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Gewinnspiel: 3 x The Void auf Blu-ray

Verlosung

Okkulter und blutiger Horror im Krankenhaus mit ein paar Lovecraft-Einflüssen – das ist „The Void“. Von Ascot Elite Home Entertainment haben wir drei Blu-rays zum Verlosen erhalten. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Für das Monster in den Lostopf

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort bis Dienstag, 6. Juni 2017, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Könnt Ihr sie mangels ausreichender Sichtung solcher Filme nicht beantworten, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Aufgrund von Erfahrungen mit vorherigen Gewinnspielen gilt: Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich fünf Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Dirk,
– Gabor,
– Xelif Ferox.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Meine Rezension von „The Void“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2017 by Volker Schönenberger

 

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The Void – Das düstere Lovecraft-Krankenhaus

The Void

Von Volker Schönenberger

Horror // Ein Mann und eine Frau laufen aus einem abgelegenen Haus im Wald. Zwei Männer folgen ihnen, schießen die Frau nieder und zünden sie an. Dann steigen sie ins Auto, um den Flüchtigen zu verfolgen.

Was hat der Mummenschanz zu bedeuten?

Mit diesem unheilsschwangeren Prolog beginnt „The Void“ von Jeremy Gillespie und Steven Kostanski, die beide auch fürs Drehbuch verantwortlich zeichnen. Im Anschluss an den Vorspann lernen wir Sheriff Carter (Aaron Poole) kennen, dessen Job offenbar normalerweise in ruhigen Bahnen verläuft. Mit der Ruhe ist es aber vorbei, als Carter den flüchtenden Mann auf der Straße entdeckt. Er bringt den Verletzten ins Krankenhaus. Dort geht es bald blutig zu: Eine Frau schneidet sich selbst das Fleisch vom Gesicht und tötet einen Patienten, indem sie ihm eine Schere tief ins Auge rammt – der Sheriff muss sie niederschießen. Im Anschluss bekommt es Carter vor dem Gebäude mit einem Haufen vermummter Belagerer in weißen Kutten zu tun. An ein Entkommen ist nicht zu denken, und als die von Carter erschossene Täterin als abscheuliche Monstrosität wieder zum Leben erwacht, nimmt das Geschehen im Krankenhaus seinen tödlichen Lauf …

Gegen wen oder was muss sich Sheriff Carter zur Wehr setzen?

Krankenhäuser haben sich ihren Ruf als für Horrorfilme vortrefflich geeignete Schauplätze redlich verdient. Davon zeugt beispielsweise „Halloween 2 – Das Grauen kehrt zurück“ von 1981, das von John Carpenter produzierte Sequel seines Slasher-Klassikers. Brad Andersons „Session 9“ sei auch genannt, das in einem stillgelegten Krankenhaus spielt. Erwähnenswert sind des Weiteren Lars von Triers Miniserie „Geister“ (1994–1997) und ihre von Stephen King konzipierte US-Neuverfilmung „Kingdom Hospital“ (2004). Ein Geheimtipp ist der spanische Beitrag „Fragile“ (2005) mit Calista „Ally McBeal“ Flockhart.

Steht eine Operation bevor?

„The Void“ reiht sich da nahtlos ein, überzeugt von Anfang an mit beängstigender Stimmung und einem Gefühl der Ausweglosigkeit, das man für die Protagonisten bekommt. Es bleibt lange Zeit rätselhaft, welche okkulten oder satanischen Motive die Vermummten verfolgen und wer wie und weshalb Mächte des Bösen heraufbeschworen hat. Auch das Finale liefert nicht alle Antworten und wird manchen Zuschauer ratlos zurücklassen. Das Geschehen bietet trotz FSK-16-Freigabe für die ungeschnittene Fassung ausreichend gekonnt gestaltete blutige Effekte, um Freunde gepflegten Splatters zufriedenzustellen, der gekonnt eingesetzte Score und anständige Kameraarbeit treiben die Spannung in ungeahnte Höhen.

Ein düsterer Kult?

Bisweilen wirkt das ein wenig zusammengeschustert, aber das gibt sich wieder. Wer sich dabei an den von H. P. Lovecraft geschaffenen Cthulhu-Mythos erinnert fühlt, liegt sicher nicht falsch. Wenn man davon absieht, dass die Visualisierung nach modernen Maßstäben erfolgt ist, hätte „The Void“ auch in den 80er-Jahren entstanden sein können – und das ist als Kompliment gemeint. Der Schocker lief bei den diesjährigen Fantasy Filmfest White Nights und hat es verdient, auf Blu-ray oder DVD in vielen Regalen von Horrorfans Einzug zu halten. Empfehlung! Welche Horrorfilme mit Lovecraft-Einflüssen könnt Ihr uns ans Herz legen?

Ist das der Hohepriester?

Veröffentlichung: 19. Mai 2017 als Blu-ray und DVD

Länge: 91 Min. (Blu-ray), 87 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Void
KAN 2016
Regie: Jeremy Gillespie, Steven Kostanski
Drehbuch: Jeremy Gillespie, Steven Kostanski
Besetzung: Aaron Poole, Kenneth Welsh, Daniel Fathers, Kathleen Munroe, Ellen Wong, Mik Byskov, Art Hindle, Stephanie Belding, James Millington, Evan Stern
Zusatzmaterial: Originaltrailer, Trailershow, Wendecover
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 Ascot Elite Home Entertainment

 
 

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