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Schlagwort-Archive: Jack Palance

Gewinnspiel: 2 x Ardennen 1944 auf Blu-ray

Verlosung

Vor dem historischen Hintergrund der Ardennenoffensive der deutschen Wehrmacht im Dezember 1944 siedelte Robert Aldrich sein Kriegsdrama „Ardennen 1944“ („Attack“, 1956) mit Jack Palance, Lee Marvin und Eddie Albert an. explosive media hat den Film kürzlich erstmals als Blu-ray und in Neuauflage als DVD veröffentlicht. Der Vertrieb Koch Films hat uns davon zwei Blu-rays zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,55 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 28. Juni 2020, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage im letzten Absatz des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner/innen werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Die Blu-rays gehen an

– Katja,
– SmileySmile77.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Ardennen“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2020 by Volker Schönenberger

 

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Ardennen 1944 – Tod in Belgien

Attack

Von Volker Schönenberger

Kriegsdrama // Unter dem Decknamen „Unternehmen Wacht am Rhein“ unternahm die deutsche Wehrmacht im Waldgebirge Ardennen in der belgischen Region Wallonie Mitte Dezember 1944 einen überraschenden Angriffsvorstoß an der Westfront. Die sogenannte Ardennenoffensive verfolgte das Ziel, den Hafen von Antwerpen zurückzuerobern, einen für die Westalliierten bedeutsamen Versorgungsknoten. Im Vereinigten Königreich und in den USA ist diese Schlacht als „Battle of the Bulge“ (Ausbuchtungsschlacht) bekannt. Die Ardennenoffensive gilt als einer der letzten großen Versuche Hitlerdeutschlands, dem Zweiten Weltkrieg doch noch eine Wende zu geben. Nach sechs Wochen war der Spuk vorbei und die Wehrmacht weiter geschwächt, sodass sie dazu überging, fortan in erster Linie die „Festung Deutschland“ zu sichern, was bekanntermaßen zum Scheitern verurteilt war. Ein Erfolg der Ardennenoffensive – so unwahrscheinlich die Aussichten ohnehin waren – hätte den Krieg an der Westfront enorm verlängert und womöglich dazu geführt, dass die USA die ersten Atombomben nicht auf Japan, sondern auf Deutschland abgeworfen hätten.

Lieutenant Costa (2. v. l.) befehligt einen Spähtrupp

„Ardennen 1944“ (Originaltitel: „Attack“) ist der wohl bedeutendste Spielfilm über diesen Bestandteil des Zweiten Weltkriegs in dessen westeuropäischen Schlussphase. Zur Handlung: In der von Captain Erskine Cooney (Eddie Albert) geführten Kompanie „Fragile Fox“ rumort es. Gerade hat Lieutenant Joe Costa (Jack Palance) eine Reihe der Soldaten seines Platoons verloren, weil Cooney ihm bei der Erstürmung einer deutschen MG-Stellung Verstärkung versagt hat. Lieutenant Harold Woodruff (William Smithers) kann als Executive Officer das Zerwürfnis zwischen Costa und dem Captain nicht verhindern. Es misslingt ihm auch, Lieutenant Colonel Clyde Bartlett (Lee Marvin) davon zu überzeugen, die Versetzung von Cooney auf einen weniger heiklen Posten zu veranlassen. Immerhin versichert Bartlett Woodruff, die Kompanie werde sowieso nicht mehr in den Kampf ziehen. Doch es kommt anders.

Himmelfahrtskommando für Costas Platoon

Der deutsche Vorstoß am 16. Dezember lässt Bartletts Worte zu Staub zerfallen. Captain Cooney erteilt Lieutenant Costa den Befehl, mit seinem Platoon als Spähtrupp vorzurücken und sich in einem Haus zu verschanzen, sofern er auf deutschen Widerstand treffe. Der Rest der Kompanie werde dann zur Unterstützung folgen. Unverhohlen droht Costa seinem vorgesetzten Offizier, mit ihm abzurechnen, sofern er ihm erneut die Unterstützung versage.

Angriff!

„Ardennen 1944“ versucht gar nicht erst, eine Chronik der militärhistorischen Ereignisse zu sein. Die Ardennenfoffensive dient vornehmlich als Hintergrund, vor dessen Kulisse sich ein tragisches Beziehungsgeflecht der vier genannten Offiziere entfaltet. Sie sind – jeder für sich – in ihren Ambitionen und Zwängen gefangen, allen voran Cooney, ein feiger Zauderer, der nun auch vor seinem Untergebenen Costa Angst hat und sich deshalb zu fatalen Entscheidungen verleiten lässt. Costa hätte dies ahnen können, verliert aber über seine berechtigte Verbitterung das Maß. Bartlett hat die Mittel, diesen gordischen Knoten zu lösen, deckt Cooney jedoch, weil ihm das aufgrund alter Beziehungen Vorteile bei seiner weiteren Karriere verschaffen kann. Zwischen ihnen steht Woodruff, dessen Position aber nicht stark genug ist, die Situation zu entschärfen. Die Fokussierung auf die innere Einstellung der Figuren lässt „Ardennen 1944“ weniger zu einer Aussage über den Krieg erscheinen als zu einem Psychogramm einiger Männer in Ausnahmesituationen vor kriegerischem Hintergrund.

Die Army verweigert ihre Unterstützung

Ein paar minimal überzeichneten Szenen zum Trotz macht das Darstellerquartett seine Sache vorzüglich, auch William Smithers („Scorpio, der Killer“), für den „Ardennen 1944“ nach einigen TV-Rollen das Leinwanddebüt markierte. Die für einen Kriegsfilm vergleichsweise zahlreichen langen Dialogsequenzen lassen die Herkunft des Stoffs vom Theater erkennen. Regisseur Robert Aldrich musste bei den Dreharbeiten auf die Unterstützung durch die US Army verzichten, was ein weiterer Grund sein mag, weshalb ausgiebige Kampfsequenzen eher rar gesät sind.

Doch die Deutschen …

Einen kurzen Auftritt als SS-Offizier hat Peter van Eyck – ein nicht untypischer Part für einen Deutschen in einem US-Kriegsfilm. In einer Nebenrolle als Private Snowden ist Richard Jaeckel zu sehen, der 1967 in „Das dreckige Dutzend“ erneut unter Regisseur Aldrich an der Seite von Lee Marvin zu sehen war. Jaeckel ist wohl auch derjenige Schauspieler aus der Besetzung von „Ardennen 1944“, der am häufigsten mit Robert Aldrich zusammenarbeitete, erstmals 1953 in dessen Kino-Regiedebüt „Big Leaguer“, im selben Jahr auch in „The Squeeze“, einer Episode der Fernsehserie „Four Star Playhouse“. Es folgten die Westernkomödie „Vier für Texas“ (1963) mit Frank Sinatra, Dean Martin und Charles Bronson, der Spätwestern „Keine Gnade für Ulzana“ (1972) mit Burt Lancaster und die Sportkomödie „Kesse Bienen auf der Matte“ (1981) mit Peter Falk. Jaeckel und Lee Marvin spielten auch in der fürs TV gedrehten Fortsetzung „Das dreckige Dutzend 2“ (1985) von Andrew V. McLaglen mit. Marvin wiederum ist auch in Aldrichs Regiearbeit „Ein Zug für zwei Halunken“ (1973) zu sehen. Für Jack Palance war „Ardennen 1944“ nach dem Film noir „Hollywood-Story“ (1955) die zweite Zusammenarbeit mit Aldrich. 1959 folgte mit dem im Nachkriegs-Berlin angesiedelten Bombenentschärfungs-Drama „Vor uns die Hölle“ die dritte und letzte Kooperation. Auch Eddie Albert trat in drei Regiearbeiten Aldrichs in Erscheinung, die zweite und dritte folgten aber erst in den 1970ern: „Die härteste Meile“ (1974) und „Straßen der Nacht“ (1975).

Westeuropa im Zweiten Weltkrieg

„Ardennen 1944“ schließt nicht ganz zu den großen Hollywoodfilmen über den Zweiten Weltkrieg auf, allzu viel fehlt dabei aber auch wieder nicht. Vielleicht wirkt das Kriegsdrama auch nur weniger spektakulär als andere, seine Tiefenwirkung erzielt es so oder so. Welche auf dem westeuropäischen Kriegsschauplatz angesiedelten Hollywood-Filme über den Zweiten Weltkrieg gehören zu euren Favoriten?

… warten schon

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Robert Aldrich haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Peter van Eyck, Lee Marvin und Jack Palance unter Schauspieler.

Costa erledigt einen Panzer der Wehrmacht

Veröffentlichung: 26. März 2020 als Blu-ray und DVD, 30. Oktober 2006 und 15. September 2003 als DVD

Länge: 108 Min. (Blu-ray), 103 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Attack
USA 1956
Regie: Robert Aldrich
Drehbuch: James Poe, nach einem Theaterstück von Norman Brooks
Besetzung: Jack Palance, Lee Marvin, Eddie Albert, William Smithers, Robert Strauss, Richard Jaeckel, Buddy Ebsen, Peter van Eyck, Strother Martin, Steven Geray, Jud Taylor
Zusatzmaterial: Wendecover
Label 2020: explosive media
Vertrieb 2020: Koch Films
Label/Vertrieb 2003/2006: MGM

Copyright 2020 by Volker Schönenberger

Szenenfotos: © 2020 explosive media, untere Packshots: © MGM (Twentieth Century Fox Home Entertainment)

 
 

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Gewinnspiel: 2 x Vor uns die Hölle auf Blu-ray

Verlosung

Sechs deutsche Soldaten (u. a. Jack Palance und Jeff Chandler) werden kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin von den Alliierten angeheuert, sich an der Entschärfung nicht detonierter Bomben zu beteiligen. explosive media hat „Vor uns die Hölle“ kürzlich erstmals als Blu-ray und in Neuauflage als DVD veröffentlicht. Der Vertrieb Koch Films hat uns von Robert Aldrichs 1959er-Regiearbeit zwei Blu-rays zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,55 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu Ansgars Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 26. April 2020, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage im letzten Absatz des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner/innen werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Kevin Aßmann,
– Thomas Oeller.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Vor uns die Hölle“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2020 by Volker Schönenberger

 

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