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Ghul – Der Dämon im Folterknast

Ghoul

Von Volker Schönenberger

Horror-Miniserie // Ghule sind in diversen Mythologien anzutreffen. Sie gelten gemeinhin als Leichenfresser und führen in aller Regel Übles im Schilde. Sie sind Dämonen aus dem arabischen Raum und hielten erst mit der Verbreitung der Märchen aus Tausendundeiner Nacht auch in westlichen Mythen Einzug.

Indien als Polizeistaat

Strike the deal with your blood. And out of the smokeless fire the Ghul will come. Ein mit Blut besiegelter Pakt beschwört aus rauchlosen Feuer den Ghul herauf. So weit, so unheilvoll – mit diesen Worten beginnt der indische Dreiteiler „Ghul“, dessen weltweite Verbreitung sich 2018 Netflix gesichert hat. In der nahen Zukunft haben religiöse Konflikte Indien in Aufruhr versetzt. Die Regierung hat zur Terrorismusbekämpfung die Spezialeinheit National Protection Squad (NPS) ins Leben gerufen und interniert Regimegegner, religiöse Fanatiker und vermeintliche oder tatsächliche Terroristen in einer der vielen Verwahr- und Verhöreinrichtungen, die eigens dafür errichtet worden sind.

Terrorist Ali Saeed wird gefoltert

Die junge Muslima Nida Rahim (Radhika Apte) lässt sich von ihrem intellektuellen Vater (S. M. Zaheer) zur Militärakademie fahren. Danach schwärzt sie ihn aufgrund seiner liberalen Ansichten an – er wird verhaftet. Nida wird zur Verhörspezialistin ausgebildet und – weil sie bei den erweiterten Verhörmethoden die beste Kursteilnehmerin war – in den Gefängniskomplex Meghdoot 31 versetzt, einen ehemaligen Atombunker. Oberstleutnant Sunil Dacunha (Manav Kaul) freut sich über seine neue Rekrutin, mit der er womöglich besondere Pläne hat. Ihre unmittelbare Vorgesetzte Major Laxmi Das (Ratnabali Bhattacharjee) hingegen äußert gegenüber Dacunha, Nida zu misstrauen. Kurz nachdem sie ihren Dienst in der Einrichtung angetreten hat, wird der berüchtigte Terrorist Ali Saeed (Mahesh Balraj) eingeliefert. Doch mit ihm ist auch etwas anderes eingetroffen …

Dystopischer Horrortrip

Da haben die Inder aber einen außergewöhnlichen Genre-Hybrid abgeliefert. Mit Ausnahme einiger kleiner Details gibt sich die erste „Ghul“-Episode „Aus dem rauchlosen Feuer“ als düstere Knast-Thriller-Dystopie, die von Anfang an zu fesseln vermag. Natürlich weiß das Publikum allein schon aufgrund des Serientitels, dass es sich um Horror handelt, auch ein kurzer Prolog inklusive des oben von mir erwähnten Blutpakts verrät das. Ansonsten aber zeichnet die erste Folge Indien als autoritären Polizeistaat, in welchem Kritiker mundtot gemacht werden und Folterkeller den Status ganz normaler staatlicher Einrichtungen haben.

Nida Rahim gerät an ihre Grenzen und darüber hinaus

In der zweiten Episode treten bei der Belegschaft vermehrt Albträume auf, sie trägt dann auch den Titel „Die Albträume werden beginnen“. Rund um den neuen Häftling Ali Saeed ereignet sich Beunruhigendes, sodass schließlich der schlimmste aller Folterknechte auf den Terroristen losgelassen wird: Faulad Singh (Surender Thakur).

Erst Spielfilm, nun Dreiteiler

Mit insgesamt 139 Minuten hat der Dreiteiler eine Länge, mit der er problemlos als Spielfilm durchgehen könnte, zumal in dem Fall ja auch zwei Abspänne entfallen würden. Ursprünglich war die Produktion wohl auch auf einen Spielfilm ausgelegt, doch als Netflix ins Boot kam, wurde das Konzept überarbeitet. Fürs Publikum ist das von untergeordneter Bedeutung, da „Ghul“ von Anfang an als Streaming-Serie verfügbar war und niemand eine Woche auf die nächste Folge warten musste wie beim linearen Fernsehen. Der Spannungsbogen hätte in einem Einteiler nicht besser funktioniert.

Frische Gesichter für unsere Breiten

Ein Vorteil von Produktionen hierzulande nicht ganz so präsenter Filmnationen kommt hier zum Tragen: unverbrauchte Gesichter. Schauspielerisch überzeugt das, auch wenn zugegeben nicht alle Figuren große Herausforderungen an die Besetzung stellen. Speziell Radhika Apte hat mir aber gut gefallen – sie spielte im selben Jahr auch in Michael Winterbottoms Thriller „The Wedding Guest“ an der Seite von Dev Patel. In „Ghul“ macht ihre Figur die größte Wandlung durch, muss sie doch nach und nach erkennen, dass der Staat, an den sie glaubt, ihren Einsatz nicht zu würdigen weiß. Dass ihr größter Dienst für diesen Staat – der Verrat an ihrem Vater – gleichzeitig ihr größtes persönliches Opfer darstellt, macht es für Nida umso schwerer.

Kein Sonnenstrahl erhellt die Düsternis

Horror und Kritik an möglicherweise drohenden polizeistaatlichen Auswüchsen gehen in dem Dreiteiler eine prima funktionierende Symbiose ein. In Verbindung mit der Düsternis des Settings stellt sich im Verlauf der einen Hauch schleppend inszenierten ersten Episode dann doch Hochspannung ein, die bis zum Finale der letzten Folge „Offenbare ihre Schuld, friss ihr Fleisch“ nicht mehr endet. Mit Ausnahme weniger Sequenzen zu Beginn und am Ende der Serie spielt sich die gesamte Handlung in den fensterlosen Räumen von Meghdoot 31 ab. Für ein Kammerspiel ist zu viel Bewegung in der Story, aber „Ghul“ soll ja gar keines sein. Ein beklemmendes Gefühl der Enge stellt sich dennoch ein, dafür sorgt das Setdesign mit den dunklen Knast-Räumlichkeiten, in die mangels Fenstern niemals ein Sonnenstrahl fällt.

Auf „Ghul“ folgt „Vetala“

Der in Mumbai tätige britische Drehbuchautor und Regisseur Patrick Graham hat mit dem titelgebenden Ghul eine wie erwähnt eher im Arabischen beheimatete Schauergestalt in Indien eingesetzt. Für sein Nachfolgeprojekt hat er sich dann auch mal bei der indischen Mythologie bedient: Die Untoten-Miniserie „Vetala“ (2020) läuft ebenfalls exklusiv bei Netflix. Bei ihr wie auch bei „Ghul“ waren koproduzierend die Amerikaner Blumhouse im Boot.

Insgesamt hätte ich mir etwas mehr vom Ghul gewünscht. Dessen Potenzial wird leider gerade zum Finale hin nicht ganz ausgereizt, hier wäre „Viel hilft viel“ die optimale Devise gewesen. So endet der Dreiteiler weniger exzessiv als erhofft, geht aber immer noch als so ungewöhnlicher wie sehenswerter Horrortrip ins Ziel.

Die drei Episoden:

1. Aus dem rauchlosen Feuer (Out of the Smokeless Fire, 44:47 Min.)
2. Die Albträume werden beginnen (The Nightmares Will Begin, 44:17)
3. Offenbare ihre Schuld, friss ihr Fleisch (Reveal Their Guilt, Eat Their Flesh, 49:36)

Veröffentlichung: 24. August 2018 bei Netflix

Länge: 139 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Hindi, Hindi (Audiodeskription)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Hindi
Originaltitel: Ghoul
IND 2018
Regie: Patrick Graham
Drehbuch: Patrick Graham, Kartik Krishnan, Sarang, Sathaye
Besetzung: Radhika Apte, Manav Kaul, Rohit Pathak, Ratnabali Bhattacharjee, Sunil Soni, Kailash Kumar, Harry Parmar, Bajrangbali Singh, S. M. Zaheer, Mahesh Balraj, Surender Thakur
Streaming-Plattform: Netflix

Copyright 2020 by Volker Schönenberger

Szenenfotos, Packshot & Trailer: © 2018 Netflix

 

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Gewinnspiel: 1 x Antithese als DVD im Mediabook

Verlosung

Vom österreichischen Underground-Label Black Lava Entertainment kommt der Horror-Kurzfilm „Antithese“. Jonas Sommer, einer der beiden Regisseure, hat mir eine DVD im schmucken Mediabook zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerin oder des kommenden Gewinners!

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 25. November 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf das Mediabook. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Eins noch: Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,45 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Das Mediabook geht an Isabel La. Herzlichen Glückwunsch! Du wirst benachrichtigt.

Die Rezension von „Antithese“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

 

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Horror für Halloween (XII): Antithese – Der Dämon im Salzkammergut

Antithese

Von Volker Schönenberger

Kurzfilm-Horror // In der von Menschen (Igitt!) bevölkerten Stadt kann der Schriftsteller Stephen (Günther Brandl) nicht schreiben, also schnappt er sich Freundin Mia (Miriam Fontaine) und fährt in eine abgelegene Berghütte im Salzkammergut. Mia ist alles andere als begeistert von der Einöde, macht aber auch ohne Handy-Empfang gute Miene zum langweiligen Spiel. Er beginnt, fleißig in die Tasten seiner mechanischen Schreibmaschine zu hauen, sie freut sich, dass Stephen die Protagonistin seines Horrorromans Mia nennt. Noch ahnen die beiden nicht, welches Grauen sie erwartet. Ein Albtraum der jungen Frau ist nur der Auftakt …

Die Berghütten-Idylle …

Stephen deklamiert bedeutungsschwangere Sprüche aus einem alten Buch (in Latein oder Italienisch, das konnte ich nicht genau raushören) – ein Schelm, wer „Tanz der Teufel“ dabei denkt. Auch den sich in die Einöde zurückziehenden Autor kennen wir als Topos zur Genüge. Bei einem Handlungselement haben sich die Regisseure Thomas Binder und Jonas Sommer womöglich von „Stephen Kings Stark – The Dark Half“ (1993) inspirieren lassen. Ich hoffe, damit nicht zu viel zu verraten, und belasse es nun auch dabei, was die Nacherzählung der Story angeht. Da das heutige Horrorgenre ohnehin recht innovationsarm ist, muss sich ein Undergroundfilm wie „Antithese“ sicher nicht daran messen lassen, ob er neue Impulse setzt. Wichtiger ist: Setzt er die bekannten Versatzstücke zu einem stimmigen Ganzen zusammen? Das kann bejaht werden. Der Begriff „Antithese“ bezeichnet einen Gegensatz oder eine Gegenbehauptung, mehr will ich nun aber wirklich nicht verraten. Rund um diesen Gegenentwurf entspinnt sich die recht schnörkellose Story – allzu viele Wendungen verträgt ein knapp halbstündiger Film ohnehin nicht.

… von Stephen und Mia …

Visuell ist das überaus ansprechend umgesetzt worden. Das beginnt mit einem per Drohne gefilmten Bergpanorama zum Auftakt und setzt sich in einer surreal gehaltenen Albtraumsequenz fort, in der sich eine Schöne (Melody Bayer) nackt vor einem Dämon (Jonas Sommer) rekelt – inklusive in Zeitlupe gehaltenem Blutschwall. Den Regiestuhl dieser Szene überließen Sommer und Binder ihrem Beleuchter Martin Faltermeier. Apropos Blut: Ein paar blutige Effekte sind pointiert verteilt worden, alles natürlich handgemacht und schmuck. Die Schauspielkunst bewegt sich zwangsläufig auf Laiendarsteller-Niveau, aber was dem Vorabendprogramm der Fernsehsender recht ist, kann einem Undergroundfilm nur billig sein. Hauptdarsteller Günther Brandl ist in der Independent-Szene jedenfalls kein Unbekannter. Er produziert selbst Filme – etwa „Moor-Monster!“ (2014) – und hat im kürzlich an dieser Stelle rezensierten „Weakness of a Sick Mind“ einen Gastauftritt. Sein Stephen stellt mit Stimme aus dem Off zu Beginn sich selbst und seine Freundin vor – er nennt sie „Frau“, sinniert aber später darüber nach, um ihre Hand anhalten zu wollen. Voice-over ist ein gängiges Stilmittel, um auf einfache Weise Erläuterungen und Charakterisierungen hinzuzufügen, ohne Szenen drehen zu müssen, die die Handlung nicht vorantreiben. Das kann man für einfallslos halten, was es in manchen Fällen sicher ist, findet sich aber auch in Großproduktionen.

… endet, als der Schriftsteller die falschen Sprüche deklamiert

„Antithese“ ist kurzweilig geraten – ehe ich es mich versah, lief der Abspann. Aber Obacht: Im Anschluss daran folgt noch eine Szene. Regisseur Jonas Sommer erklärt im Making-of, er habe das Ende offen halten wollen, die zusätzliche Sequenz aber für Leute hinzugefügt, die einen etwas runderen Abschluss bevorzugen. Mir brachte die Szene nicht viel, aber das mag daran liegen, dass ich es nicht für kritikwürdig halte, wenn ein paar Fragen offen bleiben. Man sieht „Antithese“ nicht an, dass es sich um die erste Regiearbeit von Thomas Binder und Jonas Sommer handelt, das respektable Ergebnis sollte mindestens bei Underground-Fans auf Wohlgefallen stoßen.

Ein dämonischer …

Das österreichische Undergroundlabel Black Lava Entertainment hat der DVD von „Antithese“ sogar ein wertiges Mediabook spendiert, das zwar schmal, aber gehaltvoll ausgefallen ist. Das schön bebilderte Booklet enthüllt die gesamte Entstehungsgeschichte des Films und einige Döntjes vom Dreh. Begonnen hatte alles im November 2014 mit der Idee Thomas Binders, einen Film zu drehen – was für einen auch immer. Dreieinhalb Jahre später erblickte „Antithese“ das Licht der DVD-Welt. Wer nicht nur im Booklet darüber lesen will, findet im Bonusmaterial des Mediabooks reichlich audiovisuelles Futter inklusive eines Easter Eggs.

… Albtraum nimmt seinen Lauf

Beim vom 9. bis 11. November 2018 stattfindenden „House of Horrors“ in der Turbinenhalle Oberhausen wird es einen „Antithese“-Stand geben, auch wird der Film dort im Rahmen des „Dead End“-Awards gezeigt. Wer die Veranstaltung nicht besucht, kann „Antithese“ im Webshop von Black Lava Entertainment beziehen. Außer dem Mediabook ist auch eine auf 20 Exemplare limitierte VHS-Kassette lieferbar – ein Gimmick für Retro-Fans, die der Goldenen Ära der Videotheken und heruntergenudelten Leihvideos hinterhertrauern. Mit dem Portfolio von Black Lava bin ich überhaupt nicht vertraut. Welche Filme aus dem Sortiment des Labels könnt Ihr empfehlen?

Veröffentlichung: 3. April 2018 als DVD im auf 500 Exemplare limitierten Mediabook, als DVD in auf 50 Exemplare limitierter Hartbox und als auf 20 Exemplare limitierte VHS-Kassette

Länge: 29 Min.
Altersfreigabe: FSK ungeprüft
Sprachfassungen: Deutsch
Untertitel: Englisch
Originaltitel: Antithese
A/D 2017
Regie: Thomas Binder, Jonas Sommer (Albtraumsequenz: Martin Faltermeier)
Drehbuch: Jonas Sommer
Besetzung: Melody Bayer, Günther Brandl, Martin Faltermeier, Miriam Fontaine, Nicole Lauer
Zusatzmaterial: Making-of (12:43), Mia’s Nightmare – Making-of (3:20), The Art of SFX (5:25), deleted Intro Shots (2:56), deleted Scene: Mia’s Nightmare V 1.0 (0:59), Antithese Highspeed Shots Promo Clip (1:40), Easter Egg (1:23), 16-seitiges Booklet
Label/Vertrieb: Black Lava Entertainment

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

Szenenfotos: © 2018 Black Lava Entertainment

 
 

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