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Parasite – Wer sind die Schmarotzer?

Gisaengchung

Von Volker Schönenberger

Tragikomödie // Wenn vier Schwergewichte sich streiten, freut sich der Außenseiter: Satte elf Oscar-Nominierungen hatte Todd Phillips’ „Joker“ erhalten. Sam Mendes’ Weltkriegsdrama „1917“, Martin Scorseses Gangster-Epos „The Irishman“ und Quentin Tarantinos Hollywood-Reflektion „Once Upon a Time in Hollywood“ waren jeweils für zehn Academy Awards nominiert worden. Und dann kommt da so ein dahergelaufener Südkoreaner wie „Parasite“ an, bei dem man schon die sechs Nominierungen für respektabel genug hält und ihm vielleicht nur den Oscaras als bester Auslandsfilm zutraut – und der holt plötzlich nicht nur den, sondern auch noch die beiden wichtigsten überhaupt als bester Film und für Regisseur Bong-Joon-ho, dazu auch den ebenfalls bedeutsamen fürs beste Originaldrehbuch. Die Tragikomödie ist sogar der erste fremdsprachige Film überhaupt, den die Academy zum besten Film des Jahres kürte. Potztausend! Die Goldene Palme beim Cannes Film Festival 2019 verblasst da fast schon. Ganz zu schweigen von den etlichen weiteren Preisen, die „Parasite weltweit abgeräumt hat.

Ziehen sich Gegensätze wirklich an? Familie Kim …

Die bissige Gesellschaftssatire erzählt vom Aufeinandertreffen der Familien Kim und Park. Die Kims sind gesellschaftliche Außenseiter, leben in einer armseligen Souterrain-Wohnung, wo sie versuchen, sich mit ihren Smartphones ins WLAN unvorsichtiger Nachbarn einzuloggen. Geld kommt nur tröpfchenweise herein, etwa wenn die Familie für einen Lieferservice Pizzakartons faltet – wenn auch in suboptimaler Qualität. Die prekäre Lage findet ein unerwartetes Ende, als Sohn Ki-woo (Choi Woo-sik) über einen Kumpel einen Job als Aushilfslehrer bei den wohlhabenden Parks bekommt – er beginnt, die Tochter Da-hye (Ji-so Jung) in Englisch zu unterrichten. Die dafür notwendigen Unterlagen hat seine künstlerisch begabte Schwester Ki-jung (Park So-dam) ihrem Bruder kurzerhand gefälscht. Bald darauf gelingt es Ki-woo, Ki-jung ebenfalls einen Job im Haus der Eheleute Park (Lee Sun-kyun, Cho Yeo-jeong) zu verschaffen – als Kunst-Erzieherin von Sohnemann Da-song (Jung Hyun-jun). Dabei bleibt es nicht.

Die Flodders Südkoreas?

Die Kims sind prollig, wenn auch nicht so sehr wie die Flodders aus „Flodder – Eine Familie zum Knutschen“ (1986). In „Parasite“ geht es auch nicht ganz so brachial zu wie in der niederländischen Komödie. Dennoch wird auch hier das soziale Ungleichgewicht absurd überzeichnet. Dabei erweisen sich sowohl die jungen Ki-woo und Da-hye als auch ihre Eltern (Song Kang-ho, Jang Hye-jin) als überraschend talentiert, was die Erledigung von Aufgaben für die oberen Zehntausend angeht. Sie können jedoch nicht verhindern, dass ihnen die mühsam erlangte Kontrolle über die Situation aufgrund ein paar unglücklicher Umstände entgleitet, was ein so irrwitziges wie rabenschwarzes Finale zur Folge hat und die Tragikomödie geradezu zur Farce, wenn nicht Groteske macht.

… und die Parks könnten unterschiedlicher nicht sein

Allein schon die Visualisierung ihrer Wohnverhältnisse belegt den fundamentalen Unterschied zwischen beiden Familien. Der schmutzige Verschlag der Kims kontrastiert enorm zur geräumigen, blitzblanken Villa der Parks mit ihren klaren Linien. Die Parks nehmen Menschen in prekären wirtschaftlichen Situationen anscheinend gar nicht mehr wahr, stören sich lediglich an einem sonderbaren Geruch, den sie aber gar nicht exakt definieren können. Doch wer ist der titelgebende Parasit? Dazu schrieb Florian Schneider in seiner Rezension zum Kinostart: Der Regisseur vermeidet sensibel die eindeutige Parteinahme oder eine klare Aussage zu der Frage, wer denn nun eigentlich der wahre Parasit sein mag – das obliegt dem Auge und Urteil des Betrachters. Dieses Urteil sollte insgesamt nicht nur aufgrund der zahlreichen Auszeichnungen überschwenglich ausfallen, sondern weil „Parasite“ überschwengliches Lob verdient hat. Regisseur Bong Joon-ho hat schon 2013 mit Snowpiercer einen außergewöhnlichen filmischen Kommentar zu sozialer Schieflage und der riesigen Kluft zwischen Arm und Reich abgegeben. Mit „Parasite“ setzt er seinem bisherigen Schaffen die Krone auf. Und es gibt der vielgescholtenen Academy of Motion Picture Arts and Sciences eine große Portion Glaubwürdigkeit zurück, dass sie einem solch außergewöhnlichen Werk die beiden wichtigsten Oscars zuerkannte, obwohl es nicht mal in Hollywood produziert wurde, sondern in Südkorea.

Kooperation von capelight und Koch

In Deutschland haben capelight pictures und Koch Films den Film in einer Kooperation in die Lichtspielhäuser gebracht und anschließend auch fürs Heimkino veröffentlicht. Wie schon bei „Suspiria“ (2018) hat jedes Label ein Mediabook im jeweils eigenen Format produziert – die Koch-Mediabooks fallen bekanntermaßen kompakt aus, so auch in diesem Fall; capelight hat sich wie gewohnt für das auf dem Markt verbreitetere Format entschieden. Das Bonusmaterial fällt üppig aus (siehe unten), der Sammler hat die Qual der Wahl oder schlägt doppelt zu.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Bong Joon-ho haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

Veröffentlichung: 30. April 2020 als Limited 2-Disc Edition Steelbook (4K UHD Blu-ray & Blu-ray, exklusiv bei einem großen Online-Händler), 5. März 2020 als Limited 3-Disc Edition Mediabook (4K UHD Blu-ray & 2 Blu-rays, zwei Formate und Covermotive) Blu-ray und DVD

Länge: 132 Min. (Blu-ray), 127 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Koreanisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Gisaengchung
KOR 2019
Regie: Bong Joon-ho
Drehbuch: Bong Joon-ho, Jin Won Han
Besetzung: Song Kang-ho, Lee Sun-kyun, Cho Yeo-jeong, Choi Woo-sik, Jang Hye-jin, Park So-dam, Park Myeong-hoon, Jung Hyun-jun, Ji-so Jung, Kang Echae, Jeong Esuz, Andreas Fronk
Zusatzmaterial: Bong Joon-ho Interview (11 Min.), Bong Joon-ho Q&A beim Filmfest München (51 Min.), Bong Joon-ho – Expect the Unexpected TIFF 2019 (5 Min.), Bong Joon-ho Masterclass auf dem Toronto International Film Festival (62 Min.), Cast and Crew Q&A beim Toronto International Film Festival (17 Min.), Making-of, Die Charaktere, TV Spots, Keine Spoiler, Grüße von den Darstellern, Hinter den Kulissen
Label/Vertrieb: capelight pictures / Koch Films

Copyright 2020 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Packshots: © 2020 capelight pictures / Koch Films

 

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Parasite – Wenn sich Arm bei Reich einschleicht

Gisaengchung

Kinostart: 17. Oktober 2019

Von Florian Schneider

Tragikomödie // Die vierköpfige Familie Kim lebt arm und planlos in einem Kellerloch. Durch die Decke und die Wände tropft der Regen, Betrunkene pinkeln an die Hauswand und Besserung ist nicht in Sicht. Doch dann erfährt Ki-woo (Choi Woo-sik), der Sohn der Familie, von einer freien Stelle als Hauslehrer bei der schwerreichen Familie Park. Er bewirbt sich um die Stelle und wird sowohl von der Hausherrin (Cho Yeo-jeong) als auch von der minderjährigen Tochter, die Ki-woo unterrichten soll, ins Herz geschlossen.

Familie Kim lebt unter ärmlichen Verhältnissen in einem Kellerloch

Einmal im Haus Fuß gefasst, macht sich Familie Kim ans Werk und infiltriert wie ein Parasit die noble Wohnstätte. Unter falschen Identitäten übernehmen die Familienmitglieder alle Aufgaben bei den Parks. Neben der Stelle des Nachhilfelehrers also auch die Funktionen Kunstlehrerin, Chauffeur und Haushälterin. Dass dafür einige der bereits bei der Familie angestellten Dienstboten auf kreative Weise entsorgt werden müssen, stellt für die clevere Familienbande kein größeres Problem dar. Doch als sich die Kims so richtig schön eingenistet haben und die soziale Leiter nach oben zu steigen beginnen, laufen die Dinge aus dem Ruder.

Familie Park hingegen lebt in der schönen Villa …

Regisseur Bong Joon-ho, bekannt für Filme wie „The Host“ (2006) und „Snowpiercer“ (2013) ist mit „Parasite“ ein wahres filmisches Juwel gelungen. Dessen Brillanz offenbarte sich bereits dem Publikum zahlreicher Festivals, was einige Preise untermauern. Höhepunkt hierbei ist sicherlich der Gewinn der Goldenen Palme bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes. Der Filmkritikerin der „Frankfurter Rundschau“ zufolge stellte „Parasite“ an der Croisette sogar Quentin Tarantinos „Once Upon a Time in Hollywoodmühelos in den Schatten. Obendrein wird das Werk für Südkorea bei den Oscar-Verleihungen 2020 als bester fremdsprachiger Film ins Rennen gehen.

… mit reichlich Bildern an den Wänden

Die Auszeichnungen erfolgen völlig zu Recht, liefert der Film doch unter dem Mantel einer tragikomischen Komödie einen entlarvenden Einblick in die soziale Schieflage des modernen Südkoreas. Der scheinbar funktionierende Gesellschaftsvertrag zwischen Arm und Reich, der, wenn auch mit reichlich Trickserei, Familie Kim ein unerwartetes Auskommen beschert und Familie Park ein bequemeres Leben bereitet, ist unter der Oberfläche ein fragiles Gebilde aus Missgunst, Neid und Verachtung.

Familie Kim feiert eher bescheiden …

Wenn sich der Unternehmer mit seiner Frau über den unangenehmen Geruch der Angestellten äußert und die Betroffenen dieser mitgehörten Erniedrigung machtlos gegenüberstehen, wird die gesellschaftliche Sollbruchstelle deutlich. Der Regisseur vermeidet sensibel die eindeutige Parteinahme oder eine klare Aussage zu der Frage, wer denn nun eigentlich der wahre Parasit sein mag – das obliegt dem Auge und Urteil des Betrachters. Ansonsten könnte man ja noch auf die Idee kommen, es sei ein filmisches Manifest aus dem koreanischen Bruderland.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Bong Joon-ho haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

… während es die Parks krachen lassen

Länge: 132 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Originaltitel: Gisaengchung
KOR 2019
Regie: Bong Joon-ho
Drehbuch: Bong Joon-ho, Jin Won Han
Besetzung: Song Kang-ho, Lee Sun-kyun, Cho Yeo-jeong, Choi Woo-sik, Jang Hye-jin, Park So-dam, Park Myeong-hoon, Jung Hyun-jun, Ji-so Jung, Kang Echae, Jeong Esuz, Andreas Fronk
Verleih: capelight pictures / Koch Films

Copyright 2019 by Florian Schneider

Filmplakat, Szenenfotos & Trailer: © 2019 capelight pictures / Koch Films

 

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Dämonen und Wunder – Dheepan: Flucht in ein besseres Leben

Dheepan-Cover

Dheepan

Von Andreas Eckenfels

Drama // Die Flüchtlingskrise bewegt derzeit die ganze Welt. Längst haben sich auch zahlreiche Filmemacher dem hochaktuellen Thema angenommen. Auf den internationalen Filmfestivals sorgen die realen Geschichten menschlicher Schicksale für Aufsehen und ernten dort reihenweise Preise. Auf der Berlinale 2016 wurde die starke Dokumentation „Seefeuer“ mit dem Goldenen Bären prämiert. Darin schildert Regisseur Gianfranco Rosi das Leben der Bewohner der italienischen Insel Lampedusa, auf der täglich Hunderte von Flüchtlingen stranden. Auf den Filmfestspielen von Cannes gewann 2015 zudem Jacques Audiards Drama „Dämonen und Wunder – Dheepan“ die Goldene Palme. Der Regisseur erzählt die Geschichte von drei Flüchtlingen aus Sri Lanka, die in Frankreich ein neues Leben beginnen wollen.

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Dheepan will in Frankreich ein neues Leben beginnen

„Jetzt seid ihr diese Familie“: Der ehemalige Tamil-Tigers-Soldat Dheepan (Jesuthasan Antonythasan), die junge Frau Yalini (Kalieaswari Srinivasan) und das Waisenmädchen Illayaal (Claudine Vinasithamby) kennen einander nicht. Nur der blutige Bürgerkrieg in Sri Lanka hat sie zusammengeführt. Um nach ihrer Flucht bessere Chancen beim Asylantrag in Frankreich zu haben, geben sie sich mit gefälschten Pässen als Familie aus. Der Plan geht auf: Das Trio kommt in einer Sozialbausiedlung in den Pariser Banlieues unter. Dheepan bekommt einen Job als Hausmeister, Yalini betreut den dementen Vater eines Drogendealers (Vincent Rottiers), Illayaal besucht die Schule. Doch das neue Leben hat seine Tücken. Nicht nur die Sprache und die kulturellen Unterschiede bereiten den Neuankömmlingen Probleme. Auch die Gewalt, vor der sie eigentlich geflohen sind, ist hier allgegenwärtig.

In der Sache vereint

Wie schon Simon in seiner Rezension zu Jacques Audiards („Der Geschmack von Rost und Knochen“, „Ein Prophet“) Frühwerk „Tödliche Bekenntnisse“ richtig bemerkt, zieht sich das Thema Zweckbeziehungen und Ersatzfamilien wie ein roter Faden durch das Werk des französischen Filmemachers. Das tamilische Flüchtlings-Trio ist einander fremd, nur in der Sache vereint. Der traumatisierte Dheepan kämpft mit seinen inneren Dämonen. Wie in seiner Zeit als Soldat verhält er sich ebenso unterwürfig gegenüber den Anforderungen des Gastlandes. Yalini fühlt sich in Frankreich nicht wohl, anfangs schottet sie sich von ihren französischen Mitmenschen komplett ab. Am liebsten würde sie ihrer Cousine nach England weiterreisen. Illayaal hat nie die Liebe und Geborgenheit einer Familie genossen und sucht diese erfolglos bei ihren Ersatzeltern.

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Yalini hält es in Frankreich nicht aus

Audiard beschreibt die existenziellen Nöte seiner drei Protagonisten recht distanziert im halbdokumentarischen Stil. Dafür findet er kraftvolle Bilder. Sie haben kaum Habseligkeiten, schlafen auf dem Boden. Nur sehr langsam wächst diese Zweckgemeinschaft zu einer Familie zusammen. Dheepan rät seiner Pflegetochter dazu, ihr Essen mit dem Löffel statt wie in der Heimat mit den Händen zu sich zu nehmen. Sonst würde sie es nie lernen. Illayaal bringt ihm im Gegenzug die französische Sprache bei. Auch Dheepan und Yalini kommen einander langsam näher.

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Illayaal bringt Dheepan die französische Sprache bei

Doch mit laufender Handlung verliert Audiard seinen Kommentar zur Flüchtlingskrise etwas aus den Augen. „Dämonen und Wunder – Dheepan“ wandelt sich zum Sozialdrama, bei dem die katastrophalen Zustände in den französischen Vorstädten zu stark in den Vordergrund gerückt werden. Einerseits ist dies als Kritik auf die Integrationspolitik Frankreichs zu verstehen. Die sowieso schon traumatisierten Asylbewerber werden auch noch in die sozialen Brennpunkte abgeschoben. Andererseits wirkt der heftige Gewaltausbruch am Ende selbstzweckhaft und aufgesetzt. Dabei schoss mir schon der reißerische Titel „Hausmeister aus der Hölle“ durch den Kopf.

Reise in die dunkle Vergangenheit

Für Hauptdarsteller Jesuthasan Antonythasan war der Film eine Reise zurück in seine dunkle Vergangenheit. Wie er als Gast auf dem Hamburger Filmfest im Herbst 2015 berichtete, wurde er mit 16 Jahren von den Liberation Tigers of Tamil Eelam eingezogen, für die er als Kindersoldat bis zu seinem 19. Lebensjahr kämpfte. Danach floh er von Sri Lanka für vier Jahre nach Thailand. 1993 emigriert er nach Frankreich, wo er Asyl als politisch Verfolgter erhält. Mit Gelegenheitsjobs als Koch, als Hotelpage im Disneyland Paris und auch – wie Dheepan – als Hausmeister schlägt er sich durch.

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Auch in den Pariser Banlieues regiert die Gewalt

Antonythasan ist inzwischen erfolgreich als Autor tätig. Seine Theaterstücke, Essays und Literaturkritiken werden in diversen Zeitungen veröffentlicht. Sein Buch „Gorilla“ ist 2008 auch auf Englisch erschienen – darin berichtet er von seiner Zeit als Kindersoldat. Seine Darstellung und jene der ebenfalls noch wenig erfahrenen Schauspieler Kalieaswari Srinivasa und Claudine Vinasithamby gemeinsam mit der tamilischen Sprache tragen viel zur Authentizität von „Dämonen und Wunder – Dheepan“ bei. Der deutsche Titel geht übrigens auf Jaques Préverts Gedicht „Treibsand“ aus seinem Werk „Paroles“ zurück, welches im Film eine tragende Rolle spielt.

Veröffentlichung: 24. Juni 2016 als Blu-ray und DVD

Länge: 115 Min. (Blu-ray), 110 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch-Französisch, Tamil-Französisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Dheepan
F 2015
Regie: Jacques Audiard
Drehbuch: Jacques Audiard, Thomas Bidegain, Noé Debré
Besetzung: Jesuthasan Antonythasan, Kalieaswari Srinivasan, Claudine Vinasithamby, Vincent Rottiers, Faouzi Bensaïdi, Marc Zinga
Zusatzmaterial: Unveröffentlichte Szenen, Entstehung des Artworks, Trailer, Trailershow
Vertrieb: Weltkino Filmverleih GmbH / Universum Film

Copyright 2016 by Andreas Eckenfels

Fotos, Packshot & Trailer: © 2016 Weltkino Filmverleih GmbH / Universum Film

 
 

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