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Tausendundeine Nacht – Warum ernst, wenn’s auch verrückt geht?

29 Aug

A Thousand and One Nights

Von Ansgar Skulme

Fantasy-Abenteuer // Im kunterbunten Bagdad aus Tausendundeiner Nacht unterhält Aladdin (Cornel Wilde) Tag für Tag, Jung und Alt mit seinem Gesang – vor allem die Damen lieben den Burschen. Indes nutzt sein Freund Abdullah (Phil Silvers) das Durcheinander zwischen den Marktständen, um sich mit geschickten Diebeshandgriffen die Taschen zu füllen. Wenn es darauf ankommt, ist Aladdin aber derjenige, der sogar zu weitaus waghalsigeren Abenteuern bereit ist. So lässt er es sich nicht einmal nehmen, sich in sie Sänfte der Prinzessin Armina (Adele Jergens) zu schleichen und den Schleier zu lüften, hinter dem sich das Gesicht verbirgt, das niemand sehen darf – mag der Spaß nun unter Todesstrafe stehen oder auch nicht. Ihr riskanter Lebensstil bringt Aladdin und Abdullah gern in Situationen, in denen es verdammt schnell um Leben und Tod geht, überstürzte Flucht und das Verbergen in abgelegenen Verstecken die letzten Auswege sind. Für den Hexenmeister Kofir (Richard Hale) sind die beiden Abenteuerlustigen ein gefundenes Fressen, um an die von ihm ersehnte Wunderlampe zu gelangen, für die er zwar Leben zu riskieren bereit ist, aber nicht sein eigenes.

Nach dem Erfolg der aus dem Vereinigten Königreich in die USA gelangten Produktion „Der Dieb von Bagdad“ (1940) versuchte sich Hollywood bald selbst an farbenfrohen Technicolor-Geschichten aus „Tausendundeiner Nacht“. Den Grundstein legte Universal Pictures mit „Arabische Nächte“ (1942) und fütterte dieses Subgenre des Abenteuer- und Fantasy-Films bis weit in die 50er-Jahre hinein mit Regelmäßigkeit. Auch andere Studios wollten ihren Teil vom Kuchen – MGM sprang mit „Der Kalif von Bagdad“ (1944) auf den Zug auf, RKO mit „Sindbad, der Seefahrer“ (1947). Am meisten jedoch schöpfte Columbia Pictures den Windschatten von Universal aus, mit Filmen wie „Der rote Falke von Bagdad“ (1951), „Abu Andar, Held von Damaskus“ (1952) und „Zaubernächte des Orients“ (1953).

Neue Impulse mit frechen Ideen

„Tausendundeine Nacht“ (1945) markierte Columbias standesgemäßen Technicolor-Einstand im Genre von Aladdin, Sindbad, Scheherazade, Ali Baba, Harun ar-Raschid und Jaffar, dem Genre der Sultane, Großwesire, Zauberer, schönen Prinzessinnen und Lampengeister, zwischen Bagdad, Basra, Damaskus und Samarkand. Ein Film, der gewissermaßen das gesamte Genre von vornherein im Titel trägt und deswegen geradezu dazu verdammt war, ein Meilenstein zu werden. Ob „Tausendundeine Nacht“ seinem vielversprechenden Namen gerecht wird, liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber eindeutig festzuhalten ist, dass dieser Film sich insofern von seinen Vorgängern seit 1940 abhebt, als er die bonbonfarbene Technicolor-Orientwelt weitaus spaßbetonter und augenzwinkernder zum Leben erweckt als man das bis dato gewohnt war. Humorvoll gezeichnete Figuren und Szenen machten den Tausendundeine-Nacht-Film zwar auch schon zuvor immer wieder aus, jedoch war „Tausendundeine Nacht“ im Grunde das erste Technicolor-Orientabenteuer, bei dem Spaß und Gags, trotz einiger für Kinder sicher recht gruseliger Szenen, absolut im Vordergrund stehen. Das beginnt bereits mit dem einleitend eingeblendeten flapsigen Text und damit, dass Phil Silvers den ganzen Film über mit einer Brille umherläuft, obwohl dieses Hilfsmittel in der gezeigten Epoche eigentlich gar nichts verloren hat. Aus der Not, dass Silvers extrem kurzsichtig war und ohne eine Brille nicht arbeiten konnte, machte man also eine Tugend und sich einen Spaß daraus – zumal der talentierte, heute etwas im Schatten seiner mit vielen Hauptrollen in dieser Epoche berühmt gewordenen Komiker-Kollegen stehende Silvers ohnehin für Gags zuständig und nicht umsonst in einer großen Rolle besetzt worden war.

Damit nicht genug, ließ man aus der Lampe eine bildhübsch anzuschauende und von Evelyn Keyes überaus sympathisch verkörperte junge Dame mit grellem rotem Haar als guten und sich schnell verliebenden Geist auftauchen. Eine sehr amüsante Figur, die sich von ihren Freunden schlicht „Babs“ statt Dschinni nennen lässt, deren ehrliche Liebe zum Helden aber durchaus auch mit einer gewissen berührenden Würde und Verletzlichkeit vermittelt wird und dem ansonsten im positiven Sinne recht überdrehten Film seine wärmsten Momente beschert. Allein die Darbietungen von Evelyn Keyes und Phil Silvers sind für „Tausendundeine Nacht“ mehr als die halbe Miete. Die beiden fangen die leider stellenweise recht hölzernen Auftritte von Cornel Wilde und Adele Jergens mehr als gut auf. Dann ist da noch Rex Ingram, der in „Der Dieb von Bagdad“ den Lampengeist gespielt hatte und hier als gigantisch großer Wächter der Lampe erneut auftritt – und zwar in geradezu identisch aussehender Kostümierung. Nicht die einzige ziemlich direkte Hommage an die 1940 erschienene Produktion der Korda-Brüder: Ähnlichkeiten zu „Der Dieb von Bagdad“ fallen schon bei der Einführung des Helden und seines treuesten Gefährten im Umfeld des belebten Marktes, zudem natürlich der Präsenz einer Diebesfigur in einer zentralen Rolle sowie der Prinzessin auf, die niemand sehen darf, und die viel Zeit, umgeben von Dienerinnen im Garten, nahe des Palastes, verbringt. Auch der Zauberer Kofir weckt mit seinen finsteren Blicken und düsteren Fähigkeiten Erinnerungen – an Conrad Veidt als Jaffar.

Sprung zurück in die Kindheit

Wie in vielen anderen Tausendundeine-Nacht-Filmen der 40er und 50er fällt hier überhaupt eine bis in kleine Rollen sehr spielfreudige Besetzung auf. Man hat bei diesem Genre oft das Gefühl, dass sich die beteiligten Schauspieler wie ins Schlaraffenland teleportiert oder in ihre Kindheit zurückbeförderte Glückspilze fühlen, die einen Heidenspaß bei der Sache haben. Denkbar lustig sind vor allem die Auftritte von Murray Leonard in einer kuriosen Szene mit einem echten Kamel, das herrlich trocken direkt in die Kamera schaut, während er seinem Redeschwall frönt, und von John Abbott als Schneider Ali. Auch Gus Schilling und Nestor Paiva als stockdumme Wächter am Hofe des Sultans machen Spaß. Angesichts all dessen ist es relativ überraschend, dass der böse Prinz Hadji ausgerechnet von Dennis Hoey gespielt wurde, der in den Sherlock-Holmes-Filmen mit Basil Rathbone damals regelmäßig als trotteliger Inspektor Lestrade zu sehen war. Er war hier nun also in erster Linie für die finsteren Töne zuständig – und zeigt, dass er auch das, selbst inmitten einer ansonsten überwiegend spaßig-quirlig agierenden Besetzung, trotz seines durch den tapsigen Lestrade geprägten Leinwand-Images, gut darzustellen vermochte. Eine kurze Passage, in der man ihn plötzlich wider Willen nur noch mit einer Unterhose bekleidet und im dreistesten Sinne des Wortes demaskiert sieht, gibt es aber dennoch. Seine rechte Hand spielt Philip Van Zandt („In den Kerkern von Marokko“), der zu einem charakteristischen Gesicht des Tausendundeine-Nacht-Films der 40er und 50er werden sollte, ehe er 1958, nach einer langen und sehr produktiven Karriere, tragisch mit nur 53 Jahren durch Suizid aus dem Leben schied, nachdem er sein ganzes Vermögen durch Glücksspielsucht verloren hatte.

Die Liebe ist manchmal ein Krampf

Berechtigte Oscar-Nominierungen für das beste Szenenbild in einem Farbfilm – für das unter anderem ein gewisser Frank Tuttle zuständig war, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen „Die Narbenhand“-Regisseur – und für die besten visuellen Effekte komplettieren das unterhaltsame Abenteuer. Ein bisschen unfreiwillige Komik gibt es allerdings auch: So ist Adele Jergens – bei allem Respekt – als mutmaßlich bildschönste aller Frauen, die aufgrund ihrer Schönheit niemand ohne Erlaubnis sehen darf und die aus selbigen Gründen Aladdin nicht mehr aus dem Kopf gehen will, einfach nicht glaubwürdig besetzt und überzeugt ebenso wenig schauspielerisch. Ich würde das hier auch nicht so direkt schreiben wollen, hätte ich in dem Moment, in dem Aladdin den Schleier lüftet – da ich zu der Schauspielerin auch gerade kein Gesicht vor Augen hatte – bei der Sichtung für diese Rezension nicht tatsächlich sofort selbst den Impuls gehabt mit einem kräftigen, einleitenden „Pfff ….“ auf der Zunge loszulachen und zu denken: „Jetzt nicht wirklich euer Ernst, oder?“, nach dem ganzen Aufriss der die Begegnung mit dieser Figur bis dahin schon eingeleitet hat (und der dann über den Film hinweg auch weiter gemacht wird). Adele Jergens fehlt absolut jegliches Besondere in der Rolle – das wäre nach dem ernüchternden ersten Eindruck auch immer noch schauspielerisch zu lösen gewesen, was aber nicht passiert. Am Ende versteht man als Zuschauer genauso wenig wie die verschmähte „Babs“ aus der Lampe, warum Aladdin sich ausgerechnet in diese Prinzessin so sehr verguckt hat, dass er trotz beträchtlicher Auswahl, die sich über den Film hinweg in diversen wirklich schönen Frauen offenbart, eisern in sie verschossen bleibt. Schon allein Dusty Anderson, die stattdessen die Dienerin Novira verkörpert, wäre als Prinzessin Welten überzeugender besetzt gewesen. Adele Jergens mit Ernsthaftigkeit in dieser Rolle anbieten zu wollen, ist allerdings schlichtweg ein Grund, wenn nicht der gravierendste, warum man diesen Film einem heutigen jungen Publikum, trotz vieler neckischer Gags und der ziemlich provokant angelegten, liebenswerten Frauenfigur „Babs“, die den Mädels einiger Generationen gut gefallen dürfte, nur noch schwerlich wird verkaufen können. So forsch und frech „Tausendundeine Nacht“ auch in vielen anderen Momenten ist – was den Umgang mit der Prinzessin angeht, ist dieser Film unglaublich altbacken und von einer faustdicken Staubschicht überzogen. Übrigens: Dusty Anderson, die als Novira insofern fehlbesetzt ist, als sie die bessere Prinzessin gewesen wäre, wird am 17. Dezember 2019 zwar nicht 1001, allem Anschein nach aber immerhin stattliche 101 Jahre alt. Sie lebt offenbar schon lange zurückgezogen und ihre Filmkarriere ist noch länger beendet, jedoch sollte man davon ausgehen können, dass ein eventuelles Sterbedatum dennoch überliefert wäre. In den 40ern war Dusty Anderson in den USA ein bekanntes Pin-up-Girl.

Neben dem Scheitern von Adele Jergens gelingt es Cornel Wilde – einem von mir eigentlich sehr geschätzten, vor allem ungemein sympathischen Schauspieler mit recht natürlichem Charme – in den meisten Gesangsszenen leider auch nicht wirklich, wenigstens überzeugend so zu tun als würde er tatsächlich beim Singen mit seiner eigenen Stimme zu hören sein. Seine Gesangspassagen wurden von Tom Clark synchronisiert. Cornel Wildes teils ziemlich verkrampfte Körperhaltung beim Singsimulieren tut punktuell schon allein beim Zuschauen weh. Es macht keinen rechten Spaß, ihn im Korsett einer Strahlemann-Rolle zu sehen – das steht ihm nicht gut zu Gesicht und lag ihm offensichtlich auch nicht wirklich. Jedoch muss man fairerweise sagen, dass er seine Dialogpassagen weitaus besser spielt als dies in der mittlerweile in Deutschland im Umlauf befindlichen Neusynchronisation zur Geltung kommt. Und die hervorragende, wenngleich natürlich ebenfalls von Tom Clark synchronisierte Gesangsnummer „No More Women“ gegen Ende – eine mit breiter Brust den Frust herauslassende Abrechnung mit der Damenwelt, die Aladdin im Wechselspiel mit Abdullah als positiv denkendem Gegenpart vorträgt – ist sowohl musikalisch als auch hinsichtlich der Performance der Schauspieler wiederum so gut gelungen, dass sie die vorherigen Wackelakte Cornel Wildes als Scheinsänger recht gut vergessen macht. So oder so muss man das etwas kuriose Fazit ziehen, dass in diesem Film eigentlich fast alles harmoniert und auf seine Art schlüssig wirkt, abgesehen ausgerechnet von der Hauptfigur und seiner Angebeteten. Das macht den Zugriff für den Zuschauer dann leider einfach etwas schwerer als es gut ist und erzeugt somit mehr Distanz zum Publikum als es die Warmherzigkeit dieser Produktion eigentlich verdient hat. Wenn man so will, war „Tausendundeine Nacht“ 1945 Aladdins Technicolor-Debüt als Protagonist in einem Hollywood-Abenteuerfilm, nachdem ein paar andere bekannte Tausendundeine-Nacht-Figuren bereits vorangeschritten waren. Angesichts dessen hätte man sich irgendwie mehr bleibende Erinnerungen an diese Figur in diesem Film gewünscht.

Oh, Frankie!

Abgerundet von einer herrlichen Sinatra-Persiflage durch Phil Silvers bleibt „Tausendundeine Nacht“ am Ende aber doch als der Film der 40er/50er-Technicolor-Orientepoche in Erinnerung, der sich zwar bereits bewährter Muster bediente, aber, aus meiner Sicht, als erster freche Späße wirklich in den Vordergrund rückte (ohne deswegen aber wiederum gleich auf ein eingespieltes Komiker-Duo oder -Trio in den Hauptrollen zu setzen). Dadurch ist er auf seine Art in jedem Fall ein Meilenstein für das Genre – und Phil Silvers ein Komiker, dessen Talent mehr Beachtung verdient. Erstaunlicherweise ist „Tausendundeine Nacht“ selbst in den USA offenbar erst vor kurzem erstmalig – und nur im Rahmen einer Box – auf DVD erschienen, wenngleich schon vorher eine digital überarbeitete Fassung existierte und es auch schon zuvor in anderen Ländern DVD-Veröffentlichungen in mir unbekannter Qualität gegeben hat. Der Film galt bis zur US-DVD-Veröffentlichung im Jahr 2019 selbst amerikanischen Sammlern als Rarität – angesichts des Titels, der ansehnlichen Technicolor-Produktion und der Größenordnung des Projekts für Columbia durchaus überraschend, dass es so weit gekommen ist. Es ist also wirklich an der Zeit, hier einen merkwürdigen Missstand angemessen zu korrigieren.

Man sollte nicht vergessen, dass es sich um einen Film handelt, für den Columbia die größten hauseigenen Sets seit 1939 bauen ließ – allein das und die beiden Oscar-Nominierungen verbieten schon die Bezeichnung B-Film, auch wenn Columbia als Studio nicht die Größe von MGM, Paramount, Warner, Fox und RKO hatte. Leider liegen nicht nur hierzulande immer noch viele Columbia-Farbabenteuerfilme und -Western aus den 40ern und 50ern (trotz vorhandener deutscher Synchronfassungen) im Schatten, von denen etliche eine Neuentdeckung verdienen. Was speziell den deutschen Markt angeht, kranken viele dieser Columbia-Produktionen unglücklicherweise auch etwas daran, dass viele der Kinosynchronfassungen dieser Filme nicht mehr im Umlauf oder nicht mehr erhalten sind und die fürs Fernsehen entstandenen Neusynchronisationen einfach nicht den klassischen Charme widerspiegeln, auch wenn sie handwerklich und schauspielerisch zum Teil dennoch gut gemacht sind. Zudem kranken solche Neusynchronisationen auch gern einmal an nicht mehr verfügbaren Original-Musikspuren, was zu behelfsweise angelegten Spuren mit irgendwie greifbarer Musik (beispielsweise aus anderen Szenen des Films, in denen gerade niemand spricht) führt, die dann auch gern einmal sehr unpassend geraten oder überladen sind. „Tausendundeine Nacht“ im Speziellen hat bedauerlicherweise eine der eher misslungenen Neusynchronisationen erwischt. Aber man darf wenigstens hoffen, dass die ursprüngliche Synchronfassung von 1950, in der Hans Nielsen Cornel Wilde gesprochen haben soll, irgendwann doch wiederauftaucht.

Veröffentlichung (USA): 28. Mai 2019 als DVD (in der Box „The Story of Aladdin – 8 Magical Tales“)

Länge: 93 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: A Thousand and One Nights
USA 1945
Regie: Alfred E. Green
Drehbuch: Wilfred H. Petitt, Richard English, Jack Henley
Besetzung: Cornel Wilde, Evelyn Keyes, Phil Silvers, Adele Jergens, Dennis Hoey, Philip Van Zandt, Dusty Anderson, Richard Hale, John Abbott, Rex Ingram
Verleih: Columbia Pictures

Copyright 2019 by Ansgar Skulme
Filmplakat: Fair Use

 

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