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Das Verfahren ist eingestellt – Vergessen Sie’s! Der üble Alltag hinter Gittern

L’istruttoria è chiusa: dimentichi

Von Ansgar Skulme

Gefängnisdrama // Der Architekt Vanzi (Franco Nero) blickt auf ein beschauliches Leben in wohlhabenden Verhältnissen zurück, als er seine Haftstrafe in einem von Korruption und Brutalität durchzogenen Gefängnis antreten muss. Dort sitzen Menschen ein, die weit schlimmere Verbrechen begangen haben als er selbst, doch es gibt kein Entkommen für ihn – nur das Warten darauf, dass man ihn eines Tages wieder freilassen wird. Er findet Freunde und falsche Freunde, wird ausgenutzt und muss mit ansehen, wie anderen die Freundschaft zu ihm zum Verhängnis wird. Eine tragische Odyssee nimmt ihren Lauf.

Das Leben kann so schön sein, wenn man nicht eingesperrt ist

Lose auf dem Roman „Tante sbarre“ von Leros Pittoni basierend, ist Damiano Damiani ein düsterer, überzeugender Blick hinter die Fassaden eines Gefängnisses geglückt. Sein Name in Verbindung mit Franco Nero war schon damals eine Art Erfolgsgarantie. Gemeinsam hatten sie „Der Tag der Eule“ (1968) und „Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert“ (1971) gedreht. Nero schätzte Damiani sehr und nutzte die Gelegenheit gern, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten. Es folgten noch zwei weitere Kooperationen – eine davon erneut mit Damiani in der Regie („Warum musste Staatsanwalt Traini sterben?“, 1975), eine andere mit Nero und Damiani vor der Kamera („Der Mordfall Matteotti“, 1973). Damiani mochte Cameos und begrüßte Angebote anderer Regisseure an ihn, als Schauspieler in deren Projekten mitzuwirken. Auch in „Das Verfahren ist eingestellt – Vergessen Sie’s!“ ist er in einer kleinen Rolle als Vanzis Anwalt zu sehen.

Morricone Marke „Weniger ist mehr“

Auch wenn man Franco Nero die Belastungen und Ängste im Gefängnisalltag stellenweise nicht so recht abkauft, der Verfall zu wenig sichtbar wird und das gute Aussehen manchmal zu sehr im Vordergrund steht, macht er sich zumindest ganz gut darin, den tief gesunkenen Architekten in einem ihm fremden Milieu widerzuspiegeln. Er wirkt deplatziert, aber das schadet dem Ansinnen der Geschichte nicht unbedingt. Der beliebte Star hilft dem Film in jedem Falle dabei, Größe zu generieren und somit dabei, gehört zu werden.

Die Gefängnisinsassen demonstrieren für ihre Rechte

Ein nicht unwesentlicher Bestandteil des Erfolges ist ferner der Umstand, dass der Film überraschend sparsam mit Musik umgeht. Dies erhöht den Realismus in der Erzählung umso mehr. Überraschend, weil immerhin Ennio Morricone als Komponist zu Buche steht, der hier allerdings alles andere tat, als die Musik in den Vordergrund zu schreiben. Ein gutes Beispiel dafür, was für ein ungemein empathischer, kluger Film- und Musikversteher dieser legendäre Meister ist. Einer, der ganz laut und pompös, aber auch behutsam leise kann, sich immer wieder neu erfand, interessante Instrumentationen erprobte und selbst die Stille als Form der akustischen Unterfütterung zu nutzen weiß. Auffälligerweise steht der Film damit obendrein völlig im Kontrast zum genialen, epischen Originaltrailer, der äußerst stark von der Musik in Zusammenwirkung mit den Bildern lebt. In diesem visionären, recht modern anmutenden und ziemlich spannenden Trailer dominieren gewaltige, bedrückende Klänge, bedeutungsgeladene Bewegungen im Bild und Gesichter die Wirkung des Geschehens. Ein Trailer, der den Eindruck erweckt, dass er sehr lange und detailliert konzipiert worden sein dürfte. Es ist wohl davon auszugehen, dass auch die Musik im Trailer von Morricone stammt. Dass das bemerkenswerteste Musikstück der Produktion nur im Trailer und nicht im Film zur Geltung kommt – da die Erzählweise in dieser Geschichte und die Wünsche Damianis im Film wenig Spielraum für den Komponisten boten –, dürfte Ennio Morricone ansonsten nur selten passiert sein.

Gesichter mit Charakter

Spätestens aufgrund der Tatsache, dass Franco Nero in der Hauptrolle nicht unbedingt seinen überzeugendsten Auftritt erwischte, zeigt sich die sehr gute Auswahl der Nebendarsteller als anderer wichtiger Baustein. John Steiner als fiesen, mörderischen Mistkerl zu besetzen, ist zwar nicht unbedingt innovativ, aber effektiv. Er spielt die Rolle inspiriert, mochte sie noch so viele Klischees erfüllen und sein Image besiegeln. Dazu mit Ricciardetto De Simone ein Mann, der im wirklichen Leben eine lebenslange Haftstrafe bekommen hatte, aber vor dem Dreh begnadigt worden war, so dass er nicht nur als Darsteller weiterhelfen, sondern auch viele Erfahrungen einbringen konnte. Turi Ferro, der bis dato eher als Theaterschauspieler bekannt war, nutzte in der Rolle des korrupten Wärters die Gelegenheit, um in einem erfolgreichen Film bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Georges Wilson ließ man für eine recht kleine Rolle extra aus Frankreich kommen. Riccardo Cucciolla bewies, dass er im damaligen italienischen Kino nicht nur ein gefragter Synchronsprecher war, sondern auch vor der Kamera sogar in ganz sensiblen Momenten mimisch zu überzeugen verstand. Auch die Darbietungen von Antonio Casale, Luigi Zerbinati, Corrado Solari und Claudio Nicastro geben Zweifeln keinen Raum: Dieser Film ist großes Kino der Gesichter und der Charakterdarsteller.

Koch lässt alte Traditionen hochleben

Man hätte in den vergangenen Jahren manchmal den Eindruck gewinnen können, dass sich Koch Films langsam vom italienischen Genrefilm der 60er und 70er verabschiedet, da das Label früher wesentlich mehr Filme aus dieser Sparte veröffentlicht hat. Da ist es schon eine Hausnummer, dass nun ein solch bedeutender Damiani-Film in bester Bildqualität kommt – noch dazu weltweit erstmals als HD-Abtastung auf Blu-ray und DVD; und mit „Töte alle und kehr allein zurück“ steht schon das nächste Italo-Highlight bei Koch in den Startlöchern.

Im Knast gilt das frühere Leben nichts mehr

Viel auszusetzen gibt es an dieser Veröffentlichung von „Das Verfahren ist eingestellt – Vergessen Sie’s!“ nicht. Schade ist lediglich, dass es die alternative Synchronfassung aus der DDR nicht mit auf die Blu-ray und DVD geschafft hat – der Film lief dort wohl unter dem Titel „Die Untersuchung ist abgeschlossen – Vergessen Sie alles!“. Es gibt mehrere Filme mit Franco Nero aus der damaligen Epoche, zu denen sowohl eine in der Bundesrepublik als auch eine in der DDR entstandene Synchronfassung existiert. Manche der damaligen italienischen Produktionen wurden sogar ausschließlich in der DDR und nie in der BRD synchronisiert. Bei Koch kann man allerdings so gut wie sicher davon ausgehen, dass die Fassung enthalten wäre, wenn sich eine realistische Option zur Veröffentlichung geboten hätte. Insofern ist dem Label hier kein Vorwurf zu machen. Stattdessen gibt es, wie bei Kochs Italo-Veröffentlichungen üblich, immerhin ein lobenswertes, informativ mit Anekdoten gespicktes Featurette, das aus drei Interviews mit Beteiligten zusammengestellt wurde.

Richtige von falschen Freunden zu unterscheiden, kann überlebenswichtig sein

„Girolimoni – Das Ungeheuer von Rom“ (1972), „Ich habe Angst“ (1977), „Goodbye und Amen“ (1978) sowie „Die tödliche Warnung“ (1980) bilden eine Reihe weiterer Damiani-Filme aus seiner im Kino erfolgreichsten Phase, die bisher auf eine DVD-Veröffentlichung in Deutschland warten. Jemand wie Damiani hätte auch mal eine Box verdient. Es bleibt spannend, was Koch noch alles aus Italien zutage fördern wird.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Franco Nero sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Der Gefängnisleiter bekommt viele Missetaten nicht mit

Veröffentlichung: 14. Juni 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 108 Min. (Blu-ray), 102 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Italienisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: L’istruttoria è chiusa – dimentichi
Deutscher Alternativtitel: Die Untersuchung ist abgeschlossen – Vergessen Sie alles!
IT/F 1971
Regie: Damiano Damiani
Drehbuch: Massimo De Rita, Dino Maiuri & Damiano Damiani, nach einem Roman von Leros Pittoni
Besetzung: Franco Nero, Riccardo Cucciolla, John Steiner, Turi Ferro, Claudio Nicastro, Antonio Casale, Georges Wilson, Ferruccio De Ceresa, Ricciardetto De Simone, Luigi Zerbinati
Zusatzmaterial: Featurette mit Interviews, Booklet, Originaltrailer, Bildergalerie
Vertrieb: Koch Films

Copyright 2018 by Ansgar Skulme
Fotos & Packshot: © 2018 Koch Films

 

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Der Mann aus dem Eis – Ötzi, ein brachialer, sensibler Rächer

Der Mann aus dem Eis

Kinostart: 30. November 2017

Von Iris Janke

Steinzeit-Abenteuer // An die Schlagzeilen vom September 1991 um den Fund des mumifizierten Steinzeitmenschen, der in den Ötztaler Alpen gefunden wurde, kann sich beinahe jeder erinnern. Jetzt hat Regisseur Felix Randau („Die Anruferin“) versucht, die letzten Wochen im Leben von Ötzi nachzuvollziehen und auf die Leinwand zu bringen.

Kann sich für das Alpenpanorama nur wenig begeistern: Kelab

Wissenschaftler fanden bei radiologischen Untersuchungen der Mumie des Ötzi heraus, dass der Steinzeitmensch von hinten von einem Pfeil getroffen wurde. Wie bei einem aktuellen Mordfall rankt sich nun die Handlung von Drehbuchautor und Regisseur Felix Randau um die mehr als fünf Jahrtausende in der Vergangenheit liegende Bluttat. Die Rolle des brachialen Bergbewohners Ötzi alias Kelab spielt Jürgen Vogel. Wäre die mehr als 5.000 Jahre alte Mumie irgendwo in Nordamerika gefunden worden und nicht in in Europa, hätte es vermutlich nicht über 25 Jahre gedauert, um aus dem spektakulären Fund ein Spielfilmdrama um Rache und Hiebe, um Liebe und sexuelle Bedürfnisse in einer längst vergangenen Zeit zu kreieren.

Jürgen Vogel als Ötzi

Ein US-amerikanischer Ötzi wäre vermutlich von einem großen Hollywood-Kaliber wie Mel Gibson („Braveheart“), Gerad Butler („300“) oder Leonardo DiCaprio („The Revenant“) verkörpert worden. Alle drei sind bestens vertraut mit Stoffen dieser Art und somit auch mit den Vorstellungen von Regisseuren wie Mel Gibson selbst, Zack Snyder oder Alejandro González Iñárritu, was die Brutalität und Gepflogenheiten vergangener Zeiten betrifft, die ein Darsteller auf die Leinwand zu bringen hat. Aber egal, Jürgen Vogel gelingt seine Umsetzung des Ur-Rächers vor dem majestätischen Bergpanorama der Alpen. Vogel lebt den sagenumwobenen Ötzi – da verschwindet der Mensch Jürgen Vogel, den wir mit Glatze und schelmischem Zahnlücken-Grinsen kennen.

Hält den Klan zusammen: Steinzeit-Frau Kisis

In den Nebenrollen als bis zur Unkenntlichkeit geschminkte und verfremdete Ursteinzeitmenschen: Franco Nero („John Wick – Kapitel 2“) als Ditob, André Hennicke („Victoria“) als Krant und Susanne Wuest („Ich seh, ich seh“) als Kisis. Trotzdem, Vogel füllt die Leinwand allein, er rennt durch den Schnee, jagt, schießt und metzelt – das reicht, damit sich empfindlichen Zuschauern der Magen umdreht. Aber so war das damals halt, denkt der im Gesicht grün gewordene Zuschauer beinahe gnädig. Die Altersfreigabe von zwölf Jahren halte ich für arg niedrig gegriffen – selbst wenn man auf den historischen Wert des Films verweisen will. Nebenbei gesagt, und so viel zum historischen Wert des Films: Die eigentliche Handlung ist frei erfunden. Fakt ist lediglich, dass Ötzi hinterrücks (vermutlich mit einem Pfeil) getötet wurde.

In unverständlichem Idiom

Das Leben in der Jungsteinzeit wirkt mit Hilfe der eigens erfundenen Sprache, die auf dem Rätischen basiert, besonders authentisch. Untertitel fehlen komplett. Was vom Ötzi in Erinnerung bleibt, sind ein durchgängiges Rachemotiv, das in rohe Gewaltorgien ausartet und an „300“ – Zack Snyders Metzelei in Schwarz-Weiß-Rot – erinnert oder an die hochgelobte, teilweise ebenso brutale, US-TV-Fantasy-Serie „Game of Thrones“. Im Unterschied zu „Game of Thrones“ mag jedoch der emotionale Funke bei „Der Mann aus dem Eis“ nicht so recht überspringen. Die Handlung des Films ist eher mager. Der Zuschauer ordnet zwar auch ohne verständliche Worte oder Untertitel das Rachemotiv ein, etwa, wenn eine Familie einfach abgeschlachtet wird. Doch vielleicht liegt es gerade an der unverständlichen und damit fehlenden Sprache, dass der Film zwar authentisch erscheint, gleichzeitig aber trotz viel Film-Blut auch seltsam blutleer.

Alter Steinzeit-Kämpfer: Steinzeit-Mann Ditob

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Franco Nero sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Weiß den Pfeil zu benutzen: Steinzeit-Mann Krant

Länge: 96 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: Der Mann aus dem Eis
D/IT/A 2017
Regie: Felix Randau
Drehbuch: Felix Randau
Besetzung: Jürgen Vogel, Susanne Wuest, André Hennicke, Franco Nero, Sabin Tambrea, Martin Schneider, Henry Buchmann
Verleih: Port au Prince Films

Copyright 2017 by Iris Janke

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2017 Port au Prince Films, Fotos auch: © Martin Rattini

 

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Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert – Die Gangster des Staates

Confessione di un commissario di polizia al procuratore della repubblica

Von Simon Kyprianou

Gangsterdrama // „Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert“ ist Teil einer ganzen Serie italienischer Polizeifilme aus den 70ern und 80ern, die aus der dynamischen Erzählweise ihres Genres heraus beobachten und analysieren, wie die Gesellschaft an der Korruption ihrer politischen Führer krankt; wie diese – viele von ihnen Überbleibsel aus der Zeit des Faschismus – sich ihren Allmachtsfantasien hemmungslos hingeben.

Franco Nero als Staatsanwalt

Dabei folgt Damiano Damianis Krimi aber nicht nur einer vertikalen Struktur, in der sich Polizisten oder Staatsanwälte gegen den korrupten Staatsapparat zur Wehr setzen, sondern der Regisseur fügt dieser vertikalen Struktur noch eine horizontale hinzu: Ein Staatsanwalt (Franco Nero) und ein Polizist (Martin Balsam), die zusammen den Anschlag auf einen in Korruption der Regierung verstrickten Bauunternehmer (Luciano Catenacci) aufklären sollen, misstrauen sich auch gegenseitig: Jeder glaubt vom anderen, er sei bestechlich. Und es wird dieses Klima des unüberwindbaren gegenseitigen Misstrauens sein, das ihre Bemühungen am Ende zu Fall bringt, obwohl sie beide eigentlich dasselbe Ziel verfolgen.

Damiani findet einen enorm dynamischen Rhythmus in dem er seinen Film erzählt, der sich zum Teil aus dem Klima des Misstrauens, hauptsächlich aber aus den getriebenen Figuren entwickelt: zum einen dem älteren, desillusionierten, abgeklärten Polizeiinspektor, seinem Gegenüber dem jungen, ambitionierten Staatsanwalt und insbesondere der tragischen Figur der Ex-Freundin (Marilù Tolo) des Bauunternehmers, die aus ihrer Leidenschaft für ihn große Schuld auf sich geladen hat. Dominik Graf beschreibt in einem Beitrag über „Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert“ eine der schönsten Szenen des Films – die, in der die Ex-Freundin nach Jahren des Schweigens und der Schuld, die in ihr gearbeitet hat, gegen den Bauunternehmer und seine Komplizen aussagt: „Dann steht sie auf und geht. Keine Musik. Keine Zufahrt. Ende der Szene. So viele Untiefen der Seele sang- und klanglos in einen einzigen profanen Schnitt-Gegenschnitt zu legen – das macht heute so keiner mehr.“ Und das ist die große Stärke Damianis Gangsterdramas: die Mühelosigkeit und Eleganz mit der er ganz unsentimental die Geschichte, mit der er vor allem aber über seine Figuren erzählt. So inszeniert Damiani am Ende auch einen der schönsten Filmtode überhaupt: Inmitten einer Filmvorführung im Gefängnis sinkt der Sterbende – vollkommen allein zwischen den Zuschauern – auf einen Stuhl und stirbt – um ihn herum tobt das tosende Gelächter der Insassen über den Film.

Das Individuum und der Staat

Wenn Dominik Graf schreibt „das macht heute so keiner mehr“, kann man das auf das gesamte Genre der italienischen Polizeithriller der 70er und 80er beziehen, viele von ihnen Geschichten über das Spannungsfeld zwischen Individuum und Staat. In die Reihe eingliedern lassen sich Filme wie „Das Geheimnis der grünen Stecknadel“ und der wunderbare „Der Tod trägt schwarzes Leder“, beide von Massimo Dallamano oder auch „Der Tag der Eule“, der von Damiani stammt und natürlich auch „Ermittlungen gegen einen über jeden Verdacht erhabenen Bürger“.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Martin Balsam und Franco Nero sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung: 30. Juni 2009 und 12. Mai 2005 als DVD

Länge: 101 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Italienisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Confessione di un commissario di polizia al procuratore della repubblica
Internationaler Titel: Confessions of a Police Captain
IT 1971
Regie: Damiano Damiani
Drehbuch: Damiano Damiani, Salvatore Laurani
Besetzung: Franco Nero, Martin Balsam, Marilù Tolo, Claudio Gora, Luciano Catenacci, Giancarlo Prete, Arturo Dominici, Michele Gammino, Adolfo Lastretti
Zusatzmaterial: Bildergalerie, Kinotrailer Featurette über Franco Nero, italienischer Vorspann, Credits
Vertrieb: Koch Films

Copyright 2017 by Simon Kyprianou

Packshots: © 2005/2009 Koch Films, Filmplakat: Fair Use

 

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