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Horror für Halloween (I) / Zum 75. Geburtstag von Stephen King: Creepshow 2 – Kleine Horrorgeschichten

21 Sept

Creepshow 2

Beginnen wir die diesjährige „Horror für Halloween“-Strecke doch angemessen am 75. Geburtstag des vielfach verfilmten Großmeisters der Horrorliteratur: Stephen King! Bis Ende Oktober 2022 und in puncto Gewinnspiel etwas darüber hinaus werdet Ihr bei „Die Nacht der lebenden Texte“ einmal mehr mit vielen Facetten des Horrorfilmgenres in Berührung kommen.

Von Volker Schönenberger

Episoden-Horror // Er ist fürwahr der Großmeister der Horrorliteratur: Der am 21. September 1947 in Portland im US-Staat Maine geborene Stephen King hat laut Angaben der Verlagsgruppe Random House mehr als 40 Romane und über 100 Kurzgeschichten, Novellen, Drehbücher, Gedichte, Essays, Kolumnen und Sachbücher veröffentlicht und diese weltweit über 400 Millionen Mal verkauft, wofür sie in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden (Stand 2017).

Von der Gemahlin gerettet: „Carrie“

Die Legende besagt, dass King „Carrie“ seinerzeit Anfang der 1970er-Jahren auf einer kleinen Schreibmaschine als Kurzgeschichte eingetippt und das Manuskript in den Papierkorb befördert hatte, weil er damit unzufrieden war. Seine Frau Tabitha habe die Seiten herausgefischt und ihren Mann ermutigt, die Story zu einem Roman zu erweitern. Es wurde Kings erster veröffentlichter Roman nach einigen Kurzgeschichten, was es ihm ermöglichte, seine Tätigkeit als Englischlehrer aufzugeben und sich ganz dem Schreiben zu widmen. King hatte zuvor schon ein paar Romane verfasst, diese aber nicht bei Verlagen unterbringen können. Er veröffentlichte sie Jahre später unter dem Pseudonym Richard Bachman.

Seine besten Bücher

Welche Stephen Kings beste Werke sind, darüber lässt sich trefflich streiten, daher hier meine kleine, streng subjektive Top 5, die auch nur eine Momentaufnahme ist:

5. Carrie (1974): Der fulminante Erstling stellt eine gemobbte junge Frau mit psychokinetischen Fähigkeiten in den Fokus. Mit großem Finale beim Abschlussball.

4. Brennen muss Salem (Salem’s Lot, 1989): herausragender Vampirroman.

3. Shining (The Shining, 1977): Das Overlook Hotel – welch monströse in Gebäudeform gegossene Horrorgestalt!

2. Es (It, 1986): Auf zwei Zeitebenen erzählte epische Geschichte um den Kampf um eine bösartige Entität, verkörpert vom Clown Pennywise. Die erste Zeitebene geht dabei auch als wunderbare Coming-of-Age-Story durch. In Deutschland ist zu beachten, dass erst die Auflagen ab 2011 die ungekürzte Fassung enthalten. Weshalb der Roman hierzulande so lange nur in gekürzter Form erschienen ist, habe ich seinerzeit in meiner Rezension der Neuverfilmung „Es“ (2017) den Übersetzer Joachim Körber erklären lassen.

1. The Stand – Das letzte Gefecht (The Stand, 1978 gekürzt erstveröffentlicht, erst 1990 in voller Länge erschienen): Kann man die Apokalypse und den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse epischer in Worte fassen? Schwerlich.

Bei dieser Rangliste ist zu berücksichtigen, dass ich mich ab irgendwann um die Jahrtausendwende vermehrt anderen Horrorautoren zugewandt und King außen vor gelassen habe. Obendrein habe ich nie einen Zugang zu seinem Opus magnum gefunden, der „Der dunkle Turm“-Reihe.

Kings Ärger über Kubricks „Shining“

Stephen King gehört zu den meistverfilmten zeitgenössischen Schriftstellern überhaupt. Eine der bekanntesten ist selbstredend Stanley Kubricks „Shining“ (1980) mit Jack Nicholson. Legendär: Kings Ablehnung des cineastischen Horror-Meisterwerks mit der (nicht von der Hand zu weisenden) Begründung, Kubrick habe die vom Hotel verkörperte Essenz des Bösen außer Acht gelassen. Der Schriftsteller nahm sein Missfallen der Kino-Umsetzung 1997 zum Anlass, als Executive Producer eine Neuverfilmung des Romans als dreiteilige Miniserie zu lancieren, die dem Hotel als personifiziertes Böses mehr Augenmerk schenkt. Diese Fernsehproduktion hat auch ihre Qualitäten, auch wenn ihr die visuelle Kraft von Kubricks Version abgeht. Angesichts der ikonischen Qualität sowohl von Roman als auch von Kino-Adaption kommt es überraschend, dass sowohl die Romanfortsetzung „Dr. Sleep“ von 2013 als auch ihre 2019er-Verfilmung „Doctor Sleeps Erwachen“ mit Ewan McGregor gut gelungen sind.

Einmal und nie wieder selbst auf dem Regiestuhl

King trat wiederholt als Drehbuchautor und – meist fürs Fernsehen – Executive Producer in Erscheinung. Einmal setzte er sich sogar auf den Regiestuhl: „Rhea M – Es begann ohne Warnung“ (1986), im Original „Maximum Overdrive“ betitelt und auf seiner Kurzgeschichte „Trucks“ basierend. Die Handlung dreht sich um technische Geräte und Fahrzeuge, die zu tödlichem Leben erwachen, nachdem die Erde in den Schweif eines Kometen geraten ist. King hat später zugegeben, während der Dreharbeiten permanent auf Kokain gewesen zu sein, und anschließend nie mehr Regie geführt. Er wird wissen, warum, der Film zählt sicher nicht zu den bedeutsamsten King-Verfilmungen, sondern reiht sich qualitativ eher hinten ein (wo sich allerdings viele King-Verfilmungen tummeln). Gleichwohl gibt es Horrorfans, die „Rhea M – Es begann ohne Warnung“ in Ehren halten.

Brian De Palma und David Cronenberg

Immerhin haben einige Filmemacher King mit ihren Umsetzungen Ehre erwiesen. Weit vorn stehen beispielsweise Brian De Palma und sein „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“ (1976) und David Cronenberg mit „Dead Zone“ (1983). Auch der TV-Zweiteiler „Stephen Kings Es“ (1990) hat mir seinerzeit gut gefallen, allerdings hat der Zahn der Zeit doch sehr daran genagt. Hier hat die ebenfalls in zwei Teilen produzierte Neuverfilmung „Es“ (2017) und „Es – Kapitel 2“ (2019) doch eine schöne Schippe draufgelegt. Ich mag auch „Stephen King’s The Stand – Das letzte Gefecht“ (1994), ebenfalls ein Mehrteiler. Die Serien-Neuverfilmung harrt noch meiner Erstsichtung. Weitere persönliche Highlights sind „Christine“ (1983) mit dem wunderbaren roten Plymouth Fury als bösartigem Auto, „Werwolf von Tarker Mills“ (1985) mit seinem 80er-Horrorcharme sowie beide Versionen von Kings Vampirroman: „Brennen muss Salem“ (1979) und „Salem’s Lot – Brennen muss Salem“ (2004). Abschließend sei „Running Man“ (1987) erwähnt, basierend auf einem der Richard-Bachman-Romane. Als Fan der guten alten 80er-Action im Allgemeinen und Arnold Schwarzenegger im Besonderen kommt man daran nicht vorbei.

Stephen Kings erwähnte Ehefrau Tabitha hat sich ebenfalls einen Namen als Horrorautorin gemacht, desgleichen sein Sohn Joseph Hillström King (* 1972), der seine Romane unter dem Pseudonym Joe Hill veröffentlicht. Auch Kings Sohn Owen Philip (* 1977) ist als Schriftsteller tätig, Tochter Naomi Rachel (* 1971) ist Pfarrerin. Stephen und Tabitha King leben in Bangor im US-Staat Maine. Am 21. September 2022 feiert er seinen 75. Geburtstag.

„Creepshow 2 – Kleine Horrorgeschichten“

Nun zu „Creepshow 2 – Kleine Horrorgeschichten“, in welchem sich Stephen King einmal mehr einen kleinen Cameo-Auftritt gegönnt hat (wer entdeckt ihn?). Der Film bildete 1987 die Fortsetzung von – logisch – „Creepshow – Die unheimlich verrückte Geisterstunde“ (1982), ebenfalls ein Episoden-Horrorfilm, konzipiert als Hommage an die Horrorcomics von EC Comics. Beim Erstling hatte George A. Romero („Zombie“) Regie geführt und damit das Drehbuchdebüt von Stephen King umgesetzt. Bei der Fortsetzung übergab Romero den Regiestuhl an Michael Gornick, der 1982 noch als Kameramann beteiligt gewesen war. Romero verfasste das Drehbuch zum Sequel, basierend auf Storys von Stephen King. „Creepshow 3“ kam 2006 ganz ohne Beteiligung von King, Romero und Gornick aus. Seit 2019 existiert zudem eine für einen US-Streamingkanal produzierte Anthologieserie „Creepshow“, die 2022 bereits in die vierte Staffel geht.

„Alter Häuptling Holzkopf“

„Creepshow 2 – Kleine Horrorgeschichten“ weist wie sein Vorgänger eine Rahmenhandlung auf: Knirps Billy (Domenick John) ist ganz wild auf Horrorcomics. Deshalb wartet er bereits am Zeitschriftenstand von Dexter in Maine auf den Lieferwagen, der für Nachschub sorgt. Auf der Ladefläche erscheint der „Creep“ (Tom Savini) persönlich, der das Paket hinauswirft. In dem Moment wechselt das Geschehen von Real- zu Zeichentrick, und der Vorspann setzt ein. Im Anschluss daran leitet der Zeichentrick-Creep die erste Episode ein, die dann wieder als Realfilm inszeniert ist: „Alter Häuptling Holzkopf“ („Old Chief Wood’nhead“), die Stephen King eigens für den Film als Drehbuch verfasste – eine Kurzgeschichte als Vorlage existiert nicht.

In Kaff Dead River, das schon bessere Tage gesehen hat (oder vielleicht auch nicht), betreiben die Eheleute Martha und Ray Spruce (Dorothy Lamour, George Kennedy) einen Gemischtwarenladen (Spruce ist übrigens der Geburtsname von Stephen Kings Ehefrau Tabitha). Auf der Veranda ihres Geschäfts steht seit jeher die hölzerne Statue eines Häuptlings in Kriegsbemalung, von Ray mit Liebe gepflegt. Reglos steht Häuptling Holzkopf tagein, tagaus herum und beobachtet scheinbar teilnahmslos das Geschenen. Bis es zu einem grausamen Ereignis kommt …

„Das Floß“

Die zweite Episode mit dem Titel „Das Floß“ („The Raft“) basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte, die 1985 in Kings Anthologie „Skeleton Crew“ erstveröffentlicht wurde, in Deutschland erstmals 1986 in „Der Gesang der Toten“. Die Handlung folgt vier Teenagern (Paul Satterfield, Jeremy Green, Daniel Beer, Page Hannah) am Ende des Sommers zum entlegenen See Cascade Reach, in dessen Mitte ein Badefloß verankert ist. Doch es befindet sich noch etwas anderes in dem See: eine dunkle Masse, ähnlich einem Ölteppich, die ausgesprochen hungrig ist. Als Erstes fällt ihr eine Ente zum Opfer. Die jungen Leute befinden sich bereits auf dem Floß, als sie sich der Gefahr bewusst werden.

„Der Anhalter“

Zur dritten Episode mit dem Titel „Der Anhalter“ („The Hitchhiker“) existiert wiederum keine Kurzgeschichte als Vorlage, Stephen King verfasste die Story als Originalskript. Die mit einem Rechtsanwalt (Richard Parks) verheiratete erfolgreiche Geschäftsfrau Annie Lansing (Lois Chiles) hat gerade eine Nummer mit einem Callboy (David Beecroft) hinter sich gebracht und befindet sich in ihrer Limousine auf dem Heimweg. Weil sie spät dran ist, erhöht sie die Geschwindigkeit, kommt prompt von der Fahrbahn ab und fährt einen Anhalter (Tom Wright) tot. Als sich ein weiteres Auto nähert, begeht sie Fahrerflucht. Doch so schnell wird Annie ihr Opfer nicht los. Tote sind gar nicht so einfach totzukriegen.

Episodenfilme haben oft Licht und Schatten. Im Falle von „Creepshow 2 – Kleine Horrorgeschichten“ halten die drei Storys aber doch ein recht konstantes Niveau, wenn auch auf vergleichsweise harmlosem Level. Es sind eben tatsächlich „kleine Horrorgeschichten“, wie es der deutsche Titelzusatz aussagt. Verstörendes wird hier nicht geboten. Mein persönlicher Favorit ist die mittlere Episode „Das Floß“, die mir schon damals bei der Erstsichtung im Kino am nachhaltigsten in Erinnerung geblieben ist und deren erneute Sichtung auch Hauptmotivation war, die Blu-ray einzuschieben. Die Ausweglosigkeit der vier jungen Leute auf dem Floß, belagert von einer Kreatur, die ein wenig an den Blob aus „Blob – Schrecken ohne Namen“ (1958) erinnert – das hat schon was. Die Attacken des „Ölteppichs“ sind zudem schön schaurig inszeniert und bleiben im Gedächtnis.

Make-up-Effekte von Greg Nicotero

Der Häuptling Holzkopf aus der ersten Episode reizt minimal zum Schmunzeln, wenn er sich in Bewegung setzt, aber die Geschichte um das liebenswerte Ehepaar Spruce hat tragischen Charme und transportiert sogar Empathie für die amerikanischen Ureinwohner. Die finale Geschichte um den toten Anhalter wiederum fällt hübsch blutig aus und enthält natürlich die Moral, dass Fahrerflucht kein feiner Zug ist. Für die Splattereffekte zeichnete Greg Nicotero verantwortlich, ein Schüler Tom Savinis und mittlerweile selbst eine Legende seines Fachs. Den Synthie-Score des Films lieferte kein Geringerer als Rick Wakeman ab, Keyboarder der Progrock-Band Yes.

Die Rahmenhandlung um den Knaben Billy wird zwischen den Episoden als Zeichentrickfilm fortgesetzt und erfährt am Ende einen netten Showdown um ein kleines Gimmick, das man mit den Horrorcomics bestellen kann. Einen Status als großer Klassiker hat sich insbesondere das erste Sequel im Lauf der Jahre nicht erwirtschaftet, aber die Reihe hat ihre Fans, und das zu Recht. Wer dem guten alten 80er-Horror zugetan ist und trotz einiger schöner Splattereffekte keinen verstörenden Exzess erwartet, macht mit „Creepshow 2 – Kleine Horrorgeschichten“ nichts falsch.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Stephen-King-Adaptionen sind in unserer Rubrik Filmreihen aufgelistet. Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit George Kennedy und Tom Savini haben wir in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung: 1. April 2022 als limitiertes 2-Disc Edition wattiertes Mediabook (Blu-ray & DVD), 20. Mai 2021 und 13. Mai 2016 als 2-Disc Edition Mediabook (Blu-ray & DVD, 2 Covermotive à 500 Exemplare) und Special Edition Blu-ray, 18. Mai 2004 als DVD

Länge: 90 Min. (Blu-ray), 86 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Creepshow 2
USA 1987
Regie: Michael Gornick
Drehbuch: George A. Romero, nach Kurzgeschichten von Stephen King
Besetzung: Domenick John, Tom Savini, George Kennedy, Philip Dore, Maltby Napoleon, Tyrone Tonto, Dorothy Lamour, Frank Salsedo, Holt McCallany, David Holbrook, Don Harvey, Dan Kamin, Dean Smith, Shirley Sonderegger, Paul Satterfield, Jeremy Green, Daniel Beer, Page Hannah, Lois Chiles, David Beecroft, Tom Wright, Richard Parks, Stephen King, Cheré Bryson, nur Stimme: Joe Silver
Zusatzmaterial Mediabooks: Audiokommentar von Perry Martin und Regisseur Michael Gornick (OmdU), deutscher und englischer Trailer, „Nightmares in Foam Rubber“ (32:17 Min.), Infos zum Film (10 Seiten, Autor: Christoph N. Kellerbach), nur Blu-ray: 12-seitiges Booklet mit Comic, Schuber
Zusatzmaterial DVD: Audiokommentar von Regisseur Michael Gornick, Behind the Scenes Gallery (2:59 Min.), Original Storyboard Art (4:04 Min.), Kinotrailer (1:34 Min.), Making-of (30:09 Min.)
Label/Vertrieb Blu-ray & Mediabooks: Shamrock Media (2022 auch Cargo Records)
Label/Vertrieb DVD: MIB

Copyright 2022 by Volker Schönenberger

Mediabook-Doppel-Packshot: © 2016 Shamrock Media

 
 

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Eine Antwort zu “Horror für Halloween (I) / Zum 75. Geburtstag von Stephen King: Creepshow 2 – Kleine Horrorgeschichten

  1. Johannes C. Lenz

    2022/09/21 at 13:52

    Meine Top 10 King Romane:

    1. The Shining (1977)
    2. Christine (1983)
    3. Misery.(1987)
    4. Firestarter (1980)
    5. Revival (2014)
    6. Mr. Mercedes (2014)
    7. End of Watch (2016)
    8. Dreamcatcher (2001)
    9. Pet Sematary (1983)
    10. The Tommyknockers (1987)

     

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