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Jean-Claude Van Damme (XX): The Bouncer – Falschgeld im Stripclub

Lukas

Von Volker Schönenberger

Actionthriller // Einst arbeitete Lukas (Jean-Claude Van Damme) als Bodyguard in Südafrika, doch nach dem Mord an seiner Frau ist er nach Belgien zurückgekehrt. Um seine achtjährige Tochter Sarah (Alice Verset) zu versorgen, schlägt er sich als Türsteher einer Disco durch. Nach einem Zwischenfall mit einem renitenten Gast wird er gefeuert. Er erhält aber die Chance, als Türsteher im Stripclub von Jan Dekkers (Sam Louwyck) anzufangen. Das Bewerbungsverfahren gestaltet sich rabiat: „Der Letzte, der noch steht, bekommt den Job“, so Dekkers’ rechte Hand Geert (Kevin Janssens). Lukas erhält den Job.

Das Augenmerk von Lukas gilt …

Der Vorfall in der Disco holt ihn jedoch schnell ein: Lukas wird von Ermittlern abgefangen und zu deren Chef Zeroual (Sami Bouajila) gebracht, der ihn unter Druck setzt. Dekkers sei groß im Falschgeld-Geschäft aktiv, Lukas soll Zeroual als V-Mann mit Informationen versorgen.

… einzig seiner Tochter Sarah

Ab und zu explodiert in „The Bouncer“ auch die Action, so etwa in erwähntem Auswahlverfahren für den Job im Stripclub. Insgesamt kommt der Film des französischen Regisseurs und Produzenten Julien Leclercq aber als ruhiger Neo-noir-Thriller daher. Die Kamera setzt dabei überzeugend in düsteren Bildern Jean-Claude Van Damme als Antihelden in den Fokus. Der belgische Actionstar spielt das angemessen reduziert, sein „Bouncer“ (englisch für Türsteher) sorgt sich in erster Linie um seine Tochter und tut das in seinen Möglichkeiten stehende, um die schwierige Situation unbeschadet zu überstehen und weiterhin für Sarah da sein zu können. Eine sich anbahnende Beziehung mit der Stripclub-Angestellten Lisa (Sveva Alviti) ist da zweitrangig. Allerdings macht sich das Fehlen eines starken Antagonisten bemerkbar.

Aufschwung im Karriereherbst von Jean-Claude Van Damme

Jean-Claude Van Damme hat mit einigen im Karriereherbst lieblos in Osteuropa heruntergekurbelten Streifen natürlich auch einige Stinker in der Filmografie – das verbindet ihn mit diversen in den 80er-Jahren groß gewordenen Actionstars. Er scheint aber die Kurve ganz gut gekriegt zu haben. Seine Martial-Arts-Einlagen reduziert das Karate- und Bodybuilding-Ass mittlerweile altersbedingt etwas, das geht auch völlig in Ordnung. Ab und zu zeigt er sein körperliches Können dann aber doch. Löblich, dass ihm Drehbuch und Regie wie im Falle von „The Bouncer“ schauspielerisch nicht mehr abverlangen, als er leisten kann, so bleibt sein Lukas glaubwürdig. Ein humorfreier, trotz einiger Wendungen schnörkelloser Actionthriller, der sich nicht allzu weit von Genrestandards absetzt, aber ausreichend genug, um als so erfreulicher wie erfrischender Beitrag in Van Dammes Filmografie ins Ziel zu gehen. Auf diesem Niveau darf der Belgier gern noch eine Weile abliefern.

Der Türsteher hält sich fit

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Jean-Claude Van Damme sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Zeroual verpflichtet ihn für einen heiklen Job

Veröffentlichung: 6. Dezember 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 95 Min. (Blu-ray), 91 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Französisch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Originaltitel: Lukas
F/BEL 2018
Regie: Julien Leclercq
Drehbuch: Jérémie Guez
Besetzung: Jean-Claude Van Damme, Sveva Alviti, Sami Bouajila, Sam Louwyck, Kaaris, Kevin Janssens, Alice Verset, Dimitri „Vegas“ Thivaios, Carlos Schram, Catherine Haduca
Zusatzmaterial: Wendecover
Label: Constantin Film
Vertrieb: Highlight

Copyright 2019 by Volker Schönenberger
Szenenfotos: © 2018 Constantin Film

 

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Jean-Claude Van Damme (XIX): Black Water – Im Knast-U-Boot mit Dolph Lundgren

Black Water

Von Volker Schönenberger

Actionthriller // Ein Mann (Jean-Claude Van Damme) erwacht mit Brummschädel in einer dunklen Zelle. Scott Wheeler, seinen Namen erfahren wir später, weiß nicht, wer ihn weshalb in diese Situation gebracht hat. Aus einer Nachbarzelle heraus klärt ihn ein Insasse namens Marco (Dolph Lundgren) stoisch darüber auf, wo er sich befindet: in einem U-Boot im Atlantik, tief unter dem Meer. Es dient als Black Site – ein Geheimgefängnis für unliebsame Gesellen, die man ohne öffentlichen Prozess wegsperren will.

Wheeler lässt sich auch auf einem Knast-U-Boot nicht unterkriegen

Als Wheeler langsam einen klaren Kopf bekommt, entsinnt er sich eines Einsatzes, der zu Ende war, bevor er begonnen hatte – er ist offenbar als Spezialagent für besondere Aufgaben tätig. Eine wilde Schießerei später ist seine Partnerin und Geliebte Melissa Ballard (Courtney B Turk) tot und Wheeler erhält eine Injektion, die in außer Gefecht setzt, sodass man ihn problemlos an Bord des Knast-U-Boots verfrachten kann. Dort erwarten ihn mit dem eiskalten Ferris (Patrick Kilpatrick) und Wheelers Ex-Boss Rhodes (Al Sapienza) zwei undurchsichtige Gestalten, die auf etwas scharf sind, was sie in Wheelers Besitz wähnen.

Fünfte Kooperation von Van Damme und Lundgren

1992 trafen Jean-Claude Van Damme und Dolph Lundgren in „Universal Soldier“ erstmals vor der Kamera aufeinander. „Black Water“ markiert ihre fünfte Zusammenarbeit – und sie bereitet Actionfreunden wieder viel Freude, wobei Lundgren über eine ganze Weile hinweg nichts weiter zu tun hat, als in seiner Zelle zu sitzen und cool zu sein, während Van Damme als Wheeler versucht, sich aus seiner misslichen Lage zu befreien. Er bekommt dabei unverhofft Unterstützung von der jungen Agentin Cassie Taylor (Jasmine Waltz) und dem integren Ellis (Aaron O’Connell), die von der groß angelegten Verschwörung nichts ahnen, in die sie geraten sind.

In Marco (l.) findet er einen Verbündeten

Die Räumlichkeiten, in denen Wheeler um sein Leben kämpft, wirken etwas geräumiger, als wir es uns in einem U-Boot vorstellen, aber vermutlich benötigte die Action etwas mehr Platz. Beengt genug geraten ist das Ganze allemal. Gibt es zu Beginn auch einen Thriller-Plot zur Einführung der Figuren, so geht es später in erster Linie um kernige Survival-Action im Schlauch des U-Boots. Sogar gegen seinen Sohn Kris darf Jean-Claude Van Damme kämpfen. Der Action-Nachwuchs tritt mittlerweile häufig an der Seite seines Vaters in Erscheinung. Seinen ersten Filmauftritt hatte er seinerzeit als Dreikäsehoch in „Universal Soldier“, wo er in einer Rückblende den von Jean-Claude verkörperten Luc Deveraux als Kind darstellte.

Es fliegen die Fäuste und die blauen Bohnen

Das Action-Rad erfindet „Black Water“ nicht neu, aber Spaß macht das Ganze. Van-Damme-Fans kommen etwas mehr auf ihre Kosten als Lundgren-Fans, dennoch immer wieder schön, die beiden gemeinsam in Aktion zu sehen. Schießereien und körperliche Auseinandersetzungen gibt’s gleichermaßen zu betrachten. Wer Old-School-Action ohne Firlefanz etwas abgewinnen kann, macht nichts falsch.

Das tut auch bitter Not

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Jean-Claude Van Damme und Dolph Lundgren sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Marco teilt aus

Veröffentlichung: 25. Mai 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 105 Min. (Blu-ray), 100 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Black Water
KAN 2018
Regie: Pasha Patriki
Drehbuch: Chad Law
Besetzung: Jean-Claude Van Damme, Dolph Lundgren, Patrick Kilpatrick, Aaron O’Connell, John Posey, Jasmine Waltz, Al Sapienza, Kris Van Damme, Tandi Tugwell
Zusatzmaterial: Teaser, deutscher Trailer, Trailershow
Label/Vertrieb: Koch Films

Copyright 2018 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2018 Koch Films

 

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Gewinnspiel: 2 x Kickboxer – Die Abrechnung auf DVD

Verlosung

In „Kickboxer – Die Abrechnung“ muss sich Alan Moussi alias Kurt Sloane erneut in Thailand durchboxen. Auch Jean-Claude Van Damme läuft wieder mit Sonnenbrille durchs Bild. Von dem Martial-Arts-Spektakel hat uns Ascot Elite Home Entertainment zwei DVDs zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür vielen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Pfingstmontag, 21. Mai 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die beiden Fragen am Ende des Textes.

Fallen euch keine Antworten ein, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich fünf Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf ihren Gewinn. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– TomHorn,
– Rico Lemberger.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Kickboxer – Die Abrechnung“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

 

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