RSS

Schlagwort-Archive: Dane DeHaan

A Cure for Wellness – Von wegen gute Besserung

A Cure for Wellness

Von Andreas Eckenfels

Horrorthriller // Mit den ersten drei „Pirates of the Caribbean“-Teilen belebte Gore Verbinski das Genre des klassischen Piraten-Abenteuers neu und knackte zahlreiche Kassenrekorde. Für den wunderbaren Animationsfilm „Rango“ gewann er den Oscar. Nach dem Boxoffice-Flop von „Lone Ranger“ verabschiedete sich der Regisseur vorerst vom Blockbuster-Kino und backt nun wieder kleinere Brötchen. Für den Horrorthriller „A Cure for Wellness“ tat er sich erneut mit „Lone Ranger“-Autor Justin Haythe zusammen. Unterstützung erhielt Verbinski dabei von der deutschen Filmförderung, die knapp neun Millionen Euro zu der 40-Millionen-Dollar-Produktion beisteuerte. Vielleicht hatten einige inhaltliche Parallelen zu Thomas Manns Literaturklassiker „Der Zauberberg“ die Investoren dazu bewogen.

Wasser ist Leben

Lockhart (Dane DeHaan) erhält einen ungewöhnlichen Auftrag: Der aufstrebende Manager eines großen US-Finanz-Unternehmens soll in die Schweiz reisen, um dort das Vorstandsmitglied Pembroke (Harry Groener) aus einem exklusiven Wellness- und Spa-Resort zu holen, wo sich dieser erholt. Schon bei seiner Ankunft in dem abgelegenen Alpen-Sanatorium wird Lockhart bei seinem Versuch, mit Pembroke zu sprechen, vom Personal freundlich, aber bestimmt abgewiesen. Entnervt verlässt er die Klinik und gerät auf der Rückfahrt in einen Autounfall.

Nach einer langen Reise erreicht Lockhart das abgelegene Wellness-Resort …

Drei Tage später erwacht Lockhart mit einem Gipsbein in einem Krankenbett des Sanatoriums. Auf seinen Streifzügen durch die endlos wirkenden Gänge der Anlage begegnet er der jungen Hannah (Mia Goth), welche seit ihrer Kindheit in dem Resort lebt, und vielen merkwürdigen Patienten, die sich der speziellen Wassertherapie von Klinikleiter Dr. Volmer (Jason Isaacs) unterziehen. Tatsächlich trifft er auch auf Pembroke, der allerdings kurze Zeit später spurlos verschwunden ist. Während sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert, versucht Lockhart das Geheimnis der Klinik zu ergründen.

Aus Deutschland wird die Schweiz

Zwar spielt „A Cure for Wellness“ in der Schweiz, doch auch aufgrund der Finanzierung fanden die Dreharbeiten in Deutschland statt. Neben den opulenten Sets, die im Studio Babelsberg errichtet wurden, drehte Verbinski unter anderem in Sachsen-Anhalt, Berlin, Hamburg und Baden-Württemberg. Für die Innen- und Außenaufnahmen des Sanatoriums dienten die Burg Hohenzollern in Hechingen, die Beelitz-Heilstätten in Brandenburg und die Schwimmhalle des Johannisbades in Zwickau als beeindruckende Kulissen. Auch die hervorragende Ausstattung mit den großen Wassertanks und metallenen Schwitzkästen, in denen die Patienten therapiert werden, trägt maßgeblich dazu bei, dass „A Cure for Wellness“ klassisch zeitlos wirkt und einfach großartig anzusehen ist.

… in den Schweizer Alpen

Durch das Setting schickt Verbinski seinen Hauptdarsteller Dane DeHaan zunächst auf einen ähnlichen Psychotrip, wie ihn auch Leonardo DiCaprio in „Shutter Island“ (2010) durchleiden musste. Dabei macht DeHaan als unsympathischer, zunehmend die Kontrolle verlierender Workaholic einen wesentlich besseren Eindruck als zuletzt in „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“, wo er als strahlender Comicheld etwas fehlbesetzt wirkte. Das Mystery-Puzzle entfaltet sich mit subtiler Spannung, der Regisseur spielt geschickt mit menschlichen Urängsten, und wenn Newcomerin Mia Goth als Hannah in einem vermeintlichen Traum in einer Wanne voll mit Aalen badet, ruft dies die visuell aufregenden Schreckensvisionen aus Verbinskis Horrorhit „The Ring“ (2002) in beste Erinnerung.

Dr. Volmer setzt auf eine spezielle Wassertherapie

Trotz der schwelgerischen Bilder stellt Verbinskis Schauermär allerdings die Geduld seiner Zuschauer auf eine überaus harte Probe. Die Geschichte über das rätselhafte Sanatorium, die einer Gothic-Horror-Novelle entsprungen sein könnte, hätte man effizienter, in wesentlich weniger als 140 Minuten erzählen können. Ein paar Nebenstränge, wie etwa der Selbstmord von Lockharts Vater, an dem er seit seiner Kindheit zu knabbern hat, hätten besser gestrichen werden sollen. Mit dem Problem der Überlänge hatte Verbinski bereits in Teil zwei und drei von „Pirates of the Caribbean“ zu kämpfen, die einfach kein Ende nehmen wollten.

Lockhart geht dem Geheimnis des Sanatoriums auf den Grund

So bleibt „A Cure for Wellness“ ein im wahrsten Sinne des Wortes sehenswerter Genre-Beitrag mit erzählerischen Schwächen, dem allerdings kein großer Erfolg an den Kinokassen beschieden war. Weltweit spielte der Horrorthriller gerade mal 26 Millionen US-Dollar ein. Ein Ergebnis, welches weder Verbinski noch den deutschen Investoren gefallen haben dürfte, aber nichts über die Qualität des Films aussagt.

Ein Traum? Hannah aalt sich in der Badewanne

Veröffentlichung: 10. August 2017 als Blu-ray und DVD

Länge: 146 Min. (Blu-ray), 141 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch
Untertitel: Deutsch, Englisch u. a.
Originaltitel: A Cure for Wellness
USA/D 2016
Regie: Gore Verbinski
Drehbuch: Justin Haythe, Gore Verbinski
Besetzung: Dane DeHaan, Jason Isaacs, Mia Goth, Ivo Nandi, Celia Imrie, Harry Groener, Adrian Schiller, Carl Lumbly
Zusatzmaterial: entfallene Szene, Meditationen, Die Filmmusik, Kinotrailer
Vertrieb: Twentieth Century Fox Home Entertainment

Copyright 2017 by Andreas Eckenfels

Fotos, Packshot & Trailer: © 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten: Ein intergalaktischer Augenschmaus

Valerian and the City of a Thousand Planets

Kinostart: 20. Juli 2017

Von Florian Schneider

Science-Fiction // Es gibt Filme, deren Realisierung erst in den vergangenen Jahren möglich geworden ist – dem Computerzeitalter sei Dank. Ansonsten hätte Regisseur und Visionär Luc Besson seiner Kindheitsliebe, dem französischen Kult-Comic „Valérian et Laureline“ (dt. „Valerian und Veronique“) von Jean-Claude Mézières und Pierre Christin, wohl schon vor Jahrzehnten ein filmisches Denkmal gesetzt. Stattdessen schuf er 1997 mit dem Box-Office-Hit „Das fünfte Element“ einen kleinen aber sehr erfolgreichen Science-Fiction-Bruder von „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“. Übrigens erarbeitete Jean-Claude Mézières zusammen mit der zweiten französischen Zeichnerlegende Jean Giraud (Moebius) das komplette Artwork von „Das fünfte Element“.

Dem mystischen und friedliebenden Volk der Pearls …

Zum Inhalt: Als sich ein triumphal hochgeworfener Knochen in der Luft drehend in eine Raumstation verwandelt, ist dies der Beginn des unvergesslichen Science-Fiction-Epos „2001 – Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick. Bei „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ verfolgen wir zu den Klängen von David Bowies „Space Oddity“ nun das Wachstum einer internationalen zu einer intergalaktischen Weltraumstation. Illustriert wird es durch die Jahrhunderte mit Begrüßungszeremonien, anfangs zwischen Menschen (US-Amerikanern, Russen, Chinesen etc.), im Lauf der Zeit auch zwischen Menschen und Außerirdischen. Sehr schön ist hier die Reminiszenz an „Das fünfte Element“: Die Mondoshawan haben auch einen kleinen Auftritt.

… droht Ungemach – und die Menschen sind mitschuldig

Im 28. Jahrhundert erreicht die Weltraumstation Alpha, längst losgelöst von der Erde und an einem fernen Punkt der Galaxie angekommen, eine gigantische Größe. Alpha beherbergt inzwischen siebzehn Millionen Einwohner, zusammengesetzt aus Tausenden verschiedenen Spezies, womit sie zu einer „Stadt der tausend Planeten“ geworden ist.

Die Raum-Zeit-Agenten Valerian und Laureline auf geheimer Mission

 

Kontrolliert, militärisch und verwaltungstechnisch, wird Alpha allerdings immer noch von Menschen, womit unsere Helden, die Raum-Zeit-Agenten Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne), ins Spiel kommen. Im Auftrag ihres Chefs, Commander Arün Filitt (Clive Owen), machen sich die beiden Agenten zunächst auf die Suche nach einem kleinen Nagetierchen, das mystische Kräfte besitzt, um anschließend dem Commander bei einer diplomatischen Mission auf Alpha zur Hand zu gehen.

Sieht aus wie ein Milchbubi, hat es aber faustdick hinter den Ohren: Major Valerian

Wie es sich für ein ordentliches Abenteuer gehört, geht dabei so einiges schief, und immer wieder nimmt die Geschichte eine neue Wendung. Doch eines ist sowieso klar: die Geschichte selbst dient lediglich als Vehikel für das dialogspritzige Zusammenspiel der beiden Helden und, mehr noch, für die atemberaubende Bilderflut, mit der Besson seiner Kindheitsliebe Leben einhaucht.

Commander Arün Filitt blickt nicht nur finster drein

Wie in einem Panoptikum betrachten wir dabei staunend ein Szenario nach dem anderen, wobei Besson die Ideen nie auszugehen scheinen – ob bei der Gestaltung der fantastischen Welten oder der Vielzahl ihrer unterschiedlichsten Bewohner. Man merkt einfach bei jeder Szene und jedem Detail, wie viel Herzblut Besson in seinen Film gesteckt hat. Das Ergebnis ist ein Bilderrausch, der sogar die US-amerikanischen Blockbuster wie „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ in den Schatten stellt. Auftritte von internationalen Stars wie der Popsängerin Rihanna, dem Musikgenie Herbie Hancock und Schauspielergrößen wie Ethan Hawke und Rutger Hauer leisten ihr Übriges.

Mit „Space-Orks“ ist nicht gut Kirschen essen

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Luc Besson sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit John Goodman, Rutger Hauer, Ethan Hawke und Clive Owen in der Rubrik Schauspieler.

Wenn Laureline Fragen stellt, sollten auch sprechende Enten besser antworten

Länge: 137 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: Valerian and the City of a Thousand Planets
F/USA 2017
Regie: Luc Besson
Drehbuch: Luc Besson, nach der Comic-Vorlage von Pierre Christin und Jean-Claude Mézières
Besetzung: Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen, Rihanna, Ethan Hawke, John Goodman, Rutger Hauer, Mathieu Kassovitz, Elizabeth Debicki, Aymeline Valade, Kris Wu, Emilie Livingston, Diva Cam, Sam Spruell, Alexandre Willaume, Herbie Hancock, Alexandre Nguyen
Verleih: Universum Film

Copyright 2017 by Florian Schneider

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2017 Universum Film

 
2 Kommentare

Verfasst von - 2017/07/19 in Film, Kino, Rezensionen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Life – Wie die berühmten James-Dean-Fotos entstanden

Life-Cover-BR

Life

Von Anja Rohde

Drama // Ein Biopic, das einen Zeitraum von nur zwei Wochen beleuchtet – das ist ungewöhnlich. Aber gelungen, denn es sind zwei sehr intensive Wochen. Für James Dean (Dane DeHaan), dessen Premiere von „Jenseits von Eden“ ansteht und der auf die Zusage für „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ wartet. Und für Dennis Stock (Robert Pattinson), der es in diesem Zeitraum schafft, den Sprung vom Auftragsfotografen zum Künstler zu machen.

Life-06

Stock ahnt, dass Dean Starpotenzial hat …

Der Fotograf und der Schauspieler teilen sich in „Life“ die Bühne, sagt Regisseur Anton Corbijn („Control“, „A Most Wanted Man“, „The American“). Die beiden jungen Männer im Amerika der 50er-Jahre eint, dass sie mit persönlichen Dilemmas zu hadern haben. Stock ringt mit den Konformitätserwartungen der Gesellschaft, er hat früh geheiratet, die Ehe ist jedoch gescheitert, er versagt als Vater. Er will Karriere als Künstler machen, muss sich aber mit Auftragsarbeiten auf Hollywood-Partys und den klassischen Roter-Teppich-Fotografien begnügen. Dean hat kein Problem damit, Konventionen abzulehnen. Er lebt im Moment, will seine Unabhängigkeit bewahren – was in der Publicity-Maschinerie, die sein Agent und sein Studio gerade anlaufen lassen, nicht einfach ist.

Life-04

… und porträtiert Dean im Alltag …

Romanschriftsteller, Lyriker und Drehbuchautor Luke Davies hatte sich auf James Dean gestürzt, weil er einen Künstler im Mittelpunkt seines neuen Films sehen wollte. „Ich nahm mir jedes kleine bisschen Information über James Dean vor, das ich in die Finger bekommen konnte. Am Ende hatte ich einen unglaublich breiten Überblick über sein kurzes Leben.“ Dabei tauchten immer wieder die Fotos von Dennis Stock auf: James Dean im Regen mit hochgeschlagenem Mantelkragen am Times Square. James Dean im Rauch seiner Zigarette. James Dean auf der Farm seiner Verwandtschaft in Indiana. Letztere entstanden auf der Fotoreise in Deans Vergangenheit, die Dean und Stock im Februar 1955 gemeinsam unternahmen. Sie erschienen zwei Tage vor der Filmpremiere von „Jenseits von Eden“ im „Life Magazine“ und begründeten Stocks Karriere.

Life-12

… in der Kneipe …

Um die Geschichte über die legendäre Fotostrecke und die schwierige Freundschaft, die zwischen den ungleichen Künstlern entsteht, in Bilder zu fassen, wurde der niederländische Anton Corbijn als Regisseur verpflichtet. Corbijn selbst arbeitet seit Jahrzehnten als Fotograf mit Kunstschaffenden zusammen und ist somit prädestiniert für den Job, den er wie immer mit dem Gefühl fürs perfekte Bild umsetzt, auch wenn „Life“ emotional nicht ganz an „Control“ und „A Most Wanted Man“ herankommt.

Life-17

… auf der Reise nach Indiana …

Dass Robert Pattinson aus den Schuhen des Vampir-Teenagers herausgewachsen ist, bewies er schon in „The Rover“ und „Maps to the Stars“. In „Life“ überzeugt er als zerrissener, aber gleichzeitig zielstrebiger junger Mann. Dass einer, der selbst als Posterboy in zahlreichen Mädchenzimmern anzutreffen war, nun einen spielt, der die Postermotive schießt (allerdings 60 Jahre früher), ist eine schöne Nettigkeit am Rande.

Life-10

… auf einem Highschool-Ball, zu dem Fans sie eingeladen haben …

Von Dane DeHaan wird berichtet, dass er die Rolle des James Dean mindestens fünfmal ablehnte – Dean ist einer seiner Lieblingsschauspieler und er traute sich nicht zu, in diese Rolle zu schlüpfen. Aber die Filmemacher blieben beharrlich. DeHaan nahm ein paar Kilo zu, bekam künstliche Ohrläppchen, wie er im Bonus-Interview leicht amüsiert erzählt (DeHaan hat angewachsene Ohrläppchen, Dean nicht), und eine Perücke, und studierte die Posen und die Sprache ein. Hier ist Platz für den dringenden Rat, den Film im Original zu schauen. Die deutsche Stimme ist zu hoch und fiepsig geraten und hat auch mit James Deans deutscher Synchronisation nichts gemein – er wurde seinerzeit von Dietmar Schönherr gesprochen.

Life-18

… und im Haus der Verwandtschaft …

Die Nebenrollen sind hochkarätig besetzt. Ben Kingsley spielt den Studio-Boss Jack Warner als eine Respekt einflößende Mischung aus väterlichem Mentor und keinen Widerspruch duldenden Oligarchen. Joel Edgerton verkörpert den Leiter der Agentur Magnum Photo mit derselben Sensibilität, mit der wohl auch der echte John Morris seine Fotografen angeleitet, unterstützt und gefordert hat.

Life-20

… wo sich Dean sichtlich wohlfühlt

In die 50er-Jahre wird man sofort hineingeworfen. Kleidung, Musik, Autos – und immer und überall wird geraucht, selbst am öffentlichen Fernsprecher ist ein kleiner Aschenbecher montiert. Alles, was über James Dean erzählt wird (und was sich überprüfen lässt), stimmt. Wenn man kein ausgemachter Dean-Fan ist, erfährt man einiges, das man vorher nicht wusste. Es gibt auch Aspekte aus Deans Leben, die keinen Platz im Film gefunden haben, zum Beispiel sein Faible für Autorennen. Das verdichtet die Geschichte über die beiden gegensätzlichen Künstler, die voneinander profitieren, privat wie beruflich.

Life-09

James Warner ist der Boss …

Zweimal im Film sind die Originalfotos zu sehen. Einmal, als sich Dean die Kontaktabzüge mit einer Lupe anguckt, und dann erneut, als Stock seinem Agenten die fertigen Bilder auf den Schreibtisch legt – mit einem Notizzettel, auf dem „LIFE?“ steht. Das ist hübsch und fügt sich organisch ein.

Life-14

… und macht die Ansagen

Ob sich Corbijn allerdings einen Gefallen damit getan hat, die Bilder im Abspann noch einmal groß und unkommentiert zu zeigen, ist fraglich. Spiegel Online übertreibt vielleicht ein bisschen mit der Formulierung „Ganz zum Schluss schießt sich Anton Corbijn in den Fuß“, aber man kommt in der Tat nicht umhin festzustellen: Der echte James Dean sah einfach besser aus.

Life-01

Auch Dean gefallen Stocks Aufnahmen

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Ben Kingsley sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung: 26. Februar 2016 als Blu-ray und DVD

Länge: 112 Min. (Blu-ray), 108 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK freigegeben ohne Altersbeschränkung
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Originaltitel: Life
D/GB 2015
Regie: Anton Corbijn
Drehbuch: Luke Davies
Besetzung: Robert Pattinson, Dane DeHaan, Joel Edgerton, Alessandra Mastronardi, Ben Kingsley, Peter Lucas
Zusatzmaterial: Interview mit Cast & Crew, B-Roll, Hörfilmfassung, Wendecover
Vertrieb: Universum Film

Copyright 2016 by Anja Rohde

Fotos, Packshot & Trailer: © 2015 Square One Entertainment / Universum Film

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: