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Der Panther – Rauben, morden, fliehen, verstecken

Highway 301

Von Ansgar Skulme

Krimidrama // Die US-Bundesstaaten North Carolina, Maryland und Virginia werden von einer skrupellosen Räuberbande terrorisiert. Ihr Anführer ist George Legenza (Steve Cochran) – ein eiskalter Vollblut-Egoist, der lieber seinem Betthäschen in den Rücken schießt, als auch nur das kleinste Risiko einzugehen, an die Polizei verraten zu werden. Nur, wenn er selbst Todesangst hat, zeigt dieser Legenza echte Gefühle. Mit purer Berechnung lassen sich viele Verbrechen erfolgreich gestalten, doch wenn man sich beim Beseitigen von Spuren vom Hundertsten ins Tausendste verstrickt, wird das Eis immer dünner. Ärgerlich vor allem dann, wenn mal ein Coup schiefgelaufen ist und man trotzdem nun erst einmal die Nachwehen überleben muss.

„Der Panther“ ist ein von den Warner Brothers in die Kinos gebrachtes, auf wahren Begebenheiten basierendes Prestige-Projekt von Andrew L. Stone, der sowohl für Drehbuch als auch Regie verantwortlich war. Dieser Noir startet zwar reichlich absurd mit gleich drei ziemlich hölzernen Kurz-Gastauftritten der damaligen Gouverneure von North Carolina, Maryland und Virginia, die ihm zusätzliche Glaubhaftigkeit verleihen sollen, aber eher das Gegenteil bewirken – dann jedoch folgen rund 80 Minuten wirklich spannende, mit konsequenter Kompromisslosigkeit punktende Thriller-Unterhaltung.

Lektionen im steifen Textaufsagen vor der Kamera

Vor allem das deutsche Publikum kommt bestens auf seine Kosten, da die drei Gastauftritte der Gouverneure hierzulande glücklicherweise, wohl schon für die Kinoauswertung, geschnitten wurden. Mitsamt dieser skurrilen politisch verpackten Moral-Cameos hingegen hat „Der Panther“ leider von vornherein – bis hin zum ähnlich belehrend gearteten Schlusswort des allerdings von einem Schauspieler verkörperten polizeilichen Ermittlers – recht deutlich das eine oder andere Momentum eines Propaganda-Films auf seiner Seite. Dass es hier gegen Bankräuber und Raubmörder geht, und nicht gegen Kommunisten, ändert an der Vorgehensweise mit dem erhobenen Zeigefinger und der pauschalen Glorifizierung sämtlicher Gesetzeshüter letztlich wenig, was nun einmal unschön an im selben Zeitfenster in Hollywood entstandene antikommunistische Hetzfilme erinnert. Ob die Attitüde des Propaganda-Films in so einem Fall nun statthaft ist, da der Zweck die Mittel heiligt, und es diese Kriminellen – da es um aus reiner Geldgier handelnde Diebe und Raubmörder geht – ja eventuell wirklich nicht besser verdient haben könnten, als an den Pranger gestellt zu werden, ist eine moralisch schwierige, fast schon philosophische Frage; aber zum Glück ist das allem Anschein nach wenigstens nie ein Problem der deutschen Synchronfassung gewesen.

Du kannst nicht davonlaufen!

Eine von zwei großen Stärken dieses Films ist die Darbietung von Steve Cochran in der Hauptrolle, der hier eine der besten Verkörperungen eines eiskalten Gangsters im Film noir der 40er- und 50er-Jahre hinterlässt. Dieser Faktor allein macht „Highway 301“ – wie das Werk im Original heißt – schon wichtig für das Genre. Spannend auch insofern, als Cochran in dieser Rolle einen äußerst abwertenden Umgang mit Frauen pflegt, Prügel und Mord inbegriffen. Ausgerechnet Cochran, der in Hollywood seinerzeit als Frauenheld und Schürzenjäger bekannt war. So gesehen dürfte dieser Auftritt damals manch einen Kinogänger oder vielmehr manch eine Kinogängerin gleich doppelt geschockt und einige Traumbilder zerstört haben. Es war bei weitem nicht das einzige Mal, dass Cochran einen Kriminellen spielte, aber so böse und so respektlos gegenüber der Damenwelt wie hier hat man ihn selten gesehen. Da wird der Wunsch nach Nähe knallhart von der Angst abgelöst, ihm den Rücken zuzudrehen.

Die zweite große Stärke sind drei von Andrew Stone sehr sorgfältig inszenierte, von großer Furcht im Angesicht des Todes durchzogene, spannend und mit Ausdauer in die Länge gezogene Katz-und-Maus-Spiele, in denen Cochran zweimal der Jäger ist – nur, dass er Frauen hier eben nicht jagt, um Zärtlichkeiten mit ihnen auszutauschen. Und schließlich ist er auch einmal der Gejagte. Drei denkwürdige Szenen mit wirklich harten Abschlüssen, wobei die letzte dieser drei Szenen obendrein eine recht realistisch gelungene Schießerei in einem Krankenhaus – ein durchaus perfide gewählter Handlungsort – mitbringt, die schon für sich genommen als kleines, aber feines Actionelement äußerst sehenswert ist. Man merkt allen voran diesen drei Episoden des Films sehr deutlich an, dass Stone klare Visionen hatte, die er umsetzen wollte, wofür er auch bereit war, sich einiges an Handlungszeit zu nehmen. Dass Drehbuchautor und Regisseur dieselbe Person waren, ist an diesen Stellen ziemlich gut nachvollziehbar. Irgendwann wird einem dann auch bewusst, dass der Film eigentlich nur ein recht kurzes Zeitfenster umspannt – und manchmal recht eng mit dem späteren „24“-Konzept kokettiert, Geschehnisse über lange Zeiträume in Echtzeit wiederzugeben – und dafür Dramatik und Spannung einiger Szenen besonders stark auskostet. Dass die gejagten Menschen hier vorzugsweise ziemlich wehrlos sind und zudem gern einmal der falschen Hoffnung unterliegen, bereits entkommen zu sein, ehe sie schließlich doch noch ins offene Messer laufen, lässt „Highway 301“ zu einem ausgesprochen bösen und heimtückischen Noir werden, der ein manchmal regelrecht Elemente des italienischen Giallo vorwegnehmendes Gesicht zeigt. Einigen Kritikern war das erheblich zu reißerisch – vielleicht ist dieser Aspekt aber auch gerade ein Zeichen dafür, dass dieser Film seiner Zeit voraus war. So oder so ist er mehr als nur ein Geheimtipp, spielte weltweit etwa das Dreifache seiner Produktionskosten, allein über Kinoauswertungen, ein und kann somit in jedem Fall als Publikumserfolg gewertet werden.

Bekannte Gesichter in frühen Rollen – vor der Kamera und hinter dem Mikrofon

Nicht zuletzt ist da der Bonuspunkt, dass man die später in einigen durchaus bedeutenden Filmen und großen Rollen zu sehen gewesenen Richard Egan und Robert Webber hier ganz früh in ihrer Karriere, als Teil der Räuberbande, erleben darf. Ergänzt von Wally Cassell in der Rolle von George Legenzas engstem Vertrauten. Cassell beendete zwar schon Mitte der 60er-Jahre seine Laufbahn als Film- und Fernsehschauspieler, starb aber erst 2015 im stolzen Alter von 103 Jahren, was ihn zu einem der am ältesten geworden Menschen macht, die jemals in Hollywood als Schauspieler tätig waren. Der abenteuerlustige Steve Cochran war zu dem Zeitpunkt bereits knapp 50 Jahre tot – 1965 im Alter von nur 48 Jahren an Bord seiner Yacht vor der Küste Guatemalas gestorben. Standesgemäß in alleiniger Begleitung von drei mexikanischen Girls. Eine üble Tragödie, zumal die jungen Frauen nicht wussten, wie man das Schiff bedient, und daher etwa zehn Tage mit dem Leichnam umhertrieben, ehe die Yacht schließlich an Land gespült wurde. Gerüchte, Cochran sei vergiftet worden, konnten nicht erhärtet werden.

Ähnlich wie Robert Webber und Richard Egan vor der Kamera, kamen auch für die deutsche Synchronfassung mehrere erst später (nicht nur hinter dem Mikrofon) ziemlich populär gewordene Schauspieler zum Einsatz: Wolfgang Kieling („Der zerrissene Vorhang”) ist als Stimme von Robert Webber zu hören, Erik Ode („Der Kommissar“) für Wally Cassell. Die Hauptrolle beziehungsweise in der deutschen Fassung „Der Panther“ gleichzeitig auch Titelrolle spricht der mit seiner Stimme, passend zum Part des George Legenza hier, unter anderem auf eiskalte Vollstrecker spezialisiert gewesene Friedrich Joloff („Raumpatrouille Orion“). Die Synchronfassung ist überzeugend gelungen, atmosphärisch dicht und versiert besetzt. Was diesem Film einzig fehlt, ist eine digitale Veröffentlichung in Deutschland. In den USA gibt es schon seit knapp zehn Jahren eine im Rahmen der „Warner Archive Collection“ erschienene DVD – wir warten.

Veröffentlichung (USA): 2. Dezember 2009 als DVD

Länge: 83 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Originaltitel: Highway 301
USA 1950
Regie: Andrew L. Stone
Drehbuch: Andrew L. Stone
Besetzung: Steve Cochran, Virginia Grey, Gaby André, Edmon Ryan, Robert Webber, Wally Cassell, Aline Towne, Richard Egan, Edward Norris, John McGuire
Verleih: Warner Brothers

Copyright 2019 by Ansgar Skulme
Filmplakat: Fair Use

 

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Miami Exposé – Im Genre der hartgekochten Bullen

Miami Exposé

Von Ansgar Skulme

Krimidrama // Ein Flugzeug explodiert, bald darauf wird ein führender Polizeibeamter Miamis ermordet aufgefunden. Umstände, die Lieutenant Bart Scott (Lee J. Cobb) dazu zwingen, seinen geplanten Rückzug aus dem Polizeidienst vorerst auf Eis zu legen. Seine Verlobte (Eleanore Tanin) hat bereits ihren früheren Mann im Polizeieinsatz verloren und erwartet daher von Scott den Ausstieg vor der Hochzeit. Der jedoch ist, trotz gewachsener Vernunft und Altersweisheit, im Grunde seines Herzens immer noch einer von der ganz abgebrühten Sorte. Er will und muss den Tod seines Freundes und Vorgesetzten persönlich aufklären, das ist er sich und ihm schuldig. Es dauert nicht lange, schon ist Scott auf dem Weg nach Kuba, um eine flüchtige Zeugin (Patricia Medina) einzufangen, mit deren Hilfe er vielleicht den Fall lösen und die in Miami sitzenden Drahtzieher entlarven kann.

Mit einem semi-dokumentarischen Cameo des damaligen Bürgermeisters von Miami, Randy Christmas, der sich vorab belehrend ans Publikum wendet, startet „Miami Exposé“ zunächst eher bieder in seine Geschichte (so ähnlich findet man es übrigens auch in anderen Noirs dieser Epoche mit verschiedenen Verantwortungs- und Würdenträgern). Dann allerdings folgt ein augenscheinlich von Jules Dassins großem Noir-Klassiker „Stadt ohne Maske“ (1948) inspirierter Off-Erzähler – bei Dassin so spannend und stilbildend wie kaum ein anderer Erzähler im gesamten Noir-Corpus – und reißt das Ruder blitzschnell herum, nur viel mehr Raum bekommt dieser Erzähler dann überraschenderweise nicht. Dem Rest der Geschichte merkt man bedauerlicherweise das niedrige Budget teils ziemlich deutlich an, jedoch überrascht das im Großen und Ganzen bestenfalls durchschnittliche Krimidrama mit einem der aus meiner Sicht potenzialreichsten Ermittler der Noir-Geschichte.

Cobb als abgebrühter Cop

Eine schöne Eigenheit des Noirs ist, dass hier auch mal Darsteller und Typen das Gesetz vertreten, die man auf den ersten Blick vielleicht eher auf Seiten der Gangster verorten würde. Für das klassische Hollywood als Heldenbild ein ansonsten eher ungewöhnliches Szenario. Es geht oft, im Vergleich mit anderen Genres, besonders wenig um edle, hübsche, junge Helden oder gar Strahlemänner, sondern um kernige Kerle. Harte Bandagen werden mit noch härteren Gesetzeshütern bekämpft – finster aussehende Männer tun hässliche Dinge, um üble Gesellen in den Griff zu bekommen.

Lee J. Cobb beweist in „Miami Exposé“ recht schnell, dass er den harten Hund vom Dienst sehr glaubhaft darzustellen vermochte und die dafür geeigneten Posen auch gut verstanden hatte. Dieser Film ist für viele Beteiligte kein Aushängeschild, für Cobb allerdings geradezu ein Bewerbungsschreiben. Man möchte fast ein wenig wehmütig werden, dass er eine derartige Hauptrolle nicht zeitnah in wesentlich größeren Produktionen wiederholen durfte. Ihm kauft man wirklich ab, dass der von ihm verkörperte Police Lieutenant eine ganze Menge gesehen, erlebt und überlebt hat. Ein Filmbulle der Sorte, die sich mit Kippe im Mundwinkel und einem bereits brennenden Streichholz in der Hand noch die Zeit nimmt, einfach mal innezuhalten, um dann mit verbrauchter Stimme einen trockenen Spruch rauszuhauen.

Tubbs auf der anderen Seite des Gesetzes

Sehenswert ist das Krimidrama zudem auch als finales Projekt von Edward Arnold („Meet Nero Wolfe“), der während der Produktion starb, mehrere Monate vor dem Kinostart. Ob es tatsächlich ein Zufall sein kann, dass seine Rolle in diesem in Miami spielenden Film den eher ungewöhnlichen Nachnamen Tubbs trägt, der knapp 30 Jahre später schließlich auch einer der beiden Hauptrollen der 80er-Kultserie „Miami Vice“ übertragen wurde, möchte man fast bezweifeln – zumal Miami für den Film noir auch ein vergleichsweise ungewöhnlicher Handlungsort ist und „Miami Exposé“ sich mit „Miami Vice“ somit in gewisser Weise eine Klinke in die Hand gibt. Für Fans von Edward Arnold dürfte „Miami Exposé“ aber eine gewisse Bewährungsprobe gewesen sein. Nicht nur, weil man ihn auch aus erheblich teureren Filmen kannte. Um dies genauer zu erklären, ist jedoch ein kurzer Spoiler notwendig. Wer den überspringen will, liest einfach ab der nächsten Zwischenüberschrift weiter.

Ob Edward Arnold die für ihn geplanten Szenen abschließen konnte, ist schwer zu rekonstruieren, jedoch wirkt der Film gen Ende in jedem Fall zumindest ein wenig, als würden Bausteine fehlen – unter anderem kommen die zum Titel beitragenden Exposés, deren Inhalte die Grundlage für die Erpressung diverser Einflussträger bilden sollen, eigentlich kaum zur Geltung. Gruselig allerdings ist, dass eine Schlussszene mit Edward Arnold durchaus vorhanden ist, in der dieser hervorragende Mime regungslos, wie paralysiert, einem Opfer gegenübersitzt, das er gerade erschossen hat. Eine finale Szene mit einem Schauspieler in Schockstarre, der dabei nahezu aussieht als hätte er soeben einen Schlaganfall erlitten, welcher wenig später dann wirklich starb, ist schon ziemlich starker Tobak. Zumal er dann auch nicht mehr spricht, obwohl seine Figur nicht erschossen wurde, sondern jemand anderen erschossen hat, wirkt es für Augenblicke geradezu als sei er kurz vor oder mitten in seiner letzten Szene mit offenen Augen vor der Kamera verstorben. Der Nachgeschmack ist bitter – auf eine Art allerdings auch ein bärenstarker Abgang von der Leinwand, nach großartiger Karriere, der im Gedächtnis bleibt.

Sterne von Columbia

Da es sich um eine Regiearbeit von Fred F. Sears, mit Patricia Medina in der größten Damenrolle und beispielsweise Michael Granger in einer Nebenrolle handelt, merkt man – unabhängig von Cobb und Arnold – recht schnell, dass man sich in einem 50er-Jahre-Columbia-Film befindet. Zugegeben: Sears hat sicherlich einige bessere Filme als „Miami Exposé“ gedreht. Vor allem aus den Szenen mit Edward Arnold und seinem krummen Geschäftspartner, der von Alan Napier gespielt wird, hätte man wesentlich mehr herauskitzeln können. Sowohl Napier als auch Arnold haben zwar schon allein ihres Aussehens wegen eine so starke, charismatische Leinwandpräsenz, dass gewissermaßen ihre bloße Anwesenheit ein Statement ist – aber, dass sie deutlich unterfordert wirken, wenn man sie aus anderen Rollen kennt, ist dennoch schade. Zudem setzt der Film auch den Showdown ziemlich in den Sand.

Patricia Medina wiederum merkt man für meinen Geschmack immer wieder an, dass sie mehr Talent hatte, als es viele ihrer B-Filmrollen hergaben. Darunter auch eine gesunde Portion Selbstironie, die sie vor der Kamera zu zeigen bereit schien. Ich assoziiere sie allerdings aus heutiger Sicht so stark mit Columbia Pictures wie kaum eine andere Dame des 50er-Hollywoods. Mehr Abwechslung im Stil von Orson Welles’ „Herr Satan persönlich!“ (1955) hätte ihrer Karriere vermutlich gutgetan. Ein Regisseur wie Welles hätte vermutlich nicht auf sie gesetzt, wäre da nicht ein gewisses Etwas der ganz besonderen Art gewesen. Bereits kurz nach „Miami Exposé“ kippte ihre Karriere sehr stark weg vom Kino, in Richtung von Gastrollen in TV-Serien.

Michael Granger, der hier den Gangster Ascot spielt, ist mir vor allem durch seine wenigen, aber prägnanten Interpretationen von Indianerhäuptlingen im 50er-Jahre-Hollywood-Western im Gedächtnis geblieben, wo mir seine sehr ruhig und besonnen wirkende Rollenauslegung gut gefiel und mich an zuvor gesehene Karl-May-Filme aus den 60er-Jahren erinnerte. Ein Ansatz, den ich für das 50er-Hollywood in der Form als eher untypisch empfand. Gemeint ist insbesondere seine Darbietung in „Battle of Rogue River“ (1954), ergänzend kann man „Fort der Rache“ (1953) hinzuziehen. Als Gangster, wie hier in „Miami Exposé“, hat er ebenfalls etwas Stilbildendes an sich. Er hätte vermutlich einen guten Al Capone abgegeben – im gleichnamigen Biopic von 1959 verkörperte jedoch Rod Steiger diese Rolle. Granger war, aufgrund seiner prägnanten, angenehm tiefen Stimme in späteren Jahren eher vor dem Mikrofon als im Bild gefragt. Nach über 15 Jahren Pause von Kino- sowie Fernsehrollen vor der Kamera feierte er 1977 in einer Folge von „Kojak – Einsatz in Manhattan“ eine Art kurzes TV-Comeback, ehe er 1981 im Alter von nur 58 Jahren starb. Ein gutes Beispiel für einen meiner Meinung nach völlig unterschätzten Schauspieler des 50er-Hollywoods, der leider nicht viel über einige TV-Rollen und ein paar größere Kinorollen in relativ kostengünstigen Produktionen sowie ein paar kleinere Rollen in größeren Filmen hinauskam, zwischen die sich auch mehrfach ungenannte Auftritte mit sehr kleinen Parts gesellten. Karriereverläufe dieser Art sind in diesem Kapitel der Filmgeschichte keine Rarität – auch bei talentierten Darstellern nicht. Der Produzent Sam Katzman setzte mehrfach auf ihn, wodurch unter anderem alle drei namentlich in den Credits genannten Auftritte von Michael Granger in Filmen unter der Regie von Fred F. Sears – darunter „Miami Exposé“ – und eine gewisse Bindung zu Columbia Pictures für wenige Jahre zustande kamen.

Sicher ist nur, dass man sterben muss

Obwohl sich Lee J. Cobb mit der Zeit durchaus einen gewissen Namen gemacht hat, hat es dieses Krimidrama selbst in den USA bis heute leider nicht auf DVD geschafft. Eine deutsche Synchronfassung wurde offenbar nie erstellt. Mag auch sonst nicht viel für „Miami Exposé“ sprechen, halte ich die Aspekte, Cobb hier mal in einer 50er-Hauptrolle sehen zu können und dass man Edward Arnolds Abschiedsvorstellung noch dazu bekommt, schon einmal für gute Argumente, die diesen Film interessant machen. Zudem wäre „Miami Exposé“ bei mir, der Darbietung Lee J. Cobbs wegen, auf jedem noch so kleinen Filmstapel vertreten, würde mich jemand um Tipps für besonders griffige Polizistendarstellungen im Film noir fragen, die bis heute als Inspiration Sinn machen, wenn man im Geiste dieses Genres agieren will. „Miami Exposé“ ist für den US-Noir der 50er phasenweise in etwa das, was „Ein Dollar zwischen den Zähnen“ (1967) für den Italowestern ist – ein Film, dem man das geringe Budget konstant anmerkt, der mit einigen schauspielerischen Nadelstichen aber bemerkenswert zielsicher ins Schwarze trifft und sogar stellenweise großartige Momente generiert, die die eine oder andere wichtige Zutat des Genres erstaunlich gut zu repräsentieren vermögen. Der Film noir braucht Figuren – darunter auch Gesetzeshüter –, die den Eindruck vermitteln, dass ihre erste Idee, wenn sie den Sensenmann bei sich daheim im Wandschrank fänden, wäre, ihm eine Zigarette anzubieten und ihm erst mal Feuer zu geben, ehe über den Rest abgerechnet wird. Zumindest diese eine Hausaufgabe macht „Miami Exposé“ absolut bravourös und sticht dahingehend viel Konkurrenz aus – das ist eine ganze Menge wert.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Lee J. Cobb sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgeführt.

Länge: 73 Min.
Altersfreigabe: FSK ungeprüft
Originaltitel: Miami Exposé
USA 1956
Regie: Fred F. Sears
Drehbuch: Robert E. Kent
Besetzung: Lee J. Cobb, Patricia Medina, Edward Arnold, Alan Napier, Michael Granger, Harry Lauter, Eleanore Tanin, Chris Alcaide, Hugh Sanders, Barry L. Connors
Verleih: Columbia Pictures

Copyright 2019 by Ansgar Skulme
Filmplakat: Fair Use

 

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Alfred Hitchcock (XIV): Mary – Der zweite Versuch sitzt besser

Mary

Von Ansgar Skulme

Krimidrama // Der Schauspielerin Mary Baring (Olga Tschechowa) wird vorgeworfen, eine Kollegin ermordet zu haben. Etliche Hinweise scheinen ihre Verantwortlichkeit zu belegen, unter den zwölf Geschworenen bei Gericht lassen sich nach und nach die letzten Zweifler zu einem Schuldspruch verleiten. Sir John Menier (Alfred Abel) bleibt am längsten standhaft, ist der einschüchternden Übermacht von Andersdenkenden in der Jury aber schließlich auch nicht gewachsen. Doch selbst nachdem das Schicksal der jungen Frau besiegelt scheint, umtreibt Sir John weiter die Frage, ob sich die Vorfälle wirklich so zugetragen haben können wie andere Geschworene ihm einzureden versuchten. Besonders verwunderlich: Am Tatort wurde Brandy getrunken, die angebliche Täterin will zumindest das aber ausdrücklich nicht gewesen sein – und das Opfer war es ebenfalls nicht.

Alfred Hitchcock mochte den sogenannten „Whodunit“ nicht besonders – also Krimis oder Thriller, in denen es in der Hauptsache darum geht, das Täterrätsel zu lösen. Dementsprechend wenige Beiträge zu diesem Subgenre des Kriminalfilms steuerte er über die Jahrzehnte bei. „Murder!“ (deutscher Titel: „Mord – Sir John greift ein!“, 1930) bildet, als einer von Hitchcocks ältesten Tonfilmen, eine frühe Ausnahme von dieser Regel. Da es zum damaligen Zeitpunkt das Verfahren der Synchronisation noch nicht gab – es etablierte sich erst langsam im späteren Verlauf der 30er-Jahre –, wurde parallel eine deutsche Sprachfassung mit fast gänzlich anderer Besetzung in denselben Kulissen gedreht. Diese Version erhielt den Titel „Mary“, womit sie sich auch gut von der englischen Fassung abhebt, da die unter Anklage stehende junge Dame dort einen anderen Vornamen, Diana, hat. Man filmte im Wesentlichen unmittelbar nacheinander, also dieselbe Szene zunächst mit der Besetzung der britischen und dann der Besetzung der deutschen Version. Wäre es nach den deutschen Produktionspartnern gegangen, hätte es angeblich so viele Änderungen am Skript gegeben, dass aus zwei Sprachfassungen letztlich zwei grundlegend unterschiedliche Filme geworden wären, aber so weit ließ Hitchcock es nicht kommen. Nichtsdestotrotz hatte er bei der Regie mit den deutschen Schauspielern Probleme, da seine Sprachkenntnisse, obwohl er zuvor bereits in Deutschland gearbeitet hatte, selbst angesichts identischer Settings nicht reichten, um in den Dialogen so den Überblick zu behalten, dass er die Schauspieler in der Form führen konnte, wie er es üblicherweise bei auf Englisch gedrehten Filmen handhabte.

Wenn die Vorlage versehentlich ins Seitenaus dribbelt

„Mary“ galt lange als verschollen und angeblich existiert von dem Film nur noch eine einzige Archivkopie. Doch nach seiner Wiederentdeckung ist er, im Bonusmaterial seines britischen Pendants, dankenswerterweise schließlich sogar auf einer deutschen DVD gelandet. Da diese auf Deutsch gedrehte Fassung – zumindest in der heute bekannten Form, wahrscheinlich aber seit jeher – über 20 Minuten kürzer als die englischsprachige ist, und von der längeren, britischen Version mittlerweile natürlich auch eine deutsche Synchronfassung angefertigt wurde, mag man die mit deutschen Schauspielern gedrehte Alternativversion oberflächlich für nunmehr recht obsolet erachten. Stattdessen jedoch überrascht „Mary“ insofern positiv, als die kürzere deutschsprachige Erzählung ein runderes Gefühl hinterlässt – und das, obwohl beide Varianten des Films Stellen aufweisen, die in der anderen Version besser gelungen scheinen. Als hätte man ein kleines und ein wesentlich größeres Steak, aber nur dem kleinen gelänge wenigstens so etwas wie die Illusion, weitgehend auf den Punkt zubereitet worden zu sein.

Zum einen wird man bei der britischen Version das Gefühl einer sehr schleppenden, behäbigen Erzählweise nicht los. Das ist zwar insofern amüsant, als es durchaus zur Handlung passt, dass sich der Film anfühlt wie eine sich ganz langsam, aber sicher und in aller Seelenruhe zusammenziehende, den Zuschauer damit quälende Schlinge, ansonsten aber nicht wirklich zuträglich. Manch einer verfällt bei dergestalt alten Produktionen gern in Behauptungen wie etwa, dieser schleppende, zähe Beigeschmack sei primär der Tatsache geschuldet, dass es sich eben um einen frühen Tonfilm von 1930 handelt. Aber wenn man zeitnah im Anschluss die deutschsprachige Version sichtet, die immer noch ihre angestaubten Momente hat, im Vergleich zur britischen Fassung aber regelrecht wie ein D-Zug voranschreitet, sollte man spätestens davon ausgehen können, dass lahmes Erzählen und das Verschleppen des Zum-Punkt-Kommens keine Ureigenschaft des frühen Tonfilms waren.

Ich bemühe die Rede vom sogenannten „Kürzen auf das Wesentliche“ eigentlich eher ungern – wie man auch an meiner Neigung zu eher langen Rezensionen unschwer erkennen kann. Meiner Erfahrung nach geht bei Kürzungen im Allgemeinen vor allem viel Wesentliches verloren und gelungenes Kürzen auf das Wesentliche ist nicht unbedingt der Regelfall. Man kann nun einmal nicht jedes Thema in fünf bis zehn Sätzen oder in 70 Minuten Film stichhaltig behandeln. Angesichts dieser beiden Hitchcock-Filme jedoch überrascht es durchaus, wenn man feststellt, dass die deutsche Version dieselbe Geschichte wesentlich schneller erzählt, man aber keineswegs direkt nach Ende vor Ärger übersprudelt, weil einem postwendend fünf bis zehn Szenen einfallen würden, die sofort eindeutig als fehlend ins Auge zu springen scheinen – wie man es ähnlich beispielsweise bei Kennern von umfangreichen Romanen vorfindet, angesichts der zugehörigen, ihrer Ansicht nach „zu kurz“ oder „zu wenig detailliert“ geratenen Verfilmungen. So gesehen eignet sich der Vergleich von „Murder!“ und „Mary“ tatsächlich recht gut als Beispiel für so etwas wie effizientes und weniger effizientes filmisches Erzählen, in unmittelbarer Gegenüberstellung.

Die Marke „Sir John“

Zum anderen ist da die Verkörperung des Sir John. Ein Rollenname, den der deutsche Krimiklassiker-Fan mittlerweile sehr gut kennt, etwa als Scotland-Yard-Chef aus den deutschen Edgar-Wallace-Filmen der 60er-Jahre, dort kultverdächtig spaßig gespielt von Siegfried Schürenberg. Dabei ist der hier, unter Hitchcocks Regie auftretende Sir John gar kein Kriminalist, sondern ein Schauspieler, der versucht einer jungen Kollegin zu helfen, die er von früher kennt. Aber die Marke „Sir John“ zieht in diesem Genre, bringt ein gewisses Kampfgewicht mit – und des Untertitels „Sir John greift ein!“ wurde sich offenbar auch schon bei Bewerbung der deutschen Sprachfassung bedient und nicht nur wesentlich später bei Bewerbung der deutschen Synchronfassung der englischen Version, die erst in den 80er-Jahren entstand.

Doch was macht den deutschsprachigen Sir John zum Gewinner in Hitchcocks Whodunit? Herbert Marshall, der die Rolle des Sir John in der britischen Version verkörpert, wanderte recht bald nach Hollywood aus und hatte sich dort schon längst etabliert, ehe Alfred Hitchcock später auch da landen würde. Ein verdienstvoller Schauspieler, den ich immer wieder gern sehe. „Mord – Sir John greift ein!“ datiert vor dieser Emigration und war einer von Marshalls ersten Filmen. Er spielt den Sir zwar durchaus emotional, wirkt dennoch aber in der einen oder anderen Szene recht verkrampft. Zudem kauft man ihm den erfolgreichen, wohlhabenden Schauspieler – trotz der geringen Spielfilm-Erfahrung des den Schauspieler spielenden Schauspielers – zwar durchaus irgendwie ab, wenn dann allerdings in der deutschen Fassung der gestandene, aus Filmen wie „Metropolis“ (1927) berühmte Alfred Abel an seiner Stelle erscheint, hat man ein wenig das Gefühl, dass Sir John eigentlich genau so aussehen muss und dadurch alles einen noch viel glaubhafteren Charakter bekommt. Dass Abel auch ein paar Eigenheiten mit ans Set brachte und sich zuweilen durchaus einmal weigerte, all das mitzumachen, was Hitchcock gern von ihm gesehen hätte, scheint der Gesamtwirkung der Rolle zuträglich zu sein, denn so wird der gestandene Schauspieler Sir John in einer Art und Weise mit Leben erfüllt, als würde sich Alfred Abel gewissermaßen selbst spielen. Im Grunde war er seinerzeit ein Schauspieler genau der Güteklasse und Erfahrung wie ebendieser Sir John, Herbert Marshall hingegen ein Neuling vor der Kamera.

Man kann zudem wohl davon ausgehen, dass es auch Alfred Abel zu verdanken ist, dass in der deutschen Version die lächerliche, höchst unglaubwürdige Passage fehlt, in der Sir John äußerst schräg eine Frauenstimme imitiert, worauf die getestete Person absurderweise prompt hereinfällt. Eine Szene, die einfach himmelschreiend ärgerlich ist, da solcher Unsinn innerhalb des Aufbaus einer schlüssigen Beweiskette letztlich den gesamten Film ad absurdum führt. Auch das Fehlen dieser Sequenz ist ein klarer Pluspunkt der deutschen Version. Abel mochte wohlgemerkt die Szene nicht, in der diverse kleine Kinder an und in einem Bett herumtoben, das sich Sir John für eine Nacht gemietet hat, und ihn damit wecken – dementsprechend dezenter sieht sie in der deutschen Version aus. Dass er sich auch geweigert haben dürfte, notdürftig eine Frauenstimme zu imitieren, scheint in diesem Kontext naheliegend. So bleibt „Mary“ dieser kurzzeitige Ausflug ins Kasperletheater erspart. Es zeigt sich dabei wieder einmal, dass die Medaille eben immer zwei Seiten hat und leicht abgehobenes Auftreten eines Stars am Filmset einen Film unter Umständen sogar retten kann – wenn es zur Rolle passt und obendrein zur Eliminierung misslungener Inhalte führt.

Zweimal dabei und doch …

Zum Abschluss möchte ich mich kurz einem Umstand widmen, der mich bereits bei der britischen Version und – soweit ich mich erinnere – auch schon bei früherer Sichtung irritierte, welcher sicher ein wenig Raum für Interpretationen und Spekulationen liefert. Damit meine ich nicht das kleine Mysterium, dass die Darstellerin der mutmaßlichen Mörderin in der britischen Version mit Nachnamen Baring – wie ihre Figur im Film – heißt, sondern ein anderes. Es betrifft einen Schauspieler, den ich für erwähnenswert halte: Miles Mander. Gemeint ist die Art und Weise, wie Hitchcock den Ehemann der Ermordeten in Szene setzte. Auf mich persönlich wirkt die Figur seltsam blutleer, obwohl man gerade diesem Mann – angesichts seines Verlusts – besonders viele Emotionen hätte entlocken können. Es wirkt ein wenig so, als würde die Kamera ihm weitgehend ausweichen, als würde Hitchcock ihn bewusst nur grob umreißen wollen. Er mutet wie ein flüchtiger Schatten an – seine Trauer und Ergriffenheit sind nicht wirklich greifbar. Besonders kurios ist das insofern, als ausgerechnet diese Figur zu den ganz wenigen gehört, die in beiden Fassungen des Films vom selben Schauspieler verkörpert wurden, wobei er aber in beiden Versionen mehr oder minder denselben schwer einzutütenden Eindruck hinterlässt. Man weiß nicht so recht wohin mit ihm. Erwähnenswert auch deshalb, weil Miles Mander ebenso wie Herbert Marshall nach Hollywood auswanderte und dort in einigen interessanten Filmen zu sehen war – am Format des Schauspielers liegt die merkwürdige Farblosigkeit der Figur also mit Sicherheit nicht. Seine vermutlich bekannteste Rolle verkörperte er später im Rahmen der berühmten Sherlock-Holmes-Reihe von Universal, als Gegenspieler von Basil Rathbone in „Die Perle der Borgia“ (1944). Freunden von klassischen Horrorfilmen sei zudem „The Return of the Vampire“ (1943) empfohlen – ein recht atmosphärischer Streifen, dem man Unrecht damit tut, wenn man ihn als Teil des umstrittenen 40er-Jahre-„Spätwerks“ von Horror-Ikone Bela Lugosi einer pauschalen Abwertung im Kontext anderer Lugosi-Filme dieser Phase unterzieht. Ein Film, der das Vampir-Subgenre überraschend an Kriegsgeschehnisse mit Bombenabwürfen andockt und Miles Mander ungewöhnlicherweise sogar in einer Art Heldenrolle zeigt – kein Vampirjäger im Sinne von Van Helsing, aber durchaus im Fahrwasser dieses Vorbilds schwimmend.

Ergibt eine Blu-ray von „Murder!“ und „Mary“ Sinn?

Bereits auf den deutschen DVD-Veröffentlichungen von 2006 ist sowohl bei „Murder!“ als auch bei „Mary“ Materialverschleiß erkennbar. Eine Blu-ray dieser Produktionen scheint es weltweit noch nicht zu geben. Die DVD-Aufarbeitung liefert ansonsten bei beiden Fassungen des Films gutes Bild und hinterlässt den Eindruck, das Maximale herauszukitzeln. Auch das Bonusmaterial zu Hauptfilm und deutscher Alternativfassung ist dankenswert – angesichts der Tatsache, dass immerhin sogar ein Audiomitschnitt, aus dem legendären, von François Truffaut im Sommer 1962 mit Hitchcock geführten Interview vorliegt, in dem dieser nicht nur auf die britische, sondern auch die deutsche Fassung eingeht. Sowohl eine Einzelveröffentlichung als auch eine „Master of Suspense“-Box, die beide Filme enthalten, sind in Deutschland verfügbar. Die Box bringt noch einige weitere Hitchcock-Filme der 20er bis 40er in sehr guter Qualität mit und lohnt einen Kauf in jedem Fall, wenn man die Thriller des Meisters zu schätzen weiß.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Alfred Hitchcock sind in unserer Rubrik Regisseure aufgeführt.

Veröffentlichung: 21. April 2006 als DVD, 3. November 2006 als DVD („Master of Suspense“-Box)

Länge: 79 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch
Untertitel: keine
Originaltitel: Mary
Alternativtitel: Der Prozess Baring
D/GB 1931
Regie: Alfred Hitchcock
Drehbuch: Herbert Juttke, Georg C. Klaren, Alma Reville, nach einem Roman von Clemence Dane & Helen Simpson
Besetzung: Alfred Abel, Olga Tschechowa, Paul Graetz, Lotte Stein, Ekkehard Arendt, John Mylong, Louis Ralph, Hermine Sterler, Miles Mander, Julius Brandt
Zusatzmaterial: Audio-Interview mit Alfred Hitchcock, Produktionsnotizen, Alternatives Ende der englischen Sprachfassung, Biografie Alfred Hitchcock, Promo für andere Hitchcock-DVDs
Label/Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment

Copyright 2019 by Ansgar Skulme
Filmplakat: Fair Use

 

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