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Horror für Halloween (XXII): Willy’s Wonderland – Nicolas Cage lässt die Puppen tanzen

Willy’s Wonderland

Von Volker Schönenberger

Horror-Actionkomödie // Zwei platte Reifen auf einmal – das ist Pech. Irgendjemand hatte eine Nagelkette auf der Fahrbahn platziert. Der schweigsame Fahrer (Nicolas Cage) hat Glück, dass nach nur ein paar Stunden Wartezeit in der Einöde Nevadas „zufällig“ Jed Love (Chris Warner) im Abschleppwagen vorbeikommt und ihn und seinen Sportwagen ins nächstgelegene Kaff Hayesville mitnimmt. Weil es dem Fremden an der notwendigen Barschaft von immerhin 1.000 Dollar zum Bezahlen des Reifenwechsels mangelt, nimmt ihn Jed zum schmierigen Unternehmer Tex Macadoo (Ric Reitz) mit. Der macht ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Er möge über Nacht Macadoos heruntergerocktes Entertainment Center „Willy’s Wonderland“ einer sorgfältigen Grundreinigung unterziehen, im Gegenzug begleiche der Jed Loves Rechnung. Da dem wortkargen Neuankömmling keine Wahl bleibt, nimmt er an, obgleich angesichts solcher Großzügigkeit wohl ein Haken zu erwarten ist und er bemerkt hat, dass in der Gegend wohl seit langer Zeit Menschen verschwinden.

Liv klärt den Fremden über „Willy’s Wonderland“ auf

Die neue Putzkraft nimmt die Herausforderung an und wird dafür im Innern eingeschlossen. Er schrubbt Böden, wienert Flippergeräte und andere Daddelautomaten – und wird plötzlich von Ozzie, dem Strauß, attackiert, einer der acht Dekorationsfiguren in Menschengröße, die in „Willy’s Wonderland“ herumstehen. Mit Müh und Not kann der Fremde das zum Leben erwachte animatronische Biest unschädlich machen, aber die Nacht hat gerade erst begonnen …

Cage mutiert zum Horrorspezialisten

Wenn man trotz Oscar und Golden Globe – 1996 für „Leaving Las Vegas – Liebe bis in den Tod“ – in Hollywoods A-Liga verbrannt ist, weil man jahrelang aus Geldnot miese Rollen angenommen hat, kann man aus der Not auch eine Tugend machen und sich vermehrt auf Rollen in durchgeknallten Horrorfilmen stürzen. So mag es sich Nicolas Cage gedacht haben, wie beispielsweise „Mandy“ (2018) und „Die Farbe aus dem All“ (2019) belegen. „Willy’s Wonderland“ fügt sich da vorzüglich ein und versucht gar nicht erst, die Sinnlosigkeit des Plots zu kaschieren. Das Publikum bekommt beizeiten erklärt, weshalb die von Schauspielern in Kostümen verkörperten Figuren zum Leben erwachen, das dient als Aufhänger für ein blutiges Spektakel, das man nicht ernst nehmen sollte, weil es das selbst nicht tut. So stört sich der Fremde skurrilerweise gar nicht groß an den Attacken der Monster. Hat er eins unschädlich gemacht, geht er wieder zu seiner Arbeit über oder legt eine Runde Flipper ein, bis es wieder an der Zeit ist zu kämpfen. Speziell dem Flippern räumt er irgendwann hohe Priorität ein. Wer glaubt, angesichts solcher Mätzchen im falschen Film zu sein, ist wohl im falschen Film.

Für den Namenlosen geht es handfest zur Sache

Damit nicht nur Cages namenlose Hauptfigur gegen die possierlichen Tierchen anzutreten hat, sondern auch reichlich Kunstblut fließen kann, treten Liv (Emily Tosta) und ihre Clique aus Herumtreibern auf den Plan. Die jungen Leute kennen das düstere Geheimnis von „Willy’s Wonderland“ und wollen das Entertainment Center in genau der Nacht niederbrennen, in der sich der Putzmann im Gebäude aufhält. Weil Liv ihn nicht mitverbrennen will, finden sich sie und die anderen bald darauf im Innern von „Willy’s Wonderland“ wieder. Es stellt wohl keinen Spoiler dar, zu verraten, dass nicht alle das Etablissement lebendig verlassen werden. Ein paar Rückblenden aus der Historie erhöhen den blutigen Body Count.

Können Liv und der Putzmann die Kreaturen bezwingen?

Bisweilen wird Cage ja Overacting vorgeworfen. In puncto Dialoge gilt das diesmal sicher nicht – er hat schlicht keine. Der Fremde bleibt nicht nur namenlos, sondern über die gesamte Zeit auch vollständig wortlos. Auch mimisch hält sich Cage zurück, dafür geht er mit vollem Körpereinsatz in den Infight mit den Kreaturen, die trotz übernatürlicher Herkunft mit herkömmlicher Gewalt ausgeschaltet werden können. Zugegeben, wenn er vor dem Flipperautomat zu tänzeln beginnt, bekommen Cage-Lästerer Wasser auf ihre Mühlen, aber solche Szenen können auch ein Markenzeichen werden. Wie es Tex Macadoo formuliert: My hat’s off – that is one tough hombre! Cage hatte jedenfalls so viel Lust auf diesen Film, dass er sich auch in die Produzentenriege einreihte.

Ungeschnitten auch als Mediabook

In Deutschland kommen wir in den Genuss der ungeschnittenen Fassung mit FSK-18-Freigabe. Das Label splendid film hat „Willy’s Wonderland“ nicht nur als Blu-ray und DVD in herkömlichen Softcases veröffentlicht, sondern dem Film auch eine sogenannte Fan-Edition mit Kartenset und ein Mediabook spendiert. Wer den Regisseur Kevin Lewis so wie ich nicht einordnen kann, möge sich nicht wundern – zuvor hatte es keiner seiner Handvoll Filme zu uns geschafft. Bei „Willy’s Wonderland“ handelt es sich um seine erste Regiearbeit seit 14 Jahren.

Liv will überleben

Wer denkt sich sowas aus? Und wie kommt man auf sowas? Egal, Bier und Chipstüte öffnen, zurücklehnen, Spaß haben. Wer zum Lachen in den Keller geht oder nur Arthauskino goutiert, möge „Willy’s Wonderland“ meiden wie der Teufel das Weihwasser. Alle anderen mutieren am Ende noch zu Nicolas-Cage-Fans. Mit „Pig“ steht schon der nächste sonderbare Streifen mit ihm in der Hauptrolle in den Startlöchern.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Nicolas Cage haben wir in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Kein Freund vieler Worte

Veröffentlichung: 28. Mai 2021 als Blu-ray und DVD, 21. Mai 2021 als Fan-Edition Blu-ray, Fan-Edition DVD und Blu-ray im limitierten Mediabook

Länge: 89 Min. (Blu-ray), 85 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Niederländisch
Originaltitel: Willy’s Wonderland
USA 2021
Regie: Kevin Lewis
Drehbuch: G. O. Parsons
Besetzung: Nicolas Cage, Emily Tosta, Beth Grant, Ric Reitz, Chris Warner, Kai Kadlec, Caylee Cowan, Jonathan Mercedes, Terayle Hill, Christian Delgrosso, David Sheftell, Jiri Stanek, Jessicar Graves Davis, Taylor Towery, Chris Schmidt Jr., Christopher Bradley, Duke Jackson, Billy Bussey, BJ Guyer, Chris Padilla, Olga Cramer
Zusatzmaterial: Featurettes „Colorful Darkness“ und „Inside the Fun“, nur Fan-Editon: Animatronics Cardset mit 10 Fancards, nur Mediabook: 24-seitiges Booklet
Label: splendid film
Vertrieb: WVG Medien GmbH

Copyright 2021 by Volker Schönenberger
Szenenfotos & Packshots: © 2021 splendid film

 

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Horror für Halloween (XI): The Day – Fight. Or Die. Wenn die Endzeit anbricht

The Day

Von Volker Schönenberger

Horror // Der Filmtitel verrät es bereits: Die Handlung von „The Day“ erstreckt sich über einen Tag. Einen Tag im elenden Dasein von fünf Personen, die in einer postapokalyptischen Welt ums Überleben ringen. Rick (Dominic Monaghan) scheint die Führung übernommen zu haben, während Adam (Shawn Ashmore) ständig an seine Frau und Tochter denken muss (darüber und über ihr Schicksal erfahren wir mittels Rückblenden). Shannon (Shannyn Sossamon) sucht die Nähe zu Rick, während sich Mary (Ashley Bell) tough gibt. Jederzeit muss mit einem Angriff von Kannibalen gerechnet werden, welche die Welt unsicher machen, weshalb langes Ausharren an einem Ort mit Gefahr verbunden ist. Dennoch sucht die Gruppe ein verlassen wirkendes Farmhaus auf, weil Henson (Cory Hardrict) erkrankt ist und Zeit zum Erholen braucht.

Sie wollen überleben – nur wo?

„The Day – Fight. Or Die.“ geht nahezu als Schwarz-Weiß-Film durch, weil ihm die Farbsättigung weitgehend entzogen wurde (für die PR-Szenenfotos gilt das sonderbarerweise nicht). Das verstärkt die Düsternis des Endzeitszenarios, allerdings sind einige in der Nacht spielende Sequenzen etwas zu düster und damit unübersichtlich geraten. Etwas Farbe kommt ins Spiel, wenn Blut fließt, leider größenteils aus dem Computer. Die Prämisse einer apokalyptischen Welt, in der Kannibalen marodieren, erinnert sicher nicht zufällig an John Hillcoats zwei Jahre älteren „The Road“ (2009) mit Viggo Mortensen. Auch die Cormac-McCarthy-Verfilmung war ja alles andere als eine Ausgeburt an Farbenfreude. Doch während „The Road“ eher ein Roadmovie ist, bleibt „The Day“ einem Ort verhaftet – dem Farmhaus. Beide Filme lassen im Übrigen offen, welcher Art die Katastrophe war, die zum Untergang der Zivilisation geführt hat.

Ursprünglich Zombies statt Kannibalen geplant

Ein Geheimnis eines Mitglieds des kleinen Trupps führt zu einem großen Konflikt, was die prekäre Lage der fünf weiter verschärft. Später verhalten sie sich bisweilen geradezu dümmlich, das nimmt dem ansonsten stimmungsvollen Endzeitschocker etwas Wirkung. Die Feinde erhalten mit Ausnahme ihres Anführers keinerlei Profil, da wäre mehr drin gewesen. Ursprünglich sollten die Gegner allerdings ohnehin Zombies sein, diese wären natürlich ebenfalls nicht individuell charakterisiert worden.

Rick hat die Führung übernommen

Angesichts des seine Kinder liebevoll umsorgenden Kannibalenanführers (Michael Eklund) kam mir Richard Mathesons Roman „Ich bin Legende“ in den Sinn, zuletzt mit Will Smith als „I Am Legend“ (2007) verfilmt. Ob die zu Kannibalen Mutierten die menschliche Spezies als „Krone der Schöpfung“ ablösen, thematisiert „The Day“ allerdings nicht weiter. Die Belagerung des Farmhauses kennt man natürlich aus George A. Romeros „Die Nacht der lebenden Toten“ (1968). Einige Reverenzen also, die sich hier zeigen. Dennoch findet „The Day“ seinen eigenen Weg.

Regieassistent bei Robert Rodriguez

Regisseur Douglas Aarniokoski begann seine Filmlaufbahn Ende der 1980er. Bis zur Jahrtausendwende war er meist als Assistant Director tätig, als First Assistant Director immerhin unter anderem für Robert Rodriguez bei „From Dusk Till Dawn“ (1996), „The Faculty“ (1998), „Spy Kids“ (2001) und „Irgendwann in Mexiko“ (2003). Seine erste Arbeit als Hauptregisseur lieferte er im Jahr 2000 mit „Highlander – Endgame“ ab. Nicht unbedingt der perfekte Karrierestart. „The Day – Fight. Or Die“ ist seine dritte von vier Langfilm-Regiearbeiten, davor kam „Animals“ (2009), danach noch „Nurse 3D“ (2013). Im Anschluss wechselte er zum Fernsehen, wo er seitdem Episoden für diverse US-Serien inszeniert, viele auch produziert. „The Day“ geht spielend als sein bester Film durch. Klassikerstatus wird das Werk nicht erreichen, aber die geringe Aufmerksamkeit, die es allgemein zu bekommen scheint, verwundert etwas. Vielleicht gibt es auf dem Level einfach zu viele Produktionen.

Mary gibt nicht klein bei

Gedreht in der kanadischen Hauptstadt Ottawa, feierte „The Day“ im September 2011 auf dem Toronto International Filmfestival seine Weltpremiere. Im August 2012 machte das Werk auch auf dem deutschen Fantasy Filmfest Station. Da war er als grundsolider Endzeit-Horrorfilm gut aufgehoben.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Ashley Bell haben wir in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet, Filme mit Shawn Ashmore, Michael Eklund und Dominic Monaghan unter Schauspieler.

Belagerungszustand

Veröffentlichung: 28. August 2015 als Blu-ray und DVD in der Box „Based on the Apocalypse“ (mit „Bounty Killer“ und „Mutant Chronicles“), 30. November 2012 als Blu-ray und DVD

Länge: 90 Min. (Blu-ray), 87 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Niederländisch
Originaltitel: The Day
USA 2011
Regie: Douglas Aarniokoski
Drehbuch: Luke Passmore
Besetzung: Dominic Monaghan, Shawn Ashmore, Brianna Barnes, Ashley Bell, Cory Hardrict, Brayden Edwards, Michael Eklund, Steffi Hagel, Shimon Moore, Shannyn Sossamon, Kassidy Verreault
Zusatzmaterial: Trailershow, Wendecover
Label: splendid film
Vertrieb: WVG Medien GmbH

Copyright 2021 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Packshot: © 2012 splendid film

 

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Horror für Halloween (IV): Sharktopus vs. Whalewolf – Mal wieder Mutantenbestien im Clinch

Sharktopus vs. Whalewolf

Von Volker Schönenberger

Horror-Action // Auf einer vor einem Strand der Dominikanischen Republik dümpelnden Yacht erwacht der Skipper Ray Brady (Casper Van Dien) von den Geräuschen einer Seebestattung. Sein Kumpel Pablo (Jorge Eduardo De Los Santos) hatte das Boot während seines Suffs kurzerhand vermietet. Kurz empört er sich lauthals doch er bleibt nicht der einzige Störenfried: Der aus einem Genexperiment hervorgegangene Sharktopus taucht auf der Bildfläche auf und schnappt sich mit seinen Tentakeln den Sarg mit dem Leichnam und die Witwe (Sarodj Bertin) des Verblichenen. Das Ereignis befördert Ray zügig in den Knast, aus dem ihn Pablo einmal mehr freikaufen muss. Das tut er mit dem Geld eines Voodoopriesters (Tony Almont), der als Gegenleistung von Ray verlangt, für ihn den Sharktopus zu fangen. Mit der Polizistin Nita Morales (Akari Endo) im Schlepptau laufen Ray und Pablo aus.

Skipper Brady bekommt es mit dem Sharktopus zu tun

Derweil experimentiert die Schönheitschirurgin Dr. Elsa Reinhardt (Catherine Oxenberg) an dem gealterten Baseballspieler Felix Rosa (Mario Arturo Hernández) herum. Um ihn zu verjüngen, verpasst sie ihm DNA eines Killerwals und eines Wolfs. Heraus kommt: der Whalewolf!

Roger Corman!

Klingt nach The Asylum? Ist es aber nicht! Für die aus „Sharktopus“ (2010), „Sharktopus vs Pteracuda“ (2014) und „Sharktopus vs. Whalewolf“ (2015) bestehende Trilogie um den tentakelbewehrten Haifisch zeichnet nicht die berüchtigte „Sharknado“-Produktionsfirma verantwortlich; die Eheleute Roger und Julie Corman haben den Unfug als Produzentenduo verzapft.

Kuckuck!

Die beiden im Computer entstandenen Kreaturen atmen „billig“ aus jeder Pore, das kennen Trashfans von den Vorgängern und generell von Streifen wie diesem zur Genüge. Über miese visuelle Effekte darf man sich bei solchen Machwerken nicht beschweren, andernfalls sollte man seine Filmauswahl hinterfragen. Das sieht schon echt übel aus, was auch für die digital eingefügten Blutspritzer und sonstigen Splattereffekte gilt.

Winziges Cameo von Iggy Pop

Was mag Iggy Pop geritten haben, einen klitzekleinen Auftritt als Krankenpfleger hinzulegen? Es wird wohl sein Geheimnis bleiben. Ein Schelm, wer beim Skipper Brady an den von Roy Scheider verkörperten Chief Brody in Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ (1975) denkt. Die beiden Filme liegen nicht nur 40 Jahre auseinander, sondern sind Lichtjahre voneinander entfernt.

Der Whalewolf – ein garstiger Geselle

Es hat schon seinen Grund, dass es Casper Van Dien („Starship Troopers“) nie in die A-Liga der Hollywoodstars geschafft hat. Hier übertreibt er es total mit dem Overacting, aber vielleicht war das auch die Regieanweisung von Kevin O’Neill, der sich als Regisseur bis dato nur in diesem Metier bewegt hat und ansonsten bei Filmproduktionen vornehmlich im Bereich visueller Effekte mitarbeitet, durchaus auch bei höher budgetierten Werken. Sehr vorhersehbar, dass Suffkopp Brady im Verlauf über sich hinauswächst und das Herz der Polizistin Nita gewinnt.

Die deutsche verrückte Wissenschaftlerin

Die aus den Serien „Der Denver-Clan“ und „Acapulco H.E.A.T.“ bekannte Catherine Oxenberg tut es Van Dien mit übertriebenem Schauspiel gleich, das gehörte wohl zum guten Ton. Wie es der Name Elsa Reinhardt schon vermuten lässt, ist die Schönheitschirurgin als Mad Scientist eine Deutsche. Das spielt aber keine Rolle. Die Figur dockt „Sharktopus vs. Whalewolf“ an die beiden Vorgänger an, da sich herausstellt, dass sie in den Laboratorien gearbeitet hat, denen der Sharktopus entsprang.

Hier in ganzer – ähem – Pracht

Den Voodopriester verkörpert ein gewisser Tony Almont, der in der Dominikanischen Republik mit seiner Rockband Toque Profundo seit 1989 recht bekannt ist. Gedreht wurde am Originalschauplatz, was aufgrund des Urlaubsflairs für manch ein Mitglied von Cast und Crew dazu beigetragen haben mag, das Engagement anzunehmen.

FSK 16 oder ungeprüft?

Auf dem Cover von „Sharktopus vs. Whalewolf“ prangt das blaue FSK-16-Logo. Im Netz findet sich aber die Information, für den Film existiere keine Freigabekarte in der FSK-Datenbank, weshalb es sich offenbar um einen ungeprüften Film handle. Die FSK hat die beiden Vorgänger tatsächlich ab 16 Jahren freigegeben, was völlig in Ordnung ist und auch für Teil drei herauskommen würde. Das Ende des Films deutet auf einen vierten Teil, der wohl auch geplant war. Sechs Jahre nach „Sharktopus vs. Whalewolf“ ist damit nun aber wohl nicht mehr zu rechnen. Es ist nicht schade drum.

Attacke!

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Roger Corman – Regiearbeiten wie Produktionen – haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Casper Van Dien unter Schauspieler.

Dumm gelaufen

Veröffentlichung: 24. Februar 2017 als Blu-ray 3D (inkl. 2D-Version), Blu-ray und DVD

Länge: 87 Min. (Blu-ray), 84 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16 (womöglich ungeprüft)
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Originaltitel: Sharktopus vs. Whalewolf
USA 2015
Regie: Kevin O’Neill
Drehbuch: Matt Yamashita
Besetzung: Casper Van Dien, Catherine Oxenberg, Mario Arturo Hernández, Jorge Eduardo De Los Santos, Tony Almont, Jennifer Wenger, Bruna Rubio, Sarodj Bertin, Akari Endo, Patrick Denver, Amanda Philipson, Andrew E. Tilles, Mar Flores, Olga Valdez, Mario Peguero
Zusatzmaterial: Trailershow
Label/Vertrieb: White Pearl Movies / daredo (Soulfood)

Copyright 2021 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Packshot: © 2017 White Pearl Movies / daredo (Soulfood)

 

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