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Fahrenheit 11/9 – Wie konnte es nur so weit kommen?

15 Jan

Fahrenheit 11/9

Kinostart: 17. Januar 2019

Von Philipp Ludwig

Polit-Doku // „The American Dream is dead!“ Diese Feststellung vom angeblichen Ende des viel gerühmten amerikanischen Traumes ausgerechnet aus dem mittlerweile nur allzu bekannten, hassverzerrten Gesichts eines Donald J. Trumps zu vernehmen, kann ich mir passender kaum vorstellen. Der 2003 für „Bowling for Columbine“ mit dem Oscar prämierte US-Dokumentarfilmer Michael Moore wohl auch nicht, zeigt er diesen Ausschnitt doch extra im Superzoom – undefinierbare Krümel-/Spuckereste im Gesicht des „Trumpeltiers“ inklusive. Moore stellt sich und seinen Zuschauerinnen und Zuschauern die unbequeme Frage, wie zur Hölle es eigentlich so weit kommen konnte, dass ausgerechnet dieser unberechenbare Narzisst zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten werden konnte?

Realität oder doch SF-Dystopie? Donald Trump wird 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Im Grunde genommen war es nur eine Frage der Zeit, bis sich der so populäre wie umstrittene Filmemacher Moore – nach amerikanischer Autoindustrie, George W. Bush und den dummen weißen Männern allgemein, der Waffenlobby und dem amerikanischen Gesundheitssystem – nach „Michael Moore in TrumpLand“ (2016) erneut einer filmischen Abrechnung dieses neuen, menschgewordenen amerikanischen Albtraums annimmt. Angelehnt an einen seiner Erfolgsfilme, „Fahrenheit 9/11“ (2004), ist für ihn nun der 9. November nach den Anschlägen auf das World Trade Center ein beinahe ebenso signifikantes Datum in der Geschichte der stolzen amerikanischen Nation – der Wahlabend von 2016 mit dem uns allen nur zu bewusstem Ausgang. In seinem neuesten Werk geht der kontroverse Filmemacher der Frage nach, ob der amerikanische Traum wirklich so tot ist, wie von Trump beschworen – oder ob das bloß eine weitere Lüge in seinem aus Lügen konstruierten Weltbild darstellt. Und vor allem, ob Trump, mit all dem ihm innewohnenden Schrecken nicht vielleicht doch einfach nur das nötige Übel ist, aus dem künftig Besseres erwachsen kann?

Vorfreude ist die schönste Freude

Doch bevor Moore es wagt, Hoffnungen auf positive Auswirkungen dieser immer noch surreal anmutenden Präsidentschaft des ehemaligen Reality-TV-Stars Trump zu äußern, lässt er uns noch einmal in aller schmerzhaften Ausführlichkeit an dem Drama des Wahlabends teilnehmen. Insbesondere Hillary Clinton und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer bekommen hier ordentlich ihr Fett weg. Ist deren Siegesfeier doch trotz noch offenen Ausgangs der Wahl bereits in vollem Gange – von der am Ende der Wahlnacht nur noch bitter weinende Menschen übrig bleiben werden. Gegenüber dem breiten, stets siegessicheren Grinsen einer Hillary Clinton, dass Moore besonders häufig zu zeigen genießt, erscheint die „Siegesfeier“ des Donald Trump beinahe schon bescheiden und demütig. Er hatte wohl nicht mal eine Rede vorbereitet.

Kaum jemand traute Trump zu, die Wahl zu gewinnen – nicht mal er selbst?

Moore lässt kein gutes Haar an den Demokraten und dem blinden Glauben deren Partei-Establishments an einer seiner Meinung nach ungeeigneten Kandidatin. Denn wenn der Dokumentarfilmer eines noch nie unterdrücken konnte, dann seine eigene Sichtweise auf die Welt. Und die läuft nach klaren Grundsätzen. Das mag man gut oder schlecht finden – so oder so sollte dem Publikum stets bewusst sein, dass man es bei Moore kaum mit einer objektiven Betrachtung des Weltgeschehens zu tun bekommt. So lässt er etwa Bernie Sanders als den Heiland aufleben, der uns den Trump-Albtraum eventuell hätte ersparen können. Belegen kann er dies selbstverständlich nicht, aber die Art und Weise, wie die „Elite“ der Demokraten Sanders mit offensichtlich unlauteren Mitteln aus dem Kandidatenrennen drängte, lässt er nochmals in großem Umfang Revue passieren.

“Donald & Me“

Doch lässt Moore auch angenehm selbstkritische Töne anklingen, in Bezug auf seine persönliche Vergangenheit mit Trumps Gefolgsleuten. Neben Kuscheleien etwa mit der Regierungsandroidin Kellyanne Conway oder Stelldicheins mit Jared Kushner, war er in den 1990er-Jahren bereits einmal mit dem besagtem Präsidentschaftsdarsteller als Gast in der Talkshow von Roseanne Barr – in der er sich von deren Produzenten breitschlagen ließ, den armen Herrn Trump doch bitte nicht allzu sehr ranzunehmen. Es sei ja schließlich ein Nachmittagsprogramm, da könne man hitzige Diskussionen mit Hang zur Fäkalsprache nicht gebrauchen. Moore wisse doch, wie sein Co-Gast so sei. Interessanterweise ist das, was für amerikanische Nachmittagstalks als ungeeignet gesehen wurde, dank Trump mittlerweile zum „guten Stil“ der politischen Auseinandersetzung geworden. Ebendieser lässt, zur Verwunderung Moores, in besagter Talkshow durchklingen, er sei ein großer Fan dessen ersten großen Erfolges „Roger & Me“ (1989) gewesen – verbunden mit dem Hinweis, er hoffe, Moore würde bloß niemals einen Film über ihn machen. Tja Donald, das war wohl nix.

Trump auf allen Kanälen

Es stellt sich die Frage: Will man eigentlich zwingend noch mehr sehen von Donald J. Trump? Reicht es nicht bereits, jeden Tag erneut an seine Existenz erinnert zu werden und mit der steten Mischung aus Verwunderung und Belustigung auf der einen sowie Schrecken und Abscheu auf der anderen Seite den neuesten Wahnsinn aus dem Weißen Haus zu verfolgen? Und kann Moore eigentlich noch großartig neue Erkenntnisse liefern über einen Mann, über den wir seit nunmehr über zwei Jahren viel mehr hören und sehen müssen, als uns allen lieb sein kann?

Michael Moore, wie man ihn kennt – stets mit latentem Hang zu übertriebenen Aktionismus

Allerdings kommt Trump in „Fahrenheit 11/9“ überraschend wenig vor. Eher schwebt er als ewig drohendes Unheil damoklesschwertmäßig über den vielen behandelten Themen. Denn es geht neben der Frage „Wie konnte es so weit kommen?“ vor allem um die Frage: „Wie sieht das Leben in von Trumps Hass tief gespaltenem Amerika nach den ersten zwei Jahren seiner Amtszeit aus?“ Themenmäßig orientiert sich Moore zum Teil an seinen früheren Filmen. So behandelt er etwa in einem großen Block die vom republikanischen Gouverneur Michigans, Rick Synder, verantwortete Trinkwasservergiftung in Moores Heimatstadt Flint – bleiverseuchte Kinder und Todesfälle inklusive. Wie in einer Art Verknüpfung seines Buchs „Stupid White Men“ mit seinem Film „Sicko“ (2007) geht er hier erneut nicht gerade zimperlich mit den Problemen um, die Erkrankungen für finanziell schwache Menschen in den USA bedeuten und vor allem mit den gierigen republikanischen Hintermännern, die dies zu verantworten haben. Aber auch das Denkmal des viel zu oft zum Heilligen erklärten Barack Obamas bekommt in diesem Zusammenhang von Moore ein paar bemerkenswerte Kratzer verpasst.

Wasser marsch!

In Zusammenhang mit diesem zwar bestürzenden, aber an sich ein wenig zu langen Teil der Trinkwasservergiftung bekommen wir es zudem noch einmal mit dem „guten alten“ Moore zu tun – der seine Wut gern auch mal in etwas plump anmutenden, aktionistischen Aktionen auslebt. Die bringen zwar wenig, funktionieren aber immerhin für die Kamera. In „Fahrenheit 11/9“ sieht das so aus, dass er dem viel gescholtenen Gouverneur Snyder nicht nur eine Wagenladung des giftigen Trinkwassers in den hauseigenen Garten spritzt – er stampft auch in seiner stets etwas ungelenken Art in dessen zentrales Regierungsgebäude, wo er diesen „im Namen des Volkes“ festnehmen will. Was natürlich nicht funktioniert.

Trump = Hitler?

Verrennen tut Moore sich meiner Meinung nach vor allem in seiner Hitler-Analogie. Auch wenn gewisse Parallelen zu Trump, insbesondere im aufgeheizten und von Hass geprägten politischen Diskurs zu erkennen sind, die Moore auch durch wissenschaftliche Experten zu begründen ersucht – ein wenig drüber ist dieser Vergleich schon. Mag das Zusammenfügen einer Rede Adolf Hitlers mit den Worten Trumps sogar für einen Moment eine gewisse Komik innehaben, so zeugt Moores Nacherzählung von Hitlers Trump anscheinend nicht ganz unähnlichem Aufstieg zur Macht doch von einer Reihe an historischen Fehlern, die bei einem hoffentlich gut informierten deutschen Publikum natürlich umso mehr ins Gewicht fallen werden. Damit entzieht Moore seiner These von den Gemeinsamkeiten zwischen dem „GröFaZ“ und dem „POTUS“ ziemlich rasch selbst den argumentativen Boden.

Moore mit Aktivisten und Aktivistinnen der Parkland Highschool

Es scheint, als hätte sich die Methode Moore über die Jahrzehnte ein wenig abgenutzt. Zumindest bei mir ist dies der Fall. Früher, in jungen Jahren (lang, lang ist es her) noch ein wahrer Fan seiner Filme und Bücher, so ist die Beziehung mittlerweile doch stark abgekühlt. So unterhaltsam seine Werke auch sein mögen, mir ist dies schlussendlich zu tendenziös – auch wenn ich grundlegende Sichtweisen Moores natürlich weiterhin teile. Auch ist mir sein Weltbild für meinen heutigen Geschmack zu sehr in Schwarz-Weiß-Mustern gefangen. Gepaart mit seinem Hang zu polemischen Aktionismus und Übertreibungen nicht die beste Kombination.

Übergabe des Stabs an die nächste Generation? Moore mit David Hogg aus Parkhurst

Seine besten Momente hat „Fahrenheit 11/9“, wenn es um den von Moore gepriesenen Nachwuchs geht, der politisch Hoffnung machen darf. Angelehnt an seinen größten Erfolg „Bowling for Columbine“ (2002) weiß dieser vor allem mit dem Aufgreifen des ewigen amerikanischen Leidthemas „Amokläufe und die NRA“ zu überzeugen. Dies liegt insbesondere an den bewundernswerten Schülern der Parkland Highschool, die nach dem tragischen Amoklauf an ihrer Schule vom 14. Februar 2018 eine massive, weltweit beachtete Protestbewegung gegen den amerikanischen Waffenwahn auslösten. Moores Besuch im Hauptquartier dieser jungen Bewegung gehört definitiv zu den Highlights seines Dokumentarfilms. Wie auch der Besuch von Vertretern der Bewegung bei Kongressabgeordneten, die sie um Unterstützung im Kampf gegen die NRA bitten und dabei von Moore begleitet werden. Ebenso hinterlässt die junge Emma González auch hier einen bleibenden Eindruck in dieser insgesamt so tollen Bewegung bemerkenswerter junger Menschen. Auch wenn sie selbst in „Fahrenheit 11/9“ nicht direkt in Verbindung mit Moore, sondern nur durch Ausschnitte ihrer bekannten öffentlichen Auftritte in Erscheinung tritt. Man kann nur hoffen, dass die jungen Leute hartnäckig bleiben und der Waffenwahn in den USA eines Tages endgültig zu einem Ende finden wird.

Emma González – ihre berühmte Rede berührt jedes Mal aufs Neue

Neben den aufmüpfigen Schülern, die sich nicht länger widerstandslos der Gefahr hingeben wollen, von schießwütigen Irren zu menschlichen Zielscheiben umfunktioniert zu werden, spendet Moore auch dem Nachwuchs der Demokraten eine Menge Zeit. Nach seiner Anklage gegenüber dem Partei-Establishment und deren Umgang mit Bernie Sanders begleitet er eine Reihe ebenfalls bemerkenswerter, aufstrebender Männer und Frauen aus der Basis. Darunter unter Anderem Rashida Tlaib, die nach den Midterm-Wahlen seit dem 3. Januar 2019 als erste Muslima (gemeinsam mit Ilhan Omar) im Repräsentantenhaus der USA sitzt. Ebenso Alexandria Ocasio-Cortez, die seit besagter Wahl als bislang jüngste Frau ebenfalls im amerikanischen Kongress sitzt. Bessere „Anti-Trumps“ konnte Moore natürlich kaum finden. Gerade Ocasio-Cortez als schöne und junge, hochintelligente, beliebte Frau mit hispanischen Wurzeln und ultralinken Positionen verkörpert all das, was ein Trump nie sein kann. Vor allem Rashida Tlaib bekommt besonders viel Filmzeit zugestanden – sie stört gern auch mal medienwirksam Trump-Auftritte und lässt sich zufrieden von der Security heraustragen. Klar, dass einem Michael Moore so etwas gut gefällt.

Trump – ein notwendiges Übel?

Der Dokumentarfilmer vertritt anhand der Darstellungen dieser jungen Hoffnungsträger seine Hoffnung, durch eine Katastrophe wie Trump werde die große Mehrheit der Vernünftigen, wie er es nennt, künftig endlich wieder das Ruder übernehmen. Moore wäre aber nicht Moore, wenn er nicht trotzdem einen in den USA kürzlich erfolgten atomaren Fehlalarm als mögliches Alternativszenario einzubringen versucht. Bei seinem Abgesang auf die alten Eliten von rechts wie von links kann man aber auch nicht umhin, ihn selbst da irgendwie mit einzuschließen. Wirkt es doch, als würde er das Zepter nun langsam weiterreichen an Menschen wie González und Ocasio-Cortez. Moore jedenfalls wirkt nicht nur wütend, sondern im Vergleich mit seinen früheren Werken auch ein Stück weit müde.

Ein typischer Moore eben

„Fahrenheit 11/9“ wirkt daher wie ein Rundumschlag eines wütenden, aber auch merklich alt gewordenen Provokateurs und Anklägers. Durchaus unterhaltsam gemacht, werden daher insbesondere seine Fans auf ihre Kosten kommen. Alle anderen dürfte Moores typischer Hang zum Tendenziösen und sein starres Schwarz-Weiß-Denken auf Dauer nerven. Auch, dass der Film mitunter einen roten Faden vermissen lässt und wirkt, als wüsste Moore selbst nicht recht, was er am Ende eigentlich will. Einen Film über Trump? Über korrupte und verbrecherische Republikaner (allerdings weit vor der Trump-Ära)? Das Versagen der Demokraten? Waffengesetze? Gesundheitssystem? Die Sprunghaftigkeit bekommt der Doku nicht immer gut. Und gerade wenn es um Trump geht, gibt es mittlerweile eine Reihe an Medienschaffenden, die diesen deutlich pointierter, gewitzter und auch ansprechender als das entlarven, was er ist. Zu empfehlen sei hier etwa Seth Myers, der Trump in seiner Late Night Show insbesondere im thematischen Block „A Closer Look“ mitunter gleich mehrfach pro Woche auf höchst ansprechende und unterhaltsame Weise ordentlich einheizt – alles ist legal auf YouTube abrufbar. Schaut rein, es lohnt sich!

Rashida Tlaib – eine Politikerin, ganz nach Moores Geschmack

Ansonsten bleibt zu hoffen, dass Trump schon bald dort ist, wo er hingehört – in den Archiven der Weltgeschichte. Sei es durch Sonderermittler Mueller, dem Lauf der Natur oder spätestens 2020 dank des amerikanischen Volkes. Und wir eines Tages voller Unglaube zurückblicken können auf eine Präsidentschaft, die irrsinniger kaum sein kann. Allerdings macht die momentane Entwicklung, inklusive „Government Shutdown“ und stetig drohender Notfallgesetze, die Lage nicht gerade hoffnungsvoller. Wobei die USA in Sachen politischen Irrsinn derzeit wiederum leider keinesfalls allein sind. Die Welt ist doch irgendwie bekloppt, oder?

Hoffentlich bald Geschichte: Donald J. Trump

Länge: 128 Min.
Altersfreigabe: FSK 6
Originaltitel: Fahrenheit 11/9
USA 2018
Regie: Michael Moore
Drehbuch: Michael Moore
Mitwirkende: Michael Moore, Hillary Clinton, Barack Obama, Bernie Sanders, Emma González, David Hogg, Rashida Tlaib, Alexandria Ocasio-Cortez, Rick Snyder, Jared Kushner, Stephen Bannon, Kellyanne Conway, George W. Bush, Bill Clinton, Ivanka Trump, Ted Cruz, u. v. m. … und Donald Trump
Verleih: Weltkino Filmverleih

Copyright 2019 by Philipp Ludwig

Filmplakat & Trailer: © 2018 Weltkino Filmverleih,
Szenenfotos: © 2018 Midwestern Films LLC. All rights reserved.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 2019/01/15 in Film, Kino, Rezensionen

 

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Eine Antwort zu “Fahrenheit 11/9 – Wie konnte es nur so weit kommen?

  1. Filmschrott

    2019/01/15 at 10:33

    Habe den Film zwar nicht gesehen, vor allem, weil ich das Thema Trump einfach nur noch ermüdend finde, aber nachdem ich mir vor ein paar Jahren mal wieder ein paar Moore-Dokus angeschaut habe, musste ich auch feststellen, dass sich das Konzept extrem abgenutzt hat. Ich mag zwar Moores teils humorigen Ansatz nach wie vor, aber insgesamt ist mir das mittlerweile einfach zu lasch und undifferenziert, was er da so präsentiert. Vor allem sein „Where To Invade Next“ kam dabei so oberflächlich daher, dass ich durchgehend nur dachte „Klar, läuft manches gut und manches schlecht, aber wenn man sich einfach nur die Rosinen rauspickt, kann man jedes Land auf ein Podest stellen und die USA fertig machen.“ Nicht, dass ich pro Amerika wäre. Ganz im Gegenteil. Aber Moore hat mittlerweile irgendwie einen Hang dazu entwickelt, einfach nur draufzuhacken, ohne dabei wirklich eine andere Sichtweise zuzulassen.
    Das hat bei „Bowling For Columbine“ bspw. noch um einiges besser funktioniert. Seine teils extrem übertriebenen Aktionen finde ich aber nach wie vor meist ganz witzig. Auch, wenn die natürlich unter der selben Einseitigkeit leiden.

     

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