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Fast & Furious 8 – Wenn es Autos regnet

The Fate of the Furious

Von Volker Schönenberger

Actionthriller // Erinnern wir uns: Am Ende von „Fast & Furious 7“ (2015) fuhren Dominic „Dom“ Toretto (Vin Diesel) und Brian O’Conner (Paul Walker) in ihren Autos nebeneinander her, bis sich ihre Wege an einer Gabelung trennten. Eine Schlussszene, die besonders den Fans des 2013 tödlich verunglückten Paul Walker sehr ans Herz ging, aber wohl niemanden kaltlassen konnte, der sich auf diese überdimensionale Actionreihe mit ihrem emotionalen Fokus auf die „Familie“ eingelassen hat. Glücklicherweise vermied es Drehbuchautor Chris Morgan, Brian synchron zu seinem Darsteller den Filmtod sterben zu lassen. Das wäre des Melodrams für Teil 8 wohl etwas zu viel des Guten gewesen. Kurz wird erwähnt, man wolle Brian mit seiner Frau Mia aus der Angelegenheit heraushalten, das war es dann – ein paar versteckte Tribute lassen sich noch entdecken. Angemessen.

Cipher plant Ungeheuerliches

Gleich zu Beginn von „Fast & Furious 8“ sprühen die Macker wieder vor Testosteron. Das Gedächtnis von Leticia „Letty“ Ortiz (Michell Rodriguez) ist wiederhergestellt, für sie und Dom ist endlich die Zeit für die Flitterwochen gekommen. Im kubanischen Havanna muss Dom seinem Cousin Fernando (Janmarco Santiago) aus der Patsche helfen – der hat Schulden beim lokalen Platzhirsch Raldo (Celestino Cornielle) und sein Auto verpfändet. Wir befänden uns nicht in der „The Fast and the Furious“-Reihe, wenn da nicht ein Rennen unter Kerlen eine Lösung bieten würde – ein illegales, ist ja klar. Kurz befreit Dom noch die Rostlaube seines Cousins von überflüssigem Ballast und motzt sie mit ein paar Boostern auf, dann kann es losgehen.

Deckard Shaw hat lange genug im Knast gesessen

Dieser so rasante wie explosive Start gibt die Turbo-Taktzahl vor, die der achte Teil des Franchises an den Tag legt. Er wurde tatsächlich in Kuba gedreht – als erster US-Film seit Beginn des amerikanischen Embargos gegen Kuba. Der sibirische Showdown des Films entstand in Island. Ich gebe gern zu, die Reihe jahrelang bewusst ignoriert zu haben, bis ich eines Tages zufällig dann doch mal in einen der Filme hineingeschaut habe – es mag Teil fünf gewesen sein. Kurz darauf hatte ich alle bis dato entstandenen Beiträge weggeatmet, hüstel. Es gibt eben eine Zeit für Over-the-Top-No-Brainer-Action wie diese. Obendrein birgt das Drumherum mit der aus im Lauf der Zeit zu einer echten Familie zusammengewachsenen Protagonistenschar dank der warmherzigen Werte Freundschaft, Liebe und Loyalität ein Identifikationspotenzial, das aus all der Coolness und – trotz starker Frauen – dem Machismo herausragt.

Dominic gegen die Familie

Kurz nach dem Rennen trifft Dom auf Cipher (Charlize Theron), die eine Mission für ihn und offenbar ein Faustpfand gegen ihn in der Hand hat. Luke Hobbs (Dwayne Johnson) lässt sich gleichzeitig von Mr. Nobody (Kurt Russell) für einen Auftrag anheuern, der die Mitwirkung der gesamten Familie erforderlich macht. Und so finden sich denn Hobbs, Dom und Letty, Tej Parker (Chris „Ludacris“ Bridges), Roman Pearce (Tyrese Gibson) und Ramsey (Nathalie Emmanuel, „Game of Thrones“) in Berlin ein und klauen ein EMP-Gerät. Dom jedoch linkt seine Lieben und befördert die Beute mit seinem Auto geradewegs ins Flugzeug von Cipher, die sich als Cyber-Terroristin mit gewaltigen Plänen entpuppt. Hobbs landet im Knast, wo er auf keinen Geringeren als Deckard Shaw (Jason Statham) trifft – die beiden haben noch die eine oder andere Rechnung miteinander offen.

Es regnet Autos

Eine Schande, wie in diesen Filmen mit tollen Autos umgegangen wird! Von leichten Dellen im Blech bis zum Totalschaden ist jede Stufe der Zerstörung vertreten – mit Tendenz zur Verschrottung. Wer beim Anblick von Luxus-Sportwagen nicht die kleinste Faszination verspürt, werfe den ersten Stein (auf eins der Autos). Von ihrem ersten Aufeinandertreffen im Knast an werden Hobbs und Deckard nicht müde zu betonen, wie sehr sie sich darauf freuen, einander beizeiten in einem kernigen 1:1-Zweikampf gegenüberzustehen. Wer da den Beginn einer wunderbaren Freundschaft vermutet, hat einiges verstanden, was die Reihe ausmacht (es führte 2019 zu „Fast & Furious – Hobbs & Shaw“). „Fast & Furious 8“ sprüht erwartungsgemäß vor knackigen Onelinern, die zwischen supercool und an der Grenze zur Selbstparodie lavieren.

Prominent besetzte Nebenfiguren

Mit Luke Evans als Deckard Shaws kleiner Bruder Owen konnte natürlich gerechnet werden. Die illustre Besetzung reichern auch Kristofer Hivju („Game of Thrones“) als Ciphers rechte Hand Rhodes und Scott Eastwood, Sohn von Clint, als Mr. Nobodys rechte Hand Little Nobody (sic!) an. Sogar Helen Mirren („Die Queen“) tritt in Erscheinung. Mittendrin gewann ich kurz den Eindruck, Éastwoods Little Nobody werde trotz anfänglicher Verspottung als festes Mitglied zur Familie stoßen, aber er taucht nicht in der Besetzungsliste von „Fast & Furious 9“ auf, also wird das wohl nichts. Teil 10 und 11 sind als vermeintlicher Abschluss übrigens auch schon angekündigt. Angesichts des weltweiten Riesenerfolgs von „Fast & Furious 8“ an den Kinokassen wundert das wohl niemanden. Der mit Corona-bedingt enormer Verspätung im Juli 2021 in den deutschen Kinos startende Teil 9 ist allerdings ohne Dwayne Johnson über die Bühne gegangen. Ob es daran liegt, dass er sich mit Hauptdarsteller und Produzent Vin Diesel in den nicht vorhandenen Haaren lag, weil dem während des Drehs von Teil 8 die Ankündigung des Spin-offs „Fast & Furious – Hobbs & Shaw“ sauer aufgestoßen war, bleibt spekulativ. So viel zum Thema Familie, aber was wäre ein Testosteron-geladenes Spektakel wie dieses ohne ein wenig Radau zweier Platzhirsche?

Die Familie rätselt: Weshalb hat Dom sie verraten?

Unverständlich: Universal Pictures hat den etwas mehr als zwölf Minuten längeren Extended Director’s Cut nicht auf Disc pressen lassen, sondern nur in Form eines digitalen Download-Codes zur Verfügung gestellt. Aber vielleicht bin ich dafür auch nur zu altmodisch. Um herauszufinden, ob sich die Langfassung lohnt, empfiehlt sich der Blick auf den Schnittbericht. Bei mir hat er dazu geführt, dass ich mich in Verzicht übe.

Glaubwürdig?

Kommen wir abschließend zum Aspekt der Glaubwürdigkeit. Kleiner Scherz, ein für die „Fast and Furious“-Reihe seit jeher irrelevantes Kriterium. „Fast & Furious 8“ wird dem Franchise vermutlich mit Ausnahme einiger frisch ins Filmalter hineingewachsener Jugendlicher kaum neue Fans bescheren, da es mittlerweile weltweit kaum noch Actionfreunde geben dürfte, denen die Sportwagen-Spektakel kein Begriff sind. Mir jedenfalls hat „Fast & Furious 8“ viel Spaß gemacht – ein „Guilty Pleasure“ sondergleichen, mit enorm hoher Starpower und ebenso hohen „Production Values“.

Hobbs fackelt nicht lange

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Nathalie Emmanuel, Helen Mirren, Michelle Rodriguez und Charlize Theron haben wir in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet, Filme mit Vin Diesel, Scott Eastwood, Luke Evans, Tyrese Gibson, Dwayne Johnson, Kurt Russell und Jason Statham unter Schauspieler.

Dominic Toretto an seinem Lieblingsplatz: hinter dem Lenkrad

Veröffentlichung: 24. August 2017 als 4K Ultra HD Blu-ray, Blu-ray im Steelbook, Blu-ray, 2-Disc Special Edition DVD und DVD

Länge: 148 Min. (Digital Copy, Director’s Cut), 136 Min. (Blu-ray, Kinofassung), 131 Min. (DVD, Kinofassung)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch u. a.
Originaltitel: The Fate of the Furious
CHN/USA/JPN 2017
Regie: F. Gary Gray
Drehbuch: Chris Morgan
Besetzung: Vin Diesel, Jason Statham, Dwayne Johnson, Michelle Rodriguez, Tyrese Gibson, Chris „Ludacris“ Bridges, Charlize Theron, Kurt Russell, Nathalie Emmanuel, Luke Evans, Elsa Pataky, Kristofer Hivju, Scott Eastwood, Janmarco Santiago, Celestino Cornielle, Helen Mirren
Zusatzmaterial (z. T. nur Blu-ray): Audiokommentar von Regisseur F. Gary Gray, „Der kubanische Geist“, „In der Familie“, „Autokultur“, „Alles über die Stunts“, „Hinter den Kulissen – Die Familie“, erweiterte Kampfszenen, Trailershow, Kinofassung und Director’s Cut als Digital Copy, Wendecover
Label/Vertrieb: Universal Pictures Germany GmbH

Copyright 2021 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & unterer Packshot: © 2020 Universal Pictures Germany GmbH

 

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Zum 100. Geburtstag von Harry Carey Jr. / Wyatt Earp (VII): Tombstone – Das Gesetz sind wir: Der Mythos lebt

Tombstone

Von Volker Schönenberger

Western // Im Jahr 1879 reiten die an ihren roten Schärpen zu erkennenden „Cochise County Cowboys“ in eine Kleinstadt in Mexiko ein. Die von Curly Bill Brocius (Powers Boothe) angeführte berüchtigte Gangsterbande richtet bei der Hochzeit eines mexikanischen Polizisten ein Massaker an – Vergeltung für zwei getötete Bandenmitglieder. Johnny Ringo (Michael Biehn), Billy Clanton (Thomas Haden Church), Johnny Barnes (John Corbett), Sherman McMasters (Michael Rooker), Billy Claiborne (Wyatt Earp III) und andere Revolverschwinger kennen kein Erbarmen.

Familientreffen der Earp-Brüder

Derweil trifft der Ex-Marshal Wyatt Earp (Kurt Russell) mit seiner Ehefrau Mattie (Dana Wheeler-Nicholson) per Eisenbahn in Tucson, Arizona ein. Dort trifft er auf seine Brüder Virgil (Sam Elliott) mit Ehefrau Allie (Paula Malcomson) und Morgan (Bill Paxton) mit Ehefrau Louisa (Lisa Collins). Die Ehepaare zieht es ins Cochise County nach Tombstone, wo sie als Geschäftsleute reüssieren wollen. Der freundliche Sheriff John Behan (Jon Tenney) vermittelt ihnen eine Unterkunft, und als Marshal Fred White (Harry Carey Jr.) die Brüder auf den Saloon „The Oriental“ hinweist, gelingt es Wyatt zügig, in dem Etablissement das Glücksspielgeschäft zu übernehmen. Den zuvor auf dem Sessel sitzenden Rowdy Johnny Tyler (Billy Bob Thornton) vertreibt er mit ein paar Ohrfeigen.

Doc Holliday!

Zufällig hält sich auch Wyatts alter Weggefährte Doc Holliday (Val Kilmer) mit seiner Freundin Kate (Joanna Pacula) in Tombstone auf. Der professionelle Glücksspieler hofft, dass ihn im trockenen Klima von Arizona seine Tuberkulose weniger plagt. Fast gleichzeitig treffen auch die Schauspielerin Josephine Marcus (Dana Delany) und ihr Kollege Mr. Fabian (Billy Zane) dort ein. Sie wirft zügig ein Auge auf Wyatt Earp, und weil dessen Ehe mit Mattie nicht zuletzt aufgrund ihrer Abhängigkeit von Laudanum kriselt, zeigt er sich für ihre Avancen durchaus anfällig.

Die Schießerei am O. K. Corral

Ein erstes Aufeinandertreffen mit Curly Bill Brocius und seinen Männern lässt nicht lange auf sich warten. Schließlich kommt es zur Schießerei am O. K. Corral (Gunfight at the O.K. Corral) am 26. Oktober 1881, bei der die Earps und Doc Holliday gegen Billy und Ike Clanton (Stephen Lang) sowie Tom (John Philbin) und Frank McLaury (Robert John Burke) antreten.

Die Earp-Vendetta

Diese zum Mythos gewordene bewaffnete Auseinandersetzung ist im Westerngenre wiederholt als finaler Showdown inszeniert worden, auf den der jeweilige Film zielgenau hinausläuft, so etwa in John Fords „Faustrecht der Prärie“ (1946) mit Henry Fonda als Wyatt Earp und Victor Mature als Doc Holliday und in John Sturges’ „Zwei rechnen ab“ (1957) mit Burt Lancaster als Earp und Kirk Douglas als Holliday. Tatsächlich aber war die Schießerei am O. K. Corral lediglich eines von diversen blutigen Ereignissen – und nicht das letzte. In der Folge kam es zur berüchtigten Earp-Vendetta, die wiederum John Sturges in „Die fünf Geächteten“ (1967) aufgriff. Sie wird auch in „Tombstone“ ausgiebig präsentiert und zeigt Wyatt Earp als so gnadenlos wie rachsüchtig. Der Stern des Marshals, den er sich nach einiger Zeit erneut ansteckt, dient ihm als Alibi, um die Bande der „Cowboys“ zu jagen und niederzuknallen. Ein immerhin differenziertes Porträt des schillernden Gesetzeshüters, der in der Realität wohl kein so strahlender Held war, wie es manche Western darstellen. Historische Freiheiten nimmt sich „Tombstone“ dennoch zur Genüge.

Val Kilmer

Die namhafte Besetzung bürgt für Schauspielkunst, und diese bekommen wir auch ausgiebig zu sehen. Hervorheben will ich lediglich Val Kilmer, der würdig in die Fußstapfen berühmter Doc-Holliday-Darsteller wie Victor Mature („Faustrecht der Prärie“), Kirk Douglas („Zwei rechnen ab“), Jason Robards („Die fünf Geächteten“) und Stacy Keach („Doc“, 1971) tritt. Für mich vielleicht Val Kilmers beste Rolle, zumal er womöglich noch ein wenig von seiner abgründigen Attitüde als Jim Morrison vom zwei Jahre früher entstandenen Biopic „The Doors“ auf die Rolle von Doc Holliday übertragen hat.

Auffällig an „Tombstone“ ist der fehlende Schmutz. Vom Einfluss des Italowesterns hat sich Regisseur George P. Cosmatos („Rambo II – Der Auftrag“) zumindest visuell völlig freigemacht – oder war es Kurt Russell? Dazu später mehr. Das Tombstone des Films ist ein dank Silberminen prosperierendes, fast schon glamouröses Städtchen, in welchem sich die Bürgerinnen und Bürger adrett kleiden und über die breiten Straßen flanieren. Mit Rauschmitteln geht der Western durchaus ins Gericht, wie nicht nur die Laudanum-Abhängigkeit von Wyatt Earps Ehefrau Mattie belegt; Doc Hollidays diverse Zusammenbrüche resultieren nicht nur aus der Tuberkulose, sondern auch aus seinem ungehemmten Alkoholkonsum. Dann haben wir die unabhängige und damit starke Frau Josephine Marcus, die mit forscher Initiative das Heft des Handelns in die Hand nimmt. Der Handlungsstrang ihrer sich anbahnenden Romanze mit Wyatt Earp läuft etwas nebenher. In Vergessenheit gerät sie nicht, aber ein wenig fehlt die Verbindung zum Hauptplot. Immerhin unterstreicht sie die Ambivalenz von Wyatt Earp. Ebenso wie er sich sträubt, wieder zur Waffe zu greifen, weil er weiß, dass das Töten eines Menschen seiner Seele Schaden zufügt, ringt er mit dem Zwiespalt, sich als pflichtbewusster Ehemann einer drogensüchtigen Frau zu einer freigeistigen Lebedame hingezogen zu fühlen.

Robert Mitchum und Charlton Heston

Für die Rolle von Old Man Clanton war Robert Mitchum vorgesehen, der sie jedoch aufgrund eines Reitunfalls nicht ausüben konnte. Der Part wurde daraufhin aus dem Film herausgeschrieben, Mitchum ist in der Original-Sprachfassung als Stimme aus dem Off mit einigen einleitenden Worten zu Beginn und abschließenden Worten am Ende zu hören. Charlton Heston hat einen kurzen Part als wohlhabender Rancher Henry Hooker übernommen, der Earp und seinen Leuten Unterschlupf gewährt.

Jubilar Harry Carey Jr.

Mit 62 Jahren war Harry Carey Jr. doppelt so alt wie der Marshal Fred White, den er verkörpert. Carey hätte am 16. Mai 2021 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Das Dasein als Westerndarsteller wurde ihm bereits in die Wiege gelegt: Seine als Olive Fuller Golden (1896–1988) geborene Mutter und sein Vater Harry Carey (1878–1947) hatten beide seit der Frühzeit des Kinos in vielen Western mitgewirkt. Sein Leindwanddebüt gab der kleine Harry bereits im Geburtsjahr 1921 in John Fords „Desperate Trails“, in welchem sein Vater die Hauptrolle spielte. Mit ihm spielte er später zwei weitere Male zusammen: 1948 in John Fords „Spuren im Sand“ mit John Wayne und im selben Jahr in „Red River“ von Howard Hawks mit John Wayne und Montgomery Clift. Auch mit seiner Mutter Olive Carey stand Harry Jr. mehrfach gemeinsam vor der Kamera, darunter in John Fords „Der schwarze Falke“ (1956) mit John Wayne und „Zwei ritten zusammen“ (1961) mit James Stewart und Richard Widmark. Nicht zuletzt der langen und tiefen Freundschaft seiner Eltern mit Regie-Legende John Ford ist es zu verdanken, dass auch der Junior in diversen Western des Filmemachers mitwirkte, darunter „Der Teufelshauptmann“ (1949), „Rio Grande“ (1950) und „Cheyenne“ (1964), dazu in weiteren John-Wayne-Western anderer Regisseure, etwa „Die Unbesiegten“ (1969). Für „Rio Bravo“ (1959) gedrehte Szenen mit Harry Carey Jr. fielen der Schere zum Opfer. In den 1970er-Jahren trat er auch in Italowestern auf, etwa den Komödien „Vier Fäuste für ein Halleluja“ (1971) an der Seite von Terence Hill und Bud Spencer sowie „Verflucht, verdammt und Halleluja“ (1972) mit Terence Hill. Zwischendurch war er auch im Horrorgenre präsent, so in Joe Dantes „Gremlins – Kleine Monster“ (1984) und „Der Exorzist III“ (1990) von William Peter Blatty. Dem Westerngenre blieb Harry Carey Jr. bis zum Karriereende treu, wie beispielsweise Walter Hills „Long Riders“ (1980) und eben „Tombstone“ belegen. Der Kalifornier starb am 27. Dezember 2012 im Alter von 91 Jahren.

Konkurrent Kevin Costner

Einigermaßen parallel zu „Tombstone“ entstand auch Lawrence Kasdans „Wyatt Earp – Das Leben einer Legende“ mit Kevin Costner in der Titelrolle. Costner und „Tombstone“-Drehbuchautor Kevin Jarre hatten an sich einen gemeinsamen Wyatt-Earp-Film geplant, waren aber getrennte Wege gegangen, weil sie sich nicht über den Fokus der Handlung einigen konnten. Dem Vernehmen nach versuchte Costner in der Folge, der Produktion des Konkurrenzfilms ein paar Steine in den Weg zu legen. Geholfen hat es nichts: Während „Wyatt Earp – Das Leben einer Legende“ an den Kinokassen abschmierte, entwickelte sich „Tombstone“ immerhin zu einem moderaten Erfolg und erhielt auch mehr Kritikerzuspruch.

Wer führte Regie?

Apropos Kevin Jarre. Der war an sich gebucht, sein Skript auch selbst zu inszenieren, wurde aber aus mir unbekannten Gründen kurz nach Beginn der Dreharbeiten als Regisseur gefeuert (er hat wohl hauptsächlich die Szenen mit Charlton Heston gedreht). Kurt Russell hat 2006 in einem auch ansonsten lesenswerten Interview mit dem True West Magazine enthüllt, er selbst habe anschließend den Rest des Films gedreht, der als Jarre-Nachfolger verpflichtete George P. Cosmatos sei nur als Strohmann oder Geisterregisseur am Set gewesen. Wenn es denn so war, überrascht es ein wenig, dass die Produzenten Kurt Russell den Regiestuhl zutrauten, der zuvor noch nie auf einem gesessen hatte (und es auch anschließend nie wieder tun sollte), aber das Ergebnis gibt ihnen doch recht. „Tombstone“ ist nicht frei von Kritik, als klassischer Western mit ein paar modernen Einsprengseln aber aller Ehren wert. Der Mythos Wyatt Earp ist nicht nur nicht totzukriegen, er funktioniert auch im modernen Kino.

Bis zur Schießerei am O. K. Corral läuft der Film recht zielstrebig auf diesen zwischenzeitlichen Höhepunkt hinaus, in Kombination mit einigen Ereignissen kurz darauf ist sie eindeutig der Höhepunkt des Films. Anschließend verliert sich der Western etwas in der repetitiven Ziellosigkeit der oben bereits erwähnten Earp-Vendetta. Unterhaltsam genug ist das immer noch, aber vielleicht fehlte Regisseur Cosmatos die Vision, wo der Rachefeldzug hinführen soll. Vielleicht hätte es geholfen, wenn die eine oder andere der vielen Figuren weiteres Profil bekommen hätte, aber dann wäre der Film wohl überlang geworden, was auch problematisch sein kann.

Der Director’s Cut

Bereits 2002 ist in den USA ein Director’s Cut von „Tombstone“ erschienen, der es hierzulande bislang nur auf DVD geschafft hat, die allerdings im Handel vergriffen ist. Dem Schnittbericht zufolge stellen die zusätzlichen knapp sechs Minuten eine sinnvolle Ergänzung dar, weil sie einige Handlungslücken schließen. So wird etwa Wyatt Earps schwierige Beziehung zu seiner Frau Mattie mit einer zusätzlichen Szene erhellt, in einer anderen erfahren wir, weshalb im Film Doc Hollidays Freundin Kate plötzlich nicht mehr auftaucht.

Allerdings sind im Netz unterschiedliche Längenangaben der deutschen Director’s-Cut-DVD zu finden – mal 127 Minuten, mal 134 Minuten. Beide Laufzeiten sind mehr als sechs Minuten länger als die 119 Minuten der Kinofassungs-DVD. Da mir lediglich die Kinofassung auf Blu-ray vorliegt, kann ich darüber keine abschließende Aufklärung liefern. Bleibt nur die Hoffnung auf eine Blu-ray mit dem Director’s Cut.

Filme mit dem Protagonisten Wyatt Earp finden sich in unserer Rubrik Filmreihen. Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Michael Biehn, Powers Boothe, Harry Carey Jr., Charlton Heston, Robert Mitchum, Bill Paxton, Michael Rooker, Kurt Russell und Billy Bob Thornton haben wir in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung: 20. Mai 2010 als Blu-ray, 13. August 2009 im Director’s Cut als Limited 2-Disc Edition DVD, 2. Oktober 2000 als DVD

Länge:130 Min. (Blu-ray, Kinofassung), 127 Min. (DVD, Director’s Cut), 119 Min. (DVD, Kinofassung)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen Blu-ray: Deutsch, Englisch u. a.
Untertitel Blu-ray: Deutsch, Englisch u. a.
Originaltitel: Tombstone
USA 1993
Regie: George P. Cosmatos
Drehbuch: Kevin Jarre
Besetzung: Kurt Russell, Val Kilmer, Sam Elliott, Bill Paxton, Powers Boothe, Michael Biehn, Charlton Heston, Jason Priestley, Jon Tenney, Stephen Lang, Thomas Haden Church, Dana Delany, Paula Malcomson, Lisa Collins, Dana Wheeler-Nicholson, Joanna Pacula, Michael Rooker, Billy Bob Thornton, John Corbett, John Philbin, Robert John Burke, Billy Zane, nur Stimme: Robert Mitchum
Zusatzmaterial Blu-ray und 2-DVD-Edition: Making-of (27:19), Storyboard des Regisseurs (4:00), Trailer & TV-Spots, Trailershow
Label/Vertrieb Blu-ray: Walt Disney / Buena Vista
Label/Vertrieb DVD 2009: Hollywood Pictures / Touchstone
Label/Vertrieb DVD 2000: BMG Video / UFA

Copyright 2021 by Volker Schönenberger
DVD-Packshot: © 2009 Hollywood Pictures / Touchstone

 

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John Carpenter (XVI): Big Trouble in Little China – Die Parodie des Actionhelden

John Carpenter’s Big Trouble in Little China

Von Lucas Gröning

-Fantasy-Actionkomödie // Schauen wir uns John McTiernans „Stirb langsam“ (1988) an, so sehen wir so etwas wie einen prototypischen Actionfilm der 1980er- und frühen 1990er-Jahre. Wir haben einen furchtlosen, machomäßigen, coolen, starken Mann, der sich einer hohen Anzahl klischeebehafteter Gegner in den Weg stellt und diese, zwar mit einigen Schwierigkeiten, schlussendlich aber weitgehend gefahrlos besiegen kann. Andere Beispiele dafür sind „Rambo“ (1982), „Predator“ (1987) und „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ (1991). Besonders dieses Coole und zugleich Machomäßige wird in „Stirb Langsam“ sehr deutlich – zum einen durch das generelle Verhalten des Protagonisten, zum anderen durch das weiße Unterhemd als typisches, ikonisches Bild für den handelnden, testosteronbeladenen Mann. Doch „Stirb Langsam“ war nicht der erste Film, der diese Ikonografie aufgegriffen und auf einen Actionhelden übertragen hatte. Bereits zwei Jahre bevor Bruce Willis sich durch das Nakatomi Plaza kämpfte, streifte ein anderer Actionheld sich das weiße Unterhemd über und zog gegen das Böse in den Kampf: Kurt Russell in John Carpenters „Big Trouble in Little China“.

Carpenter und Russell zum Dritten

Nach dem dystopischen Actionfilm „Die Klapperschlange“ (1981) und dem polaren Alien-Schocker „Das Ding aus einer anderen Welt“ (1982) war es bereits die dritte Kooperation zwischen Carpenter und Russell. Später sollten sie noch einmal zusammenarbeiten – für „Flucht aus L.A.“ (1996), die Fortsetzung von „Die Klapperschlange“. Der vor allem im Horrorgenre beheimatete Carpenter („Halloween – Die Nacht des Grauens“, „The Fog – Nebel des Grauens“) machte sich auch als Regisseur von Actionfilmen einen Namen – „Die Klapperschlange“, „Sie leben“ (1988) und eben „Big Trouble in Little China“ seien hier erwähnt. Kurt Russell wiederum ist seit der Kindheit als Schauspieler aktiv. Seine coole Verkörperung des Snake Plissken in „Die Klapperschlange“ machte ihn zum gut beschäftigten Star. Nicht zuletzt dank Quentin Tarantino erlebte er zuletzt seinen zweiten Frühling – der besetzte ihn bislang dreimal: im „Grindhouse“-Segment „Death Proof – Todsicher“ (2007) sowie in „The Hateful Eight“ (2015) und „Once Upon a Time in Hollywood“ (2019). Es treffen bei „Big Trouble in Little China“ also zwei absolute Größen aufeinander und, so viel sei bereits erwähnt, es kam bei dieser erneuten Zusammenarbeit wieder ein toller Film heraus, wenn auch etwas vollkommen anderes, als das bei den anderen gemeinsamen Werken des Duos der Fall war.

Booklet des Arrow-Video-Steelbooks

Im Zentrum der Handlung steht der Trucker Jack Burton (Kurt Russell). Burton ist ein recht „einfacher“, latent rassistischer, frauenfeindlicher Macho mit großer Klappe. Gerade zu Beginn wird er mehrmals mit Sonnenbrille und Harley-Davidson-Cap gezeigt, was dieses Bild unterstützt. Seine Tage verbringt er auf dem Bock seines Trucks mit dem Transport verschiedener Güter und mit Glücksspielen im Restaurant seines chinesischen Freundes Wang Chi (Dennis Dun) im chinesischen Stadtteil von San Francisco: Chinatown. Eines Tages will Wang seine Verlobte Miao Yin (Suzee Pai) vom Flughafen abholen, wobei Jack ihn begleitet. Miao wird am Flughafen jedoch bereits von einigen ominösen Gestalten erwartet, die sie sogleich entführen. Wang und Jack folgen den Männern und können sie tatsächlich stellen, müssen angesichts der Macht ihrer Gegner jedoch kapitulieren – die Entführer setzen in der Auseinandersetzung schwarze Magie ein. Davon völlig überfordert bleibt den beiden Freunden nur die Flucht. Bald finden sie heraus, dass hinter der Entführung der Industrielle David Lo Pan (James Hong) steckt, der sich als 2200 Jahre alter Geist enpuppt, welcher durch die Opferung einer besonderen Frau im Zuge eines Rituals seine menschliche Form zurückgewinnen will. Gemeinsam mit dem Magier Egg Shen (Victor Wong), der Anwältin Gracie Law (Kim Cattrall), der Journalistin Margo Litzenberger (Kate Burton) und dem Ober Eddie Lee (Donald Li) sagen Jack und Wang dem Bösen den Kampf an.

Der Ernst weicht der Komik

Wie bereits erwähnt unterscheidet sich „Big Trouble in Little China“ fundamental von den vorherigen gemeinsamen Arbeiten des Duos Carpenter-Russell. Unterschieden sich der Horrorstreifen „Das Ding aus einer anderen Welt“ sowie die actionlastigen Science-Fiction-Filme „Die Klapperschlange“ und (der später entstandene) „Flucht aus L.A.“ zwar hinsichtlich der zugeordneten Genre, einte sie doch eine gewisse Ernsthaftigkeit. Für schräge Witze, Lächerlichkeiten und Slapstick war in der Regel kein Platz. Mit „Big Trouble in Little China“ änderte sich der Ton nun dramatisch. Bis auf die grundsätzlich ernsthafte Prämisse des Films gestaltet sich fast kein Aspekt noch humorfrei. Dramatische und spannungsgeladene Szenen wie die Blutabnahme in „Das Ding aus einer anderen Welt“ sucht man nun vergebens. Stattdessen finden wir hier ein Arbeiten mit Klischees, Stereotypen, Parodien und Situationskomik zum Erzeugen einer heiteren Atmosphäre. Vor allem die Stereotype stechen ins Auge. Wir haben mit Jack den einfachen, großmäuligen Macho, mit Margo die schwächliche, ab und an in Schwierigkeiten geratende, Frau, mit Egg den alten, weisen Asiaten und natürlich mit den Schergen von Lo Pan die chinesischen Martial-Arts-Kämpfer. Der Film erinnert zum einen damit, zum anderen aber auch durch seinen exorbitant häufigen Einsatz enorm plastischer und bewusst lächerlich wirkender Effekte stark an Trashfilme der 1960er- und 1970er-Jahre, deren Elemente das Actiongenre der 1980er aufgriff.

Entgegen der Sehgewohnheiten

Und doch muss man sagen, dass Carpenters Werk noch ein ganzes Stück weit von einem typischen Actionfilm dieses Jahrzehnts entfernt ist. Obwohl er mit seiner Figur des Jack Burton den Protagonisten aus „Stirb langsam“, John McClane, rein optisch vorweggenommen hat, unterscheiden sich die Figuren stark in ihrer Art des Voranschreitens und ihrer Beziehung zu den Nebenfiguren. John McClane geht fast über die gesamte Lauflänge von „Stirb langsam“ als Einzelkämpfer vor, kommt mit anderen Menschen nur sporadisch in Kontakt und repräsentiert das klassische Bild des agierenden, den Tag rettenden männlichen Helden, womit er in einer Reihe mit Rambo, Major „Dutch“ Schaefer aus „Predator“ und dem T-800 aus „Terminator 2“ steht. Jack Burton ist dagegen viel mehr eine Parodie dieser Actionhelden. Er tritt im ersten Moment auf ähnliche Weise wie die genannten Herren auf, der Verlauf des Films steht jedoch im Kontrast zu allem, was wir aus anderen Actionfilmen kennen.

Die Kastration des Actionhelden

Nur selten ist es Jack, der den Ton setzt oder den nächsten Schritt auf dem Weg zum Ziel vorgibt. Meist verkommt er zu einem passiven Subjekt, das zwar die agierende Rolle einnehmen will, sich jedoch für den Erfolg der Gruppe fügen muss. Aktionen auf eigene Faust, eine Seltenheit im Film, enden zumeist in Schwierigkeiten, aus denen sich Burton nie allein herauswinden kann und aus denen der Film einen Großteil seines Humors zieht. Umso mehr ist er auf das Kollektiv angewiesen, deren Mitglieder ihm stehts aus der Klemme helfen müssen. Die heimliche Anführerin der Gruppe ist passenderweise eine Frau: die Anwältin Gracie Law. Sie ist es, die meist den Ton angibt und die nächsten Aktionen vorgibt, ohne dass bei ihr jedoch eine Umkodierung im Stile klassischer Actionhelden vorgenommen wird, wie das beispielsweise mit Ellen Ripley in „Aliens – Die Rückkehr“ geschah. Sie bleibt die „normale“ Frau, also der Klischee-Charakter, wie man ihn aus vielen Actionfilmen kennt, und mutiert nicht zu einer Männerfigur. Vielmehr sind es ihre Worte, die Gewicht haben und mit denen die Macht in ihre Richtung verschoben wird. Mit dieser Verschiebung der Macht vom männlichen Helden zu einer Frau und zum Kollektiv steuert John Carpenter mit der Zeit auf eine Kastration seines Protagonisten zu, die sich auch im symbolischen Verlust des Phallus manifestiert – in diesem Fall im Diebstahl seines Trucks.

Für Trash-Fans und Carpenter-Fans

Das alles macht „Big Trouble in Little China“ zu einem großartigen Abenteuer. Zum einen ist der Film aufgrund der vielen slapstickartigen Momente, der trashigen Actionszenen und lächerlich wirkenden Effekte enorm unterhaltsam, zum anderen erleben wir hier Carpenter-typisch einen sehr intelligenten Film, der unter seiner Oberfläche deutlich mehr beinhaltet, als zunächst ersichtlich ist. Er reiht sich damit vorzüglich in die Filmografie des Regisseurs ein, stellt aber trotzdem etwas Einzigartiges in dessen Gesamtwerk dar. Es ist deswegen auch schwer zu bewerten, ob der Film nun besser oder schlechter als andere Carpenter-Filme ist. Er funktioniert in seiner Sparte als trashige Komödie hervorragend und steht dem, was der Regisseur uns bisher gezeigt hatte, in fast jeglicher Hinsicht entgegen. Für Actionfans ist „Big Trouble in Little China“ in jedem Fall eine Pflichtsichtung – für Fans von Großmeister John Carpenter sowieso. Beschaffungsprobleme gibt es hierzulande nicht, Blu-ray und DVD sind lieferbar, auch ein Mediabook mit beiden Formaten ist erschienen. Wer auf die deutsche Synchronisation verzichten mag, kann auf die Blu-ray des englischen Labels Arrow Video zugreifen, die qualitativ und bezüglich der Ausstattung keine Wünsche offen lässt. Das wunderbare Steelbook des Labels (siehe oberstes Foto) ist allerdings vergriffen und auf dem Sammlermarkt nicht mehr ganz preiswert zu haben.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von John Carpenter haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Kurt Russell unter Schauspieler.

Veröffentlichung: 9. Juli 2018 als Mediabook in vier unterschiedlichen Covervariationen (eines davon wattiert), 20. Januar 2012 als DVD (Action Cult Uncut), 19. Juni 2009 als Blu-ray, 30. April 2007 als Special Edition DVD im Steelbook, 13. Januar 2001 als 2-Disc Special Edition DVD

Länge: 100 Min. (Blu-ray), 95 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Big Trouble in Little China
USA 1986
Regie: John Carpenter
Drehbuch: Gary Goldman, David Z. Weinstein, W. D. Richter
Besetzung: Kurt Russell, Kim Cattrall, Dennis Dun, James Hong, Victor Wong, Kate Burton, Donald Li, Carter Wong, Peter Kwong, James Pax, Suzee Pai, Chao Li Chi
Zusatzmaterial: keine Angabe
Label/Vertrieb: 2018/2019: ’84 Entertainment
Label Vertrieb: 2001-2012: Twentieth Century Fox Home Entertainment

Copyright 2020 by Lucas Gröning

Packshot Blu-ray und DVDs: © Twentieth Century Fox Home Entertainment

 

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