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Der heiße Tod – Jess Franco mal recht zahm, dafür mit Maria Schell

Der heiße Tod

Von Volker Schönenberger

Krimidrama // Drei Frauen erreichen per Boot eine Insel vor der Küste von Panama. Helga (Elisa Montès), Marie (Maria Rohm) und Natalie (Luciana Paluzzi) sind neue Insassinnen des berüchtigten Zuchthauses für Frauen, zu dem eine alte spanische Festung umfunktioniert wurde. Die Anstaltsleiterin Thelma Diaz (Mercedes McCambridge) führt ein hartes Regiment. Gouverneur Santos (Herbert Lom) läst ihr das durchgehen, weil er sich im Gegenzug mit Insassinnen seiner Wahl vergnügen kann – Blondinen bevorzugt. Als die Ereignisse aus dem Ruder laufen und sich Todesfälle unter den Häftlingen häufen, wird Leonie Caroll (Maria Schell) vom zuständigen Ministerium zur neuen Direktorin bestimmt, Diaz zu ihrer Stellvertreterin degradiert. Ein Machtkampf entbrennt.

Leonie Caroll übernimmt die Leitung des Frauenknasts

Potztausend, da hat der spanische Exploitationfilmer Jesús „Jess“ Franco 1968 aber eine illustre Besetzung zu den Dreharbeiten von „Der heiße Tod“ versammelt. Maria Schell („Die letzte Brücke“, „Die Brüder Karamasow“) und Herbert Lom („Spartacus“, „Der Schatz im Silbersee“) sind uns Bundesdeutschen natürlich wohlbekannt, die beiden waren hierzulande über Jahrzehnte sehr populär. Und Mercedes McCambridge toppt das noch, konnte Franco mit ihr doch eine Oscar- und Golden-Globe-Preisträgerin verpflichten – McCambridge hatte die Trophäen 1950 für ihre Nebenrolle in „Der Mann, der herrschen wollte“ gewonnen. Und zumindest Maria Schell scheint der Zusammenarbeit mit Jess Franco etwas abgewonnen zu haben, wirkte sie kurz darauf doch bei „Der Hexentöter von Blackmoor“ (1970) erneut mit.

Kein Vergleich mit „Ilsa the Mad Butcher“

Wollte Jess Franco mit „Der heiße Tod“ Kritik an Zuständen in Frauengefängnissen üben? Wohl weniger, obwohl der Gute hier tatsächlich eine Geschichte erzählt, die die Bezeichnung verdient, auch wenn sie phasenweise recht ziellos hin und her laviert. Kurz vor Anbruch der 1970er-Jahre agierte Franco mit der Ausbeutung weiblicher Nacktheit obendrein überraschend zurückhaltend. Nicht, dass es nicht auch die eine oder andere nackte Frauenbrust zu sehen gibt, aber in der Hinsicht ging der Vielfilmer später doch deutlich exzessiver vor. Denken wir nur an „Ilsa the Mad Butcher” (1977) und „Frauen für Zellenblock 9“ (1978). In „Der heiße Tod“ findet sogar eine Auspeitschung zweier Frauen außerhalb des Bildes statt. Visuell sieht das insgesamt ansprechend aus, seien es die Insassinnen in ihren blauen Kitteln in ihren Zellen mit den malerischen Steinwänden, seien es Dschungelszenen gegen Ende. Kameramann Manuel Merino veredelte in der Zeit um 1970 herum etliche Werke von Meister Franco.

So korrupt wie lüstern: Gouverneur Santos (l.)

Ein paar leicht deliriende Erinnerungsrückblenden im ersten Drittel bremsen das ohnehin gemächliche Tempo aus – Franco war ja nie ein Meister des Timings und der Präzision. So recht wusste er vielleicht auch nicht, wo er mit der Story eigentlich hin will, weshalb sie beizeiten mit einem Fluchtversuch im Dschungel landet. Wenn am Ende Maria Schells Leonie Caroll zu den schon zuvor mehrfach gehörten Klängen von „The Day I Was Born” den Frauenknast verlässt, weiß man nicht, ob das ein hoffnungsvolles oder hoffnungsloses Bild abgibt. Für Frauenknast-Vielgucker sicher ein zu züchtiges Werk, für Einsteiger aber auch etwas lendenlahm ausgefallen. Von Pidax Film in leidlicher Edition nur auf DVD veröffentlicht, die im Bonusmaterial ein alternatives Ende und die englische Fassung des Films enthält. Das US-Label Blue Underground hat „Der heiße Tod“ bereits im Dezember 2016 unter dem Titel „99 Women“ in 4K-Restaurierung auf Blu-ray veröffentlicht. Bedauerlich, dass Pidax diese Fassung nicht lizenziert hat.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Jesús Franco haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Maria Schell unter Schauspielerinnen, Filme mit Herbert Lom in der Rubrik Schauspieler.

Gibt es Hoffnung für die Insassinnen?

Veröffentlichung: 17. September 2021 als DVD

Länge: 99 Min.
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Originaltitel: Der heiße Tod
Alternativtitel: Sex im Frauengefängnis
Internationaler Titel: 99 Women
SP/IT/BRD/GB 1969
Regie: Jesús Franco
Drehbuch: Harry Alan Towers (als Peter Welbeck), Jesús Franco (als Jess Franco), Milo G. Cuccia, Javier Péres Grober
Besetzung: Maria Schell, Herbert Lom, Mercedes McCambridge, Luciana Paluzzi, Maria Rohm, Rosalba Neri, Elisa Montès, José María Blanco
Zusatzmaterial: englische Fassung (86 Min.), alternatives Ende (46 Sek.), Kinotrailer, Trailershow, Wendecover
Label: Pidax Film
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2022 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & unterer Packshot: © 2021 Pidax Film

 
 

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Der Bulldozer – Chuck Norris hilft den Drogenfahndern

A Force of One

Von Volker Schönenberger

Actionkrimi // Innerhalb kurzer Zeit ist das beschauliche kalifornische Santa Madre zum Schauplatz ausufernder Rauschgiftkriminalität geworden. Als die übereifrigen Drogenfahnder Murphy (Eugene Butler) und Johnson (Kevin Geer) des Nachts in ein Sportartikelgeschäft eindringen, von dem sie zu Recht annehmen, dass es als Drogenumschlagplatz fungiert, lauert ihnen jemand auf und tötet die beiden mit bloßer Muskelkraft.

Karate-Ass Matt Logan …

Amanda „Mandy“ Rust (Jennifer O’Neill), Kollegin der zwei ermordeten Cops, vermutet, der Täter müsse in Kampfsport erfahren sein. Sie will den Karatechampion Matt Logan (Chuck Norris) überzeugen, die Drogenfahnder zu trainieren, damit sie den Gangstern Paroli bieten können. Der lässt sich bitten, weil er sich auf eine Titelverteidigung vorbereitet, übernimmt den Job schließlich aber doch.

Cops und Karate

Ein Kampfsport-Krimi – warum nicht? „Der Bulldozer“ wartet mit polizeilichen Ermittlungen und Karateeinlagen gleichermaßen auf, auch wenn die Kombination arg konstruiert daherkommt. Zwei tote Cops – da geht man eben ins nächste Gym und bittet den dortigen Champ um Hilfe. Is’ aber albern! Dabei verzichtet der Actionkrimi auf jeglichen Humor. Das geht in Ordnung, im Gegenzug hätte etwas mehr Düsternis dem Geschehen gut zu Gesicht gestanden, bleibt es doch nicht bei den zwei Toten zum Auftakt. Der lässige Score wiederum könnte auch aus einer US-Krimiserie der 70er stammen, und ohne die Karateinlagen wäre der Krimiplot in einer solchen ebenfalls gut aufgehoben.

… weiß sich im Ring zu behaupten

Die Kampfsequenzen choreografierte Chuck Norris in Zusammenarbeit mit seinem elf Jahre jüngeren Bruder Aaron gleich selbst. Als einer seiner Kontrahenten im Ring tritt Bill Wallace in Erscheinung, wie Chuck Norris mehrfacher Karateweltmeister. Der Part als Sparks markierte das Schauspieldebüt für den mit Norris befreundeten Kampfsportler. Für Chuck wiederum eine noch vergleichsweise unspektakuläre frühe Hauptrolle – seine große Zeit im Actionfilm wurden erst die 80er, auch wenn er nie zum großen Schauspieler mutierte.

Ungeschnitten mit FSK 16

Unverständlich, weshalb „Der Bulldozer“ bis vor geraumer Zeit in Deutschland mit FSK-18-Freigabe und nur gekürzt lieferbar war. Die 2012 erfolgte 16er-Freigabe nach Neuprüfung der ungeschnittenen Fassung geht völlig in Ordnung. Weder geht es blutig noch ausgesprochen brutal zu. Nun hat Pidax Film den Staffelstab von EuroVideo übernommen und veröffentlicht den Actionkrimi in Neuauflage auf Blu-ray und DVD. Ob der Bedarf so hoch ist? Sollten sich Norris-Fans das Werk nicht schon 2012 ins Regal gestellt haben? Für andere stellt der Titel kein Pflichtprogramm dar. Deshalb muss man auch nicht über Gebühr über die spartanische Ausstattung der Pidax-Neuveröffentlichung klagen, auch wenn der Verzicht auf jegliche Untertitel schon bedauerlich ist. Immerhin gefällt die Bildqualität. Dass Chucks Matt Logan in der deutschen Synchronisation auch nur ein einziges Mal „Bulldozer“ genannt wurde, muss ich aber wohl verpasst haben. Na ja – ein deutscher Filmtitel ist so gut oder schlecht wie der andere, das kennen wir.

Cops in Gefahr

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Jennifer O’Neill haben wir in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet, Filme mit Chuck Norris unter Schauspieler.

Sparks will mehr als den Titel

Veröffentlichung: 4. März 2022 und 12. Juli 2012 als Blu-ray und DVD, 11. November 2011 als DVD im Pappschuber (4 Covermotive à 99 Exemplare), 30. September 2011 als DVD in großer Hartbox, 1. März 2000 als DVD

Länge: 91 Min. (Blu-ray), 87 Min. (DVD), 81 Min. (geschnittene DVD 2000)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Originaltitel: A Force of One
USA 1979
Regie: Paul Aaron
Drehbuch: Ernest Tidyman
Besetzung: Chuck Norris, Jennifer O’Neill, Clu Gulager, Ron O’Neal, Bill Wallace, Eric Laneuville, James Whitmore Jr., Clint Ritchie, Pepe Serna, Ray Vitte, Taylor Lacher, Lisa James, Chu Chu Lalave, Eugene Butler, Kevin Geer, Charles Cyphers, Aaron Norris
Zusatzmaterial: Audiokommentar von Regisseur Paul Aaron, Trailershow, Wendecover
Label 2022: Pidax Film
Vertrieb 2022: Al!ve AG
Label/Vertrieb 2012: EuroVideo Medien GmbH
Label 2011: X-Cess Entertainment
Vertrieb 2011: ELEA-Media
Label/Vertrieb 2000: Madison Film GmbH

Copyright 2022 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & unterer Packshot: © 2022 Pidax Film

 

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Regression – Satanisten allerorten

Regression

Von Volker Schönenberger

Psychothriller // Zu Beginn von „Regression“ erfahren wir mittels Texteinblendung, seit 1980 seien Berichte über satanische Rituale in den USA an die Öffentlichkeit gelangt. Panik und Misstrauen hätten sich in vielen Gemeinden ausgebreitet und der Film sei von wahren Begebenheiten inspiriert.

Detective Kenner (l.) verhört den geständigen John Gray …

Das Geschehen setzt am 14. Oktober 1990 in Hoyer im US-Staat Minnesota ein. John Gray (David Dencik) sucht die Polizeirevierwache auf, nachdem bekannt geworden ist, dass seine 17-jährige Tochter Angela (Emily Watson) in der örtlichen Kirchengemeinde Zuflucht gesucht hat. Die Halbwaise beschuldigt ihren Vater des sexuellen Missbrauchs. Gegenüber Detective Bruce Kenner (Ethan Hawke) gesteht John das Verbrechen, gibt aber an, sich an nichts erinnern zu können. Der Kriminalist zieht den renommierten Psychologe Kenneth Raines (David Thewlis) hinzu, der zügig beginnt, an John Gray eine hypnotische Regression vorzunehmen. Schon die erste Sitzung befördert eine Überraschung ans Tageslicht, und bald scheint sich eine Verschwörung satanistischen Ausmaßes zu offenbaren.

Die Angst vor dem Satanismus

„Regression“ bedient sich mit Figuren in schwarzen Kapuzenumhängen und mit weiß geschminkten Gesichtern etwas arg plakativ typischer satanistischer Klischees, die sich seit Jahrzehnten medialer Verbreitung erfreuen. Dabei bezieht sich der Horrothriller recht klar erkennbar auf den Bestseller „Michelle Remembers“ von 1980. Dessen Autor Lawrence Pazder und Autorin Michelle Smith behaupteten, mittels einer umstrittenen Therapie an Smith begangene satanistische Rituale aus ihrer Erinnerung hervorgeholt zu haben, die der Psychiater Pazder an ihr ausgeführt habe – die Therapie, nicht die Rituale. Die 1980er-Jahre waren insbesondere in den USA die Hochzeit der Berichte über derlei Praktiken. Ob an ihnen etwas dran war, ließ sich oft nicht verifizieren (ein gern genommener „Beweis“ von Verschwörungstheorien – die Unbeweisbarkeit belege den Wahrheitsgehalt).

… und spricht auch mit dessen Tochter Angela

Trotz etwas Langatmigkeit liefert „Regression“ fesselndes Kino ab, das seine Spannung aber weniger aus eine spektakulären Bedrohung als aus Einblicken in die menschliche Psyche zieht. Ethan Hawke („Lord of War – Händler des Todes“), der einmal mehr überzeugende Schauspielkunst darbietet, verstrickt sich als von seinem Fall mehr und mehr besessener Detective peu à peu in einem Netz aus Anschuldigungen, Erinnerungen oder vermeintlichen Erinnerungen – und Albträumen, die nicht nur er erleidet. Oder sind es keine Albträume, sondern Erinnerungen? Oder sind die Erinnerungen, die der Psychologe Kenneth Raines hervorholt, am Ende keine Erinnerungen, sondern Fantasien? Mit der Erörterung solcher Fragen entwickelt „Regression“ eine Doppelbödigkeit, die durchaus Sogwirkung entfaltet, auch wenn die eine oder andere psychologische Erklärung nicht gerade subtil daherkommt und am Ende nicht jede vorherige Szene stimmig wirkt. Final lässt sich der Eindruck nicht leugnen, dass mehr drin gewesen wäre. Insbesondere die von Emma Watson („Die Schöne und das Biest“) verkörperte Angela hat zu wenig Präsenz, was sowohl an ihren wenigen und kurzen Auftritten als auch an Watsons recht eindimensional wirkendem Spiel liegen mag.

Der Cop weiß bald nicht mehr, wo ihm der Kopf steht

Sein 15-Millionen-Dollar-Budget übertraf der in der kanadischen Provinz Ontario gedrehte Thriller an den Kinokassen um lediglich zweieinhalb Millionen Dollar. Das mag nicht zuletzt dem Einspielergebnis im wichtigen US-Markt geschuldet sein, wo „Regression“ nur 55.000 Dollar erzielte.

Vom Regisseur von „The Others“

Regisseur Alejandro Amenábar drehte „Regression“ nach eigenem Drehbuch. Seine bekanntesten Arbeiten dürften der Spukhausfilm „The Others“ (2001) mit Nicole Kidman und das biografische Drama „Das Meer in mir“ (2004) mit Javier Bardem sein, sein bester Film ist meines Erachtens der Horrorthriller „Tesis – Faszination des Grauens“ (1996). Von dessen Klasse ist „Regression“ merklich entfernt, aber wer bereit ist, sich auf einen Psychothriller einzulassen, der gesellschaftliche Strömungen aufgreift, wird nicht enttäuscht werden.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Emma Watson haben wir in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet, Filme mit Ethan Hawke und David Thewlis unter Schauspieler.

Kann der Psychologe Kenneth Raines (r.) Licht ins Dunkel bringen?

Veröffentlichung: 26. Februar 2016 als Blu-ray im Steelbook, Blu-ray und DVD

Länge: 106 Min. (Blu-ray), 102 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Originaltitel: Regression
SP/KAN/USA 2015
Regie: Alejandro Amenábar
Drehbuch: Alejandro Amenábar
Besetzung: Ethan Hawke, Emma Watson, David Thewlis, Dale Dickey, Lothaire Bluteau, David Dencik, Devon Bostick, Aaron Ashmore, Peter MacNeill, Adam Butcher, Jacob Neayem, Aaron Abrams, Catherine Disher, Julian Richings, Kristian Bruun, Wendy Lyon
Zusatzmaterial: Making-of (10:59 Min.), Mini-Making-of (4:05 Min.), Featurettes: „Detective Kenner“ (2:02), „Angela“ (2:25), „Die Vision“ ()2:36 Min.), „Die Besetzung“ (2:23 Min.), B-Roll, Interviews, Bildergalerie, deutscher Teaser, deutscher Trailer, Originaltrailer, Interviews mit Ethan Hawke (9:43 Min.), Emma Watson (11:21 Min.), Alejandro Amenábar (21:01 Min.), David Thewlis (4:47 Min.), David Dencik (2:09 Min.), Dale Dickey (1:57 Min.), Lothaire Bluteau (1:15 Min.) und Devon Bostick (1:23 Min.), Online-Spots, Trailershow, Wendecover
Label: Tobis
Vertrieb: WVG Medien GmbH

Copyright 2022 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & untere Packshots: © 2015 Tobis

 

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