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Gewinnspiel: 3 x Shark Lake auf Blu-ray

Verlosung

In „Shark Lake“ bekommen es ein paar gierige Bullenhaie im Lake Tahoe mit keinem Geringeren als Dolph Lundgren zu tun. Tiberius Film hat uns drei Blu-rays des trashigen Streifens zum Verlosen gestiftet. Dafür vielen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Wer will Haifisch-Horror-Trash mit Dolph Lundgren gewinnen?

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort bis Montag, 1. Mai 2017, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Könnt Ihr sie mangels Sichtung solcher Filme nicht beantworten, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Aufgrund von Erfahrungen mit vorherigen Gewinnspielen gilt: Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich fünf Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Meine Rezension von „Shark Lake“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2017 by Volker Schönenberger

 

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Blood Father – Mel Gibon mischt die Drogengangster auf

Blood Father

Von Volker Schönenberger

Actionthriller // Seine harten Tage hat er eigentlich hinter sich gelassen: Der Ex-Biker, Ex-Knacki und trockene Alkoholiker John Link (Mel Gibson) lebt zurückgezogen in einem Trailerpark, wo er sich als Tätowierer über Wasser hält. Die Zurückgezogenheit findet ein jähes Ende, als seine Tochter Lydia (Erin Moriarty, „True Detective“) in sein Leben platzt, von der er seit Jahren nichts gehört hatte. Lydia hat sich mit einem mexikanischen Drogenkartell eingelassen, nun trachten ihr die Gangster nach dem Leben. Schnell tauchen die ersten Halsabschneider vor Links Trailer auf. Nur das beherzte Eingreifen seines Nachbarn Kirby (William H. Macy, „Fargo – Blutiger Schnee“) verhindert ein Blutbad. Link muss mit seiner Tochter die Flucht ergreifen.

Der Ärger beginnt

Der dreckige Actionthriller wurde in New Mexico gedreht, ist aber eine französische Produktion mit einem französischen Regisseur: Jean-François Richet inszenierte 2005 das Remake „Das Ende – Assault on Precinct 13“ und 2008 die beiden „Public Enemy No. 1“-Filme mit Vincent Cassel. „Blood Father“ folgt nicht gerade neuen Pfaden: Ein vormals am Leben Gescheiterter bekommt auf seine alten Tage Gelegenheit, wenigstens etwas zu kitten – zum Beispiel das Verhältnis zu seiner Tochter. Das kann Action-Ikone Mel Gibson natürlich routiniert herunterspulen. Herausgekommen ist schnörkellose, flirrende Action mit einer ohne Rührseligkeit erzählten Vater-Tochter-Story und schonungslosem Body Count – denn Leben zählen nicht viel, wenn es um mexikanische Drogengeschäfte geht.

Die Nachbarn eilen zu Hilfe

Die gute Besetzung tut ihr Übriges. In einer Nebenrolle als Lydias Gangster-Freund Jonah setzt Diego Luna Akzente. Der Mexikaner ist bereits seit Anfang der 90er-Jahre stetig im Filmgeschäft aktiv, ergatterte aber erst jüngst als Cassian Andor in „Rogue One – A Star Wars Story“ seine erste große Hollywood-Hauptrolle. Als John Links alter Weggefährte tritt Tarantino-Favorit Michael Parks in Erscheinung, der nicht erst seit „From Dusk Till Dawn“ gern gesehener Gast in harten Genrefilmen ist.

John Link ist im Herzen stets Vater geblieben

Drehbuchautor Peter Craig schrieb auch an den Skripts von „Die Tribute von Panem – Mockingjay (1)“, „Die Tribute von Panem – Mockingjay (2)“ und „The Town – Stadt ohne Gnade“ mit. Der rohe „Blood Father“ ist kein Meilenstein des Actionkinos, überzeugt aber als stilsicherer Genrebeitrag.

Ein geheimnisvoller Killer heftet sich an die Fersen der Links

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Mel Gibson sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Showdown in der Wüste

Veröffentlichung: 28. Oktober 2016 als Blu-ray im Steelbook, Blu-ray und DVD

Länge: 88 Min. (Blu-ray), 85 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Niederländisch
Originaltitel: Blood Father
F 2016
Regie: Jean-François Richet
Drehbuch: Andrea Berloff, Peter Craig, nach Craigs Roman
Besetzung: Mel Gibson, William H. Macy, Erin Moriarty, Diego Luna, Michael Parks, Miguel Sandoval
Zusatzmaterial: Interviews, B-roll, Original-Trailer
Vertrieb: Splendid Film / WVG Medien GmbH

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 Splendid Film / WVG Medien GmbH

 
 

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Shark Lake – Lundgren im Infight mit dem Haifisch

Shark Lake

Von Volker Schönenberger

Horror-Action // Zwei Polizeibeamte dringen des Nachts in ein Haus ein. Ihnen stockt der Atem: exotische Schlangen, Mini-Krokodile in der Badewanne. Endlich ist die Obrigkeit dem Schwarzhändler und Schmuggler exotischer Tiere Clint Gray (Dolph Lundgren) auf die Spur gekommen.

Attacke aus dem See

Fünf Jahre später wird Clint Gray aus dem Knast entlassen. Er kehrt in sein Haus am Lake Tahoe in Nevada zurück, wo ihn jedoch schon zwei Handlanger seines damaligen Auftraggebers Don Barnes (James Chalke) erwarten. Der will nicht hinnehmen, dass Clint aus dem Geschäft raus ist. Parallel häufen sich am See tödliche Zwischenfälle. Anfangs glaubt die Polizei, es mit einem Bär zu tun zu haben.

Die Polizistin Meredith tritt den Haifischen entgegen …

Da es schon der Titel verrät, ist es wohl kein Spoiler: In „Shark Lake“ machen Haifische den Lake Tahoe unsicher. Die mit Billiganimation am Computer entstandenen Kreaturen machen die Produktion zum Trashfilm, auch wenn das Regiedebüt des Werbefilmers Jerry Dugan an sich womöglich kein Trash sein sollte. Dugan und Dolph Lundgren gehörten zu den Produzenten, das macht der schwedische Hüne mittlerweile gern.

… sorgt sich aber auch um Carly

Wie Haifische in einen Süßwassersee gelangen, offenbart sich nach einiger Zeit. Ob das logisch erscheint, kann bei einem Trashfilm dahingestellt bleiben. Der Thriller-Aspekt rund um den Gangsterboss bringt etwas Abwechslung, hinzu kommt, dass Clint Gray nach seiner Zeit im Gefängnis endlich seine kleine Tochter Carly (Lily Brooks O’Briant) wiedersehen will. Die übereifrige Polizistin Meredith Hernandez (Sara Malakul Lane) hatte das Mädchen seinerzeit adoptiert und setzt alles daran, die Begegnung zu verhindern. Sie stellt sich aber gleichzeitig mithilfe des Wissenschaftlers Peter Mayes (Michael Aaron Milligan) der Bedrohung durch die Haifische entgegen.

Clint Gray will seine Tochter wiedersehen

Das liest sich vielleicht ein wenig so, als hätten die Drehbuchautoren die Story etwas zu sehr vollgestopft. Trotzdem gibt es im Mittelteil ein wenig Leerlauf. Es ist kein Trash-Inferno, dafür nimmt sich die Handlung zu ernst. Die Rührseligkeit der Familiengeschichte lockt ebenfalls keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Als Dolph-Lundgren-Vehikel mag „Shark Lake“ mangels ausreichender Screentime für den Kerl auch nicht herhalten. Lundgren- und Hai-Trash-Komplettisten können sich das Machwerk ins Regal stellen, wo es nach einmaliger Sichtung sicher Staub ansetzen wird. Alle anderen dürfen „Shark Lake“ ignorieren.

Die Biester sind hungrig

Ob Trashfilme wie „Sharknado“ und „Sharktopus“, ein Meisterwerk wie „Der weiße Hai“ oder ein gelungener Actioner wie „Deep Blue Sea“ – das Filmgeschäft hat den Haifischen leider einen denkbar schlechten Ruf verpasst. Welche Filme könnt Ihr darüber hinaus empfehlen?

Der Ex-Knacki begibt sich in Gefahr

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Dolph Lundgren sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung: 6. April 2017 als Blu-ray 3D (inkl. 2D-Version), Blu-ray und DVD

Länge: 92 Min. (Blu-ray), 89 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Shark Lake
USA 2015
Regie: Jerry Dugan
Drehbuch: Gabe Burnstein, David Anderson
Besetzung: Dolph Lundgren, Sara Malakul Lane, Lily Brooks O’Briant, James Chalke, Michael Aaron Milligan, Ibrahim Renno
Zusatzmaterial: Trailer, Trailershow, Wendecover
Vertrieb: Tiberius Film

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 Tiberius Film

 
 

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