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Horror für Halloween (XXI): Raw – Falscher Hunger

Grave

Von Andreas Eckenfels

Horrordrama // Während des Toronto Filmfestivals 2016 wurden bei der Vorführung von „Raw“ zwei Zuschauer ohnmächtig. Einige Monate später musste das Screening des Horrordramas auf dem Göteborg Filmfestival 2017 für kurze Zeit unterbrochen werden, da einige Besucher auf die Toilette rannten, um sich zu übergeben. Regisseurin Julia Ducournau versicherte in Interviews immer wieder, dass es sich dabei nicht um einen clever eingefädelten Marketing-Gag handelte. Dies wäre auch gar nicht nötig gewesen, denn sie hatte für ihr Kinodebüt bereits zuvor bei den Filmfestspielen in Cannes 2016 den FIPRESCI-Preis gewonnen, was Werbung genug sein sollte, um Interesse an ihrem Werk zu wecken.

Studienanfängerin Justine muss einige Aufnahmerituale über sich ergehen lassen

Doch die Ereignisse in Toronto und Göteborg überlagerten die Berichterstattung über „Raw“. Bald ging weltweit das Gerücht um, es gebe da endlich wieder einen französischen Terrorfilm, der in Sachen Härtegrad in die gleiche Kerbe wie „High Tension“, „Inside“, „Frontier(s)“ und „Martyrs“ schlagen würde. Man solle besser eine Kotztüte bereithalten, wenn man sich diesen Hardcore-Horror zu Gemüte führt, so prophezeiten es zahlreiche Postings in den sozialen Netzwerken. Der Hunger unter den Horrorfans war geweckt. Doch kaum jemand hatte den Film vorab gesehen. So wurde eine komplett falsche Erwartungshaltung geschürt – und die Enttäuschung vieler Zuschauer nach der Sichtung war verständlicherweise groß.

Coming-of-Age-Drama und Body-Horror

Die 16-jährige Justine (Garance Marillier) folgt dem Weg ihrer Eltern und beginnt ihr Studium an einer angesehenen Veterinärschule. Zur Freude der älteren Kommilitonen, darunter Justines Schwester Alexia (Ella Rumpf), müssen die Neuankömmlinge einige typische Aufnahmerituale über sich ergehen lassen. Besonders ekelerregend für die überzeugte Vegetarierin: Sie wird gezwungen, eine Hasenniere zu verspeisen. Kurz darauf stellt Justine einige merkwürdige Veränderungen an sich und ihrem Körper fest. Ein fieser Ausschlag macht sich auf ihrem Bauch breit – und plötzlich verspürt sie einen ungeheuren Heißhunger auf Fleisch, der bald nicht mehr mit herkömmlichen Produkten zu stillen ist.

Alexia will, dass ihre Schwester endlich mal Spaß hat

Auch wenn es durchaus ein paar unappetitliche Szenen gibt, die bei einigen Zuschauern mit empfindlichen Mägen einen Würgereflex auslösen können, ist „Raw“ kein Festival des schlechten Geschmacks. Vielmehr ist Regisseurin Ducournau ein sensibles Coming-of-Age-Drama mit Elementen des Body-Horrors gelungen, bei denen Justines aufkeimende kannibalistischen Neigungen mit ihrem sexuellen Erwachen einhergehen. Erstmals steht die Teenagerin nicht unter der Obhut ihrer Eltern, die hoffen, dass Justine sich nicht so wie die rebellische Alexia entwickelt. Doch die ältere Schwester erklärt Justine gleich zu Beginn ihres Studiums, dass nun die Zeit des Versteckens vorbei ist. Alexia zeigt ihr, wie man feiert, wie man als Frau im Stehen pinkelt und dass, wenn man den Männern gefallen will, die Schambehaarung entwachst gehört – was für Justine und Alexia schmerzhafte Folgen hat.

Die Versuchung lauert überall

Der unheilschwangere Grundton von „Raw“ wird durch Justines Wandlung vom braven, schüchternen Mädchen zur blutdurstigen Jägerin intensiviert. Dies gipfelt in einer Szene, in der sich Garance Marillier wie ein Junkie auf kaltem Entzug unter der Bettdecke verkriecht. Tatsächlich hatte Ducournau ihrer Hauptdarstellerin zur Vorbereitung die bekannte Sequenz aus „Trainspotting“ (1996) als Vorbild mit auf dem Weg gegeben, bei der sich Ewan MacGregor als Renton quält, um von den Drogen wegzukommen. Doch Justines Gier lässt sich nicht so leicht unter Kontrolle bringen, weil überall auf dem Campus Versuchungen lauern.

Justine macht schmerzhafte Veränderungen durch

Das Zusammenspiel der hervorragenden Newcomerinnen Garance Marillier und Ella Rumpf („Tiger Girl“) gepaart mit der Adoleszenz-Thematik erinnert sehr stark an einen anderen Horrorfilm mit einem berühmten Schwesternpaar: Ginger (Katharine Isabell) und Brigitte (Emily Perkins) aus „Ginger Snaps – Das Biest in Dir“ (2000), bei dem allerdings mehr der fantastische Aspekt und der Werwolf-Mythos im Mittelpunkt stehen. „Raw“ wählt dagegen einen realistischen Ansatz, um das Heranwachsen, den dadurch entstehenden emotionalen und sozialen Druck sowie die damit verbundenen Ängste zu verarbeiten, was auch in den drastischen Szenen zum Ausdruck kommt: Das Pflaster, welches sich bei der schon erwähnten Schamhaarentfernung nicht in einem Rutsch abreißen lässt, ein abgeschnittener Finger oder verschiedene Bisswunden – jeder Zuschauer kann die Schmerzen, die dabei entstehen, nachempfinden. Kam es deswegen zu den Ohnmachts- und Übelkeitsanfällen?

Zu einem rohen Stück Fleisch kann doch keiner Nein sagen

Alle, die bei „Raw“ eine blutige Schlachtplatte erwarten, seien also vorgewarnt, dass dies nicht der Fall ist. Die Freigabe ab 16 Jahren ist durchaus gerechtfertigt. Wer hingegen völlig unvoreingenommen an das Horrordrama herangeht, wird ein kleines, äußerst verstörendes Debütwerk entdecken.

Die Schwestern beißen kraftvoll zu

Veröffentlichung: 26. Oktober 2017 als Blu-ray und DVD

Länge: 98 Min. (Blu-ray), 94 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Französisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch u. a.
Originaltitel: Grave
F/IT/BEL 2016
Regie: Julia Ducournau
Drehbuch: Julia Ducournau
Besetzung: Garance Marillier, Ella Rumpf, Rabah Nait Oufella, Laurent Lucas, Joana Preiss, Bouli Lanners
Zusatzmaterial: keins
Vertrieb: Universal Pictures Home Entertainment

Copyright 2017 by Andreas Eckenfels
Fotos & Packshot: © 2017 Universal Pictures Home Entertainment

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Mother! Radikale Schöpfungsgeschichte

Mother!

Kinostart: 14. September 2017

Von Andreas Eckenfels

Horrordrama // Der neue Film von Darren Aronofsky („Noah“) kam mehr oder weniger aus dem Nichts: Gerade mal knapp sechs Wochen lagen zwischen dem ersten Trailer und dem Kinostart. Die Clips ließen dann auch kaum Rückschlüsse darauf zu, worum es in „Mother!“ eigentlich geht. Eine verstörte Jennifer Lawrence taumelt darin durch eine Ansammlung von mysteriös anmutenden Szenen. Alles wirkt irgendwie gespenstisch. Dazu passt, dass Aronofsky sich dazu entschied, seinen Figuren keine Eigennamen zu geben. Sie werden noch nicht mal in irgendeiner Form angeredet. Jennifer Lawrence spielt „Mother“, Javier Bardem wird im Abspann nur mit „Him“ bezeichnet. Auch den Nebenfiguren ergeht es nicht anders: So heißt Ed Harris’ Charakter schlicht „Man“ und Michelle Pfeiffer „Woman“.

Ungebetene Gäste

Die Figuren von Lawrence und Bardem leben in einem abgelegenen Landhaus, welches einst durch ein Feuer zerstört wurde. Während sie das Haus restauriert, versucht der erfolgreiche Autor, seinen nächsten Roman in Angriff zu nehmen. Doch eine Blockade hat sich in ihm breitgemacht – er bekommt keinen ordentlichen Satz aufs Papier geschrieben. Das Paar wird eines Abends durch das Klopfen eines Fremden gestört. Der ältere Herr (Harris) gibt an, er habe gedacht, dass es sich bei dem Haus um eine Pension handelt. Ohne mit seiner Frau Rücksprache zu halten, lädt der Autor den Fremden dazu ein, bei ihnen zu übernachten.

Von Visionen geplagt

Bald stellt sich heraus, dass der Neuankömmling in Wahrheit ein großer Verehrer des Autors ist. Der Mann leidet an einer tödlichen Krankheit. Bevor er stirbt, wollte er den Schriftsteller unbedingt persönlich kennenlernen. Der Autor fühlt sich zutiefst geehrt und ist auch nicht darüber erstaunt, dass am nächsten Tag auch noch die Frau (Pfeiffer) des Fremden vor der Tür steht. Die beiden benehmen sich seltsam, tun so, als ob sie in dem Landhaus zu Hause sind. Sie lassen alles herumliegen und zeigen keinerlei Respekt gegenüber den Eigentümern. Während den Autor das in keinster Weise zu stören scheint, wird seine Frau gegenüber den ungebetenen Gästen immer misstrauischer. Dazu kommt, dass sie von Visionen geplagt wird. Es scheint so, als ob das Haus ein Eigenleben entwickelt. Die Flurdielen beginnen vor ihren Augen zu bluten und hinter den Wänden pocht es, als sei dort ein schlagendes Herz verborgen.

Gefühl der Ohnmacht

Diese Vorkommnisse sind nur der Beginn einer Reihe von seltsamen Ereignissen, denen Lawrence’ Figur ausgesetzt wird, die sich langsam aber sicher in ein albtraumhaftes Szenario steigern, aus dem es für sie keinen Ausweg zu geben scheint. Verstärkt wird dieses Gefühl der Ohnmacht durch eine ähnliche Technik, wie sie Aronofsky auch schon in seinem Oscar-gekrönten „Black Swan“ anwendete: Fast der gesamte Film wird aus der Perspektive von Lawrence’ Mother erzählt. Extreme Close-ups und die eliptische Erzählweise, in der die Handlung schnell hin- und herspringt, sorgen dafür, dass auch der Zuschauer dem Treiben kaum entrinnen kann. Die Hauptdarstellerin muss dabei noch größeres Leid über sich ergehen lassen als Natalie Portman in „Black Swan“. Wieder einmal eine starke Leistung des „Tribute von Panem“-Stars Lawrence, die sich nicht auf ihren Oscar-Lorbeeren ausruht, sondern sich mit dieser intensiven Rolle fordert.

Suche nach der Ursache

Ohne Frage wird „Mother!“ wegen seiner Radikalität die Gemüter spalten. Von Aronofsky hätte man allerdings etwas mehr Substanz erwarten können als diese stark inszenierte, aber recht seelenlose Abhandlung über den Teufelskreis, in dem jeder Künstler und dessen Muse gefangen sind, wenn er seine Werke mit der Öffentlichkeit teilt. Durch diese Allgemeingültigkeit ist es somit nur konsequent, dass der Regisseur seinen Figuren keine Namen gegeben hat.

Schwangere im Chaos

In der ersten Hälfte wirkt das alles noch sehr intim, wie ein kammerspielartiger Haunted-House-Horrorfilm. Ein wohliger Grusel macht sich breit. „Was zum Teufel geht hier vor?“, fragt man sich fortwährend. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, umso mehr steigert sich das Chaos im Gebäude und zahlreiche absurde Banalitäten nehmen überhand. Während immer mehr Menschen in das Haus strömen und die inzwischen schwangere Lawrence keine Unterstützung mehr von ihrem Mann erhält, verkommt Aronofskys Schöpfungsgeschichte zu einem visuell überbordenden Sündenfall mit teils brutalen Momenten, der dank der großartigen Stars zwar fasziniert, den Zuschauer am Ende aber aufgrund der allzu schlichten Erzählung enttäuscht zurücklässt. Viel Lärm um nichts.

Am Ende regiert das Chaos

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Darren Aronofsky sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Jennifer Lawrence, Kristen Wiig und/oder Ed Harris in der Rubrik Schauspielerinnen bzw. Schauspieler.

Länge: 122 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Originaltitel: Mother!
USA 2017
Regie: Darren Aronofsky
Drehbuch: Darren Aronofsky
Besetzung: Jennifer Lawrence, Javier Bardem, Ed Harris, Michelle Pfeiffer, Kristen Wiig, Brian Gleeson, Domhnall Gleeson, Jovan Adepo
Verleih: Paramount Pictures Germany

Copyright 2017 by Andreas Eckenfels

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2017 Paramount Pictures Germany

 

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The Eyes of My Mother – Porträt eines einsamen Mädchens

The Eyes of My Mother

Von Andreas Eckenfels

Horrordrama // Irgendwo im amerikanischen Nirgendwo lebt die kleine Francesca (Olivia Bond) mit ihrer Mutter (Diana Agostini) und ihrem Vater (Paul Nazak) auf einer Farm. Die Mutter stammt aus Portugal und war dort als Augenchirurgin tätig. Wie sie Francesca erklärt, übte sie während ihrer Ausbildung die Arbeit mit dem Skalpell nicht an menschlichen Leichen, sondern an toten Kühen. In der Küche demonstriert sie dem Mädchen ihre Fähigkeiten sogleich an einem abgetrennten Kuhschädel. Ihre Tochter schaut neugierig dabei zu und darf die herausgeschnittene Augenlinse der Kuh sogar in die Hand nehmen.

Lehrstunde am Kuhkopf

Die Unterrichtsstunde wird durch einen Fremden unterbrochen. Er bittet darum, die Toilette aufsuchen zu dürfen. Doch der Mann verfolgt andere Absichten. Er bringt die Mutter in der Badewanne um. Der Vater kehrt gerade noch rechtzeitig nach Hause zurück, bevor auch Francesca etwas zustoßen kann. Er überwältigt den Fremden und sperrt ihn in der Scheune an. Da ihr Vater über die folgenden Jahre hinweg an der Trauer über den Verlust seiner Frau zunehmend zugrunde geht, kümmert sich Francesca (jetzt: Kika Magalhães) aufopferungsvoll um ihn. Gleichzeitig hält sie den angeketteten Fremden in der Scheune am Leben und übt an ihm, was ihre Mutter sie einst mit dem Skalpell gelehrt hat.

Nächtliche Beerdigung im Wald

Schon zu Beginn seines Langfilmdebüts spricht der junge US-Regisseur Nicolas Pesce ein zentrales Thema seines Films an, welchen er in drei Kapitel eingeteilt hat. „Einsamkeit kann seltsame Dinge mit dem Verstand anstellen“, sagt Francescas Mutter dem Mädchen und erzählt ihrer Tochter von Franz von Assisi, der lange allein lebte, bis ihm angeblich ein Engel erschien. Die Namensähnlichkeit zwischen dem Heiligen und der Tochter ist sicher kein Zufall. Doch anders als Franziskus ist die Einsamkeit von Francesca nicht freiwillig gewählt. Warum die kleine Familie in der Isolation lebt, erklärt Pesce nicht. Er zeigt aber, welche Auswirkungen ein solches Leben haben kann.

Von ihrem Vater erhält Francesca keine Wärme mehr

„Warum sollte ich dich umbringen? Du bist mein einziger Freund! Ich werde mich um dich kümmern“, sagt Francesca einmal zu dem Mann, der angekettet in der Scheune jämmerlich vor sich hinsiecht. Weil ihr Vater nur noch lethargisch vor sich hinstarrt und immer mehr abmagert, wird der Fremde die einzige Bezugsperson für Francesca – der Mörder ihrer Mutter. Es ist abzusehen, dass diese Beziehung nicht gerade eine Zukunft hat und später auch weitere Kontaktversuche zu anderen Personen zum Scheitern verurteilt sind. Die Taten, die die junge Frau begeht, sind grausam. Gewalt ist für sie allerdings nichts Besonderes, seit ihrer Kindheit war Francesca damit vertraut. Sie empfindet keine Abscheu davor. Diese ist vielmehr ihr Mittel der Kommunikation und der Ausdruck ihrer emotionalen Verwahrlosung nach dem traumatischen Ereignis.

Mitleid mit einer Mörderin

Regisseur Pesce ist es hoch anzurechnen, dass er die Gewaltausbrüche nicht explizit zeigt. Er deutet nur an, was passiert. Das reicht völlig aus. Viel gesprochen wird nicht. Einige Dialoge sind auf Portugiesisch mit Untertiteln gehalten. Hauptdarstellerin Kika Magalhães, die Pesce wärend eines Drehs zu einem Musikvideo kennenlernte, arbeitet hauptsächlich mit ihrer Mimik und Gestik. Dazu versprüht „The Eyes of My Mother“, der unter anderem auch auf dem Fantasy Filmfest 2016 gezeigt wurde, durch seine streng durchkomponierten Schwarz-Weiß-Bilder eine morbide Schönheit. So wirkt das verstörende Porträt des einsamen Mädchens, welches sich im Grunde nur nach Geborgenheit und einer Familie sehnt, umso eindringlicher. Pesce gelingt das Kunststück, dass man Mitleid mit einer Mörderin empfindet.

Blutige Spuren werden beseitigt

Veröffentlichung: 1. September 2017 als Blu-ray und DVD

Länge: 76 Min. (Blu-ray), 73 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Eyes of My Mother
USA 2016
Regie: Nicolas Pesce
Drehbuch: Nicolas Pesce
Besetzung: Kika Magalhães, Will Brill, Olivia Bond, Diana Agostini, Joey Curtis-Green, Flora Diaz, Paul Nazak, Clara Wong
Zusatzmaterial: Audiokommentar mit Regisseur Nicolas Pesce, Interview mit Nicolas Pesce, Behind-the-Scenes-Galerie, Musikvideo Ives: „Out of Touch“, Trailer, Booklet mit Text von Thorsten Hanisch
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2017 by Andreas Eckenfels

Fotos: © 2016 Eyes of Mother, LLC. Filmplakat & Packshot: © 2017 Bildstörung

 

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