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BuyBust – Im Slum stirbt es sich räudig

BuyBust

Von Volker Schönenberger

Actionthriller // „The Raid“ und „The Raid 2“ setzten 2011 und 2014 neue Maßstäbe für Action aus Fernost im Besonderen und das Actiongenre weltweit im Allgemeinen. Epigonen der beiden indonesischen Kracher ließen nicht lange auf sich warten, als Beispiele seien „Headshot“ von 2016 und „The Night Comes for Us“ von 2018 genannt. Im selben Jahr legten die Philippinen mit „Buybust“ ein Brett nach.

Die Bürgerinnen und Bürger stehen dem korrupten und kriminellen Treiben machtlos gegenüber

Die beiden Cops Dela Cruz (Lao Rodriguez) und Alvarez (Nonie Buencamino) verhören den Dealer Teban (Alex Calleja). Das gute alte Spiel „Good Cop, Bad Cop“ scheint bestens zu funktionieren: Der Inhaftierte verspricht, die Polizei zum lange gesuchten Drogenbaron Biggie Chen (Arjo Atayde) zu führen.

Die Neue in der Spezialeinheit

Eine Spezialeinheit der Behörde zur Bekämpfung der Drogenkriminalität beim Training auf Ausbildungsgelände. Die Einsatzkräfte scheinen noch nicht aufeinander eingestimmt zu sein. Das bekommt Neuankömmling Nina Manigan (Anne Curtis) von ihrem Chef zu spüren. Ihre vorherige Einheit war bei einem Einsatz von Gangstern ausgelöscht worden.

Nina Manigan (r.) und ihre Spezialeinheit dringen in den Slum vor

Der Dealer soll als Lockvogel dienen. Ihm wird Abhörtechnik verpasst, dann geht es in den Barangay „Gracia ni Maria“ in Tondo, einem Distrikt der Hauptstadt Manila. Als der Köder zu einem anderen Treffpunkt beordert wird, ahnen die Polizisten noch nicht, dass sich in dem Slum die Schlinge um sie zusammenzieht. In den engen Gassen, Verschlägen und Wellblechhütten des Elendsviertels kommt es zu einem beispiellosen Gemetzel.

Krepieren im Elendsviertel

Es ist ein schmutziges Sterben im Slum, ebenso räudig wie die Gegend, in der etliche Beteiligte und Unbeteiligte ihren letzten Atemzug in den Dreck hauchen. Ausgefeilte Martial-Arts-Sequenzen in Hochglanz-Optik sucht man vergebens, hier wird drauflosgeprügelt, -geschossen und -gestochen, dass es beim Zusehen schmerzt. Der Body Count ist enorm, die Menschen sterben wie die Fliegen – ob Gangster, Cops oder andere. Fast verwundert es, wie selbstverständlich die Bewohnerinnen und Bewohner des Slums in den Kampf eingreifen. Aber es scheint auch in der Realität so zu sein, dass seit der Wahl von Rodrigo Duterte zum Staatspräsident der Drogenkrieg auf den Philippinen (Philippine Drug War) auf beiden Seiten ohne jeden Skrupel ausgetragen wird, sodass die leidgeprüfte Bevölkerung dazwischen aufgerieben wird. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, und wo die Sonne niemals scheint, zählen Menschenleben ohnehin nicht.

Kann die Polizistin dem Inferno entkommen?

„BuyBust“ zeigt manch einer arrivierten Filmnation eine lange philippinische Actionnase – wenn auch nicht den Indonesiern. Regisseur Erik Matti gelingt das Kunststück, dem wilden Treiben sogar eine politische und gesellschaftskritische Komponente hinzuzufügen. Dass muss einen westlichen Actionfan nicht tangieren, der womöglich nie im Leben einen Fuß in Manila setzen wird, aber wenn in den letzten Sekunden des Films ein Nachrichtensprecher von 13 Todesopfern spricht und die Kamera gleichzeitig über die Slums hinwegschwebt und den Blick auf weit mehr Leichen freigibt, hat das eine Tragweite, der wir uns nicht verschließen sollten.

Vom Regisseur von „The Aswang Chronicles“

Matti hat es schon vor „BuyBust“ in Deutschland zu Veröffentlichungsehren gebracht: „On the Job“ (2013) und „The Aswang Chronicles“ (2012) beispielsweise mögen Freunden fernöstlicher Genrefilme ein Begriff sein. Mattis auf „BuyBust“ folgender Horrorfilm „Kuwaresma“ hingegen kann hierzulande bislang nicht geschaut werden. „On the Job 2“ ist gerade in Arbeit. Die beiden „The Raid“-Filme kann „BuyBust“ nicht vom Action-Thron stoßen, aber wer sie zu schätzen weiß, wird auch an dem philippinischen Kracher seine helle Freude haben. Das wie immer sauber produzierte Mediabook mit Blu-ray und DVD von capelight pictures stellt ein angemessenes Format für den Streifen dar, der sich in den Filmregalen der Actionfans einen respektablen Platz verdient hat.

Veröffentlichung: 23. November 2018 als 2-Disc Limited Collector’s Edition Mediabook (Blu-ray & DVD), Blu-ray und DVD

Länge: 127 Min. (Blu-ray), 122 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Tagalog
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: BuyBust
PHIL 2018
Regie: Erik Matti
Drehbuch: Anton C. Santamaria, Erik Matti
Besetzung: Anne Curtis, Brandon Vera, Victor Neri, Arjo Atayde, Levi Ignacio, Alex Calleja, Lao Rodriguez, Joross Gamboa, Ricky Pascua, Nonie Buencamino, Sheen Gener, AJ Muhlach, Mara Lopez, Tarek El Tayech, Maddie Martinez
Zusatzmaterial: Making-of, Hinter den Kulissen, Kinotrailer, Teaser, 2 Trailer, Trailershow, Wendecover, nur Mediabook: 24-seitiges Booklet mit einem Text von Daniel Wagner
Label: capelight pictures
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & 3er-Packshot: © 2019 capelight pictures

 

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Blinde Wut – Rutger Hauer lehrt die Sehenden das Fürchten

Blind Fury

Von Volker Schönenberger

Action // Er kam, sah nichts und siegte! Was für ein großartiger Slogan, der da auf dem Cover der DVD von „Blinde Wut“ prangt. Ich entsinne mich daran, den Actionfilm 1989 im Kino geschaut zu haben, nicht zuletzt dank Hauptdarsteller Rutger Hauer gefiel er mir gut. 30 Jahre später nun also die zweite Sichtung.

Im Vietnamkrieg erblindet

Bei einem Einsatz im Vietnamkrieg verletzt sich der US-Soldat Nick Parker (Rutger Hauer) schwer – er erblindet. Hilflos taumelt er durch den Dschungel, bis er in eine Falle der Einheimischen tappt. Die nehmen ihn auf, heilen seine Verletzungen. Ein Kampfkunst-Versierter unter den Dörflern trainiert ihn, bis Nick sogar im Schwertkampf perfekt ist, eine in die Luft geworfene Frucht zerteilen kann.

Jahre später sucht der blinde Vietnamveteran in den USA seinen alten Armeekumpel Frank Deveraux (Terry O’Quinn, „Lost“). Dessen Frau Lynn (Meg Foster) berichtet ihm, sie sei von Frank getrennt, er lebe mittlerweile in Reno, Nevada. Just während Nicks Besuch taucht plötzlich der Gangster Slag (Randall „Tex“ Cobb) mit zwei korrupten Cops auf, um Billy (Brandon Call) zu entführen, den Sohn der Deveraux’. Frank ist Chemiker und beim Casinobesitzer MacCready (Noble Willingham) verschuldet, der will ihn zwingen, für ihn synthetische Drogen herzustellen, und benötigt Billy dafür als Druckmittel. Nick greift ein und tötet die beiden Polizisten, doch Slag erschießt Lynn und flieht. Der Blinde nimmt den Jungen unter seine Fittiche, um ihn zu seinem Vater zu bringen. Damit sticht er in ein Wespennest.

Von Zatōichi inspiriert

Schön, dass sich „Blinde Wut“ nicht allzu ernst nimmt, was sich besonders bei den beiden eher trotteligen Gaunern Lyle (Nick Cassavetes) und Tector (Rick Overton) bemerkbar macht. Die Prämisse des blinden Schwertkämpfers, der immer wieder gegen allerlei Mieslinge die Oberhand behält, ist etwas zu absurd für ernsthaftes Thrillerkino. Spannung kommt dennoch auf. Zweifellos inspiriert vom japanischen Zatōichi, erhält Nick Parker sein Profil durch Rutger Hauers Charisma. Der Niederländer gibt der Figur einen Hauch von Tollpatschigkeit mit auf den Weg, was dazu führt, dass alle den Guten unterschätzen. Die Blindheit jedenfalls wirkt bei Hauer glaubwürdig, was man von vielen anderen Aspekten des Films nicht behaupten kann.

Klar, dass es auch zu einer Szene kommt, in der Nick in der Dunkelheit auf diverse Fieslinge trifft und diese ins Jenseits befördert, weil seine Kontrahenten nicht mehr auf den Vorteil ihrer Sehkraft bauen können. Wenn kurz darauf zum Finale ein japanisches Schwertkampf-Ass auftaucht, um Nick herauszufordern, verliert das Geschehen auch den letzten Hauch Glaubwürdigkeit – das macht aber nichts, solange es Spaß macht, und der lässt sich nicht leugnen. „Blinde Wut“ geizt nicht mit handgemachter Action, wie sie in den guten alten 80er-Jahren gang und gäbe war.

Vom Regisseur von „Sliver“ und „Salt“

Regisseur Phillip Noyce zeichnete nach „Blinde Wut“ für einige Hollywood-Thriller mit namhafter Besetzung verantwortlich, darunter „Die Stunde der Patrioten“, „Sliver“, „Das Kartell“, „The Saint – Der Mann ohne Namen“ und „Der Knochenjäger“. 2002 kam seine Regiearbeit „Der stille Amerikaner“ mit Michael Caine und Brendan Fraser in die Kinos, 2010 der Actionthriller „Salt“ mit Angelina Jolie und Chiwetel Ejiofor. Sein bislang letzter Kinofilm war 2014 die Jugend-Dystopie „Hüter der Erinnerung – The Giver“.

2015 vom Index gestrichen

Die deutsche VHS-Version von „Blinde Wut“ landete 1990 auf dem Index, was mir auch schon nach damaligen Maßstäben völlig überzogen vorkommt. Nick Parker teilt zwar mit seinem Schwert tüchtig aus, auch die Abtrennung einer eine Pistole haltenden Hand kommt vor, insgesamt lässt sich aber konstatieren, dass es weitaus blutrünstigere Filme gibt, die nie auf dem Index gelandet sind. Nach den üblichen 25 Jahren kam es 2015 folgerichtig zur Listenstreichung. Der deutschen DVD von 2006 ist im Oktober 2019 ein limitiertes Mediabook mit Blu-ray und DVD in fünf Covervarianten gefolgt, das zügig zum gesuchten Sammlerstück avancierte. In der Internet Movie Database ist „Blinde Wut“ mit einer Durchschnittspunktzahl von 6,4 von 10 vergleichsweise positiv bewertet (Stand Dezember 2019), seine Fans hat der Film also. Durchaus zu Recht, meine Erinnerung hat mich nicht getrübt, „Blinde Wut“ macht auch heute noch Freude.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Rutger Hauer sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgeführt.

Veröffentlichung: 25. Oktober 2019 als Limited 2-Disc Edition Mediabook (Blu-ray & DVD, 3 Covervarianten à 444 Exemplare, 2 Covervarianten à 333 Exemplare), 4. März 2006 als DVD

Länge: 86 Min. (Blu-ray), 83 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch u. a.
Untertitel: Deutsch, Englisch u. a.
Originaltitel: Blind Fury
USA 1989
Regie: Phillip Noyce
Drehbuch: Charles Robert Carner
Besetzung: Rutger Hauer, Terry O’Quinn, Brandon Call, Noble Willingham, Lisa Blount, Nick Cassavetes, Rick Overton, Ranndall „Tex“ Cobb, Charles Cooper, Meg Foster, Shô Kosugi, Paul James Vasquez, Woody Watson
Zusatzmaterial DVD: keins
Zusatzmaterial Mediabook: Trailer, Booklet
Label/Vertrieb DVD: Sony Pictures Home Entertainment
Label/Vertrieb Mediabook: Nameless Media

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

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Videospielverfilmungen (XIV): Rampage – Big Meets Bigger: Dwayne Johnson laust der Affe

Rampage

Von Volker Schönenberger

SF-Action-Abenteuer // Als Schauspieler wird „The Rock“ belächelt, aber unstrittig hat sich Dwayne Johnson mit Filmen wie der „Fast & Furious“-Reihe, „San Andreas“, „Jumanji – Willkommen im Dschungel“ und „Skyscraper“ vom Wrestler zu einem der größten Actionfilmstars unserer Zeit gemausert. Seine Filme sind nicht unbedingt für Feingeister, aber das gilt ja generell fürs Actiongenre. Und da die Gage stimmt, kann es Johnson egal sein, dass er seine Karriere womöglich nie mit einem Oscar wird krönen können – im August 2019 wurde er zum zweiten Mal zum aktuell bestbezahlten Schauspieler gekürt. Es sei ihm gegönnt, ich verhehle nicht, dass der Gute auf mich einen sympathischen Eindruck macht, der sich selbst und die Figuren, die er verkörpert, nicht ernster nimmt, als es sein muss.

Verfilmung des Arcade-Games „Rampage“

„Rampage – Big Meets Bigger“ (2018) basiert auf dem legendären Arcade-Spiel „Rampage“ der 1980er-Jahre von Midway Games – der Automat taucht sogar ganz kurz auf. In dem Spiel ging es einzig darum, als überdimensionaler Gorilla, Dinosaurier oder Werwolf ganze Städte zu zerstören. Zu Beginn des Films erfahren wir mittels Texteinblendung von einem Durchbruch bei der Bekämpfung unheilbarer Krankheiten mittels Gentechnik im Jahr 1993. 2016 allerdings seien die Möglichkeiten gentechnischer Veränderung als Massenvernichtungswaffe eingestuft worden. Bald darauf im Orbit: Die Mutation einer Laborratte zu monströsen Ausmaßen führt zur Zerstörung einer Raumstation – inklusive feuriger Explosion im luftleeren Raum, wie gehabt.

Mensch (r.) und Gorilla – in trauter Freundschaft vereint

Die Trümmer verglühen in der Erdatmosphäre, dummerweise nicht alle: Proben eines geheimen Genexperiments landen an drei Orten: In Floridas Everglades kommt ein Krokodil damit in Berührung, in einem Wald in Wyoming ein Wolf. Im San Diego Wildlife Sanctuary schließlich atmet ein Schützling des Ex-Elitesoldaten und jetzigen Primatenforschers Davis Okoye (Dwayne Johnson) die Substanz ein: der sanftmütige Albino-Gorilla George (Jason Liles), ein gewaltiger Silberrücken, mit dem sich Davis in inniger Freundschaft verbunden fühlt. Als George aufgrund der Dosis des Mutationserregers zu gewaltigen Ausmaßen anwächst, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Bier hilft!

„Rampage – Big Meets Bigger“ täuscht in keiner Sekunde vor, mehr zu sein als ein großer Spaß für Jungs, und als solcher lässt er sich auch mit Freude schauen. Ein No-Brainer vor dem Herrn. Und Bier hilft! Die Sequenzen zwischen den Actionszenen lassen sich überstehen, ohne gelangweilt einzuschlafen, mehr kann man dabei nicht verlangen. Menschen werden von gigantischen Mäulern verschlungen oder großen Tatzen zermalmt – das kann man für brutal halten, aber die Altersfreigabe ab zwölf Jahren geht schon in Ordnung. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Wer auf zerfetzte und zermalmte Leiber gehofft hat und sich nun beklagt, nichts dergleichen geliefert bekommen zu haben, möge bedenken, dass Filme wie dieser auch und gerade für ein junges Publikum produziert werden.

Krisenstab angesichts der Bedrohung

Der Wow-Effekt beim Anblick am Computer entstandener gigantischer Kreaturen hat sich seit Steven Spielbergs „Jurassic Park“ (1993) stark abgenutzt. Immerhin sieht das auch im Falle von „Rampage – Big Meets Bigger“ so überzeugend aus, wie das in derartigen Blockbustern nun mal aussieht. Für die Tricktechnik stand allemal ausreichend Budget zur Verfügung, dafür verantwortlich zeichnete das neuseeländische Unternehmen Weta Digital, das seit Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Trilogie bestens im Geschäft der visuellen Spezialeffekte ist. Während Gorilla George mittels Motion Capture von einem Schauspieler verkörpert wurde, entstanden der Wolf und das Reptil vollständig am Computer.

George wird sauer

Die Idee, sich bei den Monstern in tatsächlich an den Wesen aus der Vorlage zu orientieren, ringt mir immerhin ein wohlwollendes Schmunzeln ab. Dass es sich bei den Kreaturen im Spiel um mutierte Menschen handelt, während im Film Tiere zu gigantischer Größe anwachsen, fällt unter künstlerische Freiheit und wird wohl nur bei „Rampage“-Puristen Stirnrunzeln verursachen. Und hier wird geklotzt und nicht gekleckert – bis kein Stein mehr auf dem anderen steht, das muss auch so sein. Wer ein Zerstörungsspiel verfilmt, muss zerstören, daran hält sich Regisseur Brad Peyton, der im Team mit seinem Superstar bereits 2015 bei „San Andreas“ überaus actionreich tätig war. Die erste Zusammenarbeit zwischen Peyton und Johnson datiert von 2012: „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“. „San Andreas 2“ in derselben Regie-Hauptdarsteller-Konstellation ist angekündigt.

Zwei Stars aus „Watchmen – Die Wächter“

Als skrupellose Vorstandschefin des für die illegalen Genmanipulationen im All verantwortlichen Gentechnik-Unternehmens Energyne ist Malin Åkerman („Num8ers Station“, „Watchmen – Die Wächter“) zu sehen. Naomie Harris („28 Days Later“, „Moonlight“) verkörpert die Gentechnikerin Dr. Kate Caldwell, die maßgeblich an der Entwicklung der Substanz gearbeitet hat und sich nun mit Davis Okoye zusammentut, um den Schaden zu begrenzen. Jeffrey Dean Morgan („The Walking Dead“, „Watchmen – Die Wächter“) schließlich tritt als undurchsichtiger Regierungsagent Harvey Russell in Erscheinung. Die Figurenkonstellation rund um Dwayne Johnsons Gorillaflüsterer Davis Okoye können wir so durchgehen lassen.

Der Wolf mag keine Hunde – höchstens zum Frühstück

Der Einfluss der Kaijū-Monsterfilme aus den japanischen Tōhō-Studios ist unübersehbar, auch wenn wir es hier nicht mit Männern in Gummikostümen zu tun bekommen. „Rampage – Big Meets Bigger“ wird es kaum gelingen, mich zu einer zweiten Sichtung zu motivieren, war aber doch kurzweilig genug, mir eine gute Zeit zu bescheren. Wer die körpereigene Hirn-Abschaltfunktion einzusetzen versteht, kann der Zerstörungsorgie sicher etwas abgewinnen.

Dann taucht auch noch ein Krokodil auf

Die Reihe „Videospielverfilmungen“ haben wir in unserer Rubrik Filmreihen aufgeführt, Filme mit Naomie Harris unter Schauspielerinnen, Filme mit Dwayne Johnson in der Rubrik Schauspieler.

Ob die Freundschaft das aushält?

Veröffentlichung: 4. Oktober 2018 als Blu-ray 3D (inkl. 2D-Version), Blu-ray und DVD

Länge: 108 Min. (Blu-ray), 104 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Rampage
USA 2018
Regie: Brad Peyton
Drehbuch: Ryan Engle, Carlton Cuse, Ryan J. Condal, Adam Sztykiel
Besetzung: Dwayne Johnson, Naomie Harris, Malin Åkerman, Jeffrey Dean Morgan, Jake Lacy, Joe Manganiello Marley Shelton, P. J. Byrne, Demetrius Grosse
Zusatzmaterial:
Label/Vertrieb: Warner Home Video

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Trailer: © 2018 Courtesy of Warner Bros. Pictures, Packshots: © 2018 Warner Home Video

 
 

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