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Dario Argento (VII): Das Stendhal-Syndrom – In jeder Hinsicht kunstvoller Psychothriller

La sindrome di Stendhal

Von Tonio Klein

Horrorthriller // Bilder am Rande des Vorspanns, von den alten Meistern bis zu Warhols Monroe. Eine junge Frau, die die Uffizien in Florenz besucht; schon zuvor wird sie von der ominpräsenten Bau- und Skulpturenkunst mit nicht selten phallischen Motiven förmlich erschlagen. Schließlich das wahrhafte „Eintauchen“ in ein Bild, auf dem ein Ertrinkender zu sehen ist; die Frau gleitet in die Tiefe und wird von einem Fisch geküsst. Sie ist wohl wie viele Hauptfiguren in Filmen Dario Argentos nicht so ganz von dieser Welt. Schließlich der Schrecken der Medusa; beim Anblick dieses Bildes bricht die Frau endgültig zusammen. Die herunterfliegende Handtasche öffnet sich und offenbart neben dem typisch touristischen Inhalt eine Pistole. Kurze Zeit später dasselbe Bild der halb herausguckenden Sachen, aber die Pistole ist weg. Ein junger Mann spricht die Frau an, die nicht einmal mehr genau zu wissen scheint, wer sie ist.

Blutdurst stillen

Was für ein Beginn, dialoglos, hypnotisch, von minimalistischer, aber geschickt variiert-verschachtelter Achttonmelodie Ennio Morricones begleitet. Eine Verbeugung vor großen Museumsszenen Hitchcocks („Vertigo – Aus dem Reich der Toten“, 1958) und De Palmas („Dressed to Kill“, 1980); gleichzeitig das Rätselhaft-Surreale. War bei „Mary Poppins“ (1964) das „Hüpfen durch Bilder“ ein Spaß, der Fantasien wahr werden ließ, so geht es hier um Albtraumfantasien. Noch so manche Szene wird surreal sein; gleichwohl können wir uns nach und nach die häppchenweisen Informationen zu einer Geschichte zusammenbasteln. Die junge Frau heißt Anna (Asia Argento) und ist Polizistin, die gegen einen Vergewaltiger und Mörder ermittelt. Dieser, ein Mann namens Alfredo (Thomas Kretschmann), kommt bald auf ihre Spur und erkiest sie zum nächsten Opfer, tötet sie aber nicht. Im wahrsten Sinne des Wortes wird etwas von dem Mann von nun an „in Anna“ sein …

Überwältigende (Kino-)Kunst

Das sogenannte Stendhal-Syndrom bezeichnet Ausfallerscheinungen angesichts der Überwältigung durch große Kunst. Anna erleidet dies, aber es steht für etwas ganz anderes. Von Anfang an weiß sie eigentlich nicht, wer sie ist. Dies scheint von Kindheit und Jugend herzurühren. Ihre Berufswahl entstammt dem Wunsch, ihrer Sozialisation zu entkommen. In ihrem Beruf ist sie anscheinend nicht sehr gut, obwohl ihr Chef dauernd das Gegenteil sagt. In einer Rückblende erfahren wir ganz am Rande, dass sie erst nach einer Stunde zum Tatort gekommen ist und man schon lange auf sie gewartet hat. Später wird der einzige Moment, in dem sie mal was Polizeimäßiges macht, ein missbräuchliches Vorzeigen der Marke sein. Zwar ist ihre intuitive Kombinationsgabe bestechend („He didn’t kill me. We don’t have to look for him, he will look for me“), aber der beste Feuerwehrmann ist auch nicht derjenige, der von der Psyche des Brandstifters fasziniert ist und sich perfekt in ihn hineindenken kann …

Hauptsache ungeschnitten

Und so sehen wir einem Wesen zu, das erst noch zu sich selbst finden muss; dies ist faszinierend und filmisch wie psychologisch anspruchsvoll-ansprechend umgesetzt, dabei gleichzeitig sehr böse. Am Anfang sitzt Anna verstört mit einem Insekt im Hotelzimmer, am Ende mit einem Schmetterling in ihrer Wohnung, da hat auch sie sich entpuppt als … nein, ich verrate es nicht, aber sie hat zu sich selbst gefunden.

Grenzüberschreitungen

Der Weg dahin: Regisseur Dario Argento findet immer wieder Stilmittel der Grenzüberschreitung und Zerrissenheit, die Annas Wesen und Selbstfindung ausdrücken. In der Kunst: Die Grenze der Leinwand ist aufgehoben, Anna geht dabei immer wieder durch und unter Wasser, welches sie in den Abgrund zieht. In einer späteren realen Szene vermag das Wasser nicht die dunkle Seite Annas fortzuspülen, obwohl genau das, was für diese dunkle Seite steht, den reißenden Fluten überantwortet wird. Anna sagt da noch: „Du willst also ein Bad nehmen.“ Doch die Reinigung gelingt nicht. Im Zeit-Raum-Kontinuum: Anna kann durch eine imaginäre Tür ihres Hotelzimmers von Florenz nach Rom und in der Zeit zurückgehen, wir sehen eine Plot-erklärende Rückblende als surreales Element; und Anna ist sogar noch mit der blutigen Bluse (aufgrund des Sturzes in den Uffizien) in der Vergangenheit als Polizistin zu sehen. Schließlich Grenzen zwischen Realität und Fiktion: Monstren, die nur Graffiti sind, werden lebendig und entpuppen sich als Annas innere Dämonen, die frei werden und die ihr auf eigentlich irreale Weise zur Freiheit verhelfen. Wie schon bei Kubricks „Shining“ (1980) bedeutet diese Szene vielleicht, dass die bösen Dämonen oder auch nur die höchst reale böse Seite der Hauptfigur endgültig die Herrschaft übernommen hat. Anna kann dadurch die Fesseln des Vergewaltigers lösen und … Na ja, sagen wir mal, es wird blutig und es geht voll aufs Auge – typisch in einem Film von Dario Argento, der immer auch Filme über das Sehen macht (zumal wenn es um Kunst geht). Blicke haben eine herausgehobene Bedeutung; sie können ins Innere gehen, wenn Argento mit CGI ins Körperinnere eintaucht oder in einer Fantasiesequenz der Vergewaltiger durch beide durchschossenen Wangen Annas blickt; sie können Barrieren überwinden, wenn Anna in Bilder nicht nur blickt, sondern eintaucht; sie können eben auch zerstört werden, wenn Anna ihren Dämon nicht killt, sondern sich letztlich mit ihm vereint, ihn brutal von außen nach innen verlagert und damit quasi annimmt.

Selbst- und Fremdverletzungen sind untrennbar

Anna hat seit der Vergewaltigung eine Narbe, doch ihre blonde Perücke deutet nicht nur auf den Zweck hin, die Entstellung zu verdecken, sondern nach der oben angedeutete Szene auch darauf, dass sie nun endgültig eine andere geworden ist. Und dass sie andere statt wie zuvor sich selbst verletzen wird. Ihre Erscheinung hat etwas von Neo-noir-femme-fatale (wie auch die Ausleuchtung ihres Zimmers, giftgrüner Lampenschein zu rotem Ständer, etwas von Neo-noir hat). Aber auch von dem Cross-Dressing, wie es gestört-gespaltene Persönlichkeiten gelegentlich in Filmen von Argento selbst oder von Brian De Palma („Dressed to Kill“! Letztlich steckt vieles davon schon in Hitchcocks „Psycho“, 1960) an den Tag legen. Nun ist Anna natürlich eine Frau, aber sie verbindet die Verführung der blonden Femme fatale mit dem Männlichen, welches sie nun (in jeglicher Form …) in sich hat. Ihr erstes Opfer wird ein junger, sanfter Franzose mit dem weiblichen Vornamen Marie sein. In diesen Mann hat Anna sich zwar verliebt, aber die weibliche, sanfte Seite in sich will sie offenbar auf keinen Fall mehr zulassen. Interessanterweise lernt sie Marie kennen, indem sie ihm (geringfügig) wehtut und die Finger beim Blättern in einem Ständer mit Postern zweimal einklemmt. Zweimal! Das geschieht nur vorgeblich aus Versehen! Wie gesagt, erst verletzte Anna nur sich selbst …

Psycho-Logik

„Das Stendhal-Syndrom“ ist ein brutaler Thriller, faszinierend, intelligent – aber dies eher in psychologischer statt logischer Hinsicht. Man kann schon einmal fragen, warum Annas Chef so lange zu ihr hält und das doch schwer zu kaschierende Faktum totgeschwiegen wird, dass Anna mit dem Vergewaltiger etwas so gar nicht Rechtsstaatliches gemacht hat. Oder warum dieser Mann so perfekt eine Frauenstimme nachmachen und Anna in die Uffizien locken kann, dass dies offensichtlich von einer anderen Person gesprochen wurde. Aber das alles macht nichts. Es geht halt um gespaltene Persönlichkeiten und um Grenzüberschreitungen. Alle surreal-unlogischen Elemente sind absolut berechtigt – und wunderbar. Später ist mir noch eine Parallele zu dem von Fans ungeliebten Argento-Film „Giallo“ (2009) aufgefallen, für den am Rande eine Lanze gebrochen sei. Ein dort von Adrien Brody gespielter Polizist hat ähnlich Anna das Problem, dass er nur deswegen vorgeblich so gut bei der Polizei sei, weil er sein und ihr dunkles Spiegelbild zu sehr verinnerlicht hat. Man fragt sich in beiden Fällen, wie so jemand bei der Polizei landen durfte – hanebüchen! Aber darauf kommt es nicht an. Beide Protagonisten zeigen zwei Seiten derselben Medaille – und es mag erahnbar sein, welche gewinnt.

Ins Hirn und ins Fleisch

Last but not least: Man sollte zur meines Wissens ungeschnittenen Version des US-Labels Blue Underground greifen. Die 2017 veröffentlichte 3-Disc Limited Edition enthält die Langfassung des Films in neuer 2K-Abtastung. Einen Vergleich der Lang- mit der Originalfassung findet Ihr hier.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Dario Argento haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Asia Argento unter Schauspielerinnen, Filme mit Thomas Kretschmann in der Rubrik Schauspieler.

Veröffentlichung: 14. Mai 2012 als Blu-ray (Langfassung), 31. Januar 2010 als DVD, 27. Juni 2005 als DVD (Originalfassung)

Länge: 117 Min. (Blu-ray, Langfassung), 115 Min. (Blu-ray, Originalfassung), 115 Min. (DVD, Langfassung), 114 Min. (Originalfassung)
Altersfreigabe: FSK ungeprüft (Langfassung), 18 (Originalfassung)
Sprachfassungen: Deutsch
Untertitel: keine
Originaltitel: La sindrome di Stendhal
Internationaler Titel: The Stendhal Syndrome
IT 1996
Regie: Dario Argento
Drehbuch: Dario Argento, nach einem Roman von Graziella Magherini
Besetzung: Asia Argento, Thomas Kretschmann, Marco Leonardi, Luigi Diberti, Paolo Bonacelli, Julien Lambroschini, John Quentin, Franco Diogene, Lucia Stara, Lorenzo Crespi, Veronica Lazar
Zusatzmaterial: keine Angabe
Label/Vertrieb: diverse

Copyright 2021 by Tonio Klein

Szenenfotos & Packshot: © 2017 Blue Underground

 

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Der Horroctober: Horror zu Halloween – Simon empfiehlt

Gastbeitrag von Simon Kyprianou

Horror // Der Horroroctober stand an, langsam beginnt die kalte Jahreszeit, die Tage werden kürzer und kälter, bis der Monat an seinem letzten Tag mit Halloween endet, werden die Nächte stetig dunkler. Das habe ich mir zum Anlass genommen, auch selbst wieder mal etwas mit dem Horrorgenre zu beschäftigen, einem der wunderbarsten und wichtigsten Genres überhaupt. Einige Neusichtungen und auch einige Wiederansichten sind dabei, Gutes und Interessantes. Teilweise alte Filme, teilweise brandneue Werke, mal bekannte Filme, mal vergessene Schätze. Zum Zwecke von Anregungen und Tipps für die Leser habe ich zu jedem der Filme ein paar Worte notiert.

1) Das letzte Haus links (The Last House on the Left, USA 1972): Am Anfang konnte sich die dörfliche Idylle vom urbanen Chaos noch klar abgrenzen, am Ende ist sie dahin. Auch im vermeintlichen Idyll hat die Gewalt längst unter der Oberfläche gebrodelt. Auswege oder Räume, in denen sich Jugendliche überhaupt sorgenfrei entfalten könnten, gibt es anscheinend keine.

2) Misery (USA 1990): Der obsessive Fan, der „number one Fan“ ist für Rob Reiner und Stephen King das Ende für die Freiheit der Kunst und der Kreativität. Unter dem Joch eines solchen Fans können diese Kunst und Kreativität nur limitiert ausgelebt werden. Und wer kennt sie nicht, die Fans, die ihre Lieblingskunstwerke, seien es Bücher oder Filme, vor etwas abseitigen oder vielleicht auch nur nicht ganz gängigen Interpretationsansätzen geradezu fanatisch beschützen wollen. Natürlich fantastisch: James Caan und die zu Recht Oscar-gekrönte Kathy Bates.

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© Twentieth Century Fox Home Entertainment

3) The Blair Witch Project (The Blair Witch Project, USA 1999): Daniel Myrick und Eduardo Sánchez sind gegenüber ihrem Found-Footage-Ansatz absolut konsequent. Der Wald, in dem beinahe der komplette Film spielt, dient dabei nicht nur als schaurige Kulisse, der Wald mit seinem immergleichen Wirrwarr aus Ästen, Blättern, Bächen und Bäumen wird zum Abbild der diffusen inneren Ängste der Figuren. Den Schrecken lässt „Blair Witch Project“ dabei nur erahnen, denn bei dem subjektiven Found-Footage-Ansatz kann der Horror ja gar nicht sichtbar werden, weil wir nur durch die Augen der Figuren sehen, die den Schrecken nur fühlen, wie wir ihn auch fühlen können.

4) Landhaus der toten Seelen (Burnt Offerings, USA/IT 1976): Der Film schafft Verbindungen innerhalb des Horrorkinos. Die Spiele mit Farben, die wüsten, aufgeladenen Farbräusche, die mehr oder weniger lebende Großmutter, die bedrohlich unter dem Dach haust, und die Familie die im Spukhaus, dem „Hounted House“ langsam zerbricht. Eine Inszenierung von unendlicher Sinnlichkeit veredelt „Landhaus der toten Seelen“ zu einem der großartigsten Horrorfilme überhaupt.

5) Knock Knock (USA/CHL 2015): Allumfassende Menschenfeindlichkeit wird in blutigen Exzessen zelebriert, wie so oft bei Eli Roth, der mit „Cabin Fever“ (2002) und „Hostel 2“ (2007) aber zwei gute Horrorfilme inszeniert hat. „Knock Knock“ ist leider dümmlich. Wo in „Hostel“ und jetzt auch in „Green Inferno“ ignorante Amerikaner mit dem Fremden konfrontiert werden, ist „Knock Knock“ eine unverhohlen sadistische Gewaltfantasie mit gefährlicher Moral. Zum Kinostart im Dezember werde ich den Film hier ausführlich vorstellen.

6) The Others (USA/SP/F/IT 2001): Wunderbar klassizistischer, feinfühliger Hounted-House-Film – punktgenau inszeniert und wirklich schaurig. Das twistige Ende hätte es gar nicht mehr gebraucht. Schönster Moment: die Begegnung im Nebel.

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© Universum Film

7) Der Babadook (The Babadook, AUS/KAN 2014): Der am spannendsten gescheiterte Film des Jahres, auf den William Friedkin großes Lob angestimmt hat. Elegant gefilmt, inhaltlich hochinteressant, aber doch zu nah an den Vorbildern und zu unentschlossen, um wirklich das Fürchten zu verbreiten. Am Ende leider auch eine unnötige Auffahrt an Krawall, die dem sonst so geerdeten Film nicht wirklich steht. Dennoch: Regisseurin Jennifer Kent sollte man unbedingt im Auge behalten.

8) Mary Reilly (USA/GB 1996): Kaum ein Bild in „Mary Reilly“ ist hell, meist sind die wunderschön schaurigen Kulissen des alten Englands in Schatten und Nebel gehüllt, die Welt wird schier von der Dunkelheit verschluckt. Das Schlachthaus und die Leichenhalle dieser dunklen, kalten Stadt liegen praktischerweise direkt nebeneinander. In dieser herrlich klassischen anmutenden Gruselwelt erzählt Stephen Frears mit betörender Zärtlichkeit von Mary Reilly (Julia Roberts) und ihrem Zusammentreffen mit Dr. Jekyll/Mr. Hyde (John Malkovich). Der Film ist strukturiert als eine Aneinanderreihung von kurzen Begegnungen, und bei jeder Begegnung lässt der Schrecken ganz behutsam ein wenig mehr von sich erahnen. Die schönste Entdeckung des Oktobers, mit Abstand.

Mary_Reilly-DVD

© Sony Pictures Home Entertainment

9) Das Stendhal-Syndrom (La sindrome di Stendhal, IT 1996): Eine Frau wird vergewaltigt, will Rache an der Männerwelt üben und wird dabei zum Mann. Hitchcocks „Vertigo“ radikal weiter gedacht, auf gewisse Weise jedenfalls. Ein berauschendes visuelles Fest, ein wüster, wilder, bizarrer Film, der sich nie in die Karten schauen lässt. Der letzte große Film von Dario Argento.

10) Alexandre Ajas Maniac (Maniac, 2012): Nichts an „Maniac“ ist subtil, mit wenigen Ausnahmen bindet uns Regisseur Franck Khalfoun an die Perspektive des titelgebenden Wahnsinnigen (daher kaum im Bild: Elijah Wood). Spätestens seit „Augen der Angst“ („Peeping Tom“, 1960) ist die subjektive Kamera ja fester Bestandteil des Horrorfilms; in „Maniac“ wird sie so konsequent beibehalten wie selten zuvor. An einem Psychogramm oder einer Reflexion der Figur hat der Regisseur kein Interesse, dafür wäre eine Außensicht vonnöten gewesen. Khalfoun will den Zuschauer einfach einsperren in die psychischen und traumatischen Gefängnisse im Kopf des Maniacs, er macht das Publikum wie selbstverständlich zu Handlangern und Komplizen der bestialischen Gewalttaten. Die betörend schöne, sinnliche, in urbanes Neonlicht getauchte Inszenierung – man fühlt sich an Walter Hill und Nicolas Winding Refn erinnert – ist problematisch, bindet sie die Gräultaten doch in eine berauschende Ästhetik ein. Doch macht diese Ambivalenz das Remake von William Lustigs „Maniac“ (1980) nur noch schwerer ertragbar. Ein radikales Film-Ungeheuer, in der ungekürzten Fassung der „Cinema Extreme“-Edition bei uns allerdings beschlagnahmt.

Copyright 2015 by Simon Kyprianou

 

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