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Gewinnspiel: 2 x Kickboxer – Die Abrechnung auf DVD

Verlosung

In „Kickboxer – Die Abrechnung“ muss sich Alan Moussi alias Kurt Sloane erneut in Thailand durchboxen. Auch Jean-Claude Van Damme läuft wieder mit Sonnenbrille durchs Bild. Von dem Martial-Arts-Spektakel hat uns Ascot Elite Home Entertainment zwei DVDs zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür vielen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Pfingstmontag, 21. Mai 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die beiden Fragen am Ende des Textes.

Fallen euch keine Antworten ein, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich fünf Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf ihren Gewinn. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– TomHorn,
– Rico Lemberger.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Kickboxer – Die Abrechnung“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

 

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Jean-Claude Van Damme (XVIII): Kickboxer – Die Abrechnung: Mal wieder gegen ein Monstrum kämpfen

Kickboxer – Retaliation

Von Volker Schönenberger

Action // Erinnern wir uns: 18 Monate zuvor war es Kurt Sloane (Alain Moussi) gelungen, den Tod seines Bruders zu rächen – siehe „Kickboxer – Die Vergeltung“ (2016). Er schwor den illegalen Kämpfen ab, verließ Thailand und schlug eine legale Karriere als Kampfsportler ein. Doch nun holt ihn die Vergangenheit wieder ein: Sloane wird entführt und landet in einem Knast nördlich von Bangkok. Hinter der Aktion steht Thomas Tang Moore (Christopher Lambert), Promoter illegaler Kämpfe. Der will Sloane überreden, für eine Million Dollar gegen den Champion Mongkut (Hafþór Júlíus Björnsson) zu kämpfen. Sloane lehnt ab und lässt sich auch durch konstante Drangsalierungen im Knast nicht umstimmen. Als seine Frau Liu (Sara Malakul Lane) nach Thailand kommt, um ihren Ehemann zu suchen, nutzt Moore die Gelegenheit und kidnappt sie, um ein Druckmittel gegen Sloane in der Hand zu haben.

Im thailändischen Knast trifft Kurt Sloane auf …

Der siebte, bei uns ungeschnitten ab 16 Jahren freigegebene Aufguss der „Kickboxer“-Reihe entpuppt sich als Nummernrevue, aber letztlich sind Martial-Arts-Actionfilme ja oft nichts anderes. Interpretiert man den Vorgänger „Kickboxer – Die Vergeltung“ als Reboot des ersten „Kickboxer“-Films „Karate Tiger 3 – Der Kickboxer“, handelt es sich bei „Kickboxer – Die Abrechnung“ um den zweiten Teil. Teil 3 ist längst in Planung, trug vormals anscheinend den Titelzusatz „Syndicate“, der mittlerweile aber offenbar durch das kernigere „Armageddon“ ersetzt wurde.

… den schlagkräftigen Amerikaner Briggs

Im thailändischen Knast muss sich Kurt Sloane anfangs einige Thailänder vom Leib halten, was ihm nicht schwer fällt. Dann stört er die Meditation des Amerikaners Briggs, der von keinem Geringeren als dem ehemaligen Box-Weltmeister Mike Tyson verkörpert wird. Nach einer anfänglichen Auseinandersetzung raufen sich die beiden zusammen, zumal sie gemeinsam ausgepeitscht werden – das verbindet. Briggs führt Sloane eines Nachts zu dessen ehemaligem Trainer Durand – Auftritt Jean-Claude Van Damme.

Auch Coach Durand mischt wieder mit

Während seiner Trainingseinheiten hinter Gittern wird Kurt Sloane einmal sogar mit Fußbällen beschossen, die ein gewisser Ronaldinho tritt – eine kuriose Einlage, letztlich aber nur ein Gimmick. Der isländische Strongman Hafþór Júlíus Björnsson, Darsteller von Kurt Sloanes Endgegner Mongkut, spielt seit der vierten Staffel von „Game of Thrones“ den so bösartigen wie monströsen Kämpfer Gregor „Der reitende Berg“ Clegane. Christopher „Highlander“ Lambert ist leider seit langer Zeit nur noch ein Schatten früherer Star-Zeiten, sein schmieriger Auftritt in „Kickboxer – Die Abrechnung“ passt da gut ins Bild.

Promoter Moore zieht die Fäden

Wie im Genre üblich, dient die Handlung lediglich als Aufhänger für ausgiebig zelebrierte Kampfeinlagen. Und die haben es in sich. Die Besetzung ist gespickt mit Kampfsport-erfahrenen Athleten: Renato Sobral, Frankie Edgar, Renzo Gracie, Maurício „Shogun“ Milani Rua und Rico Verhoeven spielen sich selbst oder andere Figuren. Der aus dem Stuntman-Sektor kommende Hauptdarsteller Alain Moussi kann da glücklicherweise durchaus bestehen. Die spektakulären Kampfszenen sind erwartungsgemäß ansprechend und ideenreich choreografiert – Fans des Genres kommen voll auf ihre Kosten. Und für die ist „Kickboxer – Die Abrechnung“ schließlich auch gemacht. Welche Martial-Arts-Klassiker sind eure Favoriten? Welche Geheimtipps könnt Ihr empfehlen?

Möchten Sie gegen diesen Herrn antreten?

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Jean-Claude Van Damme sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Sloane wagt es

Veröffentlichung: 27. April 2018 als Blu-ray und DVD sowie als Teil der Blu-ray-Box „Ultimate Kickboxer Collection“ im Verbund mit „Kickboxer – Die Vergeltung“

Länge: 111 Min. (Blu-ray), 106 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Kickboxer – Retailiation
USA 2018
Regie: Dimitri Logothetis
Drehbuch: Dimitri Logothetis
Besetzung: Alain Moussi, Christopher Lambert, Jean-Claude Van Damme, Mike Tyson, Sara Malakul Lane, Hafþór Júlíus Björnsson, Sam Medina, Steven Swadling, Renato Sobral, Frankie Edgar, Renzo Gracie, Maurício „Shogun“ Milani Rua
Zusatzmaterial: Interviews: Meet the Fighters, Wendecover
Label: Ascot Elite Home Entertainment
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2018 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2018 Ascot Elite Home Entertainment

 
 

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Der weiße Hai – Die Abrechnung: Ende mit Schrecken

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Jaws – The Revenge

Von Volker Schönenberger

Horror // Ich hab’ ihn nie gesehen, aber allem Anschein nach ist er fürchterlich. Wie auch immer, ich hab‘ das Haus gesehen, das er [mir] gebaut hat, und es ist wunderbar. (Original: I have never seen it, but by all accounts it is terrible. However, I have seen the house that it built, and it is terrific.) So äußerte sich Charakterdarsteller Michael Caine später über „Der weiße Hai – Die Abrechnung“. Der Film zählt zu denjenigen in der Filmografie des zweifachen Oscar-Preisträgers („Hannah und ihre Schwestern“, „Gottes Werk & Teufels Beitrag“), die er weniger aus künstlerischer Motivation angenommen hat, sondern weil die Gage lockte, wozu er – siehe obiges Zitat – auch offen steht. Weitere Beispiele sind „Der tödliche Schwarm“ (1978), „Freibeuter des Todes“ (1980) und „Schuld daran ist Rio“ (1984).

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Liebespaar, küsst euch mal …

Auch Teil 4 folgt der Familie Brody, diesmal ohne den in den ersten beiden Filmen von Roy Scheider verkörperten Chief Brody. Den hat bereits vor geraumer Zeit ein Herzinfarkt dahingerafft. Nun erwischt es Sohn Sean, der in Amity in die Fußstapfen seines Vaters getreten und Polizist geworden ist. Eines Nachts tötet ihn ein Weißer Hai. Seine Mutter Ellen Brody (Lorraine Gary) verkraftet das naturgemäß schlecht. Um die üblen Erinnerungen hinter sich zu lassen, folgt sie ihrem anderen Sohn Mike (Lance Guest) auf die Bahamas, wo er mit seiner Frau Carla (Karen Young) und der fünfjährigen Tochter Thea (Judith Barsi) lebt. Mike betreibt dort mit ein paar Kollegen, darunter Jake (Mario Van Peebles), meeresbiologische Studien. Der charmante Pilot Hoagie (Michael Caine) bringt Ellen bald auf andere Gedanken. Doch dann taucht auch dort ein riesiger Weißer Hai auf.

Warnung vor dem Spoiler

Das Schlimmste an „Der weiße Hai – Die Abrechnung“ sind gar nicht mal die Logiklöcher. Dass es sinnvoller ist, ins Landesinnere zu ziehen, statt auf die Bahamas, will man Erinnerungen an Haiattacken hinter sich lassen – geschenkt. So ist Ellen Brody nun mal. Dass sie zum Finale einfach allein mit dem Segler aufs Meer fährt, ergibt zwar überhaupt keinen Sinn, aber lassen wir ihr die Bockigkeit. Wie der Hai zu besiegen ist, war schon in den drei Vorgängern nicht der Weisheit letzter Schluss, da ist es zu verschmerzen, dass die Fressmaschine diesmal noch etwas hanebüchener dran glauben muss. Dass ein Teammitglied im Showdown vom Hai ins Maul genommen und schwer blutend von dannen getragen wird, danach aber lebendig, wenn auch verletzt auftaucht und gerettet werden kann, ist ebenfalls so gerade eben noch erträglich. Wer freut sich nicht über ein Happy End?

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Der Hai nimmt die Fährte auf

Auch dass das Hai-Modell nicht besonders zu beeindrucken vermag, wiegt nicht entscheidend schwer. Die nur durchschnittlichen Unterwasseraufnahmen kann man zur Not auch ertragen. Schlimm und unentschuldbar ist jedoch der Rote Faden der Vergeltung, der sich durch „Der weiße Hai – Die Abrechnung“ zieht. Nicht etwa Vergeltung durch Ellen – obwohl sie am Ende in den Genuss kommt –, nein, es ist der Fisch, der Vergeltung üben darf und das offenbar auch will. Vergeltung für seine in den vorherigen Teilen getöteten Artgenossen. Ist’s am Ende gar derselbe Hai, der Ellens Sohn zu Beginn des Films in Amity getötet hat, der nun vor den Bahamas auftaucht? Offenbar zieht sich ein mythisches Band von den Tieren zu Familie Brody. Es ist so stark, dass Ellen während eines Ausflugs zu einem Straßenkarneval mit Hoagie etwas spürt, während der Hai weit entfernt gerade ihren Sohn Mike angreift. Klar, dass Ellen und Mike gleichermaßen ab und zu von Haifisch-Albträumen geplagt werden. Am Ende hat sie sogar eine Erinnerung aus Teil 1, dabei war sie bei dem betreffenden Ereignis gar nicht anwesend.

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Jake (l.) und Mike nehmen es mit dem Hai auf

Zwei Finals existieren – die eine ist fürs US-Fernsehen gedreht worden. Jener Endsequenz, die es auf die deutsche DVD und Blu-ray geschafft hat, mangelt es an jedweder Logik, aber dass die Alternativversion den Film aufwertet, darf bezweifelt werden. Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ ist der Inbegriff von Tier-Horror und Spannungskino. Die Qualitätskurve geht von Teil 1 bis 4 permanent und steil nach unten. Gut, dass nach dem Bodensatz „Der weiße Hai – Die Abrechnung“ Schluss war. Dann lieber „Sharknado“, der nimmt sich wenigstens nicht ernst.

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Gekonnte gewassert – nur leider ist’s kein Wasserflugzeug

Die Filme der Reihe bei „Die Nacht der lebenden Texte“:

Der weiße Hai (1975)
Der weiße Hai 2 (1978)
Der weiße Hai 3 (1983)
Der weiße Hai – Die Abrechnung (1987)

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Kuckuck, da bin ich wieder!

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Michael Caine sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung: 18. August 2016 als Blu-ray, 13. Juni 2013 als DVD

Länge: 90 Min. (Blu-ray), 86 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch u. a.
Untertitel: Deutsch, Englisch u. a.
Originaltitel: Jaws – The Revenge
USA 1987
Regie: Joseph Sargent
Drehbuch: Michael De Guzman
Besetzung: Michael Caine, Lorraine Gary, Lance Guest, Mario Van Peebles, Karen Young, Judith Barsi, Mitchell Anderson, Lynn Whitfield, Cedric Scott, Melvin Van Peebles
Zusatzmaterial: keins
Vertrieb: Universal Pictures Germany GmbH

Copyright 2016 by Volker Schönenberger

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Fotos & Packshots: © Universal Pictures Germany GmbH

 
 

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