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Danny Boyle (V): Yesterday – Eine Welt ohne die Beatles

Yesterday

Kinostart: 11. Juli 2019

Von Volker Schönenberger

Fantasy-Musikkomödie // Wenn man nur einen positiven Aspekt von Danny Boyles fantasievoller Beatles-Hommage hervorheben möchte, dann den, dass es dem englischen Filmemacher gelungen ist, uns in etlichen Szenen an die Magie der wunderbaren Lieder der Fab Four zu erinnern. Nicht, dass wir sie vergessen haben könnten, aber wir nehmen all diese großartigen Melodien vielleicht als viel zu selbstverständlich hin. Besonders fiel mir das in einer Szene auf, in der der verkrachte Singer-Songwriter Jack Malik (Himesh Patel) seinen Eltern Sheila und Jed (Meera Syal, Sanjeev Bhaskar) seine neueste Komposition vorspielen will und dabei immer wieder gestört wird. Titel des Songs: „Let It Be“ …

Die neue Gitarre muss mit „Yesterday“ eingeweiht werden

Aber der Reihe nach: Mit seiner Klampfe tingelt Jack seit Jahren durch die englische Provinz, in der er lebt. Hier ein Pub-Auftritt, dort sogar mal ein Festival, wenn auch nur im kleinen Zelt ohne Publikum, wenn man von seiner kleinen Clique absieht. Als Managerin, Fahrerin und überhaupt Mädchen für alles fungiert Ellie (Lily James), die ihn leidenschaftlich anhimmelt, seit er als Jugendlicher beim Schulfest „Wonderwall“ von Oasis performte.

Stromausfall fegt die Beatles hinfort

Nach besagtem Festival zieht Jack die Reißleine und beschließt, dass der Traum von der Karriere als Musiker ausgeträumt ist. Als er spätabends auf dem Fahrrad unterwegs ist, ändert ein zwölfsekündiger, weltweiter Stromausfall einiges: Jack wird von einem Bus angefahren. Als er erwacht, fehlen ihm zwei Zähne und sein Vollbart, weshalb sich Ellie erst mal über ihn lustig macht. Da seine Gitarre bei dem Unfall zerstört wurde, schenkt sie ihm ein neues, sehr schönes Instrument, was zum Einstieg nach einem besonderen Lied verlangt: „Yesterday“. Ellie und die anderen sind hingerissen. Weshalb hat ihnen Jack diese bewegende Komposition bislang vorenthalten? Der chronisch erfolglose Musiker glaubt sich verhohnepiepelt, bis er daheim im Internet nach den Beatles sucht: Offenbar hat es die vier Pilzköpfe aus Liverpool nie gegeben. Jack fällt aus allen Wolken: Niemand außer ihm kennt all diese wunderbaren Songs. Bald reift in ihm ein cleverer Plan. Aus seinem Gedächtnis kramt er so viele Beatles-Titel hervor, wie ihm nur einfallen, und er versucht, Text und Noten zu rekonstruieren. An „Eleanor Rigby“ beißt er sich lange die Zähne aus.

Ed Sheeran (r.) mag Jack Maliks Songs

Nachdem Jack ein paar „seiner“ neuen Kompositionen lokal veröffentlicht hat, klingelt eines Abends sein Handy. Ein gewisser Ed Sheeran zeigt sich interessiert. Jack glaubt an einen Scherz und wimmelt den Anrufer ab, doch bald steht Ed Sheeran leibhaftig vor seiner Tür. Von dort bis zum Supportauftritt in Moskau und einem Vertrag mit Sheerans so ehrgeizigen wie kaltherzigen Managerin Debra Hammer (Kate McKinnon) ist es nicht mehr weit. Weil Ellie ihr Job als Lehrerin am Herzen liegt, engagiert Jack kurzerhand seinen leichtlebigen und großmäuligen Kumpel Rocky (Joel Fry) als Roadie und Mädchen für alles. Bald winkt der Weltruhm.

Drehbuch von Richard Curtis

Danny Boyle verfilmte das Drehbuch von Richard Curtis, der seine Skripts ansonsten auch gern selbst inszeniert. Wer gibt sich nicht zu Weihnachten hemmungslos der Romantik von „Tatsächlich … Liebe“ (2003) hin? Mit „Radio Rock Revolution“ (2009) hat Curtis auch schon Erfahrung mit Musik im Kino gesammelt, in „Alles eine Frage der Zeit“ (2013) verband er eine romantische Liebesgeschichte mit einer schönen Fantasy-Prämisse. Beste Voraussetzungen also für einen herzerwärmenden Wohlfühlfilm, und so ist es dann auch gekommen.

Managerin Debra wittert einen Reibach und eine neue Villa

Natürlich muss man sich auf die Prämisse einlassen können, dass die Beatles aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden sind, aber es gibt ausreichend absurdere Plots, sodass das kein echtes Problem darstellen sollte. Als ich erstmals die Story von „Yesterday“ las, fragte ich mich, wie Richard Curtis und Danny Boyle wohl mit dem unermesslichen Einfluss umgehen, den die Fab Four auf die Musikwelt hatten und haben, was beispielsweise mit einer Band wie Oasis wäre. Und siehe da: Auch Oasis sind verschwunden, so weit, so logisch. Meiner unmaßgeblichen Ansicht nach sind allerdings auch Coldplay durchaus Beatles-beeinflusst – und die Band existiert im Universum nach dem Stromausfall weiterhin. Selbst Ed Sheeran hat die Beatles als eine seiner größten Inspirationsquellen genannt, in einer Welt ohne die Pilzköpfe wäre vielleicht auch er kein Star. Aber ich will da mal nicht päpstlich sein. Weshalb es Coca-Cola nicht mehr gibt, dafür findet Jack Malik keine Erklärung. Irgendwie hängt eben alles miteinander zusammen. Vielleicht hat erst Coca-Cola auf unergründliche Weise die Entstehung der Beatles beeinflusst, und als der Stromausfall das Koffein-Zucker-Gesöff von der Erdoberfläche tilgte, verschwanden logischerweise eben auch die Beatles. Aber ich spekuliere hier viel mehr, als „Yesterday“ das tut. Danny Boyle nötigt uns, das Verschwinden einiger Elemente der Popkultur einfach hinzunehmen. Das wird Raucher und Harry-Potter-Fans womöglich hart treffen …

Mit Songs wie „Here Comes the Sun“ wird Jack zum Phänomen

Lily James („Cinderella“, „Baby Driver“) verzaubert als Ellie nicht nur Jack, auch wenn er es lange Zeit nicht bemerkt, sondern auch das Publikum. Man möchte den Sänger schütteln, damit er endlich rafft, was Sache ist. Himesh Patel ist hierzulande wenig bekannt, im Vereinigten Königreich hat er von 2007 bis 2016 in der langlebigen Serie „EastEnders“ mitgewirkt. Er gibt den Normalo, an dessen Äußerem gern herumkritisiert wird, insbesondere Managerin Debra (Kate McKinnon) nimmt in der Hinsicht kein Blatt vor den Mund und lässt nichts unversucht, das Image ihres neuen Schützlings aufzupolieren. Ed Sheeran spielt auf sympathische Weise sich selbst und lässt sich auch ein wenig – nicht zu sehr – durch den Kakao ziehen, als Jack Maliks Karriere die seine pulverisiert. Die Comedy-erfahrene Kate McKinnon („Ghostbusters“, „Saturday Night Live“) füllt ihren skrupellosen Part als Managerin mit viel Verve aus und ist sich nicht zu schade, ein echtes Biest zu sein. Die Musikindustrie kriegt nicht nur damit ihr Fett weg, sondern auch mit einem enorm wichtigen Meeting der Plattenfirma in Los Angeles, bei dem alle Anwesenden jeden Satz des Marketingchefs (Lamorne Morris) beklatschen, weil sie sich letztlich alle selbst toll finden. Herrlich, wie der Redner Jack Maliks Titelvorschläge fürs kommende Album in der Luft zerreißt: „Sergeant Pepper’s Lonely Hearts Club Band“? Viel zu lang. „The White Album“? Da mangelt es an Diversität. „Abbey Road“? Eine unbedeutende Straße.

Nichts für Zyniker: „Here Comes the Sun“

Den gehörigen Wohlfühlfaktor von „Yesterday“ kann man natürlich kritisieren, aber musikalische Meisterstücke wie „Here Comes the Sun“, „The Long and Winding Road“ und der Titelsong eignen sich nun mal nicht für Zynismus. Wenn Jack Malik den Tipp bekommt, „Hey Jude“ in „Hey Dude“ umzutiteln (von wem kommt der wohl?), bleibt kein Auge trocken, die Gagdichte ist fast ebenso hoch wie die der großen Gefühle. Wer einige Sequenzen kitschig findet, liegt völlig richtig, erinnert euch an meine Worte, wenn Ihr beim Auftritt im Wembley-Stadion angekommen seid. Aber wer mag nicht ab und zu eine Prise Kitsch? Und dann ist da noch der kurze Gastauftritt von Robert Carlyle, bei dem Danny Boyle die Gefühlsklaviatur voll ausspielt.

„Hey Dude“ existiert!

Fun Fact am Rande: Eine Coverversion mit dem Titel „Hey Dude“ gibt es wirklich. Sie stammt von der Band Beatallica, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Musik der Beatles mit dem Sound von Metallica zu verbinden. Dabei modifiziert sie auf augenzwinkernde Weise auch die Texte. „Hey Dude“ findet sich auf dem 2007er-Debütalbum „Sgt. Hetfield’s Motorbreath Pub Band“.

Am Scheideweg: Jack und Ellie

Irgendwann legen das Drehbuch und damit Danny Boyles Regie den Fokus verstärkt auf die Lovestory zwischen Jack und Ellie, was einige rührende Momente mit sich bringt, bei denen nur herzlose Gesellen cool bleiben. Die Fantasy-Prämisse rückt dann etwas in den Hintergrund. Ich hätte eine Welt ohne Beatles-Songs gern noch etwas ergründet, der Gedanke gibt sicher einige Ideen her, birgt aber auch Gefahren in Form riesengroßer Logiklöcher. Vielleicht wollten Curtis und Boyle das vermeiden. Der Flughafen von Liverpool immerhin heißt bei ihnen schlicht Liverpool Airport und nicht, wie in unserer Welt, Liverpool John Lennon Airport.

Wohlfühlfilm vom „28 Days Later“-Regisseur

Was soll ich groß herumreden – „Yesterday“ ist ein Wohlfühlfilm. Nicht unbedingt Danny Boyles Kerndisziplin, von Richard Curtis kann man das schon eher behaupten. Aber der Regisseur von heftigen Werken wie „Trainspotting – Neue Helden“, „The Beach“ und „28 Days Later“ meistert die Aufgabe mit Unterstützung seines Drehbuchautors, als hätte er nie etwas anderes getan. Das Projekt lag Boyle offenbar so sehr am Herzen, dass er dafür die Regie des 25. Bond abgab. Also lasst Nihilismus, Zynismus und Misanthropie zu Hause und lasst euch von „Yesterday“, all den anderen tollen Beatles-Songs und einem spielfreudigen Ensemble verzaubern!

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Danny Boyle sind in unserer Rubrik Regisseure aufgeführt, Filme mit Lily James und Robert Carlyle unter Schauspielerinnen bzw. Schauspieler.

Weltruhm

Länge: 116 Min.
Altersfreigabe: FSK freigegeben ohne Altersbeschränkung
Originaltitel: Yesterday
GB/USA 2019
Regie: Danny Boyle
Drehbuch: Richard Curtis
Besetzung: Himesh Patel, Lily James, Ed Sheeran, Kate McKinnon, Joel Fry, Sophia Di Martino, Ellise Chappell, Meera Syal, Harry Michell, Vincent Franklin, Michael Kiwanuka, Karma Sood, Gus Brown, Sanjeev Bhaskar, Karl Theobald, Alexander Arnold, Dominic Coleman, Lamorne Morris, Robert Carlyle
Verleih: Universal Pictures Germany GmbH

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

Filmplakat, Szenenfotos & Trailer: © 2019 Universal Pictures Germany GmbH (erstes, zweites und fünftes Foto: Jonathan Prime)

 
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Verfasst von - 2019/07/09 in Film, Kino, Rezensionen

 

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Ghostbusters – Mit viel Teamgeist gegen den bösen Spuk

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Ghostbusters

Kinostart: 4. August 2016

Von Andreas Eckenfels

Fantasy-Komödie // Selten gab es im Vorfeld eines Films dermaßen viele Hasskommentare im Internet zu lesen, wie bei „Ghostbusters“. Ein Reboot des Klassikers von 1984 zu inszenieren – eine Unverschämtheit? Und dann auch noch mit einer rein weiblichen Besetzung? Das ging für viele gar nicht. Die unsäglichen rassistischen Tiraden gegen Leslie Jones setzten dem Shitstorm dann die erbärmliche Krone auf.

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Der Spuk beginnt mit einem Geist in einem alten Herrenhaus

Als der erste Trailer veröffentlichte wurde, ging der Spuk erst richtig los: Es schien, als stehe der Weltuntergang bevor, würde sich jemand den Film antun. Inzwischen gibt es mehr als 280.000 Kommentare zum Trailer und mehr als 980.000 Nutzer haben den Dislike-Button unter dem Clip geklickt. Ja, das Internet und die sozialen Netzwerke sind nicht nur ein Segen für die Menschheit …

Remakes gehören zum Geschäft

Es ist traurig genug, dass Hollywood bis auf Remakes, Reboots und die nächste Comic-Verfilmung kaum mehr Neues einfällt beziehungsweise kaum ein Stoff produziert wird, welcher nicht für die Studios zum kalkulierten Hit wird. Auch ein Grund, warum die interessanteren Geschichten derzeit in TV-Serien erzählt werden. Die Wiederaufnahme von bekannten Titeln und Erfolgsformeln gehört nun mal zum Geschäft der Unterhaltungsindustrie dazu. Wie schon bei „Creed – Rocky’s Legacy“, „Jurassic World“ oder „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ wird auch im „Ghostbusters“-Reboot keine originelle Geschichte erzählt und die Klasse des großen Vorbilds nicht erreicht. Dennoch ist der Film ein kurzweiliger Sommerspaß geworden – gerade dank des gut aufgelegten Frauen-Quartetts.

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Die Geisterjägerinnen sind bereit

Geister gibt es wirklich! Davon waren Erin Gilbert (Kristen Wiig) und Abby Yates (Melissa McCarthy) schon immer überzeugt. Doch mit den Jahren ohne nachweisliche Erfolge auf dem paranormalen Forschungsgebiet haben sich die einst besten Freundinnen im Streit getrennt. Erin will als seriöse Physikerin anerkannt werden und hofft auf eine Festanstellung an der Columbia-Universität. Abby spürt gemeinsam mit ihrer etwas verrückten, aber genialen Kollegin Jillian Holtzmann (Kate McKinnon) weiter unglaublichen Phänomenen hinterher.

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Kevin ist nicht gerade die hellste Leuchte im Universum – dafür hat er andere Vorzüge

Als Erin widerwillig ihre Ex-Parterin darum bittet, ein gemeinsam veröffentliches Buch aus dem Verkauf zu ziehen, weil dies ihre Chancen an der Universität verringern würde, willigt Abby unter einer Bedingung ein: Erin soll sie und Jillian zu einem angeblichen Spukhaus begleiten. Als sich dort tatsächlich ein Gespenst manifestiert und bald mehrere Erscheinungen in ganz New York gemeldet werden, ist für Erin und Abby klar: Sie müssen eine Geisterspezialeinheit gründen! Zu ihrem Team stoßen die robuste U-Bahn-Angestellte Patty Tolan (Leslie Jones) und der etwas zurückgebliebene Sekretär Kevin (Chris Hemsworth). Dann kann die Geisterjagd beginnen.

Geballte Comedy-Kompetenz – vor und hinter den Kulissen

Mit „Brautalarm“, „Taffe Mädels“ und „Spy – Susan Cooper Undercover“ schuf Regisseur Peter Feig drei der Hitkomödien der vergangenen Jahre. Wer den Humor darin mochte, macht mit „Ghostbusters“ nichts falsch – auch wenn deren Gagdichte nicht erreicht wird. Feig arbeitete dabei bereits mit zwei der Hauptdarstellerinnen bestens zusammen: Kristen Wiig („Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“) und Melissa McCarthy sind ein eingefleischtes und erfahrenes Comedy-Duo.

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Auf dem Times Square ist die Hölle los

Wer Bedenken hat, dass McCarthy wie etwa in „Tammy“, „Voll abgezockt“ oder zuletzt in „The Boss – Dick im Geschäft“ wieder mal nur die nervende Dampfwalze gibt, darf beruhigt sein: Diese Aufgabe kommt diesmal eher der bei uns relativ unbekannten Kate McKinnon zu – allerdings im positiven Sinne. Das feste Ensemble-Mitglied von „Saturday Night Live“ mit der blonden Dr.-Egon-Spengler-Gedächtnisfrisur sorgt für die meisten witzigen Momente. Dazu bastelt sie als Technik-Nerd einige der coolen Geisterfang-Gadgets, was bei der konfusen Tüftlerin ab und an natürlich zum Scheitern verurteilt ist.

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Bloß nicht die Strahlen überkreuzen!

Leslie Jones, ebenfalls aus „Saturday Night Live“, darf hauptsächlich mal mehr und mal weniger gelungene Sprüche raushauen. Chris „Thor“ Hemsworth als tumber Kevin zeigt nach „Vacation – Wir sind die Griswolds“ erneut sein Comedy-Talent. Zwischen den Darstellern und ihren Figuren ist also ein echter Teamgeist zu spüren, der ansteckend wirkt.

Gruseliger Titelsong

Die Geister sehen toll aus, in der 3D-Version gibt es sogar ein paar Pop-out-Effekte. Leider fehlt es den Gespenstern an Persönlichkeit. Auch wirklicher Grusel will nicht aufkommen, sodass das große Finale am Times Square zwar visuell überzeugt, aber dennoch nicht über ein reines Spezialeffekte-Gewitter hinausgeht. Dazu bleibt der Bösewicht der Geschichte erschreckend blass.

Die einzig wahre Katastrophe, über die sich meiner Meinung nach die Hater zu Recht aufregen, ist der von Fall Out Boy und Missy Elliott neu aufgenommene Titelsong „Ghostbusters (I’m Not Afraid)“. Die Version ist wirklich kaum erträglich, das Original von Ray Parker Jr. bleibt unerreicht.

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Slimer darf natürlich nicht fehlen

„Ghostbusters“-Fans, die sich vor der Neuausrichtung nicht schrecken lassen, dürfen sich auf zahlreiche Anspielungen auf die beiden Kinofilme freuen. Der grüne Schleim, von dem besonders Kristen Wiig häufig einen riesigen Schwall abbekommt, darf natürlich nicht fehlen und sorgt sicher besonders bei jüngeren Zuschauern für Lachanfälle. Highlights sind zudem die Gastauftritte der Originalbesetzung – wer keinen verpassen will, sollte unbedingt bis nach dem Abspann sitzen bleiben!

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Kristen Wiig sind in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet, Filme mit Chris Hemsworth und/oder Bill Murray unter Schauspieler.

Länge: 116 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: Ghostbusters
USA 2016
Regie: Paul Feig
Drehbuch: Paul Feig, Katie Dippold
Besetzung: Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon, Leslie Jones, Chris Hemsworth, Charles Dance, Karan Soni, Neil Casey, Andy Garcia, Ozzy Osbourne, Bill Murray, Dan Aykroyd, Sigourney Weaver, Ernie Hudson, Elizabeth Perkins
Verleih: Sony Pictures Germany

Copyright 2016 by Andreas Eckenfels

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2016 Sony Pictures Germany

 
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Verfasst von - 2016/08/03 in Film, Kino, Rezensionen

 

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