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Schlagwort-Archive: Horror

Gewinnspiel: 3 x Shark Lake auf Blu-ray

Verlosung

In „Shark Lake“ bekommen es ein paar gierige Bullenhaie im Lake Tahoe mit keinem Geringeren als Dolph Lundgren zu tun. Tiberius Film hat uns drei Blu-rays des trashigen Streifens zum Verlosen gestiftet. Dafür vielen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Wer will Haifisch-Horror-Trash mit Dolph Lundgren gewinnen?

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort bis Montag, 1. Mai 2017, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Könnt Ihr sie mangels Sichtung solcher Filme nicht beantworten, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Aufgrund von Erfahrungen mit vorherigen Gewinnspielen gilt: Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich fünf Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Meine Rezension von „Shark Lake“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2017 by Volker Schönenberger

 

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Mario Bava (V): Die toten Augen des Dr. Dracula – Unheil in den Karpaten

Operazione paura

Von Volker Schönenberger

Horror // Eine verzweifelte Frau irrt durch die Nacht, dringt in eine verfallene Kirche ein. Dort stürzt sie sich in die Tiefe, lässt sich von den Spitzen eines Zauns aufspießen. Wir schreiben das Jahr 1907. Der Arzt Dr. Paul Eswai (Giacomo Rossi Stuart) reist an den in den Karpaten gelegenen Ort des Geschehens. Er obduziert die Tote und stellt fest, dass jemand eine Silbermünze im Herz der Leiche platziert hat. Mit der ebenfalls angereisten Monica Schuftan (Erica Blanc) versucht er hinter das Geheimnis des Orts zu gelangen, doch bei den verängstigten und abergläubischen Einwohnern stoßen die beiden auf Granit. Zwei Dörfler wollen Dr. Eswai sogar erdolchen, eine geheimnisvolle Schöne namens Ruth (Fabienne Dali) verhindert die Bluttat in letzter Sekunde. Im nahegelegenen Schloss der Baronin Graps scheint die Lösung des Rätsels zu liegen. Die in der Kirche ums Leben gekommene Frau wird allerdings nicht das einzige Todesopfer bleiben.

Im Dorf ist es nicht geheuer

Wie wir es von Mario Bava („Die Stunde wenn Dracula kommt“) nicht anders kennen, erschafft der italienische Regisseur auch mit „Die toten Augen des Dr. Dracula“ seine ganz eigene Version prachtvollen Gothic-Horrors. Bava war für den Film ohne Nennung in den Credits auch als Kameramann aktiv. Wir bekommen einige schöne Perspektiven und Kamerafahrten zu sehen, die für wunderbaren Suspense sorgen. Ist es Aberglauben oder bekommen es die Protagonisten mit übernatürlichen Mächten zu tun? Dieses Rätsel unterstreichen die Bilder auf halluzinierende Weise. Kostüme und Kulissen sind zum Zungeschnalzen, vor allem die herrlichen alten Gemäuer und verwinkelten Treppen.

Was weiß Ruth?

„Operazione paura“, so der Originaltitel, wurde unter verschiedenen Titeln vermarktet. Der am weitesten verbreitete dürfte der internationale „Kill, Baby … Kill!“ sein, der obskurste der deutsche: Mit Vampiren hat das Werk nicht das Geringste zu tun, und weder ein Graf noch ein Dr. Dracula treten in Erscheinung. Na ja – da wollte ein deutscher Verleih auf den Ende der 60er fahrenden Vampirzug aufspringen, Logik war offenbar zweitrangig.

Dritter Beitrag zur Mario Bava Collection

Koch Films veröffentlicht „Die toten Augen des Dr. Dracula“ als Nummer drei der „Mario Bava Collection“. Da uns das Endprodukt nicht vorlag, können wir über die Qualität der Aufmachung und des Booklets keine Auskunft geben. Bild- und Tonqualität sind aber über Zweifel erhaben. Wenn diese Version die Qualität der Collector’s Edition von „Lisa und der Teufel“ hält, kann aber bedenkenlos zugeschlagen werden.

Ein geheimnisvolles Mädchen bringt Unheil …

Die 2002 erschienene DVD ist längst vergriffen. Schön, dass uns Koch Films und auch Wicked-Vision Media – die 2016 Bavas „Hatchet for the Honeymoon“ veröffentlicht haben – das Werk dieses italienischen Meisterregisseurs mit feinen Editionen wieder zugänglich machen. Dem in Deutschland grassierenden und inflationären Mediabook-Wahn zum Trotz: Mittlerweile etablieren auch hierzulande einige Label eine schöne Veröffentlichungskultur, sodass der hiesige Markt kaum noch hinter den USA und dem Vereinigten Königreich zurücksteht. „Die toten Augen des Dr. Dracula“ schmückt sowohl die Koch-Films-Reihe als auch unsere Mario-Bava-Werkschau ungemein. Im Juni wird Koch Bavas „Baron Blood“ folgen lassen.

… und den Tod

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Mario Bava sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

Veröffentlichung: 13. April 2017 als Mario Bava Collection #3 (Blu-ray & 2 DVDs), 25. Januar 2002 als DVD (E-M-S)

Länge: 83 Min. (Blu-ray), 80 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Italienisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Operazione paura
Internationaler Titel: Kill, Baby … Kill!
Alternativtitel: Curse of the Dead, Curse of the Living Dead, Don’t Walk in the Park, Operation Fear
IT 1966
Regie: Mario Bava
Drehbuch: Romano Migliorini, Roberto Natale, Mario Bava
Besetzung: Giacomo Rossi Stuart, Erika Blanc, Fabienne Dali, Piero Lulli, Luciano Catenacci, Micaela Esdra, Franca Dominici, Giuseppe Addobbati, Mirella Pamphili, Giovanna Galletti
Zusatzmaterial: Trailer, Neuer Audiokommentar von Tim Lucas, Interviews, Bildergalerie mit seltenem Werbematerial
Vertrieb: Koch Films

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 Koch Films

 

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Don’t Knock Twice – Wer zweimal klopft, der gruselt sich

Don’t Knock Twice

Von Volker Schönenberger

Horror // Bloß nicht zweimal anklopfen! Dieser Rat hindert Chloe (Lucy Boynton) und ihren Freund Danny (Jordan Bolger) nicht daran, genau dies am Haus der angeblichen Kindermörderin zu tun. Dass diejenigen, die den Ratschlag missachten, einem bösen Geist zum Opfer fallen, ist ja wohl nur ein Ammenmärchen, eine urbane Legende, die Kindern als Schauergeschichte das Fürchten lehren soll! Doch weit gefehlt: Danny verschwindet kurz darauf spurlos, Chloe wird von düsteren Visionen heimgesucht.

Eine düstere Vision

Die junge Frau sucht Zuflucht bei ihrer Mutter Jess (Katee Sackhoff). Die Bildhauerin hatte vor Jahren ihre Tochter zu einer Pflegefamilie gegeben, weil sie sie aufgrund ihrer Drogensucht nicht selbst großziehen konnte. Nun hat Jess ihr Leben wieder in den Griff bekommen und mit ihrem Ehemann Ben (Richard Mylan) ein großzügiges Haus bezogen. Und während sich die stark voneinander entfremdeten Mutter und Tochter langsam wieder aneinander gewöhnen müssen, gibt der böse Geist keine Ruhe.

Noch ahnt Jess nicht, was in ihrem Haus vorgeht

Der in Wales gedrehte „Don’t Knock Twice“ des Waliser Regisseurs Caradog W. James („The Machine“) verzichtet erfreulicherweise fast vollständig auf Jump-Scares, mit denen in Spukgeschichten oft billige Schockeffekte erzeugt werden. James setzt mehr auf ruhige, mit stimmigem Score erzeugte Atmosphäre und lässt das Unwohlsein der Protagonistinnen spürbar werden. Speziell Katee Sackhoff („Oculus – Das Böse ist in dir“) gibt ihrer Figur Profil als Mutter, die das gruselige Geschehen lange nicht wahrhaben kann, was es Jess nicht gerade erleichtert, das Band zu ihrer Tochter wieder zu knüpfen.

Kann sie ihre Tochter Chloe retten?

„Don’t Knock Twice“ setzt bekannte Versatzstücke des Gruselfilms ein, auch der J-Horror stand Pate. Aber wenn das versiert erfolgt, ist mangelnde Originalität kein Hinderungsgrund für gelungenen Horror. Bereitet euch auf eine gepflegte Gänsehaut mit nervenaufreibendem Finale vor!

Trugbild oder Hexenwerk?

Veröffentlichung: 24. Februar 2017 als Blu-ray und DVD

Länge: 97 Min. (Blu-ray), 93 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Niederländisch
Originaltitel: Don’t Knock Twice
GB 2016
Regie: Caradog W. James
Drehbuch: Mark Huckerby, Nick Ostler
Besetzung: Katee Sackhoff, Lucy Boynton, Richard Mylan, Nick Moran, Jordan Bolger, Pooneh Hajimohammadi
Zusatzmaterial: deutscher und englischer Trailer, Wendecover, nur Blu-ray: O-Card mit Hologramm-Effekt
Vertrieb: Splendid Film / WVG Medien GmbH

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 Splendid Film / WVG Medien GmbH

 
 

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