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James Cameron (IV): Alita – Battle Angel: Mehr Schein als Sein?

Alita – Battle Angel

Kinostart: 14. Februar 2019

Von Philipp Ludwig

SF-Action // Ich gebe zu: Als ich die Einladung zur Pressevorführung von „Alita – Battle Angel“ in den virtuellen Händen meines E-Mail-Accounts hielt, war ich zunächst äußerst skeptisch. Braucht es wirklich den Auftakt zu einem weiteren pompösen Kino-Franchise? Ein weiterer Film, bei dem die spektakuläre visuelle Schöpfungskraft der Macherinnen und Macher im Vordergrund steht, während Story und Figuren meist nur lästiges Beiwerk darstellen? 3D-Wahn und IMAX-Fetischismus in Reinkultur? Ein neues Mammutprojekt unter Mitwirkung des Bombast-Filmemachers James Cameron? Den ich zwar für eine ganze Reihe von Filmen zutiefst schätze (ja, auch für „Titanic“), wohingegen mich „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ als ein meiner Meinung nach visuelles Blendwerk vollkommen kalt gelassen hat. Meine persönlichen Vorzeichen hätten also durchaus positiver sein können. Aber vielleicht ist es gerade dieser skeptischen Erwartungshaltung zu verdanken, dass ich mich von dem beeindruckenden Popcorn-Kino in Reinkultur durchaus mitreißen ließ, das uns „Alita – Battle Angel“ bietet. Oder habe ich mich schlussendlich eventuell doch bloß, entgegen meiner Grundsätze, von der visuellen Wucht der 200 Millionen Dollar schweren Manga-Verfilmung blenden lassen?

Cyber-Mediziner Dr. Ido macht auf dem Schrottplatz der „Iron City“ einen bemerkenswerten Fund

Das dem Film zugrundeliegende Setting ist wie aus einem dystopischen SF-Baukasten entnommen und bietet daher beste Voraussetzungen für ein interessantes Zukunftsszenario: Im 23. Jahrhundert hat ein massiver weltweiter Krieg stattgefunden, in welchem sich die Menschen der Erde und die menschlichen Kolonialisten vom Mars als Feinde gegenüberstanden. Nach einem Ereignis, dass von allen nur „The Fall“ genannt wird, erfolgte ein technologischer Absturz. In dessen Folge fielen sämtliche der mächtigen Himmelsstädte vom Himmel, die bis dahin über den Landschaften der Erde thronten.

A Tale of Two Cities

Nur eine dieser beeindruckenden Himmelsstädte blieb bestehen: Zalem. Unter der sich die gigantische Iron City in den Ruinen einer alten Metropole aus längst vergessenen Zeiten ausgebreitet hat. Während das abgeschottete Zalem zu einem Wohnort der Oberklasse wurde und für Außenstehende nahezu unerreichbar ist, wurde Iron City zum Sammelbecken sämtlicher Überlebender der Erde. Die fristen dort nun ein eher trauriges Dasein, besteht ihre Hauptaufgabe doch vor allem darin, Zalem mit den nötigen Rohstoffen zu versorgen. Selbst das Gesetz müssen sie in die eigenen Hände nehmen – in Form von freiberuflichen, rauen Jäger-Kriegern, die im Auftrag der „Firma“ aus Zalem Kopfgeldjägertätigkeiten übernehmen. Die bekannte Fabel von den gegensätzlichen Städten also, von arm und reich, von sprichwörtlich oben und unten.

„Alita – Battle Angel“ setzt im Jahr 2563 an, etwa 300 Jahre nach „The Fall“. Die Menschen in Iron City versuchen mit einer Vielzahl an Cyber-Erweiterungen, ihre körperlichen Fertigkeiten zu verstärken oder etwa Behinderungen und Missbildungen zu beseitigen. Dies hat nicht nur zur Folge, dass teils die aberwitzigsten, mitunter gemeingefährlichen Cyborg-Kreationen entstanden sind – die wertvollen technischen Erweiterungen rufen auch zahlreiche kriminelle Banden auf den Plan. So sind die technischen Erweiterungen für einen persönlich zwar empfehlenswert, um im harten Alltag von Iron City zu bestehen. Es empfiehlt sich jedoch auch dringend, stetig ein Auge nach denjenigen offenzuhalten, die einem die kostbaren Gadgets abluchsen wollen: den sogenannten Cyber-Jackern. Die gehen dabei gewiss nicht zimperlich vor. Einen weiteren Grund für die technischen Optimierungen stellt der populäre Sport Motorball dar – eine irre Kreuzung aus Gladiatorenwettkämpfen, American Football und Rollerderby, ohne Rücksicht auf Verluste. Mit freundlicher Reminiszenz an den dystopischen SF-Action-Klassiker „Rollerball“ (1975). Der Sport dient nicht nur der Unterhaltung der breiten Masse: Dem jährlichen Champion winkt zudem ein begehrtes Ticket nach Zalem.

Die unerreichbare Himmelsstadt Zalem – darunter: Iron City

Doch nicht alle nutzen die fortgeschrittene Cybertechnologie zur mitunter abstrusen Selbstoptimierung, bei der der reale Mensch im Cyborg häufig kaum noch zu erkennen ist. Der Cyber-Mediziner Dr. Dyson Ido (Christoph Waltz) etwa hilft mit Implantaten und Cyber-Prothesen, seinen Patienten verlorene Körperteile zu ersetzen oder andere Handicaps zu überwinden. Auf der Suche nach neuen Bauteilen macht er auf dem gigantischen Schrottplatz im Herzen von Iron City eines Tages einen folgenreichen Fund: Den Kern eines jugendlich anmutenden weiblichen Cyborgs, sprich, dessen Kopf.

Pinocchio im Science-Fiction-Gewand

In seinem privaten Labor stellt er zu seinem eigenen Erstaunen fest, dass dieser Kopf ein voll funktionsfähiges menschliches Gehirn enthält, und implantiert ihn auf den künstlichen Cyber-Körper, den er einst für seine gehbehinderte Tochter angefertigt hatte – diese hat tragischerweise keinen Bedarf mehr für ihren Ersatzkörper. Schnell baut Ido eine innige Beziehung zu dem von ihm gefundenen, sympathischen Cyborg-Mädchen (Rosa Salazar) auf, dass keinerlei Erinnerungen an ein früheres Leben zu haben scheint. Er tauft seine neueste Entdeckung daher passenderweise nach seiner verstorbenen Tochter: Alita.

Die Titelfigur Alita ist fortan auch unser Zugang zu der faszinierenden Welt dieses filmischen Spektakels. Ohne jede Erinnerung an ihre Herkunft oder ihr früheres Leben erkunden wir mit ihr gemeinsam die gefährliche und aufregende Welt von Iron City. Schon bald wird sich herausstellen, dass Alita nicht nur deutlich älter ist, als man annehmen könnte, sondern unter dem jugendlich-naiven, fast schon niedlichen Wesen mit dem warmen Herzen ganz andere Qualitäten stecken. Und die wecken Begehrlichkeiten einer ganzen Reihe übler Gestalten, sowohl in Iron City als auch aus Zalem. Der Titel „Alita – Battle Angel“ kommt in Bezug auf die Heldin gewiss nicht von ungefähr.

Populäre Manga-Reihe als Vorlage

Als Vorlage dient die populäre japanische Cyber-Punk Manga-Reihe „Battle Angel Alita“ (im Original „Gunnm“) von Yukito Kishiro. Seit 1990 erzählt dieser in mittlerweile knapp 30 Ausgaben die zahlreichen und umfangreichen Abenteuer seiner Titelheldin Alita in Iron City, Zalem und dem Weltall. Ende der Neunziger wurde auch der Erfolgsregisseur James Cameron auf die Reihe aufmerksam und sofort zu einem großen Fan. Ebenso entstand bei dem so leidenschaftlichen wie visionären Filmemacher natürlich direkt der Wunsch, diese Story auf die große Leinwand zu bringen. Schaut man sich darüber hinaus etwa Neill Blomkamps „Elysium“ (2013) an, so war Cameron offenbar nicht der einzige Filmemacher, der sich durch die Manga-Vorlage hat inspirieren lassen. Nur ist Alita dort kein jugendlich anmutender, weiblicher Cyborg, sondern Matt Damon.

Wie Vater und Tochter: Dr. Ido und seine Entdeckung Alita

Cameron, bekannt als detailversessener und penibler Arbeiter, stürzte sich direkt in die Arbeit. Er beauftragte Künstler, ihm Zeichnungen einer filmischen Version von Iron City anzufertigen. Ebenso verfasste er ein mehr als 600 Seiten umfassendes Manuskript, in dem er bis ins kleinste Detail das Leben in Iron City beschrieb. Alles sollte Sinn ergeben, die Technik, die gesellschaftlichen Strukturen. Auch zu den einzelnen Figuren fertigte er umfangreiche Dossiers an, damit diese zusätzlich an Leben gewinnen. In Zusammenarbeit mit Laeta Kalogridis („Shutter Island“), mit der er auch bei „Avatar“ zusammenarbeite, schrieb er ein Drehbuch. Doch trotz all der jahrelangen Arbeit – seine Vision umzusetzen, dazu fehlte Cameron offenbar stets die Zeit. Dies lag vor allem an seinem weiteren Herzensprojekt „Avatar“, dessen Fortsetzungen für ihn weiterhin höchste Priorität haben. Das Projekt „Alita – Battle Angel“ schien am Ende zu sein.

Kreative Freundschaft

Wäre da nicht Kult-Regisseur Robert Rodriguez („From Dusk Til Dawn“, „Sin City“) gewesen. Der pflegt seit Jahren eine enge Freundschaft mit Cameron, wie er jüngst im Interview in „Deadline – Das Filmmagazin“ bekräftigt (das Gespräch führte übrigens unser geschätzter „Die Nacht der lebenden Texte“-Kollege Leonhard Elias Lemke): „Wir kennen uns seit über 25 Jahren, sind schon lange Freunde, da wir aus der gleichen Ecke im Filmgeschäft kommen. (…) Eines Tages, als ich gerade am Schnitt von „Desperados“ saß, klopfte er an meine Haustür. Er hatte gehört, dass ich ein Avid zum Filmeschneiden in meinem Wohnzimmer hatte. Es war damals fast schon unerhört, dass ein Regisseur seinen Film selbst schnitt – noch dazu zu Hause. Ich bat ihn herein, er war total interessiert.“ In einem der zahlreichen Treffen und Gespräche mit Cameron kam auch das Thema „Alita“ zur Sprache, wollte Rodriguez, selbst Fan der Manga-Reihe, doch wissen, wann mit einem Film denn nun endlich mal zu rechnen sei. Da Cameron der Meinung war, es selbst wohl nicht mehr zu schaffen, bot er Rodriguez an, die Regie zu übernehmen. Dieser nahm dankend an und erweiterte die umfangreiche Vorarbeit seines Kumpels mit eigenen Ideen. Auch Cameron blieb als Produzent und kreativer Ideengeber weiter eng mit dem Projekt verbunden. In dem „Deadline“-Interview merkt Rodriguez zu dieser besonderen Zusammenarbeit seines bisher teuersten als Regisseur zu verantwortenden Films an: „Jim hat normalerweise die Einstellung, dass er lieber sein Drehbuch in der Schublade lässt, als es jemand anderem zu geben. Ich wusste also, dass ich mich unbedingt an seiner Vision, an seinen Ideen orientieren musste, sonst würde der Film nicht funktionieren. Er hat so klar geschrieben, dass es mir leichtfiel, mich ganz auf meinen Job als Regisseur zu konzentrieren und sein Drehbuch zu filmischem Leben zu erwecken. Natürlich würde der Film mit Jim als Regisseur noch mehr nach einem seiner Filme aussehen, aber er ist sehr überrascht, wie nah ich seiner persönlichen Vorstellung mit dem Film gekommen bin.“

Idos Ex-Frau Chiren hat ebenfalls ein Auge auf die mysteriöse Alita geworfen

So lassen sich in „Alita – Battle Angel“ die kreativen Einflüsse gleich zweier großer Könner erkennen, was dem Film definitiv zugutekommt – eine für Rodriguez typische, zünftige Bar-Keilerei inklusive. Überhaupt profitiert der Film insbesondere von der kohärenten Welt seiner umfangreichen Manga-Vorlage, die durch die Detailversessenheit der Vorarbeit James Camerons nochmals an Qualität gewinnt. Denn die Welt von Iron City weiß mit ihrer Liebe zum Detail absolut zu überzeugen. Lobenswert ist hierbei auch, dass für die Kulissen dieses Schmelztiegels auf Wunsch von Rodriguez eine größtenteils reale Requisitenstadt erbaut und nicht etwa ausschließlich auf die pure Macht des CGI vertraut wurde. Bei einem unter anderem so auf eine starke Visualität setzenden Film wie „Alita – Battle Angel“ wirkt dies zunächst etwas überraschend. Dem Film wird hierdurch aber erfolgreich zusätzliche Authentizität und Tiefe verliehen.

Manchmal ist weniger vielleicht mehr

Doch sind die umfangreiche Vorlage und die damit verbundene, mehr als solide kreative Basis interessanterweise auch eine der Ursachen für die unübersehbaren Schwächen des ansonsten beeindruckenden Films. Denn Cameron nahm sich bei seinem Projekt zum Ziel, für den Auftaktfilm einer auf mehrere Teile angelegten Filmreihe direkt die ersten vier Bände der Manga-Reihe in die Handlung zu integrieren. Bei einer Laufzeit von gerade einmal 122 Minuten ein ambitioniertes Vorhaben. Muss das breite Publikum ja nicht nur in eine umfangreiche, unbekannte Welt mit einer Vielzahl an Figuren eingeführt werden, sondern darüber hinaus auch eine hohe Zahl schicksalhafter Wendepunkte der Hauptfigur unterbringen. So entsteht aufgrund des vollgepackten Drehbuchs oft der Eindruck, der Film hetze von Ereignis zu Ereignis, von Szene zu Szene. Zeit zum Durchatmen bleibt so kaum. Zum Aufkommen von Langeweile aber natürlich auch nicht. Das ist jedoch insofern bedauerlich, denn wann immer „Alita – Battle Angel“ kurz davor ist, szenisch auch mal tiefer unter die Oberfläche zu gehen, nimmt er doch lieber eine dramaturgische Abkürzung in Form von knappen Dialog-Einzeilern oder schnell eingeschobenen Ereignissen, die fix zum nächsten Punkt der Handlung führen müssen.

So viel darf bereits verraten sein: Der Film endet mit einem deutlichen Schielen auf eine mehrteilige Reihe natürlich offen. Genau hier liegt der nächste Kritikpunkt: Die Offensichtlichkeit, mit der man die Botschaft „Fortsetzung folgt“ aufs Auge gedrückt bekommt, stört mitunter etwas. Hat die Tendenz zur lang angelegten Filmreihe in den vergangenen Jahren doch ein wenig überhandgenommen. Die Konkurrenz der populären TV-Serien scheint immer mehr Eindruck in der Filmwelt zu hinterlassen. Natürlich muss das kein Nachteil sein, denn es gibt ja eine Reihe ausgesprochen guter Mehrteiler. Doch liegen die meisten davon meiner Meinung nach einige Zeit zurück. Aber diese Selbstverständlichkeit, davon auszugehen, wir würden schon irgendwann die Fortsetzung schauen, weil wir wissen wollen, wie es weitergeht, finde ich schon etwas nervig. Gerade wenn man nicht weiß, wann dies denn sein wird und ob „Alita – Battle Angel“ überhaupt genügend Resonanz an den Kinokassen erfahren wird, um eine Fortsetzung zu ermöglichen. Dagegen wird man zum Abschluss mit dem Anblick eines längst verschollen geglaubten Hollywoodstars in der Rolle des großen, in Zalem lebenden Antagonisten Nova belohnt, den man bis dato im Film immer nur als mysteriösen Strippenzieher im Hintergrund vernommen hatte, ohne ihn zu Gesicht zu bekommen. Wer dies sein könnte, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Irgendwelche Tipps? Der Gewinner bekommt zur Belohnung ein Stück selbst gemachter Seife.

Ein Fest für Augen und Ohren

Die große Stärke von „Alita – Battle Angel“ ist auf jeden Fall die visuelle Gestaltung. Die Kombination von James Camerons Trickfirma Lightouse Entertainment mit den Kreativen der Troublemakerstudios von Robert Rodriguez kommt hier zur vollen Entfaltung. Denn nur mit realen Requisiten kann man eine zeitgemäße, technisch anspruchsvolle und publikumswirksame Manga-Verfilmung kaum gewährleisten. Und ich kann sagen, dass hier tricktechnisch beste Arbeit geleistet wurde, sieht der Film doch einfach phänomenal aus. Iron City, die variationsreichen Cyborg-Kreationen, die alles überthronende Stadt Zalem, die zahlreichen toll choreografierten Kämpfe, das imposante Ereignis Motorball – ein wahres Fest für die Augen. Und glücklicherweise nicht nur Mittel zum Zweck, entdeckt man in der Arbeit doch stets auch die Liebe daran. Insbesondere die Figur der Alita ist besonders gelungen, handelt es sich hier doch um eine digitalisierte, verjüngte Version der 33-jährigen Hauptdarstellerin Rosa Salazar. Große Manga-Kulleraugen inklusive. Die Künstlerinnen und Künstler von Lighthouse bewiesen hier nach „Avatar“ erneut ihr Können im Umgang mit Motion Capturing, und es ist erstaunlich zu sehen, welchen Fortschritt die Technik mittlerweile gemacht hat. Auch werden die 3D-Effekte hier tatsächlich mal sinnvoll eingesetzt. Ebenso lohnt es sich, den Film in einem IMAX-Kino anzuschauen, wurden doch etwa 40 Minuten des Films speziell dafür produziert. Und auch das imposante Sounddesign ist imstande, die Kinosessel gelegentlich in vibrierende Massagestühle zu verwandeln.

So viel Zeit muss sein: Entdeckt Alita im Cyber-Jacker Hugo die große Liebe?

Die Besetzung der Hauptfigur Alita vertraut Rodriguez mit Rosa Salazar einer Schauspielerin an, die einem größeren Publikum bisher wohl bestenfalls aus ihren Auftritten in zwei Filmen der „Maze Runner“-Trilogie bekannt sein dürfte. Mit 33 Jahren sollte „Alita – Battle Angel“ für sie nun das große Los zum Durchbruch sein. Sie macht aber auch einen wirklich phänomenalen Job. Schafft sie es doch nicht nur, ihrer Alita mit jugendlich-naiver, neugieriger und positiver Seele mit viel Herz Leben zu verleihen, sondern auch den körperlichen Aspekten der zahlreichen intensiven Kampfszenen gerecht zu werden. Hierfür nahm Salazar nicht nur monatelang Unterricht in verschiedenen Kampfsportarten, auch eine Reihe der Stunts übernahm sie selbst. Da sie dennoch über gleich neun verschiedene Stunt-Doubles verfügte, lässt sich vermutlich erahnen, dass es bei der Manga-Verfilmung ordentlich zur Sache geht. Ein weiteres neues Gesicht ist Keean Johnson, der als Alitas Love Interest, Cyber-Jacker Hugo, ebenfalls überzeugen kann. Ein unbeschriebenes Blatt im wahrsten Sinne des Wortes – hat er doch bislang nicht einmal einen eigenen Wikipedia-Eintrag. Das dürfte sich bald ändern.

Rodriguez dirigiert aber auch eine ganze Reihe bekannter Schauspielgrößen durch sein Werk, die mit einer gehörigen Portion Oscar-Glanz ausgestattet sind: Christoph Waltz (Oscars für „Inglourious Basterds“ und „Django Unchained“) gibt gewohnt souverän Alitas väterlichen Mentor Dr. Ido, der seine ganz eigenen Geheimnisse zu hüten pflegt. Er wurde Rodriguez übrigens von einem weiteren kongenialen Kumpel aus dem Filmbusiness ans Herz gelegt: Quentin Tarantino. Jennifer Connelly (prämiert für „A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn“) spielt dessen Ex-Frau Chiren, die ebenfalls ein erhöhtes Interesse an Alita entwickelt. Gleiches gilt für den zwielichtigen und mit besten Verbindungen zu Zalem ausgestatten Motorball-Macher Vector, dargestellt von Mahershala Ali (ausgezeichnet für „Moonlight“ und vielleicht auch bald für „Green Book – Eine besondere Freundschaft“). Schade nur, dass gerade die von Connelly und Ali verkörperten Figuren vergleichsweise wenig Screentime zugestanden bekommen und für zwei so ausgeprägte Talente der Schauspielkunst ein Stück weit zu blass konzipiert worden sind.

Alita betritt die Motorball-Arena

Der Rest des Casts ist wie für Rodriguez typisch mit einer Reihe von Genrestars besetzt, die mitunter auch gerne schon längere Zeit mal vom Radar verschwunden waren. Jackie Earle Haley („Watchmen – Die Wächter“) etwa verkörpert die von Antagonist Nova kontrollierte Cyborg-Monstrosität Grewishka, die unsere Protagonistin vor einige Herausforderungen stellen wird. Michelle Rodriguez („Avatar“) gibt einer wichtigen Persönlichkeit aus Alitas Vergangenheit ihr ebenfalls komplett digitalisiertes Gesicht. Und selbst Casper Van Dien („Starship Troopers“) darf sein Comeback in einer großen Kinoproduktion feiern. Und dann ist da natürlich noch der britische Rapper und Schauspieler Ed Skrein („Deadpool“) in der Rolle des Zapan, des am meisten gefürchteten Jäger-Kriegers von Iron City. Aufgrund seiner ausgeprägten Badass-Fertigkeiten übrigens auch die heimliche Lieblingsfigur des Regisseurs.

Ein bisschen Spaß muss sein

Trotz der kleineren Schwächen des etwas überladenen Drehbuchs, das sich gelegentlich im eigenen rasanten Erzähltempo selbst zu überholen scheint, sowie dem allzu offensichtlichen offenen Ende für weitere Fortsetzungen bietet „Alita – Battle Angel“ dennoch allerbeste Kino-Unterhaltung. Die Bildgewalt ist einfach fantastisch und die Liebe zum Detail überzeugt. Die gesunde Balance aus bombastischer, toll inszenierter Action-Sequenzen mit leiseren und sogar humorvollen Tönen stimmt ebenfalls. Insbesondere das aus der Manga-Vorlage entnommene Zukunftsszenario überzeugt mit seiner Stimmigkeit, wobei die kreativen Erweiterungen durch die Filmschaffenden unter Führung von Cameron und Rodriguez diesem sogar einen deutlichen Mehrwert verleihen. Dank der tollen 3D-Effekte erwacht die imposante Iron City mit tollen Kulissen und vielfältigem Figurenensemble jederzeit zum Leben. Und die Hauptfigur Alita muss man einfach gern haben als Mischung aus herzensgutem, liebem Mädchen und tödlicher Kampfmaschine. „Alita – Battle Angel“ ist also glücklicherweise nicht mehr Schein als sein, denn liegt hier unter der visuell beeindruckenden Fassade ein äußerst unterhaltsamer Film bereit – den man auf jeden Fall im Kino genießen sollte. Und wenn man dann, während man beispielsweise staunend das beeindruckende Motorball-Spektakel beobachtet, durch die Bässe des Sounddesigns in seinem Kinosessel durchgerüttelt wird – dann muss sich auch die noch so zarte Cineasten-Seele eingestehen, dass hin und wieder eine Portion guten alten Popcorn-Kinos ganz guttun kann. Es kann auch einfach mal Spaß machen.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von James Cameron – auch seine Produktionen – sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Jennifer Connelly unter Schauspielerinnen, Filme mit Mahershala Ali und Christoph Waltz in der Rubrik Schauspieler.

Brot und Spiele für das Volk: das äußerst brutale Spektakel Motorball

Länge: 122 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: Alita – Battle Angel
KAN/ARG/USA 2019
Regie: Robert Rodriguez
Drehbuch: James Cameron, Laeta Kalogridis, Robert Rodriguez, nach der Manga-Reihe „Gunnm“
Besetzung: Rosa Salazar, Christoph Waltz, Jennifer Connelly, Mahershala Ali, Ed Skrein, Keean Johnson, Michelle Rodriguez, Casper Van Dien, Jackie Earle Haley, Elle LaMont, Jeff Fahey, Eiza González, Derek Mears, Lana Condor, Sam Medina, Billy Blair, Alan Nguyen
Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Copyright 2019 by Philipp Ludwig

Filmplakate, Fotos & Trailer: © 2019 Twentieth Century Fox

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Legend of Tarzan – Lianenschwinger als Superheld

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The Legend of Tarzan

Kinostart: 28. Juli 2016

Von Matthias Holm

Abenteuer // Klassische Abenteuer-Filme sind ein wenig aus der Mode gekommen, die Zeiten von Indiana Jones sind vorbei. Umso schöner ist es, wenn kurz nach „The Jungle Book“ mit „Legend of Tarzan“ ein weiterer Film ins Kino kommt, der sich diesem Genre zuordnen lässt. Und obwohl der Film nie an die Realverfilmung des Disney-Klassikers heranreicht, ist David Yates ein kurzweiliges Abenteuer gelungen.

LEGEND OF TARZAN

Rom treibt die Gier nach Diamanten an

John Clayton alias Tarzan (Alexander Skarsgård) hat sich mit seiner Jane (Margot Robbie) in England zur Ruhe gesetzt und konnte sich in einem Leben als europäischer Adliger akklimatisieren. Allerdings wird er bald in den Kongo zurückkehren: Um den Zugriff auf Diamanten zu erhalten, will der Belgier Leon Rom (Christoph Waltz) den Affenmann an einen kriegerischen Stamm ausliefern. Zusammen mit seiner Frau und dem Amerikaner George Washington Williams (Samuel L. Jackson) wird Tarzan also zurück in den Dschungel gelockt, der ihn so geprägt hat.

Sequel mit unnötigen Rückblenden

Schade nur, dass der Teil der Geschichte, der altbekannt ist, immer wieder in Rückblenden gezeigt wird. Dies stört unnötigerweise den Fluss der eigentlichen Story, die eher als Fortsetzung zum Ursprungsstoff gedacht ist. Apropos Story – die ist – recht typisch für einen Sommer-Blockbuster – erschreckend dünn. Es gibt den einen oder anderen Seitenhieb auf Sklavenhandel und die Kolonialzeit, ansonsten verkommt der Film mehr zu einer altbekannten Jagd auf den Bösewicht.

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Vom dunklen London …

Ein weiteres Problem ist der von David Yates gewählte Stil. Während bestimmte Mittel wie extreme Nahaufnahmen von Gesichtern oder Zeitlupen durch zu häufigen Einsatz nach gewisser Zeit auf die Nerven gehen, versucht Yates anfangs einen dunklen, geerdeten Film zu liefern. Sobald aber wieder von Liane zu Liane geschwungen werden darf, wird der realistische Ansatz über Bord geworfen – Tarzan scheint alle physikalischen Gesetze zu ignorieren und verhaut seine Gegner wie ein Superheld.

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… in den hellen Kongo

Auch ergibt sich aus dem düsteren Grundton ein ähnliches Problem wie bei „47 Ronin“. Da auf eine junge Zielgruppe geschielt wurde, ist die Gewaltdarstellung wenig drastisch geraten, was aber konträr zur restlichen Darstellung geht. So wirken alle inszenatorischen Kniffe, die Yates bemüht, zu gewollt und haben eher den gegenteiligen Effekt.

Unterhaltsam dank der Darsteller

Dass der Film dennoch unterhält, liegt in erster Linie an den Darstellern. Alexander Skarsgård hat zwar nicht viel zu tun außer grimmig durch die Gegend zu schauen, beweist aber mit viel Körpereinsatz Präsenz, er trägt den Film als Hauptfigur auf seiner nackten Brust. Zusammen mit der quirligen Margot Robbie ergeben Tarzan und Jane das wohl attraktivste Leinwandpaar des Jahres.

Auch Samuel L. Jackson beweist einmal mehr, dass er als Sidekick ein Gewinn für viele Filme ist. Sein Williams entdeckt mit dem Zuschauer die Welt des Kongos und ist nie um einen trockenen Spruch verlegen. Einzig Christoph Waltz als Bösewicht fällt hinten weg, da Leon Rom kein extrovertierter Exzentriker ist – mit der Charakterisierung ist Waltz bekannt geworden.

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Ich Tarzan, du Jane

Auch die Action ist – so unrealistisch sie letzten Endes auch ist – versiert inszeniert und unterhaltsam. So reiht sich „Legend of Tarzan“ in die Riege der Sommer-Blockbuster ein. Wer auf der Suche nach spaßiger, unkomplizierter Unterhaltung ist, kann gern eine Kinokarte lösen. Sollte man dazu keine Lust haben, verpasst man allerdings auch nicht viel.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Samuel L. Jackson und/oder Christoph Waltz sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Länge: 110 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: The Legend of Tarzan
USA 2016
Regie: David Yates
Drehbuch: Adam Cozad, Craig Brewer nach einer Vorlage von Edgar Rice Burroughs
Besetzung: Alexander Skarsgård, Margot Robbie, Christoph Waltz, Samuel L. Jackson, Sidney Ralitsoele, Osy Ikhile
Verleih: Warner Bros. Pictures Germany

Copyright 2016 by Matthias Holm

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2016 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved

 

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James Bond 007 – Spectre: Der Held wird zum Mythos

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Spectre

Kinostart: 5. November 2015

Von Florian Schneider

Agenten-Abenteuer // Da ist er nun also, der voraussichtlich letzte Bond-Film mit Daniel Craig. Warum es meiner Meinung nach sogar mit Sicherheit sein letzter sein wird, sollte am Ende dieses Textes klar geworden sein.

Retrospektiv betrachtet ist mit „Spectre“ der große Masterplan hinter den vier Filmen klar zu erkennen, und es ist tatsächlich erstaunlich, wie klug diese Quadrologie, vor allem aus einer filmtheoretischen Perspektive, konzipiert ist und wie stimmig die einzelnen Teile aufeinander aufbauen.

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Wie immer unaufhaltbar: James Bond

Zum näheren Verständnis des Masterplans ein kurzgehaltener Exkurs in die Theorie der Genregeschichte:

Phase 1: Klassischer Genrefilm

Das Grundgerüst eines Filmgenres wird definiert, genrespezifische Handlungsmuster und Charaktere werden ausgearbeitet, eine genre-immanente Filmsprache etabliert sich.

Phase 2: Fortschreibung des klassischen Genrefilms

In dieser Phase finden die in Phase 1 gelernten Muster ihre Anwendung und erfahren erste Steigerungen und Radikalisierungen, etwa bezüglich einer Stereotypisierung der Charaktere oder einer Fokussierung auf bestimmte Handlungselemente.

Phase 3: Moderner Genrefilm

Zahlreiche Elemente des klassischen Genrefilms sind stark radikalisiert, Narration und Bildsprache unterliegen einer starken Selbstreflexion – der moderne Genrefilm ist in hohem Maße selbstreferenziell. Zahlreiche etablierte Handlungsmuster werden in übersteigerter Form dargeboten oder an ein historisches Ende gebracht, so zum Beispiel im Western beim Abgesang an den Wilden Westen und seinem klassischen Verständnis von Gut und Böse.

Phase 4: Postmoderner Genrefilm

Mit dem modernen Genrefilm ist die Fortschreibung der Genregeschichte an ein historisches Ende gekommen. Was in der postmodernen Phase geschieht, ist posthistorisch und damit mythisch, rein selbstreferenziell und oftmals stark ironisiert.

Wunderbarerweise arbeiten sich die Macher der letzten vier Bondfilme, also der Filme mit Daniel Craig als 007, beinahe sklavisch an diesem Schema ab.

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Ein Bond-Girl wie aus dem Bilderbuch: Madeleine Swann

„Casino Royale“ ist der Prototyp eines klassischen Agentenfilms. Als hätte es keinen Bond-Film vorher gegeben, wird unser Held als 007-Agent erst inthronisiert und von seiner Genre-Umgebung in seiner Handlungsweisen und charakterlich geprägt.
In „Ein Quantum Trost“ kennen wir diesen speziellen James Bond bereits, auch er selbst scheint zu wissen, was ihn im Lauf der Handlung erwartet. In Bezug auf die gesamte Serie ist „Ein Quantum Trost“ damit stereotyp und von den Filmen der Quadrologie damit vielleicht folgerichtig der einzige langweilige Stinker (vergleichbar mit den Dalton- und teilweise auch mit den Brosnan-Filmen in der Gesamtserie).

Mit „Skyfall“ an sich am Ende angelangt

„Skyfall“ hingegen führt die mit „Casino Royale“ begonnene Geschichte eigentlich schon an ihr Ende und setzt damit voraus, dass die lediglich mit „Ein Quantum Trost“ praktizierte Fortschreibung der klassischen Geschichten tatsächlich viel umfangreicher ist – was sie ja mit den Bond-Filmen vor der Ära „Craig“ im Bewusstsein der Zuschauer auch wirklich ist. Über diesen Umweg funktioniert das Bild eines in die Jahre gekommenen und müden Helden, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird und daran beinahe zugrunde geht.

Mit „Spectre“ in die Postmoderne

„Spectre“ wiederum hat diesen Abgesang bereits hinter sich: Bond ist jetzt postmoderner Mythos, die „Bond-Frau“ ist (Léa Seydoux) lediglich eine Art Zitat zahlreicher bisheriger Gespielinnen unseres Helden, Bösewicht Oberhauser (Christoph Waltz) ist natürlich eine Inkarnation des bekanntesten Superschurken, der wahren Nemesis Bonds: Ernst Stavro Blofeld. Auch wird in „Spectre“ die Geschichte James Bonds nicht einfach durch eine weitere Handlungsvariante fortgeschrieben (oder wiederholt), vielmehr ist die gesamte Handlung gespickt mit Zitaten etlicher Vorgängerfilme und damit eigentlich eine Collage aus bereits Geschehenem und Gesehenem.

Oberhauser = Blofeld

Das ist auf einer Metaebene durchaus amüsant, aber natürlich für einen eigenständigen Film nicht ausreichend. Deshalb gibt es auch in „Spectre“ eine Art eigener Geschichte, in der Blofeld alias Oberhauser mit seinem Verbrechersyndikat (S.P.E.C.T.R.E) nicht nur versucht, sich an James Bond zu rächen und ihn dabei auf perfide Weise zu töten, sondern eine Art Weltherrschaft anstrebt, indem er die Kontrolle über ein gemeinsames Computernetzwerk aller bedeutenden Geheimdienste zu erlangen versucht. Auch das Ende ist übrigens ein Zitat aus einem früheren Bond-Film – aus welchem genau, wird hier selbstverständlich nicht verraten.

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Superschurke: Blofeld alias Oberhauser

„Spectre“ ist hinsichtlich seiner Bedeutung für die Quadrologie und damit für die Bond-Reihe insgesamt ein äußerst intelligenter Vertreter seiner Zunft, der außerdem mit hohen Schauwerten und überdurchschnittlichen Darstellern zu überzeugen weiß.

Und wie geht es jetzt weiter? Mein nicht allzu gewagter Tipp: Die Konsequenzen, die sich durch die Ära Daniel Craig ergeben haben, nämlich, dass die Geschichte unseres Helden mit „Skyfall“ zu Ende erzählt und mit „Spectre“ final resümiert wurde, diese Konsequenzen werden geflissentlich ignoriert werden und es wird wieder heißen: „Mein Name ist Bond, James Bond.“

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Ralph Fiennes und Christoph Waltz sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Länge: 148 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: Spectre
GB/USA 2015
Regie: Sam Mendes
Drehbuch: John Logan, Neal Purvis, Robert Wade, Jez Butterworth
Besetzung: Daniel Craig, Christoph Waltz, Léa Seydoux, Ralph Fiennes, Monica Bellucci, Naomie Harris, Ben Whishaw, Andrew Scott, Rory Kinnear, Jesper Christensen
Verleih: Sony Pictures Releasing GmbH

Copyright 2015 by Florian Schneider

Filmplakate, Fotos & Trailer: © 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

 

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