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Horror für Halloween – Schon wieder ein Gewinnspiel: 1 x Tesis – Faszination des Grauens als Limited Collector’s Edition Mediabook

Verlosung

Eine spanische Filmstudentin stößt bei Recherchen auf Snuff-Videos – Filme, bei denen echte Morde gezeigt werden. Wicked-Vision Media hat den hoch spannenden spanischen Horrorthriller „Tesis – Faszination des Grauens“ von 1996 im Mediabook-Format mit Blu-ray und DVD veröffentlicht und uns ein Exemplar mit Covervariante C zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerin oder des kommenden Gewinners!

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 2,70 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu Simons Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 3. November 2019, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes. Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Achtung, Sonderregel: Im Rahmen der diesjährigen „Horror für Halloween“-Strecke wird es fünf Gewinnspiele geben – vier davon, bei denen je ein Mediabook zu gewinnen ist, gefolgt vom Hauptgewinnspiel mit zahlreichen Preisen, darunter wiederum einige Mediabooks. Um eine einigermaßen gerechte Verteilung zu gewährleisten, lege ich fest: Wer eines der vier Mediabooks aus den Einzel-Gewinnspielen ergattert, verwirkt sein Recht auf eines der drei übrigen einzeln ausgelobten Mediabooks sowie darauf, sich beim Hauptgewinnspiel als eine/r der ersten acht einen Preis aussuchen zu dürfen.

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf das Mediabook. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf von zwei Wochen nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Das Mediabook geht an Björn Kramer. Herzlichen Glückwunsch! Du wirst benachrichtigt.

Die Rezension von „Tesis – Faszination des Grauens“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

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Horror für Halloween (XIII): Tesis – Faszination des Grauens: Auf den Spuren des Snuff-Filmers

Tesis

Von Simon Kyprianou

Horrorthriller // Die Filmstudentin Angela (Ana Torrent) will ihre Abschlussarbeit über das Thema Gewalt im Film schreiben. Dazu recherchiert sie im Fundus ihrer Hochschule. Bei ihrer Suche findet sie Videos realer Tötungen einiger ihrer Kommilitoninnen – sogenannte Snuff-Filme. Zunächst schockiert, beschließt sie dann aber doch, sich mit ihren Freunden (Fele Martínez, Eduardo Noriega) auf die Suche nach dem Filmemacher hinter den Mord-Videos zu machen.

Wird hier etwa ein echter Mord gezeigt?

Es gibt viele Filme, die über die verführerische Gefahr des Kinos erzählen, Horrorfilme vornehmlich, vom Hitchcock-Thriller „Das Fenster zum Hof“ zu „Peeping Tom – Augen der Angst“, von „Poltergeist“ bis zu „The Ring“, in der der Schrecken sogar direkt aus dem Medium auf den Zuschauer zukriecht. Alejandro Amenábars „Tesis – Faszination des Grauens“ erzählt von einem moralischen Dilemma: vom Unwohlsein dem Kino gegenüber, das ja immer fremde Leben abbildet und oft auch Gewalt, deren Faszination uns stets verunsichert, deren Moralität wir immer zu konstituieren versuchen, ohne dabei eine voyeuristische Schaulust, ein Gefallen an Akten der Zerstörung von Körpern – oder auch von Seelen – gänzlich verleugnen zu können. In diesem Gefühl des Unwohlseins, das in der Beschäftigung mit dem Medium zurückbleibt, findet Amenábars Horrorthriller statt, passenderweise an einer Filmakademie. „Tesis – Faszination des Grauens“ endet auch mit einem Gefühl der Verunsicherung, wie auch in der Beschäftigung mit dem Medium, lässt es sich nicht auflösen.

Zusammen mit ihren Freunden will Angela den Täter aufspüren

Amenábar ist hervorragend darin, Stimmungen zu erzeugen. In seinen beiden Folgefilmen „Virtual Nightmare – Open Your Eyes“ (1997) und „The Others“ (2001) mit Nicole Kidman lässt sich das sehr schön sehen, aber auch in „Tesis – Faszination des Grauens“ kann man bereits bestaunen, wie scheinbar mühelos der Filmemacher in seinem ersten Langfilm mit Stimmungen arbeitet und Spannung herstellt. „Tesis – Faszination des Grauens“ ist sehr effizient inszeniert, lässt aber manchmal in der Inszenierung die Distanz zu seinem Sujet vermissen – der Gewalt, dem Horrorkino – die inhaltlich ja gerade von zentraler Bedeutung ist, hier wäre mehr Kongruenz zwischen Form und Inhalt wünschenswert gewesen. Trotzdem ist Amenábars Horrorthriller uneingeschränkt empfehlenswert, in der üppigen neuen Blu-ray-Veröffentlichung vom Dezember 2017 lässt er sich wunderbar (wieder-)entdecken. Welche spanischen Horrorfilme könnt Ihr empfehlen?

Dabei gerät sie selbst in Gefahr

Veröffentlichung: 1. Dezember 2017 als 4-Disc Limited Deluxe Edition Mediabook (Blu-ray & 2 DVDs sowie Soundtrack-CD, 3 einzeln nummerierte Covermotive à 333, 666 und 444 Exemplare), 1. Dezember 2006 und 22. April 2003 als DVD

Länge: 124 Min. (Blu-ray), 120 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Spanisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Tesis
Alternativtitel: Tesis – Der Snuff Film
Internationaler Titel: Thesis
SP 1996
Regie: Alejandro Amenábar
Drehbuch: Alejandro Amenábar
Besetzung: Ana Torrent, Fele Martínez, Eduardo Noriega, Xabier Elorriaga, Miguel Picazo, Nieves Herranz, Rosa Campillo, Paco Hernández, Rosa Ávila
Zusatzmaterial: Audiokommentar mit Regisseur Alejandro Amenábar, Audiokommentar mit Prof. Dr. Marcus Stiglegger, Vorwort von Regisseur Alejandro Amenábar, „Touching Death“ (Interview mit Alejandro Amenábar) Kurzfilm „Himenóptero“, Making-of, geschnittene Szenen, deutscher Trailer, Original-Trailer, Teaser, Storyboards, Bildergalerien, Soundtrack-CD mit 19 Tracks, 24-seitiges Booklet mit einem Text von David Renske

Label/Vertrieb 2017: Wicked-Vision Media
Label/Vertrieb 2006: VPS/Sunrise
Label/Vertrieb 2003: Laser Paradise

Copyright 2018 by Simon Kyprianou

Fotos & Packshots: © 2017 Wicked-Vision Media

 
 

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Verlieb dich nicht in mich – Wenn das so einfach wäre …

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Nuestros amantes

Von Volker Schönenberger

Liebeskomödie // Du gefällst mir. Bei welchem Kerl ginge das nicht runter wie Öl, würde er es von einer schönen Unbekannten zu hören bekommen, die sich gerade im Bistro an seinen Tisch gesetzt hat? Genau das passiert dem Drehbuchautor Carlos (Eduardo Noriega) mit Irene (Michelle Jenner), die ein freches Spiel mit ihm spielen will: Beide sollen darauf verzichten, etwas über einander herauszufinden. Kontaktaufnahme im Internet und per Telefon ist verboten. Nicht einmal ihre Namen tauschen die beiden aus. Aber die Idee ist schon, dass wir uns nochmal treffen? So fragt Carlos etwas ungläubig. Das bejaht Irene, gibt ihm aber auch die wichtigste Regel mit auf den Weg: Egal was passiert: Verliebe dich nicht in mich! Hemmungsloses Lügen hingegen ist erlaubt, und so lassen die beiden bei weiteren Treffen die Fantasie spielen – bis ihnen die Wahrheit und die Liebe in die Quere kommen.

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Für Irene und …

Gar nicht so einfach, die richtige Schublade für „Verlieb dich nicht in mich“ zu öffnen. Das Cover lässt vermuten, dass es sich um eine Liebeskomödie, wahlweise Romantikkomödie handelt, und das ist es an sich auch. Die dafür nötige Leichtfüßigkeit wird aber im Verlauf der Geschichte durch eine gewisse Schwere ersetzt: Carlos und Irene haben beide ihre gerade zerbrochenen vorherigen Beziehungen überhaupt noch nicht überwunden. Dazu passt natürlich die Spielregel, dass Verlieben verboten ist, aber beide hadern mit dem Schmerz des Verlustes, während sie sich zu dem neuen Menschen in ihrem Leben hingezogen fühlen. Für ein Drama ist der Film dann aber doch zu heiter. Melodram passt auch nicht so recht, also belassen wir es bei Liebeskomödie.

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… Carlos gilt:

Mit Eduardo Noriega („Die Schöne und das Biest“) und Michelle Jenner („Julieta“) hat Regisseur Miguel Ángel Lamata sympathische Hauptdarsteller aufgeboten, die „Verlieb dich nicht in mich“ zwangsläufig zu zweit tragen müssen. Das gelingt ihnen mühelos. Dass die beiden Hauptfiguren den vorherigen Partnern nachtrauern, nimmt phasenweise etwas überhand, einige unvorhergesehene Wendungen federn das glücklicherweise ab. Glaubwürdigkeit ist da nicht unbedingt Trumpf, aber die spanische Produktion löst das eleganter als manche Hollywood-Schmonzette.

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„Verlieb dich nicht in mich!“

Als skurriler Sidekick fungiert Carlos‘ Kumpel Cristobal (Fele Martínez), der mit dem Gewehr angeln geht, einige Weisheiten zum Besten gibt und gegen Ende auch noch eine Überraschung für Carlos aus dem Hut zaubert. Zwischendurch tauchen auch die Verflossenen von Irene und Carlos auf und bringen die Gefühlswelt der beiden gehörig durcheinander. „Verlieb dich nicht in mich“ ist ein sonnig-romantisches Liebesflirren, das nicht unbedingt ewig im Gedächtnis bleiben wird, aber Freude macht.

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Guter Kumpel: Cristobal (l.) hat Carlos bei sich aufgenommen

Veröffentlichung: 30. September 2016 als Blu-ray und DVD

Länge: 92 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Spanisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Nuestros amantes
SP 2016
Regie: Miguel Ángel Lamata
Drehbuch: Miguel Ángel Lamata
Besetzung: Eduardo Noriega, Michelle Jenner, Fele Martínez, Amaia Salamanca, Gabino Diego
Zusatzmaterial: Originaltrailer, Trailershow, Wendecover
Vertrieb: Pandastorm Pictures

Copyright 2016 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2016 Pandastorm Pictures

 

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