RSS

Schlagwort-Archive: John Ford

Gewinnspiel: 5 x Trommeln am Mohawk auf DVD

Verlosung

Mit „Trommeln am Mohawk“ setzt Koch Films seine schöne „Edition Western Legenden“ fort – John Fords 1939er-Regiearbeit mit Henry Fonda und Claudette Colbert stellt den 51. Beitrag der Reihe dar. Das Label hat uns davon fünf DVDs zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu Ansgars Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 22. April 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die beiden Fragen am Ende des Textes.

Fallen euch keine Antworten ein, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich fünf Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die DVD. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Christoph,
– Holger Jekel,
– Holly,
– Lars Johansen,
– Ralf.

Die Rezension von „Trommeln am Mohawk“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Trommeln am Mohawk – Ein Denkmal für den Patriotismus und eine vernachlässigte Western-Epoche

Drums Along the Mohawk

Von Ansgar Skulme

Western // Gil Martin (Henry Fonda) und seine frisch angetraute Ehefrau Lana (Claudette Colbert) ziehen ins Mohawk-Tal, um sich dort an der Seite anderer mutiger Siedler eine neue Existenz aufzubauen. Vor dem Hintergrund des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges scheint ein friedliches Leben in der gefährlichen Gegend beinahe aussichtslos, dennoch lässt sich das junge Paar auf die Herausforderung ein. Schon bald bekommen es die Siedler mit mordlustig brandschatzenden Seneca-Indianern zu tun, die von der britischen Krone loyalen Anhängern der Tory-Bewegung aufgewiegelt werden. Selbst der ortsansässige Prediger (Arthur Shields) greift zur Waffe, um das Land und die christlichen Werte der Gemeinde zu verteidigen – und droht Deserteuren mit dem sofortigen Tod durch den Strang, dies mit einem „Amen!“ bekräftigend. Der immer wieder aufkeimende langwierige Kampf mit den alles Aufgebaute stets zerstören wollenden Feinden fordert Opfer an Land, Leib und Leben, doch Gil und Lana lassen sich auch vom Verlust ihres Grundstücks und einem Neuanfang als Bedienstete der rüstigen Mrs. McKlennar (Edna May Oliver) nicht unterkriegen.

„Trommeln am Mohawk“ ist John Fords erster Farbfilm, aufgenommen in prächtigem Technicolor von Bert Glennon und Ray Rennahan. Glennon hatte mit John Ford bereits kurz zuvor für „Höllenfahrt nach Santa Fé“ („Stagecoach“) zusammengearbeitet, Rennahan schon in den 20er-Jahren Erfahrungen mit Technicolor gesammelt. Ende der 30er, Anfang der 40er war Ray Rennahan der wohl erfolgreichste und gefragteste Farb-Kameramann Hollywoods, mit jahrelanger Reputation, die er sich unter anderem mit den Farbversionen von „Der geheimnisvolle Doktor X“ (1932) und „Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts“ (1933) erworben hatte.

Man bleibt gefesselt – manchmal ohne zu wissen warum

Wer sich davon nicht abschrecken lässt, dass „Trommeln am Mohawk“ hinsichtlich Pathos, Patriotismus und Christentum-Propaganda bedenkliche Maßstäbe setzt, kann sich an großartigen Bildern und den für John Ford typischen, diversen prägnanten, schrägen, kantigen und kauzigen Figuren erfreuen. Auch wenn die Drehbuchautoren mit vielen Oberflächlichkeiten enttäuschen, verstanden es die Macher, die Geschichte kurzweilig und humorvoll, mit gut gefilmten Actioneinlagen und spannenden Wendungen zu erzählen, selbst wenn man sich eigentlich kaum einer Figur so richtig verbunden fühlt, da der Film zu wenig hinterfragt. Die Menschen in der Welt dieses Films zeigen zwar Gefühle und Mitleid – wenn sie denn keine Indianer oder Tories sind –, dienen aber trotzdem fast durch die Bank wie Lämmer ihrer Fahne. Nur ein paar sich ängstigende Frauen und alte Hasen über 60 (die man aber kaum im Bild sieht) stehen allen jüngeren Männern, die per se ohne Wenn und Aber in den Krieg ziehen, gegenüber. Wer Angst hat zu kämpfen, ist pauschal ein Feigling, der exekutiert gehört – solche Moral kennt man aus Propagandafilmen. Zudem nervt die bilderbuchhafte Biederkeit des Protagonisten zuweilen stärker, als dass es seiner Angebeteten gelingt, Sympathie für das junge Glück zu generieren.

Aufgebaut und bald in Trümmern – Gil Martin muss sein Grundstück widerwillig aufgeben

Die Ursache dafür, dass der Film seine Geschichte dennoch ohne Durchhänger ins Ziel bringt, kann man in John Fords inszenatorischer Raffinesse suchen, die alle Schwächen mit extrovertierten, gut gespielten, wenn auch noch so oberflächlichen (Neben-)Figuren und starken Bildern seiner Kameramänner kaschiert. Allein schon die grandiose Aufnahme gen Ende, wenn Gil Martin vor glühendem Himmel zu Fuß drei Verfolgern entflieht, ist die Sichtung des Films wert. Wobei man sich, zugegebenermaßen, während der Verfolgungsjagd wiederholt fragt, wie die wechselnden Abstände zwischen Verfolger und Verfolgtem zu erklären sind – schon fast erwischt, hat Gil Martin wenig später plötzlich wieder einen signifikanten Vorsprung herausgelaufen, ohne dass im Bild ersichtlich gewesen ist, wie es dazu kommen konnte. Den Mann hätte es bei den Olympischen Spielen gebraucht! Dass die einzigen beiden Oscar-Nominierungen an die Kameraleute sowie an Edna May Oliver in der Rolle der Mrs. McKlennar gingen – nicht aber an den Film als womöglich besten des Jahres oder den Regisseur –, weist die Bedeutung der Bilder und Nebenfiguren für „Trommeln am Mohawk“ nach, wobei man John Ford zugutehalten muss, dass es schon fast ein Kunststück ist, diesen Film, trotz aller Oberflächlichkeiten und trotz eines äußerst langweiligen Protagonisten, zu einem schlüssigen Ganzen geformt zu haben. Das Spannendste an Henry Fondas Präsenz in dem Film ist, dass die Vorfahren des Schauspielers wirklich zu den frühen Siedlern im Mohawk-Tal gehört haben sollen.

Viel Unsinn für ein Halleluja

Eine besonders bemerkenswerte Figur – abgesehen von dem bereits erwähnten Prediger, der, selbst aus heutiger Sicht, doch recht mutige, forsche Sprüche, Hetz- und Hasstiraden im Namen der Geistlichkeit von sich gibt – ist ein Indianer namens Blue Back aus dem Volk der Oneida. Gespielt wurde dieser von Chief John Big Tree, der John Ford hier ebenso wie in „Stagecoach“ (1939) als plakativ inszeniertes Indianer-Gesicht in einigen denkwürdigen Aufnahmen diente, offensichtlich angelehnt an historische Fotografien von Persönlichkeiten wie etwa Sitting Bull. Kurios ist der Widerspruch, dass er einerseits in beiden Filmen als Prototyp für das Klischee des schweigsamen, scheinbar nie lächelnden, zunächst fast regungslosen Indianers mit markantem Aussehen eingeführt wird, in „Trommeln am Mohawk“ dann aber, sobald er den Mund aufmacht, fast durchweg nur Absurdes von sich gibt und das zunächst vermittelte äußerliche Bild somit gewissermaßen selbst völlig konterkariert – mit der Bedrohlichkeit ist es dann sehr schnell vorbei, mit der scheinbaren Weisheit und Besonnenheit allerdings auch. Rund zehn Jahre später lieferte Chief Big Tree in Fords „Der Teufelshauptmann“ („She Wore a Yellow Ribbon“, 1949) eine Dialogszene mit John Wayne ab, die man schon als legendär bezeichnen kann, in der er ebenfalls allerlei Kuriositäten von sich gibt – er als stark gealterter Häuptling, Wayne als sichtlich gealterter Soldat.

Caldwell hetzt die Seneca-Indianer auf

Dieser Blue Back in „Trommeln am Mohawk“ – ein treuer Freund und Diener von Gil Martin – wirft wie im Rausch mit dem Schlagwort „Halleluja!“ als Zeichen seiner angeblichen Christlichkeit und mit ein paar Binsenweisheiten um sich, die vom Film als eine Art von pseudo-indianischer, putziger Altersweisheit verkauft werden. Gekrönt wird die Rolle von der Absurdität, dass Blue Back selbst das Wort „Indianer“ als Bezeichnung für die Seneca verwendet, als er in einer Szene seine Siedlerfreunde vor der nahenden Meute warnt. All das in umständlich, stockend vorgetragenen Texten aufgesagt – eine Aussprache, die selbst für Indianer im klassischen Hollywood-Kino recht sonderbar und stellenweise fast senil wirkt. Wenn man jemandem erklären will, was das Wort „radebrechen“ in seiner extremsten Form bedeutet, haben John Ford und Chief John Big Tree hier gewissermaßen den Lehrfilm dazu vorgelegt.

Blue Back hat sich der Kultur der Siedler angepasst

Der Begriff „Indianer“ ist ohnehin fragwürdig genug, als Bezeichnung für die von Hollywood generierten Stereotypen aber sinnvoll, da das, was man in den klassischen Western sieht, zumeist eben stilisierte Kunstfiguren sind, die bestimmte Images erfüllen und eben nicht „nordamerikanische Ureinwohner“, wie sie wirklich waren. Aber dass ein „Indianer“ wie Blue Back andere Ureinwohner einfach nur als „Indianer“ bezeichnet bzw. mit dem für klassische Western typischen Warnruf „Indians!“ auf den Lippen die ehrbaren Siedler in Angst und Schrecken versetzt, anstatt wenigstens den Namen des Volkes zu gebrauchen, vor dem er warnt, kann man schon eine Dreistigkeit der Autoren nennen – wenn die Szene denn wirklich so im Drehbuch gestanden haben sollte. Unter allen klassischen Western wirklich bekannter, populärer Regisseure dieses Genres, zeichnet „Trommeln am Mohawk“ zweifellos eines der oberflächlichsten Indianer-Bilder überhaupt. Ich behaupte sogar: Mehr als Dreiviertel aller A-, B- und C-Farbwestern der 30er bis 50er sind in dieser Hinsicht besser als der vorliegende John-Ford-Film – und zudem natürlich auch viele schwarz-weiße Genrebeiträge. Wenngleich natürlich historisch überliefert ist, welche Ureinwohner-Völker sich den Briten bzw. den ihnen loyalen Kräften im Land, welche sich hingegen der nach der Unabhängigkeit Amerikas strebenden Seite angeschlossen hatten und wenngleich, notfalls unter Zuhilfenahme des Romans, letztlich irgendwie klar wird, welchen Völkern die im Film gezeigten Indianer angehören, bemüht sich der Film so gut wie gar nicht um Klarstellung und lässt die Namen der Völker praktisch völlig aus dem Spiel. Die Seneca – mit zunehmender Dauer des Krieges im Film mutmaßlich auch mit Kriegern anderer Stämme vermischt – sind hier nichts anderes als betrunkene, brandstiftende Wilde, namenlose „Rothäute“ und Folterer ohne Sinn und Verstand, die sich von ein paar wenigen Tories, die man kaum zu Gesicht bekommt, aufhetzen lassen, ohne dass man dazu auch nur annähernd so etwas wie Details erfahren würde. Sie sind eine abstrakte, krakeelende, brutale Meute von dummen Säufern – und sonst nichts. Am Ende des Films wird vorsichtig eine Art Häuptling erahnbar, der plötzlich auftaucht, aber auch genauso schnell wieder verschwunden ist, ohne in irgendeiner Weise so etwas wie ein Statement zu hinterlassen – wenn man denn sein verächtliches Schweigen nicht als solches werten will. Der friedfertige Blue Back steht all dem zwar durch eine stärkere Präsenz und so etwas wie Individualität entgegen, führt sich wiederum aber trotz seines hohen Alters wie ein äußerst naiver, kleingeistiger Waldschrat auf – und redet dann über die anderen Ureinwohner auch noch so, als sei er selbst keiner oder hätte es bereits vergessen. Die Moral von der Geschichte scheint zu sein, dass alle Indianer entweder zutiefst ungebildet oder brutal oder beides sind. Kurzum: Entweder sie sind aufgrund ihrer Dummheit lustig, naiv oder gewalttätig – aber in jedem Fall dumm. Jeden, der so etwas als geschichtsrevisionistische Propaganda auslegt, die das Erbe der nordamerikanischen Ureinwohner mehr oder minder bagatellisiert, kann man da nur schwer entkräften.

Die Epochen des Westerns

Für wichtig halte ich persönlich diesen Film, neben seinen großartigen Bildern und der Tatsache, dass er zu den frühesten Western im Drei-Farben-Verfahren von Technicolor gehört, vor allem deswegen, weil er einer der bekanntesten klassischen Hollywood-Western aus einem allgemein eher wenig beleuchteten Feld ist – dem der im 18. Jahrhundert spielenden Filme des Genres – und hierfür gewissermaßen Werbung macht. In den USA spricht mancher in diesem Zusammenhang auch gar nicht unbedingt von „Western“, sondern von „period pictures“ bzw. „Kostümfilmen“. Die in dieser Epoche spielenden Western zeigen die früheste Besiedlung unberührter Gebiete, interpretieren die Grundsteinlegung der Vereinigten Staaten, wenn man so will. Bis auf „Trommeln am Mohawk“, den wenig später veröffentlichten „Nordwest-Passage“ (1940) von King Vidor und „Die Unbesiegten“ (1947) von Cecil B. DeMille, hat es kaum ein klassischer Western, der im Zeitraum der Begründung der Vereinigten Staaten von Amerika spielt – also grob in einem Fenster von den 1740ern bis zu den 1780ern, das von historischen Eckpfeilern wie dem sogenannten Siebenjährigen Krieg und dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg dominiert wird –, zu wirklicher Bekanntheit gebracht. Diverse populäre Western-Regisseure haben schlichtweg nie einen Genrebeitrag gedreht, der in diesem Zeitraum spielt. Es gibt dennoch ein paar weitere interessante klassische Western, die in dieses Zeitfenster fallen und eine nähere Betrachtung lohnen; zum Beispiel „Als die Rothäute ritten“ (1951), „Battles of Chief Pontiac“ (1952), dazu einige gelungene, aber heute kaum noch bekannte James-Fenimore-Cooper-Adaptionen aus den 30ern, 40ern und 50ern (besonders hervorzuheben: Phil Karlsons „The Iroquois Trail“, ein zu Unrecht fast vergessener, wirklich guter Film – mit dem verwirrenden deutschen Titel „Auf Winnetous Spuren“) oder nehmen wir den ersten 3D-Western aller Zeiten: „Fort Ti“ (1953) von William Castle. Erst recht wenige Filme, wie „El Tigre“ (1955) sowie der auf der Pocahontas-Geschichte basierende „Steppe in Flammen“ (1953) oder „Der Hauptmann von Kastilien“ (1947), gehen sogar noch weiter in die US-Historie zurück.

Schärfer, schicker, schöner

Da „Trommeln am Mohawk“ hierzulande bisher schon in zwei verschiedenen Auflagen auf DVD erschienen ist, hätte man sich vielleicht den einen oder anderen noch unveröffentlichten Klassiker vorrangig als nächsten Beitrag der „Edition Western Legenden“ von Koch Films gewünscht. Erstmals jedoch gibt es nun eine Blu-ray dazu und selbst auf der DVD merkt man die deutlichen Bildverbesserungen – vor allem hinsichtlich der Schärfe. Schon die Veröffentlichung von 2004 war farblich und darüber hinaus qualitativ annehmbar, doch nun werden auch HD-Ansprüche bestens erfüllt. Dazu gesellt sich weiteres Bonusmaterial, unter anderem ein Audiokommentar von Julie Kirgo und Nick Redman sowie deren Dokumentation „Becoming John Ford“. Bedauerlich ist, dass die deutsche Kinosynchronfassung von 1949 offenbar nicht mehr aufzutreiben ist. Ein Label wie Koch Films hätte sie mit Sicherheit gern als Zusatz veröffentlicht. Stattdessen muss man auch hier erneut mit der im Auftrag des ZDF entstandenen Synchronfassung von 1978 vorliebnehmen, die zwar mit vielen bekannten Stimmen zu gefallen weiß, aber neben dem (unvermeidlich) merklich zu modernen Sound vor allem daran krankt, dass man nicht auf die separate Musikspur zugreifen konnte, was zur Folge hat, dass die Musik zuweilen auffällig während Dialogen verschwindet und dann wieder einsetzt – ein bei Jahrzehnte später entstandenen Synchronfassungen des Öfteren anzutreffendes Phänomen. Andererseits kann man es auch positiv sehen, dass wenigstens keine ersatzweise Musik eingespielt wurde, die nicht der Originalmusik entspricht. Schließlich gab es bei einigen deutschen Fernsehsynchronisationen von frühen US-Tonfilmen aus den 30ern und 40ern durchaus berüchtigte Entgleisungen mit fragwürdiger neuer Musik – beispielsweise bei den 70er-Synchronfassungen der Filme von Stan Laurel und Oliver Hardy, die im Auftrag des ZDF erstellt wurden. Der vielleicht interessanteste, sympathischste Aspekt der auf der DVD enthaltenen Synchronfassung, ist, dass man den renommierten deutschen Schauspieler Wolfgang Lukschy, der sich bereits wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg als Sprecher großer Rollen in der Synchronbranche etablierte, aber auch schon während des Krieges als Synchronsprecher aktiv gewesen war, hier als Blue Back hört. Lukschy, der zu dem vergleichsweise kleineren Teil der Schauspieler zählte, die parallel zur erfolgreichen Synchronkarriere (als Sprecher großer Stars) auch in erfolgreichen Kinofilmen (als Nebendarsteller) vor der Kamera präsent blieben, war noch bis kurz vor seinem Tod im Jahre 1983 im Synchronstudio aktiv. Für mich gehört er zu den Sprechern, die mit dem Alter sogar immer besser und stimmlich interessanter wurden. Denkwürdig etwa seine Einsätze für Walter Matthau in „Ein seltsames Paar“ (1968), „Die Kaktusblüte“ (1969) und „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 1-2-3“ (1974). Sich den mittlerweile über 70 Jahre alten Lukschy, einen Schauspieler dieses Formats und dieser Erfahrung, im Synchronstudio beim Vertonen einer zum einen recht kleinen und obendrein hochgradig abstrusen Rolle wie ausgerechnet Blue Back vorzustellen, wild „Halleluja!“ herumschreiend und wirres Zeug palavernd – einschließlich einer Szene, in der der alte Indianer seinem Freund Gil Martin Ratschläge zur Ehe gibt, die Frauenrechtlerinnen auf die Palme bringen dürfte –, zaubert dem Betrachter, wenn er darum weiß, unweigerlich ein Lächeln ins Gesicht. Angewiesen war Lukschy auf diese Rolle sicherlich nicht im Geringsten – aber er dürfte einigen Spaß damit gehabt haben. Welche John-Ford-Filme, die keine Western sind und in denen John Wayne nicht mitspielt, haltet Ihr für unverzichtbar?

Der Reverend predigt Brandreden – die Gemeinde lauscht andächtig

Die „Edition Western Legenden“ von Koch Films:

01. Die weiße Feder (White Feather, 1955)
02. Rache für Jesse James (The Return of Frank James, 1940)
03. Der letzte Wagen (The Last Wagon, 1956)
04. Union Pacific (Union Pacific, 1939)
05. Rio Conchos (Rio Conchos, 1964)
06. Schieß zurück Cowboy (From Hell to Texas, 1958)
07. Herrin der toten Stadt (Yellow Sky, 1948)
08. Die schwarze Maske (Black Bart, 1948)
09. Ritt zum Ox-bow (The Ox-Bow Incident, 1943)
10. 100 Gewehre (100 Rifles, 1969)
11. Shoot Out – Abrechnung in Gun Hill (Shoot Out, 1971)
12. Der große Aufstand (The Great Sioux Uprising, 1953)
13. Der Tag der Vergeltung (Untamed Frontier, 1952)
14. Duell mit dem Teufel (The Man from Bitter Ridge, 1955)
15. Grenzpolizei Texas (The Texas Rangers, 1936)
16. El Perdido (The Last Sunset, 1961)
17. Trommeln des Todes (Apache Drums, 1951)
18. Drei Rivalen (The Tall Men, 1955)
19. Quantez, die tote Stadt (Quantez, 1957)
20. Reiter ohne Gnade (Kansas Raiders, 1950)
21. Die Höhle der Gesetzlosen (Cave of Outlaws, 1951)
22. Western Union (Western Union, 1941)
23. Ritt in den Tod (Walk the Proud Land, 1956)
24. Vorposten in Wildwest (Two Flags West, 1950)
25. Santiago der Verdammte (The Naked Dawn, 1955)
26. Verschwörung auf Fort Clark (War Arrow, 1953)
27. Vom Teufel verführt (The Rawhide Years, 1955)
28. Der große Bluff (Destry Rides Again, 1939)
29. Gold aus Nevada (The Yellow Mountain, 1954)
30. Rivalen im Sattel (Bronco Buster, 1952)
31. Feuer am Horizont (Canyon Passage, 1946)
32. Noch heute sollst du hängen (Star in the Dust, 1956)
33. Frisco Express (Wells Fargo, 1937)
34. Schieß oder stirb (Gun for a Coward, 1957)
35. Der große Minnesota Überfall (The Great Northfield, Minnesota Raid, 1972)
36. Mit roher Gewalt (The Spoilers, USA 1955)
37. Die Welt gehört ihm (The Mississippi Gambler, USA 1953)
38. Rebellen der Steppe (Calamity Jane and Sam Bass, USA 1949)
39. Der Vagabund von Texas (Along Came Jones, USA 1945)
40. Auf verlorenem Posten (The Lone Hand, USA 1953)
41. California (California, USA 1947)
42. Der blaue Mustang (Black Horse Canyon, USA 1954)
43. Die Meute lauert überall (Raw Edge, USA 1956)
44. Rächer der Enterbten (The True Story of Jesse James, USA 1957)
45. Schüsse peitschen durch die Nacht (Showdown at Abilene, USA 1956)
46. Flucht vor dem Tode (The Cimarron Kid, USA 1952)
47. Stunden des Terrors (A Day of Fury, USA 1956)
48. Der große Zug nach Santa Fé (Cattle Drive, USA 1951)
49. Der eiserne Kragen (Showdown, USA 1963)
50. Garten des Bösen (Garden of Evil, USA 1954)
51. Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk, USA 1939)
52. Duell in Diablo (Duel at Diablo, USA 1966)
53. Massai – Der große Apache (USA 1954)
54. Zwischen zwei Feuern (The Indian Fighter, USA 1955)

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von John Ford sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Henry Fonda in der Rubrik Schauspieler.

An jedem Anfang waren Siedler, wo heute Dörfer und Städte sind

Veröffentlichung: 12. April 2018 als Blu-ray und DVD, 13. Oktober 2011 als DVD (EuroVideo), 25. November 2004 als DVD (Ascot Elite Home Entertainment)

Länge: 104 Min. (Blu-ray), 100 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Originaltitel: Drums Along the Mohawk
USA 1939
Regie: John Ford
Drehbuch: Lamar Trotti, William Faulkner, Bess Meredyth & Sonya Levien, nach einem Roman von Walter D. Edmonds
Besetzung: Claudette Colbert, Henry Fonda, Edna May Oliver, John Carradine, Ward Bond, Chief John Big Tree, Arthur Shields, Roger Imhof, Francis Ford, Russell Simpson
Zusatzmaterial: Audiokommentar mit Julie Kirgo und Nick Redman, Dokumentation „Becoming John Ford“, US-Kinotrailer, Bildergalerie, Booklet
Vertrieb: Koch Films

Copyright 2018 by Ansgar Skulme
Fotos & Packshot: © 2018 Koch Films

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Faustrecht der Prärie – Großes klassisches Westernkino

Faustrecht_der_Praerie-Cover

My Darling Clementine

Von Volker Schönenberger

Western // John Ford! Henry Fonda! Victor Mature! Walter Brennan! Wyatt Earp! Doc Holliday! Die Clantons! Die Schießerei am O. K. Corral!

Nie gehört? Skandal! „Faustrecht der Prärie“, im Original etwas weniger reißerisch nach einem im Film zu hörenden Song „My Darling Clementine“ betitelt, gilt bei vielen als beste Verfilmung der tödlichen Auseinandersetzung in Tombstone im Oktober 1881, auch wenn der Western sehr frei mit den Ereignissen umgeht.

Henry Fonda als Wyatt Earp

Henry Fonda verkörpert Wyatt Earp, der an sich nur mit seinen drei Brüdern und einer Rinderherde auf der Durchreise ist. Doch das Vieh wird geklaut, während sich die drei älteren Brüder zur Entspannung in Tombstone aufhalten. James, der Jüngste des Geschwisterquartetts, hatte die Aufgabe, die Herde zu bewachen – das kostet ihn das Leben, er wird ermordet. Kurzerhand übernimmt Wyatt Earp das Amt des Marshals von Tombstone. Schnell legt er sich mit dem lungenkranken Arzt und Spieler Doc Holliday (Victor Mature) an, doch seine wahren Feinde sind andere: die Clantons, vier gesetzlose Brüder und ihr herrischer Vater Newman Haynes „Old Man“ Clanton (Walter Brennan). Den Konflikt zwischen den Earps und den Clantons wird keine der beiden Familien unbeschadet überstehen.

Faustrecht_der_Praerie-10

Wyatt Earp (l.) trifft auf die Clantons

Aufrechte Gesetzeshüter treffen auf üble Gesellen – „Faustrecht der Prärie“ wäre an sich in Bezug auf Charakterzeichnung eher eindimensional. Zwei Akteure jedoch sorgen für faszinierende Grautöne: Victor Mature brilliert in der Rolle des innerlich zerrissenen Alkoholikers Doc Holliday, der nur seine eigene Autorität anerkennt. Die gleiche Haltung – nur noch etwas weiter vom Gesetz entfernt – vertritt Old Man Clanton, der seine Söhne mit eiserner Hand führt und alles seiner Familie und ihrer Macht unterordnet. Walter Brennan ist in dieser Rolle perfekt. Der dreifache Oscar-Preisträger hat in seiner Karriere etliche Filme mit prägnanten Nebenrollen geadelt. Zweifellos trägt auch Hauptdarsteller Henry Fonda den Film mit seiner aufrechten Ausstrahlung. Erst Brennan und Mature verleihen „Faustrecht der Prärie“ jedoch die Facetten, die den Unterschied zwischen sehr gut und meisterhaft ausmachen.

Dem Vernehmen nach war Regie-Legende John Ford dem echten Wyatt Earp in seiner Jugend begegnet. Die Schießerei am O. K. Corral hat der Großmeister des Westernkinos demnach so inszeniert, wie es ihm Earp seinerzeit geschildert hatte.

Faustrecht_der_Praerie-06

Doc Holliday weist Clementine zurück

„Faustrecht der Prärie“ ist als DVD schon lange auf dem Markt. Nun hat Twentieth Century Fox Home Entertainment den Western erstmals auf Blu-ray aufgelegt. Ihr Schwarz-Weiß-Bild ist deutlich schärfer und kontrastreicher als das der DVD. Und obwohl ich bei derartigen Uraltfilmen kein Problem damit habe, sie in angestaubter Qualität zu schauen, ist es doch schön, diesen Klassiker im sorgfältigen HD-Transfer genießen zu können. Twentieth Century Fox Home Entertainment leistet da oft vorbildliche Arbeit und ist bei Kritik sogar zu Nachbesserungen bereit, wie man an den Blu-ray-Wiederveröffentlichungen von „Fargo – Blutiger Schnee“ und „Zwei glorreiche Halunken“ sieht.

Empfehlenswert: die John Ford Collection

Zum Vergleich der Blu-ray mit der DVD lag mir die sehr schöne „John Ford Collection“ von 2007 aus Großbritannien vor, die bei den einschlägigen Online-Händlern des Vereinigten Königreichs einigermaßen preiswert zu haben ist. Sie enthält außer „My Darling Clementine“ auch die John-Steinbeck-Verfilmung „The Grapes of Wrath“ („Früchte des Zorns“, 1940) mit Henry Fonda, „How Green Was My Valley“ („So grün war mein Tal“, 1941) mit Maureen O’Hara sowie „The Horse Soldiers“ („Der letzte Befehl“, 1959) mit mit John-Ford-Stammdarsteller John Wayne.

Faustrecht_der_Praerie-02

Marshal Earp wacht über Tombstone

Ob man sich nun die Blu-ray kauft oder die schöne englischsprachige John-Ford-DVD-Box – „Faustrecht der Prärie“ ist einer der großen Klassiker des Genres und Pflicht in jeder Westernsammlung, die sich gut sortiert nennen will.

Wyatt Earp im Film

Wyatt Earp gehört zu den großen mythologischen Figuren des Wilden Westens. Die IMDb listet aktuell 56 Schauspieler auf, die den legendären US-Marshal verkörpert haben. Die letzte spektakuläre Verfilmung datiert von 1994: In Lawrence Kasdans mit Stars gespicktem „Wyatt Earp – Das Leben einer Legende“ verkörperte immerhin Kevin Costner den Titelhelden. Er erhielt dafür die Negativ-Trophäe einer Goldenen Himbeere. Ganz so schlecht ist der Film nicht, von den großen Wyatt-Earp-Filmen aber doch etwas entfernt. In der Rolle des Doc Holliday fehlte Dennis Quaid vielleicht etwas das Charisma, diese gebrochene Figur angemessen darzustellen. Immerhin orientierte sich Kasdan mehr an den tatsächlichen Ereignissen als manch anderer Wyatt-Earp-Film.

Ein Jahr zuvor gab Kurt Russell in „Tombstone“ den Marshal, Val Kilmer den Doc. Regie führte George P. Cosmatos, zuvor eher mit den plakativen Stallone-Actionfilmen „Rambo II – Der Auftrag“ und „Die City Cobra“ aufgefallen, 1976 immerhin auch mit dem Infektions-Thriller „Cassandra Crossing“. „Tombstone“ ist gewalthaltig und wartet mit seinerzeit aktuellen Stars auf, kann aber „Faustrecht der Prärie“ auch nicht das Wasser reichen.

Faustrecht_der_Praerie-13

Der Showdown steht kurz bevor

Einen hochinteressanten Blickwinkel lieferte 1971 „Doc“ von Frank Perry, der noch am ehesten am Mythos kratzte. Der Film konzentriert sich – wie der Titel schon andeutet – auf den von Stacy Keach bravourös verkörperten Doc Holliday. Harris Yulins Wyatt-Earp-Interpretation ist vom Ehrenmann, als den Henry Fonda den Marshal darstellte, so weit entfernt wie kaum eine andere.

Western-Spezialist John Sturges mit zwei Wyatt-Earp-Vefilmungen

Einen Blick auf die Ereignisse nach der Schießerei am O. K. Corral warf John Sturges („Das Geheimnis der 5 Gräber“) 1967 mit „Die fünf Geächteten“. James Garner als Wyatt Earp, Jason Robards als Doc Holliday, Robert Ryan als Ike Clanton – das hat Stil. Sturges hatte sich schon zehn Jahre zuvor des Mythos angenommen: In „Zwei rechnen ab“ (1957) warfen Burt Lancaster als Marshal und Kirk Douglas als Doc Holliday all ihr Charisma in die Waagschale. Heraus kam ein großer klassischer Western – vielleicht der einzige, der „Faustrecht der Prärie“ den Thron als bester Wyatt-Earp-Film streitig machen kann.

Eine bei uns nie auf DVD erschienene Wyatt-Earp-Verfilmung ist „Wichita“ von 1955 mit Joel McCrea und Vera Miles. Die interessanteste Personalie allerdings ist die auf dem Regiestuhl: Jacques Tourneur ist weniger mit Western bekannt geworden als mit reizvollen expressionistischen Gruselfilmen wie „Katzenmenschen“ (1942) und „Ich folgte einem Zombie“ (1943). „Wichita“ ist im englischen Sprachraum erhältlich und womöglich eine Sichtung wert.

Ebenfalls ohne deutsche Veröffentlichung: In „Frontier Marshal“ von 1939 ist der aufrechte Randolph Scott als Wyatt Earp zu sehen. Scott stand immer ein wenig im Schatten der großen Westerndarsteller wie John Wayne, Henry Fonda, James Stewart, hat aber eine Vielzahl solider Genrebeiträge geliefert. Auch „Frontier Marshal“ scheint die Entdeckung wert zu sein. Weitgehend unbekannt ist ein ebenfalls „Frontier Marshal“ betitelter Film von 1934. Darin heißt der Marshal nicht Wyatt Earp, sondern Michael Wyatt. Angeblich ließ Earps Witwe Josephine den Namen ihres Mannes auf dem Rechtsweg entfernen.

Erster Wyatt-Earp-Film: „Gesetz und Ordnung“ mit Walter Huston

Last not least die vielleicht erste Verfilmung des Stoffs: In „Gesetz und Ordnung“ (1932) mit John Hustons Vater Walter heißen die Figuren allerdings anders, der Western scheint wie viele seiner Nachfolger sehr frei mit dem Stoff umzugehen, was mangels Lieferbarkeit nicht zu überprüfen ist. Die New York Times hatte 1932 in ihrer damaligen Rezension den Wyatt-Earp-Hintergrund noch nicht erkannt, dem Film übermäßige Gewalthaltigkeit vorgeworfen: … one of the goriest exhibitions of shoot-em-down gunplay since the gangster and machine-gun era. (…) Before the last stain has been wiped from Tombstone’s escutcheon the main street is black with corpses. Ob das nach heutigen Maßstäben noch so zu bewerten ist, darf bezweifelt werden, die Überprüfung ist leider nicht möglich.

Diese kurze Auflistung nennt lediglich – subjektiv aus der Sicht des Rezensenten – die bedeutendsten Filme zum Mythos Wyatt Earp. Den Rahmen vollends sprengen würde der Versuch einer detaillierten Betrachtung, inwiefern welcher Film die historischen Persönlichkeiten Wyatt Earp, Doc Holliday und die Clantons sowie die Schießerei am O. K. Corral authentisch oder verklärend abbildet. Vielleicht mal ein Fall für eine filmwissenschaftliche Doktorarbeit?

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von John Ford sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Henry Fonda und/oder Victor Mature in der Rubrik Schauspieler.

Veröffentlichung: 6. Juni 2014 als Blu-ray

Länge: 97 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Spanisch, Italienisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Holländisch
Originaltitel: My Darling Clementine
USA 1946
Regie: John Ford
Drehbuch: Samuel G. Engel, Winston Miller, Sam Hellman (Story), nach einer Vorlage von Stuart N. Lake
Besetzung: Henry Fonda, Linda Darnell, Victor Mature, Cathy Downs, Walter Brennan, Tim Holt, Ward Bond, John Ireland, Roy Roberts
Zusatzmaterial: Audiokommentar von Filmhistoriker Scott Eyman und Wyat Earp III, Original Kinotrailer
Vertrieb: Twentieth Century Fox Home Entertainment

Copyright 2014 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2014 Twentieth Century Fox Home Entertainment

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: