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Archiv der Kategorie: Zombies

Angriff der Lederhosenzombies – Alpine Splatter-Gaudi

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Attack of the Lederhosen Zombies

Von Volker Schönenberger

Horrorkomödie // Alpen-Hotelier Franz (Karl Fischer) ist begierig, dem russischen Investor Chekov (Kari Rakkola) seine neue Schneekanone vorzuführen, mit der er Schnee garantieren und dem Tourismus in der Region einen gehörigen Schub verpassen will. Doch die in dem Gerät verwendete neuartige Chemikalie spritzt dem Russen mitten ins Gesicht, er erbricht grünen Schleim, entwickelt üblen Ausschlag und fühlt sich überhaupt gar nicht mehr gut. In „Ritas Gaudihütte“ kann Chekov nicht mehr an sich halten, und beginnt, blutrünstig über andere Gäste der resoluten Rita (Margarete Tiesel) herzufallen. Sein Biss erweist sich als äußerst ansteckend. Und auch die Tierwelt reagiert wie Chekov auf die Chemikalie.

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Chekov verändert sich – und nicht zum Besten

Lange dauert es nicht bis zum titelgebenden Angriff der Lederhosenzombies – auch wenn es vergleichsweise wenige Krachlederne zu sehen gibt, aber etwas Alpenkolorit musste im Filmtitel wohl sein. Passt schon, so wissen potenzielle Zuschauer sogleich, worum es geht, denn die Handlung ist damit letztlich ausreichend erklärt. Wer obendrein einen gewissen Trashfaktor vermutet, liegt richtig. Gehobene Schauspielkunst und ausgefeilte Dialoge werden nicht geboten, aber das erwartet wohl auch niemand.

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Branka muss sich einer Horde Untoter erwehren

Vielmehr geht es um Funsplatter, und wer dem etwas abgewinnen kann, kommt auf die Kosten. Blut, Gedärme, Körperteile – alles handgemacht, nicht auf höchstem technischen Niveau, aber Freude bringend und auch bei uns ungeschnitten. Wer hätte gedacht, wozu man Snowboards, Skistöcke und dergleichen alles einsetzen kann? Hier und da eine Prise Slapstick – wahlweise Klamauk –, fertig ist der Alpen-Zombiespaß.

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Die Damentoilette bietet nur kurz etwas Sicherheit

Mit Karl Fischer und Margarete Tiesel hat Regisseur Dominik Hartl für seinen zweiten Langfilm nach „Beautiful Girl“ (2015) zwei durchaus angesehene Schauspieler mit Erfahrung im Theater und Fernsehen verpflichtet. Der Rest der Besetzung ist weniger namhaft: Die Tschechin Gabriela Marcinková hatte 2012 immerhin eine Nebenrolle in Neil Jordans Vampirdrama „Byzantium“. Sie spielt die toughe Branka, die sich durch Schnee und die Untoten kämpfen muss, um zu überleben. An ihrer Seite: Snowboarder Steve, gespielt vom Engländer Laurie Calvert („The Quiet Ones“).

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Rita weiß mit Skiern umzugehen

Fast scheint’s, als würde sich in Österreich seit ein paar Jahren eine kleine Szene von Genrefilmern herausbilden: 2013 überzeugten der SF-Horrorthriller „Blutgletscher“ und der Actionfilm „Planet USA“, ein Jahr später der Alpenwestern „Das finstere Tal“. Auch „In 3 Tagen bist du tot“ (2006) und dessen zwei Jahre später entstandene Fortsetzung seien beispielhaft genannt. „Angriff der Lederhosenzombies“ ist keine Granate wie der ebenfalls im Schnee spielende norwegische Vertreter „Dead Snow“ (2009), wird aber verdientermaßen seine Fans finden.

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Skistöcke tun gute Dienste

Veröffentlichung: 24. Februar 2017 als Blu-ray und DVD

Länge: 77 Min. (Blu-ray), 74 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Attack of the Lederhosen Zombies
A 2016
Regie: Dominik Hartl
Drehbuch: Armin Prediger, Dominik Hartl
Besetzung: Laurie Calvert, Gabriela Marcinková, Oscar Dyekjær Giese, Margarete Tiesel, Karl Fischer, Kari Rakkola, Martin Loos, Patricia Aulitzky
Zusatzmaterial: Interviews mit Cast & Crew, Test-Shooting, Casting-Tapes, Kinotrailer
Vertrieb: capelight pictures

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 capelight pictures

 

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The Girl with All the Gifts – Zombiedrama der intelligenten Art

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The Girl with All the Gifts

Kinostart: 9. Februar 2017

Von Volker Schönenberger

SF-Horrordrama // Ein abgeriegelter Gebäudekomplex irgendwo in den englischen Midlands. Schüler sammeln sich in einem Unterrichtsraum – doch das geschieht auf sonderbare Weise: Soldaten bringen sie unter großen Sicherheitsvorkehrungen auf Rollstühlen gefesselt aus verriegelten Zellen dorthin, die Kinder tragen rote Jogginganzüge, Knastkleidung nicht unähnlich. So bleiben sie auch während des Unterrichts. Helen Justineau (Gemma Arterton), eine der Lehrerinnen, fasst besondere Zuneigung zur Schülerin Melanie (Sennia Nanua). Als Helen ihr eines Tages zärtlich über den Kopf streicht, stürmt Sergeant Eddie Parks (Paddy Considine) herein und weist sie scharf zurecht. Dass Distanz zu allen Schülern dringend notwendig ist, demonstriert er eindrucksvoll, indem er sich mit Speichel eine Geruch kaschierende Substanz von seinem Unterarm abwischt und diesen einem Schüler vors Gesicht hält: Der Junge und alle anderen Schüler auf seiner Seite des Raums können nach kurzer Zeit nicht mehr an sich halten und fletschen ihre Zähne in blindwütiger Gier nach Menschenfleisch.

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Helen unterrichtet infizierte Schüler …

So eindrucksvoll beginnt Colm McCarthys Verfilmung von Mike Careys internationalem Bestseller „Die Berufene“, der im Original so heißt wie der Filmtitel. Und bereits jetzt sei erwähnt: So eindrucksvoll geht es auch weiter. Eine Pilzinfektion hat aus einem Großteil der Menschheit „Hungries“ gemacht: blutrünstige Zombies – oder Infizierte, sofern man der Meinung mancher Genrekundigen folgen will, bei Infizierten handle es sich nicht um Zombies. Die Schüler hatten sich im Mutterleib mit dem Pilz angesteckt und sind bis zu einem gewissen Grad in der Lage, ihren Fressimpuls zu unterdrücken. Obendrein haben sie sich ihre Intelligenz bewahrt. In der abgeschotteten, von rasenden Zombies umringten Militärbasis experimentiert die Wissenschaftlerin Dr. Caldwell (Glenn Close) mit den Kindern, um ein Heilmittel zu finden.

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… wie Melanie, die sich durch ihre Intelligenz hervortut

Die Sicherheit vor den Untoten währt nicht lange. Als die Basis überrannt wird, gelingt nur einer kleinen Schar Überlebender die Flucht, darunter Helen, Sergeant Parks und Dr. Caldwell. Trotz des Risikos behalten sie Melanie bei sich.

Wissenschaft und Militär

Um im Untotengenre an die Trüffel zu kommen, muss man sich durch ganz viel Dreck wühlen – man verzeihe mir die undifferenzierte Kritik an den Massen minderwertiger Zombie-Machwerke. „The Girl with All the Gifts“ gehört eindeutig zu den Trüffeln. Klar, die Versatzstücke sind allesamt schon dagewesen: Die Apokalypse sowieso, aber auch die Verbarrikadierten im Bunker, Forscher und Soldaten – die Konfrontation beider Gruppen nimmt anders als in George A. Romeros „Zombie 2 – Das letzte Kapitel“ („Day of the Dead“, 1985) allerdings keinen Raum ein. Ein Häuflein Überlebender schlägt sich mehr oder minder erfolgreich durch ein von Heerscharen von Zombies verwüstetes Land – auch das hat man schon lange vor „The Walking Dead“ x-fach gesehen.

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Dr. Caldwell (l.) experimentiert mit den Kindern

Die Originalität von „The Girl with All the Gifts“ rührt von der Sorgfalt der Figurenzeichnung, der stimmigen Atmosphäre inklusive pointiert eingesetztem Score und vor allem dem intelligenten Verlauf, den die Handlung nimmt. Anders als in den meisten anderen Zombiefilmen sind die Untoten eben nicht nur kannibalistische Fressmaschinen. Die Menschen werden von den Zombies verdrängt, das kann man in diesem Fall mit etwas gutem Willen sogar als eine sonderbare Varianz der Evolution interpretieren. Ist die Apokalypse der Menschheit womöglich die Geburtsstunde einer neuen Spezies? Die Frage lässt sich nicht beantworten, sie schwingt aber bis zum Ende mit.

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Die Untoten stürmen die Militärbasis

Gemma Arterton („Byzantium“), Glenn Close („Eine verhängnisvolle Affäre“), Paddy Considine („Macbeth“) – „The Girl with All the Gifts“ punktet auch mit klangvollen Namen und entsprechend überzeugenden schauspielerischen Darbietungen. Den Stars zum Trotz sei aber Sennia Nanua hervorgehoben. Das mag billig sein, werden Kinderdarsteller doch gern mal in den höchsten Tönen gelobt. Der 2002 geborenen Engländerin gelingt aber das Kunststück, ihrer an der Schwelle zwischen Menschsein und Zombiefizierung befindlichen Figur eine Tiefe zu verleihen, die die Untoten sogar insgesamt in den Rang von Individuen erhebt. Den Preis als beste Darstellerin beim Festival in Sitges 2016 hat sich Nanua redlich verdient.

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Die Flucht ins Ungewisse …

Hauptsächlich on location in England gedreht, entstanden einige Außenaufnahmen gar im ukrainischen Prypjat, seit dem Reaktorunglück von Tschernobyl 1986 eine verfallende Geisterstadt und damit wie geschaffen, um für einige Aufnahmen als Endzeit-London herzuhalten.

Auf vielen Festivals

Locarno, Toronto, Sitges und andere – „The Girl with All the Gifts“ hat 2016 bereits eine ausgiebige Festivaltour absolviert, der dem Drama auch Screenings beim deutschen Fantasy Filmfest einbrachte. Ob die dort versammelten Gorehounds unter den Zuschauern enttäuscht waren? Bei aller expliziter Gewalt sollte niemand ein Splatterspektakel erwarten. Laut Trivia der IMDb diente dem eher mit Fernsehproduktionen erfahrenen Drehbuchautor und Regisseur Colm McCarthy Gareth Edwards‘ bedächtiges SF-Roadmovie „Monsters“ von 2010 als Inspiration. Angesichts vieler ruhiger Sequenzen und einer immerwährenden Atmosphäre der Unsicherheit auch in vermeintlich unbedenklichen Situationen sind Vergleiche durchaus angebracht. Edwards („Godzilla“) verwendete in seinem Kino-Regiedebüt Aufnahmen von Hurrikanen verwüsteter Landstriche. Auch da gibt es also Parallelen.

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… führt in düstere Gegenden des Verfalls

Wer „World War Z“ (2013) mit Brad Pitt und Danny Boyles „28 Days Later“ (2002) mag, kann bedenkenlos sein Kinoticket lösen. Für Filme wie „The Girl with All the Gifts“ wühlen wir uns gern durch all den Billigzombie-Morast. Stark!

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Befindet sich Melanie schon unter ihresgleichen?

Länge: 111 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Originaltitel: The Girl with All the Gifts
GB/USA 2016
Regie: Colm McCarthy
Drehbuch: Mike Carey, nach seinem eigenen Roman
Besetzung: Gemma Arterton, Glenn Close, Paddy Considine, Sennia Nanua, Dominique Tipper, Anamaria Marinca, Lobna Futers, Fisayo Akinade
Verleih: SquareOne Entertainment / Universum Film

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Filmplakat & Fotos: © 2017 SquareOne Entertainment / Universum Film

 

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Evil – In the Time of Heroes: Die griechischen Zombies sind zurück

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To kako – Stin epohi ton iroon

Von Volker Schönenberger

Horror-Action // Im alten Griechenland hocken ein paar leicht bekleidete hellenische Krieger vor den Toren von Athen ums Lagerfeuer und frönen dem Weine. Doch bevor die Amphoren alle geleert sind, stürmen plötzlich ein paar blutrünstige Zombies auf die kleine Schar zu. Opfer sind zu beklagen – und Schnitt.

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Die kleine Schar kämpft ums Überleben

Wie die antike Untoten-Attacke zu Ende gegangen ist, erfahren wir vorerst nicht. Nach diesem kurzen Prolog überspringt die Handlung unvermittelt ein paar Jahrtausende, und wir landen im Hier und Heute des modernen Athen. Die griechische Hauptstadt ist von einer ungleich größeren Invasion der Zombies heimgesucht und überrannt worden – das weiß der geneigte Zombiefilmgucker aus dem Vorgänger „Evil“ („To kako“, 2005). Der endete damit, dass sich einige Überlebende mitten in einem Fußballstadion wiederfanden, in das von allen Seiten Zombies eindrangen.

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Zombiewalk in Düsseldorf? Nein, Apokalypse in Athen

Nun erfahren wir, dass die kleine Gruppe um Oberleutnant Vakirtzis (Andreas Kontopoulos) es tatsächlich aus dem Stadion herausgeschafft hat. Auf ihrer weiteren Flucht treffen sie auf andere Überlebende – solche, denen sie sich anschließen und solche, die sie einfach abknallen wollen. Dann taucht plötzlich ein geheimnisvoller Mönchskuttenträger (Billy Zane) auf.

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In Kutte gegen Untote

Billy Zane? Wie kommt der in einen billigen griechischen Zombie-Splatterfilm? Okay, in Hollywoods A-Liga bewegt er sich nicht gerade, aber mit seinen Auftritten in den ersten beiden „Zurück in die Zukunft“-Filmen und der Verkörperung der Titelfigur in „Das Phantom“ (1996) ein paar nennenswerte Produktionen in seiner Filmografie. Nicht zu vergessen sein Part als Fiesling in James Camerons Schmachtfetzen „Titanic“ (1997). Zane ist tatsächlich griechischer Abstammung, was als Erklärung dienen mag, weshalb er gern in „Evil – In the Time of Heroes“ mitgewirkt hat.

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Nur nicht den Kopf verlieren

Genrekost aus Griechenland ist selten genug, da gehen wir mit Wohlwollen an die Sache heran. Es wird niemanden überraschen, dass es sich um Trash handelt, immerhin solchen, der sich nicht hinter vergleichbaren Billigproduktionen aus den USA oder Großbritannien verstecken muss. Was der Crew vor und hinter der Kamera an technischen Fähigkeiten fehlt, macht sie mit Einsatz locker wett. Wer unterirdische schauspielerische Leistungen, miese Dialoge und sonderbare Logik ertragen kann, wird an dem blutigen Splatterspektakel seine Freude haben. Immerhin bekommen wir Horden an Untoten zu sehen, die zahlreichen Zombie-Komparsen hatten sicher Spaß. Auch die Abteilungen Maske und Make-up durften sich austoben, wovon literweise Kunstblut und eine Menge Körperteile zeugen. Ein paar Mal geht es im Verlauf zurück in die antike Vergangenheit, dafür gibt es Zusatzpunkte wegen Originalität.

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Eine untote Übermacht

Tiberius Film – seinerzeit noch Sunfilm – hat „Evil 2“ 2011 in Deutschland veröffentlicht, leider um drei Minuten gekürzt. Anolis Entertainment mit dem Vertrieb NSM haben für den Markt unserer beiden Alpen-Nachbarn Abhilfe geschaffen. Sogar ein schönes Mediabook mit Blu-ray und DVD gibt’s, das in drei Covervarianten daherkommt. Zwar handelt es sich dabei nur um ein Repack der zuvor erschienenen Uncut-Blu-ray bzw. -DVD, schmuck aussehen tut es aber. Das Booklet enthält einen Text von Nando Rohner über den Zombiefilm im Allgemeinen und die beiden griechischen Vertreter im Besonderen – nicht viel Neues für Genre-affine Leser, aber kurzweilig geschrieben. Nando konstatiert Regisseur Giorgos Nousias eine deutliche Verbesserung seiner Inszenierung, mithin eine Lernkurve seit „Evil“. Auf mich wirkte auch „Evil 2“ allerdings recht unbeholfen. Meine Sichtung des Vorgängers liegt schon lange zurück. Wenn der noch amateurhafter war, verzichte ich wohl darauf, mir den noch einmal zu geben.

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Das Schwert ist antik

Auf der Rückseite des Mediabooks wird eine britische Online-Publikation zitiert: Wie „28 Days Later“, aber mit besseren Splattereffekten! Das ist natürlich unzutreffend, denn „Evil – In The Time of Heroes“ hat keine besseren Splattereffekte, sondern einfach viel mehr als „28 Days Later“. Danny Boyles 2002er-Regiearbeit ist ja kein Splatterfilm und vor allem kein Trash, während Giorgos Nousias‘ beiden Werke nichts anderes sein wollen als Splatter und Trash. Gebt den Griechen eine Chance!

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Die spinnen, die Griechen!

Veröffentlichung D: 14. Januar 2011 als Blu-ray und DVD

Länge D: 89 Min. (Blu-ray), 85 Min. (DVD)
Länge A/CH: 92 Min. (Blu-ray), 88 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Griechisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: To kako – Stin epohi ton iroon
Alternativtitel: Evil 2
Internationaler Titel: Evil – In the Time of Heroes
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Regie: Giorgos Nousias
Drehbuch: Giorgos Nousias, Petros Nousias
Besetzung: Billy Zane, Andreas Kontopoulos, Argiris Thanasoulas, Meletis Georgiadis, Pepi Moschovakou, Ioanna Pappa, Hristos Biros, Eftyhia Yakoumi, Drosos Skotis, Apostolis Totsikas, Thanos Tokakis, Mary Tsoni
Zusatzmaterial: Trailer, Trailershow, Wendecover
Vertrieb D: Tiberius Film
Vertrieb A & CH: NSM Records

Copyright 2017 by Volker Schönenberger

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Packshot Blu-ray: © 2011 Tiberius Film,
Fotos & Packshots Mediabooks: © 2015 Anolis Entertainment GmbH / NSM Records

 

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