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Gewinnspiel: Shock Wave – 1 x auf Blu-ray, 1 x auf DVD

Verlosung

Asiens Superstar Andy Lau brilliert in einem so knallharten wie schweißtreibenden Actionthriller um Bombenentschärfer und skrupellose Gangster. Koch Films hat uns von „Shock Wave“ eine Blu-ray und eine DVD zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu Andreas’ Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 15. April 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Fallen euch keine Antworten ein, so schreibt das einfach hin. Obendrein solltet Ihr es erwähnen, wenn Ihr keinen Blu-ray-Player habt. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich fünf Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf ihren Gewinn. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Die Blu-ray gewinnt Maik Drossel, die DVD geht an Sascha Nolte. Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Shock Wave“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

 

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Shock Wave – Der Countdown läuft …

Chai dan zhuan jia

Von Andreas Eckenfels

Actionthriller // Der rote oder der gelbe Draht? Wenn es mal wieder besonders brenzlig zugeht, bestellt die Hongkonger Polizei ihren erfahrenen Bombenentschärfungsexperten Choi-san Cheung (Andy Lau) ein. Bevor der Countdown abgelaufen ist, muss er in Sekundenschnelle eine Wahl treffen, die zwischen Leben und Tod entscheidet. Ein heikler Job, für den man ein ruhiges Händchen und einen kühlen Kopf benötigt.

Bombenexperte Cheung in voller Schutzmontur

Bald bekommt Cheung mehr Arbeit als ihm lieb ist: Eine Gruppe von Terroristen hat den stark befahrenen Cross-Harbour Tunnel mit Hunderten von Geiseln in ihre Gewalt gebracht. Deren Anführer ist Kai-pang Hung (Jiang Wu), der sich aufgrund seiner Vorliebe für Sprengstoff selbst den Namen „Blast“ gegeben hat und ein alter Bekannter von Cheung ist: Vor einigen Jahren hatte der Polizist bei einem Undercover-Einsatz dessen jüngeren Bruder Kai-piu (Leo Wang) festgenommen. Nun droht Blast damit, den Tunnel in die Luft zu sprengen, wenn sein Bruder nicht freigelassen wird.

Zwei Hongkong-Veteranen wieder vereint

Als Produzent und Hauptdarsteller ließ sich Hongkong-Legende Andy Lau („The Great Wall“) die Rolle des Helden auf den nicht mehr ganz so jungen Leib schreiben, die er gewohnt ruhig und charismatisch ausfüllt. Der Superstar lockt in seiner Heimat noch immer die Massen ins Kino. Mit einem Einspielergebnis von mehr als 25 Millionen Hongkong-Dollar war „Shock Wave“ die zweiterfolgreichste einheimische Produktion im Kinojahr 2017. Natürlich steuerte Andy Lau auch den Titelsong „Getting Used To“ bei.

Im Cross-Harbour Tunnel trifft Cheung auf einen alten Bekannten

Mit Regisseur und Drehbuchautor Herman Yau („The Second Coming – Die Wiederkehr“) drehte Andy Lau bereits die Actionkomödie „Don’t Fool Me“ (1991) und die Romanze „Fascination Amour“ (1999). Beide sind alte Hasen im Filmgeschäft, die genau wissen, was das Publikum sehen will. So ist „Shock Wave“ ein klassischer Hongkong-Actionthriller geworden – mit all seinen Stärken und Schwächen.

Gangster Blast (r.) hat dort zahlreiche Geiseln genommen

Für uns westliche Zuschauer wirkt besonders der ordentliche Schuss an Pathos mal wieder ein wenig zu viel des Guten. Doch über die offenkundige Huldigung an die aufopferungsvolle Arbeit der Polizei Hongkongs sowie die unnötig eingestreute Liebesgeschichte kann man getrost hinwegsehen, denn die aufwendigen Actionsequenzen in den Straßen der in höchstem Glanz erstrahlenden Metropole sind – wie nicht anders zu erwarten – mitreißend inszeniert. Die Schießereien fordern eine überraschend hohe Opferanzahl. Darunter sind auch viele Geiseln, die vom eiskalten Gangster Blast, gespielt von Jiang Wu („A Touch of Sin“), oder seinen Schergen niedergeschossen werden. Für die Dreharbeiten wurde ein Teil des Cross-Harbour Tunnels nachgebaut. Im Making-of bekommt man einen näheren Eindruck davon, wie präzise Kameramänner und Stuntfahrer in der engen Röhre zu Werke gehen mussten.

Explosive Spannung

Doch wie es der Filmtitel bereits verrät, zählen besonders die Bombenentschärfungsszenen zu den Höhepunkten. Die eingangs eingestreute Frage, welcher Draht denn der richtige sei, ist auch für den Experten Cheung bei den immer raffinierter zusammengebauten Sprengsätzen nicht mehr so leicht zu beantworten. Dazu sorgt mit dem Ablaufen des Countdowns der Zeitfaktor für zusätzlichen Nervenkitzel. Diese Spannungsschraube funktioniert im Kino so gut wie immer, sei es in zahlreichen „James Bond“-Filmen, „Lethal Weapon“ oder eben aktuell in „Shock Wave“.

Gelingt es Cheung (r.), rechtzeitig den Bombengürtel seines Kollegen zu entschärfen?

Andy Lau glaubt sogar fest daran, dass die explosive Bomben-Formel ein weiteres Mal die Zuschauer ins Kino lockt: Ein zweiter Teil ist bereits für 2019 in Planung. Doch zuvor dürfen sich Andy Lau und Herman Yau Hoffnung auf ein paar Trophäen machen: Am 15. April wird zum 37. Mal der Hongkong Film Award vergeben, bei dem „Shock Wave“ in sieben Kategorien nominiert ist. Welche fernöstlichen Actionthriller könnt Ihr uns oder den Leserinnen und Lesern von „Die Nacht der lebenden Texte“ wärmstens ans Herz legen?

Cheung und Polizeichef Kong müssen eine Entscheidung treffen

Veröffentlichung: 22. März 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 119 Min. (Blu-ray), 115 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Kantonesisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Chai dan zhuan jia
CHN/HK 2017
Regie: Herman Yau
Drehbuch: Herman Yau, Erica Lee
Besetzung: Andy Lau, Jiang Wu, Jia Song, Philip Keung, Ron Ng, Felix Wong, Sau Sek, Kai Chi Liu, Kai-Chung Cheung
Zusatzmaterial: Trailer, Making-of, Behind the Scenes
Vertrieb: Koch Films

Copyright 2018 by Andreas Eckenfels

Packshot, Fotos & Trailer: © 2018 Koch Films

 
 

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The Second Coming – Die Wiederkehr: Familien-Horror

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Zong sheng

Gastrezension von Matthias Holm

Horror // Lucy (Joey Leong) hat es nicht leicht in ihrer Familie. Ihr Vater (Tak-Bun Wong) ist ihr gegenüber ungewöhnlich kalt, die Mutter (Maggie Siu) versucht ständig, Lucy mit ihrem großen Bruder Sunny (Yat Long Don Li) zu vergleichen, der in Australien Medizin studiert. Als sie eines Abends im Garten ein Glas mit einem merkwürdigen grünen Inhalt findet, beginnt sie auch noch zu halluzinieren: Mal sitzt ein menschenähnliches Wesen im Kühlschrank und frisst etwas Blutiges, mal verwandelt sich der Geburtstagskuchen in einen Haufen wühlender Maden.

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Wer oder was will Lucy an den Kragen?

Tragödie einer Familie

Allzu sehr konzentriert sich „The Second Coming – Die Wiederkehr“ aber nicht auf diese Ekel- und Schockmomente. Vielmehr erzählt der Film von der Tragödie, die zu den Familienverhältnissen geführt hat. Was genau vorgefallen ist, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Im Lauf des Films gibt es immer mehr Puzzleteile, sodass am Ende ein fast stimmiges Gesamtbild geschaffen wird.

Warum nur fast? Am Ende gibt es einen Twist zu viel – der das ganze vorherige Geschehen im Grunde genommen obsolet macht. Während der Sichtung fiel mir diese Wendung nicht unbedingt negativ auf, doch beim genauen Nachdenken ärgere ich mich ein wenig über den allzu leichten Ausweg, den die Macher mit ihrer Erklärung genommen haben.

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Dampf ablassen

Sparsamer Einsatz von Gewalt

Wenn es im Film zu Gewalttaten oder übernatürlichen Ereignissen kommt, sind diese immer genau richtig inszeniert. An manchen Stellen geht der Film an die Schmerzgrenze, es wird aber rechtzeitig weggeschnitten, bevor es zu eklig oder voyeuristisch werden kann. Interessanterweise wird an einigen Stellen die Musik anders genutzt, als wir es inzwischen aus Filmen wie „Conjuring – Die Heimsuchung“ gewohnt sind. Wird dort der Score gern für Jump-Scares benutzt wird, wird in „The Second Coming – Die Wiederkehr“ genau der gegenteilige Effekt erzielt: Hier passiert nämlich absolut nichts, wenn die Musik suggeriert, dass gleich etwas aus dem Schrank gesprungen kommt.

„The Second Coming – Die Wiederkehr“ ist keine wahre Perle des Asia-Horrors geworden, punktet aber mit einer guten Geschichte und schönen Gruselmomenten. Genre-Fans können bedenkenlos zugreifen.

Veröffentlichung: 27. Januar 2015 als Blu-ray 3D, Blu-ray und DVD

Länge: 87 Min. (Blu-ray), 83 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Kantonesisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Niederländisch
Originaltitel: Zong sheng
Internationaler Titel: The Second Coming
HK/SING/TAIW 2014
Regie: Herman Yau, Tin Chi Ng
Drehbuch: Tin Chi Ng, Herman Yau
Besetzung: Maggie Siu Mei-Kei, Kenny Wong Tak-Bun, Joey Leong, Tak-Bun Wong, Yat Long Don Li
Zusatzmaterial: Originaltrailer, Trailershow, Wendecover
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment

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Sunny (l.) und Lucy sehen das Grauen

Copyright 2015 by Matthias Holm
Fotos & Packshot: © 2015 Ascot Elite Home Entertainment / Pandastorm Pictures

 

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