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Archiv der Kategorie: Kino

Ghost in the Shell – Liebe für das Original

Ghost in the Shell

Kinostart: 30. März 2017

Von Matthias Holm

Science-Fiction // Remakes sind bei Filmfans weltweit sehr umstritten. Manche erfreuen sich daran, dass bestimmte Stoffe für ein größeres Publikum aufbereitet werden, anderen fehlt das Gefühl und der Respekt für das Original, manchmal sind Remakes auch schlichtweg unnötig, erzählen sie doch absolut nichts Neues. Dementsprechend skeptisch war man auch bei der Ankündigung der Realverfilmung von „Ghost in the Shell“, dem 1995 entstandenen Anime-Klassiker von Mamoru Ohsii. Dass diese Verfilmung in Amerika entstand, ließ die Fans nicht unbedingt auf etwas Positives hoffen, sind doch gerade Remakes asiatischer Filme aus den USA häufig eher unbeliebt.

Whitewashing, das den Japanern gefällt

Als dann auch noch Scarlett Johansson für die Hauptrolle gecastet wurde, gab es umgehend Vorwürfe des Whitewashings. Interessanterweise scheinen sich die Japaner daran nicht zu stören. Der Trailer wurde durchaus positiv aufgenommen, gerade Johanssons Darstellung scheint im Land des Ursprungsmaterials gut anzukommen. Dass Rupert Sanders mit „Ghost in the Shell“ dann auch noch ein Film geglückt ist, der zwar nicht an die überlebensgroße Vorlage herankommt, ihr aber durchaus gerecht wird, dürfte die Japaner umso mehr freuen.

Der Major wird zusammengesetzt

In der Zukunft ist ein verbesserter Körper kein Traum mehr. Über Implantate schaffen es Menschen, sich stetig zu verbessern. Der größte Durchbruch gelingt Dr. Ouelet (Juliette Binoche): Sie schafft es, das Gehirn eines Menschen in einen komplett künstlichen Körper zu verfrachten. Die so wiedergeborene Mira (Scarlett Johansson) wird zur Sektion 9 gebracht, einer Sondereinheit, die gegen Cyberkriminalität vorgeht. Dort bringt Mira es innerhalb eines Jahres zum Major, sie erweist sich als die stärkste Waffe im Kampf gegen das Verbrechen. Doch eines Tages tritt ein Hacker auf den Plan, der bisher unvorstellbare Taten vollbringt – und er scheint Personen zu attackieren, die an dem Projekt mitgewirkt haben, das Miras Leben gerettet hat.

Kein Puppet Master

Freunde des Originals müssen bei der Geschichte einige Zugeständnisse machen. Denn wo es in „Ghost in the Shell“ von 1995 mehr um die philosophische Auseinandersetzung zwischen Geist und Maschine ging und die Jagd nach dem Puppet Master nettes Beiwerk war, liegt in der 2017er-Version der Fokus stärker auf den eigentlichen Geschehnissen. Die sind zwar mit einigen Twists gespickt, die Geschichte läuft allerdings meist in vorhersehbaren Blockbuster-Bahnen ab. Viel wurde für das Mainstream-Publikum angepasst, es gibt keine vertrackte Symbolik – Stichwort Baum des Lebens. Dabei ist es Rupert Sanders allerdings hoch anzurechnen, dass er diesen philosophischen Kern nicht komplett entfernt.

Die Stadt von übermorgen

Seine Version konzentriert sich zwar deutlich mehr auf die Action und die Geschichte der Figuren, dennoch werden bestimmte Fragen aufgeworfen, die typisch für die Cyberpunk-Spielart der Science-Fiction sind. Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Wo ist die Grenze zwischen Mensch und Maschine? Darauf gibt der Film keine Antwort, sondern er lässt den Zuschauer selbst über diese Fragen nachdenken, während er in seinen Bildern schwelgt. Und was das für Bilder sind! Optisch macht der Film einiges her. Sei es nun die Großstadt bei Nacht mit ihren riesigen Werbeanzeigen und Armenvierteln oder seien es die Kämpfe. Selten hat sich die Atmosphäre eines gezeichneten Films so gut in eine Real-Adaption eingefügt. Zwar gibt es den einen oder anderen Zeitlupeneffekt zu viel, die trüben den Spaß aber kaum merklich.

Takeshi Kitano, der coolste Typ der Welt

Schauspielerisch gibt es absolut nichts zu beanstanden. Scarlett Johansson bewegt sich etwas roboterhaft, was in dem Setting durchaus Sinn ergibt. Wenn sie dann allerdings in den Actionszenen Schießen und Prügeln darf, sieht das fantastisch aus – die Dame hat ja auch inzwischen einiges an Action-Erfahrung gesammelt, so trägt sie den Film allein. Der restliche Cast bleibt, auch aufgrund geringerer Leinwandzeit, etwas zurück. Einen Szenendieb gibt es allerdings: „Beat“ Takeshi Kitano wird wohl bis zu seinem Lebensende eine coole Sau sein. Sein Daisuke Aramaki, Leiter von Sektion 9, sieht aus wie ein Yakuza-Gangster, hat aber stets das Wohlergehen seiner Untergebenen im Kopf. Und dass er gegen Ende als Vollstrecker auftritt, macht seine Figur umso cooler.

Sowohl Batou als auch …

Ein wenig enttäuscht darf man allerdings von Clint Mansell sein. Der Haus- und Hof-Komponist von Darren Aronofsky orientiert sich anfangs sehr nah am eindringlichen Score des ersten Animes – bei den Choralgesängen wird manche Erinnerung wach. Allerdings tritt die Musik im Lauf des Films extrem in den Hintergrund und wird bis auf das Ende kaum bis gar nicht wahrgenommen. Das ist vor allem deshalb schade, wurde doch auch durch diese eindringliche Musik viel Atmosphäre transportiert. So muss sich Sanders, wie beschrieben, ganz auf seine Bilder verlassen.

Verweise links und rechts

Einen Punkt gibt es allerdings, der „Ghost in the Shell“ zu einem Fest für Fans macht. Anders als manch anderes Remake ist sich der Film seiner Wurzeln bewusst und zeigt dies auch deutlich. Es gibt immer wieder Verweise auf die beiden Anime-Filme, wie Batous (Pilou Asbaek) Liebe zu Hunden, insbesondere zu einem Beagle. Teilweise wurden auch diverse Einstellungen eins zu eins aus dem Anime übernommen, etwa die legendäre Eingangsszene, in der der Körper für den Major erschaffen wird. Diese Sequenzen in einem Realfilm zu sehen, kann einem Fan schon mal Gänsehaut bereiten. Doch Rupert Sanders geht noch weiter: So wird beispielsweise gezeigt, woher Batou seine künstlichen Augen hat, was weder im Manga noch in den Filmen zuvor dargestellt wurde. Oder bestimmte Gegebenheiten wurden genommen und dem neuen Story-Kontext angepasst, wie eine Actionsequenz, die einen Müllwagen einschließt. Die Liebe zum Anime ist sogar so groß, dass es am Ende eine etwas vorhersehbare, aber nichtsdestotrotz großartige Hommage gibt, die an dieser Stelle nicht gespoilert werden soll – immerhin hat es etwas mit der Story zu tun.

… Daisuke Aramaki arbeiten für Sektion 9

Zum Glück ist „Ghost in the Shell“ keine schlechte Kopie des Animes geworden. Die Geschichte hätte ruhig noch mehr Tiefgang vertragen können, dann wäre ein wahrhaft meisterlicher Film entstanden. Aber auch so haben wir es mit einer würdigen Adaption zu tun. Und diese Art der Remakes gibt es wahrlich nicht häufig. Ein Wort noch zum 3D: Es ist da. Gibt dem Film allerdings keine großartige neue Dimension, ist also eher ein teures Ärgernis.

Das sieht nach Ärger aus

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Scarlett Johansson sind in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet.

Länge: 107 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Originaltitel: Ghost in the Shell
USA 2017
Regie: Rupert Sanders
Drehbuch: Jamie Moss, nach einem Manga von Masamune Shirow
Besetzung: Scarlett Johansson, Juliette Binoche, Peter Ferdinando, Michael Pitt, Pilou Asbaek, Takeshi Kitano, Chin Han
Verleih: Paramount Pictures Germany GmbH

Copyright 2017 by Matthias Holm

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2017 Paramount Pictures Germany GmbH

 
3 Kommentare

Verfasst von - 2017/03/30 in Film, Kino, Rezensionen

 

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Die versunkene Stadt Z – Ein langer Weg als Ziel

The Lost City of Z

Kinostart: 30. März 2017

Von Iris Janke

Historien-Abenteuer // „Der Weg ist das Ziel“ – Ziemlich treffend fasst das Konfuzius-Zitat den Kern des Films „Die versunkene Stadt – Z“ von Regisseur James Gray („The Immigrant“) zusammen: Die verschollene Dschungelstadt, die Anfang des 20. Jahrhunderts vom britischen Forscher Percival Fawcett (Charlie Hunnam, „Sons of Anarchy“) im südamerikanischen Urwald vermutet wird, wurde nie gefunden. Was bleibt, ist eine fantastische, bildgewaltige Verfilmung des gleichnamigen Buches von David Grann um die unermüdliche und strapaziöse Suche nach der versunkenen Stadt in Südamerika. Das spurlose Verschwinden des englischen Forschers Fawcett im brasilianischen Dschungel ist bis heute rätselhaft.

Hat als Teilzeit-Alleinerziehende alle Hände voll zu tun: Nina

Zum an der Realität orientierten Filminhalt: Percival Fawcett wird gemeinsam mit seinem Adjutanten Henry Costin (Robert Pattinson, „Twilight“-Saga) von der Royal Society zu einer Expedition zur Landvermessung ins Grenzgebiet zwischen Bolivien und Brasilien geschickt. Von Indianern erfahren die Forscher von der angeblichen Existenz einer sagenumwobenen Ruinenstadt tief im südamerikanischen Dschungel. Nach zwei Jahren im Ausland präsentiert Fawcett seinen Wissenschaftskollegen in England verwitterte Keramikreste als Beweis für die Existenz der alten südamerikanischen Kulturstätte, von ihm „Z“ genannt.

Stehen den britischen Kollegen Rede und Antwort: Fawcett (l.) und Costin (M.)

Obwohl die Kollegen seine Suche nach „Z“ für Unsinn halten und auch Ehefrau Nina (Sienna Miller, „High-Rise“) den abenteuerlichen Reisen ihres Mannes nur wenig abgewinnen kann, bricht Fawcett erneut auf. Derweil bleibt für Nina nur das Dasein als bei Bedarf parat stehende Ehefrau und die Erziehung der stetig wachsenden Kinderschar.

Setzt sich den Gefahren des Dschungels aus: Fawcett

Zweifellos ist „Die versunkene Stadt Z“ prominent besetzt und auch die reale Filmhandlung taugt für eine Abenteuerverfilmung. Dennoch bleibt Grays Epos trotz bildgewaltiger Umsetzung manchmal merkwürdig blass, es erinnert ein bisschen an eine ziemlich lange, wenn auch faszinierende Geschichtsstunde bei einem guten Lehrer. Beeindruckend gelingt es, über zwei Stunden lang zu fesseln – ein Kunststück, wenn man bedenkt, dass der Zuschauer das Ende der Geschichte bereits kennt.

Mit dem Boot reist man im Dschungel Südamerikas am schnellsten

Länge: 141 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: The Lost City of Z
USA 2016
Regie: James Gray
Drehbuch: James Gray, nach David Granns Vorlage „The Lost City of Z – A Tale of Deadly Obsession in the Amazon“
Besetzung: Charlie Hunnam, Sienna Miller, Robert Pattinson, Tom Holland, Angus Macfadyen, Daniel Huttlestone, Aleksandar Jovanovic, Nicholas Agnew, Bobby Smalldridge, Edward Ashley, Raquel Arraes
Verleih: Studiocanal Filmverleih

Copyright 2017 by Iris Janke

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2017 Studiocanal Filmverleih

 

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Power Rangers – Aus großer Kraft und so weiter

Power Rangers

Kinostart: 23. März 2017

Von Matthias Holm

SF-Action // Seit 1993 sind die Power Rangers ein Phänomen. Immer wieder gibt es neue Staffeln und neues Spielzeug über die Superhelden. Gerade letztgenannter Punkt ist nicht zu unterschätzen, wenn es um die Popularität der Ranger geht – in den 90ern durfte kein Kinderzimmer ohne eine Figur oder einen Zord sein. Dabei ist das Prinzip denkbar einfach: Eine Gruppe von Teenagern muss gegen die Horden des Bösen antreten und verwandelt sich dafür in die Power Rangers. Falls die bösen Dämonen und Monster mal zu groß wachsen, werden die Zords gerufen, ihres Zeichens Kampfroboter in der Form von Tieren.

Fünf gegen Rita

Auch die neue Kinoumsetzung hält sich an diese Prämisse. Als die fünf Teenager Jason (Dacre Montgomery), Kimberly (Naomi Scott), Billy (RJ Cyler), Trini (Becky G.) und Zack (Ludi Lin) merkwürdige Münzen finden, ändert sich ihr Leben schlagartig. Plötzlich besitzen sie nämlich übermenschliche Kräfte. Kurz darauf finden sie auch noch tief unter der Erde ein Alien-Raumschiff. Dort hausen Alpha 5 (Stimme: Bill Hader) und Zordon (Bryan Cranston), die den verwirrten Jugendlichen ihre Bestimmung offenbaren: Die böse Rita Repulsa (Elizabeth Banks) ist auferstanden und will die Erde vernichten. Nur das Team der Power Rangers kann sie noch aufhalten.

Die fünf neuen Helden trauen ihren Augen nicht

Dass einen die Erinnerung an die gute alte Zeit trügen kann, konnte man gut auf der Streaming-Plattform Twitch sehen. Im Vorfeld des Kinostarts wurden dort sämtliche Folgen aller Power Rangers-Staffeln gezeigt – am Stück. Was man als Kind als besonders episch empfand, sieht heute schlichtweg trashig aus. Gummifiguren, Dialoge voller schlechter Wortspiele und so viele Explosionen, dass Michael Bay neidisch wäre. Aber genau da liegt auch der Reiz des Materials. Denn die Macher waren sich dieses Irrsinns bewusst und trugen ihn offen nach außen – schließlich waren die Power Rangers eine amerikanische Adaption des japanischen Genres der Sentai-Serien.

Absurd, aber düster

Der neue Film des Franchises wählt allerdings ein anderen Weg. Ohne seine absurden Wurzeln zu vergessen, ist der Film von Dean Israelite („Project Almanac“) doch deutlich dunkler geraten. Gut zu sehen ist dies bei der Antagonistin: War Rita Repulsa in der Originalserie eine Hexe, die von Gummiwesen umgeben war und hin und wieder einen Stab in den Boden geworfen hat, um ihre Lakaien wachsen zu lassen, ist die gute Dame heutzutage eine fiese Bedrohung. In den ersten Szenen nach ihrer Auferstehung darf sie Männern Goldzähne aus dem Mund reißen und ein Juweliergeschäft dem Erdboden gleich machen. Dabei hat Elizabeth Banks sichtlichen Spaß an der Rolle, rein schauspielerisch ist sie der beste Teil des Ensembles. Da können die Jungschauspieler nicht ganz mithalten, dennoch geben sie ihren Rangern eine eigene Identität.

Zordon fungiert als Mentor

Das ist auch wichtig, handelt es sich doch bei „Power Rangers“ um eine Origin-Story. Wer hofft, dass von den knapp zwei Stunden über die Hälfte der Zeit Monster bekämpft werden, sitzt im falschen Film. Das Team muss erst zusammenfinden, bevor sich die Jugendlichen in die Power Rangers verwandeln können. Vorher wird trainiert und mit dem Teenager-Leben gehadert, denn alle fünf haben so ihre Probleme. Dabei ist das Feld divers aufgestellt, in einer der stärksten Szenen teilen fast alle ihre Probleme mit. Zwar hätte man sich hier um eine stärkere emotionale Bindung zu den Figuren kümmern können, denn außer dem Anführer Scott werden die Protagonisten nur wenig genauer charakterisiert. Dennoch entfaltet die Sequenz ihre Wirkung. Hier ist allerdings das Problem, dass dies erst in der Mitte des Films geschieht. Vorher gibt es etwas Leerlauf und Redundanz, wenn die Teenager ihre Kräfte austesten und ständig gesagt bekommen, sie sollen sich verwandeln.

Materialschlacht mit ein paar Gänsehautmomenten

Allerdings entschuldigt der Endkampf viele Schwächen des Films. Auch wenn darin teilweise zu schnell geschnitten wird und die Spezialeffekte eher auf dem unteren Blockbuster-Spektrum liegen, ist das Finale eine unterhaltsame Materialschlacht. Zwischendurch gibt es einige wirklich großartige Anspielungen und Gänsehautmomente, die vor allem die Fans der alten Ranger zufrieden stellen dürften. Generell vergisst der Film trotz seines düsteren Tonfalls nie, sich ein wenig locker zu machen, der Humor ist dabei meist gut getroffen und lädt zum Schmunzeln ein.

Rita Repulsa will alles Leben auslöschen

Klar, auch „Power Rangers“ tappt in die typischen Fallen. Die Geschichte um ein Team, das zusammenwachsen muss, ist absolut nichts Neues und wurde x-fach besser umgesetzt, man vermutet andauernd, Zordon werde gleich den „aus großer Macht folgt große Verantwortung“-Spruch aus „Spider-Man“ bringen. Allerdings kennt der Film seine Schwächen und – ähnlich wie die damalige Serie – kokettiert damit. Man hätte zwar gern noch mehr Momente für die einzelnen Team-Mitglieder einbauen können, aber im Großen und Ganzen ist „Power Rangers“ sowohl ein Film für die Fans der alten Schule als auch für eine neue Generation Kinogänger geworden.

Go Go Power Rangers!

Länge: 124 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: Power Rangers
KAN/USA 2017
Regie: Dean Israelite
Drehbuch: John Gatins, nach der Serie von Haim Saban
Besetzung: Dacre Montgomery, Naomi Scott, RJ Cyler, Becky G., Ludi Lin, Bill Hader, Bryan Cranston, Elizabeth Banks
Verleih: Studiocanal Filmverleih GmbH

Copyright 2017 by Matthias Holm

Filmplakate, Fotos & Trailer: © 2017 Studiocanal Filmverleih GmbH

 

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