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Salem’s Lot – Brennen muss Salem: Rob Lowe gegen Stephen Kings Vampire

Salem’s Lot

Von Volker Schönenberger

Horror // Eine Einrichtung für Obdachlose in Detroit: Pfarrer Donald Callahan (James Cromwell) gibt gerade Essen aus, als ihn ein Heruntergekommener (Rob Lowe) attackiert. Der Geistliche rettet sich ins erste Stockwerk, doch Benjamin Mears – wir erfahren den Namen des Mannes kurz darauf – folgt ihm. Obwohl Callahan mit einer Pistole auf seinen Angreifer schießt, stürzt der auf ihn zu, und beide krachen durchs Fenster und auf ein unten parkendes Polizeiautor. Schwer verletzt werden der Priester und sein Angreifer ins Krankenhaus eingeliefert. „Nennen Sie mir einen Grund, warum ich Sie als guter Christ nicht einfach verrecken lassen sollte!“ So spricht ein Krankenpfleger Ben Mears an. Dessen Erwiderung: „Jerusalem’s Lot!“ Er beginnt, dem Mann mit letzter Kraft zu berichten, was ihn zu der Tat getrieben hat. Seine Geschichte beginnt einige Jahre zuvor.

Im Marsten-Haus geht etwas vor

Ben Mears trifft in seinem Heimatort Jerusalem’s Lot ein. An sich wollte der erfolgreiche Schriftsteller das alte Marsten-Haus mieten, um dort ein Buch über dessen düstere Vergangenheit zu schreiben. Doch der Makler Larry Crockett (Robert Grubb) hat es trotz bestehenden Vorvertrags mit Mears an zwei Antiquitätenhändler verkauft – Richard Straker (Donald Sutherland) und Kurt Barlow (Rutger Hauer). Mit diesen beiden hält Unheil Einzug in den Ort.

Brennen muss Salem“ von 1979, die erste Verfilmung von Stephen Kings Roman, spielte zur Zeit ihrer Entstehung. Das gilt auch für den TV-Zweiteiler von 2006, was dessen Ausstattung natürlich vereinfacht. In vielen Sequenzen stellt sich dennoch ein hoher Wiedererkennungswert gegenüber der ersten Umsetzung ein, aber das mag daran liegen, dass ich die zweite Version nur wenige Tage nach der ersten geschaut habe. Einige eigene Ideen hat „Salem’s Lot – Brennen muss Salem“ dann aber doch zu bieten, so etwa Ben Mears’ Marsten-Haus-Trauma aus seiner Kindheit.

Nicht nur Rob Lowe adelt die Besetzung

Der im Lauf der Zeit für sechs Golden Globes nominierte Rob Lowe („The West Wing“) hatte zum Zeitpunkt der Dreharbeiten bereits 25 Jahre Schauspielerfahrung auf dem Buckel, eine Erfahrung, die man ihm ansieht. Trotz der illustren Ko-Stars Donald Sutherland, James Cromwell und Rutger Hauer trägt Lowes Präsenz „Salem’s Lot – Brennen muss Salem“ über die gesamten knapp drei Stunden. Aber natürlich hat speziell Donald Sutherland („Die Tribute von Panem“-Reihe) einige großartige Szenen als vermeintlich großzügiger und großväterlicher Antiquitätenhändler mit vollem grauem Bart, der die Ankunft seines vampirischen Herrn Barlow vorbereitet. Rutger Hauer („Blade Runner“) wird als Obervampir leider etwas unter Wert verkauft, da er zu wenig Bildschirmzeit erhalten hat.

Von Anfang an wissen wir, dass der Ort Jerusalem’s Lot der Verdammnis geweiht ist. Wie das vonstatten geht, wird mit kontinuierlich anziehender Spannungsschraube fesselnd gezeigt. Das Kleinstadt-Setting überzeugt, die schönste Location stellt zweifellos das in Verrottung befindliche Marsten-Haus dar. Spätestens nach der Hälfte des Films – oder in Teil zwei, wenn man so will – legt sich die Atmosphäre der Ausweglosigkeit drückend über Salem’s Lot.

Was würde Stephen King sagen?

Welcher der beiden Verfilmungen ist der Vorzug zu geben? Kaum zu beantworten. Bei mir gewinnt knapp die 1979er-Version die Oberhand, das mag aber daran liegen, dass ich sie häufiger geschaut habe und länger kenne. Es gibt auch gute Gründe, die zweite Adaption zu favorisieren. Gekonnten Grusel bieten beide, in puncto harter Horror halten sich beide zurück, da wir es mit TV-Verfilmungen zu tun haben. Welche mag Stephen King wohl lieber?

Regisseur Mikael Salomon („Hard Rain“) sitzt bis heute mehr fürs Fernsehen auf dem Regiestuhl als fürs Kino, aber das ist ja schon lange kein Makel mehr, wenn es denn überhaupt mal einer war. Interessanterweise hat er in anderen filmischen Tätigkeitsfeldern Meriten erworben, war für James Camerons „Abyss – Abgrund des Todes“ 1990 als Kameramann und für die visuellen Effekte von Ron Howards „Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen“ 1992 für den Oscar nominiert. Mit „Salem’s Lot – Brennen muss Salem“ hat er dem Vampir-Sujet zwar keine neuen Impulse gegeben, aber bewiesen, dass er die Blutsauger gekonnt in Szene setzen kann.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Stephen-King-Adaptionen sind in unserer Rubrik Filmreihen aufgelistet, Filme mit Rutger Hauer und Donald Sutherland in der Rubrik Schauspieler.

Veröffentlichung: 14. Juli 2006 als DVD

Länge: 174 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Türkisch, Polnisch, Tschechisch
Originaltitel: Salem’s Lot
USA 2004
Regie: Mikael Salomon
Drehbuch: Peter Filardi, nach dem Roman von Stephen King
Besetzung: Rob Lowe, Donald Sutherland, Rutger Hauer, Andre Braugher, Samantha Mathis, Robert Mammone, Dan Byrd, James Cromwell, Andy Anderson, Robert Grubb, Penny McNamee
Zusatzmaterial: keins
Label/Vertrieb: Warner Home Video

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

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Der Adler der Neunten Legion – Einsamer Römer auf Pirsch hinterm Hadrianswall

The Eagle

Von Volker Schönenberger

Historien-Abenteuer // Im Jahre 120 nach Christus marschierte die Neunte Legion der Römischen Armee in die noch nicht eroberten Gebiete Nordbritanniens ein. Sie kehrte nie zurück. Die 5.000 Mann starke Legion verschwand, gemeinsam mit ihrer geliebten Standarte. Beschämt durch diesen Verlust befahl Kaiser Hadrian den Bau einer riesigen Mauer, um Nordbritannien für immer abzutrennen. Der Hadrianswall markierte das Ende der bekannten Welt.

Zenturio Aquila (r.) trifft in Britannien ein …

Nach dieser per Texttafel eingeblendeten Einleitung beginnt die Handlung von „Der Adler der Neunten Legion“ – 20 Jahre später in Südbritannien. Der junge Zenturio Marcus Flavius Aquila (Channing Tatum) beginnt sein Mandat als Garnisonskommandant. Sein Vater war seinerzeit offenbar als Teil der Neunten Legion ebenfalls in Britannien stationiert. Marcus liegt daran, die Familienehre wiederherzustellen. Bei einem nächtlichen Angriff der Kelten bekommt er Gelegenheit, seine Übersicht zu beweisen, was dem unerfahrenen Centurio die Achtung seiner Männer einbringt. Tags drauf gelingt es ihm sogar, mit einem Ausfall ein paar seiner Soldaten zu befreien, die er auf Patrouille ausgesandt hatte. Dabei verletzt er sich jedoch schwer und wird zu seinem Onkel Aquila (Donald Sutherland) gebracht, der 200 Wegstunden entfernt ein Anwesen bewohnt. Sein Tun bringt Marcus und seiner Garnison zwar Auszeichnungen für Tapferkeit ein, aufgrund seiner Wunden wird er allerdings aus der Armee entlassen, wenn auch ehrenvoll.

Nur ein Sklave als Begleiter

Die legendäre Standarte der Neunten Legion gilt als verloren, doch als Marcus erfährt, sie sei weit nördlich des Hadrianswalls gesehen worden, beschließt er, sie zurückzuholen. Sein Onkel rät zwar dringend davon ab, weil kein Römer allein dort überleben könne, doch Marcus bricht in Begleitung seines Sklaven Esca (Jamie Bell) auf, der seit kurzer Zeit in seinen Diensten steht. Zwar hasst Esca die Römer, aber seinem neuen Herrn fühlt er sich verpflichtet, weil Marcus ihm das Leben gerettet hat.

… und tritt sein Kommando an

Die englische Schriftstellerin Rosemary Sutcliff (1920–1992) verarbeitete die heute nicht mehr vertretene These des Verschwindens der Neunten Römischen Legion zu ihrem bekanntesten Jugendbuch „Der Adler der Neunten Legion“, das 1954 veröffentlicht und 1977 zu einer britischen Fernsehserie umgesetzt wurde – es ist auch in deutscher Sprache erschienen. Kevin Macdonald („Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht“) hat daraus ein an Action orientiertes Historien-Abenteuer mit ein paar Roadmovie-Elementen gemacht.

Esca (r.) wird Marcus’ Sklave

Channing Tatum („White House Down“) und Jamie Bell („Snowpiercer“) harmonieren prima als ungleiches und doch nicht so ungleiches Duo im britischen Hinterland der Antike. Obwohl anhand dieser beiden moralische Fragen über die Unterwerfung anderer Völker aufgeworfen werden, funktioniert „Der Adler der Neunten Legion“ doch in erster Linie als schmutziges, obgleich etwas glattes Action-Abenteuer. Gedreht wurde tatsächlich in Schottland, und Macdonalds Kameramann Anthony Dod Mantle (Oscar für „Slumdog Millionär“) fängt die raue Naturkulisse in famosen Bildern ein. In einer Nebenrolle als einer von wenigen Überlebenden der Neunten Legion tritt der immer gern gesehene Mark Strong („Kingsman – The Secret Service“) in Erscheinung.

In der Tradition von „Braveheart“ und „Gladiator“

Mel Gibsons „Braveheart“ (1995) und Ridley Scotts „Gladiator“ (2000) standen Pate. An beide kommt „Der Adler der Neunten Legion“ nicht ganz heran, muss er aber auch nicht. Das Historien-Abenteuer hat wuchtige Kämpfe mit Schwertern und Äxten zu bieten, kommt zwar etwas schablonenhafter daher als Neil Marshalls „Centurion“, der ein Jahr zuvor bereits Motive aus Rosemary Sutcliffs Roman aufgegriffen hatte; dennoch wird das nur selten etwas ins Pathetische abgleitende Epos um Ehre, Treue und Vertrauen all jene begeistern, die sich an vormodernen Schlachtenszenen erfreuen können.

Jenseits des Hadrianswalls muss Marcus ums Überleben kämpfen

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Mark Strong, Donald Sutherland und Channing Tatum sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Esca (M.) bewahrt ihn davor, getötet zu werden

Veröffentlichung: 15. September 2011 als Blu-ray, 4. August 2011 als Blu-ray im limitierten Steelbook und DVD

Länge:114 Min. (Blu-ray), 111 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Eagle
GB/USA 2011
Regie: Kevin Macdonald
Drehbuch: Jeremy Brock, nach einem Roman von Rosemary Sutcliff
Besetzung: Jamie Bell, Channing Tatum, Donald Sutherland, Mark Strong, Tahar Rahim, Denis O’Hare, Paul Ritter, Julian Lewis Jones, Douglas Henshall, Ned Dennehy
Zusatzmaterial: Audiokommentar von Regisseur Kevin Macdonald, Making-of, alternatives Ende, zwei entfallene Szenen, Featurette „Die Entstehung einer epischen Geschichte“, deutscher Kinotrailer, Originaltrailer, Trailershow
Vertrieb: Concorde Home Entertainment

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos: © 2011 Concorde Home Entertainment

 

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Ernest Borgnine (II): Das dreckige Dutzend – Himmelfahrtskommando für Schwerverbrecher

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The Dirty Dozen

Von Volker Schönenberger

Kriegs-Action // Ernest Borgnine (1917–2012), der heute 100 Jahre alt geworden wäre, gehört nicht zum dreckigen Dutzend. Der Oscar- und Golden-Globe-Preisträger („Marty“, 1955) spielt den US-General Worden, der im Kriegsjahr 1944 Major Reisman (Lee Marvin) auserwählt, ein Himmelfahrtskommando sondergleichen zu führen. Reisman ist seinen Vorgesetzten oft ein Dorn im Auge, weil er mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg hält. Nun soll er innerhalb kurzer Zeit in Großbritannien zwölf Soldaten trainieren, hinter den feindlichen Linien in Frankreich ein von der Wehrmacht besetztes Schloss zu stürmen und die dort versammelten deutschen Offiziere zu töten.

Himmelfahrtskommando für zwölf Schwerverbrecher

Allerdings handelt es sich nicht um gewöhnliche Soldaten, sondern um einen Haufen von Halsabschneidern – Schwerverbrecher, denen der Tod am Galgen oder langjährige Gefängnisstrafen bevorstehen. Kein Wunder, dass sich das dreckige Dutzend zügig bereit erklärt, in Aussicht auf Begnadigung an dem Auftrag mitzuwirken, zumal Reisman dem Wortführer sogleich den Schneid abkauft: Victor Franko (John Cassavetes), ein Mobster, der wegen Raubmords zum Tode verurteilt wurde. Unter den übrigen Teilnehmern: der in sich gekehrte Joseph Wladislaw (Charles Bronson), ebenfalls wegen Mordes zum Tode verurteilt. Auch der hünenhafte Samson Posey (Clint Walker) tauscht die Aussicht auf den Galgen nur zu gern gegen das Himmelfahrtskommando ein. Der an sich Friedfertige tötete einen Mann, der ihn geschubst hatte. Der religiöse Fanatiker und Frauenfeind A. J. Maggot (Telly Savalas) vergewaltigte und erschlug eine Frau. Robert Jefferson (Jim Brown) hingegen tötete womöglich aus Notwehr. Als Schwarzer hatte er aber vor Gericht keine Aussicht auf einen fairen Prozess. Der geistig schlichte Vernon Pinkley (Donald Sutherland) sieht 30 Jahren Zuchthaus entgegen, der musikalische J. P. Jiminez (Trini Lopez) 20 Jahren Zwangsarbeit. Das anstrengende Training schweißt die Todgeweihten tatsächlich zu so etwas wie einer Einheit zusammen, die sogar eine letzte Bewährungsprobe besteht: ein Manöver unter den Augen von General Worden. Bald darauf bricht der Trupp auf, um per Fallschirm über Frankreich abzuspringen und den Auftrag auszuführen. Allen Männern ist klar, dass einige von ihnen, womöglich die Mehrheit, den Einsatz nicht überleben werden.

Gegen den Krieg?

„Ein knallharter Film gegen den Krieg“ – diese Aussage findet sich auf dem Backcover der DVD von „Das dreckige Dutzend“. Knallhart ist das Gezeigte in der Tat, eine durchdachte Stellungnahme gegen den Krieg sollte aber niemand erwarten. In „Das dreckige Dutzend“ geht es um Action, Krieg wird als tödliches Spiel inszeniert. Allenfalls ein paar satirische Seitenhiebe zu militärischen Gepflogenheiten und Uniformtreue ergänzen einen durchaus launigen Unterton. Darüber liegt allerdings die düstere Stimmung des Himmelfahrtskommandos, zu dem die zwölf Todgeweihten aufbrechen. Major Reisman und sein Assistent, der loyale Militärpolizist Sergeant Clyde Bowren (Richard Jaeckel), sind selbstverständlich mit von der Partie, wenn es in den Einsatz geht. Auch wenn nicht alle Figuren psychologisch zu Ende gedacht oder tiefgründig porträtiert sind, überzeugt das Ensemble in seiner Gesamtheit mit interessanten Charakteren und Beziehungen. Zwar liegt der Fokus auf den von Marvin, Bronson und Cassavetes verkörperten Männern, aber auch die anderen kommen zu ihrem Recht. Ein paar feine Details würzen das vortrefflich. So dürfen sich die zwölf Mitglieder des Trupps am Vorabend ihres Einsatzes in Gesellschaft von Major Reisman ein Festmahl munden lassen. Die Tischordnung erinnert dabei sicher nicht zufällig an Jesus und seine zwölf Jünger beim letzten Abendmahl.

Normal: Amerikaner als Kriegsverbrecher

Bemerkenswert, wie kaltschnäuzig der Film von Amerikanern begangene Kriegsverbrechen zeigt und als völlig legitim darstellt – anders kann man den Anschlag auf das mit Wehrmachts-Offizieren gefüllte Schloss nicht bezeichnen. Dennoch heimste der actiongeladene Kriegs-Reißer für die Academy Awards 1968 vier Oscar-Nominierungen ein. Nebendarsteller John Cassavetes, Schnitt und Ton gingen jedoch leer aus, lediglich für die Ton-Effekte gab es den Oscar.

Empfehlung: die 2-Disc Special Edition DVD

Würde ein US-General je die Zusammenstellung eines solchen Trupps befürworten? Um Glaubwürdigkeit geht es in keinem Moment, das Zauberwort lautet Action. Die bekommen wir zur Genüge geboten, seinen Ehrenplatz in der Riege harter Kriegs-Exploitation-Filme hat sich „Das dreckige Dutzend“ verdient. In Deutschland bislang noch nicht auf Blu-ray erschienen, ist man am besten mit der 2-Disc Special Edition DVD bedient. Im üppigen Bonusmaterial (siehe unten) findet sich auch die fürs Fernsehen produzierte Fortsetzung „Das dreckige Dutzend – Die nächste Mission“ von 1985, in der immerhin noch Lee Marvin, Ernest Borgnine und Richard Jaeckel aus dem Vorgänger mit von der Partie sind, zudem Ken Wahl („Der Söldner“). Zwei weitere Fortsetzungen und eine kurzlebige Fernsehserie entstanden 1987 und 1988, sie sind nicht der Rede wert. Der erste Film jedoch wird überdauern.

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Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Robert Aldrich sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Ernest Borgnine, Charles Bronson, Lee Marvin und/oder Donald Sutherland in der Rubrik Schauspieler.

Veröffentlichung: 21. August 2009 als Premium Edition 2-Disc Set DVD, 14. Juli 2006 als Special Edition 2-Disc Set DVD, 4. Juni 2004 als DVD

Länge: 149 Min. (US-Blu-ray), 143 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch u. a.
Originaltitel: The Dirty Dozen
GB/USA 1967
Regie: Robert Aldrich
Drehbuch: Nunnally Johnson, Lukas Heller, nach einem Roman von E. M. Nathanson
Besetzung: Lee Marvin, Charles Bronson, Ernest Borgnine, John Cassavetes, Telly Savalas, Donald Sutherland, Clint Walker, Richard Jaeckel, Jim Brown, Trini Lopez, Ralph Meeker, Stuart Cooper, Colin Maitland, Ben Carruthers, Al Mancini, George Kennedy, Robert Ryan
Zusatzmaterial Special Edition: Audiokommentar mit den Darstellern Jim Brown, Trini Lopez, Stuart Cooper und Colin Maitland, Produzent Kennetz Hyman, Autor E. M. Nathanson, Filmhistoriker David J. Schow und dem militärischen Berater Captain Dale Dye, Einleitung von Ernest Borgnine (3:30), Originaldokumentation Operation Das dreckige Dutzend“, Trailer, Featurette „Bewaffnet und tödlich: Das Making-of von ,Das dreckige Dutzend‘, Bonusfilm „Das dreckige Dutzend – Die nächste Mission“ (1985er-Fortsetzung mit Lee Marvin, Ernest Borgnine und Richard Jaeckel), „The Filthy 13 – Wahre Geschichten von der Front“, Dokumentarfilm mit Lee Marvin: „Marine Corp Combat Leadership Skills“
Vertrieb: Warner Home Video

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Filmplakat: Fair Use (User: DASHBot)

 

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