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Sidney Lumet (V): Angriffsziel Moskau – Welcher Stadt versetzen wir den Todesstoß?

Fail Safe

Von Tonio Klein

Politthriller // Zunächst bekommt ein Stier diesen Todesstoß, in der Arena. Regisseur Sidney Lumet lässt ganz bewusst Gegensätze aufeinanderprallen und eine Irritation entstehen. „New York, 5.30 a.m.“ heißt es, aber dann das erste Bild: Stierkampf in New York, kann das sein? Nein, kann es nicht, und es ist so irrlichternd gefilmt, mit hereinkopierten Gestalten, dass wir ahnen: Hier ist etwas faul. Das ist es tatsächlich. Es handelt sich um den Albtraum des General Black (Dan O’Herlihy), der sich offenbar in der Rolle des Stieres sieht und meint, irgendwann „seinem Matador“ zu begegnen, und dann sei es aus. Augen der Angst beim Stier, Schnitt, Augen der Angst bei Black, nun schweißgebadet in seinem Bett zu sehen. Nicht nur hier: Harte, kontrastreiche Fotografie, oft unbarmherzige Großaufnahmen von Gesichtern. Räume, die durch bewusste Verwendung bestimmter Brennweiten eng, drückend erscheinen, Schatten und Gegenstände, die sich durch ebendieses bedrohlich groß in den Vordergrund bohren. Hierzu wird später das berühmte rote Telefon (in einem Schwarz-Weiß-Film) gehören. Denn wie der (deutsche) Titel schon andeutet: Der kalte Krieg wird möglicherwiese nicht mehr kalt bleiben, es droht nicht weniger als die atomare Zerstörung des Planeten. Im Zuge der Kubakrise ist die Atomkriegsangst auch an Hollywood nicht vorbeigegangen. Mir ist der vorliegende Film dabei lieber als Stanley Kubricks „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ (1964). Bei Kubrick wird am Ende die Erde in die Luft gejagt und der Mann (frei zitiert nach Lars-Olav Beier in „Stanley Kubrick“) weint ihr keine Träne nach.

Lumet kann noch weinen!

Anders gesagt, ihm ist eine Botschaft jenseits von Zynismus wichtig, aber ohne den gelegentlichen Dozentenzeigefinger eines Stanley Kramer – obwohl dieser mit „Das letzte Ufer“ (1959) einen wirklich guten Post-Atomkriegs-Film gemacht hatte. Lumet ist nicht nur Geschichtenerzähler, sondern Filmemacher. Sein Stil ist oft auffällig, aber er lässt ihn immer im Dienst des Inhalts stehen, und das macht gerade „Angriffsziel Moskau“ zu einem herausragenden und extrem packenden Film.

Kriegsspiele

Man ist von dem Politthriller schlicht gefesselt, möchte den DVD-Genuss keine Sekunde unterbrechen und fiebert mit den Protagonisten mit, wenn Lumet die Spannungsschraube anzieht. Durch eine technische Panne werden Kampfflieger mit Atomraketen in Richtung Moskau geschickt. Die Maschinen haben hier schon genauso viel Macht wie in „War Games – Kriegsspiele“ (1983). Jede Zeit hat ihre Atombedrohungsfilme, die Kubakrise und der Nato-Doppelbeschluss. Wie sich bei 19 Jahren Unterschied die Tücken der Automation gleichen, ist erschreckend, hier ist Lumet visionär. Die Uhr läuft unbarmherzig. Kann die Zerstörung der Weltstadt und der darob befürchtete Gegenschlag, der in einen Atomkrieg der Supermächte münden würde, noch gestoppt werden?

Sind 60 Millionen Tote statt 100 Millionen akzeptabel?

Lumet überzeugt sowohl stilistisch als auch inhaltlich. Er erzählt unbarmherzig und schnörkellos, zeigt aber auch immer, dass es noch um etwas geht und Menschen mehr als Schachfiguren sind. Ein paar Szenen könnte man zwecks Verständnisses der Handlung schlicht weglassen, sie charakterisieren aber die Haupt- und auch die Nebenfiguren. Jeder ist wichtig, die italoamerikanischen Eltern eines Soldaten, die Ehefrau von General Black, sogar eine lüsterne Frau, die entbehrlich zu sein scheint. An ihr sehen wir aber: Professor Groeteschele (Walter Matthau), der vom Sieg des Kapitalismus über den Kommunismus mit „60 statt 100 Millionen Toten“ träumt, erscheint uns eiskalt, negativ – ein kühler Rechner selbst mit Toten, aber von einer Frau angeekelt, die solchen Gedankenspielchen mit Geilheit statt mit Rationalität begegnet.

Auch der sowjetische Staatschef muss ringen

Was Lumet stattdessen nicht zeigt: Menschenmassen bei den Beratungen, realistische Flugszenen: Das ist ein Kammerspiel. Bei den Szenen in den Cockpits sieht man keinen Hintergrundhimmel, das sind ersichtlich Studioaufnahmen und sollen es auch sein, hereinkopiert sind Archivaufnahmen von Fliegern, bei denen das Bild im Gegensatz zum übrigen Film die Kratzer aufweist, die an eine Dokumentation denken lassen. Ansonsten: Beklemmung, Eingeschlossensein, der Mensch allein mit seinen Ängsten, Beklemmung teils nur durch Akustik. Den sowjetischen Staatschef sehen wir nie und spüren doch anhand seiner Stimme (und wie des Präsidenten „Interpreter“ sie nicht nur übersetzt), dass er ähnliche Gefühlsregungen durchmacht wie sein US-Pendant, und dass er die gleichen Konflikte mit seinem Stab hat, wie es einmal heißt.

Der Schrecken entsteht im Kopf, zum Beispiel auch, wenn Flugbewegungen und Abschüsse nicht real, sondern nur auf einem Radarschirm zu sehen sind. Kein Action-/Abenteuerfilm, sondern ein Drama. Menschen bleiben Menschen, und sie sind fehlbar; indes gelingt Lumet das große Kunststück, das Versagen der Sicherungen (in jeglicher Hinsicht) nicht monokausal als menschliches Versagen zu erklären: Wir sehen sowohl fehlbare als auch schrecklich unfehlbare Menschen. Menschen, die sich den ausgeklügelten und dutzende Male geprobten Gedankenspielchen für den Fall eines unmittelbar bevorstehenden Atomkriegs widersetzen. Und Menschen, die gerade dies nicht tun, was mindestens genauso schlimm ist. Damit die Sowjets keine Manipulationsmöglichkeiten haben, gibt es nämlich keinen Plan B: Was passiert, wenn die Kampfflieger erst einmal den Befehl erhalten haben, Moskau zu bombardieren? Es gibt kein Zurück. Nicht die Stimme des US-Präsidenten (Henry Fonda), nicht die Stimme der Ehefrau, einfach gar nichts darf sie davon überzeugen, die Aktion doch noch abzublasen. Darauf sind sie ewig und drei Tage gedrillt worden. Tja, warum droht die Welt zerstört zu werden? Weil die Menschen fehlbar sind oder weil sie allzu gut „funktionieren“ (was ja auch eine Form von Fehlbarkeit ist)?

Eine Thema fürs Bundesverfassungsgericht

Am Ende entschließt sich der Präsident zu etwas, das erschaudern lässt und bei aller Kalter-Kriegs-Kubakrise-Zeitgebundenheit eine große Aktualität hat. Darf man Menschen opfern, um etwas noch Schlimmeres zu verhindern? Die Frage, ob man besser ein Flugzeug mit 100 Passagieren abschießt, als es durch Terroristenhand auf Tausende krachen zu lassen, hat bereits das Bundesverfassungsgericht beschäftigt und könnte angesichts der weltweiten terroristischen Bedrohung zum realen Schreckensszenario mutieren. Der vorliegende Film regt insoweit zum Nachdenken an, erschreckt und überrascht auch, gerade weil er sich weitgehend als humanistisch erweist, aber am Ende eine inhumane Tat als nahezu ausweglos darstellt. War das wirklich so in diesen Zeiten? Ist es gar allgemeingültig? Wir wissen es nicht.

Wir wissen nur, dass General Black am Ende seinem Dämon begegnen wird. „Der Matador bin ich!“ Und der Bombenabwurfknopf wird die tödliche Klinge, mit der einer Stadt der Todesstoß versetzt wird. Wie auch beim Stierkampf, der ja nur vorgeblich ein Kampf auf Augenhöhe ist, gilt: Die Stadt konnte nichts dafür und hatte keine Chance. Und damit lässt uns Lumet nun allein: Mit einem schrecklichen Ende, das zwar anscheinend gerechtfertigt wird, das aber auch den Menschen, der die Tat ausführen muss, in seine – und unsere! – Abgründe blicken lässt. „Das ist unvermeidlich!“, aber „Schaut, wozu der Mensch fähig ist!“ Und diese erschreckende Erkenntnis des Widerspruchs bleibt.

Audiokommentar von Regisseur Sidney Lumet

Die DVD hat hervorragendes Zusatzmaterial, darunter einen Lumet-Audiokommentar. Der Mann war bis ins hohe Alter blitzgescheit (geboren: 1924, letzter Film: 2007, gestorben: 2011) und hat den DVD-Markt noch bewusst erlebt und mitgestaltet. Und er hat etwas zu sagen statt nur läppische Anekdoten zu erzählen. Ein sehr bewusst gestaltender, gleichzeitig leidenschaftlicher Filmemacher, wie man auch an seinem Buch „Filme machen“ merkt – und eben an seinen Audiokommentaren. Wer auf deutsche Synchronisation verzichten kann, wird beim Referenz-Label „The Criterion Collection“ fündig, das „Fail Safe“ als Blu-ray und DVD in diesem Fall nicht nur in den USA veröffentlicht hat, sondern auch im Vereinigten Königreich, somit geeignet für Abspielgeräte mit westeuropäischem Regionalcode. HD-Fans werden sich insbesondere an der neuen 4K-Restaurierung erfreuen, die vermutlich hohen Ansprüchen genügt.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Sidney Lumet haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Henry Fonda und Walter Matthau unter Schauspieler.

Veröffentlichung: 5. September 2006 als DVD

Länge: 107 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch u. a.
Untertitel: Deutsch, Englisch u. a.
Originaltitel: Fail Safe
USA 1964
Regie: Sidney Lumet
Drehbuch: Walter Bernstein, nach einem Roman von Eugene Burdick und Harvey Wheeler
Besetzung: Henry Fonda, Walter Matthau, Fritz Weaver, Dan O’Herlihy, Frank Overton, Edward Binns, Larry Hagman, William Hansen, Russell Hardie, Russell Collins, Sorrel Booke
Zusatzmaterial: Audiokommentar mit Regisseur Sidney Lumet
Label/Vertrieb: Sony Pictures Entertainment

Copyright 2020 by Tonio Klein
Packshot: © 2006 Sony Pictures Entertainment

 
 

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Die Falschspielerin – Frauen regieren die Welt

The Lady Eve

Von Tonio Klein

Liebeskomödie // Eigentlich sind Screwball-Komödien gar nicht so mein Ding. Zu laut, zu lärmend, zu hektisch, gelegentlich auch zu böse. Das ist hier nun ganz anders. Wenngleich auch diese natürlich ein Stück weit böse ist – aber eben nicht nur. Vor allem ist „Die Falschspielerin“ gut geschrieben, gut gespielt und von ein paar Durchhängern im Mittelteil einmal abgesehen tatsächlich lustig statt nervtötend.

Henry Fonda als Naivling

Die Liebeskomödie handelt davon, wie sich die gerissene Betrügerin Jean den reichen und etwas weltfremden Softie Charles angelt (Trottel wäre ein bißchen hart gesagt, aber nicht ganz ohne Berechtigung). Henry Fonda spielt ihn, und Hellmuth Karasek hat in seinem Buch „Mein Kino“ sehr schön beschrieben, wie gut er das kann – dass Fonda mit etwas steifem Understatement auch dann noch eine gute Figur macht, wenn er diverse Male hintereineinander wörtlich wie im übertragenen Sinne auf die Schnauze fällt. Er braucht gar nicht so dick aufzutragen wie etwa ein Cary Grant 1938 in „Leoparden küsst man nicht“, er erreicht mit weniger mehr. Schade, dass er ansonsten nur wenige solcher Rollen hatte.

Barbara Stanwyck toppt Katharine Hepburn

Die Frau ist Barbara Stanwyck, und dies ist ein echter Glücksgriff. Die Frau kann einfach alles, und sie schafft eine glaubwürdige Darstellung, ohne gewisse Züge ihres bevorzugten Rollentypus völlig zu verleugnen. Das heißt hier: Stanwyck ist ein Stück weit verrucht, hat auch diese herrlich tiefe, sehr coole Stimme, mit der sie im Übrigen ein frivoles Spiel treibt, wenn sie sie in der zweiten Hälfte des Films bewusst ablegt. Damit schlägt auch die weibliche Hauptrolle diejenige in der Ur-Screwball-Comedy „Leoparden küsst man nicht“ um Längen: Während Katharine Hepburn immer eine Spur zu durchgeknallt ist, sieht man bei Stanwyck immer beides, die kühl Kalkulierende hinter der Leidenschaftlichen, Aufgeregten, und so ist das eben: Entweder stehen diese beiden Persönlichkeitsteile miteinander im Widerstreit, dann geht’s ihr schlecht, oder sie ergänzen sich, dann kann sie alles, ohne das eine oder das andere aufgeben zu müssen. Soviel darf also verraten werden: Wer meint, dass hier irgendwann die Widerspenstige noch gezähmt zu werden hat, wird gnadenlos enttäuscht werden.

Aus dieser Figurenkonstellation wird nun eine herrliche Farce gesponnen. Allein, wie sich die Stanwyck den Fonda zum ersten Mal angelt, ihm ein Bein stellt, sich den hohen Absatz abbricht und ihn dazu bekommt, mit ihr in die Schiffskabine zu gehen, sich aus einem ganzen Koffer voller Schuhe einen auszusuchen und ihr den anziehen zu dürfen … und dann gleich so heftig zu flirten und ihm auf die Pelle zu rücken, dass Karasek dies wohl zu Recht als „am Rande der Zensur“ bezeichnet. Wie betrügerischer Vater und betrügerische Tochter die Pokerkarten mehrere Male hin- und hermanipulieren, weil die eine sich tatsächlich verliebt, der andere aber nach wie vor die Knete will. Wie dann Jean verkleidet als „Lady Eve“ aus England einen giggelnden Auftritt hinlegt, bei dem sie mit fein veränderter Stimme und Aussprache wie ein neugierig-kokettes Kind über ihre ersten Eindrücke von Amerika plaudert und sogar die eine oder andere englisch-amerikanische Kommunikationsschwierigkeit gezielt in ihre Mimikry einbaut. Wie dann schließlich Charles diese Jean alias Eve heiratet und sie ihm im Zug gesteht, dass sie schon mit diversen Männern etwas hatte. Überhaupt diese Zugszene, zu einer drohenden Musik aus Wagners „Ring“, der Zug pfeift wie verrückt und fährt in Tunnels wie verrückt, und statt dass Charles auch mal (pardon) in den Tunnel kann, man hat ja Flitterwochen, muss er sich Männergeschichten anhören … Das ist göttlich, eine herrlich absurde Steigerung, wie da immer neue Männernamen aus dem Hute gezaubert werden. Da kommt einem schon der Gedanke, der gute alte Hitch habe sich womöglich davon zu der symbolischen Tunneleinfahrt am Ende von „Der unsichtbare Dritte“ (1959) inspirieren lassen.

Wenn Frauen mit Männergeschichten prahlen

Und ob Billy Wilder dies tat, der ja quasi ein Studiokollege vom „Die Falschspielerin“-Regisseur Preston Sturges und mit ihm bekannt war, und mit dessen Esprit der Film ein bisschen vergleichbar ist? Bei ihm gibt es auch einmal eine Szene, in der absurde Steigerungen erfundener Männergeschichten einen Kerl so richtig kirre machen („Ariane – Liebe am Nachmittag“, 1957). Nun denn: Alle Genannten können es …

Schließlich wird’s doch noch romantisch und beinahe etwas konservativ. Charles muss erkennen, dass ihm die verruchte Jean, um deren Verruchtheit er weiß, natürlich lieber ist als die edle Eve, in deren Vorleben abgründige Geheimnisse schlummern. Wie man das hinbiegen kann, ohne dass es kitschig wird, verrate ich nicht – nur soviel: Die Stanwyck ist hier Gewinnerin auf ganzer Linie, und wie sie dem Fonda das klar macht, hat Klasse, Chuzpe, Charme, Esprit, und es zeigt: Frauen regieren die Welt. Wenn das so gemacht wird, bitte gern!

Referenz-Edition von Criterion

Die einzige mir bekannte deutsche Heimkino-Veröffentlichung – als DVD in der SZ Cinemathek – ist mittlerweile im Handel nicht mehr erhältlich und auf dem Sammlermarkt nicht mehr ganz preiswert. Das für sorgfältig gemasterte und fein aufgemachte Editionen bekannte US-Label „The Criterion Collection“ hat „Die Falschspielerin“ für den Juli als Blu-ray und DVD angekündigt. Wer auf deutsche Synchronisation verzichten kann und über einen Codefree-Player verfügt, macht damit sicher nichts falsch. Allen anderen bleibt die Hoffnung, dass ein deutsches Label an Criterion andockt und die Liebeskomödie für unseren Markt lizenziert.

Die Stanwyck als Covergirl

Als Redaktionsmitglied der Zeitschrift „35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin“ erlaube ich mir abschließend einen Hinweis für Fans von Barbara Stanwyck: Die jüngst erschienene Ausgabe Nr. 37 widmet sich der Schauspielerin mit einer umfangreichen Titelstory, an der auch ich mitgewirkt habe. So habe ich einen Beitrag über Barbara Stanwyck im klassischen Melodram verfasst und mich auf einer Seite über ihre Rolle als Teil des Ensembles von „Die Intriganten“ (1954) von Robert Wise ausgelassen.

Lars Johansen, geschätzter Kollege bei „Die Nacht der lebenden Texte“ und „35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin“ gleichermaßen, hat die Stanwyck als Komödiantin gewürdigt und dabei beispielhaft „Die Falschspielerin“ und „Wirbelwind der Liebe“ (1941) analysiert. Letztgenannte Komödie lief in Westdeutschland auch unter dem Titel „Die merkwürdige Zähmung der Gangsterbraut Sugarpuss“ im Fernsehen. Weitere Autoren widmen sich beispielsweise Stanwyck im Film noir, ihren Auftritten in Western sowie ihrer letzten Kinorolle in William Castles Horrorthriller „Er kam nur nachts“ (1964) mit Robert Taylor. Nach diesem Film war Barbara Stanwyck nur noch fürs US-Fernsehen tätig, das aber immerhin noch zwei Jahrzehnte lang. Die Ausgabe Nr. 37 der Zeitschrift kann hier bestellt werden.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Barbara Stanwyck haben wir in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet, Filme mit Henry Fonda unter Schauspieler.

Veröffentlichung: 21. Juli 2007 als DVD der SZ Cinemathek

Länge: 80 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Lady Eve
USA 1941
Regie: Preston Sturges
Drehbuch: Preston Sturges, nach einer Story von Monckton Hoffe
Besetzung: Barbara Stanwyck, Henry Fonda, Charles Coburn, Eugene Pallette, William Demarest, Eric Blore, Melville Cooper, Martha O’Driscoll, Janet Beecher, Robert Greig, Dora Clement, Luis Alberni
Zusatzmaterial: keine Angabe
Label/Vertrieb: Süddeutsche Zeitung GmbH

Copyright 2020 by Tonio Klein

Packshot: © 2007 Süddeutsche Zeitung GmbH,
Zeitschriften-Cover: © 2020 35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin,
Filmplakat: Fair Use

 

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Gewinnspiel: 3 x Nur noch 72 Stunden auf Blu-ray

Verlosung

Zwei Cops bekommen drei Tage Zeit, einen Verdächtigen und ihre abhanden gekommenen Dienstwaffen wiederzubeschaffen. Koch Films hat Don Siegels 1968er-Regiearbeit „Nur noch 72 Stunden“ mit Richard Widmark und Henry Fonda kürzlich als Blu-ray veröffentlicht und uns drei Exemplare zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,55 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu Lars Johansens Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 26. Januar 2020, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage im letzten Absatz des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner/innen werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– pygospa,
– Ronny Steinland,
– Wulf.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Nur noch 72 Stunden“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2020 by Volker Schönenberger

 

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