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Mimic – Angriff der Killerinsekten: Kleingetier ganz groß – und zum Fürchten

Mimic

Von Volker Schönenberger

SF-Horror // Der fantastische Film ist sein Metier: Ob bizarre Comicverfilmungen wie die „Hellboy“-Reihe, die surreale Bürgerkriegs-Parabel „Pans Labyrinth“, ein Kaijū-Monster-Spektakel wie „Pacific Rim“ oder das Melodram „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“, für das er sich 2018 endlich die Oscars für die Regie und als bester Film abholen durfte – Guillermo del Toro hat zweifellos eine blühende Fantasie. Mit der Serie „The Strain“ (ab 2014) und „Crimson Peak“ (2015) hatte sich der mexikanische Regisseur und Drehbuchautor – oft in Personalunion – nach langer Zeit wieder der düsteren Form der Fantasy zugewandt: dem Horrorgenre, in dem er mit „Cronos“ (1993), „The Devil’s Backbone – Das Rückgrat des Teufels“ (2001) und „Blade II“ (2002) international erstmals von sich reden machte – und natürlich mit „Mimic – Angriff der Killerinsekten“, der 1997 del Toros US-Debüt markierte.

Susan entdeckt Furchtbares

Der hochintelligente Insektenschocker wartet mit famoser Besetzung auf, darunter Oscar-Preisträger F. Murray Abraham („Amadeus“), ein junger Josh Brolin („Everest“) und ein ebenfalls junger Norman Reedus („The Walking Dead“). Angeführt wird diese Schar von Mira Sorvino, die erst ein Jahr zuvor für ihre Nebenrolle in Woody Allens „Geliebte Aphrodite“ mit dem Oscar prämiert worden war.

Tod den Kakerlaken von New York City

Sorvino spielt die Insektenforscherin Dr. Susan Tyler, die New York City vor einer tödlichen Krankheit namens „Strickler’s Disease“ befreit, der viele Kinder zum Opfer gefallen sind: Weil die Epidemie durch Kakerlaken übertragen wird, hat Tyler mittels Gentechnik eine neuartige Insektenspezies gezüchtet: die „Judas Breed“, die tatsächlich die Kakerlakenpopulation der Stadt vernichtet. Susan wird als Heldin gefeiert. Die „Judas Breed“, als unfruchtbar und mit geringer Lebensspanne produziert, soll nach kurzer Zeit verschwunden sein – so der Plan.

In der Kanalisation …

Drei Jahre später flieht ein chinesischer Prediger vor jemandem – oder etwas – auf ein Hausdach, stürzt zu Tode. Sein Verfolger zieht den Leichnam mit Wucht durch einen Abflussschlitz in die Kanalisation. Kurz darauf liefern zwei Straßenjungs für zehn Dollar einen Kakerlak von der Größe einer menschlichen Hand bei Susan ab. Die Insektenforscherin stellt fest: Es handelt sich um ein Exemplar der „Judas Breed“ – sogar nur ein Jungtier. So viel zum Thema unfruchtbar …

Hat jemand Angst vor Insekten?

Insektenphobiker sollten sich „Mimic – Angriff der Killerinsekten“ nur zumuten, wenn sie Konfrontationstherapie für ein probates Mittel gegen ihre Angst halten. Guillermo del Toro hat nach einer 1942 erstveröffentlichten Kurzgeschichte ein ebenso beängstigendes wie durchdachtes Horrorszenario erschaffen, das auch heute noch zum Fürchten und ab und zu ein wenig eklig ist – auch für Filmgucker, die bei Insekten keine Panikattacken kriegen.

… lauert eine tödliche Gefahr

Apropos: Auch Klaustrophobikern sei zur Vorsicht geraten. Viele Szenen spielen in der düsteren Kanalisation unter New York City, für schweißnasse Hände muss sich niemand schämen. Der wissenschaftskritische Aspekt rückt spätestens in der zweiten Hälfte des Films naturgemäß in den Hintergrund. Der Natur pfuscht man nicht ins Handwerk, so viel wird klar, die Botschaft dient letztlich aber nur als Aufhänger einer knackigen Horrorvision. Auch große Schauspielkunst steht trotz der bekannten Namen nicht im Fokus. Den Bedrohten, darunter auch Jeremy Northam („Cypher“) als Susan Tylers Kollege und Ehemann Dr. Peter Mann, nimmt man die Angst jederzeit ab, viel mehr braucht’s an Glaubwürdigkeit ohnehin nicht.

Director’s Cut 2012 bei uns erschienen

Angesichts des seit 2012 auch bei uns erhältlichen Director’s Cuts bleibt fraglich, weshalb sich Guillermo del Toro seinerzeit wegen der nicht seinen Vorstellungen entsprechenden Kinofassung mit den Produzenten überworfen hatte. Die sechs zusätzlichen Minuten mit zusätzlicher Handlung – kein zusätzlicher Gore – gehen in Ordnung, machen aber aus einem sehr guten Horrorfilm doch nur einen sehr guten Horrorfilm. Die Qualität von Bild und Ton ist in dem Zuge immerhin spürbar aufgewertet worden. Die beiden 2001 und 2003 entstandenen Direct-to-Video-Fortsetzungen hingegen sind nicht der Rede wert.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Guillermo del Toro sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Josh Brolin in der Rubrik Schauspieler.

Gefangen in einem alten Metrowaggon

Veröffentlichung: 19. April 2012 als Blu-ray (mit Director’s Cut & Kinofassung) und DVD (Director’s Cut)

Länge: 112 Min. (Blu-ray, Director’s Cut), 100 Min. (Blu-ray, Kinofassung), 107 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Mimic
USA 1997
Regie: Guillermo del Toro
Drehbuch: Matthew Robbins, Guillermo del Toro, nach einer Kurzgeschichte von Donald A. Wollheim
Besetzung: Mira Sorvino, Jeremy Northam, Charles S. Dutton, F. Murray Abraham, Josh Brolin, Alix Koromzay, Giancarlo Giannini, Alexander Goodwin
Zusatzmaterial: Alternatives Ende, Einführung und Audiokommentar von Regisseur Guillermo del Toro, Featurettes „Ein Sprung in der Evolution“ und „Reclaiming Mimic“, geschnittene Szenen, Making-of: „Back into the Tunnels“, Pannen beim Dreh, Storyboard-Animationen, Trailer, Wendecover
Label/Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment

Copyright 2015 by Volker Schönenberger
Szenenfotos & Packshot: © 2015 Studiocanal Home Entertainment

 

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Sicario 2 – Gewaltorgie im US-mexikanischen Grenzgebiet setzt sich fort

Sicario – Day of the Soldado

Kinostart: 19. Juli 2018

Von Iris Janke

Actionthriller // Beinahe nahtlos zum ersten „Sicario“-Teil von Denis Villeneuve („Blade Runner 2049“) zieht auch „Sicario 2“ von Stefano Sollima („Gomorrha“, „Suburra – 7 Tage bis zur Apokalypse“) den Zuschauer förmlich in die staubige, flirrende Hitze im US-amerikanischen Grenzgebiet zu Mexiko hinein. Fast ist es ein bisschen so, als hätte die Realität die Fiktion eingeholt: US-Präsident Donald Trump hatte schon als Wahlversprechen auf seiner To-Do-Liste, eine Mauer an der mexikanischen Grenze zu bauen.

Väterlicher Beschützer für Isabel: Alejandro

Ungefähr hier setzt die Handlung von „Sicario 2“ ein – nachts, irgendwo an der Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko: Eine Menschengruppe scheint sich in die USA schmuggeln zu wollen, Hubschrauber kreisen, werfen Lichtkegel, Menschen laufen, ein potenzieller iIlegaler Einwanderer in die USA soll festgenommen werden. Plötzlich eine laute Detonation, der Mann sprengt sich in die Luft – ein Selbstmordattentäter. Szenenwechsel ein paar Tage später in einem in Supermarkt in Kansas City: Drei weitere Selbstmordattentäter verüben einen Anschlag, viele Menschen sterben.

Krieg der Kartelle

In Regierungskreisen vermutet man eine Verbindung zwischen den ins Land strömenden Flüchtlingen und der offensichtlich drohenden Terrorgefahr: Grund genug für den FBI-Agenten Matt Graver (Josh Brolin, „Deadpool 2“) und sein Team, darunter erneut der Ex-Anwalt Alejando Gilick (Benicio Del Toro, „Guardians of the Galaxy“), einen Krieg zwischen den mexikanischen Kartellen anzuzetteln. Um diesen Plan umzusetzen, wird Isabella (Isabela Moner) gekidnappt, zwölfjährige Tochter eines mexikanischen Drogenkartell-Bosses. Die Entführung des Mädchens soll nun dem anderen führenden Drogenkartell in die Schuhe geschoben werden.

Nicht immer einer Meinung: Alejandro (l.) und Matt

„Sicario 2“ ist anders als „Sicario“ – und das ist vielleicht auch gut so. Dieses Sequel ist nicht schlechter, nur noch schmutziger, düsterer, deprimierender und ohne jeden Funken Hoffnung. Die heftige, blutige, technisch saubere und immer an den richtigen Stellen platzierte Action ist sicher vermutlich der Grund für das Heraufsetzen der Altersfreigabe von FSK 16 („Sicario“) auf 18. Auch dieses Drehbuch stammt aus der Feder von Taylor Sheridan, dem Schöpfer des ersten Teils.

Denis Villeneuve war ausgelastet

„Sicario 2“ trägt aber auch die Handschrift des Genre-Experten Stefano Sollima. Teil-1-Regisseur Denis Villeneuve war bereits bei den Film-Projekten „Blade Runner 2049“ und „Arrival“ eingespannt. Weiterer Grund – neben dem Regiewechsel – für die zusätzliche Düsternis und das Fehlen jeder Hoffnung: Emily Blunt, Hauptdarstellerin im ersten Teil, ist als weibliche Film- und Identifikationsfigur für den Zuschauer nicht dabei. Dafür ist in der Rolle der entführten Zwölfjährigen an der Seite von Benicio Del Toro die Newcomerin Isabela Moner („Transformers – The Last Knight“) zu sehen. Als weibliche Identifikationsfigur taugt sie allerdings eher wenig – so verprügelt sie schon bei der Einführung ihrer Filmfigur eine Mitschülerin brutal, um sich gleich darauf vor der Schulleitung herauszureden, sie sei schließlich die Tochter eines mächtigen Drogenbosses.

Hat nichts von seiner Kampfausbildung vergessen: Ex-Jurist Alejandro

Eine weiche Seite gibt es dennoch zu sehen: als sich Alejandro an seine eigene Tochter erinnert – man möchte fast im Mienenspiel von Hauptdarsteller und Oscar-Gewinner Benicio Del Toro versinken. Somit ist „Sicario 2“ wie der erste Teil ein Action-Highlight, das zwar weniger Hoffnung auf die politische Lage der Welt macht, aber was den Film betrifft, viel Lust auf den bereits angekündigten dritten Teil.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Josh Brolin und Benicio Del Toro sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet. Einen lesenswerten Text zu „Sicario 2“ hat auch Christoph auf dem „Fluxkompensator“ veröffentlicht.

Erprobtes Team: Matt, Steve und Alejandro (v. l.)

Länge: 123 Min.
Altersfreigabe: FSK ab 18
Originaltitel: Sicario – Day of the Soldado
USA/IT 2018
Regie: Stefano Sollima
Drehbuch: Taylor Sheridan
Besetzung: Benicio Del Toro, Josh Brolin, Isabela Moner, Jeffrey Donovan, Catherine Keener, Manuel Garcia-Rulfo, Shea Whigham, Matthew Modine, Elijah Rodriguez, Howard Ferguson Jr., David Castañeda, Jacqueline Torres, Raoul Max Trujillo
Verleih: Studiocanal Filmverleih

Copyright 2018 by Iris Janke

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2018 Studiocanal Filmverleih

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 2018/07/18 in Film, Kino, Rezensionen

 

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Deadpool 2 – (K)ein Familienfilm

Deadpool 2

Kinostart: 17. Mai 2018

Von Lutz R. Bierend

SF-Action // Als „Deadpool“ 2016 antrat, um mit viel tiefsitzender Respektlosigkeit gegen das alteingesessene Helden-Franchises des Marvel Cinematic Universe die Leinwand zu erobern, hatten die Verantwortlichen bei Marvel und Twentieth Century Fox nicht allzu viel Vertrauen in die Publikumstauglichkeit des vorher nur als Schurke in „X-Men Origins – Wolverine“ aufgetretenen Mutanten. Lächerliche 58 Millionen stellten sie Ryan Reynolds und seinen Koproduzenten als Budget zur Verfügung, um diese ungewöhnlich blutige Marvelgeschichte umzusetzen. Ein Einspielergebnis von 780 Millionen Dollar später war es nur eine Frage der Zeit, wann Reynolds seinen knackigen Arsch ein zweites Mal in rote Spandexhosen quetscht.

Kommt zornig aus der Zukunft, um seine Familie zu retten: Cable

Nun ist es soweit. Wade Wilson alias Deadpool darf seine wenig superheldenhaften Rachegelüste und seine manchmal auf angenehme Weise pubertär wirkende Zerstörungswut erneut ausleben. Diesmal muss er ein Team aus Mutanten zusammenstellen, um den jungen Mutanten Russell „Firefist“ (Julian Dennison) vor dem Terminator-artigen Zeitreisenden Nathan Summers alias Cable (ein herrlich grimmiger Josh Brolin) zu schützen. Keine einfache Aufgabe angesichts all der technischen Gimmicks, die Cable aus der Zukunft mitbringt. Besonders wenn die Superfähigkeit der einzigen kompetenten Mitstreiterin seiner neugegründeten, gendergerechten Superheldenriege X-Force das Glück ist. Richtig gelesen, Neena Thurman alias Domino (Zazie Beetz) hält das Glück in ihren Händen, um es zu manipulieren. Aber zum Glück wird Deadpool auch von den meisten der in Teil 1 lieb gewonnen Figuren unterstützt.

Kopf ab!

Wer befürchtet, dass der zweite Teil aus kommerziellen Gründen mehr Zugeständnisse an die amerikanische Prüfstelle MPAA macht, der sei beruhigt: Spätestens wenn die Eröffnungssequenz „Rambo II“ wie eine Disneygeschichte wirken lässt und der rote Rächer einen frisch abgetrennten Kopf per Roundhousekick durch den Raum fliegen lässt, weiß das Publikum: Dies ist eher ein Film, den sich Männer allein ansehen werden – wäre da nicht der „John Wick“-Moment: Für alle Actionfilm-Unkundigen: Das ist der Moment, bei dem aufgrund eines dramatischen Ereignisses der Einsatz exzessiver Gewalt selbst der überzeugtesten Kriegsdienstverweigererin als einzig sinnvolle Lösung erscheint. Bei „John Wick“ ist dieser Zeitpunkt gekommen, als der verzogene Russenjunge den armen Welpen tötet. Von da an hätte selbst meine zartbesaitete Frau es akzeptabel gefunden, wenn Keanu Reeves die gesamte Russenmafia mit einem Gurkenhobel häutet. Passenderweise haben die Produzenten von „Deadpool 2“ – wie uns die wieder einmal namensbefreite Vorspannsequenz informiert – für den Regiestuhl jenen Mann gewonnen, „der John Wicks Welpen umgebracht hat“ (auch wenn David Leitch seinerzeit bei seinem Debüt „John Wick“ noch nicht als Regisseur genannt werden durfte). So liefert also auch „Deadpool 2“ diesen Moment, der die Gewaltorgie legitimiert und damit auch den Kinobesuch mit Freundin möglich macht, auch wenn Ryan Reynolds wieder wie eine verbrannte Pizza aussieht und er eher mit humoristischen als mit Womanizerqualitäten punkten muss.

Professor Xavier bekommt sein Fett weg

War „Deadpool“ schon ein Füllhorn an Respektlosigkeit und Witzen auf der Metaebene, bei der die vierte Wand nur Makulatur war, so hat der Erfolg die Macher ermutigt, in dieser Hinsicht eine Schippe draufzulegen. Es scheint fast unmöglich, all die Witze über Patrick Stewart, die Gender-Issues seiner X-Men, das „Fatshaming“ von Superhelden und die Minderwertigkeit von Ryan Reynolds’ Heimat Kanada beim ersten Mal komplett mitzubekommen. Während der Vorgänger bei all der sinnlosen Gewalt seinem Versprechen gerecht wird, ein Liebesfilm zu sein, wird „Deadpool 2“ seinem Versprechen gerecht, ein Familienfilm zu sein – trotz all der abgetrennten Körperteile, herrlich choreografierten Kampfsequenzen und einem Schimpfwortkanon, der allein schon in den USA eine Freigabe ab 17 gerechtfertigt hätte.

Das Glück an Deadpools Seite

Für Ryan Reynolds schien es auf jeden Fall ein dringendes Anliegen gewesen zu sein, mit „Deadpool 2“ seine frühere Rollenwahl in Superheldenfilmen vergessen zu machen. Deadpool ist sehr erfolgreich darin, die eine oder andere Timeline im Marvel oder DC-Universum zu korrigieren: Auch wenn die IMDb neben „Deadpool 3“ auch schon einen eigenständigen „X-Force“-Film angekündigt hat, mag man sich kaum vorstellen, was hier noch als Steigerung aus dem Hut gezogen werden kann. Ryan Reynolds hat allerdings auch angezweifelt, dass es einen dritten Teil geben wird.

Wolverine ziert sich noch

Hugh Jackman wiederum hat dem von Ryan Reynolds gewünschten Superhelden-Merger mit Wolverine und Deadpool vorerst eine Absage erteilt. Nun ja, in „Deadpool 2“ hat man sich ganz gut mit einem kurzen Wolverine-Cameo zu helfen gewusst. Wir schauen mal, wo ihn seine neue Familie noch so hinführt. Im Sequel hat man auf jeden Fall viel richtig gemacht, um alte Fans zu halten und den einen oder anderen neuen Fan zu gewinnen.

Es kommt nicht nur aufs Aussehen an

Fans des ersten adipösen Superhelden der Filmgeschichte sei der neuseeländische Überraschungserfolg „Wo die wilden Menschen jagen“ („Hunt for the Wilderpeople„, 2016) empfohlen. Darin schlägt sich Firefist-Darsteller Julian Dennison mit einem grimmigen Sam Neill auf der Flucht vor dem Jugendamt durchs neuseeländische Unterholz – das tut der im Oktober 2002 in Neuseeland geborene Nachwuchsstar auch da schon sehr überzeugend. Das ist dann auch mal ein Familienfilm mit adäquater Altersfreigabe.

Auch gern mal ungehalten: Deadpool

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Josh Brolin, Nicholas Hoult und Ryan Reynolds sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet. Ein lesenswerter Text zu „Deadpool 2“ findet sich auch bei den Kollegen von Evil Ed.

Länge: 119 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Originaltitel: Deadpool 2
USA 2018
Regie: David Leitch
Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick, Ryan Reynolds
Besetzung: Ryan Reynolds, Josh Brolin, Julian Dennison, Zazie Beetz, Morena Baccarin, Brianna Hildebrand, Bill Skarsgård, T. J. Miller, Rob Delaney,Terry Crews, Lewis Tan, Nicholas Hoult
Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Copyright 2018 by Lutz R. Bierend

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2018 Twentieth Century Fox

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 2018/05/15 in Film, Kino, Rezensionen

 

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