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Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow: Von russischen Kriegshelden

Nesokrushimyy

Von Volker Schönenberger

Kriegsdrama // In der von Mitte November bis Anfang Dezember 1941 dauernden Schlacht um Rostow eroberte die Rote Armee die zuvor von der deutschen Wehrmacht besetzte Stadt Rostow am Don zurück. Im Sommer 1942 gelang den deutschen Streitkräften erneut die Eroberung der südrussischen Metropole. „Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow“ allerdings spielt während der sogenannten Woronesch-Woroschilowgrader Operation.

Hauptmann Konovalov zieht wieder ins Feld …

Die Handlung fokussiert auf den russischen Hauptmann Semjon Konovalov (Andrey Chernyshov), der im Kriegsjahr 1942 seine niedrigen Dienstgrade als Panzerkommandant mit harter Hand führt. Während einer kurzen Kampfpause wird sein T-34 von einem deutschen Panzer überrascht und in Stücke geschossen. Konovalov verliert seine Besatzung und wird selbst schwer verletzt.

… und übernimmt eine neue Panzerbesatzung

Das russische Material zeigt sich sehr reparaturanfällig, was für die T-34 und die stark gepanzerten Fahrzeuge vom Typ KW-1 gleichermaßen gilt. Die Ingenieurin Pawla (Olga Pogodina) hat mit dem schadhaften Gerät alle Hände voll zu tun. Nach seiner Entlassung aus dem Lazarett übernimmt der Hauptmann im Juli erneut eine Panzerbesatzung mit dem Fahrer Rykov (Oleg Fomin), dem Kanonier Shinkevich (Vasiliy Sedykh) und dem Schützen Siitov (Vladimir Epifantsev).

Ingenieurin Pawla behauptet sich in der Männerwelt

Ein erster Einsatz mit einem KW-1 führt sogleich zu einem Motorschaden. Dennoch gelingt es Konovalov und seinen Männern, drei deutsche Panzer abzuschießen und das defekte Fahrzeug zum Stützpunkt zurückzubringen. Bald geht es wieder ins Gefecht.

Der russische Panzer rückt gegen …

Semjon Konovalov gab es wirklich, er war allerdings zum Zeitpunkt der im Film geschilderten Ereignisse erst 21 Jahre alt. Insofern kann der bei den Dreharbeiten mehr als doppelt so alte Hauptdarsteller Andrey Chernyshov durchaus als Fehlbesetzung angesehen werden, das tut der Qualität von „Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow“ aber keinen Abbruch. Das russische Kriegsdrama wartet mit einer Mischung aus ruhigen Dialogszenen und punktuell eingesetzten Kampfsequenzen auf. Ein ausuferndes Schlachtengemälde sollte niemand erwarten, aber wenn russische und deutsche Panzer aufeinandertreffen, zieht die Spannungsschraube spürbar an. Positiv zu bewerten: Es wurde nicht versucht, mit CGI größere Schlachtfelder vorzugaukeln. Dafür wird in einigen Szenen die klaustrophobische Enge im Innern der Kampfpanzer spürbar. Wer will freiwillig derartig eingeschlossen in die Schlacht ziehen?

… zahlenmäßig überlegene deutsche Fahrzeuge vor

Natürlich ist das Heldenkino, für eine Antikriegsbotschaft somit denkbar ungeeignet. Aber wer will den Russen das Recht absprechen, ihren Helden des „Großen Vaterländischen Krieges“ filmische Denkmäler zu setzen? Wenn das auf handwerklich so hohem Niveau geschieht wie in „Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow“, lässt sich das sehr gut anschauen. Mit den Verweisen auf die technischen Probleme und ein bisschen Kompetenzgerangel in der Brigade hat Regisseur Konstantin Maksimov immerhin auch auf ein paar Defizite der Roten Armee verwiesen. Ob die Ingenieurin Pawla auf einer realen Figur beruht, konnte ich nicht herausfinden. Die Figur nimmt beachtlichen Raum ein, ich kann unmöglich bewerten, ob es seinerzeit in der Roten Armee Frauen in derart verantwortungsvollen Positionen gegeben hat.

Der Panzerkommandant visiert sein Ziel an

Mit seiner Reduzierung auf einen begrenzten und bei uns wenig bekannten Kriegsschauplatz unterlässt es „Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow“, seine Handlung in den Kontext des gesamten Kriegsverlaufs an der Ostfront zu setzen. Die deutschen Gegner bleiben bis auf ein paar Ausnahmen gesichtslos und ohne Profil, die Handlung konzentriert sich ganz auf die russischen Soldaten. Effekthascherei und Pathos bleiben erfreulicherweise außen vor, sodass der Film für Freunde von Schilderungen solch vergleichsweise „kleiner“ Kriegshandlungen insgesamt die Sichtung wert ist. Welche russischen Kriegsdramen könnt Ihr empfehlen?

Es gibt Opfer zu beklagen

Veröffentlichung: 22. Februar 2019 als Blu-ray und DVD

Länge: 90 Min. (Blu-ray), 86 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Russisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Nesokrushimyy
Internationaler Titel: Tankers
RUS 2018
Regie: Konstantin Maksimov
Drehbuch: Valeriya Baykeeva, Konstantin Maksimov, Konstantin Mayer
Besetzung: Andrey Chernyshov, Vladimir Epifantsev, Oleg Fomin, Olga Pogodina, Sergey Gorobchenko, Nikolay Dobrynin, Vasiliy Sedykh, Vladimir Kochetkov, Vladimir Yepifanov, Evgeniy, Zelenskiy,
Zusatzmaterial: Trailer, Trailershow, Vertikalschuber, Wendecover
Label: capelight pictures
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2019 by Volker Schönenberger
Szenenfotos & Packshot: © 2019 capelight pictures

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Gewinnspiel: 2 x Höre die Stille auf Blu-ray, 1 x auf DVD

Verlosung

Unter der Regie eines TV-erfahrenen Regisseurs drehte eine Schauspielerklasse der München Film Akademie als Abschlussarbeit Anfang 2013 „Höre die Stille“. Tiberius Film hat das Kriegsdrama fürs Heimkino veröffentlicht und uns zwei Blu-rays und eine DVD zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,45 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 10. Februar 2019, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Ich benötige obendrein die Zusage, dass die Sendung nicht von Minderjährigen entgegengenommen werden kann. Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray oder DVD. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Stefan Doblinger eine Blu-ray,
– Petra Jakobik eine Blu-ray (bevorzugt aber die DVD und hat sie deshalb auch erhalten),
– Lacy Leech die DVD (freute sich aber, stattdessen die Blu-ray zu erhalten).

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Stefan Doblinger hat leider auf wiederholte Benachrichtigung nicht geantwortet. Daher habe ich als Gewinner der zweiten Blu-ray nun Rico Lemberger ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!

Die Rezension von „Höre die Stille“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

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Gewinnspiel: 3 x Der schmale Grat als Blu-ray – 2 x im Steelbook, 1 x im Mediabook

Verlosung

Terrence Malicks „Der schmale Grat“ („The Thin Red Line“) von 1998 gehört zu meinen absoluten Favoriten im Genre der Kriegsfilme, getoppt vielleicht nur von Francis Ford Coppolas gewaltigem „Apocalypse Now“ (1979). FilmConfect Home Entertainment hat uns von dem zwischen meditativ und actionhaltig schwankenden Zweiter-Weltkriegs-Drama drei Blu-rays zur Verfügung gestellt, zwei davon im schmucken Futurepak (wer mir den Unterschied zum Steelbook erklären kann – immer gern), eine im Mediabook. Drei wertige Preise, Grund genug, damit die Gewinnspiel-Saison 2019 einzuläuten. Dafür im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner ein herzlicher Dank ans Label!

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,45 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Weil die zur Auslosung kommenden Gewinne so schön sind, ist diesmal wieder etwas mehr zu tun als gewöhnlich, Ihr müsst nämlich per Kommentar unter diesem Gewinnspiel einige Fragen beantworten, und zwar korrekt, wobei euch ein Fehlschuss in Form einer falschen Antwort gewährt sei. Wer des Lesens mächtig ist und meine Rezension des Films durchforstet, sollte damit keine Schwierigkeiten haben, ausnahmslos alle Antworten sind dort zu finden. Dafür habt Ihr Zeit bis Sonntag, 13. Januar 2019, 22 Uhr. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – damit niemand von vorherigen Kommentaren abschreibt, werden alle Antworten erst nach Ende der Abgabefrist freigeschaltet.

Hier die Fragen; von den ersten acht müssen sieben korrekt beantwortet werden, die neunte dient meiner Information, woher Ihr kommt:

1. Wie lautet der Name der Insel, die zum Schauplatz der kriegerischen Ereignisse in „Der schmale Grat“ wird?

2. Wie lautet der Name der Schützenkompanie, die bei der Erstürmung der Insel zum Kanonenfutter wird?

3. Wie heißen die beiden Stars der A-Liga, die sich bei der Besetzung des Films mit Minirollen begnügten, um nur ja endlich mit diesem legendären Regisseur drehen zu dürfen?

4. Wie heißen die beiden Schauspieler, deren Szenen dem Vernehmen nach der Schere zum Opfer fielen?

5. In den 1950er-Jahren entstand ein Kriegsfilm-Klassiker nach einer Vorlage desselben Autors, der auch die Vorlage zu „Der schmale Grat“ verfasst hatte. Wie lautet der Titel des Films?

6. Für wie viele Oscars wurde „Der schmale Grat“ 1999 nominiert?

7. Welchem Film unterlag das Kriegsdrama in der Oscar-Kategorie „Bester Film“?

8. Bei den Oscars unterlegen, aber immerhin gewann „Der schmale Grat“ 1999 einen der weltweit bedeutendsten Filmpreise auf Festivalebene. Welchen?

9. Wie seid Ihr auf dieses Gewinnspiel oder überhaupt auf „Die Nacht der lebenden Texte“ gestoßen? Falls Ihr von Facebook kommt, interessieren mich auch die Filmgruppen, in denen Ihr Mitglied seid (etwas genauer bitte als „Bin in der Horrorgruppe“ oder „Aus der Facebook-Filmgruppe“ – ich bin bei Facebook Mitglied in diversen Filmgruppen und Horrorfilmgruppen). Wenn Ihr sicher seid, dass wir einander kennen, und sei es nur über das Gesichtsbuch, äußert das einfach!

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf das Mediabook bzw. das Futurepak. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Bislang teilgenommen haben (und sind im Lostopf gelandet, sofern nicht anders erwähnt):

01. Maik Gießler (Frage 1 etwas ungenau beantwortet, macht aber nichts)
02. Jens
03. Luisa Neudert
04. Rico Lemberger
05. Lilly
06. Oliver Maey
07. Frank Schlumm (Frage 1 etwas ungenau beantwortet, macht aber nichts)
08. Andreas H.
09. Melanie Wehrmann
10. Christoph Leo
11. Thomas
12. Samara
13. Katharina Stranz (Frage 1 etwas ungenau beantwortet, die Spezifizierung dann irrtümlich als Antwort 2 geliefert, sodass die zweite Frage falsch beantwortet ist, dennoch im Lostopf)
14. Thomas Schmidt
15. michael
16. Dennis Reichenbach
17. Philipp Mourner
18. Wulf Brandt (Frage 1 etwas ungenau beantwortet, macht aber nichts)
19. Thomas Oeller

Für die Verzögerung bei der Auslosung und Bekanntgabe der Gewinner/innen bitte ich um Nachsicht. Nu aber. Gewonnen haben

– Lilly das Mediabook,
– Frank Schlumm ein Steelbook,
– Thomas Schmidt das zweite Steelbook.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Menno, die beiden Gewinner des Steelbooks haben weder auf die Antwort unter ihrem Kommentar noch auf meine zwei Benachrichtigungen per E-Mail reagiert. Aber wer nicht will, der hat schon, dann freuen sich zwei andere. Und das sind Thomas Oeller und Katharina Stranz. Herzlichen Glückwunsch! Auch Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Der schmale Grat“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

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