RSS

Schlagwort-Archive: capelight pictures

Rollerball – Konzerne geben uns Brot und Spiele

Rollerball

Von Volker Schönenberger

SF-Actiondrama // Zu den gewaltigen Orgelklängen von Johann Sebastian Bachs „Toccata und Fuge in d-Moll“ wird zu Beginn der Filmtitel „Rollerball“ eingeblendet, und eine Schar Menschen betritt das Halbdunkel einer Sporthalle, in der sich ein hölzerner Rundkurs befindet. Schiedsrichter prüfen die Bodenbeschaffenheit und nehmen ihre Positionen ein, dann strömt Publikum in die Logen und auf die Ränge. Wir befinden uns in Houston, der „Stadt der Energie“. Das lokale Rollerball-Team ist amtierender Weltmeister und trägt ein bedeutsames Match gegen den Divisionsmeister aus Madrid aus. Wie gewohnt führt Houstons Kapitän und Superstar Jonathan E. (James Caan) seine Mannschaft aufs Feld, der mit seinem großspurigen Buddy Moonpie (John Beck) das Rückgrat Houstons bildet.

Das Team von „Energy City“ Houston

Mit Brot und Spielen lässt sich das Volk bisweilen ruhigstellen. Wenn es den Mächtigen – also Spitzenpolitikern und Konzernchefs – gelingt, die Menschen zu ernähren und irgendwie zu unterhalten, können sie die Welt in aller Ruhe nach ihrer Vorstellung gestalten, die da lautet: Die Kohle fließt nach oben. So war es schon bei den alten Römern, so ist es heute noch, und so ist es auch in der Welt von „Rollerball“: Die Nationen früherer Zeiten existieren nicht mehr, auch Kriege gehören der Vergangenheit an. Die Menschheit wird von Konzernen regiert, die ihre Betätigungsfelder aufgeteilt haben und somit keine Konkurrenten mehr sind (es sind derer sechs, wenn ich eine Szene mit einer Videokonferenz nach etwa anderthalb Stunden Laufzeit richtig interpretiert habe).

Houstons Star soll zurücktreten

Rollerball dient dem Zweck, das Volk abzulenken. Die Sportart ist in vollem Bewusstsein als brutal konzipiert worden. Da es den Skatern erlaubt ist, einander anzugreifen, sind Verletzungen an der Tagesordnung, und immer wieder kommt es auch zu Todesfällen. Der Sinn dahinter: Das Individuum ist entbehrlich, es zählt allein die mannschaftliche Geschlossenheit. Da passt Jonathans Karriere einigen Verantwortlichen nicht ins Bild. Zehn Jahre ist er nun schon dabei, viel länger als andere. Er ist ein Idol, das Publikum jubelt ihm zu. Der Houstoner Konzernboss Bartholomew (John Houseman) tritt daher mit einer Bitte an den Superstar heran, die unverhohlen als Aufforderung, wenn nicht sogar Befehl zu verstehen ist: Jonathan möge seinen Rücktritt verkünden. Obwohl der Mannschaftsführer des Energie-Teams eine Ranch besitzt, im Wohlstand lebt und den Ruhestand genießen könnte, ist er von dem Gedanken alles andere als angetan. Er hat zudem nie vergessen können, dass ihm vor einiger Zeit seine Ehefrau Ella (Maud Adams) genommen wurde, weil irgendein Konzernvorstand sie für sich beansprucht hat.

Die Leitwölfe: Jonathan (l.) und Moonpie

Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob Drehbuchautor William Harrison die Rollerball-Regeln schon in seiner als Vorlage dienenden Kurzgeschichte „Roller Ball Murder“ (1973) so ausführlich skizziert hat oder diese erst für die Dreharbeiten detailliert ausgearbeitet worden sind. Das den Auftakt des Films bildende Match von Houston gegen Madrid – ein Viertelfinale um die Weltmeisterschaft – veranschaulicht dem Filmpublikum Ziel des Spiels und gibt uns einen groben Überblick über die Regeln. Jedenfalls treten zwei Teams gegeneinander an, die jeweils aus neun Rollerskatern und drei Motorradfahrern bestehen – mittels an den Motorrädern befestigter Haltebügel gelingt es den Skatern, auf Geschwindigkeit zu kommen. In drei Dritteln à 20 Minuten müssen die Teams versuchen, eine in den Rundkurs geschossene, etwa acht Zentimeter dicke Stahlkugel zu fangen und ins gegnerische Tor zu befördern. Fouls werden mit dreiminütigen Zeitstrafen geahndet. Und wenn es den Entscheidungsträgern gefällt, werden die Regeln auch mal geändert – und das nicht aus Rücksicht auf Leib und Leben der Athleten. Angeblich war das Spiel so realistisch konzipiert, dass Cast und Crew es während der Dreharbeiten in Pausen gern praktizierten. Hoffen wir, dass die Teilnehmer dabei wenigstens von körperlichen Attacken Abstand genommen haben.

Vom Regisseur von „In der Hitze der Nacht“

Regisseur Norman Jewison („In der Hitze der Nacht“, „F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg“, „Mondsüchtig“) verpackte seine Kapitalismuskritik in ein mitreißendes Sport-Actiondrama, das uns Filmpublikum auch entlarvt. In „Rollerball“ geht es keineswegs darum, dass wir mit Houstons Kampf um die Weltmeisterschaft mitfiebern, aber genau das passiert. Was nicht zuletzt an der brillanten Inszenierung der Spielszenen liegt, deren Brutalität uns vollends zu Voyeuren macht. Jonathan ist dabei klar als Held gezeichnet, der sich gegen das System auflehnt, aber wir erfahren und sehen auch, dass er die Gewalt seiner Sportart mitträgt. Diese Gewalt des Spiels wird höchst drastisch gezeigt, was viele Zuschauer in den 1970er-Jahren verstört haben dürfte und auch angetan ist, Menschen zu verschrecken, die lediglich einen Sportfilm mit einer erdachten Sportart erwarten.

Partyspaß der besonderen Art

Die Systemkritik gerät an ihre Grenzen: Zwar bekommen wir anhand der Figur des Konzernchefs Bartholomew hautnah mit, dass die Welt von einer zahlenmäßig äußerst kleinen Elite gelenkt wird; zwar bekommen wir einen Ausschnitt der Dekadenz einer privilegierten Klasse zu sehen, wenn eine Schar Partygäste aus Jux und Dollerei mit einer Schusswaffe eine Reihe prächtiger Bäume in Brand setzt (soll die Szene zeigen, dass der Mensch trotz Abschaffung des Kriegs nicht von Waffen lassen kann?); offen bleibt aber, wie diese „New World Order“, diese Perfektionierung der Herrschaft des Kapitals die große Masse der Menschheit beeinflusst und beeinträchtigt. Indem der Film seinen Fokus ganz auf Jonathan legt, umschifft „Rollerball“ gekonnt ein paar geringfügige Inkonsequenzen und offene Fragen zur Zusammensetzung und Form der Gesellschaft, auch die titelgebende Sportart lenkt davon ab. Das eine oder andere Detail zeigt hingegen sehr schön, auf welche Weise die Menschheit in der Welt von „Rollerball“ manipuliert wird, etwa durch die „Zusammenfassung“ von Buchinhalten und eine Geschichtsschreibung, die lediglich solche Bestandteile der Menschheitsgeschichte an die Öffentlichkeit gelangen lässt, die die Herrschenden für unbedenklich halten.

Was will Jonathan?

James Caan trägt die schauspielerische Last zwar nicht ganz allein auf seinen Schultern, stellt aber die prägendste Figur dar. Jonathans Kumpel Moonpie sowie Konzernboss Bartholomew erhalten – mit jeweils deutlich weniger Szenen – ebenfalls Profil, alle weiteren Figuren bleiben dahinter zurück. Mehr war in der Hinsicht aber auch nicht erforderlich. Ob es Jonathan wirklich darum geht, ein korruptes System zu stürzen, erfahren wir nicht, daran mag sich stören, wer will, mir hat es nicht gefehlt.

Im Match gegen Tokio wird mit harten Bandagen gekämpft

Die Rollerball-Match-Sequenzen entstanden in der Rudi-Sedlmayer-Halle in München, die für die Olympischen Sommerspiele 1972 errichtet worden war und heute den Namen einer Automarke trägt. Die Kulissen in der Halle wurden für die Dreharbeiten wiederholt verändert, da sie im Film als Spielstätte sowohl in Houston als auch in Tokio und New York City fungiert. Bürgerinnen und Bürger der bayerischen Hauptstadt verkörperten in diesen Szenen als Statisten das Publikum. Passend dazu diente auch die in München angesiedelte Konzernzentrale eines anderen Autoherstellers als Hauptquartier des Energiekonzerns in Houston (das Gebäude in Form eines Vierzylinders ist übrigens auch in Dario Argentos „Suspiria“ von 1977 zu sehen).

Vom originalen 35-mm-Negativ restauriert

Die Summe aller Teile fügt sich zu einem herausragenden Gesamtbild zusammen – einer Action-Dystopie, die völlig zu Recht Klassikerstatus genießt. Das Label capelight pictures hat sich für „Rollerball“ nicht lumpen lassen und den Film aufwendig vom originalen 35-mm-Negativ restauriert und auf 4K 16-bit gehoben. Über die Qualität der 4K UHD Blu-ray kann ich keine Auskunft erteilen, aber bereits das Bild der herkömmlichen Blu-ray ist einfach umwerfend, zeigt alle Details und kräftige Farben unter Beibehaltung eines gewissen Filmkorns. Alterserscheinungen des Negativs wurden korrigiert. Auch die Bildschärfe erscheint mir optimal, ohne übertrieben zu sein – so wurden nach meinem optischen Empfinden bewusste Unschärfen beibehalten. Wer sich für die technischen Herausforderungen solcher Restaurierungen interessiert, kann darüber in einem zusätzlichen Booklet nachlesen, das der Ultimate Edition des Films beiliegt. In den Booklets der beiden Mediabooks findet sich eine Kurzfassung davon.

Doch das ist nichts gegen das, was die Athleten …

Bei solch anspruchsvoller Arbeit lassen sich Fehler nie ganz vermeiden. So hat capelight pictures selbst eingeräumt, dass der Ton auf der UHD Blu-ray um vier Frames asynchron zum Bild ist, was etwa einer Sechstelsekunde entspricht. Beim in der Ultimate Edition enthaltenen Remake von 2002 ist offenbar der Originalton teilweise ebenfalls asynchron, und beim deutschen Ton der 5.1-Tonspur auf der Blu-ray wurden der linke und der rechte Kanal vertauscht. Das Label hat kostenlose Austausch-Discs zugesagt, die Abwicklung erfolgt per Kontaktaufnahme per E-Mail an support@capelight.de (Kopie des Kaufbelegs beifügen und Anschrift nennen). Wer direkt im capelight-Online-Shop bestellt hat, muss sogar überhaupt nicht aktiv werden und bekommt automatisch Ersatz.

Kinofassung nicht ganz lippensynchron

Keinen Fehler stellt es hingegen dar, dass die Kino-Synchronisation an einigen Stellen nicht durchgängig lippensynchron ist. Diesen kleinen Makel von damals wollte capelight beibehalten, womöglich aus nostalgischen Motiven. Ich hätte eine Korrektur vorgezogen, sofern sie ohne Qualitätsverlust möglich wäre, kann damit aber leben. Außerdem kann man auch mal die Kirche im Dorf lassen, der für die „Rollerball“-Editionen betriebene Aufwand war enorm. Natürlich blieb es nicht aus, dass sich einige Kapeiken in den Sozialen Medien über die Asynchronität die Mäuler zerrissen haben, aber was kümmert es den Mond, wenn ihn ein Hund anheult? Die Fehler bessert das Label nach, darauf kommt es an.

Ultimate Edition sogar mit dem Remake

In puncto Bonusmaterial hat capelight ein Füllhorn ausgeschüttet. Die spielfilmlange neue Doku „From Rollerball to Rome – Nachhall eines Sci-Fi-Klassikers“ erscheint mir hier als Herzstück, hinzu kommen Interviews, Making-ofs, weitere Featurettes und die Audiokommentare des Regisseurs Norman Jewison und des Autors William Harrison. Die Ultimate Edition hat als Plus gegenüber den beiden Mediabooks unter anderem Artcards, ein Zertifikat, ein Poster sowie auf Blu-ray im Digipack das 2002er Remake „Rollerball“ von „Stirb langsam“-Regisseur John McTiernan zu bieten. Mehr geht nicht (auch wenn das Remake missraten ist). Marco Heiters Booklet-Text hält das gewohnt hohe Niveau der capelight-Autoren, die Lektüre empfiehlt sich aufgrund einiger Spoiler erst nach der Sichtung des Films. Mir gefällt das Konzept ausgesprochen gut, von herkömmlicher Blu-ray oder DVD über Mediabook bis hin zur Luxusausführung Ultimate Edition verschiedene Ausstattungsstufen für verschiedene Sammlerbedürfnisse bereitzustellen. Manchen Filmguckern reicht eben der Film und damit eine reduzierte Veröffentlichung zum vergleichsweise geringen Preis, andere wollen einen Klassiker lieber in üppiger Verpackung und Ausstattung gewürdigt sehen. Verdient hat „Rollerball“ auf die eine oder andere Weise jedenfalls, auch heute noch sein Publikum zu finden.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit James Caan haben wir in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

… im Finale erwartet

Veröffentlichung: 17. April 2020 als 3-Disc Limited Collector’s Edition UHD-Mediabook (4K Ultra HD, Blu-ray & Bonus-Blu-ray), 3-Disc Limited Collector’s Edition Mediabook (Blu-ray, Bonus-Blu-ray & DVD), 5-Disc Limited Ultimate Edition (4K Ultra HD, Blu-ray, 2 Bonus-Blu-rays & Daten-CD, limitiert auf 3.000 Exemplare), Blu-ray und DVD

Länge: 125 Min. (Blu-ray), 120 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Rollerball
GB/USA/KAN 1975
Regie: Norman Jewison
Drehbuch: William Harrison
Besetzung: James Caan, John Houseman, Maud Adams, John Beck, Moses Gunn, Pamela Hensley, Barbara Trentham, John Normington, Shane Rimmer, Burt Kwouk, Nancy Bleier, Richard LeParmentier, Robert Ito, Ralph Richardson
Zusatzmaterial: Audiokommentar von Regisseur Norman Jewison, Audiokommentar von Autor William Harrison, nur Ultimate Edition & Mediabooks: neue Doku „From Rollerball to Rome – Nachhall eines Sci-Fi-Klassikers“, „From Sweden to Stardom“ – Im Gespräch mit Maud Adams, „Blood Sports“ – Im Gespräch mit James Caan, Making-of „Return to the Arena“, Featurette „The Fourth City“ – Eine Reise zurück zu den Münchner Originalschauplätzen des Films, Featurette „The Bike Work“ – Stuntman Craig R. Baxley über die Motorradstunts, Making-of „From Rome to Rollerball“ (1975), 13 Originaltrailer & TV-Spots (teilweise neu restauriert), 2 vintage 8mm-Reels: „Game On“ und „Game Over“, 24-seitiges Booklet, nur Ultimate Edition: Blu-ray im Digipack mit dem Remake „Rollerball“ (2002) von John McTiernan, Daten-CD mit seltenen Pressematerialien aus aller Welt, doppelseitiges Poster, Artcards, nummeriertes Zertifikat
Label: capelight pictures
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2020 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Packshot mit Inhalt: © 2020 capelight pictures

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Gewinnspiel: 1 x McLintock als Limited Collector’s Edition Mediabook

Verlosung

John Wayne ist „McLintock“! Im gleichnamigen Western von Andrew V. McLaglen („Die Wildgänse kommen“) gibt er einen Viehbaron, der nicht davor zurückschreckt, seine von Maureen O’Hara verkörperte Angetraute übers Knie zu legen. capelight pictures hat den Western von 1963 kürzlich als Mediabook mit Blu-ray und DVD veröffentlicht und uns ein Exemplar zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerin oder des kommenden Gewinners!

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 2,70 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel sind bis Sonntag, 9. Februar 2020, 22 Uhr, folgende Fragen zu beantworten, was euch nach Lektüre von Lars Johansens Rezension des Films keine Probleme bereiten sollte:

1. Womit hatte John Wayne 1960 Pech gehabt?

2. Welches Gerät verwenden zwei Protagonisten des Films, um Frauen zu züchtigen?

3. Wer hat den schwer verletzten McLintock im letzten Krieg nach Hause transportiert?

4. John Wayne war auch in anderen Bereichen tätig, was sich durchaus auf den Film auswirkte. Welche Professionen übte er aus?

5. Wer ersetzte bei den Dreharbeiten kurzzeitig den erkrankten Regisseur Andrew McLaglen?

Einen Fehlschuss gebe ich euch – jeder hat ja mal einen Blackout, daran soll die Teilnahme nicht scheitern, also landet Ihr mit vier korrekten Antworten im Lostopf. Minimal fehlerhafte Schreibweisen und Tippfehler toleriere ich, wenn klar ist, wer oder was gemeint ist. Alle Kommentare werden erst nach Ende der Abgabefrist veröffentlicht. Während der Laufzeit des Gewinnspiels werde ich nach und nach die Namen aller bislang eingegangenen Kommentatorinnen und Kommentatoren hier unten auflisten.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Hat sich die Gewinnerin oder der Gewinner drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verliert er oder sie den Anspruch auf das Mediabook. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinnerin oder den Gewinner werde ich im Lauf von zwei Wochen nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und ihn oder sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Bislang teilgenommen haben (mit fünf korrekten Antworten, sofern nicht anders vermerkt):

01. Jens
02. Andreas H.
03. Michael Behr
04. Dirk Busch
05. Markus Tump
06. Thomas Oeller
07. pygospa

Gewonnen hat Markus Tump. Herzlichen Glückwunsch! Du wirst benachrichtigt.

Die Rezension von „McLintock“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2020 by Volker Schönenberger

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Horror nach Halloween 2019 – Das fette Gewinnspiel

Verlosung

Die großen Gewinnspiele haben euch in den vergangenen Jahren viel Spaß gemacht, also setze ich das 2019 fort. Für die geringfügige Verzögerung bitte ich um Nachsicht.

Teilnahmebedingung: Porto

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Aufgrund des hohen Versandaufkommens nach Beendigung dieses Gewinnspiels erklären sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gewinnfalle bereit, das Porto in Höhe von 2,70 oder 1,55 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand.

Hier alle zur Verlosung kommenden Filme. Fassungen mit Zensurschnitten braucht Ihr nicht zu befürchten. Alle Filme kommen mit deutscher Synchronisation und Originaltonspur daher. Der Zustand bei nicht mehr verschweißten Filmen schwankt zwischen sehr gut und nahezu neuwertig. Rot hinterlegte Titel verlinken zur Rezension bei „Die Nacht der lebenden Texte“. Los geht’s mit vier Mediabooks aus dem Hause Koch Films, die das Label auch gestiftet hat – dafür herzlichen Dank:

01. Dämonisch (2001) – Mediabook, neu und verschweißt

02. Elmer – Brain Damage (1988) – Mediabook, neu und verschweißt

03. Das Haus der Vergessenen (1991) – Mediabook, neu und verschweißt

04. Das Grab der Lygeia (1964) – Mediabook, neu und verschweißt

Die folgenden vier Preise habe ich selbst beigesteuert:

05. Preservation (2014) – Mediabook, neu und verschweißt, #6 der Uncut-Reihe von Pierrot Le Fou

06. Stigmata (1999) – Mediabook von capelight pictures, neu und verschweißt

07. True Love Ways (2014) – Mediabook von donau film, neu und verschweißt

08. Frankenstein’s Army (2013) – Blu-ray im Vertikalschuber

Die kommenden vier Blu-rays hat „Die Nacht der lebenden Texte“-Stammautor Andreas Eckenfels gestiftet. Dafür auch an ihn ein herzlicher Dank:

09. Antisocial (2013)

10. John Dies at the End (2012) – neu und verschweißt

11. Katakomben (2014) – neu und verschweißt

12. V/H/S – Viral (2014) – Blu-ray im Vertikalschuber

Ab hier haben wir es „nur“ noch mit DVDs zu tun, was hoffentlich niemanden von der Teilnahme abschreckt. Etwa drei Viertel der Filme hat ebenfalls Andreas gespendet (einmal mehr vielen Dank), der Rest stammt aus meinem Bestand:

13. Ein Jason-Voorhees-Triple, bestehend aus

– Freitag, der 13. (1980)
– Freitag, der 13. Teil 4 – Das letzte Kapitel (1984)
– Freitag, der 13. Teil 8 – Todesfalle Manhattan (1989)

14. Die Blade-Trilogie, bestehend aus

– Blade (1998) – Super Jewel Case
– Blade II (2002)
– Blade – Trinity – 2-Disc Extended Version im Steelbook

15. Das Schweigen der Lämmer (1991) – 2-Disc Special Edition Digipack im Vertikalschuber mit Booklet

16. Die Folterkammer des Hexenjägers (1963)

17. Dawn of the Dead (2004)

18. Hitcher – Der Highway Killer (1986) – 2-Disc Special Edition

19. Das Phantom der Oper (1998)

20. Der weiße Hai (1975) – 2-Disc 30th Anniversary Edition

21. Audition (1999)

22. Draculas Bluthochzeit mit Frankenstein (1971)

23. Ghosts of Mars (2001)

24. Halloween IV – The Return of Michael Myers (1988)

25. Halloween VI – Der Fluch des Michael Myers (1995) – nur deutsche Synchro, kein englischer Originalton

26. Meet the Feebles (1989) – Red Edition

27. Romasanta – Im Schatten des Werwolfs (2004)

28. Die Totengruft des Dr. Jekyll (1957) – neu und verschweißt

29. Wishmaster (1997) – Steelbook

Teilnahmebedingung: Fragen über Fragen

Zwecks Teilnahme sind bis Sonntag, 1. Dezember 2019, 22 Uhr, per Kommentar genau hier unter dem Gewinnspiel einige Fragen zu beantworten. Dazu eine wichtige Information: Ausnahmslos alle Fragen lassen sich beantworten, indem Ihr die in diesem Gewinnspiel verlinkten Rezensionen durchforstet. Mit nur etwas Kombinationsgabe lässt sich die für die jeweilige Frage relevante Rezension auch leicht erschließen.

Los geht’s:

01. Welcher Regisseur sagte über eines der großen Meisterwerke des Tierhorrors, der Film sei „wie die DNA des Filmemachens“?

02. Wie heißt der Drehbuchautor, der einen Roman von Thomas Harris adaptierte und dafür den Oscar gewann? Die Verfilmung räumte 1992 die „Big Five“ ab. Was bedeutet das?

03. Wann und wo träumte der Regisseur solch wunderbarer Werke wie „The Last House on the Left“ und „Die Schlange im Regenbogen“ die Story, die zu einem Film um ein durchgeknalltes Ehepaar führte, welches im Keller seines Hauses einige bedauernswerte Gestalten dahinvegetieren lässt?

04. Für Vincent Price war ein hier zur Verlosung kommender Film sein persönlicher Favorit aus Roger Cormans Edgar-Allan-Poe-Zyklus. Welcher ist mir der liebste?

05. Ein von vielen Horrorfans aufgrund diverser Großtaten sehr geschätzter Regisseur hat sein Niveau im späteren Karriereverlauf nicht mehr ganz gehalten, etwa mit einem auf einem anderen Planeten angesiedelten SF-Horror-Actioner. Welche Blaxploitation-Ikone spielte darin mit?

06. In Robert Kurtzmans 1997er-Regiearbeit um einen hinterlistigen Dschinn tummeln sich unter den Opfern drei im Horrorsegment einigermaßen namhafte Darsteller. Wie heißen sie?

07. Wie heißt die junge Friseurin aus Pittsburgh, bei der sich im Film die Wundmale Christi zeigen? Bei welchem späteren Heiligen trat das Phänomen angeblich im 13. Jahrhundert zum ersten Mal auf?

08. Wer löste in meinen Augen – also streng subjektiv – Thomas Kretschmann als Kandidat für die mieseste Verkörperung einer der großen Gruselgestalten der Filmgeschichte ab? Zu nennen sind sowohl der Realname des an sich als Börsenmakler tätigen „Schauspielers“ als auch sein Pseudonym für den Film. Tipp: Der deutsche Titel des Films deutet eine Eheschließung besagter Gruselgestalt mit einer anderen Horror-Ikone an.

09. Welcher Johnny-Cash-Song erklingt im Vorspann des Remakes eines der großen Klassiker des Zombiegenres? Achtung! Bei allen Schlaubergern, die meinen, ihre Antwort mit „Das ist aber kein Remake!“ oder ähnlich ergänzen zu müssen, werte ich die Frage als falsch beantwortet, selbst wenn das Lied korrekt genannt ist. Das habt Ihr dann davon!

10. Wer gilt als erster Serienmörder Spaniens? Zu nennen sind beide Vornamen und der Nachname. Tipp: Angeblich litt er an Lykanthropie.

11. Seine Mutter hatte ihn immer davor gewarnt, das zu tun, und das hat Jim Halsey nun davon: „Ich möchte tot sein.“ Wer spricht diesen ominösen Satz im Auto als Erster aus, wenn auch verbunden mit der Aufforderung, Jim Halsey möge ihn nachsprechen? Gesucht werden sowohl der Name der Figur als auch der des Darstellers.

12. Im Kino-Regiedebüt eines leider schon verstorbenen Schauspielers, der beispielsweise in „Terminator“ einen Kurzauftritt als Punk hatte, schlägt die „Hand Gottes“ zu. Mit welchem Handwerkszeug?

13. Wo Edgar Allan Poe draufsteht, steckte einmal tatsächlich H. P. Lovecraft drin. Auf welcher Lovecraft-Erzählung beruhte Roger Cormans Film? Mit welcher Zeile aus einem Gedicht von – immerhin – Edgar Allan Poe endet er?

Das war es auch schon. Ein Klacks, nicht wahr? Wichtig: Ihr dürft eure Antworten bis zum Ende der Abgabefrist korrigieren, und ich weise mit der Auflistung eurer Namen auch auf Fehler hin. Zwei Fehlschüsse gebe ich euch – jeder hat ja mal einen Blackout, daran soll die Teilnahme nicht scheitern, also landet Ihr mit 11 korrekten Antworten im Lostopf. Fragen auszulassen, dulde ich allerdings nicht. Minimal fehlerhafte Schreibweisen und Tippfehler toleriere ich, wenn klar ist, wer oder was gemeint ist.

Damit keiner abschreibt, werde ich alle Antworten erst nach Ende der Abgabefrist veröffentlichen. Bitte unterlasst es, die Antworten bei Facebook oder sonstwo zu veröffentlichen, das nimmt allen den Spaß, die daran Spaß haben wollen. Während der Laufzeit des Gewinnspiels werde ich nach und nach die Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier unten auflisten.

Die Auslosung der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt voraussichtlich noch vor Weihnachten. Ich werde das wie im vergangenen Jahr in Etappen erledigen. Wer als erste/r Gewinner/in gezogen wird, hat die freie Auswahl unter allen Preisen, und so wird es auch weitergehen. Ihr dürft euch im Gewinnfall je einen Film der ersten 15 oder zwei Filme ab Nr. 16 aussuchen.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Ich benötige obendrein die Zusage, dass die Sendung nicht von Minderjährigen entgegengenommen werden kann. Die Gewinnerinen und Gewinner werde ich im Lauf von etwa zwei Wochen nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Wer sich spätestens drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht zurückmeldet, verliert den Anspruch auf einen Preis. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Achtung, Sonderregel: Wer eines der fünf Mediabooks aus den Einzel-Gewinnspielen der diesjährigen „Horror für Halloween“-Strecke gewonnen hat, darf sich bei diesem Gewinnspiel frühestens als neunte/r Teilnehmer/in einen Preis aussuchen. Ziehe ich eine/n von euch als eine/n der ersten acht, wandert Ihr zurück in den Lostopf.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß und Erfolg. Denkt bitte dran, dass es nur ein Spiel ist und ich damit keine kommerzielle Absichten verfolge. Fällt euch ein Kinken auf, den ich irgendwo eingebaut habe, so lasst es mich gern wissen!

Bislang teilgenommen haben (mit 13 korrekten Antworten, sofern nicht anders vermerkt):

01. michael (Frage 7 zwar unvollständig, dennoch im Lostopf)
02. Adrian Lübke
03. Jens Albers hat viel Schweiß vergossen und nun alles korrekt.
04. Andreas H.
05. Marco Koch hat Frage 4 nicht genau genug gelesen und Frage 13 unvollständig beantwortet, landet aber dennoch im Lostopf.
06. Filmschrott hat bei Frage 2 einen Fehler, für den Lostopf reicht das aber selbstverständlich.
07. Anke
08. Klaus
09. Thomas Oeller landet trotz einer falschen Antwort auf Frage 5 im Lostopf.
10. Melanie Wehrmann landet trotz falschen Antworten auf die Fragen 5 und 13 im Lostopf.
11. Stefan Tieste hat Frage 13 unvollständig beantwortet (die Ergänzung ist nicht korrekt), wandert aber dennoch in den Lostopf.
12. transfairleistung
13. Dirk B.
14. Jens
15. Björn Kramer
16. otto
17. Birgit landet trotz falscher Antwort auf Frage 1 im Lostopf.
18. Thomas
19. Allround Zocker wandert trotz falscher Antwort auf Frage 5 in den Lostopf.
20. Michael Behr landet trotz fehlender Gedichtzeile bei Frage 13 in den Lostopf.
21. Thomas Hortian

Es geht los! Hier die ersten Gewinner/innen:

01. otto hat sich für die Blade-Trilogie entschieden.
02. Michael Behr freut sich über Das Haus der Vergessenen.
03. Dirk B. erhält Stigmata.
04. Thomas Oeller freut sich über Das Grab der Lygeia.
05. Thomas Hortian erhält Dämonisch.
06. transfairleistung hat sich für Die Folterkammer des Hexenjägers & Wishmaster entschieden.

Und die nächste Fuhre:

07. Marco Koch erhält Preservation.
08. Jens Albers bekommt Hitcher – Der Highway Killer & Die Totengruft des Dr. Jekyll.
09. Birgit hat Das Schweigen der Lämmer ausgewählt.
10. Anke freut sich, dass so spät noch Elmer verfügbar war.
11. Adrian Lübke erhält Das Phantom der Oper und Meet the Feebles.
12. Andreas H. hat sich Dawn of the Dead und Ghosts of Mars ausgesucht.

Last not least:

13. Jens freut sich über Romasanta – Im Schatten des Werwolfs und Draculas Bluthochzeit mit Frankenstein.
14. michael erhält John Dies at the End.
15. Melanie Wehrmann bekommt das Jason Voorhees Triple.
16. Allround Zocker hat sich für True Love Ways entschieden.
17. Filmschrott erhält Audition und Halloween IV.
18. Björn Kramer freut sich über Halloween VI und Der weiße Hai.
19. Thomas bekommt Frankenstein’s Army zugeschickt.
20. Stefan Tieste erhält V/H/S – Viral.
21. Klaus hat leider nichts mehr entdeckt, was ihn reizt.

Herzlichen Glückwunsch! Alle Preise sind verschickt.

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: