos Schatten treten und Doña Sol (Rita Hayworth) hat in ihrem Bett immer ein Plätzchen für erfolgreiche, gut aussehende Männer frei, mag der Reiz auch schon am nächsten Tag wieder verflogen sein.

Dem im heute georgischen Tiflis geborenen Regisseur Rouben Mamoulian kommt ein besonderer Platz in der Filmgeschichte zu, da er den ersten abendfüllenden Spielfilm im Drei-Farben-Verfahren von Technicolor inszenieren durfte: „Becky Sharp“ (1935). Im Grunde ein Zufall, da der eigentlich für das Projekt verpflichtete Regisseur Lowell Sherman während der Dreharbeiten starb, woraufhin Mamoulian, der zuvor unter anderem bereits mit „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ (1931) von sich reden gemacht hatte, kurzerhand noch einmal ganz von vorn begann. Trotz seiner Erfahrung mit dem Verfahren drehte Mamoulian danach aber über Jahre keinen weiteren Farbfilm mehr. 1940 inszenierte er Tyrone Power und Linda Darnell in „Im Zeichen des Zorro“ – ein großer Erfolg von nachhaltiger Popularität, der dazu führte, dass man ihm auch das nachfolgende Projekt des Traumpaars Power/Darnell übertrug, mit gewissen Parallelen zum Vorgänger hinsichtlich Protagonisten, Schauplätzen und Flair: „König der Toreros“ (1941) war bereits der vierte gemeinsame Film des Leinwandduos aus dem Hause 20th Century Fox und der erste davon, der in Farbe gedreht wurde. Eine überraschende Abschiedsvorstellung, denn da Pläne für eine erneute Zusammenarbeit – insbesondere in „Der Hauptmann von Kastilien“ (1947) – nicht realisiert werden konnten, wurde „König der Toreros“ gleichzeitig auch zum letzten gemeinsamen Film von Tyrone Power und der blutjungen Linda Darnell, die erst im Oktober 1941 ihren 18. Geburtstag feierte und zu diesem Zeitpunkt schon auf eine beachtliche Filmkarriere zurückblicken konnte.

Ein redlich verdienter Academy Award

Der eigentliche Star des Films ist allerdings die grandiose Kameraarbeit von Ray Rennahan und Ernest Palmer, die Mamoulians von Gemälden berühmter Maler inspirierte Visionen höhst beeindruckend in die Tat umsetzten. Begünstigt dadurch, dass der Technicolor-Farbfilm seit 1935 noch einmal merkliche Fortschritte gemacht hatte. Folgerichtig gab es einen Oscar für die beste Farbkameraarbeit und eine zusätzliche Nominierung für das beste Szenenbild in einem Farbfilm, wenngleich Mamoulian unverdient ohne Nominierung ausging, obwohl ihm neben großartigen Bildideen und sehr guter Schauspielerführung auch das Kunststück gelang, Spanien glaubwürdig zu inszenieren, ohne jemals dort gewesen zu sein. Kein Wunder also, dass „König der Toreros“ 2015, im Rahmen der Retrospektive zum 100. Geburtstag von Technicolor, zu einer gefeierten Wiederaufführung auf der Berlinale kam. In den USA gibt es seit einigen Jahren eine Blu-ray, aber in Deutschland ist dieses Meisterwerk bis heute nicht einmal auf DVD erschienen und – soweit ich es überschauen kann – auch sehr lange nicht mehr im Fernsehen ausgestrahlt worden. Ein treffendes Beispiel dafür, wie oberflächlich (frühere) Hollywood-Studios heutzutage manchmal sogar mit wirklich renommierten Klassikern aus ihrem eigenen Fundus umgehen. Einen solchen Film sollte man weder vergessen noch unterschlagen. Und wenn ich gerade vom Vergessen und Unterschlagen spreche, sei auch gleich erwähnt, dass man bei einem Film wie diesem schnell einmal dazu tendiert, nur über die Bildsprache zu reden, obwohl es auch die Musik, unter Federführung von Alfred Newman, durchaus in sich hat, die gerade in ruhigen Momenten einige für das damalige Hollywood sehr ungewöhnliche Klänge vorweist. Wenn durch das Dunkel, durch die Stille, durch die Katakomben wehmütig-melancholischer, klagend wirkender, traditioneller Gesang wie düstere Vorahnungen hallt, hat das etwas vom leisen Hauch des Todes, der aus weiter Ferne langsam und bedrückend zu den Protagonisten dringt.

Es steckt eine Menge dahinter

Der Film ist ferner ein gutes Beispiel dafür, dass ein Nebendarsteller-Oscar pro Jahr kaum reicht und manchmal selbst für einen Film noch zu wenig wäre. Besonders Laird Cregar ist hier, in einer seiner ersten Filmrollen, eine wirkliche Meisterleistung mit mutigen Ansätzen gelungen. Hervorzuheben nicht nur, weil er zum Zeitpunkt des Drehs – unabhängig davon, dass sein Geburtsjahr mal mit 1913, mal mit 1914, gelegentlich auch mit 1916 angegeben wird – in jedem Fall noch keine 30 Jahre alt war, obwohl dies auf den ersten Blick kaum zu glauben ist. Ich habe mich zu Cregar und seiner Figur in „König der Toreros“ bereits vor geraumer Zeit in meiner Rezension von „Die Narbenhand“ (1942) ausführlich geäußert. Sein gestenreiches, sprachlich präzises, extrovertiertes, durchdachtes, ganz nebenbei auch noch sein tatsächliches Alter kaschierendes Spiel hätte den Academy Award sicherlich verdient gehabt, erhielt allerdings nicht einmal eine Nominierung. Bei der damaligen Konkurrenz vielleicht zu verschmerzen: Sydney Greenstreet (für „Die Spur des Falken“), Walter Brennan („Sergeant York“), Charles Coburn („Mary und der Millionär“) und James Gleason („Urlaub vom Himmel“) hatten bei der Preisverleihung in der Nebendarsteller-Kategorie das Nachsehen gegen Donald Crisp („Schlagende Wetter“). Es war das Jahr der Altstars – bis auf Walter Brennan waren alle Nominierten über 30 Jahre älter als Laird Cregar, Brennan rund 20 Jahre älter. Angesichts dieser einseitigen Nominierungspraxis erscheint es möglich, dass man Cregar und seine provokant, voller Anspielungen dargebotene Rolle schlichtweg unter den Tisch gekehrt hat. Die inbrünstige Abrechnung mit der meinungsbildenden Presse, die sich über seinen Journalisten Curro vollzieht, ist hier nur die Spitze eines lebhaften Eisberges.

Neben Laird Cregar glänzen in „König der Toreros“ besonders der als Spanier ziemlich überraschend besetzte John Carradine, der zwar vor allem für seine Horrorfilme bekannt ist, hier aber sicher eine seiner wichtigsten und tiefgründigsten Filmrollen spielte, sowie der immer sehenswerte J. Carrol Naish, der in jeder seiner wenigen Szenen enorme charakterliche Stärke in einem geschwächten und gebrochenen früheren Torero-Helden ausstrahlt. Gerade die Figuren von Carradine und Naish regen, ebenso wie Alla Nazimova in der Rolle von Gallardos Mutter, immer wieder zur Reflexion über das blutige Geschäft, riskantes Spielen mit dem eigenen Leben, Tierquälerei, Sensationslust und kommerzielle Gier an. Nichtsdestotrotz war, bei aller Kritik am Gezeigten, durchaus im Gespräch, für die Veröffentlichung in Ländern, in denen Stierkämpfe beliebt und legal waren, eine Alternativfassung des Films mit umfangreicheren Stierkampfszenen zu erstellen, die der Freude am fragwürdigen Schauspiel in der Arena hätte Rechnung tragen sollen. Die Drehs der Stierkampfszenen, die im finalen Film zu sehen sind, fanden in Mexiko statt, wobei Tyrone Power offenbar als einziger Schauspieler mit ins Nachbarland reiste. Ihm zur Seite stand der später durch seine B-Western berühmt gewordene Regisseur Budd Boetticher als technischer Berater. Es wurde allerdings sorgsam darauf geachtet, dass der wertvolle, durchaus risikofreudige Star dem Stier beim Dreh nicht zu nahe kam, mochte ihn Boetticher noch so gut vorbereitet haben.

Ein Star ist geboren – Rita Hayworth in Technicolor

Der große Durchbruch wurde „König der Toreros“ vor allem für Rita Hayworth, die am 17. Oktober 2018 einhundert Jahre alt geworden wäre. Man lieh sie extra für den Film von Columbia Pictures aus, nachdem MGM zuvor abgelehnt hatte, Hedy Lamarr für die Rolle zu verleihen und auch andere gut denkbare Varianten wie Maria Montez, Gene Tierney, Jane Russell, Dorothy Lamour, Carole Landis und Betty Grable schließlich verworfen worden waren. Rouben Mamoulian gab später an, dass Hayworth ihre Rolle nicht nur so gespielt habe wie er sich die Figur vorgestellt habe – seine Erwartungen seien sogar übertroffen worden. Hayworth, die hier zum ersten Mal in einem Technicolor-Film zu sehen war, legte damit den Grundstein für ihr Image als eine der verführerischsten Schauspielerinnen des klassischen Hollywood-Tonfilms. Natürlich kommt die erotische Ausstrahlung der Figur erst richtig zur Geltung, wenn das Rot auch wirklich rot ist. Und dazu immer wieder das zielgerichtete Nutzen von Mimik und Gestik, genauer gesagt: der schlaue Einsatz der Stimme und das Vermitteln von Hintergedanken durch geschickte Bewegungen des Mundes beim Sprechen, ein anmutiger Gang, forderndes Zuwerfen von Blicken, provozierendes Spiel mit den Augen, den Händen, der gesamten Körperhaltung – alles so attraktiv und sexy wie es nur geht. Zu einem Zeitpunkt als der Film noir gerade erst im Entstehen begriffen war, spielte sie schon hier – in einem ganz anderen Kontext – eine Femme fatale in Reinkultur, schlichtweg die pure Versuchung. Sie dürfte damit ein Stück weit Anteil daran haben, wie sich das Frauenbild im Noir entwickelt hat. In „König der Toreros“ wurde ein forscher Grundstein gelegt; ihr zu danken.

Ein interessanter Zufall, dass 1941 rückblickend als das Geburtsjahr des Film noir ausgemacht wurde und genau in selbigem auch „König der Toreros“ erschien. Sogar in tatsächlichen Noirs wurde Hayworth’ Niveau der Femme-fatale-Darstellung aus Mamoulians Matadoren-Abenteuer nur selten erreicht. Ein Typ Frau, dem sich manch einer sogar noch zuwenden wird, wenn ihm vorher schon klar ist, dass es am Ende schlecht ausgeht, denn selbst ein bitteres Ende mag die Zeit mit ihr davor dennoch wert gewesen sein. Bezeichnend, dass sie in „König der Toreros“ zunächst einmal mit George Reeves als Liebhaber auftritt, der ab 1951 keinen Geringeren als „Superman“ für das Fernsehen verkörperte, und später im Film feurig mit Anthony Quinn tanzt, der im Laufe seines Lebens Vater von einem Dutzend Kindern werden würde. Um eine Figur wie diese Doña Sol zu führen und zu zähmen, brauchte es Typen wie Superman, Faktoren wie (Tyrone) Power und Profis wie Anthony Quinn. Mit zarten 22 muss man eine solche Rolle erst einmal so spielen wie Rita Hayworth – noch dazu im Kontext einer klassischen Hollywood-Filmindustrie, der aus heutiger Sicht ein manchmal doch recht prüde scheinender Ruf vorauseilt. Mit ihrer frechen und mutigen Darbietung ergänzt sich Hayworth in „König der Toreros“ blendend mit Laird Cregar, obwohl beide sich im Film so gut wie nicht unmittelbar begegnen.

Stars mit traurigen Schicksalen

Bedauerlicherweise sind mit diesem Film auffallend viele tragische Schicksale verknüpft. Laird Cregar starb bereits Ende 1944, nachdem er sich einer radikalen Abmagerungskur unterzogen hatte, mit allenfalls 31 Jahren (das umstrittene Geburtsjahr erwähnte ich schon) an einem Herzinfarkt. Tyrone Power starb 1958 mit 44 Jahren, während der Dreharbeiten zu „Salomon und die Königin von Saba“, durch einen Infarkt, weil er sich in einer Fechtszene überanstrengt hatte – in Madrid, einem der beiden zentralen Schauplätze von „König der Toreros“. Einige Monate später starb auch „Superman“ George Reeves mit 45 Jahren unter mehr oder minder mysteriösen Umständen, die der Film „Die Hollywood-Verschwörung“ (2006) – mit Ben Affleck als George Reeves – zu beleuchten versucht und dabei alle gängigen Theorien zum Hergang verbildlicht. Linda Darnell fiel 1965 mit nur 41 Jahren einem Brand zum Opfer. Rita Hayworth wies etwa im selben Alter erste Anzeichen von Alzheimer auf, was dazu führte, dass sie sich im Laufe der 70er-Jahre schließlich aus dem Filmgeschäft zurückziehen musste – unter anderem weil es ihr nicht mehr möglich war, sich ihre Texte zu merken – und später sogar entmündigt wurde. Die eigentliche Diagnose dauerte lange. Es spannte sich ein Zeitraum von sage und schreibe rund zwei Jahrzehnten auf, in dem ihr Zustand nicht wirklich geklärt war und sie irgendwie weiterzumachen versuchte – während sich in der Presse zuweilen auch traurige Schlagzeilen und Bilder wiederfanden, die weh getan haben müssen. All dieser bitteren Historie steht der Lichtblick gegenüber, dass Rex Downing, der den jungen Juan Gallardo zu Beginn von „König der Toreros“ in mehreren schönen Szenen verkörpert, noch lebt. Er ist mittlerweile 93 Jahre alt und einer der wenigen Zeitzeugen aus dem Hollywood-Kino der 30er und 40er, die damals in relativ großen Rollen zu sehen waren und heute noch unter uns weilen. Begonnen hatte er seine Laufbahn schon Mitte der 30er als Teil der beliebten Comedy-Kinoserie „Die kleinen Strolche“. Sein Bruder Barry war in den 30ern und 40ern ebenfalls ein gefragter Kinderstar in Hollywood.

Der Tag wird kommen

Dass dieser Film in Deutschland nicht auf DVD erscheinen wird, ist beinahe unvorstellbar. Es kann sich nur um eine Frage der Zeit handeln, zumal 20th Century Fox zu den Lizenzgebern gehört, die ihre Rechte bei entsprechenden Angeboten durchaus abtreten und nicht so lange auf ihren Klassikern sitzen, bis sich der eine oder andere nur noch mit notdürftigen Bootlegs zu helfen weiß. Angesichts des Umstandes, dass ein mit allen Wassern gewaschener Produzenten-Dino wie Darryl F. Zanuck die Entscheidung traf, die Tradition der Testvorführungen vor der Premiere mit „König der Toreros“ zu brechen und den Film also ohne Preview auf das Publikum loszulassen, da er mit dem Ergebnis so zufrieden war, dass der Film ihn – dem Vernehmen nach – gewissermaßen mehr überzeugte als jemals ein anderer zuvor, ist es erstaunlich, warum „König der Toreros“ nie den von anderen epischen Produktionen aus den 30er- bis 50er-Jahren (zwischen zwei und gut drei Stunden Laufzeit) gehaltenen Olymp erklommen hat. Besonders ist dieser Film aber auch schon allein deswegen, weil das Metier der Toreros in klassischen Hollywood-Produktionen erstaunlich selten als Schauplatz gewählt wurde. Der Abenteuer-Sektor in den ersten drei Jahrzehnten Hollywood-Tonfilm hatte seine Schwerpunktfelder sowie -handlungsorte und andere Sparten und Schauplätze, zu denen es nur ein paar wenige Vorzeigeexemplare gibt. Obwohl sich das Leben von Matadoren brillant für dramatische und melodramatische Erzählungen eignet, ist der Korpus an US-Filmen darüber – erst recht an großen Filmen – in diesem Zeitfenster bemerkenswert überschaubar. Dafür wurde „König der Toreros“ allerdings immerhin schnell Gegenstand mehrerer Parodien aus verschiedenen Ländern – auch aus Hollywood natürlich.

In Deutschland kam der Film im Sommer 1950 in einer auch heute noch erhaltenen wunderbaren, klassischen Synchronisation ins Kino. Tyrone Power wurde von Curt Ackermann synchronisiert, der hinter Hans Nielsen mit Abstand sein häufigster deutscher Sprecher war. Diese gelungene Synchronfassung ist ein gutes, wenn man so will, spätes Beispiel für sehr frühe deutsche Nachkriegssynchronisationen, da hier noch einige Stimmen zu hören sind, die nicht zu den wirklich geläufigen Synchronstimmen der 50er-Jahre gehören, sondern sozusagen noch eine Synchronepoche vorher anzusiedeln sind und im weiteren Verlauf der 50er-Jahre wie aus dem Synchronstudio verschwunden scheinen. Dadurch wirkt die Fassung im Grunde so, als sei sie wirklich bereits 1941 entstanden, obwohl sie natürlich erst etliche Jahre später erstellt worden ist. Dass Laird Cregar beim Dreh erst ungefähr 27 Jahre alt war, glaubt einem angesichts dieser Version allerdings wahrscheinlich kein Mensch mehr, denn der deutsche Sprecher klingt gut und gern 30 Jahre älter – macht seine Sache aber wohlgemerkt hervorragend. Auch so etwas funktioniert im Synchron.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Tyrone Power und Anthony Quinn sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung (USA): 9. Juli 2013 als Blu-ray und DVD, 1. Mai 2007 als DVD in der „Tyrone Power Collection“

Länge: 125 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Originaltitel: Blood and Sand
USA 1941
Regie: Rouben Mamoulian
Drehbuch: Jo Swerling, nach einem Roman von Vicente Blasco Ibáñez
Besetzung: Tyrone Power, Linda Darnell, Rita Hayworth, Alla Nazimova, Laird Cregar, John Carradine, Pedro de Cordoba, J. Carrol Naish, Anthony Quinn, George Reeves
Verleih: Twentieth Century Fox

Copyright 2018 by Ansgar Skulme
Filmplakat: Fair Use

 

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