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Kleine Germanen – Gefangen im braunen Teufelskreis?

07 Mai

Kleine Germanen

Kinostart: 9. Mai 2019

Von Philipp Ludwig

Gesellschafts-Doku // In welchem Umfang kann und darf man rechten Pseudointellektuellen, braunen Schreckschrauben oder völkischen Vertretern der Wutbürgerfraktion in einer Doku das Wort überlassen? Die Antwort der Filmemacher Frank Geiger und Mohammad Farokhmanesh lautet für ihr neuestes Werk „Kleine Germanen“: erstaunlich viel. Für sie stellt es jedenfalls eine Möglichkeit dar, das gefährliche Selbstvertrauen, das sich Vertreter rechter Gesinnung in den letzten Jahren aufgebaut haben, ungeschönt zu präsentieren. Die aktive Beteiligung von Rechten an einem kritischen Dokumentarfilm über eine völkische Kindeserziehung, unter Mitwirkung eines iranisch-stämmigen Regisseurs wäre bis vor Kurzem wohl noch undenkbar gewesen. Doch sie werden immer mutiger, die braunen Rattenfänger und deutschtümelnden Verschwörungstheoretiker, die sich hier dem Publikum gegenüber bewusst als brave und gutbürgerliche Mitglieder der Gesellschaft zu präsentieren versuchen.

Geistige Vordenker der Neuen Rechten? Götz Kubitschek samt Ehefrau Ellen Kositza

Die zunehmende „Charme-Offensive“ sowie die damit einhergehend schleichende öffentliche Normalisierung rechter Vertreter und ihrer Positionen etwa in Fernseh-Talkshows sieht der Regisseur Farokhmanesh als besonders gefährlich an, wie er im Presseheft zu „Kleine Germanen“ anmerkt: „Erst nehmen sie den kleinen Finger, dann die ganze Hand und irgendwann werden wir dumm aus der Wäsche gucken.“ Doch wer bei den mitunter erschreckend langen Monologen der Interviewten in seinem und Geigers neuesten Werk genau hinhört, vermag wiederholt deren wahres und gefährliches Gesicht unter der gutbürgerlichen Fassade zu erkennen. Geiger und Farokhmanesh fordern uns Zuschauerinnen und Zuschauern somit eine Menge ab. Da sie bewusst auf einen erklärenden und kommentierenden Erzähler verzichten und ihre Gesprächspartner im Film nahezu ungestört und unhinterfragt ausführlich zu Wort kommen lassen, liegt es an uns selbst, entsprechende Rückschlüsse zu ziehen. Und nur allzu häufig das dringende Bedürfnis unterdrücken zu müssen, in die Leinwand zu springen und die dortigen Protagonisten einmal besonders kräftig zu schütteln. Nicht gerade einfach, wenn diese zum Beispiel über Absurditäten wie die angeblichen Verbote urdeutscher Schlemmerträume wie Schweinshaxe oder Saumagen schwadronieren, zu denen es aus vermeintlicher Rücksichtnahme auf Muslime kommen soll oder gekommen ist.

Mitdenken zwingend erforderlich

Ist es zwar lobenswert und immer wieder ein schönes Gefühl, von Filmemachern als intelligenter Rezipient respektiert zu werden – ganz ohne Risiko ist das in diesem Fall gewiss nicht. Auch wenn die Äußerungen der rechtsaußen angesiedelten Interviewpartner mitunter bestürztes Kopfschütteln hervorrufen werden, so wissen diese doch stets ganz genau, wie weit sie gehen können, was sie wirklich offen sagen dürfen und was nicht. Doch wer genau hinhört, wenn diese über ihre eigenen Kindheitserinnerungen und die Erziehungsmethoden ihrer Eltern und Großeltern sprechen sowie zu ihren Ansichten zu Themen wie „Heimat“ oder „deutscher Identität“ und vor allem über ihre Vorstellungen zur Erziehung der eigenen Kinder fabulieren, kann sich ihren bestürzend gefestigten Überzeugungen aus einer kruden Weltanschauung keinesfalls verschließen. Da können sie auch noch sehr versuchen, diese in warme Worte zu verpacken. Wenn dieser Gedankengang schlussendlich beim Publikum erreicht wird, dann haben die Filmemacher mit „Kleine Germanen“ eines ihrer Ziele immerhin erreicht: Selbstentlarvung rechten Gedankenguts statt gesteuerter Vorführung. Wer dies intellektuell jedoch nicht für sich erreichen kann (oder will), für den bergen die getätigten Aussagen leider doch die Gefahr, für bare Münze genommen zu werden – gerade, da die allzu offensichtlich fragwürdigen und skandalträchtigen Aussagen am Ende eben doch ausbleiben.

Ein Traum von Heimat-Idyll: Elsa auf einer Wanderung mit ihrem Großvater

Als Gegenpol fungieren daher weitere Gesprächspassagen mit einigen Experten zum Thema Rechtsextremismus und insbesondere den vielfältigen Erscheinungsformen sowie den Gefahren rechtsradikaler Kindeserziehung. Diese unterlegen aus dem Off zahlreiche Aufnahmen von rechten Aufmärschen, völkischen Ferienlagern sowie inszenierten Szenen mit spielenden Kindern auf einem Spielplatz. Gerade letztgenannte sorgen, auch dank entsprechender musikalischer Untermalung, für einen zusätzlichen empathischen Zugang. Führen sie uns doch die naive Unbekümmertheit von Kindern und deren hohe Schutzbedürftigkeit nochmals deutlich vor Augen, die im Zusammenhang mit dem Thema der Einflussnahme rechten Gedankenguts auf die Kindeserziehung natürlich zusätzliche Wirkung entfalten kann.

Großen Umfang nehmen in „Kleine Germanen“ zudem animierte Trickfilmsequenzen ein, welche die auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte einer jungen Frau präsentieren, die in den „Genuss“ einer solchen rechtsextremen Kindeserziehung kam und unter den Folgen zu leiden hat. Gerade diese Sequenzen (die als erzählerischer roter Faden des Dokumentarfilms dienen) sind es, die emotional besonders berühren und die Aussagen der braunen Gesprächspartner erst so richtig in ihr „rechtes“ Licht zu rücken vermögen. Werden hier doch die Auswirkungen einer braun gefärbten Erziehung und somit der Teufelskreis von Ursache und Wirkung auf emotionale Weise intensiv dargestellt.

Bewährtes Duo bei der Arbeit

Geiger und Farokhmanesh haben mit „Teheran Tabu“ (2017) als Produzenten bereits bewiesen, dass sie dem dokumentarischen Animationsfilm zugeneigt sind. Das filmische Werk über das restriktive Leben junger Iranerinnen und Iraner in Teheran wurde damals sogar bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt. Ihren Erfahrungen mit dem Genre ist es daher wohl zu verdanken, dass wir auch in ihrem neuesten, erneut äußerst politischen Dokumentarfilm „Kleine Germanen“ eine so traurige wie wahre Geschichte präsentiert bekommen. Diese basiert auf den Erfahrungen einer Frau, mit der die beiden Filmemacher zahlreiche Gespräche geführt haben, ohne sie dabei selbst jemals zu Gesicht zu bekommen. Da sie auch im Film aus nachvollziehbaren Gründen anonym bleiben will, bekommen wir die berührende Geschichte einer Kindheit im Zeichen brauner Erziehungsmethoden in Form eines Trickfilms geboten.

Animierte Dokumentarfilme bieten eine hervorragende Möglichkeit, um persönlich Erlebtes darzustellen, von dem es etwa keine visuellen Aufzeichnungen gibt. Insbesondere, wenn es sich dabei um traumatische oder belastende Erlebnisse handelt. Bei deren filmischer Rückbetrachtung die betroffenen Personen zwar darüber berichten, aber ebenso lieber in der Geborgenheit der Anonymität bleiben wollen. Zudem zeigen sie durch ihren Charakter als Grenzgänger zwischen Fakten und Fiktion nicht nur besonders anschaulich den allen Dokumentarfilmen stets innewohnenden, konstruktiven Abbild-Charakter des Realen – sie bieten durch ihre gestalterischen Freiheiten zudem Potenzial, um Zuschauerinnen und Zuschauer emotional an eine wahre Geschichte zu binden. Seit bahnbrechenden Erfolgen wie „Waltz with Bashir“ (2008) erfreut sich das Genre auch hierzulande wieder einer großen Popularität beim geneigten Publikum.

Von ihrem Opa lernt Elsa schon früh, was „wahres Deutschsein“ zu bedeuten hat

Elsa wächst in den 1970er-Jahren auf. Da ihre Eltern sehr viel arbeiten, übernimmt die Erziehung hauptsächlich ihr Großvater. Der Alt-Nazi hat dabei klare Vorstellungen davon, wie ein deutsches Kind aufzuwachsen hat. Hierzu zählen auch Kriegsspielchen, bei denen seine Enkelin den als „Bolschewiken“ verkleideten Großvater erschießen muss und zur Belohnung mit den entsprechenden Nazi-Abzeichen behangen wird. Ob Hitler-Gruß oder „Mein Kampf“-Lektüre – Elsa muss alles mitmachen und stellt aufgrund ihrer kindlich-naiven Liebe zum Opa dessen Weltbild nicht in Frage. Auch nicht, wenn ihr dieser stets Angst vor diesen scheinbar so schrecklich bösartigen Juden macht, die sie als monströse, rattenähnliche Erscheinungen sogar bis in ihre Träume verfolgen – auch wenn sie selbst noch nie einen dieser angeblich so bösen jüdischen Mitmenschen zu Gesicht bekommen hat. Ihre geliebten amerikanischen TV-Cartoons werden ihr als „Feindpropaganda“ verboten und bei den langen Wanderungen durchs heimatlich-malerische Alpenidyll sind auch dicke Blasen an den Füßen für den knallharten Großvater kein Grund zum Jammern. Ein deutsches Mädel kennt schließlich keinen Schmerz, oder?

Die großväterliche Erziehung trägt ihre Früchte: die jugendliche Elsa im Kreis ihrer neuen Kameraden

Besonders dramatisch wird die Lage für Elsa ab den 1980ern, in denen sie sich als Jugendliche zunehmend radikalisiert. So hält sie sich oft bei Versammlungen einer rechtsextremen Partei auf und schmiert ihrer Lehrerin auch schon mal antisemitische Parolen an die Tafel, nachdem sie von deren jüdischem Hintergrund erfahren hat. Endgültig verloren scheint sie, als sie auf den besagten Versammlungen den ebenso charismatischen Hetz-Redner wie auch gewalttätigen Choleriker Thorsten kennenlernt und sich unsterblich in ihn verliebt. Auf brutale gemeinsame Jagdzüge auf Migranten folgen bald die Hochzeit und der Umzug in eine ländlich-völkische Dorfgemeinschaft. Kann sich Elsa jemals wieder aus dem braunen Sumpf befreien? Oder ist sie aufgrund der seit Kindesalter erfolgten großväterlichen Indoktrination hoffnungslos verloren?

Wohin wird der eingeschlagene braune Weg Elsa in Zukunft führen?

Mit Hilfe des Motion-Capturing-Verfahrens werden in „Kleine Germanen“ die Bewegungen echter Darstellerinnen und Darsteller in animierter, stilisierter Form widergegeben. Der Animationsstil der Trickfilmpassagen erinnert dabei stark an Richard Linklaters „Waking Life“. Die stetig leicht auf den Figuren erfolgenden Oberflächenbewegungen machen das Schauen zu Anfang des Films zumindest ein wenig gewöhnungsbedürftig. Auf mich wirkte es daher zunächst eher abschreckend und ich fürchtete bereits in den ersten Minuten der Pressevorführung erhöhtes Migränerisiko. Doch gewöhnte ich mich dann doch recht schnell an diesen stets etwas nervös wirkenden Animationsstil, spätestens, wenn einen die packende Geschichte der jungen Elsa auf ihrem Weg in den braunen Abwärtsstrudel zunehmend emotional abholt. Insbesondere, wenn später auch noch deren Kinder – die künstlerisch begabte, feinfühlige Marrit sowie der geistig zurückgebliebene Hermann – zur Welt kommen und die weiteren Entwicklungen mit ihrem sich stetig radikalisierenden Ehemann Thorsten wahrlich auf kein gutes Ende schließen lassen.

Braunes Gruselkabinett

Erschwert also bereits der gewöhnungsbedürftige Animationsstil den Einstieg in den Film, so trifft dies vor allem auf die gerade zu Beginn sehr präsenten Interviewpassagen mit den Vertretern der rechten Szene zu. Auch für das von mir beschriebene Gefühl einer androhenden Migräne ist deren schier unerträgliche Selbstherrlichkeit in ihren wirren Ausführungen nicht immer zwingend förderlich. Geiger und Farokhmanesh versammeln in „Kleine Germanen“ aber auch eine besonders skurrile wie fragwürdige Ansammlung an Protagonisten. Götz Kubitschek etwa, der einer im Presseheft des Films zu findenden Äußerung Farokhmaneshs zufolge vor gar nicht allzu langer Zeit noch keine Probleme damit zu haben schien, einen Gartenzwerg mit Hakenkreuz im Regal zu präsentieren. Zusammen mit seiner Ehefrau Ellen Kositza gilt der Verleger und Publizist als vermeintliches intellektuelles Aushängeschild der Neuen Rechten. Die mehrfachen Eltern vermögen daher auch auf besonders beeindruckend verschwurbelte Art und Weise – samt dekorativem, akademisch angehauchtem Bücherregal im Hintergrund – ihre Theorien von einer vermeintlichen deutschen Werte- und Kulturtradition sowie völkischen Identität und deren gewünschte wie geförderte Weiterreichung an die eigenen Kinder zu erzählen.

„Nazi-Wolf“ im „Hipster-Pelz“? Martin Sellner, Identitäre Bewegung Österreich

Zu ihnen in die Runde gesellt sich Martin Sellner als Gesicht und Sprecher der Identitären Bewegung Österreichs, der kürzlich aufgrund seiner mutmaßlichen Verbindungen zum Attentäter von Christchurch öffentlich in Bedrängnis geraten ist. Dazu Sigrid Schüßler, die als frühere NPD-Funktionärin und Pegida-Anhängerin ihre öffentlichkeitswirksame Rolle als gerichtlich belangte Provokateurin sichtlich zu genießen scheint. Ebenso Ricarda Riefling, NPD-Politikerin und Vorsitzende der Gemeinschaft Deutscher Frauen (GDF) – übrigens diejenige, die sich um die Zukunft des deutschen Saumagens so große Sorgen macht. Einzig der rechte Aussteiger Alexander Lingner vermag es, bei den visuell sichtbaren Interviewpartnern auch kritische Töne zu rechten Ansichten und Erziehungsmethoden verlauten zu lassen.

„Pegida-Schreckschraube“ mit sichtlicher Freude an der öffentlichen Provokation: Sigrid Schüßler

In Zeiten, in denen die Rechten bedauernswerterweise immer mutiger und offen aus ihren dunklen Löchern gekrochen kommen, gelingt Geiger und Farokhmanesh mit „Kleine Germanen“ daher ein wichtiger filmischer Beitrag. Insbesondere, da sie sich mit den Fragen nach braunen Erziehungsmethoden und deren Auswirkungen auf die schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft beschäftigen – ein Thema, das bislang viel zu selten Präsenz in der Öffentlichkeit erhält. Mit ihrer Wahl, Vertreter der rechten Szene ausführlich zu Wort kommen zu lassen, ohne diese bewusst vorzuführen, bietet ihr Werk jedoch auch Anlass zur Kritik. Ebenso aufgrund gewisser provokativer Darstellungen in den animierten Sequenzen, wenn beispielsweise in Elsas Traumsequenzen Thor als germanischer Superheld rattenähnliche Juden bekämpft und diese abschließend gar ins Kaminfeuer stößt. Auch ihre These von dem undurchdringbaren Teufelskreis bestehend aus rechter Erziehung mit automatischer Übernahme und Weitergabe braunen Gedankengutes an die jeweils folgenden Generationen dürfte als erklärender Grund für eine rechtsradikale Weltanschauung gewiss für Diskussionen sorgen.

Ein wichtiger Film zur richtigen Zeit?

Die Filmemacher fordern uns als Zuschauer zum Denken auf, um die einzelnen Bausteine ihres Dokumentarfilms angemessen verknüpfen zu können. Es ist absolut wünschenswert, wenn sie mit ihrem Anliegen, einen öffentlichen Diskurs über ein wichtiges Thema zu initiieren, erfolgreich sind. Von rechtsaußen ist es bislang erstaunlich ruhig geblieben – ein Zustand, der sich nach der anstehenden Premiere sowie daher eventuell erhöhter Besucherresonanz des Dokumentarfilms natürlich durchaus noch ändern kann. Gemäß dem Grundsatz, es gebe keine schlechte Aufmerksamkeit außer gar keiner Aufmerksamkeit, nutzen diese schließlich mittlerweile jede noch so kleine Möglichkeit, sich öffentlich zu echauffieren und als Opfer der „Gutmenschen“ und „Lügenpresse“ zu stilisieren.

Wenn man sich auf die in „Kleine Germanen“ auferlegte intellektuelle Herausforderung, ebenso wie auf den zunächst leicht gewöhnungsbedürftigen Animationsstil sowie die ausführlichen braunen Interviewbeiträge einlässt, dann erwartet einen ein äußerst interessantes und emotionales Werk, das mit seinen tiefen Einblicken in rechte Gedankenwelten in der Lage ist, sowohl zu informieren als auch zu verstören. Ich kann daher nur empfehlen, diesem spannenden und berührenden Dokumentarfilmprojekt eine Chance zu geben. Auch, wenn man die meiste Zeit das Bedürfnis verspürt, die Hand zur Faust zu ballen, oder der schieren Fassungslosigkeit anheimfällt.

Thor – Superheld in den Träumen kleiner Germanen?

Länge: 86 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: Kleine Germanen
D/A 2019
Regie: Frank Geiger, Mohammad Farokhmanesh
Drehbuch: Frank Geiger, Mohammed Farokhmanesh
Mitwirkende: Götz Kubitschek, Ellen Kositza, Martin Sellner, Ricarda Riefling, Sigrid Schüßler, Alexander Lingner
Experten: Dr. Gudrun Heinrich (Universität Rostock), Prof. Dr. Michaela Köttig (Universität Frankfurt), Bernd Wagner (EXIT-Deutschland), Alice Blum (Universität Gießen), Judith Götz, Andreas Peham, Verena Fabris,
Verleih: Little Dream Verleih

Copyright 2019 by Philipp Ludwig

Filmplakat, Szenenfotos & Trailer: © 2019 brave new work, Little Dream Entertainment. All rights reserved.

 

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