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Horror für Halloween (VIII): Skinless – Body Horror aus dem Keller des Regisseurs

Skinless

Von Volker Schönenberger

SF-Horror // „The Ballad of Skinless Pete“ – dieser stimmungsvolle Alternativtitel gefällt mir ausgesprochen gut, aber letztlich haben sich die Macher für das kürzere „Skinless“ entschieden. Mir auch recht. Den hautlosen Pete lernen wir – mit vollständigem Hautkostüm – gleich zu Beginn kennen: Der junge Wissenschaftler Dr. Peter Peele (Brandon Salkil) will den Hautkrebs besiegen. Dazu forscht er privat an einem Parasiten, den er aus dem medizinischen Labor gemopst hat – einem gefräßigen Bandwurm, der in Gewässern auf Borneo entdeckt wurde und aus dem er ein heilendes Serum zu gewinnen hofft.

Peter hat Großes vor – Alice ist skeptisch

Unterstützung erhält Peter von seiner Ex-Kommilitonin Dr. Alice Cross (Erin R. Ryan), für die er mehr empfindet als sie für ihn. Doch seine Forschungen drohen ein abruptes Ende zu nehmen, als ihr Finanzier Neil (Dave Parker) den beiden den Geldhahn abdreht. Da ihn selbst ein großes Melanom unter der Schulter plagt, wagt der Wissenschaftler kurzerhand den Selbstversuch. Am nächsten Morgen entdeckt Peter das Undenkbare: Sein Hautkrebs ist verschwunden. Der Krebs ist besiegt, die medizinische Sensation ist geschafft. Aus der Pharma-Werbung kennen wir jedoch alle den guten Rat: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Der erkrankte Wissenschaftler wagt den Selbstversuch

Was folgt, ist ein Body-Horror-Exzess sondergleichen. Und der muss sich natürlich am Großmeister dieses Sektors messen lassen – David Cronenberg („Die Fliege“). Von wegen, Kommando zurück! Wir müssen einen Undergroundfilm mitnichten an der Genre- oder Subgenre-Referenz messen, sondern erst einmal nur daran, ob er uns gefällt. Und jawohl: „Skinless“ hat mir gefallen.

Heureka! Eine Wunderheilung?

Die Grenzen des Budgets offenbaren sich allein schon darin, dass sich ein Großteil des Films im Keller abspielt. Drehbuchautor und Regisseur Dustin Wayde Mills nutzte einfach seinen eigenen Keller als Drehort, auch die übrigen Szenen entstanden dem Vernehmen nach in seiner Behausung. Da er auch die Make-up-Effekte selbst zusammenbastelte, verwendete Mills die dafür notwendigen Mittel und Utensilien, um den Keller für den Film als Labor herzurichten. Dazu passt, dass der Protagonist Peter Peele seine Forschung privat betreibt und somit sowieso kein professionelles Labor zur Verfügung hat – ein gutes Beispiel, wie man aus der Not eine Tugend macht. Ob sich Mills bei der Namenswahl seines Protagonisten an Spider-Man Peter Parker und der Hautabschälung „Peeling“ orientiert hat?

Blutiges von Hand gemacht

Undergroundfilmer haben selten die Möglichkeit, ausufernd CGI einzusetzen, da ihnen die dafür erforderliche Hard- und Software fehlen. Im Sektor blutiger Horrorfilme ist das aber ohnehin zu begrüßen, da wir somit in den Genuss handgefertigter Make-up-Effekte kommen. Das gilt auch für „Skinless“. Ein paar Einstellungen bringen dem geneigten Fan zünftigen Splatters wirklich Freude. Da ich Zersetzungen menschlicher Körper wie die meisten von uns noch nie in der Realität verfolgt habe, kann ich nicht beurteilen, ob das Gezeigte authentisch wirkt. Es erfüllt jedenfalls seinen Zweck. Wo das mal nicht möglich war, greifen Kamera und Beleuchtung kaschierend ein. Zwar kann der Look von „Skinless“ seine Herkunft aus den Niederungen des Undergrounds nie verleugnen, aber er spielt uns auch nicht mehr vor.

Von wegen

Hauptdarsteller Brandon Salkil hat sich seine laut Internet Movie Database bislang 20 Credits ausschließlich im Low-Budget-Bereich erspielt, vorzugsweise mit einem gewissen Dustin Mills auf dem Regiestuhl. Ein eingespieltes Team also, zumal eine gewisse Sherriah Salkil Mills beim Make-up unterstützte und als „Lead Puppeteer“ ausgewiesen wird. Familiäre und freundschaftliche Bande spielen hier offenbar eine Rolle, daran ist auch gar nichts auszusetzen. Wir folgen dem von Brandon Salkil verkörperten Peter Peele gern in seinen Abgrund. Ein „Mad Scientist“ ist er nicht gerade, nur ein wenig übermütig, und er schwankt zwischen Großspurigkeit und Naivität. Sein persönliches Drama in Form der tödlichen Hautkrebs-Erkrankung kommt etwas zu kurz – dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, erfahren wir eher beiläufig. Diese psychologische Tiefe ist aber vielleicht auch etwas viel verlangt, darum geht es „Skinless“ gar nicht. Glaubwürdig genug ist der Protagonist allemal porträtiert, das gilt ebenfalls für seine Partnerin Dr. Alice Cross. Für Schauspielerinnen und Schauspieler im Laiensegment und etwas darüber ist das Gezeigte völlig im grünen Bereich.

Offenbar ist nun eine Maske erforderlich

Die Story transportiert das, was sie transportieren soll. Wie glaubhaft oder überzogen uns medizinische und wissenschaftliche Details dargeboten werden, entzieht sich sowieso dem Urteilsvermögen von uns Laien. Außerdem hat uns manch großer Hollywood-Blockbuster schon mehr hanebüchenen Unfug präsentiert. Ich bin zwar mit niedrig budgetierten B-Horrorfilmen vertraut, mit dem noch eine Etage tiefer angesiedelten Underground aber bislang nur punktuell in Berührung gekommen. „Skinless“ motiviert mich, ab und zu weitere Schritte in diesem Terrain zu unternehmen. Enthusiastische Selfmade-Filmemacher haben Wohlwollen verdient, erst recht, wenn das Ergebnis so aussieht wie in diesem Fall.

Zweite DVD von Dirt ’n Dust Films

Dirt ’n Dust Films veröffentlicht „Skinless“ hierzulande am 1. November 2018 auf DVD. Es handelt sich um die zweite DVD des jungen fränkischen Underground-/Amateurlabels nach dem in Eigenregie gedrehten und produzierten „Weakness of a Sick Mind“. Mit „After Midnight“ ist bereits der dritte Streich angekündigt – der italienische Anthologie-Film soll noch in diesem Jahr erscheinen. Somit lässt sich konstatieren: Der Underground lebt!

Schmerzhafter Handschlag

Eine deutsche Synchronisation sucht man auf der DVD vergebens. Dafür fehlen einer Unternehmung wie Dirt ’n Dust Films zweifellos die Mittel. Und wenn Labelboss Dominik Pascal Heit in seinem Umfeld ein paar Sprecher aufgetrieben und ein paar Mikrofone angeschmissen hätte, hätte das Ergebnis wohl Schlimmes befürchten lassen. Immer besser, wenn man seine Grenzen kennt. Immerhin hat Dominik seiner Veröffentlichung deutsche und englische Untertitel spendiert. Hier allerdings ist ein Wort der Kritik angebracht – die Untertitel hätten eine gründlichere Korrekturlesung vertragen. Auch das womöglich eine Frage der zur Verfügung stehenden Bordmittel. Dieses kleine Manko, an dem sich ein Großteil der Underground-Kunden vermutlich sowieso nicht stören wird, gleicht das Bonusmaterial der DVD aus: Dustin Mills hat aus seinen Produktionstagebüchern fünf kleine, aber feine Featurettes spendiert, die uns insgesamt eine Dreiviertelstunde lang Details des Entstehungsprozesses von „Skinless“ vermitteln. Auf diese Weise lernen wir den Regisseur besser kennen und erfahren einiges darüber, wie man sich mit wenig Geld, aber vielen Ideen behelfen kann. Prima! Wer Horrorfilme mag und dabei nicht nur auf Hochglanzproduktionen der großen Studios schielt, wird ja vor Billigproduktionen nicht zurückschrecken. Euch sei „Skinless“ bedenkenlos ans Herz gelegt.

Wer braucht schon einen Unterkiefer?

Ein lesenswerter Text zu „Skinless“ findet sich auch bei den Kollegen von Evil Ed.

Das nimmt kein gutes Ende

Veröffentlichung: 1. November 2018 als DVD, zu bestellen über den Webshop von Dirt ’n Dust Films

Länge: 80 Min.
Altersfreigabe: FSK ungeprüft
Sprachfassungen: Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Skinless
Alternativtitel: The Ballad of Skinless Pete
USA 2013
Regie: Dustin Wayde Mills
Drehbuch: Dustin Wayde Mills, Brandon Salkil
Besetzung: Brandon Salkil, Erin R. Ryan, Allison Egan, Dustin Wayde Mills, Dave Parker
Zusatzmaterial: Trailer, Produktionstagebücher: „Building the Lab“ (8:40), „Colorcorrection and J. J. Abrams“ (11:53), „Fake Blood Recipe“ (6:12), „About Ass and Titties“ (12:29), „Gore Slime Goodness“ (7:01)
Label/Vertrieb: Dirt ’n Dust Films

Copyright 2018 by Volker Schönenberger
Szenenfotos & Plakat: © 2018 Dirt ’n Dust Films

 
 

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Gewinnspiel: 1 x Weakness of a Sick Mind auf DVD

Verlosung

Aus dem fränkischen Film-Underground kommt das Psychodrama „Weakness of a Sick Mind“ von Dominik Heit zu uns. Das Label Dirt ’n Dust Films hat uns davon eine DVD zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Produzent, Drehbuchautor, Regisseur, Kameramann, Cutter und Hauptdarsteller Dominik Heit hat das Cover sogar signiert. Dafür vielen Dank im Namen der kommenden Gewinnerin oder des Gewinners.

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 8. Juli 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Fragen am Ende des Textes.

Fallen euch keine Antworten ein, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite. Und da wir gerade dabei sind: Folgt auch der Facebook-Seite von Dirt ’n Dust Films. Selbstverständlich sind das keine Teilnahmevoraussetzungen fürs Gewinnspiel.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Ich benötige obendrein die Zusage, dass die Sendung nicht von Minderjährigen entgegengenommen werden kann. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die DVD. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinnerin oder den Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Trommelwirbel – die DVD geht an Christian Anger. Herzlichen Glückwunsch! Du wirst benachrichtigt.

Die Rezension von „Weakness of a Sick Mind“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

 

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Weakness of a Sick Mind – Der Underground lebt

Weakness of a Sick Mind

Von Volker Schönenberger

Kurzfilm-Psychodrama // Das ist die Geschichte eines Mannes, der das Gefühl hat, alles verloren zu haben, und sich nach dem Ende seines Leides sehnt. Jedes Ende bedeutet jedoch auch einen Neuanfang. Das hier ist meine Geschichte. Mit diesen einleitenden, aus dem Off gesprochenen Worten beginnt „Weakness of a Sick Mind“ von Dominik Heit, der seinen bislang längsten Film selbst geschrieben, produziert und inszeniert hat – er spielt auch den titelgebenden „Sick Mind“. Wir sehen stimmungsvolle Bilder an einer Bahnstrecke und an urbanen Gewässern. In der Folge erfahren wir vom Ich-Erzähler beiläufig, dass ihn seine Frau mit dem gemeinsamen Kind verlassen hat, er wegen Alkohol am Arbeitsplatz gefeuert wurde und seitdem keinen Sinn mehr im Leben sieht. Daraufhin genehmigt er sich erst mal einen ordentlichen Schluck aus dem Flachmann. Ein Obdachloser kommt ihm gerade recht, seinen Zorn und Weltschmerz in Gewalttätigkeit münden zu lassen, zumal er kurz zuvor auch noch erfahren hat, in wenigen Wochen an einer tödlichen Krankheit zu sterben. Der gute Hiob ist nichts dagegen.

Am Bahndamm

Ich gestehe: In puncto Underground- und Amateurfilmen bin ich völlig unbeleckt. Unter diesen Vorbehalt muss ich meine Wertung von „Weakness of a Sick Mind“ ehrlicherweise stellen, wenn ich denn überhaupt werte. Seine Nebendarsteller rekrutierte der Produzent/Regisseur aus der Undergroundszene und zum Teil vermutlich auch aus seinem privaten Umfeld. Auf schauspielerischen Glanztaten liegt somit nicht der Fokus. Dominik selbst schaut seinem Schicksal gemäß vornehmlich grimmig aus der Wäsche. Bei der Verfolgung eines Passanten scheint ihm versehentlich ein Schmunzeln entfleucht zu sein, aber vielleicht täuscht das auch. Gedreht wurde übrigens in Nürnberg und Fürth.

Aus dem Innenleben eines Depris

Einen ultimativen Spoiler stellt das vom Comic-Künstler Martin Trafford gestaltete Cover der DVD dar, das nichtsdestoweniger ein echter Hingucker ist und ganz wunderbar die Psyche und den kranken Kopf der Hauptfigur illustriert. Ist der „Sick Mind“ depressiv und dadurch ins Elend geraten oder ist er ins Elend geraten und darüber depressiv geworden? Wer weiß das schon? Außer vielleicht Dominik Heit. Ein interessanter Ansatz allemal für einen Amateurfilmer, das Augenmerk so stark auf das Innenleben seines Protagonisten zu legen. Dabei verwischen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie, einiges spielt sich womöglich nur im Kopf des „Sick Mind“ ab. Hier bleibt Interpretationsspielraum – gut so.

Zur falschen Zeit am falschen Ort

Ein großer Pluspunkt stellt der von Jürgen Winterstein beigesteuerte Score dar, der die düster-traurige Atmosphäre der Handlung trefflich untermalt. Und speziell bei den Außenaufnahmen beweist die von zwei Dominiks (Heit und Stolarski) geführte Kamera ein Auge für Perspektive und Bildgestaltung. Bei den Innenaufnahmen kommt das nicht so zur Geltung. Ein paar blutige Effekte gibt es zu sehen, da hat Heit den Horrorfan in sich etwas von der Leine gelassen. Mit einem Horrorfilm haben wir es insgesamt aber nicht zu tun, auch wenn Horrorelemente zu bemerken sind.

Bier her, Bier her – oder ich fall um!

Beim Schnitt ist noch Luft nach oben, aber immerhin sind mir keine groben Anschlussfehler aufgefallen. In Bezug aufs Tempo geht ebenfalls noch einiges, bei manchen Brüchen verliert „Weakness of a Sick Mind“ zu sehr an Fahrt. So wirkt etwa eine längere Biertrink-Sequenz auf mich etwas wie ein Fremdkörper im Film. Vielleicht wollte Dominik beim Dreh zwischendurch einfach mal ein kühles Blondes genießen. Wer weiß, wie viele Takes er für die Szene benötigte? Prost!

Was habe ich getan?

Der vorzüglichen Musik zum Trotz erscheint mir das Sounddesign insgesamt etwas uneinheitlich. Akustisch ist das Ganze eindeutig dem Amateurbereich verhaftet, das wird nicht zuletzt sicher auch an dem budgetbedingt nicht gerade dem High-End zuzurechnenden Equipment liegen. Wir haben es mit einem Low- bis No-Budget-Film zu tun, da sind derlei Abstriche zwangsläufig. Wer das akzeptiert, bekommt im Rahmen der Underground-Grenzen ein sehenswertes Psychodrama zu sehen. Aber da niemand zufällig zwischen Hollywood-Blockbustern auf „Weakness of a Sick Mind“ stoßen wird, sehe ich die Gefahr eines Missgriffs als gering an.

Aus dem Hause Dirt ’n Dust Films

Dominik Heit hat für seine Leidenschaft des Filmemachens eigens die Produktionsfirma Dirt ’n Dust Films gegründet. Er bringt „Weakness of a Sick Mind“ im Direktvertrieb auch selbst unter die Leute, die DVD kann beispielsweise über die Facebook-Seite von Dirt ’n Dust Films geordert werden. Sie enthält als Bonus den viertelstündigen Kurzfilm „Schatten über Franken“, Heits Ein-Mann-Stück (einziger Darsteller: Dominik Stolarski) geht eher als Fingerübung für zwischendurch ins Ziel.

Passant in Angst

Offizieller Veröffentlichungstermin von „Weakness of a Sick Mind“ war der 26. März 2018, aber da das Presswerk zeitig geliefert hatte, zog Dirt ’n Dust Films ihn auf den 7. März vor. Sein nächstes Projekt „Die verlockende Stimme des Grauens“ hat Dominik Heit bereits in Arbeit. Die Hauptfigur wird diesmal eine Frau sein, und blutig soll es auch zugehen. Heit wird selbst am besten wissen, was ihm bei „Weakness of a Sick Mind“ gut gelungen ist und wo es Optimierungspotenzial gibt, die Lernkurve dürfte nach oben gehen. Wir sind gespannt. Gebt Dirt ’n Dust Films eine Chance! Dominik Heit hat es sich verdient.

Dominik Heits Regiedebüt online schauen

Ein lesenswerter Text zu „Weakness of a Sick Mind“ findet sich auch bei den Kollegen von Evil Ed. Dort könnt Ihr auch eine Rezension von Dominik Heits Erstling „Das fast perfekte Date“ lesen, den Ihr euch obendrein hier auch in voller Länge von 6:21 Minuten anschauen könnt.

Ein weiterer Gewaltausbruch

Das bringt mich abschließend zu meiner zuvor erwähnten Unkenntnis der deutschen Underground-Filmlandschaft: Haut mal krasse Filme raus! Welche Produktionen können als Einstieg in die Tiefen des deutschen Undergrounds und Amateurfilms dienen? Welche Filmemacher sollte man kennen? Welche Filme sind unverzichtbar für eine gut gepflegte Underground-Sammlung aus unseren Breiten?

Weakness of a Sick Mind

Veröffentlichung: 7. März 2018 als DVD

Länge: 38:04 Min.
Altersfreigabe: FSK ungeprüft
Sprachfassungen: Deutsch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Weakness of a Sick Mind
Franken 2018
Regie: Dominik Heit
Drehbuch: Dominik Heit
Kamera: Dominik Stolarski, Dominik Heit
Besetzung: Dominik Heit, Claudio de Giacomo, Hannes Kraft, Dominik Stolarski, Günther Brandl, Frank Pilipp, Christian Friedl
Zusatzmaterial: Kurzfilm „Schatten über Franken“ (15:50 Min.)
Produktion/Label/Vertrieb: Dirt ’n Dust Films

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

Trailer: © 2018 Dirt ’n Dust Films, Szenenfotos mit freundlicher Genehmigung von Dominik Heit

 
 

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