RSS

Schlagwort-Archive: Creature Feature

Squirm – Invasion der Bestien: Vergesst „Die Vögel“, hier kommen die Würmer!

Squirm

Von Leonhard Elias Lemke

Horror // Flycreek, Georgia. 29. September 1975: Durch ein Gewitter knicken Masten wie Zahnstocher um. Dabei setzen Starkstromkabel den morastigen Untergrund der Gegend unter Spannung. Mehr noch als menschliche Bewohner leben dort unzählige Würmer. Durch den plötzlichen Schlag werden die possierlichen Kriecher umgepolt, verlassen ihre heimischen Gefilde und haben auf einmal gehörig Appetit auf Menschenfleisch. Als die ersten Einwohner gewurmt und Spaghetti zu einer tödlichen Bedrohung zu werden scheinen, glaubt Sheriff Jim Reston (Peter MacLean) noch an einen Lausbuben-Streich. Da kommt der lässige Großstadtjunge Mick (Don Scardino) aus New York gerade zum rechten Zeitpunkt in das Hinterwäldlerkaff, um die Kriechtiere das Fürchten zu lehren und die natürlich sofort in ihn verliebten Damen vor dem Wurmtod zu retten.

Die Würmer gehen an die Nieren

Jeff Liebermans „Squirm“ entsteht 1976 einerseits aufgrund des Erfolgs erster Tier- und Ökohorrorfilme – natürlich ohne das Budget der großen Studio-Produktionen wie „Der weiße Hai“ (1975) – und gilt andererseits aber auch als Vorläufer für eine vor allem in den 80ern weiter rollende Welle des bizarren Schreckens. Wer dachte, dass nach Würmern das Bestiarium im Kino bereits abstruse Züge angenommen hatte, sollte sich im Kinosaal noch mit überdimensionierten Häschen, Schnecken, Ameisen und bissigen Hunden konfrontiert sehen – um nur ein paar Tierchen zu nennen. Während der Dreharbeiten des wurmenden Streifens war übrigens für die Angler der Gegend Flaute, denn Köder waren Mangelware: Die Crew sammelte in New England über 250.000 Würmer ein!

Unfreiwillig komisch? Jeff Lieberman was not amused!

Angesichts begrenzter Mittel und vor allem Liebermans sympathisch leichtem Gemüt war die Invasion der Würmer schon ursprünglich als augenzwinkernd gedacht. Entsprechend sauer reagiert der Regisseur auf abfällige Bemerkungen, die seine Arbeit als „unfreiwillig komisch“ einstufen – nachzuhören im tollen Audiokommentar, wo Lieberman überhaupt klasse rüberkommt, wie auch im ganzen Bonusmaterial. In der Tat ist schon die Texttafel im Prolog derart apokalyptisch überzogen, dass hier schnell klar werden sollte, wie sehr allen Beteiligten der Schalk im Nacken saß.

Mick schaut genau hin …

Apropos Beteiligte: Ursprünglich waren Kim Basinger, Sylvester Stallone und Martin Sheen für die Hauptrollen vorgesehen, schieden jedoch aus verschiedenen Gründen aus – von Seiten der Produktion! Den Protagonisten spielte schließlich Don Scardino fast schon zu überzeugend. Ein paar Jahre später durfte er in William Friedkins „Cruising“ (1980) Lack und Leder frönen. Seit Ende der 80er-Jahre hat er sich ein anständiges Auskommen als gut beschäftigter Serienregisseur im US-Fernsehen gesichert.

Experimente im Garten als Inspiration

Jeff Lieberman, aus dessen Feder auch die wahnwitzige Story stammte, auf die er als Jugendlicher beim Experimentieren mit Strom im Garten kam, hat auch seine weitere Filmografie mit kreativen und liebevoll inszenierten Horrorfilmen mit exzentrischem Humor und dem gewissen Etwas geschmückt. Die AIP-Produktion gehört zu den ersten Arbeiten von Make-up-Legende Rick Baker, der für seinen amerikanischen Werwolf in London später einen Oscar einsammeln durfte. Heute legendär und gern großformatig als Poster im Schlafzimmer aufzuhängen ist die Einstellung, in dem sich eine Riege Würmer überaus blutig in das Gesicht eines bedauernswerten Opfers eingräbt. Überhaupt gibt es trotz engen Portemonnaies einige überaus spektakuläre Szenen, wie der Einsturz eines Hauses durch einen gewaltigen Baum – ein für die Darsteller nicht ungefährlicher Stunt, wie Lieberman gern betont.

… und schnappt sich die Süße von Flycreek

„Squirm – Invasion der Bestien“ punktet vor allem deswegen auch heute noch, da er sich noch nie zu ernst genommen hat und dabei dennoch aufgrund der unfassbar absurden Story unheimlich und auf angenehme Art unschuldig ist. Und mal ehrlich, wer findet Würmer schon niedlich? Durchaus ungewöhnlich, dass man trotz des komödiantischen Einschlags gezielt auf ein R-Rating aus war – was erneut dem ambivalenten Charakter des Films in die Karten spielt. Manche Szenen sind einfach so eklig, dass man nur lachen kann.

Wenn Schweine Würmer synchronisieren

Außerdem kamen für eine so kleine Produktion beachtlich viele Talente zusammen. Regisseur Lieberman, Schauspieler Scardino und Effektkünstler Baker sind da nur die Spitze des Eisbergs. Man spannte die Bewohner des Drehortes zudem voll in den Film ein – auch mit Sprechrollen. Ganz wichtig zu erwähnen: Die berühmt-berüchtigten Wurmschreie wurden eiskalt aus Brian De Palmas „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“ (1976) geklaut – und stammen von Schweinen!

Wurmschrei

Schön, dass sich Koch Media mit der achten Ausgabe ihrer „Creature Features“ den glibberigen Gestalten annimmt – zudem die ursprüngliche DVD, längst out of print, nur noch schwer zu haben war. Nun erstrahlen die Würmer in zartestem und schärfstem Rosarot und „Squirm“ wirkt in Bild und Ton fast schon wie ein A-Movie. Eigentlich rechtfertigt den Kauf fast schon das spektakuläre Cover, das an italienische Kannibalen-Schocker erinnert, aber auch tolle Extras gibt es massig: großartiger Audiokommentar mit Lieberman (mit dem will man danach sofort ein Bier trinken), neu produziertes Making-of, Interviews und Q&As, Trailer, Super-8-Fassung, Bildergalerien, Radio-Clip – danach hat man die Viecher wirklich satt!

Unbedingt die Würmer nach Hause holen – doch Vorsicht, man wird sie nicht mehr los!

Die Reihe „Creature Feature“ haben wir in unserer Rubrik Filmreihen aufgelistet.

Schönheitspflege von Rick Baker

Veröffentlichung: 22. November 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 97 Min. (Blu-ray), 96 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Squirm
USA 1976
Regie: Jeff Lieberman
Drehbuch: Jeff Lieberman
Besetzung: Don Scardino, Patricia Pearcy, R. A. Dow, Jean Sullivan, Peter MacLean, Fran Higgins, William Newman, Barbara Quinn, Carl Dagenhart, Angel Sande, Carol Jean Owens, Kim Iocouvozzi, Walter Dimmick, Leslie Thorsen
Zusatzmaterial: Trailer, TV-Spot, Radio-Spot, Audiokommentar, Making-of, Super-8-Fassung, Bildergalerie mit seltenem Werbematerial u. v. m.
Label/Vertrieb: Koch Films

Copyright 2019 by Leonhard Elias Lemke
Szenenfotos & Packshot: © 2018 Koch Films

 
 

Schlagwörter: , , , , , ,

Der sechste Kontinent – Effekte aus einem Land vor unserer Zeit

At the Earth’s Core

Von Leonhard Elias Lemke

SF-Abenteuer // Lava? Ein Vulkan? Nein, „Der sechste Kontinent“ beginnt in einem Stahlwerk. Dort wird gerade das Eisen für den „Iron Mole“ gegossen. Der eiserne Maulwurf ist eine gigantische Maschine, eine überdimensionierte Schraube mit einer rotierenden Spitze, die sich in den Boden und durch die verschiedenen Schichten der Erde bohren soll. Platz bietet sie für zwei Personen: den (über)motivierten Wissenschaftler Dr. Abner Perry (Peter Cushing) und den draufgängerischen Gentleman am Geldhahn, David Innes (Doug McClure). Beide wissen nicht so recht, was sie unter der Erdoberfläche erwartet – genauso unbekanntes Territorium wie das Weltall. Das erste Penetrieren des Maulwurfs wird genauso ekstatisch wie unwissend gefeiert.

Im eisernen Maulwurf

Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Eindringen flutscht es dann doch, und schnell bewegt man sich in Richtung Erdkern. Feste Strukturen, Feuer, Eis, ein See, und auf einmal machen die Forscher eine Bruchlandung – auf dem sechsten Kontinent, in der Erde. Ungläubig steigen sie aus ihrem Gefährt. Sie sind in Pellucidar, einer prähistorischen Welt unter unserer Welt. Die Vegetation ist unseren (immer kleiner werdenden) Dschungeln nicht unähnlich, dort wird es niemals Nacht und der Himmel ist immer rosa! Flora und Fauna sind kunterbunt und von groteskem Größenverhältnis, und auch das Bestiarium hat es in sich: Gigantische Schnabelmonster wollen alles kurz und klein stampfen, was ihnen in die Quere kommt – zum Beispiel Dr. Perry und David. In Pellucidar „regiert“ die Rasse der Mahar: fliegende, telepathische Vogelkreaturen, die über eine unterentwickelte Art von Menschen herrschen. Ihre Handlanger sind direkt vom Planet der Affen herbeigeorderte Fieslinge. Dr. Perry und David wollen eigentlich nur so schnell wie möglich raus aus diesem Schlamassel, sehen sich dann aber doch genötigt, die Menschen in Pellucidar vom Joch zu befreien. Nicht ganz ohne Hintergedanken, denn eine von ihnen (Caroline Munro) hat es in raffinierter Pocahontas-Manier David doch sehr angetan – und durch gute Taten kann man immer gut Eindruck schinden.

Nach einer Vorlage von Edgar Rice Burroughs

„Der sechste Kontinent“ wurde als britisch-amerikanische Koproduktion 1976 von Amicus in die Kinos gebracht. In den 60ern waren die Amerikaner Milton Subotsky und Max J. Rosenberg in das Vereinte Königreich ausgezogen, um dem enorm profitablen Hammer-Studio Paroli zu bieten. Amicus Markenzeichen waren Episodenfilme wie beispielsweise „Die Todeskarten des Dr. Schreck“ (1965), mit denen man vielversprechend startete, aber nie auch nur ansatzweise an Hammers Erfolg – und Qualität – herankam. 1974 verfilmte man Edgar Rice Burroughs’ „Caprona – Das vergessene Land“ und machte sich zwei Jahre später, erneut unter der Regie von Kevin Connor und mit Hauptdarsteller McClure, an die Verfilmung eines weiteren Stoffs des populären Autors und Tarzan-Schöpfers. So richtig wollte es jedoch nicht an den Kassen klingeln und als 1977 auch „Caprona 2 – Menschen, die die Zeit vergaß“ – erneut mit Connor als Regisseur – nicht durch die Decke ging, kam für Amicus das Aus.

Auch die Monster haben gut lachen

Ein Jahr vor „Krieg der Sterne“ ist „Der sechste Kontinent“ auch ein später Film von Peter Cushing. Vollkommen überdreht und bar jeglichen Ernstes spielt er seinen Dr. Abner Perry. Und er tut gut daran, denn das Produktionsdesign ist nicht auf der Höhe der ambitionierten Geschichte, die von den faszinierendsten Fantasiewelten und -kreaturen erzählt, die dann auf Zelluloid eher enttäuschend daherkommen. So erheitert vor allem sein Schauspiel den Zuschauer sehr und steht in angenehmem Kontrast zu seinen verbitterten viktorianischen Autoritätsfiguren. Ein Jahr später sollte er für George Lucas mit Grand Moff Tarkin noch einmal eine solche spielen und dafür in gehobenem Alter – und von Krankheit gezeichnet – über sich hinauswachsen und endgültig in den Filmolymp einziehen.

Doug McClure wirft seinen Hut

Doug McClure dagegen mimt seinen David ein bisschen ernsthafter und will als Abenteurer brillieren, doch gehen ihm Charisma, Agilität und auch Jugendlichkeit dafür etwas ab. Das scheint ihm dann doch irgendwie bewusst geworden zu sein, und so gibt es beispielsweise eine herrliche Szene, in der er seinen Hut auf einen Haken werfen will, diesen aber verfehlt und er darüber nur schmunzelt – das ist alles so im Film geblieben. Jede Wette, dass das ursprünglich so nicht im Skript stand! Und so sind es eben vor allem jene bewussten Unsauberheiten – und das körperliche Talent von Horror-Ikone Caroline Munro (die man Hammer abluchste) – denen der Film seinen Unterhaltungswert zu verdanken hat.

Objekt der Begierde: die schöne Dia

Um mit besser ausgestatteten Fantasy- und Abenteuerfilmen aus Hollywood mitzuhalten, war das Budget einfach zu gering. Natürlich bringt der Zuschauer auch immer seine eigene Fantasie mit ins Kino, aber wenn er durch gut gemeinte, aber nicht überzeugend gestaltete Monster und Kulissen aus brüchigstem Pappmaché und eher niedliche als realistische Miniatureffekte immer wieder aus der Geschichte gerissen wird, ist es vielleicht mehr ein über den Film, als mit dem Film Lachen – was der Unterhaltung wie gesagt keinen Abbruch tut und ja von Cast und Crew durchaus auch gewollt scheint. Absolut routiniert und gar zu kunstvoll scheint die Kamera von Alan Hume, der später noch „Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ einfangen sollte. Qualität war da, fand jedoch nicht von allen Elementen der Produktion die volle Unterstützung.

Ein „Creature Feature“ in gelungener Edition

Kochs „Creature Feature“ Nummer 7 liegt hier in beeindruckender Bild- und Tonqualität vor. Schön, dass das original Postermotiv das Cover ziert und sofort in wohlige Sonntagnachmittag-Stimmung im Heimkino versetzt. „Creatures“ gibt es wahrlich genug und wenn schon nicht vollends überlegen und schon gar nicht furchteinflößend, so sind sie doch angenehm bizarr – wo sonst sieht man Dino-Warzenschweine beim Wrestling? Langeweile kommt jedenfalls nie auf. Dafür sorgt auch das in Kochs Reihe gewohnt sorgsam aufbereitete Bonusmaterial: Audiokommentar und Interview mit Regisseur Kevin Connor, Interview mit der liebenswerten Caroline Munro, Making-of, eine „Trailers from Hell“-Episode, die deutsche Super-8-Fassung, sowie Trailer und Bildergalerie sind ein Rundum-Sorglos-Paket und machen diese Edition für den Autor dieser Zeilen zur „Ultimate Edition“ des Films.

Die Reihe „Creature Feature“ haben wir in unserer Rubrik Filmreihen aufgelistet. Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Peter Cushing sind unter Schauspieler zu finden.

Fliegende telepathische Saurier!

Veröffentlichung: 22. November 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 93 Min. (Blu-ray), 89 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: At the Earth’s Core
GB/USA 1976
Regie: Kevin Connor
Drehbuch: Milton Subotsky, nach einer Vorlage von Edgar Rice Burroughs
Besetzung: Doug McClure, Peter Cushing, Caroline Munro, Cy Grant, Godfrey James, Sean Lynch, Keith Barron, Helen Gill, Robert Gillespie, Anthony Verner, Michael Crane
Zusatzmaterial: Deutscher und englischer Trailer, Audiokommentar, Interviews, Making-of, Super-8-Fassung, Bildergalerie mit seltenem Werbematerial
Label/Vertrieb: Koch Films

Copyright 2019 by Leonhard Elias Lemke
Szenenfotos & Packshot: © 2018 Koch Films

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Caprona 2 – Menschen, die die Zeit vergaß: Saurier und Samurai

The People that Time Forgot

Von Volker Schönenberger

Fantasy-Abenteuer // Was wurde aus Bowen Tyler (Doug McClure)? Um diese Frage zu klären, ist ein Schiff in Richtung Caprona aufgebrochen. Expeditionsleiter Ben McBride (Patrick Wayne) ist gar nicht davon angetan, dass ihm die Fotoreporterin Lady Charlotte Cunningham (Sarah Douglas) als Teilnehmerin aufgenötigt wurde, aber da ihren Eltern die Zeitung gehört, welche den Suchtrip finanziert, blieb ihm keine Wahl. Nach dem Erreichen der hinter Packeis verborgenen Insel fliegt ein Erkundungstrupp per Wasserflugzeug los, wird bald darauf aber von einem Flugsaurier zu Boden gezwungen. Nach Begegnungen mit weiteren Dinosauriern treffen Ben, Charlotte und ihre Begleiter auf die Eingeborene Ajor (Dana Gillespie), die überraschenderweise ein Messer aus der Zivilisation bei sich trägt und des Englischen leidlich mächtig ist. Kann sie den Suchtrupp zu Tyler führen? Das Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Durchs Packeis nach Caprona

Im knappen Outfit inklusive ausladendem Dekolleté bringt Dana Gillespie als Ureinwohnerin ein wenig der damaligen Zeit geschuldeten Sexappeal in die bekannte Story um eine Personengruppe, die sich mit den Widrigkeiten einer feindseligen, in diesem Falle urzeitlichen Umgebung herumplagen muss. Wie beim Vorgänger „Caprona – Das vergessene Land“ (1974), führte Kevin Connor („Der 6. Kontinent“) auch bei der zeitlich einige Jahre später angesiedelten Fortsetzung Regie. Wer am Erstling Gefallen fand, wird auch das Sequel mit Genuss schauen, obwohl dort alles ein klein wenig schwächer ausfällt. Die Auseinandersetzungen zwischen den modernen Eindringlingen und ihren eingeborenen Feinden nehmen diesmal noch größeren Raum ein als zuvor. Mit den Na-Gas tritt zudem ein neues Volk auf den Plan, deren Krieger in Samurai-Rüstungen auftreten – warum auch immer.

Smalltalk neben Saurier

Hinter der Maske des Henkers der Na-Gas verbirgt sich ein gewisser David Prowse, der sich einstmals hinter der Maske von Darth Vader in der klassischen „Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung“-Trilogie verbarg. Hauptdarsteller Patrick Wayne („Sindbad und das Auge des Tigers“) ist der zweite Sohn von John Wayne, konnte jedoch nie an dessen Ruhm anknüpfen. „Caprona 2 – Menschen, die die Zeit vergaß“ nimmt sich gegenüber der Vorlage von Edgar Rice Burroughs einige Freiheiten, die aber nicht weiter von Belang sind. Sicher nicht der spaßigste Beitrag zur „Creature Feature“-Reihe von Koch Films, aber da das Label dort schon den ebenso nostalgischen Vorgänger platziert hat, ist es nur recht und billig, mit dem Sequel ebenso zu verfahren.

Neben diesem Gesellen sollte man Vorsicht walten lassen

Die Reihe „Creature Feature“ haben wir in unserer Rubrik Filmreihen aufgelistet.

Kann Ajor die Gruppe zu Tyler führen?

Veröffentlichung: 12. April 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 91 Min. (Blu-ray), 87 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: The People that Time Forgot
GB/USA 1977
Regie: Kevin Connor
Drehbuch: Patrick Tilley, nach einem Roman von Edgar Rice Burroughs
Besetzung: Doug McClure, Patrick Wayne, Sarah Douglas, Dana Gillespie, Shane Rimmer, Tony Britton, John Hallam, David Prowse, Milton Reid, Kiran Shah, Richard LeParmentier, Jimmy Ray
Zusatzmaterial: Trailer, Interviews, Audiokommentar, Bildergalerie, Wendecover
Label/Vertrieb: Koch Films

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

Feindselige Vormenschen lassen sich mit Signalfeuer beeindrucken

Fotos & Packshot: © 2018 Koch Films

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: