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Gewinnspiel: 3 x Human Meat – Mörder. Kannibale. Zombie. auf Blu-ray

Verlosung

„Human Meat – Mörder. Kannibale. Zombie.“ zeigt in Found-Footage-Bildern das Schicksal einer jungen Frau, die nach einer durchzechten Nacht plötzlich von der Gier auf Menschenfleisch angetrieben wird. Tiberius Film hat uns von dem Low-Budget-Horrorfilm drei Blu-rays zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 25. Februar 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Fallen euch keine Filme ein, die Ihr nennen könnt, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich fünf Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– A key to my World,
– Oliver Maey,
– Christian Oppat.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Human Meat – Mörder. Kannibale. Zombie.“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

 

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Human Meat – Mörder. Kannibale. Zombie. Wenn der Appetit in die falsche Richtung geht

Pretty Dead

Von Volker Schönenberger

Horror // Ich will kein Monster mehr sein. Und ich will nicht zur Laborratte werden. So spricht’s Regina (Carly Oates) und steckt sich den Lauf einer Pistole in den Mund. Seit einiger Zeit hatte sie einen Heißhunger auf Menschenfleisch entwickelt.

Die entstellte Regina berichtet …

Im Anschluss an diesen Prolog entfaltet sich in Rückblenden das Schicksal der jungen Frau vollständig in Found-Footage-Bildern. Das Elend begann nach einer exzessiven Partynacht – Regina feierte den Abschluss ihres Medizinstudiums und die Verlobung mit Ryan (Ryan Shogren) bis zur Bewusstlosigkeit inklusive Filmriss. Danach wuchs ihr kannibalistischer Appetit, einhergehend mit außergewöhnlich gutem Heilfleisch bei ihr selbst – Verletzungen verschwinden im Handumdrehen. Das könnte man positiv bewerten, der verschwundene Puls macht Regina aber Sorgen. Ryan steht seiner Verlobten zur Seite, kann aber nicht verhindern, dass Regina ihr Verlangen nach Menschenfleisch in die Tat umsetzt.

Die Kannibalin in der Daily Soap

Ich muss doch aufnehmen. Du hast jemanden umgebracht. So kann man Found Footage natürlich auch begründen. Von der seit „The Blair Witch Project“ (1999) im Horrorgenre unaufhörlich eingesetzten Technik haben sich mittlerweile viele Filmgucker abgewandt. Sie werden durch „Human Meat – Mörder. Kannibale. Zombie.“ nicht zurückgewonnen werden. Beim deutschen Titel hätte sich Tiberius Film aber besser für „Mörderin“ und „Kannibalin“ entschieden – Regina bleibt die einzige Person mit derartigen Gelüsten. Zwar verzichtet der im Original „Pretty Dead“ betitelte Film auf verwackelte Aufnahmen, das Bild erinnert aber arg an Daily Soaps im deutschen Vorabend-Fernsehen.

… den Ärzten von ihrem Schicksal

Wer darüber hinwegsehen kann, wird mit dem interessanten Psychogramm einer jungen Frau belohnt, die ihren eigenen körperlichen und geistig-moralischen Verfall zu überwinden versucht. Hauptdarstellerin Carly Oates spielt das überzeugend, trotz ihrer „Bissigkeit“ löst sie Mitgefühl aus. Nach dem Prolog spielt sich die Handlung im Übrigen auf zwei Zeitebenen ab: In der einen sitzt Regina bereits in der Psychiatrie ein und berichtet den Ärzten von ihren Erlebnissen. Diese bekommen wir in der zweiten Zeitebene zu sehen. Am Ende folgt ein Epilog, der sich überraschend lang hinzieht. An sich ist der Film längst vorbei, aber es geht weiter und weiter. Da wollte Regisseur Benjamin Wilkins offenbar nicht auf einige Szenen verzichten, an denen er hängt. Es sei ihm verziehen, sie sind ja nicht langweilig geraten. Etwas Humor hätte der Film gut vertragen.

Aus dem Schneideraum auf den Regiestuhl

Sein geringes Budget atmet der Film aus jeder Pore. Der FSK-18-Freigabe für die ungeschnittene Fassung zum Trotz sollte niemand ein Splatterfestival erwarten. Bei Kamera und Bildgestaltung wurde zwangsläufig gespart, Found Footage darf ja nicht nach Profi-Equipment aussehen. Vielleicht war es auch genau andersherum: Weil das Budget keine Spitzenkameras hergab, entschied sich Drehbuchautor und Regisseur Benjamin Wilkins bei seinem bislang einzigen Film für Found Footage. Er ist nicht der erste Independent-Regisseur, der sich auf diese Weise sein Debüt ermöglicht. Hauptsächlich arbeitet er ansonsten im Schneideraum fürs US-Fernsehen, seine Filmografie weist zudem diverse Regie-Assistenz-Jobs auf – ebenfalls kleine Produktionen. „Human Meat – Mörder. Kannibale. Zombie.“ ist sicher kein neuer Stern am Found-Footage-Firmament, aber wer dieser Technik des Filmens etwas abgewinnen kann, macht nicht viel falsch. Welche Horrorfilme sind eure absoluten Found-Footage-Favoriten, und welche könnt Ihr überhaupt nicht ausstehen?

So kommt sie jedenfalls nicht an Menschenfleisch

Veröffentlichung: 2. Januar 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 78 Min. (Blu-ray), 74 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Pretty Dead
USA 2013
Regie: Benjamin Wilkins
Drehbuch: Benjamin Wilkins
Besetzung: Carly Oates, Ryan Shogren, Quantae Love, Heather Anne Wood, Emily Button, Dave Matos, Joshua Grote, Daesha Lynn, Robert Keniston
Zusatzmaterial: Trailer, Trailershow, Wendecover
Label/Vertrieb: Tiberius Film

Copyright 2018 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2018 Tiberius Film

 
 

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