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Occupation – Alien-Attacke in der Provinz

Occupation

Von Volker Schönenberger

SF-Action // In der australischen Provinzstadt scheint an diesem warmen Tag alles seinen gewohnten Gang zu gehen. Ein Stadtfest steht an, das lokale Rugby-Team der Drop Bears bereitet sich auf sein nächstes Match vor. Die Schließung einer Fabrik und der Bau einer Umgehungsstraße stellen den Ort vor Probleme, doch das ist nichts im Vergleich zu dem Unheil, welches urplötzlich über die Menschen hereinbricht: Während am Abend das Rugby-Match in vollem Gange ist, fällt von jetzt auf gleich die gesamte Elektrizität aus, und fremdartiges Leuchten am Himmel bringt Tod und Verderben. Außerirdische Fluggeräte eröffnen das Feuer, aus den Feldern dringen Aliens zu Fuß vor, um die Bürgerinnen und Bürger zu töten oder zu verschleppen.

Die Invasion beginnt

Nur wenige entkommen dem Inferno, darunter der ehemalige Rugby-Captain Matt Simmons (Dan Ewing), sein Nachfolger Jackson (Charles Terrier) sowie der Durchreisende Peter Bartlett (Temuera Morrison) und dessen Tochter Bella (Izzy Stevens). Der Lebenskünstler Dennis (Zac Garred) geleitet sie und ein paar andere in ein Versteck, darunter auch Matts Freundin Amelia (Stephany Jacobsen) mit ihrem Sohn Marcus (Trystan Go) und Jacksons schwangere Freundin Vanessa (Rhiannon Fish). Anderntags erblicken sie am Himmel ein gigantisches Raumschiff. Die extraterrestrische Invasion ist in vollem Gange, womöglich weltweit. Die kleine Schar rüstet sich in Guerilla-Manier zum Widerstand.

Außerirdische greifen an …

Warum nicht mal wieder eine zünftige Alien-Attacke? Was Roland Emmerich mit „Indenpendence Day“ (1996) und dessen Fortsetzung „Independence Day – Wiederkehr“ (2016) und Steven Spielberg mit „Krieg der Welten“ (2005) konnten, können die Australier allemal. Regisseur und Executive Producer Luke Sparke drehte seinen zweiten Spielfilm nach eigenem Drehbuch und hat dabei einiges richtig gemacht. Jedenfalls hat mir „Occupation“ über die gesamte üppige Lauflänge von zwei Stunden Freude bereitet – und das, obwohl viele Elemente recht generisch daherkommen und der Film insgesamt kaum Originalität versprüht, sich auch beim pathetischen Streicher-Soundtrack an üblichen Hollywood-Klängen orientiert.

… und kennen kein Erbarmen

Woran liegt’s, dass „Occupation“ trotz einiger Kritikpunkte gut funktioniert? Zum einen zweifellos an den Beziehungsmechanismen in der zusammengewürfelten Gruppe der Widerständler, die das Geschehen durchweg interessant gestalten. Da sind Alphatiere wie Peter Bartlett und die beiden Rugby-Spielführer, deren Verhalten in der Gruppe zu Spannungen führt. Amelie hingegen beginnt, die Invasoren oder zumindest die individuellen Aliens mit anderen Augen zu sehen, nachdem sie bei einem Anschlag der Guerillatruppe eine Beobachtung gemacht hat.

Gruß aus Roswell

Auch die Schauwerte wissen zu gefallen, nicht immer merkt man „Occupation“ das Budget eines Independent-Films an. In einigen Raumschiff-Einstellungen aus dem Computer zwar schon, aber das machen diverse praktische Effekte und insbesondere die Pyrotechnik wieder wett – bisweilen rumst es gewaltig. Die Anzüge der Außerirdischen mit humanoider Figur sind ebenfalls handgemacht, darunter kommen Aliens zum Vorschein, wie wir sie seit Roswell kennen – das verleiht dem Ganzen einen gewissen naiven Charme. Etwas mehr Augenzwinkern hätte dem Film gutgetan, manchmal hatte ich den Eindruck, dass Luke Sparke sein Baby etwas zu ernst nimmt.

Attacke!

Ihr Menschen! Ihr klammert euch an einen Planeten, den ihr gerade zerstört. Zum Finale gibt’s dann auch noch von einem Alien eine moralische Botschaft mit auf den Weg. Und ganz am Ende kriegen wir die Botschaft von Frieden und Völkerverständigung arg per Holzhammer übergebraten. Aber das lässt sich verschmerzen, wurden wir zuvor doch blendend unterhalten. Der Schluss lässt alle Möglichkeiten für eine Fortsetzung offen, und folgerichtig dreht Luke Sparke sie gerade – derzeitiger Titel: „Occupation Rainfall“. Vorfreude ist gerechtfertigt, ein paar Erfahrungswerte vom insgesamt gelungenen Vorgänger wird der Regisseur sicher ins Sequel einfließen lassen.

Die Menschen schlagen zurück

Veröffentlichung: 14. Dezember 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 120 Min. (Blu-ray), 115 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Occupation
AUS 2018
Regie: Luke Sparke
Drehbuch: Luke Sparke
Besetzung: Dan Ewing, Temuera Morrison, Stephany Jacobsen, Rhiannon Fish, Zac Garred, Izzy Stevens, Charles Terrier, Charles Mesure, Felix Williamson, Jacqueline McKenzie, Aaron Jeffery, Bruce Spence, Trystan Go
Zusatzmaterial: Interviews, Behind the Scenes, B-Roll, Originaltrailer, deutscher Trailer, Wendecover
Label/Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Trailer: © 2018 Ascot Elite Home Entertainment

 

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Battalion – Schlachtfeld Erde: Aliens greifen mal wieder an

Battalion

Von Lucas Gröning

SF-Action // Denken wir an die großen Kriegsfilme oder Antikriegsfilme, kommen uns viele zeitlose Klassiker in den Sinn. „Apocalypse Now“, „Platoon“, „Full Metal Jacket“, „Der Soldat James Ryan“, auch aktuellere Filme wie „Hacksaw Ridge – Die Entscheidung“ und „Dunkirk“ sind zu nennen. Gleichermaßen denken wir an Werke, welche dieses Genre in völlig andere Welten verlagerten: Die „Star Wars“-Saga, die „Terminator“-Reihe, „Starship Troopers“ und „Independence Day“ sind passende Beispiele. Michael Millers „Battalion – Schlachtfeld Erde“ merkt man an, dass der Regisseur all diese Filme kennt, und doch sehen wir hier etwas vollkommen anderes.

Angriff aus dem All

Worum geht es in „Batallion“? Sieben Monate zuvor haben Aliens die Erde angegriffen, auf der Oberfläche des Planeten tobt ein gewaltiger Krieg um die Vorherrschaft. Die jungen Rekruten John Blake (Jesse Richardson), Tracy Gleeson (Ellen Williams) und Chris Jackson (Michael Thomson) melden sich freiwillig beim US Marine Corps, um die Invasoren zurückzuschlagen. In Rückblenden bekommen wir zusätzlich die Gründe und Motivationen für diesen Schritt präsentiert. Tracy etwa hatte einen Bruder, welcher im Krieg gefallen ist, und John fand nach dem Tod seiner Familie keinen anderen Sinn mehr im Leben, als dabei zu helfen, die Außerirdischen zu bekämpfen. In der Folge werden die Rekruten ausgebildet und bald schon in den Kampf gegen den Feind geschickt.

Wirklich, wirklich schlecht

Soweit zur Story – reden wir über die Qualitäten des Films. Diese sind auf den ersten Blick schwer auszumachen. Die unglaublich banale Geschichte steckt voller Logiklöcher. Die Motivationen der einzelnen Charaktere wirken teils komplett unglaubwürdig. Alle Personen, die wir im Verlauf der Handlung treffen, sind reine Stereotypen ohne irgendeinen authentischen Charakter. Wir haben den mutigen, strahlenden Helden, den harten, strengen Ausbilder, die attraktive, dauerkichernde Blondine und den jungen Soldaten, welchem alles zu viel ist und welcher an dem enormen Druck zerbrechen wird. Die Leistungen der Schauspieler sind durch die Bank mies, ihre Synchronisation ist ebenfalls missglückt. Die Actionszenen sind teilweise schlecht geschnitten und die darin auftauchenden Effekte sind absolut furchtbar – man achte besonders auf Explosionen und die Darstellung der Alien-Roboter. Schnell kommt man zu dem Fazit, dass es sich hier um ein überaus mieses Machwerk handelt.

Gegenwehr

Doch dieses Miese ist kalkuliert. Bei „Battalion – Schlachtfeld Erde“ handelt es sich um einen klassischen Trashfilm, bei dem man die Geschichte getrost vergessen und sich ganz an der Schlechtheit des Films ergötzen kann. Ein Film, in dem so gut wie nichts stimmt, der aber dennoch zu unterhalten weiß. Man schaut dieses Werk nicht wegen einer tiefgründigen Story oder herausragender darstellerischer Leistungen, sondern einzig und allein wegen des Spaßes, den man hat, wenn man sich den nächsten furchtbaren Dialog und die nächste schlechte Actionsequenz anschaut. Dahingehend funktioniert der Film wunderbar, doch leicht übersieht man, dass der Film eigentlich mehr ist, als das. „Battalion“ ist mehr als einfach nur ein Trashfilm – er ist ein Plädoyer für Trash und eine Absage an die Notwendigkeit von Sinnhaftigkeit im Medium an sich.

Ein riesiges Zitat

Eingangs wurde erwähnt, dass man dem Film seine Kenntnis der Historie des Kriegsfilms und seiner verschiedenen Abzweigungen anmerkt. Nun, er kennt diese nicht nur, sondern zitiert sie teilweise eindeutig. Man denke nur an die Szene, in der die Rekruten ihrem Ausbilder begegnen. Dessen grober Umgang mit den Anwärtern und die Kameraperspektive, aus der die Szene aufgenommen wurde, erinnern klar an „Full Metal Jacket“, auch wenn der Härtegrad der sprachlichen Variationen nicht an die Worte herankommt, welche Gunnery Seargent Hartman in Stanley Kubricks Klassiker findet. Weiterhin sehen wir gleich zu Beginn eine Szene, in welcher John Blake in einer Militäruniform aus dem Wasser kommend einen Strand betritt. Sowohl der Blick der Kamera als auch die Farbästhetik lehnen sich hier an eine Szene aus Christopher Nolans „Dunkirk“ an. Auch die Angriffsflieger der Aliens scheinen wir irgendwoher zu kennen. Ihr Design erinnert an „Star Wars“und „Independence Day“, genauso wie ihre Anzahl in den jeweiligen Bildern und ihre Flugeigenschaften. Zitate dieser Art finden wir in Michael Millers Werk am laufenden Band. Auch andere berühmte Vertreter dieser Genres finden hier Erwähnung. So sehen wir mehrere Bilder, welche Erinnerungen an „Apocalypse Now“, „Platoon“, „Starship Troopers“, „Der Soldat James Ryan“, „Troja“ und andere in uns hervorrufen. Doch der Film beschränkt sich in seinem Zitieren von fiktionalen Werken nicht allein auf das Medium Film. In den Schlachtenszenen erinnert die Ästhetik des Films stark an Videospiele. Die Modelle von Häusern, Natur, Uniformen, aber auch der Alien-Roboter nehmen direkt Bezug zu Shooterspielen, deren Entwicklung mit dem Aufkommen und Etablieren der 3D-Technik in diesem Gaming-Genre einherging. „Halo“ oder „Ghost Reacon“ sind hier prominente Beispiele an die wir denken müssen. Warum aber zitiert der Film in einem derart großen Maße andere fiktive, digitale Werke?

Zwischendurch ein Sonnenbad

Der Grund ist einfach. „Battalion“ macht damit uneingeschränkt klar, dass es sich bei der Rezeption des Werkes um eine rein fiktive Erfahrung handelt. Durch das permanente Zitieren von Szenen, Momenten und einer generellen ästhetischen Darstellung, die wir so bereits aus zahlreichen anderen Werken kennen, wird klar, dass es sich hier um etwas handelt, was in keinster Weise Bezug zur Realität nimmt. Die Kriegs- oder Antikriegsfilme hingegen, die der Film zitiert, tun dies ständig. Die Darstellung historischer Ereignisse – in diesen Fällen Kriege – macht es unmöglich, sich nicht in irgendeiner Form zu diesen Ereignissen zu positionieren – egal ob auf politischer Ebene oder ob man eine Bewertung der Grausamkeit der gezeigten Geschehnisse vornimmt. Auch das ernsthafte Darstellen von fiktionalen militärischen Auseinandersetzungen bewahrt einen Filmemacher davor nur bedingt, sind diese Kriege doch meist als direkte Referenz zur Realität zu sehen. Der Film „Battalion – Schlachtfeld Erde“ jedoch geht dieser Verantwortung aus dem Weg, indem er uns zum einen einen fiktionalen Krieg zeigt, der keinen Bezug zur Realität, sondern nur zu anderen fiktionalen Werken nimmt, und den vorhandenen Stoff zum anderen in einen Trashfilm packt. Die Ereignisse werden dadurch teilweise so komisch, dass wir uns in keinem Moment an die tatsächliche Grausamkeit der Realität erinnert fühlen, auch weil das Genre des Trashfilmes praktisch dazu einlädt, den Film ohne große philosophische Gedanken einfach zu genießen. So bleibt der Film insgesamt harmlos, abwaschbar und zeigt ganz klar, dass er einfach nur unterhalten will – eine essenzielle Aufgabe fiktionaler Werke, die er immerhin einlöst, sofern man sich nicht vom Trash abgeschreckt fühlt.

Die Frage nach dem Sinn

Die eindimensionale Geschichte, die stumpfen Charaktere, die schlechten Effekte, die gewählte Ästhetik und die Flut an Filmzitaten tragen zu einem ordentlichen Unterhaltungserlebnis bei. Wie bereits erwähnt, suhlt sich „Battalion – Schlachtfeld Erde“ dabei nicht nur in der Sinnlosigkeit seiner Handlung, er plädiert sogar dafür, dass Sinnhaftigkeit nicht notwendig ist und verteidigt somit auch seine eigene Existenz. In einem Gespräch zwischen den Rekruten Tracy und John macht Tracy die Sinnlosigkeit der ganzen Operation zum Thema. John entgegnet ihr mit der Frage, ob es überhaupt einen Sinn brauche. Diese Frage kann man auch auf den Film an sich beziehen und „Battalion“ beantwortet diese Frage mit einem klaren Nein. Es braucht keine sinnvollen Zusammenhänge für die schlichte Aufgabe, die sich der Film gestellt hat: pure, anspruchslose Unterhaltung. Und damit hat er vollkommen recht! Trash hat allein durch seinen Unterhaltungswert bereits eine Existenzberechtigung, auch wenn er teilweise komplett sinnlos ist. Natürlich erreicht der Film dabei trotzdem in keinem Moment den Unterhaltungswert, den die Filme bieten, die er so zahlreich zitiert, von der Tiefe und Vielschichtigkeit ganz zu schweigen. Dennoch schafft er es, zu unterhalten und dabei zugleich ein Plädoyer für sinnlosen Trash zu bieten und den universellen Anspruch von Sinn in der Fiktion zu negieren. Wer also recht anspruchslose, aber unterhaltsame Trash-Action sucht, kann zugreifen. Wer allerdings nur ein Minimum an Anspruch sucht, sollte die Finger von „Battalion – Schlachtfeld Erde“ lassen.

Dann wieder Gegenwehr

Veröffentlichung: 4. April 2019 als Blu-ray und DVD

Länge: 93 Min. (Blu-ray), 90 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Battalion
AUS 2018
Regie: Michael Miller (als Mike Holligan)
Drehbuch: Michael Miller (als Mike Holligan)
Besetzung: Ellen Williams, James Storer, Jesse Richardson, Kylie Loveday, Michael Thomson, Samuel Peacock, Darrell Plumridge, Katie Anderson, Naveen Varghese, Kyal Scott, Lauren Lee Innis-Youren
Zusatzmaterial: Trailer, Trailershow, Wendecover
Label: Tiberius Film
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment

Copyright 2019 by Lucas Gröning

Szenenfotos, Packshot & Trailer: © 2019 Tiberius Film

 
 

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Vergeltung – Sie werden dich finden: Alien-Jagd im Wald

Altered

Von Volker Schönenberger

SF-Horror // Satte sieben Jahre gingen ins Land, bis der kubanischstämmige Eduardo Sánchez seinem Regiedebüt „The Blair Witch Project“ (1999) einen Nachfolger folgen ließ. Bei „Vergeltung – Sie werden dich finden“ verzichtete er auf die Found-Footage-Technik, die er mit seinem Erstling berühmt gemacht hatte.

Auf der Jagd

„Altered“, so der Originaltitel, zeigt zu Beginn die drei Kumpels Duke (Brad William Henke), Otis (Michael C. Williams) und Cody (Paul McCarthy-Boyington), die im Wald eine fremdartige Kreatur jagen – und auch fangen. Sie transportieren das Wesen zu Wyatt (Adam Kaufman), der mit seiner Freundin Hope (Catherine Mangan) in einer abgelegenen Behausung im Wald lebt. Offenbar hat sich vor Jahren etwas ereignet, das Codys Bruder das Leben gekostet und besonders Wyatt nachhaltig in Angst versetzt hat. Er zeigt sich alles andere als angetan davon, dass das Redneck-Trio ein Alien in sein Haus schleppt – denn nichts anderes ist die Kreatur.

Body-Horror from Outer Space

Sein geringes Budget sieht man dem SF-Horrorfilm jederzeit an. Die dadurch erforderliche Beschränkung im Setting funktioniert aber sehr gut – über weite Strecken spielt sich das Geschehen im und rund um das Haus von Wyatt und Hope ab. Das Alien-Kostüm entspricht in etwa der üblichen Darstellung von Roswell-Außerirdischen, was man missgünstig als billige Kopie oder wohlwollend als „Hausaufgaben gemacht“ klassifizieren kann – wir entscheiden uns für die wohlwollende Bewertung. Was den Schauspielern an Qualität fehlt, machen sie durch Einsatzbereitschaft wieder wett. Über ein paar unbeholfene Verhaltensweisen sehen wir gnädig hinweg. Eine gute Prise Body-Horror und ein paar Splattereinlagen runden das Ganze gut ab.

Was tun mit dem gefesselten Alien?

In der Gesamtbetrachtung erscheint „Vergeltung – Sie werden dich finden“ schön altmodisch – der Fim von 2006 hätte auch in den 80er- oder frühen 90er-Jahren so ausgesehen. Das ist als Lob gemeint! Zwar nicht der Horrorfilm-Weisheit allerletzter Schluss, aber doch anständig und mit Liebe zum Genre inszeniert und ein kleiner Geheimtipp. Die deutsche DVD von 2007 ist sogar noch lieferbar.

Hope in Bedrängnis

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Eduardo Sánchez sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

Auch Wyatt gerät in eine Notlage

Veröffentlichung: 18. Oktober 2007 als DVD

Länge: 84 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch
Originaltitel: Altered
USA 2006
Regie: Eduardo Sánchez
Drehbuch: Jamie Nash
Besetzung: Adam Kaufman, Catherine Mangan, Brad William Henke, Michael C. Williams, Paul McCarthy-Boyington, Misty Rosas, James Gammon, Joe Unger
Zusatzmaterial: keins
Vertrieb: Universal Pictures Germany GmbH

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2007 Universal Pictures Germany GmbH

 
 

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